Archiv | Lokal

Straßenbahn erfasst Seniorin (87)

08 August 2014 von Darian Lambert

Heute Morgen (8.8.2014) befuhr gegen 06.55 Uhr ein 62-Jähriger eine Straßenbahn der KVB-Linie 1 aus Richtung Bensberg kommend in Richtung Köln. Zwischen den Haltestellen Kippekausen und Refrath näherte sich unerwartet eine 87-jährige Bergisch Gladbacherin aus einem Gebüsch und trat auf die Gleise. Der Fahrer der Bahn bremste sofort stark ab, es gelang ihm die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, aber er konnte eine Kollision mit der Seniorin nicht ganz vermeiden. Die 87-Jährige stürzte ins Gleisbett und blieb dort zwischen den vorderen Rädern der Bahn liegen. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde die Straßenbahn leicht zurückgezogen, um die Verletzte retten zu können. Danach wurde sie in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieb. Nach ersten Ermittlungen war die Seniorin desorientiert und trat deshalb – ohne sich der Gefahr bewusst zu sein – auf die Gleise. Der 62-jährige Straßenbahnfahrer erlitt einen leichten Schock und wird psychologisch betreut. Nach Abschluss der Unfallaufnahme konnte die Strecke gegen 07.45 Uhr wieder freigegeben werden. Sachschaden entstand nicht.

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Brücke im Lerbacher Wald wird neu gebaut

07 August 2014 von Darian Lambert

Bürgerschaftliches Engagement schafft Fakten

Völlig morsch und nicht mehr reparabel war für Wanderer und Spaziergänger die Holzbrücke, die im Lerbacher Wald über den Scheidtbach führt. Es blieb keine Wahl, als die gesamte Konstruktion zu entfernen. Für den Wiederaufbau hat die Stadt Bergisch Gladbach kein Geld. Sie schätzte die Kosten für die Instandsetzung auf 15.000 Euro. Auch die Gutsverwaltung Lerbach, die für den Privatwald zuständig ist, fühlte sich nicht in der Pflicht.

Karsten Tobiesen, Mitglied der Bürgerpartei GL, suchte nach einer Lösung aus Eigeninitiative. Er hatte bereits mehrere Handwerksbetriebe angesprochen mit durchaus positivem Feedback, so dass fest stand, die Brücke wird von Bürgern wieder aufgebaut. Am gestrigen Mittwoch Vormittag kam die Überraschung: Ulrich Gerlach, Zimmermannsmeister aus Bergisch Gladbach, sagte eine Reparatur der Brücke aus Eigeninitiative zu. Er wird mit dem Verein „Wir für Bergisch Gladbach e.V.“ das Bauwerk wieder errichten.

Stadt-Pressesprecher Martin Rölen zeigte sich überrascht. Er versuchte zunächst das Vorhaben zu dementieren, räumte aber kurzerhand ein: „Wir als Stadt haben hier nur vermittelnde Funktion.“ Dieser kam er auch am heutigen Tage nach und setzte die Gutsverwaltung vom neuen bürgerschaftlichen Engagement in Kenntnis.

Damit finden die gefährlichen Kletterpartien über die provisorisch installierten Trittsteine bald ein Ende. Zimmerrermeister Ulrich Gerlach und „Wir für Bergisch Gladbach“ sei Dank.

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Abgerissene Brücke über den Scheidtbach

 

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Bürgermeisterkette aus Rathaus gestohlen

06 August 2014 von Darian Lambert

Ein ungewöhnlicher Diebstahl beschäftigt derzeit die Polizei RheinBerg, aber auch die Stadt Bergisch Gladbach. Gestern (05.08.14) ist in der Zeit von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr die ehemalige Bürgermeisterkette der Stadt Bensberg aus einem verschraubten Plexiglasrahmen im Rathaus entwendet worden. Einer Reinigungskraft ist der leere Rahmen als erster aufgefallen. Gemeinsam mit dem Hausmeister informierte sie die Polizei. Die fand im Treppenhaus des Rathauses den leeren Plexiglasrahmen vor. Die Verschraubung des Rahmens war gelöst, und auf die Bürgermeisterkette der ehemaligen Stadt Bensberg deutete nur noch ein kleines Schild hin, welches im Rahmen zurückgeblieben war. Nebenan hing in einem weiteren Rahmen – noch unangetastet – die ehemalige Bürgermeisterkette der Stadt Bergisch Gladbach. Aber auch hier haben der oder die unbekannten Täter möglicherweise bereits an den Schrauben manipuliert. Ob sie dann bei der weiteren Tatausführung gestört wurden, lässt sich nur vermuten. Bei den Ausstellungstücken handelt es sich um die ehemaligen Bürgermeisterketten der beiden Städte, die bis 1974 genutzt wurden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter 02202 205-0 zu melden.

buergermeisterkettebensbergbis1974

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Hacker-Angriff auf Kürtener Journalist

05 August 2014 von Darian Lambert

So wurde IT-Journalist Lars Sobiraj zum Opfer von Boerse.bzLarsSobiraj

Die Berichterstattung über das derzeit größte illegale Forum Boerse.bz bei Tarnkappe.info blieb nicht folgenlos. Sobirajs aufdeckende Berichterstattung traf mit einem Beitrag ins Schwarze. Die Betreiber von Boerse.bz reagierten verärgert. Sobiraj deckte wohlmöglich als erster auf das und wie aus dem altgedienten Warez Forum Boerse.bz das neue Myboerse.bz wurde. Einige Admins waren fühlten sich wohl derart von den Kopf gestoßen das Sobiraj nun ungewollt zu „befördert wurde“ als Beauftrager für User Betreuung bei Boerse.bz. Die Betreiber hinterlegten kurzerhand Sobirajs Telefonnummern bei sich auf der Internetseite für „Fragen und Userbetreuung.“ Non Stop riefen Kanzleien im Auftrag von Rechteinhabern und Forenuser an und beschäftigten den Journalisten von morgens bis abends. Ärgerlich?! Nein! Lars Sobiraj wurde über Nacht zu einem der bekanntesten IT Journalisten in der Warez Szene. Hut ab!

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Erzählreise durch rheinische Mühlen

05 August 2014 von Darian Lambert

Spannendes Programm in Burscheider Lambertsmühle – Alte und neue Geschichten über Kraft des Wassers

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Mühlen links und rechts des Rheins stehen im Mittelpunkt einer Erzählreise, die vom 22. bis zum 31. August an fünf Stationen Halt macht. Auch in unserer Region findet ein Erzählabend, organisiert vom Landschaftsverband Rheinland und Rheinisch-Bergischen Kreis, statt. In der Burscheider Lambertsmühle (Lambertsmühle, 51399 Burscheid) erzählen am Sonntag, dem 31. August Kathinka Marcks aus Gomaringen, Ute Weidinger aus Nürnberg und Dirk Nowakowski aus Edingen unter dem Motto „Mäuse, Mehl und Mullah“ alte und neue Geschichten rund um die Mühle und die Kraft des Wassers. Sue Schlotte (Bonn) und Kathrin Heller (Mainz) sorgen auf Cello und Querflöte für musikalische Untermalung. Einlass ist ab 17 Uhr. Dann findet auch eine Führung durch die Mühle statt, bei der auch das Mühlrad in Betrieb sein wird. Die Erzählreise selbst startet um 18 Uhr und dauert mit Pause etwa zweieinhalb Stunden. Der Eintritt kostet für Erwachsene fünf Euro, für Kinder bis 12 Jahre ist er frei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Diese erfolgt unter Angabe des Termins per E-Mail (muehlen@lvr.de), Post (LVR-Fachbereich Umwelt, Ottoplatz 2, 50679 Köln), Telefon (0221 809-3638) oder Fax (0221 828-42024) beim Landschaftsverband Rheinland.
Die Erzählreise durch die rheinischen Mühlen findet insgesamt an fünf Orten statt. Neben der Veranstaltung in Burscheid ist die Erzählreise auch zu Gast in Mühlen und Hämmern in Leverkusen-Schlebusch (22. August), Wiehl (23. August), Pulheim (29. August) und Wachtberg-Vilip (30. August).
Weitere Informationen im Internet unter www.muehlenregion-rheinland.lvr.de .


Über die Mühlen im Rheinisch-Bergischen Kreis
Das Bergische Land ist geprägt von zahlreichen Flüssen und Bächen. Dabei gelten gerade die hiesigen Gewässer als besonders fleißig. Sie sind die Keimzellen der Industrialisierung des Rheinisch-Bergischen Kreises. Nahezu 150 Mühlen existierten früher in der Region. Leider sind heutzutage nur noch wenige erhalten. Viele Orte erinnern mit ihren Fragmenten an die einstigen Standorte, wo früher neben Papier noch viele weitere Produkte hergestellt wurden. Dazu gehörten Getreidemühlen, Tuchwalkmühlen, Ölmühlen oder Pulvermühlen.

Neben der kulturellen und historischen Bedeutung spielen die Mühlenstandorte im Rahmen der touristischen Entwicklung des Kreises eine große Rolle. Insbesondere Mühlen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind und beispielsweise als Museum genutzt werden, tragen zur touristischen Attraktivität der Region bei. Um den Weg zu den Mühlen besser zu finden, wurden einige Standorte im Kreis ausgeschildert
Zu den Aktivitäten in der Mühlenregion Rheinland gehört auch die Herausgabe von Publikationen wie eine Übersichtskarte zu den rheinischen Mühlen, die „Mahlzeit in rheinischen Mühlen“, das „Erlebnis in rheinischen Mühlen“ und eine DVD. Die jährliche Teilnahme am Deutschen Mühlentag und die Mühlenerzählreise sind weitere Angebote, mit denen der Kreis als Mühlenregion bekannter und erlebbar gemacht wird.
Die Flyer, die DVD und viele weitere Informationen können unter http://www.muehlenregion-rheinland.lvr.de angefordert werden.

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Bild: Die Lambertsmühle in Burscheid ist Ort eines Erzählabends.
Bildquelle: Landschaftsverband Rheinland, Julia König

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Vermisste Elke H. in Solingen tot aufgefunden

04 August 2014 von Darian Lambert

Wir veröffentlichten am 23.07.2014 ein Foto der aus Leichlingen Witzhelden vermissten 50-jährigen Elke H. Sie verließ am Sonntagmorgen (20.07.2014) ihr Wohnhaus mit unbekanntem Ziel. Seither fehlte von ihr jede Spur.

Am gestrigen Sonntagvormittag (03.08.2014) fand ein Pilzsammler in einem Waldgebiet in Solingen, Nähe Sengbachtalsperre, abseits der Wege den Leichnam einer Frau. Die Polizei Wuppertal nahm die Ermittlungen auf und wurde hierbei durch Ermittler der Kreispolizei RheinBerg unterstützt.

Seit wenigen Minuten steht fest, dass es sich bei der Toten um die vermisste Elke H. handelt. Es gibt im Moment keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden. Zur genauen Feststellung der Todesursache wird die Leiche obduziert.

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Frau (31) schlug ihren Lebensgefährten (38) mit Gitarre

04 August 2014 von Darian Lambert

Samstagabend (02.08.2014) wurden gegen 21.30 Uhr Polizeibeamte zu einer häuslichen Gewalt nach Rösrath gerufen. Es hatte vor einem Haus eine heftige verbale Auseinandersetzung zwischen Lebensgefährten (38/m; 31/w) gegeben, die aber jeweils über eigene Wohnungen verfügen. Auch der 9-jährige Sohn es Mannes war anwesend. Im Verlauf schlug die Frau den Mann mit einer Gitarre auf seinen Kopf und Rücken. Vor weiteren Schlägen schreckte sie auch nicht zurück, obwohl sie eine brennende Zigarette in der Hand hielt. Die 31-Jährige schilderte darüber hinaus auch Schläge des Mannes und damit den Ablauf der Auseinandersetzung etwas anders, es blieb aber Fakt, dass nur eine räumliche Trennung der beiden die Ruhe vor Ort wiederherstellen konnte. Deshalb wurde gegen die nicht vor Ort wohnende Frau ein Platzverweis ausgesprochen, dem sie auch nachkam. Die Kreispolizei ermittelt gegen beide wegen Körperverletzung.

polizeieinsatz

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Stadträte wollen an NSU-Mord erinnern

03 August 2014 von Darian Lambert

nsu-kiesewetterStraße soll nach ermordeter Polizistin benannt werden

Am 4. September 2014 findet um 17 Uhr im Bezirkshaus Chorweiler, Großer Saal des Bürgerzentrum Chorweiler, die Anhörung des Bürgerantrags „Umbennenung der Merianstraße in Michèle Kiesewetter Straße“ statt. An der Merianstraße in Chorweiler befindet sich das Bundesamt für Verfassungsschutz.


Träger des Bürgerantrages sind der Vorsitzende der Kölner Piratenpartei und MdR Thomas Hegenbarth, der Vorsitzende der Bergisch Gladbacher Bürgerpartei und MdR Frank Samirae, sowie der Kölner Aktivist Wilfried Obst.

Die Antragsteller sehen in der Mordserie des NSU ein gigantisches Versagen der Sicherheitsbehörden, die eigentlich alles wussten, aber nichts damit anfangen konnten. Die Frage ist nun, welche politische Bedeutung den Ermittlungsfehlern zukommt. „Das Schlimmste ist das Vergessen.“ – meint Stadtrat Frank Samirae. „Mit der Benennung der Straße möchten wir daran erinnern, wie durch Versagen des Bundesverfassungsschutzes eine Polizeibeamtin zum Mordopfer werden konnte.“ – so Samirae weiter. Wie bekannt wurde, hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz noch nach Aufdeckung der Taten sogar Akten dazu vernichtet.

Am 25. April 2007 wurde die 22jährige Polizeivollzugsbeamtin Michèle Kiesewetter in Heilbronn mit einem gezielten Kopfschuss getötet und ein weiterer Polizeibeamter mit einem Kopfschuss lebensgefährlich verletzt. Der Mordfall wurde zunächst durch die jahrelange Fahndung nach dem Heilbronner Phantom in der Öffentlichkeit bekannt. Seit dem 7. November 2011 wird das Verbrechen aufgrund von Waffenfunden der rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund zugeordnet. Etwa 14 Uhr war es an jenem 25. April 2007, als die Rechtsextremisten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt der Zwickauer Terrorzelle nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft auf Michèle Kiesewetter und ihren Kollegen Martin A. Kopfschüsse abgaben – in heimtückischer Art, von schräg hinten, als die Beamten gerade ahnungslos im Streifenwagen Pause machten.

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Vater und Sohn schnappten Dieb

02 August 2014 von Darian Lambert

Vater und Sohn haben vorgestern (31.07.14) einen Dieb dingfest gemacht und der Polizei übergeben. Gegen 23:40 Uhr beobachtete ein 72-jähriger Kürtener, wie ein Unbekannter im Märchenweg erst an der Tür seines Pkw und dann an der Pkw-Tür seines Sohnes zog, um zu prüfen, ob die Fahrzeuge verschlossen waren. Da das der Fall war, zog der Mann weiter. Der Kürtener behielt den Verdächtigen aber zusammen mit seinem 24-jährigen Sohn im Auge. Und bereits nach kurzer Zeit entdeckten sie den Mann wieder. Er saß in einem augenscheinlich unverschlossenen Pkw und durchsuchte das Handschuhfach. Vater und Sohn hielten den Dieb daraufhin bis zum Eintreffen der Polizei fest. Es handelt sich nach bisherigen Erkenntnissen um einen 35-Jährigen aus Werl. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hat sich der 35-Jährige an Pkw am Märchenweg, am Hachenberger Weg und an der Wipperfürther Straße zu schaffen gemacht. Was er aus den Fahrzeugen im Einzelnen entwendet hat, wird derzeit geprüft. Der 35-Jährige wurde zunächst vorläufig festgenommen – er wird nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

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Odenthal – Motorradfahrer kollidiert mit PKW

01 August 2014 von Darian Lambert

Donnerstagabend (31.07.2014), gegen 20.45 Uhr befuhr ein 64-jähriger Solinger mit seinem Pkw die Alte Wipperfürther Straße (B 506) in Richtung Bergisch Gladbach. Er passierte die Einmündung zur Schallemicher Straße, als aus der Gegenrichtung ein 19-jähriger Odenthaler mit seinem Motorrad nach links in die Kreisstraße 35 abbog. Der Solinger bremste ab und wich aus, konnte aber die Kollision mit dem Krad nicht mehr vermeiden. Der Odenthaler stürzte auf die Straße und verletzte sich leicht. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo er aber nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte. Der Sachschaden wird auf etwa 5000,–EUR geschätzt.

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Foto: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

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