Archiv | Lokal

Kindertag in der Paffrather Bücherei am 23. Januar

19 Januar 2016 von Darian Lambert

Die Öffentliche Schulbibilothek in der Gesamtschule Paffrath hat einen Grund zu feiern: Die dortige Kinderabteilung besteht seit einem Jahr. Zum Jubiläum wartet ein umfangreiches Programm mit Figurentheater, Lesungen, Waffeln backen, Bücherbasar und kleinen Geschenken auf die kleinen und großen Besucher. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Infotages der Schule am Samstag, dem 23.01.2016, von 9:00-14:00 Uhr. Die Adresse: Integrierte Gesamtschule Paffrath, Borngasse 86.

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Auseinandersetzungen unter Flüchtlingen

Auseinandersetzungen unter Flüchtlingen

18 Januar 2016 von Darian Lambert

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Archivfoto: Flüchtlinge in Bergisch Gladbach

Zu gefährlichen Körperverletzungen unter Zuwanderern ist es gestern (17.01.16) in zwei Unterkünften in Rösrath und Bergisch Gladbach gekommen.

Gestern Morgen gegen 04:20 Uhr rückten drei Streifenwagen zu einer Auseinandersetzung in die Feldstraße aus, weil dort ein alkoholisierter Bewohner randalierte.

Die Beamten trafen auf einen 39-jährigen Algerier, der augenscheinlich einen pakistanischen Mitbewohner mit einer Schaufel beziehungsweise einem Messer traktiert hatte. Der 26-jährige Pakistani erlitt Schnittverletzungen an der Hand, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Der Algerier war mit 1,4 Promille alkoholisiert. Ihm wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Anschließend nahmen die Beamten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam.

Gegen 15:00 Uhr wurden die Beamten der Wache Overath/Rösrath zu einer Schlägerei in die Unterkunft nach Venauen gerufen. Ein 42-jähriger Libyer erlitt bei einer Auseinandersetzung mit einem 45-jährigen Algerier eine tiefe Schnittwunde an der Hand und musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Auslöser der für die Auseinandersetzung war die Tatsache, dass der 42-Jährige in der Küche rauchte.

Es folgten wechselseitige Beleidigungen bis sich die beiden Kontrahenten mit einer Kleiderhakenleiste und einem Küchenmesser traktierten. Der 45-Jährige konnte durch die Beamten bei der Sachverhaltsaufnahme nicht mehr angetroffen werden. In beiden Fällen hat die Polizei Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet.

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Geldautomat mit halber Commerzbank Filiale in die Luft gesprengt

Geldautomat mit halber Commerzbank Filiale in die Luft gesprengt

14 Januar 2016 von Darian Lambert

cbk-refrathEin Geldautomat ist gestern Morgen in Commerzbank Filiale Refrath gesprengt worden – verletzt wurde niemand. Die Filiale wurde schwer beschädigt und ist vorübergehend geschlossen.

Gegen 03:25 Uhr wurden mehrere Anwohner der Straße Siebenmorgen durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Sie konnten beobachten wie drei Personen in einem dunklen Audi Kombi in Richtung Autobahn flüchteten.

Es gelang sogar das Kennzeichen abzulesen. Wie sich schnell herausstellte, waren die Kennzeichenschilder jedoch kurz zuvor in Köln entwendet worden.

Bei der Tatortaufnahme fanden die Beamten einen vollständig zerstörten Vorraum der Bank vor. Glaseinsätze von Fenstern und Türen waren aus den Rahmen gesprengt. Der Geldautomat war ebenfalls stark beschädigt – die Täter konnten an das eingelagerte Bargeld gelangen.

Im Rahmen der Fahndung wurde der flüchtige Audi noch einmal kurz in Roermond am dortigen Grenzübergang gesichtet. Weitere Fahndungsmaßnahmen verliefen bis dato aber ohne Erfolg.

An dem betroffenen Wohn-/Geschäftshaus entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 100.000,- EUR. Die Statik des Hauses scheint aber nicht beeinträchtigt zu sein, so dass die Bewohner in dem Haus verbleiben können.

Die Kriminalbeamten der Polizei RheinBerg haben die Spurensicherung an dem Objekt durchgeführt und die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die weitere sachdienliche Angaben zu der Tat, den Tätern oder dem benutzten Audi machen können, werden gebeten, sich unter 02202 205-0 zu melden.

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Zwei Handys in einer Zuwanderer-Notunterkunft gestohlen

Zwei Handys in einer Zuwanderer-Notunterkunft gestohlen

09 Januar 2016 von Darian Lambert

polizei-passat-frontEin 22-Jähriger lag am Donnerstag (07.01.2016) gegen 09.00 Uhr auf seinem Bett in der Notunterkunft für Zuwanderer an der Bensberger Straße.

Plötzlich kam ein junger Mann an sein Bett herangetreten, griff sich das Handy des 22-Jährigen und eines anderen Bewohners und rannte damit hinaus. Beide Geschädigte und ein Zeuge nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten den Dieb an einer Bank auf der Straße antreffen. Sofort schlug der Mann auf seine drei Verfolger ein. Noch bevor die Polizei eintraf, flüchtete der Dieb mit seiner Beute.

Ein Zeuge konnte den Beamten Namen, Geburtsdatum und sogar seine Adresse in einer Zuwanderer-Notunterkunft in Frankfurt nennen. Angeblich würde der 19-jährige öfters nach Bergisch Gladbach kommen und dann auch dort in der Unterkunft übernachten.

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Poller an St. Johann Baptist Refrath werden wieder aufgestellt

08 Januar 2016 von Darian Lambert

Viele Autofahrer haben es vielleicht gar nicht bemerkt: In den letzten Monaten bestand zwischen Kirchplatz und Parkplatz der Rossmann-Filiale im Hintergelände der Straße Siebenmorgen eine Durchfahrtsmöglichkeit, die in Kürze wieder mit Pollern verschlossen werden soll.

Grund für die Öffnung des Verbindungsweges war eine Baumaßnahme der benachbarten Kirchengemeinde. Der Weg wurde zur Anfahrt und Anlieferung benötigt, außerdem erleichterte die Öffnung die Erreichbarkeit der Parkmöglichkeiten am Kirchplatz. Da es aber immer wieder zu Engpässen im Begegnungsverkehr kam, wurde nun  im Einvernehmen mit Polizei und Grundstückseigentümer festgelegt, die Poller wieder aufzustellen. Dies soll in den nächsten Tagen geschehen.

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Ursachen von Konflikten und Kriminalität in Massenunterkünften

Ursachen von Konflikten und Kriminalität in Massenunterkünften

08 Januar 2016 von Darian Lambert

Franco Clemens ist Pädagogischer Leiter eines Erstaufnahmelagers in NRW. Er schildert die Lage der Flüchtlinge in Massenunterkünften.

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Archivfoto: Massenunterkunft in Katterbach. Flüchtlinge stehen hier bis zu 1,5 Stunden für ihr Essen an.

Die Anzahl von Diebstählen und Gewaltdelikten ist in Relation zur Armut und Lebensbedingungen der Menschen in meinem Camp  extrem gering, kommt aber vor.

Insbesondere Diebstähle untereinander sind schwer nachweisbar bei offenen Massenunterkünften in Hallen oder Zelten, da keine gesicherten Schränke da sind, die beim Aufbrechen Spuren der Täter hinterlassen. Polizeiliche Ermittlungen führen ohne konkreten Verdachtsmoment da zu keinem Ergebnis und würden nur massive Unruhe in den Unterkünften auslösen.

Ferner würden bei den kurzen Aufenthalten der Flüchtlinge in den ERSTAUFNAHME Camps, bis sie wieder  in ein anderes Camp am anderen Ende des Landes verlegt werden, mit Anzeigen Aktenlagen mit entsprechenden  Gerichtsverhandlungen und Zeugenaussagen geschaffen, die in keinem Verhältnis zum Aufwand stehen. Vor allem die Menschen dann schon nicht mehr in den Kommunen leben und in alle Winde verstreut sind.
 
Da die Menschen aber kaum Bargeld oder teuren Schmuck besitzen sowie z.B. gestohlene Kleider, Handys oder Wertgegenstände innerhalb der Camps vom Dieb ja nicht getragen oder benutzt werden können, sind solche Diebstähle nicht besonders lukrativ. Lediglich Handys / Smartphones oder Schmuckgegenstände eigenen sich ggf. weiterzuverkaufen bei Gebrauchtwarenhändlern. Da aber die Qualität der Handy meistens sehr schlecht ist das auch kein großes Geschäft,  da sie auch das nicht abgesetzt werden können.  Den Schmuck haben größtenteil schon die Schleuser und Fluchthelfer als Gegenmleistung/Bezahlung den Menschen angenommen

Bedingt durch die Armut gibt es aber durchaus Fälle von Ladendiebstählen wobei trotz guter Regelversorgung dabei vor allem Essen, Zigaretten und Alkohol geklaut wird.  Spezielle Dinge die die Menschen über die Regelversorgung  nicht bekommen und das wenige Geld das sie wöchentlich (30 Euro) bekommen nicht für ausreicht.  Im Falle von Ladendiebstählen bei denen sie erwischt werden, werden diese jedoch immer zur Anzeige durch die Besitzer oder Ladendetektive gebracht.

Gewaltdelikte oder Konflikte mit Verletzten indes werden ebenfalls „meistens“ zur Anzeige gebracht, wenn der Sicherheitsdienst die Polizei zur Unterstützung anfordert. Entweder erstattet dann einer Konfliktparteien Anzeige oder die Polizei selbst gemäß der Aussagen der Sicherheitsdienste wenn es sich um ein Offizialdelikt handelt. 

Richtig ist das bei kleineren Raufereien wo sich im Nachhinein wieder ein Konsens der Konfliktparteien herstellen lässt von Seiten der Flüchtlinge sehr ungerne Anzeigen gestellt werden, weil sie Angst haben das sich dies Negativ auf Ihr Asylverfahren auswirken könnte, also selbst dann wenn sie selbst das Opfer sind. Viele dieser Menschen haben sehr schlechte Erfahrungen mit Polizei und Militär in ihren Heimatländern und auf der Flucht gemacht und meiden deshalb den Kontakt.

Die allermeisten Ursachen vieler Konflikte mit einhergehender Gewalt sind dabei weder ethnische oder religiöse Ursachen sondern einfache Alltagskonflikte in Verbindung mit Lagerkollern z.B wer ist dran mit der Waschmaschine, zu laut in der Nacht, zu wenig Platz um die eigenen wenigen Habseligkeiten unterzubringen, wer ist zuerst bei der Essensausgabe oder Kleiderverteilung…..etc.
Wenn man dabei ganz früh mit pädagogisch/psychologischem Sachverstand interveniert lassen sich diese Konflikt jedoch schnell lösen. Tut man dies nicht oder überlässt es dem Sicherheitsdiensten oder Versorgern kann sich aus einem einfachen Alltagskonflikt sehr schnell ein Gruppenkonflikt entwickeln der sich auf ethnischen Gruppen überträgt aus Solidarität zum eigenen Kulturgruppe. Gleiches würde passieren wenn wir eine Horde Düsseldorfer und Kölner über Monate in ein Camp stecken würden.

Deshalb ist es wichtig das jedes Camp einen erfahrenen Sozialarbeiter in „leitender“ Funktion hat dem gegenüber insbesondere die Sicherheitsdienste Weisungsgebunden sind. Denn eine falsche Intervention oder falsche eine atmosphärische Gestaltung der Camps sind  der häufigste Grund das in anderen Camps einfache Alltagskonflikte entstehen bzw. dann mangels kompetenter Intervention eskalieren. Dazu kommt das Camps mit mehr als 350 Menschen kaum händelbar sind insofern die Obergrenze sein sollte. In den Camps muss zudem von vorneherein eine Gemeinwesen Arbeit eingeführt werden, d.H. die Campbewohner mit angehalten werden ihr Camp zu organisieren und für Sauberkeit zu sorgen. Aufgaben geben den Menschen Sinn, und schützen vor Lagerkollern. Auch muss jedes Camp eine Angebotsstruktur haben dazu zählt.

1. Kleines Internetcafé
2. Kickertische
3. Playstation
4. Fernsehen
5. Kostenloser Internetzugang / Freifunk
Über diese Strukturen lässt sich auch die Gemeinwesen Arbeit als Zugangsvoraussetzung sehr zu steuern
6. Überdachte und geheizte Rückzugsräume außerhalb der Schlafräume
(Um nach 22.00 Uhr „Nachtruhe“ mal zu telefonieren, sich mit anderen zu unterhalten, mal ne Kippe zu rauchen ..etc.)  

Fazit:
Das Motiv für Diebstähle und gewaltbereiten Konflikten sind in 95 % aller Fälle den Umständen geschuldet die wir den Menschen aussetzen. Zu große Lager, völlige Ungewissheit wann und wie es mit dem Asylverfahren weitergeht. Ein regelrechter ineffizienter unlogischer Wanderzirkus von Camp zu Camp in die die Leute herumgeschoben werden, wobei dann wieder gewachsene Gemeinschaften auseinandergerissen werden. Also sowieso schon entwurzelte Menschen erneut dem psychosozialem Stress ausgesetzt werden in neuen Gruppen wieder neu ihren Platz zu finden.

In der Organisation des Landes ist schwer der Wurm drin.

Warum müssen z.B. 150 Personen 100 km morgens mit vier Reisebussen in eine weit entlegene Registrierungsstelle nur zur Registrierung gefahren werden, um danach wieder in anderen Erstaufnahmecamps in völlig neuer Durchmischung zu landen, statt sie zum Camp zurück zu fahren wo sie herkamen bis eine endgültige Zuweisung als Kontingentflüchtling in eine feste Kommune stattfindet. Warum können die vier Sachbearbeiter mit ihren Laptops nicht in die Camps kommen und sie vor Ort registrieren. Das alles kostet viel mehr Geld, die Menschen werden enormem psychosozialem Stress ausgesetzt, die Helfer kosten es enorme Mehrarbeit und es erhöht die Belastungen des Personals massiv.  Bei Massenunterkünften über 350 Leute sind zudem mangels Privacy und Übersicht Konflikte vorprogrammiert, sowie das Entstehen von Schattengesellschaften und Seilschaften, die sich Privilegien sichern oder andere bedrohen und an den Rand drängen. 

Das in den großen Camps dabei auch Diebstähle von Handys oder Wertgegenständen häufiger vorkommen ist durchaus möglich da hier die Anonymität, ähnlich wie in einem normalen sozialen Brennpunkt als isoliertes Getto größer ist. Insgesamt mahne ich aber davor diese Vorfälle zu sehr in den öffentlichen Fokus zu rücken ohne nicht auch die Umstände und Motive zu nennen die dazu führen, sonst bekommt das ganz den völlig falschen Zungenschlag was das Thema Rechten in die Arme treibt.

Denn gerade die „repressive“ Politik bis hin das auch noch die Auszahlung von Bargeld in manchen Bundesländern eingestellt werden soll, wird die Situation sogar verschärfen. Wenn die Leute ihre Handykarten nicht mehr laden können um nach Hause zu telefonieren oder Kontakt mit Verwandten zu halten oder Zigaretten zu kaufen wird sich die Delinquenz außerhalb der Camps massiv erhöhen. Räuberische Erpressung und Ladendiebstähle nehmen dann sofort zu.

Es müssen die Ursachen bekämpft werden und nicht die Symptome. Die jetzige Politik führt genau zum Gegenteil was dann den „besorgten Bürgern“ in die Hände spielt ihren kulturassistischen Vorurteile zu bestätigen und die Bürger in die Hände rechter Demagogen treibt.  Also eine ganz perfide Situation.

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Randalierer im Krankenhaus

Randalierer im Krankenhaus

14 Dezember 2015 von Darian Lambert

polizeieinsatz1backZu Unterstützung waren Samstag (12.12.15) Beamte der Wache Bergisch Gladbach ins Marienkrankenhaus gerufen worden; ein Patient randalierte dort.

Gegen 05:20 Uhr war ein Mann wegen eines internistischen Notfalls eingeliefert worden. Bei dem Versuch, ihm einen intravenösen Zugang zu legen, kam der Mann plötzlich wieder zu sich, wurde aggressiv und drohte den Mitarbeitern, die daraufhin die Polizei hinzuzogen.

Auch gegenüber den Beamten war der Mann, der keinerlei Ausweispapiere mit sich führte, nicht kooperativ. Er beleidigte die Beamten, sperrte sich gegen die Maßnahmen und musste schließlich gefesselt und ins Gewahrsam gebracht werden. Ein Beamter verletzte sich bei der Ingewahrsamnahme leicht.

Am Nachmittag -nach erfolgter Ausnüchterung- zeigte sich der Randalierer deutlich zugänglicher. Er konnte mittlerweile als 34-jähriger gebürtiger Slowake identifiziert werden, der hier derzeit als Messebauer arbeitet und in Kürten wohnt. Er entschuldigte sich mehrfach für sein unerklärliches Verhalten. Nach erfolgter Ausnüchterung konnte er aus dem Gewahrsam entlassen werden. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes erwartet ihn dennoch.

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Einbrecher festgenommen - Hubschrauber bei Suche eingesetzt

Einbrecher festgenommen – Hubschrauber bei Suche eingesetzt

07 Dezember 2015 von Darian Lambert

Fotolia_Montage-Einbruch-300Ein 21-jähriger Einbrecher ist gestern (06.12.15) auf frischer Tat festgenommen worden; mindestens ein weiterer Täter konnte trotz eingesetzten Hubschraubers zunächst flüchten.

Gegen 18:20 Uhr kehrte ein Ehepaar in ihr Haus im Kempershäuschen zurück. Die Frau bemerkte sofort den Taschenlampenschein aus der Küche. Sie erkannte noch einen Mann am Fenster, der sofort verschwand.

Der 61-jährige Ehemann, der zu diesem Zeitpunkt noch in der Hauszufahrt stand, nahm auf die Schreie seiner Frau hin, sofort die Verfolgung des Täters auf, konnte aber nur noch sehen, dass der Täter von der Straße Im Vogelsang in Richtung Wingertsheide abbog. Dann verlor er den Mann aus den Augen.

Nahezu zeitgleich beobachteten zwei Polizeibeamte aus Köln, die zu dieser Zeit privat in dem Bereich unterwegs waren, zwei verdächtige Personen, die sich bei Erkennen eines Streifenwagens in ein Waldgebiet südlich der Frankenforster Straße flüchteten.

Schnell war das Waldbereich umstellt. Mit Hilfe der Wärmebildkamera eines Hubschraubers wurde der Bereich abgesucht. Noch während der Suchmaßnahmen machte ein Anwohner der Frankenforster Straße Polizeibeamte darauf aufmerksam, dass sich eine Person unter seinem Wohnwagen versteckt hielt.

Bei der Person handelt es sich um einen 21-jährigen gebürtigen Albaner, der bislang in Deutschland strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten ist. Der 21-Jährige wird heute nach Abschluss der polizeiichen Maßnahmen entlassen.

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Frank Samirae (MdR) und Lydia Benecke im Radiointerview

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Frank Samirae (MdR) und Lydia Benecke im Radiointerview

01 Dezember 2015 von Darian Lambert

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Lydia Benecke, Frank Samirae, Franco Clemens im Interview bei Radio Köln

Politische Hintergründe und Motive für islamistische Anschläge

Radioclub Böcklerplatz / Bürgerfunk über 107,1 RADIO KÖLN
Sendehinweis ; Samstag 05.12.15. 20.04 -20.30 Uhr
Zu Gast : Dipl. Psy Lydia Benecke / Frank Samirae (MdR) GL Bürgerpartei

Die Radikalisierung junger Menschen wird bewirkt durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren wie Benachteiligung in der erfolgsorientierten, kapitalistischen Industriegesellschaft, eine schwierige Identitätsentwicklung zwischen unterschiedlichen Normen- und Wertesystemen, einer allgemeinen Verunsicherung über Zukunftsperspektiven und Lebensentwürfe.

Für die vielen Schwierigkeiten und Herausforderungen scheinen radikale Gruppierungen einfache, verlockende und selbstwertsteigernde Lösungen parat zu haben. Bildungsfernen, zu Gewalt neigenden jungen Menschen bieten sie die Möglichkeit, die bis dahin gesellschaftlich sanktionierten Verhaltensweisen wie Gewaltanwendung und Kicksuche zu belohnen, gut gebildeten aber dennoch in unserer Gesellschaft aufgrund ihres Namens, ihrer Herkunft oder ihres Aussehens benachteiligten Menschen bieten sie das Versprechen, zur Elite einer neuen Gesellschaftsordnung gehören zu können. Einfache Heilsversprechen als Patentrezept für gesellschaftliche Ungerechtigkeit, Kränkungen und Zukunftsängste sind ein verführerisches Angebot, auf das unsere Gesellschaft mit Alternativen reagieren muss.

Was ist Terrorismus und was ist die Hauptintention hinter Anschlägen? Entgegen weiterverbreiteter Meinungen ist die Hauptintention hierbei nicht die, einen Massenmord zu begehen. Das Hauptziel ist es Angst und Panik in den Köpfen und den Herzen normaler Bürger zu verbreiten. Es geht also vorwiegend um die psychologische Wirkung und weniger um den eigentlichen physikalischen Schaden.

Die langfristigen Ziele der Terroristen bestehen darin, dass diese Gruppe von Menschen, zu denen jetzt auch viele Flüchtlinge gehören, in der Gesellschaft diskriminiert werden sollen. Über die Zeit wird die diskriminierte Gruppe in der Gesellschaft isoliert sein. Über die Zeit wird die isolierte Gruppe sich radikalisieren. Ihre Ideologie wird die Gruppe zusammenhalten.

Die Hintergründe, Motive und was Gesellschaft und Politik nun tun müssen erklären Lydia Benecke und Frank Samirae im Interview bei Radio Köln.

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Feuer in Wohnpark Bensberg am ersten Advent

Feuer in Wohnpark Bensberg am ersten Advent

30 November 2015 von Darian Lambert

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Löscharbeiten in der Reginharstraße

Hochhausbrand durch Adventskranz

Am ersten Advent gestern den 29.11.15 wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach zu einem Wohnungsbrand in den Wohnpark Bensberg gerufen, bei dem es mehrere Verletzte gab. Um 15:36 Uhr rückten die Feuerwachen Süd und Nord sowie der ehrenamtliche Löschzug Bensberg durch die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises (RBK) alarmiert durch zahlreiche Notrufe der Reginharstraße Anwohner aus.

In der Reginharstraße war in einer Wohnung im ersten Stock ein Feuer ausgebrochen, vermutlich handelte es sich um einen Brand, der durch einen Adventskranz ausgelöst wurde. Aufgrund weiterer Nortufe und der möglichen höheren Zahl an Verletzten oder Betroffenen wurde durch die Leitstelle kurz darauf das Alarmstichwort „Massenanfall von Verletzten I“ ausgelöst.  Der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, das Notarzteinsatzfahrzeug der Rettungswache Nord, ein Rettungswagen und ein Krankentransportwagen des Rheinisch-Bergischen Kreises besetzt durch die Johanniter sowie ein Rettungswagen der Feuerwehr Köln zur Einsatzstelle wurden zusätzlich alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits mehrere Personen auf den Balkonen und mussten von der Feuerwehr über die Drehleiter gerettet werden. Andere Bewohner konnten sich selbstständig ins Freie retten. Insgesamt sollen es sieben Personen verletzt worden sein. Fünf von diesen in nahe gelegene Krankenhäuser zur Weiterbehandlung befördert. Der Wohnungsinhaber wurde durch Brandrauch und -gase so schwer verletzt, dass er unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung nach Köln transportiert wurde. Die Nachbarn des Mannes wurden durch den Rauch leicht verletzt.

Während des Feuerwehreinsatzes mussten die Reginharstraße und Giselbertstraße zur Aufstellung der Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst durch die Polizei gesperrt werden. Nach Ende des Einsatzes wurde die Einsatzstelle durch die Feuerwehr um 17:49 Uhr zur weiteren Ermittlung an die Polizei übergeben.

 

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