Archiv | Köln

ChatGPT Image 25. Sept. 2025, 10_38_25(1)

Pannen bei Wahlunterlagen vor der Stichwahl in NRW

25 September 2025 von Felix Morgenstern

Am kommenden Sonntag entscheiden die Wählerinnen und Wähler in 147 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens in Stichwahlen, wer künftig das Bürgermeister- oder Landratsamt übernimmt. Wo im ersten Wahlgang am 14. September keine Kandidatin oder kein Kandidat die notwendige absolute Mehrheit von über 50 Prozent erreichen konnte, treten nun die beiden Erstplatzierten gegeneinander an.

Symbolbild

Doch im Vorfeld der Stichwahlen kam es in mehreren Städten zu Pannen bei den Briefwahlunterlagen – von doppelten Stimmzetteln bis hin zu falsch adressierten Wahlbriefen.

Doppelte Stimmzettel in Hagen

In Hagen erhielten mehrere Hundert Briefwählerinnen und -wähler gleich zwei Stimmzettel für die Wahl des Oberbürgermeisters. Die Stadt geht von etwa 300 bis 400 Betroffenen aus. Ein Stadtsprecher betonte, es handele sich um einen bedauerlichen Fehler. Die Empfehlung lautet klar: Nur einen Stimmzettel ausfüllen und zurücksenden. Wer beide Stimmzettel unterschiedlich ausgefüllt einreicht, riskiert, dass seine Stimme für ungültig erklärt wird.

Postkiste voller Wahlbriefe in Köln

Für Verwunderung sorgte auch ein Vorfall in Köln. Dort erhielt eine Bürgerin an ihrer Adresse nicht nur die erwarteten Unterlagen für sich und ihren Sohn, sondern zusätzlich 171 weitere Wahlbriefe. Diese waren allerdings auf den Muster-Namen „Max Mustermann“ ausgestellt – offenbar ein Druckfehler des beauftragten Dienstleisters. Inzwischen wurden die falschen Unterlagen wieder abgeholt, die regulären Wahlunterlagen konnten regulär abgegeben werden.

Probleme bei Nicht-Briefwählern in Bonn

Auch in Bonn kam es zu Komplikationen. Einige Bürgerinnen und Bürger, die ihre Stimme im Rathaus abgeben wollten, stellten fest, dass sie in der Wählerliste als Briefwähler geführt wurden und deshalb nicht regulär wählen konnten. Die Stadt reagierte und eröffnete kurzfristig die Möglichkeit, in den Bezirksrathäusern zu wählen, sofern die zuvor beantragten Briefwahlunterlagen für ungültig erklärt wurden. Damit sollen alle Wahlberechtigten bis zum Stichwahltermin am 28. September ihre Stimme abgeben können.

Pannen als Teil des Wahlalltags

Experten sehen die Probleme zwar kritisch, aber nicht außergewöhnlich. Da zwischen dem ersten Wahlgang und der Stichwahl nur zwei Wochen liegen, sei der logistische Aufwand für Druck und Versand enorm. Kleinere Fehler ließen sich dabei kaum vollständig vermeiden. Sollte es allerdings zu gehäuften oder gravierenden Problemen kommen, die das Wahlergebnis beeinflussen könnten, wäre auch eine Wiederholung einzelner Wahlen nicht ausgeschlossen.

Trotz dieser Zwischenfälle betonen die Wahlämter, dass die ordnungsgemäße Durchführung der Stichwahlen gewährleistet sei.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 18. Sept. 2025, 10_28_25(1)

Skandal in Köln-Flittard: Mieter leben ohne Strom in durchnässten Wohnungen

18 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln-Flittard. In einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Flittard müssen über 50 Menschen seit Wochen unter unzumutbaren Bedingungen leben. Nachdem der Insolvenzverwalter das Schutzdach des Gebäudes aus Kostengründen abreißen ließ, sind die Wohnungen den Regenfällen schutzlos ausgeliefert – Strom und Heizung mussten abgeschaltet werden.

Symbolbild

Schutzdach entfernt – Wasser dringt ins Haus

Das ursprüngliche Dach des Hauses sollte erneuert werden. Doch seitdem nur noch die Dachbalken auf einer Hälfte des Gebäudes stehen, regnet es ungehindert hinein. Ein Schutzdach aus Stahlgerüsten und Planen, das die Bauarbeiten absichern sollte, ließ der Insolvenzverwalter nach Angaben der Stadt Köln aus Kostengründen abmontieren. Die Folgen sind dramatisch: Mehr als ein Dutzend Wohnungen sind völlig durchnässt, Wände feucht, Böden aufgequollen.

Stromschläge und kalte Wohnungen

Wegen Stromschlägen, die Bewohner beim Betreten ihrer Wohnungen erlitten, wurde die Stromversorgung im Haus komplett gekappt. Für die Familien bedeutet das: kein Licht, kein warmes Wasser, keine funktionierende Waschmaschine oder Kühlschränke.

Besonders betroffen ist die Familie von Nasser Aliosman. Er lebt mit seiner Frau und vier kleinen Kindern, darunter ein wenige Wochen altes Baby, in einer der Wohnungen. „Wir sitzen abends im Dunkeln, mit nur zwei Handys und kleinen LED-Lampen“, berichtet er. Gekocht wird auf einem kleinen Gaskocher, geheizt mit provisorisch bereitgestellten Gasgeräten.

Stadt erklärt Wohnungen für unbewohnbar

Die Stadt Köln hat inzwischen zwölf Wohnungen offiziell für unbewohnbar erklärt. Betroffen sind 51 Bewohner. Die Wohnungsaufsicht forderte den Insolvenzverwalter auf, Ersatzunterkünfte bereitzustellen und das Gebäude wieder instand zu setzen – bislang ohne Reaktion.

Aktivisten fordern Konsequenzen

Wohnungsaktivisten kritisieren das Vorgehen scharf. „Dem Verwalter hätte klar sein müssen, was es für die Menschen bedeutet, das Schutzdach zu entfernen“, sagt Aktivist Kalle Gerigk. „Das ist menschenverachtend.“

Gescheiterte Sanierung

Das Haus wurde vor rund drei Jahren von einem Immobilienfonds gekauft, um es zu sanieren. Doch das Projekt scheiterte offenbar an finanziellen Engpässen. Nach der Insolvenz übernahm ein Frankfurter Anwalt die Verwaltung. Statt die Sanierung fertigzustellen oder die Bewohner angemessen unterzubringen, leben diese nun im Schatten einer gescheiterten Immobilienspekulation – ohne Strom, Heizung und Sicherheit.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 16. Sept. 2025, 09_58_50(1)

Innenminister Reul besucht Drogenszene am Kölner Neumarkt – „Erschreckend“

16 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln – NRW-Innenminister Herbert Reul hat am Montag die Drogenszene am Kölner Neumarkt besucht und anschließend mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Sein Fazit fiel deutlich aus: Die Lage rund um den Drogenkonsumraum sei erschreckend und schwer in den Griff zu bekommen.

Symbolbild

Besuch im Drogen-Hotspot

Begleitet von Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeipräsident Johannes Hermanns verschaffte sich Reul vor Ort ein Bild. Nicht weit entfernt warteten Abhängige vor dem Eingang des Drogenkonsumraums. Für viele Anwohner und Geschäftsleute ist die Situation seit Jahren ein Problem.

Daniel Niklas, Geschäftsführer eines nahegelegenen Sanitätshauses, schilderte beim Gespräch mit dem Minister seine Erfahrungen: „Es ist gut, dass jemand kommt und sich kümmert. Die Situation ist kaum noch beherrschbar.“ Er sprach von Streitigkeiten, Diebstählen und Vermüllung direkt vor den Haustüren.

„Keine einfachen Lösungen“

Reul betonte, er wolle nach einem kurzen Rundgang kein endgültiges Urteil fällen. Doch die Berichte hätten ihn erschreckt. „Es gibt keine einfachen Lösungen“, so der Innenminister. Ähnliche Probleme seien in vielen europäischen Städten zu beobachten.

Mit Blick auf Köln kritisierte er indirekt die politischen Verantwortlichen: „Ich weiß nicht, warum es so schwer ist, so etwas umzusetzen. Dafür braucht man stabile Mehrheiten – und die scheinen hier zu fehlen.“

Diskussion um neue Konzepte

Polizeipräsident Hermanns hatte bereits vorgeschlagen, einen weiteren Drogenkonsumraum in Köln-Kalk zu schaffen – direkt gegenüber dem Polizeipräsidium. Der Standort am Neumarkt sei ungeeignet. Zudem plädiert er dafür, die Abgabe von Drogen durch Ärzte zu ermöglichen, um die sogenannte Beschaffungskriminalität einzudämmen.

In Köln steckt diese Debatte noch in den Anfängen. Ein Blick in die Schweiz zeigt, wie es funktionieren kann: In Zürich ist es Abhängigen seit Jahren erlaubt, Drogen untereinander auszutauschen oder zu verkaufen – flankiert von einem breiten Hilfs- und Kontrollsystem.

Offene Fragen für Köln

Wie die Stadt Köln künftig mit der Situation am Neumarkt umgehen wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: Das Thema wird Politik, Polizei und Anwohner weiterhin beschäftigen.

Kommentare (1)

ChatGPT Image 11. Sept. 2025, 09_58_11(1)

Leverkusen reduziert Zahl der Martinszüge drastisch – Kritik von Schulen und Kitas

11 September 2025 von Felix Morgenstern

Leverkusen – Die Stadt Leverkusen hat angekündigt, die Zahl der Martinszüge deutlich zu reduzieren. Künftig soll es nur noch einen Umzug pro Stadtteil geben. Bisher fanden in der Stadt bis zu 160 kleinere Martinszüge statt, organisiert von Schulen und Kitas.

Symbolbild

Verschärfte Sicherheitsauflagen als Grund

Nach bundesweiten Vorfällen gelten für öffentliche Veranstaltungen strengere Sicherheitsvorgaben. Zufahrts- und Überfahrschutz sowie eine engmaschige Begleitung durch Polizei oder Ordner müssen gewährleistet sein. „Das können wir organisatorisch und personell nicht mehr für alle Züge leisten“, teilte die Stadtverwaltung mit. Bereits 2024 konnten von 160 Zügen nur 60 von der Polizei begleitet werden – und das unter weniger strikten Regeln.

Enttäuschung bei Schulen und Kitas

Viele Einrichtungen zeigen sich enttäuscht und fühlen sich überrumpelt, da sie erst am Mittwoch (10. September) informiert wurden. „Der eigene Martinszug war jedes Jahr ein Höhepunkt – mit Laternen, Liedern und dem Zusammenhalt von Kindern, Eltern und Lehrkräften. Das fällt jetzt weg“, heißt es von mehreren Schulen.

Auch Kitas kritisieren die Entscheidung. Eine Erzieherin aus Wiesdorf betonte: „Für die Kleinsten ist der Zug rund um die eigene Einrichtung überschaubar und sicher. In einem großen Umzug geht diese vertraute Atmosphäre verloren.“

Zukunft des größten Zuges unklar

Besonders im Fokus steht der größte Martinszug der Stadt in Schlebusch, den die Werbe- und Fördergemeinschaft traditionell organisiert – inklusive Martinsfeuer und Gratis-Weckmännern. Der Antrag liegt bereits bei der Stadt. Ob der Zug stattfinden kann, hängt von der Erfüllung der neuen Auflagen ab.

Verwaltung setzt auf Kooperation

Nach den Plänen der Stadt sollen Schulen und Kitas künftig gemeinsame Anträge stellen, wenn sie einen Umzug in ihrem Stadtteil durchführen möchten. Viele Einrichtungen reagierten mit Krisensitzungen und denken über Alternativen nach. Im Gespräch sind Martinsfeste auf dem Schulhof – allerdings ohne Umzug.

Kritiker befürchten, dass mit der Einschränkung ein Stück gelebter Tradition dauerhaft verloren geht.

Kommentare (1)

ChatGPT Image 8. Sept. 2025, 10_13_10(1)

Brutaler Angriff in Köln-Nippes: 56-Jähriger von Jugendlichen schwer verletzt

08 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln-Nippes – In der Nacht auf Samstag kam es in Köln-Nippes zu einer schweren Gewalttat. Mehrere Jugendliche sollen einen 56-jährigen Security-Mitarbeiter auf dem Heimweg attackiert und so heftig geschlagen und getreten haben, dass er schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet und bittet dringend um Hinweise.

Symbolbild

Angriff auf dem Weg zum Auto

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei, als der Mann nach seiner Arbeit in einer Kneipe in Nippes zu seinem Auto ging. Plötzlich wurde er von einer Gruppe Jugendlicher umringt und ohne erkennbaren Grund attackiert. Mit Fäusten und Tritten setzten sie so massiv auf ihn ein, dass er nicht mehr selbstständig aufstehen konnte. Erst laute Hilfeschreie machten Passanten auf das Geschehen aufmerksam, woraufhin die Täter in unterschiedliche Richtungen flüchteten.

Beschreibung der Täter

Zeugen beschrieben die Angreifer als 16 bis 20 Jahre alt. Mehrere von ihnen sollen Jogginghosen getragen haben. Weitere Einzelheiten zu ihrem Erscheinungsbild liegen bislang nicht vor.

Spurensicherung am Tatort

Am Tatort stellten die Ermittler eine Lachgasflasche sicher. Ob sie den Jugendlichen gehörte oder bei der Tat eine Rolle spielte, ist derzeit noch unklar. Die Flasche wird kriminaltechnisch untersucht, um mögliche Fingerabdrücke oder DNA-Spuren zu sichern.

Zusätzlich wertet die Polizei Videomaterial von privaten Überwachungskameras aus, die in der Nähe installiert sind. Dadurch erhoffen sich die Ermittler entscheidende Hinweise auf die Identität der Täter und deren Fluchtrichtung.

Opfer im Krankenhaus – Mordkommission ermittelt

Der verletzte Security-Mitarbeiter wurde noch in der Nacht in eine Klinik eingeliefert. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand macht die Polizei keine Angaben, betont jedoch, dass die Verletzungen schwerwiegend seien.

Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Im Fokus steht sowohl die Frage nach dem Motiv als auch die mögliche Beteiligung einer größeren Gruppe.

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Die Polizei Köln ruft mögliche weitere Zeugen auf, sich zu melden:

  • Wer hat in der Nacht verdächtige Gruppen junger Männer in Nippes beobachtet?
  • Wem sind Personen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren aufgefallen, die auffallend nervös oder in Eile wirkten?
  • Wer kann Hinweise zur sichergestellten Lachgasflasche geben?

Hinweise nimmt die Polizei Köln unter den bekannten Telefonnummern entgegen.

Hintergrund: Jugendgewalt im Fokus

Die Tat reiht sich ein in eine Serie von Vorfällen, bei denen in Köln in den vergangenen Monaten Gruppen Jugendlicher mit Gewalt in Erscheinung getreten sind. Die Ermittler prüfen, ob es Zusammenhänge zu anderen Delikten geben könnte oder ob es sich um eine isolierte Tat handelt. Klar ist bereits jetzt: Die Polizei will ihre Präsenz in Nippes erhöhen und mit verstärkten Streifen für mehr Sicherheit im Viertel sorgen.

Kommentare (0)

upscalemedia-transformed(1)(1)

Gamescom 2025: Rekorde, Retro-Highlights und persönliche Eindrücke aus Köln

30 August 2025 von Vladlen Stolz

Köln, August 2025 – Die Gamescom 2025 hat erneut gezeigt, warum sie das weltweit größte Event für Computer- und Videospiele ist. Mit über 357.000 Besuchern, mehr als 1.500 Ausstellern und einer Ausstellungsfläche von 233.000 m² war das Kölner Messegelände fünf Tage lang ein Schaufenster für Innovation, Unterhaltung und Begeisterung.

Vielfalt von Retro bis Karrierechancen

Besonders eindrucksvoll präsentierte sich die Retro Area, in der Klassiker vergangener Jahrzehnte ebenso Platz fanden wie liebevoll restaurierte Konsolen und Heimcomputer. Für viele Besucher war es eine Reise zurück in die Kindheit, verbunden mit der Möglichkeit, direkt an den alten Geräten zu spielen.

Neben nostalgischen Momenten stand auch die Zukunft im Fokus: In der Job & Karriere Area stellten sich zahlreiche Unternehmen aus der Branche vor – mit spannenden Jobangeboten und Karrierechancen für junge Talente.

Atmosphäre: Begeisterung und Cosplay

Die Stimmung in den Messehallen war geprägt von spürbarer Begeisterung. Besucherinnen und Besucher in aufwendigen Cosplays sorgten für farbenfrohe Eindrücke, während das internationale Publikum die Gamescom zu einem lebendigen Treffpunkt für die Gaming-Community machte. „Man merkte einfach überall, dass die Leute Spaß hatten – mich eingeschlossen. Ich war fasziniert, was auf diesem Event alles geboten wurde“, so mein Eindruck als Redakteur vor Ort.

Persönliche Erlebnisse: Vom Bundeswehr-Stand bis Medienpädagogik

Abseits der großen Spieleankündigungen boten auch kleinere Stände spannende Erlebnisse. Am Bundeswehr-Stand nahm ich selbst an der „Liegestütz-Challenge“ teil – ein sportlicher Kontrast zum Gaming-Alltag, der von vielen Besucherinnen und Besuchern mit Humor angenommen wurde.

Besonders nachhaltig beeindruckte mich zudem ein Stand, an dem Medienpädagogen über den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Spielen aufklärten. Ihre Botschaft: Medienpädagogik ist in der heutigen Zeit unverzichtbar, um Chancen und Risiken moderner Technologien richtig einzuordnen.

Blick in die Zukunft

Von spektakulären Trailer-Premieren wie Lego Batman: Legacy of the Dark Knight oder Call of Duty: Black Ops 7 bis hin zu gesellschaftlich relevanten Diskussionen auf dem gamescom congress – die Gamescom 2025 hat erneut bewiesen, dass sie weit mehr ist als eine Spielemesse. Sie ist ein Schaufenster für Kultur, Technologie und Gemeinschaft.

Fazit: Die Gamescom 2025 bot eine einmalige Mischung aus Retro-Feeling, Zukunftsvisionen, Fachthemen und purer Begeisterung – ein Erlebnis, das zeigt, warum Köln jedes Jahr zum Epizentrum der Gaming-Welt wird.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 21. Aug. 2025, 10_16_11(1)

Kölner Bahnen: Pünktlichkeit weiter gesunken – Fahrgäste frustriert

21 August 2025 von Felix Morgenstern

Köln – Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) haben am Dienstag ihren aktuellen Qualitätsbericht vorgestellt – und der bestätigt, was viele Fahrgäste täglich erleben: Die Bahnen sind unzuverlässiger geworden. Besonders betroffen ist die Linie 4, die im Jahr 2024 mit den meisten Verspätungen auffiel.

Symbolbild

Nur drei von vier Bahnen pünktlich

Im Durchschnitt erreichten die KVB-Bahnen im vergangenen Jahr lediglich eine Pünktlichkeitsquote von rund 80 Prozent. Auf der Linie 4 war es noch schlechter: Nur drei von vier Fahrten verliefen nach Fahrplan. Hauptursache dafür sei die Großbaustelle auf der Mülheimer Brücke, heißt es im Bericht.

Falschparker und Unfälle sorgen für Störungen

Doch nicht nur Baustellen sind ein Problem. Laut KVB liegen viele Ursachen außerhalb des Unternehmens. Täglich blockieren falsch geparkte Autos Gleise, hinzu kommen im Schnitt fast zwei Verkehrsunfälle pro Tag, die den Bahnverkehr ausbremsen.

Entspannung in Sicht?

Die KVB kündigte an, bis Ende August wieder mehr Busse und zum Jahresende auch mehr Bahnen auf die Schiene zu bringen. Hintergrund sei eine verbesserte Personalsituation, nachdem zuletzt Fahrpläne wegen Personalmangels eingeschränkt werden mussten.

Für die Fahrgäste bleibt zu hoffen, dass sich die Situation bald bessert – die Geduld vieler Kölnerinnen und Kölner ist bereits stark strapaziert.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 19. Aug. 2025, 11_02_32(2)

Kölsches Doppeljubiläum: 777 Jahre Dom und 77 Jahre FC gefeiert

19 August 2025 von Felix Morgenstern

Köln – Ein außergewöhnlicher Tag für die Stadt Köln: Am 15. August wurden gleich mehrere Jubiläen gefeiert – 777 Jahre Kölner Dom, 77 Jahre 1. FC Köln und 55 Jahre Bläck Fööss. Passend dazu fand im Dom die traditionelle ökumenische Fanandacht zur Eröffnung der neuen Fußballsaison statt.

Symbolbild

Tradition und Emotion im Dom

Zum elften Mal kamen Fans des FC zur Andacht zusammen, die mittlerweile fester Bestandteil des Saisonauftakts ist. Hunderte hatten sich im Dom eingefunden, viele von ihnen mit Trikots und Schals in den Vereinsfarben. Unter ihnen auch Clemens, ein kölsches Urgestein: „We pray for our club“, erklärte er lachend neugierigen Touristen, die von der besonderen Atmosphäre überrascht waren.

Auch internationale Gäste waren vor Ort. Veronique und Maxim aus Belgien zeigten sich beeindruckt. „Vielleicht sollten wir so etwas auch mal bei uns machen“, meinte Maxim schmunzelnd.

Ein Schal verbindet Dom und FC

Besondere Aufmerksamkeit galt dem neuen FC-Trikot, das erstmals vorgestellt wurde. Schwarz, mit Ornamenten des Doms und dem Geißbocklogo, dazu ein passender Schal – beides verkauft sich bereits in den ersten Stunden tausendfach. Mehr als 7.000 Exemplare des Trikots fanden sofort Abnehmer. Ein Teil der Erlöse geht an den Dombauverein.

Mark, ein Fan der ersten Stunde, war einer der ersten Käufer: „Ich bin stolz, dass ich es gleich heute tragen kann. Dieser Tag ist einmalig.“

Musik, Predigt und Hymne

Die Andacht wurde begleitet von Predigten, Fürbitten und kölscher Musik. Die Bläck Fööss, die selbst ihr 55-jähriges Bestehen feiern, präsentierten ein eigens komponiertes Jubiläumslied für Dom und FC. Der Auftritt sorgte für Gänsehaut und donnernden Applaus.

Zum Höhepunkt griff Organist Wolf-Rüdiger Spieler in die Tasten und spielte die FC-Hymne auf der Domorgel – ein Erlebnis, das die Besucher zu einem lautstarken Mitsingen bewegte. „Es gibt wohl niemanden hier, den die Hymne kaltlässt“, so ein Besucher gerührt.

Vorfreude auf den Saisonstart

Auch sportlich richten sich die Blicke nach vorne: Am Sonntag tritt der FC um 15:30 Uhr im DFB-Pokal in Regensburg an. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga sind Hoffnung und Erwartungen in Köln groß. Für viele war die Andacht ein emotionaler Start in eine Saison, die unter ganz besonderen Vorzeichen steht.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 11. Aug. 2025, 10_40_47(1)

Jugendgang sorgt für Angst und Unruhe in Köln-Dellbrück

11 August 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Dellbrück ermittelt die Polizei gegen eine Gruppe von Jugendlichen, die seit Monaten immer wieder durch mutwillige Zerstörungen und gefährliche Aktionen auffällt. Die Tatverdächtigen sind erschreckend jung – zwischen 12 und 15 Jahre alt.

Symbolbild

Serie von Vandalismus und Brandstiftungen

Steinwürfe auf Stadtbahnen, Brandstiftungen auf Spielplätzen und Sportanlagen, Böllerwürfe gegen Hausfassaden – die Liste der Taten ist lang. Nach Angaben der Polizei wurden bislang rund 50 Vorfälle registriert, die mutmaßlich auf das Konto dieser Gruppe gehen. Die Jugendlichen stammen größtenteils selbst aus Dellbrück.

Ermittlungsgruppe „Lost“ im Einsatz

Rund zehn Kinder und Jugendliche sollen den Kern der Gruppe bilden. Um die Täter zu identifizieren und weitere Straftaten zu verhindern, hat die Polizei die Ermittlungsgruppe „Lost“ ins Leben gerufen. Die spezialisierten Beamten versuchen, die einzelnen Vorfälle den Verdächtigen zuzuordnen und Beweise zu sichern.

Gegen mehrere 14- und 15-Jährige laufen bereits Strafverfahren – unter anderem wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung, Eingriffs in den Bahnverkehr und Körperverletzung. Für die unter 14-Jährigen, die strafrechtlich noch nicht belangt werden können, wurden Eltern und Schulen eingeschaltet, um sie aus dem kriminellen Umfeld herauszuholen.

„Spaß“ als Motiv

Laut Polizeiberichten geben die Jugendlichen an, ihre Taten vor allem aus Spaß zu begehen. Sie legen Brände oder werfen Gegenstände auf Gleise, um den Nervenkitzel zu erleben – ohne Rücksicht auf mögliche Folgen für Menschen oder Sachwerte.

Mehr Polizeipräsenz zeigt erste Wirkung

Um die Situation in den Griff zu bekommen, ist die Polizei nun verstärkt an den bekannten Treffpunkten der Gruppe unterwegs und führt Kontrollen durch. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Vorfälle bereits zurückgegangen. Dennoch bleibt die Lage angespannt, und die Ermittlungen dauern an.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 9. Aug. 2025, 10_11_22(1)

Köln: Welle von Kabel-Diebstählen an E-Ladesäulen sorgt für massive Schäden

09 August 2025 von Felix Morgenstern

In Köln häufen sich in den vergangenen Monaten die Diebstähle von Ladekabeln an E-Auto-Ladestationen. Die Polizei registriert inzwischen Vorfälle im zweistelligen Bereich – mit spürbaren Folgen für E-Autofahrer und Betreiber.

Symbolbild

Ladepunkte oft tagelang außer Betrieb

Wer derzeit sein Elektroauto an einer Schnellladesäule in Köln aufladen möchte, steht nicht selten vor einer defekten Station. Durch die entwendeten Kabel sind viele Ladepunkte für Tage oder sogar Wochen unbrauchbar.

Kupferdiebe verursachen hohen finanziellen Schaden

Im Visier der Täter stehen die CCS-Kabel, deren Kupferanteil auf dem Schrottmarkt lediglich etwa 50 Euro einbringt. Für die Betreiber summieren sich die Schäden jedoch schnell auf mehrere Tausend Euro pro Station. Grund dafür sind nicht nur die Kosten für neue Kabel, sondern auch der notwendige Eichvorgang jeder reparierten Schnellladesäule.
Die TankE GmbH, Betreiberin von über 1.100 öffentlichen Ladepunkten in Köln, beziffert den Gesamtschaden mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag.

Problem auch in anderen NRW-Städten

Nicht nur Köln ist betroffen: Auch in Bonn und weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen verzeichnen Betreiber zunehmende Diebstähle.

Maßnahmen gegen Diebstähle in Planung

Um die Ladeinfrastruktur besser zu schützen, wollen die Betreiber in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern auf robustere Bauweisen setzen. Ziel ist es, die Kabel und Gehäuse schwerer zugänglich zu machen. Zudem appellieren sie an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden.

Die Stadt Köln plant parallel ein Gutachten zur künftigen Ladeinfrastruktur. Bis 2035 sollen alle Stadtteile in Kooperation mit verschiedenen Anbietern mit einer ausreichenden Zahl an Ladepunkten ausgestattet werden.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Januar 2026
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031