04 November 2014 von Darian Lambert
Grünes Licht für bunte Schilder: Das Wegeleitsystem für Fußgänger wird in den nächsten Wochen in der Bergisch Gladbacher City installiert. Jetzt schon kann man in der Fußgängerzone erahnen, wo die Masten zu stehen kommen: Die mit den Arbeiten beauftragte Firma Frauenrath hat bereits an mehreren Stellen die Fundamente ausgehoben – so zum Beispiel gegenüber der Einmündung Grüne Ladenstraße oder am Trotzenburgplatz. 21 Standorte stehen insgesamt auf dem Plan; ab dem Driescher Kreisel und dem Bahnhofsvorplatz bis hin zum Buchmühlenpark werden diese nützlichen Helfer den Passanten das Verlaufen richtig schwermachen.
Die Ausstattung der Stadtmitte mit diesem einheitlichen, leicht zu überschauenden Wegweisersystem ergänzt die im Rahmen der Regionale 2010 eingeführten Stadtmöbel und wird auch aus dem Budget des Regionale-Projekts stadt :gestalten finanziert. Die Beschilderung weist den Weg zu einer Vielzahl von Behördenhäusern, Kultureinrichtungen, Geschäftszentren oder Erholungsanlagen. Die Anbringung an markanten Standorten sorgt für die nötige Informationsdichte, und unterschiedliche Farben für unterschiedliche Kategorien machen es leicht, die Übersicht zu behalten: Öffentliche Einrichtungen werden in roter Farbe angezeigt, räumliche Ziele in grau und größere Einkaufseinrichtungen in orange. Ergänzend geben Piktogramme Informationen, wie z.B. für WC, Bus, S-Bahn, Taxi oder Parkplätze/-häuser. Ein Musterstück kann man bereits am Konrad-Adenauer-Platz anschauen.
04 November 2014 von Darian Lambert
Vernissage am 12. November mit „Meine Schönen“
„Kunst tut gut“ – einmal im Jahr veranstaltet die Initiativgemeinschaft um Ingrid Koshofer, Ratsmitglied und viele Jahre lang stellvertretende Bürgermeisterin, ihre Benefiz-Kunstauktion unter diesem einprägsamen Titel. Schon zum 12. Mal stehen dabei zwei Intentionen im Vordergrund: Den regionalen Künstlerinnen und Künstlern wird eine Plattform geboten, ihre Werke zu präsentieren. Und ein guter Zweck vor Ort wird unterstützt – im Jahr 2014 die Mädchenberatungsstelle Bergisch Gladbach des Vereins „Frauen helfen Frauen“. Die dritte Intention von „Kunst tut gut“ liegt auf der Hand: Kunstinteressierte können eine anspruchsvolle Auswahl an Bildern und Skulpturen in Augenschein nehmen und natürlich auch bei der Versteigerung erwerben.
Bevor am 21. November die eigentliche Kunstauktion stattfindet, können die Kunstwerke ab dem 13. November in einer Sonderausstellung im Erdgeschoss des Kunstmuseums Villa Zanders besichtigt werden. Der Eintritt ist jeweils frei. 26 Künstlerinnen und Künstler stellen insgesamt 45 Werke aus.
Die Exponate können bereits jetzt im Internet vorbesichtigt werden: www.kunst-tut-gut.info
Zur Vernissage am Mittwoch, dem 12. November 2014 um 19.30 Uhr eröffnet die Werkeschau mit einem Programm, das den Kunstgenuss für Auge und Ohr noch um einiges erhöht: „Meine Schönen“, das gefragte Gesangstrio aus Bergisch Gladbach, macht seinem Namen alle Ehre. Sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern bezaubern ganz besonders durch ihre Stimmen. Und da der Anlass des Auftritts die bevorstehende Kunstauktion ist, werden die Damen „amerikanisch ersteigert“. Lassen Sie sich überraschen!
Am 21. November um 19.30 Uhr schwingt Auktionatorin Doro Dietsch dann den Hammer. Die Künstlerinnen und Künstler stellen mindestens 50 % ihres Erlöses für den guten Zweck zur Verfügung. Die so erzielten Spenden werden durch die Bethe-Stiftung verdoppelt.
03 November 2014 von Dirk Sonntag
Polizei und Handwerker werden in der zweitägigen Veranstaltung „Zuhause sicher“ interessierte Bürgerinnen und Bürger kostenlos beraten, wie sie sich gegen Einbruch schützen können. Für Besucher ist die Ausstellung im Polizeipräsidium am Freitag
(7. November) von 11-18 Uhr und am Samstag (8. November) von 10-16 Uhr geöffnet.

Polizeipräsidium Köln
„Sichern was wichtig ist“ steht als Slogan über den Sicherheitstagen 2014, die zum achten Mal im Polizeipräsidium Köln stattfinden. Entwickelt von Studenten der Rheinischen Fachhochschule Köln sind unter dem Dach des Slogans Aspekte des Einbruchs aus Sicht der Opfer, Beratung der Polizei und der Einbau zertifizierter Einbruchschutz-Technik durch das Handwerk zusammengefasst.
Mit einem von den Studenten produzierten Film startet die Schutzgemeinschaft von Polizei und Handwerkern des Netzwerks „Zuhause sicher“ in die zweitägige Veranstaltung. Fachberater aus der Tischler-Innung Köln, der Innung für Metalltechnik Köln, der Innung Köln Rolladen und Sonnenschutz, der Elektroinnung Köln und Spezialisten der Polizei stehen für Fragen zur Verfügung.
Polizeipräsidium Köln
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln (Kalk)
Foto: A.Savin, CC3.0, wikipedia
03 November 2014 von Dirk Sonntag

Arsch Huh äußerte scharfe Kritik an die Veranstalter der Demonstration „Köln gegen Rechts“, für die an die 2000 Demonstranten von der Sozialistische Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) über Facebook zusammen-
getrommelt wurden. Sie zogen am Sonntag, den 2. November, in einem friedlichen Protestzug vom Rudolfplatz zum Roncalliplatz.

Fußballfans gegen rechts
Am 26. Oktober waren mehrere Tausend Hooligans randalierend durch Köln gezogen. Angemeldet hatte diese gewalttätigen Krawalle Dominik Roeseler von „ProNRW“, eine rechte Splitterpartei, die gegen eine angebliche Islamisierung Nordrhein-Westfalens und gegen Moscheebauten Stimmung macht. Da die durch die rechte Gewalt verängstigten KölnerInnen sich dann doch eher als weltoffene Stadt sehen, lag eine Antwort in der Luft. Gerade in der Kölner linken Szene gab es ein starkes Bedürfnis, ihre schwachen Protest am 26. Oktober wieder gut zu machen.
Leider bestand keine Geduld und keine Weitsicht bei den meist jugendlichen Facebooklern, sich mit wichtigen gesellschaftlichen Gruppen wie z. B. Sozialverbänden, Kirchen, Migrantenorganisationen und Fußballvereine abzusprechen, damit eine wirklich machtvolle Demonstration und Kundgebung zu Stande kommt. Kritisch mit dieser Haltung der Organisatoren um die SDAJ setzte sich die Kölner Künstler-Initiative Arsch Huh auseinander, die ihren Unmut darüber auf ihrer Webseite äußerten:
„Eine Zersplitterung in viele Einzelaktivitäten, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle von Öffentlichkeit und Medien liegen, ist dabei nicht zielführend, sondern sie verschwendet sogar unnötig politische, personelle und organisatorische Ressourcen.“
In wie fern Arsch Huh selber noch den Arsch hochkriegt, wie z. B. am 9. November 1992, um eine machtvolle Antwort zu geben, ist der Redaktion nicht bekannt.
Fotos: Heike Towae (Copyright) fotocommunity.de
03 November 2014 von Darian Lambert

Foto: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Ein 19-jähriger Kürtener hat sich am Samstag (01.11.14) mit seinem Toyota überschlagen und schwer verletzt. Gegen 20:25 Uhr fuhr der Kürtener von Selbach Richtung Sülze. Er kam ohne erkennbaren Grund nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich auf dem angrenzenden Acker. Der Pkw blieb auf dem Dach liegen. Der 19-Jährige war vor Ort zwar ansprechbar, konnte sich an den Unfallhergang aber nicht mehr erinnern; er kam schwerverletzt in ein Krankenhaus. Sein Toyota wurde abgeschleppt. Der Sachschaden an dem Fahrzeug und an einem Weidezaun beläuft sich auf rund 2000,- EUR.
02 November 2014 von Dirk Sonntag
Seit Oktober letzten Jahres bietet die „Bergische Onleihe“ ein vielfältiges Angebot an digitalen Medien. E-Books, Hörbücher, Filme und Zeitschriften können von angemeldeten Nutzern rund um die Uhr im Jahr entliehen werden. Am onleihe-Service sind die Bibliotheken in Bergisch Gladbach, Burscheid, Leichlingen, Radevormwald, Rösrath, Waldbröl und Wiehl beteiligt. Pro Nutzer können gleichzeitig 10 eMedien entliehen werden. Die Leihfrist für eBooks beträgt 14 Tage, für eAudio und eVideo 7 Tage und für ePaper zwischen 2 und 24 Stunden. Nach Ablauf der Leihfrist lassen sie sich nicht mehr öffnen und können gelöscht werden. Die Gebühren finden sich auf www.bergischgladbach.de/Hinweise-zur-Ausleihe.aspx

E-Book
Insgesamt zählten die Einrichtungen in den vergangenen zwölf Monaten etwa 45.000 Downloads. Am stärksten gefragt sind Romane, auf die ca. 60 Prozent aller Ausleihen entfallen. Besonders Krimis und Thriller werden gerne gelesen. Sachmedien und Ratgeber nehmen einen Anteil von etwa 20 Prozent ein, die restlichen Downloads verteilen sich auf die übrigen Angebote. Buch, Hörbuch, Video oder Zeitschrift – bei diesem Vergleich schneidet mit 80 Prozent der Entleihungen eindeutig das E-Book am besten ab, dann folgen Hörbücher und Zeitschriften.
Wurden anfangs monatlich 2.300 Titel entliehen, so ist diese Zahl aktuell auf 5.300 Downloads angewachsen. Auch die Stützpunkte der „Bergischen Onleihe“ vermehren sich. In diesem Jahr sind weitere Bibliotheken hinzugekommen: Leverkusen, Wermelskirchen und demnächst Overath.
In allen beteiligten Büchereien haben sich zahlreiche Kunden gezielt für die Onleihe angemeldet. Es gibt Vorteile, die viele überzeugen und E-Medien als eine interessante Alternative zum gedruckten Buch erscheinen lassen: platzsparend, leicht und handlich, die Schriftgröße kann individuell eingestellt werden. Versäumnisgebühren fallen nicht an, da die Medien automatisch zurückgegeben werden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bergische-onleihe.de und vor Ort in der Stadtbücherei.
Foto: Paulpaul public domain commons.wikimedia
02 November 2014 von Darian Lambert
Die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde am gestrigen Samstagabend um 19:21 Uhr von der Leitstelle der Feuerwehr Köln über einen Unfall mit Personenschaden am S-Bahnhof Bergisch Gladbach-Duckterath informiert.
Aus ungeklärter Ursache wurde eine männliche Person von der S-Bahn überfahren. Für ihn kam leider jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.
Rund 50 Personen wurden von der Feuerwehr aus dem Zug ins Freie mittels Leitern befreit. Der Triebfahrzeugführer wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr Köln betreut.
01 November 2014 von B. J.

Unschuldig
Es dauerte ca anderthalb Stunden, bis Angela Merkel am
31. Oktober das Gebäude des Verfassungsschutzes in Köln-Chorweiler wieder verlassen konnte. War es nur eine „Stippvisite“, wie der Kölner Stadtanzeiger behauptete?
„Wir möchten alle, dass die Menschen in Deutschland in Sicherheit leben können“, sei die Begründung des BfV-Präsidenten Hans-Georg Maaßen gewesen, warum er
Frau Merkel zu einem Gespräch eingeladen hatte.

Wieder auf freien Fuß: Angela Merkel
Die Hintergründe zu Merkels Einladung zum Gespräch im Bundesamt des Verfassungs-
schutzes wurden erst jetzt durch einen Leak bekannt. Frau Merkel habe jegliche Verschleierung zurückgewiesen, sie habe alle Fragen stets nach ihrer ehrlichen Erinnerung beantwortet. Ob es um ihre Tätigkeit als FdJ-Sekretärin in der damaligen DDR gegangen oder ihre „Nähe“ zu Oppositionellen des DDR-Regimes, dazu möchte sich der BfV-Präsident nicht äußern. „Ich kann mich da nur auf meine Erinnerung stützen. (…) Wenn sich jetzt etwas anderes ergibt, kann man damit auch leben,“ erklärte Angela Merkel. Sie sei von jeher eine eher unpolitische Person und das sei auch heute noch so.
Auch habe man sie nach bestimmten Dingen nie gefragt, z. B. ihre Mitgliedschaften im Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) und der Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft. Offen ließ Merkel, ob sie einst an der Akademie der Wissenschaften in Berlin FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda war, wie Der Spiegel berichtete. Sie gab aber zu, dass sie dort Kulturbeauftragte der FDJ gewesen sei. „Die Behauptung des früheren FDJ-Sekretär Gunter Walther, welcher mit Angela Merkel in derselben FdJ-Gruppe war, sie sei Sekretärin für Agitation und Propaganda gewesen, ist somit entkräftigt“, soll BfV-Präsident Maaßen geäußert haben. Er zeigte auch Verständnis, dass Frau Merkel nicht ihr Foto veröffentlicht haben wollte, das von einem WDR-Team in Stasi-Akten, im Zusammenhang mit dem damals unter Hausarrest stehenden Regimekritiker Havemann, gefunden wurde. Ihre Frisur sei schon damals zu problematisch gewesen.
Fotos:
Merkel Hände FoxyOrange CC-BY-SA-3.0
Merkel auf freien Fuß RudolfSimon CC-BY-SA-3.0
31 Oktober 2014 von Darian Lambert
Rund sechs Wochen haben die Arbeiten gedauert, ab sofort kann das „Kopfgrundstück“ an den Bahn-Gleisen in Bergisch Gladbach als Parkplatz genutzt werden.
Der Stadtentwicklungsbetrieb AöR (SEB) hat auf dem circa 4.400 Quadratmeter großen Teilstück zwischen Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße, Jakobstraße und S-Bahn-Gleisen einen provisorischen Schotterparkplatz eingerichtet. 52 Kurzzeitparkplätze und vier Behindertenplätze sind so entstanden.
Die Zufahrt erfolgt von der Jakobstraße, die An- und Abfahrt ist für Fahrzeuge aus beiden Fahrtrichtungen möglich. Zum Bahnsteig gibt es eine direkte Verbindung über eine Treppen. Der Parkplatz kann barrierefrei zur Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße verlassen werden. Die Arbeiten hatte Mitte September begonnen und wurden wie geplant am Freitag (31.10.2014) fertiggestellt. Bewirtschaftet wird der Platz nach der städtischen Parkgebührenordnung, Tarifzone 1 (Innenstadtbereich).
Das ehemalige Bahngelände hat die Stadt Bergisch Gladbach im Jahre 2011 gekauft. Das Grundstück wurde dem Stadtentwicklungsbetrieb mit dessen Gründung übertragen. Das Provisorium wird nicht ewig dort bestehen bleiben: Unabhängig davon, wie die Entscheidung zu einem möglichen Verwaltungsneubau an dieser Stelle ausfällt, strebt der SEB als Eigentümer die Entwicklung dieser Fläche an.
31 Oktober 2014 von Dirk Sonntag
Am Donnerstagmorgen (30.10.2014) gegen 10.30 Uhr kaufte eine 83-Jährige in der Schloßstraße in einem Zeitungsladen ein. Dort standen auch eine Frau und ein Mann. Die Gladbacherin unterhielt sich kurz mit beiden und zog dann weiter.
Vor einem Blumengeschäft traf sie das Pärchen dann wieder. Die 83-Jährige ging in das Geschäft, um Ware zu bezahlen. Doch da merkte sie, dass ihr Portmonee verschwunden war. Als sie aus dem Laden wieder hinausging, war das fremde Pärchen verschwunden.
Sofort verständigte sie ihre Bank und wollte ihre Ec-Karte sperren lassen. Doch dafür war es schon zu spät. Jemand hatte bereits vor wenigen Minuten Geld von ihrem Konto abgehoben. Die Videoaufzeichnung der Bank zeigte, dass es sich tatsächlich um die männliche Person des Pärchens handelte, mit der sich die alte Dame unterhalten hatte.
Weitere Hinweise zu dem Pärchen oder des Diebstahls nimmt die Kreispolizei RheinBerg unter der Telefonnummer 02202-2050 entgegen.