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20 Jahre wort & kunst

07 November 2014 von Darian Lambert

Wortkunst20J

HD Haun, Gisela Becker, Günter Helmig und Roland Mittag „zeigen Flagge“ mit Gedichten der wort & kunst-Mitglieder

Jubiläum mit Gala und Fahnenschmuck

Seit 20 Jahren gibt es “wort & kunst” als Autoren- und Förderverein. Zum Jubiläum soll gefeiert werden – mit einem Fest im Rathaus Bensberg am 22. November und noch weiteren Events rund um den runden Geburtstag.

Die Förderung der Stadtbücherei Bergisch Gladbach war immer sehr wichtig für den Verein, aber auch die Durchführung literarischer Aktivitäten wie die Reihe „talk & texte“, bei der namhafte Schriftsteller (z.B. der diesjährige Büchner-Preisträger Jürgen Becker) in einem der städtischen Rathäuser lasen. Ferner gründete „wort & kunst“ die von Autoren geleitete Schreib- bzw. Literaturwerkstatt im Forum, organisierte zahlreiche Veranstaltungen in der Evangelischen Gnadenkirche, bei denen jeweils ein deutscher Dichter in den Mittelpunkt gerückt wurde (2014Tucholsky), kooperierte mit vielen Chören und Musikern und arbeiteten eng mit Künstlern, speziell des AdK, zusammen.

Durch die Herausgabe von Anthologien und die erfolgreiche Durchführung von zwei Jugend-Literatur-Wettbewerben, die NRW-weit ausgeschrieben waren, wurde die Schreiblust und –fähigkeiten von vielen Menschen in der Region gefördert. Die letzte erfolgreiche Innovation war die Begründung des Lyrikpfades an der Strunde  2011 mit halbjährlich wechselnden Gedichte-Editionen.

Jetzt kommt die Lyrik auch in die Stadt!

15 Fahnen mit Gedichten begrüßen die Bürgerinnen und Bürger in Bensberg und in der Stadtmitte zwei Wochen vor der Jubiläumsfeier. Auf diese Weise möchte das Autorenteam des wort & kunst e. V. einer größeren Öffentlichkeit präsentieren. Dasselbe Ziel verfolgt der „Literarische Spaziergang“ durch die Innenstadt Bergisch Gladbachs, zu dem der Verein am Samstag, dem 15. November ab 15.00 Uhr einlädt. Treffpunkt ist das Denkmal vor der Post am Trotzenburgplatz. Das Motto des Spaziergangs lautet: „Unterwegs“.

Beim Geburtstagsfest am Samstag, dem 22.11.14, ab 19.00 Uhr im Bensberger Rathaus, Wilhelm-Wagener-Platz, wird der Verein seinen Gästen die vielfältigen Vereins-Aktivitäten in unterhaltsamer Weise präsentieren. Unterstützt werden die Künstler des Wortes dabei durch den Chor Lampenfieber, das Gitarrenduo Heiliger/Herweg und das Bergische Jazz-Trio, die für die musikalische Unterhaltung sorgen.

Die weiteren Termine zum Jubiläum:

Sonntag, 9. Nov, 11.00 Uhr:
„Die Flamme zischt . . . “  – Gerd J. Pohl spricht deutsche Balladen, Konstantin Gockel spielt Violine und Viola – Puppenpavillon Bensberg –
Reservierung: 02204 54636

Samstag, 15. Nov. 15.00 Uhr:
„unterwegs“ – Literarischer Spaziergang mit Mitgliedern von wort & kunst durch die Bergisch Gladbacher Innenstadt – Treffpunkt Denkmal vor der Post, Hauptstraße/Trotzenburgplatz

Sonntag, 23. Nov. 20.00 Uhr:
Robert Pfeffer – Erzählabend in Haus Liederkranz, Laurentiusstr. 23 – Reservierung: 02202 2571802

Sonntag, 30. Nov. 16.00 Uhr:
HD Haun liest Gedichte und Prosa von Mahmoud Darwish, der „Stimme Palästinas“ – Sol Dalia Almukarker spielt Querflöte – Benefizveranstaltung zugunsten des Städtepartnerschaftsvereins Bergisch Gladbach-Beit Jala – Theas Theater, Jakobstr. 103 – Reservierung: 02202 9276500

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25 Jahre Mauerfall: Schüler erleben Zeitgeschichte – Ausstellung im Kreishaus

07 November 2014 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Mauerfall der DDR und die Entwicklung dorthin wurde für 70 Schüler des Kaufmännischen Berufskollegs Bergisch Gladbach im Kreishaus Heidkamp lebendig. „Das Volk hat gesiegt“, so begrüßte der Landrat die neugierigen Schüler. Im Dialog mit den Zeitzeugen ging es um die verschiedenen Perspektiven von West und Ost während des Mauerfalls vom 9. November 1989. Anschließend führte Prof. Dr. Bernd Lindner durch die Zeitgeschichte des Mauerfalls. „Keiner hat sich vorstellen können, dass die Mauer fällt. Eher hätten wir es für möglich gehalten, dass die Sonne morgens im Westen aufgeht“, erklärte Prof. Dr. Bernd Lindner den interessierten Schülern. Von der ersten Demonstration mit acht Teilnehmern bis hin zu den Massenveranstaltungen in Leipzig mit 200.000 Menschen, wurden die wichtigsten Ereignisse für die Schüler rekonstruiert. Das Comic „Herbst der Entscheidung“ von Prof. Dr. Bernd Lindner und Peter Hoffmann, diente den Schülern als Grundlage im Unterricht, um den Mauerfall genauer zu verstehen.

Im anschließenden Dialog nutzten die Schüler die Gelegenheit, ihre Fragen an die Zeitzeugen zu stellen. Prof. Dr. Bernd Lindner ging ausführlich auf jede Frage ein und betonte: „Die Vorstellung, eine friedliche Revolution vollbracht zu haben, war das tollste für mich, da jede andere Revolution immer niedergeschlagen wurde.“ Ein weiterer Aspekt der Diskussion, war die Klassenfahrt der Oberstufe nach Berlin. Michael John, Politiklehrer des Kaufmännischen Berufskollegs Bergisch Gladbach erklärte, wie wichtig die Aufarbeitung des Mauerfalls für die Schüler vor Ort sei. „Es gibt zunehmend immer mehr Schüler die nach Berlin wollen, um zu verstehen was dort passiert ist“, so Michael John.

Am Ende des Vortrags schauten sich zusammen Zeitzeugen, Lehrer und Schüler die Ausstellung über den Mauerfall im Kreishaus Heidkamp an.

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Gewässerschutz in Bensberg – Bau eines Regenrückhaltebeckens

07 November 2014 von Darian Lambert

Rodung des Baugeländes ist nicht zu vermeiden

Ein neues Regenrückhaltebecken entsteht in Kürze in Bensberg. Zwischen Broicher Straße und Schlossfeldweg, Moureauxstraße und Sonnenwinkel soll es gebaut werden, in unmittelbarer Nachbarschaft zum bereits bestehenden Hochwasser-Rückhaltebecken Sonnenwinkel. Die von der Baustelle am stärksten betroffenen Anwohner haben ein Informationsschreiben des städtischen Abwasserwerks erhalten.

Als erste Maßnahme steht die Rodung des Baugeländes an. Die Arbeiten sollen in der Zeit ab dem 10. November bis etwa Ende November durchgeführt werden. Die Bäume und Sträucher, die jetzt noch auf dem Gelände aufstehen, können leider nicht erhalten werden. Die Genehmigung der zuständigen Landschaftsbehörden liegt vor. Die Rodungsarbeiten werden von einem Ingenieurbüro als qualifizierte ökologische Bauleitung überwacht.

Warum ist die Investition in ein neues Rückhaltebecken notwendig?

Im südöstlichen Bereich von Bensberg steht die Abwassertechnik auf einem Stand, der den heutigen Anforderungen an die Regenwasserklärung und –ableitung nicht mehr entspricht. So läuft das Regenwasser vieler Straßenzüge zur Zeit ohne weitere Behandlung oder Rückhaltung in den Frankenforstbach. Es ist daher notwendig, neue Einrichtungen zu bauen, die dafür sorgen, dass die Einleitung des Niederschlagswassers von Hausgrundstücken und Straßenoberflächen gewässerverträglich erfolgt.

Im Dezember 2014 soll deshalb mit dem Bau des unterirdischen Regenrückhaltebeckens begonnen werden. Sinn dieses Beckens ist es, das Regenwasser in möglichst gleichbleibenden Mengen in den Bach abzugeben. Das ist gut für die Lebewesen im Bach und beugt auch Überflutungsrisiken vor. Die Kosten betragen voraussichtlich ca. 4 Millionen Euro und werden über die Abwassergebühren umgelegt.

Mit Material versorgt wird die Baustelle über die Erschließungsstraße, die von der Broicher Straße abzweigt. Hier ist insbesondere während des Ausschachtens und der Betonarbeiten mit verstärktem Lkw-Verkehr zu rechnen. Straßensperrungen oder Blockierungen von Grundstückszufahrten sind nicht eingeplant.

Die Arbeiten an diesem ersten Bauabschnitt sollen im Spätsommer 2016 beendet sein. Das Regenrückhaltebecken Sonnenwinkel ist nur eines von mehreren geplanten Teilbauwerken. Um das Kanalsystem für Regenwasser in Bensberg auf einen zukunftssicheren Stand zu bringen, soll außerdem ein neuer Mischwasser-Sammelkanal von der Wipperfürther Straße kommend verlegt werden, der mehrere Seitenstränge aufnimmt und in ein Regen-Überlaufbecken unter der Friedrich-Offermann-Straße mündet. Dort werden Regen- und Schmutzwasser getrennt und das Regenwasser zum Rückhaltebecken Sonnenwinkel geleitet. Die Gesamtmaßnahme soll 2019 abgeschlossen sein.

Das städtische Abwasserwerk bittet um Verständnis für nicht zu vermeidende Belästigungen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.abwasserwerk-gl.de oder telefonisch bei der Bauleitung, Tel. 02202 141379.

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Warnung vor falschen Briefen

07 November 2014 von Darian Lambert

Empörung bei der Stadt über dreistes Anschreiben zum Wohnraum in Paffrath

Die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach hat am Donnerstag (06.11.2014) von einem Schreiben erfahren, dass fälschlicherweise zur Bereitstellung von Wohnraum oder zur Zahlung einer Abgabe auffordert. „Dieses Schreiben“, so stellt die Pressestelle klar, „wurde nicht von der Stadt versendet.“

Konkret wird der Briefkopf „Einwohnermeldeamt der Stadt Bergisch Gladbach – Sachgebiet Asyl & Wohnungsverfassung – Dr. A. Bräuner““ verwendet. Zudem wird als Absender auch „Stadt gestalten in Zusammenarbeit mit PRO ASYL“  benannt. Im Betreff steht: Kenntnisnahme an alle Hausbesitzer und Mieter im Raum Bergisch Gladbach der Region Paffrath – Töpferweg.
In dem Schreiben werden die Adressaten informiert, dass das Asylrecht im Schnellverfahren geändert wurde. Hausbesitzer und Mieter seien danach verpflichtet, bis zu vier Personen für maximal ein Jahr aufzunehmen. Bis zum 15.11.2014 sollten sich die Adressaten zurückmelden, ob sie dieser Unterbringungspflicht nachkommen. Alternativ seien sie dazu verpflichtet, 105 Euro pro Monat in einen Ausländerfonds einzuzahlen. Unterzeichnet ist der Brief mit i.A. B. Schüsler.

„Ein Schreiben an eine Adresse in Paffrath wurde jetzt an uns weitergeleitet“, erklärt Pressesprecherin Marion Linnenbrink. „Nun befürchten wir, dass noch mehr Briefe verschickt wurden.“ Das Datum des Schriftstücks lautet auf den 20. Oktober 2014.

Bürgermeister Lutz Urbach zeigt sich empört über dieses dreiste Anschreiben: „Wir sind gerade dabei, gemeinsam mit der Bevölkerung das Thema Flüchtlinge konstruktiv zu regeln. Solche Schreiben sind eine Unverschämtheit und kriminell. Sie verunsichern unsere Bürgerinnen und Bürger aufs Höchste.“ Der Leiter des Fachbereichs für Recht und Ordnung, Peter Widdenhöfer stellt klar, dass die Stadt nicht Absender der Briefe ist. „In diesem Schreiben stehen Lügen, die mit uns als Stadt sowie dem Verein ‚Pro Asyl‘ fälschlicherweise in Zusammenhang gebracht werden. Wir haben Strafanzeige gegen unbekannt bei der Kreispolizeibehörde gestellt.“

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Griechischer Abend mit Musik und interessanten Begegnungen

06 November 2014 von Darian Lambert

Sonntag, 16. November 2014, 17.00 Uhr, „Engel am Dom“, Hauptstr. 258

Zum Griechischen Abend lädt der Integrationsrat der Stadt Bergisch Gladbach gemeinsam mit der Griechischen Gemeinde und dem Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach ein. Musik, interessante Gespräche und leckere griechische Speisen locken die Besucher in den Gemeindesaal „Engel am Dom“ neben der evangelischen Gnadenkirche in der Stadtmitte. Für die Versorgung mit Köstlichkeiten zu Essen und Trinken sorgt die griechische Gemeinde: Vorspeisenteller, Souwlaki, Würstchen vom Grill auch ohne Schwein, griechischer Wein in rot und weiß. Nicht minder köstlich ist die Musik: Das Ensemble „Ta Alania“ unterhält die Gäste mit Rembetiki auf alten, traditionellen Instrumenten.

Das neunköpfige Orchester aus dem Rhein-Erft-Kreis hat sich ganz dem Rembetiko verschrieben, einer Musik aus den Städten Griechenlands und Kleinasiens von Piräus bis Konstantinopel zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Rembetiko ist der Ausdruck eines Lebensgefühls, wie Tango, Blues oder Punk. Es sind Lieder aus den kleinen Cafés, den Hafenkneipen und Gefängnissen. Der Alltag diktiert die Inhalte der Lieder: Liebesglück und -leid, Oden an die meist zugeknöpfte Schöne, Loser-Songs über Haschisch, Pleiten und Knast.

Die griechische Gemeinde repräsentiert die viertgrößte nichtdeutsche Bevölkerungsgruppe in Bergisch Gladbach und gehört zu den drei aktivsten ausländischen Gemeinden/Vereinen, die viele Veranstaltungen durchführen, die heimatliche Kultur und Religion pflegen, für die aber auch Integration schon lange kein Thema mehr ist.

Um Voranmeldung wird gebeten wegen der begrenzten Zahl der Plätze. Ansprechpartner sind Klaus Farber (Integrationsrat), Tel. 02204 65266,
und Nicole Mrziglod (Mehrgenerationenhaus), Tel. 02202 253908.

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„Unser Dorf hat Zukunft“: Nur Sieger im Kreishaus

05 November 2014 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis. Nur Sieger präsentierten sich bei der Preisverleihung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ im Kreishaus Bergisch Gladbach-Heidkamp. „Ich hoffe, dass es ein Gewinn war, an diesem Wettbewerb teilzunehmen“, erklärte Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, der bei dieser Preisverleihung nur Sieger sah. Ziel des Wettbewerbs ist es, den ländlichen Raum zu stärken und zukunftssicher aufzustellen. Das sah auch der CDU-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Bewertungskommission, Rainer Deppe, so: „Man setzt sich zusammen und überlegt gemeinsam, wo das Dorf hin möchte. Das ist wichtig für die künftige Entwicklung.“

Besonders für Leichlingen gab es Grund zu jubeln. Witzhelden wurde Erster und Leysiefen belegte den zweiten Platz. Die Jury lobte an Witzhelden seine ideenreiche Präsentation. Sie schätzte die Kinder- und Jugendangebote sowie den neuen Bürgerbus. Außerdem überzeugte Witzhelden mit dem denkmalgeschützten Ortskern, dem restaurierten Brunnen und dem Wasserturm. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein setzte Witzhelden ins rechte Licht und überzeugte die Jury. Damit repräsentiert die Ortschaft nächstes Jahr den Rheinisch-Bergischen Kreis beim Wettbewerb auf Landesebene.
Das wesentlich kleinere Leysiefen erhielt erneut die Silbermedaille. Der Jury gefiel beispielsweise der enge Zusammenhalt der Bürger, die sich sogar beim Bringen der Kinder in die Schule unterstützen. Bronzemedaillen bekamen Altenberg (Odenthal), Marialinden, Kreutzhäuschen (beide Overath) und Herrenstrunden (Bergisch Gladbach). Für ihr Engagement erhielten alle Dorfgemeinschaften Geldpreise, die von der Kreissparkasse Köln zur Verfügung gestellt wurden. Sieger Witzhelden bekam 1.500 Euro, Leysiefen 1.000 Euro und die Drittplatzierten jeweils 500 Euro.

Die vier Sonderpreise gingen an Marialinden für Energie (500 Euro, Spender Kreissparkasse Köln ), Altenberg für touristische Entwicklung (250 Euro, Das Bergische), Herrenstrunden für die Anlegung einer Streuobstwiese (250 Euro, Naturpark Bergisches Land) und Kreutzhäuschen für besonderen Gemeinschaftssinn (250 Euro, Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau).

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Beamten – Frühstückspause mitten auf Hauptstraße

05 November 2014 von Darian Lambert

Tausche Kaffee gegen Kekse

Wer am heutigen Mittwochmorgen mit dem Auto in Bergisch Gladbach unterwegs war traute seinen Augen nicht so recht. Ein Fahrzeug des Fachbereichs „Stadtgrün“ blockierte über längere Zeit eine Spur auf der Hauptstraße und den Fußweg. Der Grund: Die Beamten legten eine ausführliche Frühstückspause ein und waren in die Literatur ihrer Zeitung vertieft. Der Verkehr, zu dem an der Stelle auch mehrere Buslinien zählen, musste notgedrungen das Hindernis umfahren.

Nach ca. einer Stunde hatte der Spuk ein Ende. Ein Hinweis aus dem Rathaus beendete den städtischen Kaffeeeinsatz.

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Bei Dunkelheit und Regen Fußgängerin überfahren

05 November 2014 von Darian Lambert

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Foto: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

58-Jährige schwerverletzt

Bei Dunkelheit und Regen hat gestern (04.11.14) ein 20-jähriger Bergisch Gladbacher eine Fußgängerin übersehen und bei einem Unfall schwer verletzt. Gegen 17:40 Uhr bog der Bergisch Gladbacher mit seinem Seat von der Paffrather Straße nach links in die Neue Nussbaumer Straße ab. Nachdem er zunächst den Gegenverkehr passieren ließ, fuhr er an und sah nicht, dass eine 58-jährige Bergisch Gladbacherin den Fußgängerüberweg benutzte. Der 20-jährige erfasste die dunkel gekleidete Fußgängerin. Diese prallte auf die Motorhaube, in die Windschutzscheibe und anschließend zu Boden. Die Fußgängerin war vor Ort zwar ansprechbar aber doch so schwer verletzt, dass sie stationär in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Sachschaden an dem Seat beläuft sich auf rund 2000,- EUR.

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Familie zum Beruf machen

05 November 2014 von Darian Lambert

Informations- und Weiterbildungsveranstaltung für 
Tagesmütter und -väter

Rheinisch-Bergischer Kreis. Professionelle Kindertagespflegemütter und -väter stehen bei Eltern für die Betreuung ihrer Kinder immer höher im Kurs. Besonders die zeitliche Flexibilität dieser Betreuungsform ist ein echtes Plus. Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, bieten das Jugendamt des Rheinisch-Bergischen Kreises für die Kommunen Burscheid, Kürten und Odenthal und die Jugendämter der Städte Overath, Rösrath sowie Leichlingen gemeinsam mit der Katholischen Familienbildungsstätte Bergisch Gladbach und dem Familienbildungswerk des Deutschen Roten Kreuzes Bergisch Gladbach regelmäßig Qualifizierungskurse über insgesamt 182 Unterrichtsstunden an.
Wer sich über das spannende Tätigkeitsfeld einer Tagespflegeperson und die Qualifizierungskurse informieren möchte, kann dies am Mittwoch, den 12. November 2014 um 19 Uhr bei der Veranstaltung „Familie zum Beruf machen – wie werde ich Tagesmutter?“ in der Katholischen Familienbildungsstätte Bergisch Gladbach (Laurentiusstraße 4-12 in Bergisch Gladbach) tun. Im Mittelpunkt stehen Themen wie der Alltag einer Tagespflegeperson, der Ablauf der Qualifizierungsmaßnahme und die nötigen Voraussetzungen.
Tagespflegepersonen sollten generell Erfahrung und Freude im Umgang mit Kindern haben, Offenheit für pädagogische Fragen sowie Verantwortungsbewusstsein mitbringen.

Die Informationsveranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht notwendig. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Personen, die in den Kommunen Burscheid, Kürten und Odenthal beziehungsweise den Städten Overath, Rösrath oder Leichlingen wohnen.

Weitere Informationen sind im Kreisjugendamt unter der Telefonnummer 02202 13-6772 oder per E-Mail an anna.sidon@rbk-online.de erhältlich, ebenso bei der Katholischen Familienbildungsstätte Bergisch Gladbach (02202 9363964).
Der nächste Qualifizierungskurs für Tagesmütter und -väter startet voraussichtlich im Frühling/Sommer bei der Katholischen Familienbildungsstätte Bergisch Gladbach. Weitere Informationen sind ebenfalls über das Kreisjugendamt erhältlich oder direkt bei der Katholischen Familienbildungsstätte Bergisch Gladbach (02202 9363964).

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Radfahrer war auf der falschen Seite unterwegs – von Pkw übersehen

04 November 2014 von Darian Lambert

polizeieinsatz1backErneut ist gestern (03.11.14) ein Radfahrer in Höhe des Stadthauses von einem Pkw angefahren worden. Gegen 17:45 Uhr fuhr der 37-jährige Bergisch Gladbacher auf der falschen Seite des Radweges in Richtung Schnabelsmühle. Ein 66-jähriger Bergisch Gladbacher fuhr vom Parkplatz am Stadthaus auf die Straße An der Gohrsmühle und übersah den aus seiner Sicht von rechts kommenden Radfahrer. Der stürzte und verletzte sich leicht. Der Sachschaden blieb mit knapp 600,- EUR noch relativ gering. Die Polizei hat eine Unfallanzeige aufgenommen und dem Radfahrer zudem ein Verwarnungsgeld auferlegt.

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