07 Juni 2015 von Darian Lambert
Unbemerkt von den Bewohnern der betroffenen Wohnung im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses entwickelte sich am gestrigen Samstag ein Feuer im Bereich der Küche. Die installierten Rauchmelder warnten alle Hausbewohner so rechtzeitig, dass alle unbeschadet das Haus verlassen konnten. Die Kräfte der Feuerwehr nahmen zur Brandbekämpfung zwei C-Rohre unter Atemschutz vor. Nach kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle. Durch das Feuer und den Rauch entstand erheblicher Sachschaden, die betroffene Wohnung und die darüber liegende sind momentan nicht nutzbar. Die Bewohner wurden von Verwandten aufgenommen und konnten in einem Hotel untergebracht werden. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz abgeschlossen.
05 Juni 2015 von Darian Lambert
Bei einem Spaziergang durch Paffrath am 01.06.2015, in den Nachmittagsstunden, entdeckte ein 41-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach zufällig hinter dem Fenster einer Erdgeschosswohnung ein paar kleine Blumentöpfe, deren Pflanzen ihm seltsam vorkamen. Er teilte seine Beobachtung der Polizei mit und schilderte seinen Verdacht, es könne sich um das verwerflichtste des Verwerflichen handeln. Cannabis! – eine Pflanze die bald wieder legalisiert werden könnte.
Die Beamten erkannten sofort, dass es sich bei den Gewächsen um Hanfpflanzen handelt.Die Politik hat bisher die Polizei nicht aus dem Strafverfolgungzang erlassen. Daher stellten die Beamten die Gewächse sicher. Dem Mieter der Wohnung droht nun ein Strafverfahren wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
03 Juni 2015 von Darian Lambert
Am Morgen des 03.06.2015, gegen 03:45 Uhr bemerkten Mitarbeiter eines Seniorenwohnheims in Bergisch Gladbach- Hand , wie ein unbekannter Mann versuchte, über ein Erdgeschossfenster in das Wohnheim einzubrechen. Als dieser sich ertappt fühlte, bestieg er einen weißen Ford Transit, welcher in der Nähe geparkt abgestellt stand und flüchtete über die Dellbrücker Straße in Richtung Köln. Die Bediensteten der Wohnanlage reagierten richtig und informierten sofort die Polizei. Dort schilderten sie ihre Beobachtungen, woraufhin zeitnah eine Fahndung nach dem flüchtigen Täter eingeleitet werden konnte. Im Rahmen dieser Fahndung fiel das flüchtige Fahrzeug einer Streifenwagenbesatzung aus Köln in Köln- Dellbrück auf. Sie versuchten das Fahrzeug anzuhalten. Dies wollte der Fahrer jedoch verhiindern. Er beschleunigte und lenkte sein Fahrzeug auf die Bundesautobahn 3 in Richtung Frankfurt. Da sich der Streifenwagen immer noch dahinter befand, erkannten die Beamten die unsichere Fahrweise des Flüchtigen. Er befuhr die Autobahn mit Geschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern. Dabei fuhr er auch vereinzelt mit Schlangenlinien. Im Bereich der Raststätte Siegburg konnte das Fahrzeug auf der Autobahn gestoppt werden. Der Verdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen. Noch vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter Alkohol.- und Drogeneinfluss stand. Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurde festgestellt, dass das von ihm benutzte Fahrzeug gestohlen ist und er keinen Führerschein besitzt. Die Ermittlungen dauern an.
01 Juni 2015 von Darian Lambert
Insgesamt drei mal musste die Feuerwehr in der Nacht auf den 1. Juni zu brennenden Mülltonnen im Stadtteil Refrath ausrücken. Im Forellenweg brannten zwischen 2 und 3 Uhr innerhalb kürzester Zeit 2 große Papiertonnen und um halb 4 Uhr in der Bachstraße eine Papier und eine Restmülltonne. Dor wurde durch das Feuer auch eine Hecke und ein Gartenzaun in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr konnte die Brände schnell löschen. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
28 Mai 2015 von Darian Lambert
„Ich geh‘ zur U! Und Du?“
Rheinisch-Bergischer Kreis. Regelmäßige Vorsorge ist wichtig für ein gesundes Leben in jedem Alter. Bei Kindern sorgen die „U-Untersuchungen“ dafür, dass Entwicklungsverzögerungen frühzeitig erkannt werden und rechtzeitig ausgeglichen werden können. Die Kosten für diese Kontrollen beim Kinder- oder Hausarzt übernimmt die Krankenkasse.
Um für die Teilnahme an den Untersuchungen U7, U7a, U8 und U9 zu werben, die im Alter von 21 Monaten bis gut fünf Jahren durchgeführt werden, ruft das Amt für Gesundheitsdienste des Rheinisch-Bergischen Kreises zusammen mit 27 Kindertageseinrichtungen von Mai bis August 2015 kreisweit die Aktion „Ich geh‘ zur U! Und Du?“ ins Leben. Die teilnehmenden Kitas kommen aus Bergisch Gladbach (8), Burscheid (3), Kürten (3), Leichlingen (1), Overath (6), Rösrath (3) und Wermelskirchen (3) und verfügen gemeinsam über 1.842 Plätze. Die Informationen erreichen also viele Kinder und deren Eltern.
Die Eltern werden von den Erzieherinnen in den Kitas auf die Aktion aufmerksam gemacht und erhalten eine Informationsbroschüre über die Inhalte der Früherkennungsuntersuchungen – bei Bedarf auch in türkischer oder russischer Sprache. Durch diese Information soll die Teilnahme an den Untersuchungen erhöht werden.
Wird die anstehende Früherkennungsuntersuchung wahrgenommen, bekommt das Kind in der Kita ein kleines Geschenk sowie eine Urkunde. Auch die Kitas profitieren von der Aktion. Sie haben bei einem begleitenden Foto-Wettbewerb die Möglichkeit, wertvolle Preise zu gewinnen.
„Ich geh‘ zur U! Und Du?“ wird von der AOK Rheinland/Hamburg, der DAK Gesundheit und der IKK classic unterstützt.
28 Mai 2015 von Darian Lambert
Dem Vandalismus zum Opfer gefallen war der Steg, den die Modellbootkapitäne am Saaler Mühlensee gern als Kommandobrücke nutzten. Eine entsprechende Meldung ging Mitte April bei der Stadtverwaltung ein, worauf zunächst der Zugang abgesperrt werden musste. Umgehend bestellte StadtGrün das nötige Holz, um den Steg zu reparieren; kurz vor Pfingsten war dieser dann in voller Schönheit wiederhergestellt. Jetzt lädt die hölzerne Plattform die Spaziergänger wieder zum Verweilen mit Seeblick ein und natürlich auch die Miniaturbootbesitzer zum Steuern ihrer Wassergefährte.
28 Mai 2015 von Darian Lambert
Am Nachmittag des 26.05.2015 fiel Polizeibeamten der Wache Overath/ Rösrath ein PKW auf, welcher mit zwei Frauen und einem Mann besetzt über die Brander Straße in Rösrath fuhr. Sie vermuteten beim Fahrer Verstöße gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen. Dies galt ebenfalls für das von ihm geführte Fahrzeug. Die Beamten hatten den richtigen „Riecher „: der Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss von Drogen, er hat keinen gültigen Führerschein und das Auto ist nicht zugelassen. Damit nicht genug. Im Auto fanden die Polizisten Werkzeug, wie es eindeutig für die Begehung von Einbrüchen benutzt wird. Diese Werkzeuge wiesen auch die entsprechenden Spuren auf. Jetzt wurden auch die Insassen selbst genauer in Augenschein genommen. Dabei kam Schmuck zum Vorschein, über dessen Herkunft die drei keine nachvollziehbare Auskunft geben konnten. Bei dem Trio selbst und im PKW konnten ebenfalls Betäubungsmittel sichergestellt werden. Die Personen, (der Mann 18, die Frauen 21 und 22 Jahre alt ), haben alle keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Sie wurden festgenommen und nach Bergisch Gladbach verbracht. Kurze Zeit später meldeten Hausbesitzer aus der Nähe der Brander Straße einen Einbruch in ihr Einfamilienhaus. Sie vermissten unter anderem Teile des Schmucks, welcher kurz zuvor bei den Fahrzeuginsassen gefunden wurde. Die festgenommenen Personen wurdem gestern dem Haftrichter vorgeführt.
26 Mai 2015 von Darian Lambert
Fördergelder in Höhe von 3,1 Millionen
Rheinisch-Bergischer Kreis. Das Warten hat ein Ende. Gestern verkündete das Umweltministerium in Düsseldorf die frohe Botschaft: Das Bergische Wasserland ist eine von 28 LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen und erhält für den Zeitraum bis 2020 Fördergelder in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Diese können dann für Projekte eingesetzt werden, die den ländlichen Raum stärken sollen, um ihn für die Zukunft gut aufzustellen. Insgesamt hatten sich 43 Teilnehmer um den Status der LEADER-Region beworben.
Eine Besonderheit der Region, die sicherlich auch zum Erfolg der Bewerbung beigetragen hat, ist die kommunale Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinaus. Denn hinter dem Bergischen Wasserland steht ein gemeinsames Engagement des Rheinisch-Bergischen Kreises mit seinen Kommunen Burscheid, Kürten, Odenthal und Wermelskirchen sowie des Oberbergischen Kreises mit seinen Kommunen Marienheide, Radevormwald, Hückeswagen und Wipperfürth.
Beurteilt wurden die Wettbewerbsbeiträge, die sogenannten Regionalen Entwicklungsstrategien, von einer Jury aus Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden. Als Qualitätskriterien standen dabei der Pilotcharakter und Innovationsgehalt sowie die Nachhaltigkeit der Strategien im Vordergrund. Ein detailliertes Feedback zu den verschiedenen Aspekten erhalten alle Bewerber in den kommenden Wochen.
So geht es weiter
Jetzt geht es verstärkt darum, die Strukturen für LEADER aufzubauen. Es wird beispielsweise ein Verein gegründet und ein Regionalmanagement aufgebaut, das koordinierende Aufgaben übernimmt. Im Spätsommer wird eine große Auftaktveranstaltung mit allen beteiligten Akteuren stattfinden. Ab Herbst können dann die ersten Projektanträge eingereicht werden.
21 Mai 2015 von Darian Lambert
Zeugen informierten am Mittwoch (19.05.2015) gegen 15.15 Uhr die Polizei über zwei Personen, die mit einem weißen Lkw offensichtlich Schrott einsammelten. Polizisten konnten den weißen Lkw in der Küchenberger Straße ausfindig machen. Sie konnten beobachten, wie die Männer aus dem Lkw ausstiegen, ein Grundstück betraten, sich einen Handlauf aus Metall griffen, der neben einem Container lag und schnellen Schrittes zu ihren Fahrzeug zurückgingen. Dort luden sie das Metallstück auf.
Die Beamten stoppten das Fahrzeug und überprüften die Personen. Die beiden Männer im Alter von 32 und 26 Jahren aus Bochum konnten weder eine Genehmigung zum Schrottsammeln des Eigentümers noch der Gemeinde Odenthal vorweisen. Daher mussten sie den Handlauf wieder zurück an den Container legen.
Die Diebe konnten nach Personaliensfeststellung weiter fahren.
11 Mai 2015 von Darian Lambert

Wilfried Obst, Andreas Hupke, Frank Samirae, …
Parteien und Bürgermeister wollen Kiffen nun offiziell machen
Die Kölner Innenstadt schickt sich an eine der modernsten Citys in Deutschland zu werden. Am Samstag demonstrierten 500 Aktivisten am Heumarkt für die Entkriminalisierung von Cannabis.
Das Cannabis langsam aus der Schmuddelecke kommt, das zeigt auch die Beteiligung von Innenstadt-Bürgermeister Andreas Hupke (Grüne) als Schirmherr der Veranstaltung. „Für die Stadt Köln würde die Legalisierung sehr viel Positives bedeuten. Die Menschen kämen aus der Illegalität und damit aus der Kriminalisierung heraus. Aber ein ganz wichtiger Faktor wären auch die enormen Steuereinnahmen für die Stadt Köln. Diese würden seriösen Schätzungen nach ca. 60 MIO Euro betragen.“ – so Hupke.
Die Kölner City hat sogar beschlossen eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen für Shops in der Innenstadt, in denen Cannabis legal verkauft werden kann. Ein breites Bündnis von Parteien in Köln setzt sich für die Legalisierung ein: Grüne, Linke, Bürgerpartei GL, Deine Freunde, Piraten und auch die jungen Liberalen (FDP) arbeiten Hand in Hand zusammen um der Legalisierung zum Erfolg zu verhelfen.
„Ich freue mich sehr, dass wir so eine große Unterstützung haben.“ – freut sich der Organisator Wilfried Obst, der durch sein großes Engagement in Köln mittlerweile zu einer lokalen Prominenz geworden ist.
Frank Samirae von der Bergisch Gladbacher Bürgerpartei GL stellt sich bei der Legalsierung auf die Seite von Polzei und Justiz: „Neben dem deutschen Richterbund stellt der Bund deutscher Kriminalbeamter die Forderung, Cannabis-Konsumenten
straffrei zu stellen. Neuerdings setzt sich auch die Gewerkschaft der Polizei NRW dafür ein die Beamten aus dem Strafverfolgungszwang von einfachen Hanf-Konsumenten zu entlassen. Wir können und dürfen Polizei und Justiz nicht mit solchen Fällen verstopfen. Diese Fälle sind nichtmal das Papier wert und landen meist sowieso später im Papierkorb.“ – stellt Samirae fest.
Die Großveranstaltung in Köln verlief vorbildlich. „Während die eingesetzten Polizisten ganz fest beide Augen zudrückten, bekamen einige Demonstrationsteilnehmer ihre Augen kaum noch auf.“ – witzelte die Kölner Boulevardpresse.