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Nelson Mandela soll Namenspatron der neuen Gesamtschule werden

17 Februar 2014 von Darian Lambert

„Nelson-Mandela-Gesamtschule“ – für diesen Namen hat sich die Schulkonferenz der neuen Bergisch Gladbacher Gesamtschule am Ahornweg ausgesprochen. Das aus Lehrern, Eltern und Schülern bestehende Gremium fasste den Beschluss am vergangenen Donnerstag einstimmig. „Es gab keinen ernsthaft zweitplatzierten Vorschlag“, unterstreicht Schulleiter Dieter Wagner die Einmütigkeit, die er für unverzichtbar für die Akzeptanz hält: „Wäre das so gewesen, hätte ich für die Beibehaltung unserer vorläufigen Bezeichnung Gronau-Heidkamp plädiert.“

Schon bald nach den Herbstferien 2013 hatte sich die Schule mit der Namensgebung auseinandergesetzt. Bis Mitte Dezember konnten Vorschläge eingereicht werden, mit denen sich dann im Januar eine Jury aus Lehrern, Eltern, Schülern und Schulträger befasste. Nelson Mandela ging hier als eindeutiger Sieger hervor. Im Unterricht wurden die potenziellen Namensgeber besprochen; hier zeigte sich ebenfalls, dass der jüngst verstorbene südafrikanische Präsident in der Sympathie immer weit vorn lag. „Auch ich könnte mir keinen geeigneteren Namenspatron für unsere zweite Gesamtschule vorstellen“, schließt sich Bürgermeister Lutz Urbach dem Votum an. „Denn Nelson Mandela hat sich nicht nur für Frieden und Freiheit, sondern ganz besonders auch für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit eingesetzt.Somit erhält die Schule nicht nur einen Namen, sondern mit ihm auch ein Programm.“

Der vorläufige Name Gesamtschule Gronau-Heidkamp, der als „Arbeitstitel“ gegenüber den Schulbehörden bisher galt, hat damit ausgedient – sofern die politischen Gremien der Stadt Bergisch Gladbach zustimmen. Der Bürgermeister hat vorgefühlt: „Bei allen Fraktionen gibt es nur positive Signale.“ Am 18. März berät der Schulausschuss, am 8. April fällt der Rat die endgültige Entscheidung.

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Frauenbüro zeigt Broschüre „Für`n Appel und `n Ei“

12 Februar 2014 von Darian Lambert

Einfach mal raus, einmal was anderes sehen, hören oder erleben! Dieses Bedürfnis kennen wir alle, doch oft muss die Freizeitaktivität teuer bezahlt werden. Die Broschüre „Für`n Appel und `n Ei“ ist eine Zusammenstellung kostenloser bzw. kostengünstiger Freizeitangebote für Familien, Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren, die sich allzu kostenintensive Freizeitangebote nicht leisten können oder wollen und trotzdem Wert legen auf eine aktive Freizeitgestaltung.

Doppelkopf, Schach oder Boule spielen und dazu gegen ein kleines Entgelt abgeholt werden, wandern in einer Gruppe, eine Führung durch die Grube Weiß, die moderne Form der Schnitzeljagd ausprobieren, jede Menge Bücher für Leseratten ausleihen oder im Internet surfen, Kunstausstellungen besuchen oder die Eindrücke eines Unterrichtsraums von 1900 auf sich wirken lassen, in den Ferien den Kindern ein attraktives Freizeitangebot bieten, kostenfreie Veranstaltungen besuchen – all dies ist in Bergisch Gladbach und Umgebung möglich. Wer einen spielefreudigen Kindergeburtstag organisieren möchte, kann sich im Spieleverleih außerdem über ein attraktives Angebot freuen.

Alle, die ein Handy, Smartphone oder Tablet besitzen, können sich die Angebote per QR-Code herunterladen. Außerdem finden Sie die Broschüre im Internet: http://www.bergischgladbach.de/appel-und-ei.aspx. Die Suchmaschine führt Sie direkt zur Broschüre, wenn Sie „Für`n Appel und `n Ei, Bergisch Gladbach“, eingeben.

Bei der Zusammenstellung der kostenfreien bzw. kostengünstigen Freizeitangebote besteht die Möglichkeit, dass uns einzelne Freizeitangebot „durchgegangen“ sind. Darum freut sich das Frauenbüro auch über Ihre Hinweise und Anregungen.

Die Broschüre erhalten Sie im Bürgerbüro und im Frauenbüro, Hauptstraße 192, Zimmer 105 sowie im Kleiderladen des Kinderschutzbundes und an den Ausgabestellen der Tafel.

Allen, die was Passendes für sich und ihre Familie finden, wünscht das Frauenbüro viel Spaß und Freude.

Ansprechpartnerin im Frauenbüro/Gleichstellungsstelle:
Michaela Fahner
Telefon: 02202 – 142647

Michaela-Fahner

 

 

 

 

 

 

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Parkpalette Buchmühle: Baubeginn Anfang Februar

27 Januar 2014 von Darian Lambert

Informationsveranstaltung in der VHS am 3. Februar

Es geht weiter voran an der Buchmühle: Der Stadtentwicklungsbetrieb AöR (SEB) hat die Aufträge zum Bau der Parkpalette nun vergeben; eine Baufirma aus Weeze im Kreis Kleve wird die Arbeiten ausführen. Am Montag, dem 3. Februar sollen die Bauarbeiten starten, zur Zeit wird die Baustelle bereits eingerichtet. Der Zeitplan sieht vor, die Parkpalette innerhalb von fünf Monaten zu errichten. Die Eröffnung ist für Sommer 2014 vorgesehen.

84 Stellplätze entstehen auf dem neuen Parkdeck in zwei Etagen. Zur Zeit wird die Baufläche noch als provisorischer Parkplatz genutzt; ca. 45 Parkplätze auf dessen Schotterfläche fallen während der Bauzeit weg. Weitere ca. 150 Stellplätze auf dem östlichen Buchmühlengelände – zwischen VHS und Odenthaler Straße – werden so lange weiter zur Verfügung stehen, bis die Bauarbeiten zum Hochwasserentlastungskanal Stadtmitte beginnen. Die 60 Plätze im vorderen Bereich der Buchmühle („Parkplatz Fronhof“, Einfahrt von Laurentiusstraße oder Hauptstraße) bleiben langfristig erhalten.

Der Bau der Parkpalette steht in engem Zusammenhang mit der Umgestaltung des Buchmühlenparks als Teilprojekt der Regionale-2010-Maßnahme „stadt :gestalten“ und trägt wesentlich zur Sicherung der öffentlichen Stellplätze im Laurentiusviertel bei. Nach Fertigstellung soll das Parkdeck auf der zum Bachlauf hin sichtbaren Seite mit einer Holzkonstruktion verkleidet werden; unmittelbar angrenzend wird ein neuer Spielplatz entstehen.

Die Verkehrsschilder zur Regelung des Parkverbotes auf dem Baugelände werden in der Woche vor Baubeginn aufgestellt. Am Montag, dem 3. Februar 2014 um 19:00 Uhr stellen außerdem SEB-Vorstand Bernd Martmann und Projektleiter Jürgen Kurz das Projekt bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung in der Volkshochschule Bergisch Gladbach, Haus Buchmühle, vor. Anwohner, Händler und interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und sich über Pläne und Ablauf der Baumaßnahme Parkpalette zu informieren. 

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Eine Stadt, zwei Skylines, zwei Ideengeber

21 Januar 2014 von Darian Lambert

„Der Bergisch Gladbach-Aufkleber“ von Sabine und Andreas Schur sowie die Stadt-Silhouette von Stadt-Grafiker Heiko Thurm haben in den letzten Wochen für Schlagzeilen gesorgt.

Beide Entwürfe einer Skyline sind als Auto-Aufkleber seit 2012 beziehungsweise seit Beginn 2014 für alle Bergisch Gladbach-Begeisterten erhältlich.  Bürgermeister Lutz Urbach freut sich über beide Varianten und die Tatsache, dass bereits zahlreiche Fahrzeuge mit der Bergisch Gladbacher Skyline durch die Weltgeschichte reisen.  Bergisch Gladbach läd die beiden kreativen Köpfe am Donnerstag, den 23. Januar 2014, um 15.00 Uhr ins Rathaus ein um ihre Entwürfe als offizielle Stadtmarketing-Produkte vorzustellen.

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Bergisch Gladbach sagt „Tschüss Winter“ mit WDR 4

21 Januar 2014 von Darian Lambert

WDR 4 kommt am 13. Februar auf den Konrad-Adenauer-Platz und bietet Radio zum Anfassen. Von 15.00 bis 18.00 Uhr sorgt Moderator Ernst-Marcus Thomas mit einem bunten Programm, Gewinnspielen und dem neuen WDR 4-Musikmix aus Oldies, Hits und Lieblingsliedern für sommerliche Gefühle, wenn es heißt: „Tschüss Winter“!

So klingt der Sommer: Vom 27. Januar bis zum 21. Februar tourt WDR 4 durch ganz Nordrhein- Westfalen und besucht 20 Städte, um sein neues Gesicht zu zeigen, gute Laune und Urlaubsstimmung zu verbreiten. Mal lässt WDR 4-Köchin Ulla Scholz kulinarisch den Sommer auf der Zunge zergehen, mal verrät Wetterfrau Rebecca Krampitz, wann mit dem nächsten Hoch zu rechnen ist. An anderen Tagen sorgen Comedian Bauer Willi oder Sportexperte Manni Breuckmann für sonnige Laune.

Buchtipps und Urlaubshits stimmen zusätzlich auf den Sommer ein. Und wem das nicht reicht, den bringt WDR 4 direkt in die Sonne: Vor Ort, am WDR 4-Truck, können Besucher jeden Tag eine Reise für zwei Personen nach Kreta oder Madeira gewinnen!

Das ist die Gelegenheit, das neue WDR 4 hautnah zu erleben. Ob Abba, die Beatles, Udo Jürgens oder Tina Turner, sie und viele andere sind jetzt bei WDR 4 zuhause.

Die Sendung „Tschüss Winter“ aus Bergisch Gladbach ist von 16.05 bis 17.00 Uhr live bei WDR 4 zu hören.

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Lösungen für Sanierung des Stadiondaches werden geprüft

10 Januar 2014 von Darian Lambert

Nachdem Ende des Jahres 2013 gravierende Mängel an der Dachkonstruktion der Stadiontribüne festgestellt wurden, gab es in dieser Woche einen Ortstermin zum weiteren Vorgehen.

Zwei Lösungen wurden dabei favorisiert. In Frage kommt zum einen der Austausch aller tragenden Leimbinder bei gleichzeitiger Änderung der Dachkonstruktion, um eine Wiederholung der Schadensbildung zu verhindern. So ist es z.B. erforderlich, die Entwässerungsrinnen zu verlagern. Eine Fachfirma soll diese Lösung vor Ort prüfen und einen Kostenrahmen festsetzen. Beim Komplett-Tausch der gesamten Leimbinder ist eine weitere kosten- und zeitintensive  Begutachtung der Holzkonstruktion nicht notwendig. Die Experten waren sich einig, dass eine solche Lösung preiswerter sein könnte als die Reparatur der bestehenden Träger plus der Anbringung einer zusätzlichen Konstruktion zur statischen Sicherung.

Trotzdem soll zum anderen die punktuelle Schadensbehebung durch Herausschneiden der befallenen Stellen in den Leimbindern ebenfalls untersucht werden. Eine teure Sicherungskonstruktion an den Auflagerpunkten der Leimbinder könnte dadurch vermieden werden, dass an allen 14 Leimbindern eine Stütze im vorderen Bereich der Tribüne angebracht wird. Diese Lösung setzt allerdings voraus, dass die gesamte Holzkonstruktion der Leimbinder noch einmal überprüft werden muss. Außerdem müssten die Stützen im vorderen Bereich mit großem Aufwand in die Betontribüne eingefügt werden, was für die Zuschauer überdies mit Sichtbehinderungen verbunden wäre. Die städtische Hochbauverwaltung wird hierzu eine überschlägige Berechnung anstellen und beide Optionen gegenüberstellen. Man rechnet mit konkreten Zahlen innerhalb der nächsten vier Wochen; die Entscheidung über das weitere Vorgehen soll danach zeitnah fallen, weil alle beteiligten Stellen hier großen Handlungsdruck sehen.

Zur Historie:

Am 24. Oktober 2013 wurde beim Austausch der Entwässerungseinläufe am Dach der Tribüne festgestellt, dass die verkleideten Köpfe der Leimbinder an der Außenseite massiv durch Pilzbefall beschädigt sind. Die städtische Bauaufsicht  hat den gesamten Tribünenbereich deshalb mit Bauzäunen gesperrt; die Nutzung der Tribüne ist derzeit nicht möglich. Es folgte die Beauftragung eines Gutachtens zur Untersuchung der festgestellten Schäden im Bereich der außen liegenden Auflagerpunkte des Tribünendaches. Das Gutachten wurde im Dezember vorgelegt und stellte weit fortgeschrittenen Befall mit holzzerstörenden Pilzen fest. Die Tragfähigkeit an den Auflagerpunkten wird an fast allen Achsen als deutlich beeinträchtigt bezeichnet. Das Gutachten bildet die Grundlage für die Festlegung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

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Bezirksregierung setzt Überschwemmungsgebiete fest

10 Januar 2014 von Darian Lambert

Die Überschwemmungsgebiete für die Gewässer Strunde, Frankenforstbach, Saaler Mühlenbach und Mutzbach sind nun amtlich: Nachdem die Entwürfe im Sommer öffentlich zur Einsicht- und Stellungnahme auslagen und betroffene Bürgerinnen und Bürger, aber auch Gemeinden und Verbände von Ihrem Mitwirkungsrecht Gebrauch machen konnten, hat die Bezirksregierung Köln die Gebiete nun festgelegt. Ausgewiesen sind in den sogenannten Hochwassergefahrenkarten die Geländeabschnitte, die nach den Berechnungen der Behörde bei einem Hochwasserereignis überschwemmt werden würden, das statistisch einmal in 100 Jahren vorkommt.

Die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete hat konkrete rechtliche Konsequenzen; es soll sichergestellt werden, dass diese Flächen nicht zusätzlich eingeschränkt, überbaut oder überplant werden. So ist es z.B. verboten, hier Baugebiete auszuweisen, bauliche Anlagen zu errichten bzw. zu erweitern oder Ackerland in Grünland umzuwandeln. Ausnahmen sind möglich, müssen aber von der Unteren Umweltschutzbehörde (für Bergisch Gladbach beim Rheinisch-Bergischen Kreis ansässig) wasserrechtlich genehmigt werden.

Die Hochwassergefahrenkarten und die dazugehörigen Informationen können im Internet eingesehen werden: auf den Seiten der Stadt Bergisch Gladbach (www.bergischgladbach.de/hochwasserschutz.aspx) oder der – im Verfahren federführenden – Bezirksregierung Köln (www.flussgebiete.nrw.de). Die Karten liegen auch in gedruckter Form vor, und zwar im Rathaus Bensberg, Zimmer 416, zu den Dienststunden von 9.00-16.00 Uhr. Eine vorherige Terminabstimmung unter 02202 1413-37/-35 empfiehlt sich.

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Khuddam-ul-Ahmadiyya räumt die Stadt auf

30 Dezember 2013 von Darian Lambert

Eine gute Übung ist die Aufräumaktion der islamischen Jugendorganisation Khuddam-ul-Ahmadiyya in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone: Am Neujahrsmorgen, wenn die Feiermüden noch in den Federn liegen, befreien die hauptsächlich aus Pakistan stammenden Jugendlichen die Einkaufsmeile in der Stadtmitte von Böller- und Raktetenresten, leeren Sektflaschen und sonstigem Unrat aller Art. Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb führt die langjährige Zusammenarbeit mit der Jugendorganisation gerne fort und wird auch dieses Mal wieder alle notwendige Hilfestellung leisten, wozu natürlich auch die Entsorgung der eingesammelten Abfälle gehört.

Die Kuddam-ul-Ahmadiyya ist die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat, einer islamischen Reformgemeinde, die sich „friedvolles und tolerantes Handeln“ auf die Fahnen geschrieben hat. Hierzu gehört auch die Maxime der „Ehrenvollen Arbeit“ (Waqar-e-Amal), was unter anderem bedeutet, „sich selbst und anderen ohne Gegenleistung mit eigener Hand zu helfen“. Die Säuberungsaktionen am ersten eines jeden Jahres sind seit einigen Jahren fester Bestandteil der Jugendorganisation in ganz Deutschland.

Ansprechpartner für die Organisation ist Shahab Khan, Tel.: 0177/4023187 (sicher auch zur Abstimmung eines Fototermins, falls gewünscht).

http://khuddam.de/

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12 Feuerwehrmänner beenden ihre Ausbildung erfolgreich

21 Dezember 2013 von Darian Lambert

B1-Pruefung_099„Ein schöneres Weihnachtsgeschenk konnte man mir in diesem Jahr nicht machen“, erzählt Kevin Breddermann sichtlich erleichtert. Er ist mit seinen 22 Jahren der jüngste von insgesamt 12 Brandmeisteranwärtern der Feuerwehr Bergisch Gladbach, die am Donnerstag, den 19. Dezember, ihre Ernennungsurkunde nach erfolgreich bestandener Laufbahnprüfung überreicht bekamen. Bürgermeister Lutz Urbach ließ es sich nicht nehmen, diesen „Verwaltungsakt“ der Ernennung zum Brandmeister persönlich auf der Feuerwache Nord in Paffrath vorzunehmen und gratulierte allen Prüflingen von Herzen. In den vergangenen Tagen mussten die Anwärter in zahlreichen schriftlichen Prüfungen, aber auch praktischen Übungen zeigen, was ihnen in den letzten 18 Monaten beigebracht wurde.

Dazu gehörte die Bekämpfung eines Zimmerbrandes im ersten Obergeschoss über eine
Steckleiter, die Rettung eines verunglückten Kollegen aus einem stark verrauchten
Gebäude, das Befreien einer eingeklemmten Person aus einem PKW sowie das Anheben
und richtige Unterbauen eines Containers mit Hebekissen und Rüsthölzern. Die
Prüfungskommission unter der Leitung von Jörg Huppatz, dem Leiter der Feuerwehr,
konnte sich davon überzeugen, dass alle Anwärter in den vergangenen Monaten sehr gut
ausgebildet wurden.

Als am 1. Juli 2012 die Ausbildung begann, hieß es erst einmal die Schulbank drücken und
pauken. Dies viel nicht jedem leicht, da die Schulzeit für die Meisten bereits viele Jahre
zurück lag und auch die Ausbildung zu einem praktischen Beruf, der eine wichtige
Voraussetzung für die Bewerbung bei einer Feuerwehr ist, teilweise recht lange her war.

Für Kai Gluchowski, den „Lehrgangsopa“ mit seinen 36 Jahren, war dies eine besondere
Her-ausforderung. Der gelernte Anlagenmechaniker für Versorgungstechnik,
Dampfkesselmeister, und Rettungsassistent hatte die letzten neun Jahre im Rettungsdienst
verschiedener Feuerwehren und Hilfsorganisationen gearbeitet bevor er sich entschloss,
Feuerwehrmann zu werden. Aber er bereut den Schritt nicht und ist heute stolz, die
Prüfung bestanden und sogar als Zweitbester abgeschnitten zu haben. Wichtiger ist ihm
aber, als Team gut funktioniert zu ha-ben. „Feuerwehr ist Teamarbeit“, sagt er, „da kommt
es darauf an, zusammenzuarbeiten. Nur gemeinsam kann man das Ziel erreichen. Da macht
man auch mal Fehler oder weiß vielleicht nicht immer alles, aber man ergänzt und
unterstützt sich gegenseitig.“.

Die Ausbildung war nur durch das hohe Engagement der Kollegen möglich, die bereit
waren, neben ihrem Einsatzdienst ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an den Nachwuchs
weiterzugeben. Herr Huppatz bedankte sich daher noch einmal ausdrücklich bei all denen,
die dazu beigetragen haben, dass das Endergebnis so gut ausgefallen ist.
Für Kevin Breddermann lief es sogar besonders gut, er schnitt nämlich als Lehrgangsbester
ab. Jetzt geht es erst mal auf Abschiedstour und die wird für Kevin nicht billig.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit
hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch
haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach
beschäftigt derzeit gemäß Stellenplan 93 Beamte im mittleren, 8 Beamte im gehobenen
sowie einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Hinzu kommen 177
ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 20 Tarifbeschäftigte werden ausschliesslich in
der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt.

 

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Bergisch Gladbach und der Baumschutz ist und bleibt ein Trauerspiel

17 Dezember 2013 von Gerd Corona

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung zeigt es: Eine Wiedereinführung der Baumschutzsatzung für das gesamte Stadtgebiet Bergisch Gladbach, wird abgelehnt.“ Da liest sich folgender Beitrag auf der GL Website  (http://www.bergischgladbach.de/baumschutz.aspx)  wie blanker Zynismus.  Zitat“ Bäume sind ein wichtiges und prägendes Element im Stadtbild und sind für viele Stadtbewohner eindrucksvoller Gegenstand für ein unmittelbares Naturerlebnis.“
Wie ernst unsere Stadtoberen ihre eigenen Veröffentlichungen nehmen, sieht man dann wieder einmal in der aktuellen Baumfällungs-Aktion am Refrather Weg- in Richtung Finanzamt .
Politik wird von Menschen für Menschen gemacht. Das Menschen auch Luft zum Atmen brauchen, wird anscheinend von den derzeit Regierenden vergessen.  Auch hier passt daher treffend ein Filmzitat “ Denn sie wissen nicht was sie tun“.
Es wird Zeit , daß die Bürger in Bergisch Gladbach aufwachen und aktiv werden. Denn Politiker wollen wieder gewählt werden und da hat es doch jeder in der Hand, was zukünftig aus einer nicht schöner werdenden Stadt werden soll.  Die Stadt gewinnt sicherlich niemals einen Schönheitspreis für geschmackvollen Städtebau und Landschaftsplanung. Hinzu kommen noch Strassen in einem desolaten Zustand , die jedem Radfahrer das Fürchten lehren.  Man fragt sich, ob z.B. unser Stadtoberhaupt mit geschlossenen Augen ins Rathaus fährt und wohlmöglich nie mit dem Fahrrad?  Ansonsten hätte man doch zumindest in der Hinsicht mehr gradlinige Initiative erwarten können.Citweb b1a64beed302ccfa18312002b0931dab aea7f5c1bf4f581d1494da0364f66af8 ab861b96a18ed78f7ec9e6b911c0e90e

 

 

 

 

 

 

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