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2025-12-10 Besuch Großwärmepumpe 1(1)

Großes Interesse am Wärmepumpenmonat 2025 in Bergisch Gladbach

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Wärmepumpenmonat 2025 im Rheinisch-Bergischen Kreis ist auf große Resonanz gestoßen. Mit einer Vielzahl an Informations- und Austauschformaten bot die kreisweite Veranstaltungsreihe Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Fachakteuren fundierte Einblicke in klimafreundliche Wärmetechnologien. Organisiert wurde der Wärmepumpenmonat vom Team EKKO des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Bergischen Energie- und Ressourcenzentrum (BERZ):metabolon sowie der Verbraucherzentrale NRW.

Wärmepumpenpartys als praxisnahes Angebot

Ein besonderer Schwerpunkt lag in Bergisch Gladbach auf zwei sogenannten Wärmepumpenpartys, die am 25. und 27. November stattfanden. Interessierte konnten dabei direkt in privaten Wohnhäusern erleben, wie Wärmepumpen im Alltag funktionieren. Gastgeberinnen und Gastgeber stellten ihre Anlagen vor, berichteten von ihren Erfahrungen und beantworteten Fragen zu Technik, Kosten und Betrieb.

Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und entwickelten sich schnell zu lebhaften Diskussionsrunden. Das offene Format ermöglichte einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema und trug dazu bei, Vorbehalte abzubauen und konkrete Entscheidungsgrundlagen für einen möglichen Umstieg zu liefern.

Fachlicher Austausch bei Exkursion nach Köln

Ergänzt wurde das Programm durch eine Exkursion am 19. November zur Großwärmepumpe im Quartier LÜCK in Köln-Ehrenfeld, die von der Naturstrom AG betrieben wird. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über Planung, Technik und den Beitrag solcher Anlagen zur nachhaltigen Quartiersversorgung zu informieren.

Positive Rückmeldungen und klare Signale für die Wärmewende

Die Bilanz des Wärmepumpenmonats fällt aus Sicht der Stadt Bergisch Gladbach durchweg positiv aus. Die Veranstaltungen förderten nicht nur Wissen über energieeffiziente Heizsysteme, sondern stärkten auch den Dialog zwischen Bürgerschaft, Fachwelt und Verwaltung.

Der Wärmepumpenmonat setzte damit ein deutliches Zeichen für den Ausbau klimafreundlicher Heiztechnologien in der Region und zeigte, wie wichtig praxisnahe Informationen und der Austausch realer Erfahrungen für das Gelingen der Wärmewende sind.

Die Stadt Bergisch Gladbach dankt allen beteiligten Partnerinnen und Partnern sowie den engagierten Gastgeberinnen und Gastgebern, die den Wärmepumpenmonat 2025 maßgeblich mitgestaltet haben.

Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung finden Interessierte online unter:
www.bergischgladbach.de/kommunale-waermeplanung.aspx

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2025-12-10 Schulbesuch Velsen(1)

Schüleraustausch mit Velsen: Jugendliche aus den Niederlanden zu Gast in Bergisch Gladbach

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Zeichen der internationalen Freundschaft hat die Stadt Bergisch Gladbach vom 9. bis 12. Dezember eine Schülergruppe des Ichthus Lyceums aus der niederländischen Partnerstadt Velsen empfangen. Die Jugendlichen sind während ihres Aufenthalts bei Gastfamilien von Schülerinnen und Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) untergebracht, die den Austausch aktiv begleiten und mitgestalten.

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Offizieller Empfang im Rathaus Stadtmitte

Ein Höhepunkt des Besuchs war der offizielle Empfang am Mittwoch, 10. Dezember, im großen Ratssaal des Rathauses Stadtmitte. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Corvin Kochan begrüßte die Gäste erstmals in seiner neuen Funktion. In seinem Grußwort hob er die besondere Bedeutung internationaler Begegnungen unter jungen Menschen hervor und betonte den Wert des direkten Austauschs für das gegenseitige Verständnis und den Abbau kultureller Barrieren.

Langjährige Schulpartnerschaft

Der Schüleraustausch zwischen dem Ichthus Lyceum und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium besteht seit vielen Jahren und gilt als fester Bestandteil der Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Velsen. Dieser Austausch trägt maßgeblich dazu bei, die Verbindung zwischen beiden Städten lebendig zu halten. Im kommenden Jahr feiert die Partnerschaft gemeinsam mit den Partnerstädten Bourgoin-Jallieu (Frankreich) und Luton (England) ihr 70-jähriges Bestehen.

Vielfältiges Programm für die Gäste

Für die niederländischen Schülerinnen und Schüler wurde ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm organisiert. Neben gemeinsamen Aktivitäten mit ihren Gastgebern stehen Ausflüge nach Köln, eine Führung durch das Papiermuseum Alte Dombach sowie eine traditionelle bergische Kaffeetafel in der Malteser Komturei Herrenstrunden auf dem Programm.

Begleitet wird die Gruppe von den Lehrerinnen Nynke Feddema und Viola Alkema. Die Betreuung auf deutscher Seite übernimmt Dirk Bögemann vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

Dank an Gastgeber und Unterstützer

Die Stadt Bergisch Gladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Gastfamilien und den Mitgliedern des Arbeitskreises Velsen, die den Austausch mit großem Engagement unterstützen. Solche Begegnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und stärken die Städtepartnerschaften nachhaltig.

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2025-12-11 Kostenlose Schwimmkurse(1)

Kostenlose Schwimmkurse in Bergisch Gladbach: Starkes Signal für Sicherheit und Chancengleichheit

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einem erfolgreichen Angebot kostenloser Schwimmkurse hat die Stadt Bergisch Gladbach in den vergangenen Monaten ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit, soziale Teilhabe und Gesundheitsförderung gesetzt. In Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Bensberg konnten zwischen Oktober und Dezember Kinder und Jugendliche gezielt beim Schwimmenlernen unterstützt werden.

Hohe Nachfrage und positive Resonanz

Das Angebot stieß auf großes Interesse: 64 Kinder nahmen an den Kursen teil, die sich über 15 Trainingseinheiten erstreckten. Die Schwimmkurse richteten sich gezielt an Kinder aus Familien, für die reguläre Kursgebühren eine finanzielle Hürde darstellen. Ziel war es, ihnen einen sicheren und professionell begleiteten Einstieg ins Schwimmen zu ermöglichen.

Fokus auf Sicherheit, Selbstvertrauen und Bewegung

Unter Anleitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer erlernten die Kinder grundlegende Schwimmtechniken oder bauten bereits vorhandene Fähigkeiten weiter aus. Neben der reinen Technik lag ein besonderer Schwerpunkt auf Wassersicherheit, dem Aufbau von Selbstvertrauen sowie der Freude an Bewegung.

Durchgeführt wurden die Kurse in enger Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Bensberg, dem neuen Mohnwegbad, der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach sowie erfahrenem Fachpersonal.

Langfristiges Ziel: Schwimmen für alle Kinder ermöglichen

Die Stadt verfolgt mit dem Projekt das Ziel, allen Kindern in Bergisch Gladbach langfristig einen sicheren Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Schwimmen wird dabei nicht nur als Sport verstanden, sondern als grundlegende Fähigkeit, die im Ernstfall Leben retten kann.

Finanzierung durch Umschichtung von Projektmitteln

Möglich wurde das Angebot durch die Nutzung von Mitteln aus dem ursprünglich geplanten, jedoch nicht umgesetzten Projekt NarWali. Die Stadt entschied sich bewusst dafür, die verfügbaren Gelder stattdessen in kostenlose Schwimmkurse zu investieren, um einen unmittelbaren und nachhaltigen Nutzen für Kinder und Familien zu schaffen.

Angesichts der positiven Rückmeldungen und der hohen Nachfrage wird deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Angebote für die Stadtgesellschaft sind – und welches Potenzial sie für mehr Sicherheit und Chancengerechtigkeit bieten.

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2025-12-12 Turmblasen (1)(1)

Weihnachtliche Klänge in Bergisch Gladbach und Bensberg: Turmbläser und Weihnachtssingen laden zum Mitsingen ein

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zur Adventszeit gehören Musik und gemeinsames Singen für viele Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach und Bensberg fest dazu. Auch im Jahr 2025 sorgen bewährte Veranstaltungen wieder für festliche Stimmung: Die Turmbläser auf dem Konrad-Adenauer-Platz sowie das Bensberger Weihnachtssingen der „Rathausband“ laden kurz vor den Feiertagen zum Zuhören und Mitsingen ein.

Turmbläser stimmen an Heiligabend auf Weihnachten ein

Am Heiligen Abend erklingen ab 17 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz erneut die traditionellen Weihnachtslieder der Turmbläser. Mitglieder der Big Band Bergisch Gladbach nehmen dafür den Dachreiter des historischen Rathauses ein und tragen bekannte weihnachtliche Melodien über den Platz. Eine Stunde lang dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf vertraute Klänge freuen – und sind ausdrücklich eingeladen, mitzusingen.

Für eine stimmungsvolle Atmosphäre ist auch abseits der Musik gesorgt: Der Glühweinstand des Weihnachtsmarktes, der offiziell am Vortag endet, bleibt für die Veranstaltung geöffnet. Liedtexte werden bereits vorab auf dem Weihnachtsmarkt ausgelegt und stehen zudem online zur Verfügung, sodass auch spontane Gäste problemlos mitsingen können.

Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Musikerinnen und Musikern sowie dem langjährigen Initiator Markus Stümper, der die Tradition der Turmbläser ebenso begleitet wie die Organisation des Weihnachtsmarktes in der Stadtmitte.

Weihnachtssingen im Ratssaal Bensberg

Bereits wenige Tage zuvor findet ein weiteres musikalisches Highlight statt: Am Freitag, 19. Dezember, lädt die „Rathausband“ um 11 Uhr zum traditionellen Weihnachtssingen in den Ratssaal des Rathauses Bensberg ein.

Die Rathausband besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und begleitet das gemeinsame Singen von klassischen und modernen Advents- und Weihnachtsliedern. Die Veranstaltung ist offen für alle Generationen und zieht jedes Jahr zahlreiche Stammgäste sowie neue Besucherinnen und Besucher an. Der Eintritt ist frei.

Musik als fester Bestandteil der Weihnachtszeit

Ob unter freiem Himmel in der Stadtmitte oder im festlich geschmückten Ratssaal in Bensberg – die musikalischen Veranstaltungen sind aus der Vorweihnachtszeit in Bergisch Gladbach nicht wegzudenken. Sie bieten Gelegenheit, innezuhalten, Gemeinschaft zu erleben und sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

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Kreistag würdigt langjähriges Engagement und verabschiedet frühere Mitglieder

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der zweiten Sitzung des neu gewählten Kreistags stand neben der inhaltlichen Arbeit auch der Rückblick im Mittelpunkt: Landrat und Kreistag verabschiedeten zahlreiche ausgeschiedene Mitglieder und ehrten ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Zudem wurde der frühere Landrat Stephan Santelmann offiziell gewürdigt.

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Würdigung des ehemaligen Landrats

Stellvertretend für den Kreistag dankte der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Pakendorf dem ehemaligen Landrat Stephan Santelmann, dessen Amtszeit am 31. Oktober endete. Er hob dessen verantwortungsvolle Amtsführung und den prägenden Beitrag zur Entwicklung des Rheinisch-Bergischen Kreises hervor. Santelmann habe den Kreis über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz und Weitblick geführt.

Ehrungen für ausgeschiedene Kreistagsmitglieder

Im Anschluss ehrte der Landrat zahlreiche ehemalige Kreistagsmitglieder, die sich über viele Jahre – teilweise über Jahrzehnte – ehrenamtlich für den Rheinisch-Bergischen Kreis engagiert haben. Die Auszeichnungen wurden entsprechend der Dauer der Zugehörigkeit zum Kreistag vergeben und reichten von der Ehrennadel in Silber und Gold bis hin zum Ehrenring.

Ehrennadel in Silber

Für zwei Wahlperioden kommunalpolitisches Engagement erhielten die Ehrennadel in Silber:

  • Hans-Jürgen Klein, der sich besonders im Bereich Verkehr und ÖPNV engagierte und ab 2020 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Bauen war.
  • Vera Müller, die ihre Fachkenntnisse aus der Bezirksplanung einbrachte und insbesondere im Umwelt- und Planungsausschuss aktiv war.
  • Elvi Reudenbach, die sich unter anderem im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur engagierte und den Kreis in der Zweckverbandsversammlung der Kreissparkasse Köln vertrat.
  • Dirk Weber, der neben zwei Wahlperioden als Kreistagsmitglied zuvor bereits acht Jahre als sachkundiger Bürger tätig war und Schwerpunkte im sozialen Bereich setzte.

Ehrennadel in Gold

Für drei Wahlperioden Zugehörigkeit zum Kreistag wurden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet:

  • Michael Becker, der sich langjährig in sozial- und gesundheitspolitischen Gremien engagierte und vierter stellvertretender Landrat war.
  • Wolfgang Büscher, der kontinuierlich im Ausschuss für Personal, Organisation, Gleichstellung und IT tätig war und sich zusätzlich in weiteren Gremien einbrachte.
  • Doris Rehme, die ihren Schwerpunkt im Bildungsbereich hatte und den Kreis in verschiedenen regionalen Zusammenschlüssen vertrat.

Ehrenring für jahrzehntelanges Engagement

Mit dem Ehrenring zeichnete der Kreis Mitglieder aus, die mindestens vier Wahlperioden dem Kreistag angehörten:

  • Rainer Deppe, der über mehr als drei Jahrzehnte die Umwelt- und Regionalpolitik maßgeblich prägte.
  • Ulrich Heimann, langjährig in Jugend- und Schulausschüssen aktiv und erster stellvertretender Landrat; auf eigenen Wunsch erhielt er die Ehrennadel in Gold.
  • Helga Loepp, die seit 1989 dem Kreistag angehörte und insbesondere Finanz- und Beteiligungsfragen begleitete.
  • Roland Rickes, der Schwerpunkte in der Finanz- und Steuerungspolitik setzte.
  • Lenore Schäfer, die sich viele Jahre für Umwelt- und Regionalpolitik engagierte und stellvertretende Landrätin war.
  • Dr. Klaus-Georg Wey, der zehn Jahre den Rechnungsprüfungsausschuss leitete.
  • Sylvia Wöber-Servaes, die sich besonders im Sozialbereich und im Zukunftsausschuss einbrachte.

Auch Martin Bosbach und Dirk Weber wurden mit dem Ehrenring ausgezeichnet, konnten an der Sitzung jedoch nicht persönlich teilnehmen.

Anerkennung für kommunalpolitisches Engagement

Mit der feierlichen Verabschiedung und den Ehrungen würdigten Landrat und Kreistag das langjährige Engagement der ausgeschiedenen Mitglieder. Die Auszeichnungen unterstrichen die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für die kommunale Selbstverwaltung und den nachhaltigen Einsatz für den Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Bergisch Gladbach: Polizei sucht Jugendlichen nach Verkehrsunfall auf der Rommerscheider Straße

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen (11.12.) in Bergisch Gladbach sucht die Polizei einen beteiligten jugendlichen Fußgänger. Der Jugendliche wurde nach bisherigen Erkenntnissen von einem Pkw erfasst, entfernte sich jedoch unmittelbar danach vom Unfallort.

Symbolbild

Unfall am Morgen in Richtung Innenstadt

Gegen 07:50 Uhr war eine 26-jährige Bergisch Gladbacherin mit ihrem dunklen Kia Niro auf der Rommerscheider Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Nach ihren Angaben überquerte auf Höhe der Einmündung Bergstraße plötzlich ein Jugendlicher von links die Fahrbahn. Dabei wurde er vom linken Außenspiegel des Fahrzeugs erfasst und kam zu Fall.

Anschließend stand der Jugendliche auf, lief weiter und stieg in einen an der Haltestelle wartenden Bus der Linie 439 ein. Am Pkw entstand kein Sachschaden.

Verletzungen nicht ausgeschlossen

Die Autofahrerin schätzt den Jugendlichen auf etwa 15 bis 16 Jahre. Er soll schwarz gekleidet gewesen sein und eine Kapuze oder ein Cap getragen haben. Ob sich der Jugendliche bei dem Sturz verletzt hat, ist derzeit unklar.

Polizei bittet um Meldung

Um mögliche Verletzungen abzuklären und den Unfallhergang vollständig aufnehmen zu können, bittet die Polizei den Jugendlichen oder mögliche Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg zu melden.

Telefon: 02202 205-0

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November deutlich zu trocken: In Teilen des Wuppergebiets fiel nur halb so viel Regen wie üblich

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Nach einem überdurchschnittlich nassen Oktober zeigte sich der November im Wuppergebiet von seiner trockenen Seite. An mehreren Messstationen des Wupperverbandes wurden teils nur rund 50 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge registriert. Auch temperaturmäßig präsentierte sich der Monat zweigeteilt – mit einem ungewöhnlich milden Beginn und einer spürbar kälteren zweiten Hälfte.

Nur wenig Niederschlag an vielen Messstellen

Besonders deutlich wird die Trockenheit an der Bever-Talsperre in Hückeswagen: Dort fielen im vergangenen Monat lediglich 63 Liter pro Quadratmeter, während das langjährige Mittel bei 124 Litern liegt.

Ähnlich sah es an weiteren Stationen aus:

  • Große Dhünn-Talsperre (Lindscheid): 55 Liter statt durchschnittlich 97 Liter
  • Kläranlage Buchenhofen (Wuppertal): 65 Liter statt 106 Liter
  • Kläranlage Solingen-Burg: 62 Liter statt 114 Liter

Der regenreichste Tag war der 19. November, an dem vergleichsweise moderate 13 bis 18 Liter pro Quadratmeter zusammenkamen – je nach Standort im Verband.

Große Unterschiede innerhalb der Region

Die niederschlagsreichste Messstelle im November befand sich in Remscheid-Nordstraße mit 74 Litern pro Quadratmeter. Am unteren Ende lag die Messstation auf der Kläranlage Leverkusen, wo nur 47 Liter gemessen wurden – deutlich unter dem Durchschnitt von 70 Litern.

Mildester November in NRW im Bundesvergleich

Temperaturseitig war der November in NRW insgesamt außergewöhnlich mild. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD):

  • zeigte die erste Monatshälfte fast frühlingshafte Werte, teils nahe 20 Grad Celsius,
  • während in der zweiten Monatshälfte arktische Meeresluft zu leichten Minusgraden führte.

Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 6,8 °C war NRW dennoch das mildeste Bundesland im November. Auch die Sonnenscheindauer lag mit 65 Stunden über dem Durchschnitt von 53 Stunden.

Fazit

Der November brachte deutlich weniger Niederschlag als üblich und fiel insgesamt zu mild aus. Nach dem extrem nassen Oktober verdeutlichen die aktuellen Zahlen die starken Monatsschwankungen im Witterungsverlauf des Jahres – mit Auswirkungen auf Natur, Wasserwirtschaft und Böden.

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Rheinisch-Bergischer Kreis: Kitas mussten 228-mal ganz oder teilweise schließen – SPD fordert schnelle Entlastungsmaßnahmen

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Rheinisch-Bergischen Kreis kommt es weiterhin zu erheblichen Einschränkungen im Betrieb von Kindertagesstätten. Das geht aus aktuellen Zahlen der Landesregierung hervor, die im Familienausschuss des Landtags vorgestellt wurden. Zwischen Januar und November 2025 wurden 520 Meldungen über personelle Unterbesetzungen registriert. Betroffen waren 108 der insgesamt 192 Kitas im Kreis. In 228 Fällen musste der Betrieb sogar ganz oder teilweise eingestellt werden.

Symbolbild

Belastung für Familien, Kinder und Personal

Die Auswertung macht deutlich, dass die Einrichtungen vielerorts an ihren Belastungsgrenzen arbeiten. Fehlt Personal, wirkt sich dies unmittelbar auf den Betreuungsalltag aus: Eltern müssen kurzfristig Alternativen zur Kinderbetreuung organisieren, Kinder verlieren wichtige Zeiten der frühkindlichen Förderung, und das bestehende Kita-Team wird zusätzlich belastet.

Mit Blick auf den Winter und die bevorstehende Erkältungswelle könnte sich die Situation weiter zuspitzen.

SPD sieht Handlungsbedarf

Die SPD-Landtagsabgeordnete Tülay Durdu bewertet die aktuellen Zahlen als deutliches Warnsignal und verweist auf mögliche Maßnahmen, die andere Bundesländer bereits umgesetzt haben. Nach ihrer Einschätzung könnten trägerübergreifende Springerpools zur Entlastung beitragen – also Vertretungspersonal, das flexibel in Kitas einspringt, wenn Mitarbeitende krankheitsbedingt ausfallen. Sie betont, dass eine solche Lösung nur mit finanzieller Unterstützung durch das Land realisierbar sei.

Kritik an Plänen der Landesregierung

Durdu äußert zudem Sorge über die geplanten Änderungen am Kinderbildungsgesetz. Demnach soll künftig nur noch ein Kernzeitraum von fünf Stunden pro Tag verbindlich durch Fachkräfte betreut werden. Für sogenannte „Randzeiten“ könnten die Träger selbst entscheiden, wie viele Fachkräfte eingesetzt werden.

Nach Einschätzung der SPD würde diese Regelung zu deutlichen Qualitätsunterschieden zwischen den Einrichtungen führen – abhängig von deren finanziellen Möglichkeiten.

Statistische Daten zeigen, dass mehr als 95 Prozent der Kinder in NRW über 25 Stunden pro Woche eine Kita besuchen und damit regelmäßig über die Kernzeiten hinaus betreut werden.

Forderung nach Nachbesserungen

Die SPD-Fraktion kündigte an, im Landtag konkrete Vorschläge zur Finanzierung von Entlastungsmaßnahmen vorzulegen. Aus ihrer Sicht müsse das Gesetz überarbeitet werden, um sowohl die Qualität der Betreuung als auch die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte zu sichern.

Die Pressemitteilung schließt mit der Bitte um Veröffentlichung und verweist auf den ausführlichen Bericht der Landesregierung an den Landtagsausschuss für Familie, Kinder und Jugend.

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3DModellieren mit Fusion360(1)

Stadtbücherei lädt zum Mitmachen ein: 3D-Modellieren und Drucken für Einsteiger

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadtbücherei Bergisch Gladbach erweitert ihr MINT-Angebot und bietet am Mittwoch, 17. Dezember 2025, einen praxisorientierten Workshop rund um 3D-Modellierung und 3D-Druck an. Unter dem Titel „Wissen zum Anfassen: MINT“ erhalten Interessierte ab 12 Jahren einen leicht verständlichen Einstieg in die digitale Produktgestaltung.

Schritt für Schritt zum eigenen 3D-Modell

Geleitet wird der Workshop von Ismail Özmen, Gründer des Refrather Unternehmens easy3Dprint. Er führt die Teilnehmenden in das CAD-Programm Fusion 360 ein und zeigt anhand praktischer Übungen, wie eigene Designideen digital umgesetzt werden können. Am Ende entsteht ein erstes selbst modelliertes Objekt, das anschließend im 3D-Druckverfahren produziert wird.

Der Kurs richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene. Die Teilnahme ist kostenlos.

MINT-Kompetenzen stärken und Kreativität fördern

Die Stadtbücherei möchte mit dem Angebot den Zugang zu digitalen Zukunftstechnologien erleichtern und insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit geben, Technik aktiv zu gestalten. Solche Formate leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Medien- und Technikkompetenz und zeigen, wie kreativ MINT-Themen sein können.

Finanzielle Unterstützung erhält der Workshop von der Kreissparkasse Köln sowie vom Förderverein Wort & Kunst e.V., die damit zur dauerhaften Verankerung niedrigschwelliger MINT-Angebote in der Stadtbücherei beitragen.

Praktische Hinweise und Anmeldung

Termin: Mittwoch, 17.12.2025, 16:00–20:15 Uhr (inkl. kurzer Pause)
Ort: Stadtbücherei Bergisch Gladbach, Hauptstr. 250, 51465 Bergisch Gladbach
Anmeldung: online über www.bergischgladbach.de/anmeldeseite-3d-workshops.aspx

Hinweise für Teilnehmende:

  • Ein eigenes Gerät mit installiertem Fusion 360 wird empfohlen, um das Gelernte später fortführen zu können.
  • Laptops und PCs können in begrenzter Zahl gestellt werden.
  • Das gedruckte Objekt kann später bei easy3Dprint oder im neuen Jahr in der Stadtbücherei abgeholt werden.
  • Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich.

Mit diesem Workshop stärkt die Stadtbücherei ihre Rolle als Lern- und Begegnungsort in der digitalen Welt.

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Rösrath-Forsbach: Familie vereitelt Betrugsmasche – mutmaßlicher Täter festgenommen

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath-Forsbach ist am Sonntagabend (10.12.) ein sogenannter „falscher Polizistentrick“ gescheitert. Eine Seniorin wurde telefonisch unter Druck gesetzt und sollte dazu gebracht werden, eine hohe Geldsumme und Schmuck zu übergeben. Durch das schnelle und umsichtige Handeln ihrer Familie konnte der Betrugsversuch jedoch beendet und ein Tatverdächtiger festgehalten werden.

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Betrüger täuschen Notlage vor

Gegen 19:30 Uhr erhielt die 78-Jährige einen Anruf, bei dem sich ein Unbekannter als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, die Tochter der Seniorin sei festgenommen worden, weil sie einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Untersuchungshaft abzuwenden, sollte die Frau 75.000 Euro Kaution zahlen.

Der Schockanruf entspricht einem bekannten Muster der Telefonbetrüger, die gezielt Drucksituationen erzeugen, um an Vermögenswerte älterer Menschen zu gelangen.

Familie reagiert richtig und informiert die Polizei

Die Seniorin beendete das Gespräch und informierte sofort ihre Angehörigen, die umgehend die Polizei verständigten. Etwa eine Stunde später meldete sich der falsche Polizist erneut und kündigte an, dass ein angeblicher Mitarbeiter vorbeikommen werde, um Bargeld und Schmuck entgegenzunehmen.

In Absprache mit ihrer Familie ließ sich die Seniorin zum Schein darauf ein und stellte eine Tasche mit wertlosem Schmuck bereit.

Tatverdächtiger bei Übergabe gestellt

Kurz darauf klingelte ein Mann an der Haustür und nahm die Tasche an sich. In diesem Moment griff die Familie ein und hielt den Verdächtigen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten fest. Der Mann wurde zur Polizeiwache Overath gebracht und vorläufig festgenommen.

Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und Fluchtgefahr besteht, soll er am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Polizei lobt umsichtiges Verhalten

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig Aufmerksamkeit und schnelle Kommunikation innerhalb der Familie sind. Nur durch das entschlossene Handeln konnte verhindert werden, dass die Seniorin Opfer eines schweren Betrugs wurde.

Die Polizei weist darauf hin, niemals auf telefonische Geldforderungen einzugehen und im Zweifel immer selbst die Notrufnummer 110 zu wählen.

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