Archiv | Lokal

Eissporthalle Polizei jagt Raser mit Laser

06 Januar 2015 von Darian Lambert

radarpistoleAus der Pistole geschossen: Lasergeräte

An der Eissporthalle an der Saaler Mühle setzt die Kreispolizei zur Tempoüberwachung die Lidar-Technik (Light Detection and Ranging) ein. Bei der Laserpistole (Preis: circa 20.000 Euro) muss ein speziell geschulter Polizeibeamter das Fahrzeug mit dem Laserstrahl verfolgen. Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt über die Reflektion der in einem bestimmten Rhythmus ausgesandten Lichtimpulse.

Wird bei einem Fahrzeug eine zu hohe Geschwindigkeit festgestellt, macht das System ein Foto. In Lasersäulen sind mehrere Kameras installiert, so dass die elektronische Steuerung den Fotobefehl an die jeweils ideal auf das zu schnelle Fahrzeug gerichtete Kamera aktivieren kann. Die Übermittlung der Bilddaten sowie von Uhrzeit, Geschwindigkeit und weiteren Details kann online erfolgen – oder sie wird beispielsweise einmal pro Woche von einem Polizeibeamten manuell auf einen USB-Stick ausgelesen.

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Spaziergängerin (23) ausgeraubt

06 Januar 2015 von Darian Lambert

polizeieinsatz1backSonntagabend (4.1.2015), gegen 17.40 Uhr ging eine 23-jährige Bergisch Gladbacherin mit ihrem Hund im Bereich Auf der Kaule und Kicke spazieren. Auf dem Strunder Weg fielen ihr drei Männer auf, die am dortigen rückwärtigen Zaun eines Industriebereichs standen. Die Unbekannten fragten nach dem Weg, doch während die 23-Jährige diesen beschrieb, wurde sie von zwei der Männer gepackt. Der dritte forderte die Herausgabe von Wertsachen. Dem kam die junge Frau dadurch nach, dass sie ihr Handy übergab. Danach ließen die Männer von ihr ab und flüchteten in den naheliegenden Wald. Sie wurde nicht verletzt. Die Täter werden wie folgt beschrieben: 25-30 Jahre alt, dunkel gekleidet mit dicken Jacken und Mützen. Die Kreispolizei hat Ermittlungen wegen Raub bzw. räuberischer Erpressung aufgenommen.

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Breites Bündnis protestiert in Köln gegen „Kögida“

05 Januar 2015 von Darian Lambert

kein-veedel-fuer-rassismusVereint gegen Menschenfeindlichkeit

Während der islamfeindlichen „Kögida“-Demonstration Montagabend in Köln wollen zahlreiche Bürger ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Zwei Gegendemos finden breite Unterstützung. Mehrere öffentliche Gebäude schalten zudem ihre Beleuchtung ab.

Seit Wochen demonstrieren in Dresden tausende rassistische Bürger*innen gemeinsam mit extrem rechten Hooligans und Neonazis unter dem Namen „Pegida“ (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) gegen die angebliche Islamisierung des Abendlandes. Nun versucht „Pegida“ auch in NRW Fuß zu fassen. Erste Demonstrationen fanden in Düsseldorf und zuletzt in Bonn statt, wo es mehreren tausend Menschen gelang, den Aufmarsch von ca. 300 Rassist*innen durch Blockaden zu verhindern.

Für Montag, den 05.01.2015, hat nun der Kölner Pegida-Ableger “Kögida” einen Aufmarsch in Köln angekündigt. Treffpunkt der Rassist*innen, rechten Hools und Neonazis ist um 18:30 Uhr am Ottoplatz in Köln-Deutz. Organisiert wird das Ganze von bekannten Funktionär*innen extrem rechter Gruppierungen wie “Pro NRW”.

Es ist nicht einmal drei Monate her, dass mehrere tausend rechte Hooligans und Neonazis in Köln randalierten. Wir werden nicht zulassen, dass im Januar wieder ein rassistischer Mob durch Kölns Straßen zieht! Die erfolgreiche Verhinderung des sogenannten Antiislamisierungskongresses im Jahr 2008 und der „Pegida/Bogida“ Demo in Bonn haben gezeigt, wie es geht. Durch entschlossene und vielfältige Aktionen stellen wir uns gegen “Pegida/Kögida”!

Zu diesem Zweck treffen wir uns am 05.01.2015 um 17:30 Uhr

an der Ecke Siegesstrasse/Mindenerstrasse in Köln Deutz

Twitter-Account: twitter.com/forCologne

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Odenthal – Diebin gab vor, stumm zu sein

03 Januar 2015 von Darian Lambert

polizeieinsatz1backEine junge Frau gestikulierte am letzten Dienstag (30.12.2014) gegen 11.00 Uhr vor einem 85-Jährigen, der vor einer Sparkasse an der Altenberger-Dom-Straße stand. Sie gab vor, stumm zu sein und hielt dem Rentner eine angebliche Spendenliste mit verschiedenen Namen vor. Die Spenden sollten für Taubstumme sein. Der 85-Jährige aus Odenthal wies die junge Frau mit den Worten ab, dass er nichts auf der Straße spenden würde. Kurz darauf verschwand die Fremde. Erst zu Hause bemerkte der Rentner, dass ein Briefumschlag mit Kontoauszügen aus seiner Jacke fehlte. Die Frau wird wie folgt beschrieben: Sie war ungefähr 18 Jahre alt, ca. 1,50 m groß, ca. 50 kg schwer und hatte dunkle lange Haare. Sie wirkte insgesamt südländisch. Die Kreispolizei RheinBerg bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 02202-2050 zu melden.

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Exhibitionist (48) belästigte Anwohner

Exhibitionist (48) belästigte Anwohner

02 Januar 2015 von Darian Lambert

Aufregung Silvestermittag in der Altenberger-Dom-Straße: Anwohner fühlten sich durch einen unbekannten Mann belästigt, der gegen 11.50 Uhr an der Straße stand, seine Hose heruntergelassen hatte und sein Geschlechtsteil präsentierte. Verständigte Polizeibeamte entdeckten den 48-jährigen Bergisch Gladbacher, der einen verwirrten, aggressiven und unkooperativen Eindruck machte. Er folgte keinen Anweisungen, wehret sich und so mussten ihn die Beamten fesseln, bevor er sich beruhigte. Danach wurde er zur Wache transportiert und aufgrund seines psychischen Zustandes später stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Die Kreispolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eröffnet.

 

 

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Suche nach den Feuerteufel von Leichlingen

02 Januar 2015 von Darian Lambert

polizeieinsatz1backBrand wurde vorsätzlich gelegt – Polizei sucht Zeugen

In der Nacht zu Sonntag (28.12.2014), gegen 02.30 Uhr bemerkte eine Nachbarin Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich des Mehrfamilienhauses Am Büscherhof 2. Über 60 Bewohner wurden evakuiert und später im in der Nähe befindlichen Rathaus untergebracht. Fünf Bewohner erlitten leichte Rausgasvergiftungen, drei von ihnen wurden zwischenzeitlich in Krankenhäusern behandelt. Der Sachschaden wird auf etwa 40.000,– EUR geschätzt. Brandermittler der Kreispolizei suchten am gestrigen Montag (29.12.2014) den Brandort auf und führten einen intensive Spurensuche durch. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand konnten in verschiedenen Kellerräumen mindestens zwei Brandherde festgestellt werden. Ein technischer Defekt ist auszuschließen, die Ermittlungen laufen in Richtung vorsätzliche schwere Brandstiftung. Es werden daher dringend Zeugen gesucht, die Sonntagnacht – möglicherweise auch deutlich vor 02.30 Uhr – ungewöhnliche Beobachtungen in oder am Tatort gemacht haben. Entsprechende Hinweise nimmt die Kreispolizei unter 02202 205-0 entgegen.

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Jungendliche überfallen 91 jährige Omi

29 Dezember 2014 von Darian Lambert

Am 1. Weihnachtstag (25.12.2014) machte eine 91-Jährige aus Bergisch Gladbach einen Spaziergang über den Lerbacher Weg in Richtung Ommerbornstraße. Gegen 11.30 Uhr wurde sie etwa 500 Meter hinter einer dortigen Bäckerei – zu Beginn des dortigen Waldes – von zwei unbekannten Jugendlichen angesprochen, die nach Geld fragten. Die Seniorin verneinte, woraufhin die beiden ihre Arme festhielten und einer zusätzlich die Taschen inspizierte. Tatsächlich fand er einen 10,–EUR-Schein, den er behielt. Danach flüchteten die beiden. Die 91-Jährige blieb unverletzt. Die Räuber werden wie folgt beschrieben: Beide 14-16 Jahre alt, augenscheinlich Deutsche, sprachen mit „bergischem“ Dialekt. Einer war 170 cm groß und trug eine hellgraue Mütze, der andere war kleiner (160 cm) und trug ein Basecap. Die Kreispolizei sucht Zeugen, die den Raub oder die Flucht der beiden Jugendlichen beobachtet haben.

Hinweise an die 02202 205-0.

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Feuer auf dem Refrather Weihnachtsmarkt

20 Dezember 2014 von Darian Lambert

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Brandschaden im Refrather Winterdorf

Gasexplosion nur knapp verhindert

In den Morgenstunden gegen 5:00 Uhr am heutigen Samstag wurde die Leitstelle der Feuerwehr von Passanten informiert, dass auf dem Weihnachtsmarkt am Peter-Bürling Platz in Refrath ein oder mehrere Verkaufsstände brennen. Durch das schnelle Eintreffen der Feuerwehr konnte eine Explosion auf dem Weihnachtsmarkt und das Übergreifen des Feuers auf ein Mehrfamilienhaus verhindert werden. Zur möglichen  Brandursache und zur konkreten Schadenshöhe konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Die Brandexperten der Kriminalpolizei werden laut Polizeileitstelle die Brandstelle am Montag besichtigen.

Durch die Nähe zum Feuerwehrgerätehaus Refrath trafen die ehrenamtlichen Kräfte der Refrather Feuerwehr als erstes vor Ort ein und konnten sehr zeitnah erste Löschmaßnahmen einleiten.

Zu dem Zeitpunkt brannte bereits ein Kühlwagen in volle Ausdehnung, dass Feuer drohte auf einen weiteren Verkaufsstand und ein angrenzendes Wohngebäude überzugreifen. In unmittelbarer Nähe des Kühlwagens  befanden sich 17 Gasflaschen, von denen fast alle durch das Feuer bereits stark erwärmt waren und mindesten eine schon brennend abströmte. Durch die Feuerwehr wurden zunächst die Gasflaschen gekühlt und ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude durch eine sogenannte Riegelstellung verhindert. Im weiteren Verlauf wurden die Gasflaschen durch die Feuerwehr geborgen und die Ventile geschlossen, so dass von ihnen keine Gefahr mehr ausging.

Durch das Feuer wurde der Kühlwagen komplett zerstört und eine angrenzende Verkaufsbude sowie ein großer Pavillon mit Thekenaufbau erheblich beschädigt. Von den angrenzenden Büros waren auf Grund der Hitzeentwicklung 14 Glasscheiben zersprungen. Verletzt wurde niemand.

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Kreisverwaltung: Mehr Frauen in Führungspositionen

17 Dezember 2014 von Darian Lambert

Auch Männer nehmen Elternzeit

Rheinisch-Bergischer Kreis. Beim Thema Gleichstellung bewegt sich etwas: In den letzten Jahren bekleideten immer mehr Frauen in der Verwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises verantwortliche Positionen. Bei den Männern hat ein erstes Umdenken eingesetzt. Auch sie nehmen jetzt verstärkt Elternzeit.
770 Menschen arbeiten derzeit in der Kreisverwaltung. Davon sind 466 Frauen und 304 Männer. Der Anteil der Frauen in Führungspositionen ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen: Nahmen im Jahr 2004 lediglich 26 Frauen eine solche Position wahr, so waren es 2012 bereits 38. In den letzten beiden Jahren ist diese Zahl noch einmal auf 42 Frauen angestiegen. „Trotz dieser positiven Entwicklung dürfen wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen“, erklärt Brunhilde Fink, Gleichstellungsbeauftragte des Rheinisch-Bergischen Kreises. Denn im Verhältnis zu den 79 Männern, die in einer Führungsposition sind, ist die Zahl der Frauen immer noch gering und sollte in den nächsten Jahren im Rahmen des Frauenförderplans weiter ausgebaut werden.

Eine der Grundlagen für diese Förderung ist die Weiterentwicklung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen und damit verbunden die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies gilt jedoch nicht ausschließlich für die Frauen. Seit 2011 haben 23 Väter die sogenannten Partnermonate der Elternzeit in Anspruch genommen und sind zwischen vier Wochen und drei Monaten zu Hause geblieben. Auch künftig sollen Männer darin unterstützt werden, Angebote wie Elternzeit, Beurlaubung und Pflegezeit in Anspruch zu nehmen.

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Kölner Bezirksparlament stimmt für legale Cannabis-Abgabe

12 Dezember 2014 von Darian Lambert

Cannabis ColoniaNachdem ein fragwürdiger Verfahrenstrick am 4.11.14 im Kölner Petitionsausschuss angewandt wurde, (siehe hierzu Interview Center TV https://www.facebook.com/video.php?v=10203141340196883&set=o.1534398703467164&type=2&theater ) entschlossen sich die Piraten mit Unterstützung der Grünen, folgenden Antrag an die Bezirksverwaltung Innenstadt zu stellen:

Mitglieder der von Bündnis 90 Die Grünen, Piraten, Die Linke, FDP und “Deine Freunde” hatten parteiübergreifend für den Antrag gestimmt, CDU und SPD waren dagegen.  Nächster Schritt soll eine ähnliche Fachtagung wie die in Frankfurt sein, auf der sich im Novemvber über 250 Interessierte bei einer Veranstaltung des Magistrats der Stadt Frankfurt über die Möglichkeit eines “Cannabis-Modellprojekts”  beraten hatten.

„Antragstellung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Erlaubnis zur kontrollierten und lizensierten Abgabe von Cannabisprodukten zum Zweck des Betriebs von Abgabestellen in der Kölner Innenstadt.“ Mehr Infos unter: http://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=48769&voselect=12295

Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Rat könnte eine Abstimmung mit Hilfe von Die Linke, Deine Freunde und möglichweise auch der FDP zum Erfolg führen.

Derweil haben erste Vorbereitungen für das Event „Global Marijuana March GMM 2015“ im Mai in Kölle haben begonnen.

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