Archiv | Lokal

Weltkindertag 2013: „Chancen für Kinder“ – großes Fest in Bensberg

18 September 2013 von Darian Lambert

Die Welt trifft sich im Wohnpark Bensberg – am Samstag, dem 28. September 2013 geht zum Weltkindertag mal wieder die Post ab. Die Veranstalter rund um das städtische Jugendamt haben sich ins Zeug gelegt, um ein Programm auf die Beine zu stellen, das Spannung, Aktion und Unterhaltung verspricht. Alle Kinder und Eltern sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzumachen! Das Motto des Welkindertags 2013 bestimmt auch die Bergisch Gladbacher Veranstaltung: „Chancen für Kinder“.

Ab 13.00 Uhr bis gegen 18.00 Uhr gehört die Reginharstraße im Wohnpark Bensberg ganz dem Weltkindertagsgeschehen. Im Zentrum stehen die beiden Kindertagesstätten „Integrative Montessori“ und „Luise Ueding“ sowie die KiWo, die Kontaktstelle im Wohnpark. Blickfang ist zunächst die große Bühne, auf der am ganzen Nachmittag Musik- und Kulturvorführungen präsentiert werden. Besonders die Programmteile des Krea-Jugendclubs unter dem Motto „Music, Arts and Dance“ werden ein begeistertes Publikum finden. Überdies wird ein Mitmach-Trommelkonzert geboten, wo jeder, der möchte, selber trommeln und neue Rhythmen entdecken kann.

Speziell für Jugendliche wird vom Jugendkulturzentrum Q1 eine Graffiti-Spray-Aktion angeboten. Beim „Rauschbrillen“-Parcours der Verkehrswacht können sie die Wirkung von Alkohol und Drogen nachempfinden: Tunnelblick, Unschärfe, Trugbilder . . . dagegen ist das Kistenklettern gesund und macht fit. Das Team von X-Dream passt dabei gut auf, dass sich niemand verletzt!

Faszination nicht nur für Technikbegeisterte übt das THW mit dem rollenden Werkzeugkasten aus; auch ein LKW-Hebekissen haben die Katastrophenhelfer im Gepäck. Das Bergungsteam und die THW-Jugendorganisation werben gleichzeitig für sinnvolle Freizeitaktivitäten und soziales Engagement. Feuerwehr- und Müllfahrzeuge stehen ebenfalls zur Besichtigung bereit.


Weiteres Highlight im Programm: Die Rollenrutsche – hier kann man sich auf 15 Metern Länge wie ein Postpaket oder ein Koffer im Flughafen fühlen. Danach geht’s ab zum Kickern, während die kleine Schwester beim Malen und Basteln, im Märchenzelt oder auf der Hüpfburg ihren Spaß hat. Das Ponyreiten ist nicht nur den Mädchen vorbehalten, sondern auch Jungen können sich hier ausprobieren. Besondere sportliche Herausforderungen warten auf die Kinder, denn es besteht die Möglichkeit, das Kindersportabzeichen „Jolinchen“ zu erwerben. Wer so gefordert bei Spiel und Sport hungrig geworden ist, erhält die nötige Kalorienzufuhr am Buffet – mit internationaler Küche, Kuchen, Kaffee und Säfte.

Das Weltkindertags-Fest soll nicht nur Spaß machen, sondern auch informieren: Zu diesem Zweck sind Organisationen aus dem sozialen Bereich vor Ort, die ihre Arbeit vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. So stehen beispielsweise Fachleute vom Kinderschutzbund, aus dem Café KiWo, dem ZAK und  der Caritas mit ihrem Fachdienst für Integration und Migration, dem Jugendmigrationsdienst und dem Kompetenzzentrum für die Beratung in Sachen Bildungsgutschein zur Verfügung. Auch Unicef oder Terres des hommes informieren über mögliche Hilfen, und eine Ernährungsberaterin gibt hilfreiche Tipps für eine gesunde Ernährung.

Dieses bunte Programm wird durch das Zusammenwirken vieler Akteure ermöglicht: Veranstalter ist die Stadt Bergisch Gladbach – Dienststelle für Soziale Stadtentwicklung – in Kooperation mit der Integrativen Montessori-Kita, dem Fröbel-Kindergarten Luise Ueding, dem ZAK, dem Fachdienst für Integration und Migration, dem Krea-Jugendclub, der FiB e.V., und dem Integrationsrat Bergisch Gladbach. Als Mitwirkende sind dabei: THW, Jugendfeuerwehr, Polizei, Deutsche Rotes Kreuz, Abfallwirtschaftbetrieb, katholische und evangelische Kirchengemeinden, die Gemeinschaftsgrundschule Bensberg, die AOK Hamburg/Rheinland, der Kreissportbund, die Bensberger Bank, die Tafel Bergisch Gladbach, der Bürgertreff im Wohnpark, Friseur Menzel, die Kreisjägerschaft, die Pfadfinder St. Georg, Unicef, Terres des hommes, der TV Herkenrath sowie die Verkehrswacht des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Eine gute Zusammenarbeit für ein gelungenes Fest!

weltkindertag2013

Kommentare (0)

Parkhaus am Bergischen Löwen: Neue Schranke, neue Sicherheit

09 September 2013 von Darian Lambert

Eröffnung am 5. Oktober mit den Händlern des Laurentiusviertels

Ab Donnerstag, dem 26. September brechen für das Parkhaus am Bergischen Löwen im Bergisch Gladbacher Zentrum neue Zeiten an: Bisher nicht mehr als ein öffentlich zugänglicher unterirdischer Parkplatz, soll es zukünftig mit einer Schrankenanlage, sinnvoll ergänzter Beschilderung, einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung und deutlich verbesserter Sicherheit den Anforderungen an eine moderne Parkierungsanlage entsprechen.

Die Beschrankung wird zuvor, in der Woche vom 9. bis 13. September, installiert. Während der Umrüstung und bis zum 26. September kann das Parkhaus weiterhin unter Bedienung der alten Ticketautomaten genutzt werden. Am Samstag, dem 5. Oktober wird das neue Parkhaus dann feierlich mit den Händlern im Laurentiusviertel eröffnet. Die Besucher erwartet dort Musik und Aktion.

Eigentümer des Parkhauses ist nach wie vor die Stadt, Betreiber seit 2012 hingegen der Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach AÖR (SEB). Ziel der Veränderungen ist es, ähnlich wie in der westlichen Stadtmitte ein attraktives Parkplatzangebot zu schaffen, das der Kundschaft des Laurentiusviertels einen gern genutzten Anlaufpunkt bietet, ihre Fahrzeuge unterzustellen und fußläufig Einkäufe zu erledigen oder die Gaststätten und Kultureinrichtungen zu besuchen. Um die Anlage zu bewirtschaften, wurde mit der Firma Verkehrswacht Parkplatz GmbH ein Vertragspartner gefunden, der die Betreuung an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang gewährleistet.

Die Schrankenanlage ist künftig das erste Anzeichen bei der Einfahrt, dass sich hier etwas verändert hat: Man füttert nicht mehr den Parkautomaten im Voraus, sondern man zieht bequem eine Parkkarte. Abgerechnet wird zum Schluss – für die aktuell in Anspruch genommene Parkzeit.

Weiter geht es im Innenraum: Das frühere düstere Ambiente der Parketage ist deutlich aufgehellt, durch die Installation zusätzlicher Leuchten. Malerarbeiten und Grundreinigung mit Sandstrahl haben ihr übriges beigetragen. Die zusätzliche Beschilderung weist nicht nur den Weg hinein ins Parkhaus, sondern gibt auch innen Orientierung.

Ein wesentlicher Punkt ist aber insbesondere die neue Sicherheit, die die Parkgarage bietet. Mit Hilfe von fünf Videokameras wird das Geschehen ständig in die Zentrale der bewirtschaftenden Firma übertragen, was Vandalismus oder tätlichen Übergriffen vorbeugen hilft. Mehr noch: Wer sich auch ohne  konkreten Anlass unsicher fühlt, kann über eine Ruftaste „Begleitung“ anfordern, das heißt, dass über die Kameras der Gang zum Fahrzeug und der Weg bis zum Verlassen des Parkhauses mitverfolgt wird.

Insgesamt hat der SEB 80.000 Euro investiert; wer nun glaubt, dass die Veränderungen und Verbesserungen höhere Parkgebühren nach sich ziehen, liegt falsch. Die erste Stunde wird sogar preiswerter. Bisher galt am Bergischen Löwen der Tarif von 50 Cent pro 20 Minuten, also 1,50 Euro in der Stunde. Künftig kosten die beiden ersten halben Stunden 60 Cent, danach werden stündlich wie bisher 1,50 Euro berechnet. Das „Brötchenticket“ entfällt allerdings, auch die Stunden nach 20:00 Uhr sind nicht umsonst zu haben. Statt dessen gibt es einen Veranstaltungstarif, der zwischen 18:30 und 6:00 Uhr für 3 Euro in Anspruch genommen werden kann.

Von der Modernisierung verspricht sich der SEB auch eine höhere Auslastung des Parkhauses. Gemeinsam mit dem Bau der neuen Parkpalette an der Buchmühle steht damit der Kundschaft und den Händlern im Laurentiusviertel ein attraktives Parkangebot zur Verfügung, das für alle gut erreichbar ist und kurze Wege ins Bergisch Gladbacher Stadtzentrum bietet.

Kommentare (0)

Kulturwoche für Senioren und solche, die es werden wollen

03 September 2013 von Darian Lambert

Eine neue Veranstaltungsreihe bereichert das Kulturangebot in Bergisch Gladbach: Die 1. Seniorenkulturwoche startet am 16. September 2013 und lädt sechs Tage lang mit unterschiedlichsten Themen Senioren (und solche, die es werden wollen) in unserer Stadt ein, sich unterhalten, fortbilden oder zu neuen Hobbys und Freizeitgestaltungen anregen zu lassen.

Moderne Senioren haben vielseitige Interessen. Entsprechend vielfältig sind die Themen, die in der 1. Seniorenkulturwoche aufgegriffen wurden: Vorträge, Vorführungen, Bühnenstücke, Seminare oder Führungen. Zusammengetan haben sich dafür mehr als zwanzig Kultureinrichtungen, Vereine und private Unterstützer. Die Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln fördert die Reihe finanziell, die Druckerei Rass gibt Unterstützung durch die Herstellung der Faltblätter zur Veranstaltung. Chorsingen, Yoga, Konzerte, Theater, Tanzen, Malerei, Kosmetik, Erzählcafe  – damit ist die Palette der Angebote noch längst nicht komplett. So erlaubt der Vortrag „Special Effects aus Film und Fernsehen“ einen Blick hinter die Kulissen der Unterhaltungsmedien, „Fotografie in der blauen Stunde“ gibt Anregungen zur Verfeinerung der Kameranutzung. Im Literaturkabarett trifft man auf Willy Ostermann, und zum Abschluss am 21. September lädt das Kultkino zum „seltsamen Fall des Benjamin Button“ in den Bergischen Löwen ein, bereichert mit Musik der „Bergischen Ohrwürmer“.

Nicht alle Angebote sind extra für die Seniorenkulturwoche erfunden worden: Altbewährtes wurde gebündelt, aber auch neue Ideen verwirklicht – zum Beispiel ein Workshop zum Gestalten mit Ton für Demenzerkrankte. Auch Seminare, die sich ums Singen und Tanzen drehen, sind für Demente geeignet. Ausgerichtet haben die Veranstalter ihre Inhalte aber im besten Sinne der „Inklusion“ nicht nur für über 60jährige, auch jüngere Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Außer den Besucherinnen und Besuchern profitieren auch die beteiligten Einrichtungen von der breiten Kooperation. Neue Vernetzungen sind entstanden oder ausgebaut worden, so etwa zwischen Museen und Begegnungsstätten, Begegnungsstätten und Schulen. Organisatorin Christine Brandi vom städtischen Seniorenbüro ist froh über den Schulterschluss: „Nicht jeder kocht sein Süppchen, sondern alle gemeinsam servieren ein großes Büffet.“ Für die über 32.000 Seniorinnen und Senioren in Bergisch Gladbach eine Einladung, sich möglichst viele Angebote genussvoll auf der Zunge zergehen zu lassen.

http://www.bergischgladbach.de/Seniorenkulturwoche.aspx

Kommentare (0)

Seniorenkino und Verbrechensvorbeugung

Seniorenkino und Verbrechensvorbeugung

02 September 2013 von Darian Lambert

Nicht nur Unterhaltung, auch guten Rat erhalten die Besucherinnen und Besucher des Seniorenkinos am Dienstag, dem 3. September 2013 um 15.00 Uhr in der Bensberger Schlosspassage. Gundi Hebborn, Leiterin des Dezernats Vorbeugung bei der Kriminalpolizei des Rheinisch-Bergischen Kreises, wird vor dem Film einen Vortrag zu dem Thema „Prävention in den eigenen vier Wänden“ halten. Denn nachdem der „Enkeltrick“ fast out ist, versuchen Trickdiebe auch auf diverse andere üble Arten, sich bei Senioren im vertrauen Wohnraum Zugang zu schaffen.

Der Film wird aufgrund des Vortrages später beginnen. Wer also den Parkautomaten bedienen muss, sollte die verlängerte Zeit im Kinosaal mit einplanen.

Quartett – ein Film von Dustin Hoffman

In seinem Regiedebüt Quartett erzählt der 75-jährige Dustin Hoffman unaufgeregt und mit altmodischem Charme von den Bewohnern von Beecham House – einer Einrichtung, die von der „Casa Verdi“ in Mailand, die Guiseppe Verdi selbst als Altersheim für Musiker gestiftet hat, inspiriert wurde. Alljährlicher Höhepunkt ist daher das Konzert zu Ehren Verdis, mit dem zugleich das finanzielle Überleben von Beecham House sichergestellt werden soll. Die Bewohner stecken mitten in den Vorbereitungen, als sich ein neuer Gast ankündigt: Die gefeierte Opernsängerin Jean Horton (Maggie Smith) zieht nach Beecham House. Eine Ehre für die Seniorenresidenz – und ein Schock für den ruhigen Reggie (Tom Courtenay). Einst war er mit Jean verheiratet, und sie hat sein Herz gebrochen. Deshalb will er den erneuten Kontakt zu ihr weitgehend unterbinden, doch der exzentrische Regisseur der Verdi-Gala (großartig: Michael Gambon) hat die Idee, einen Moment der Musikgeschichte zu wiederholen. Mit einer Aufnahme von Verdis „Rigoletto“ und insbesondere dem Quartett „Bella figlia dell amore“ sind Jean, Cissy, Reggie sowie Wilf (Billy Connolly) berühmt geworden. Nun sollen sie abermals zusammen auftreten. Es gibt nur einen Haken: Jean hat sich längst von der Bühne verabschiedet und muss erst überzeugt werden, dass auch das Alter schöne Seiten haben kann.


Offensichtlich haben Filmemacher das Thema Leben im Alter für sich entdeckt. Nachdem in Und wenn wir alle zusammenziehen? eine Senioren-WG im Mittelpunkt stand und in Best Exotic Marigold Hotel Indien als Altersparadies winkte, widmet sich Dustin Hoffman nun einer Seniorenresidenz für Musiker. Ähnlich wie Stéphane Robelin und John Madden blickt er mit einem Augenzwinkern auf die Mühen des Alters und verbindet ernste mit humorvollen Szenen.*

* Kino-Zeit.de; Karten sind für den Monat September  an der Kinokasse des Cineplex erhältlich.

Kommentare (0)

Die Betreuungsstelle auf dem Wochenmarkt

30 August 2013 von Darian Lambert

Wer klug ist, sorgt vor

Die Betreuungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach informiert am Mittwoch, dem 11. September 2013 in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr auf dem Wochenmarkt in der Stadtmitte gemeinsam mit den Betreuungsvereinen des Arbeitersamariterbundes, des Caritasverbandes und der Lebenshilfe unter dem Motto „Wer klug ist, sorgt vor“ über die Erteilung von Vollmachten, das Betreuungsrecht und die Patientenverfügung.

Wenn Menschen ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen können, entstehen eine Reihe von Fragen, zum Beispiel: Wer regelt ihre Vermögensangelegenheiten? Wer sorgt für ihre Unterbringung? Wer ist Gesprächspartner von Ärzten und denkt über angemessene Therapien nach?

Sie sollten Vorsorge treffen, indem Sie eine Person Ihres Vertrauens mit einer Vollmacht ausstatten. Auch Angehörige benötigen eine Vollmacht, um rechtlich relevante Entscheidungen treffen zu können.

Zu den genannten Themen erhalten Sie Informationen an dem Stand auf dem Wochenmarkt.

Im „Beglaubigungszelt“ besteht auch die Möglichkeit, gegen eine Gebühr von 10 Euro Vollmachten zu erstellen und beglaubigen zu lassen.

Kommentare (0)

Kultur- und Stadtfest vom 6. bis 8. September 2013

30 August 2013 von Darian Lambert

Große Bühnenshow, Schlemmermeile und Vereinsbörse

Kultur-und-Stadtfest-2013Das zweite Wochenende im September ist bei Bergisch Gladbachern seit Jahren ganz dick im Kalender angestrichen. Dann findet nämlich das große Kultur- und Stadtfest rund um den Konrad-Adenauer-Platz und die Fußgängerzone Stadtmitte statt. Diesmal mit drei echten Knallern im Abendprogramm: Am Samstag ab 19.00 Uhr rocken „Cat Ballou“ und „Linus Band“ die große Bühne. „Clumsy Fellow“ aus Bergneustadt heizen schon ab 18.00 Uhr die Stimmung an. Die hochkarätige Bühnenshow wurde möglich dank des finanziellen Engagements der IG Stadtmitte, die gleichzeitig Veranstalter des Festes ist. Als Organisator ist bereits im zweiten Jahr Henning Schmitz mit seiner Firma XDream Events mit von der Partie, das städtische Kulturbüro kümmert sich um die Abteilung Kultur und Vereine und stellt das Tagprogramm auf der Bühne zusammen.

Abwechslungsreich stellt sich die Bewirtung auf der Schlemmermeile dar, die auf dem Konrad-Adenauer-Platz auf Hungrige und Feinschmecker wartet. Neben Udo Güldenbergs „Bayrischem Zelt“ sind Hotel Wisskirchen, Gaststätte Klausmann, Metzgerei Himperich, BBQ King und Picone Cocktails vertreten. Auf den Kabarett-Geschmack kommt das Publikum beim Besuch von Ferdinand Linzenichs neuem Solo-Programm „Heiter kommt weiter“ am Samstagabend im Bergischen Löwen (Eintritt).

Das ist noch längst nicht alles: Am Freitag startet der 18. Bergisch Gladbacher Stadt-Lauf, organisiert von SV Blau-Weiß Hand und der städtischen Sportverwaltung. Am Samstag wird symbolisch die Fußgängerzone eröffnet, der Junge Unternehmer Club lässt die Kinder auf historischem Karussell fahren, und wer bei „Kunst beflügelt“ das schönste Flugzeug bastelt, hat eine Flugreise für die ganze Familie frei (siehe gesonderte Mitteilungen).

Bunte Kultur- und Vereinsvielfalt

Die traditionsreiche Kultur- und Vereinsbörse bekommt schon zum zweiten Mal in Folge neue Unterstände: In diesem Jahr sind es brandneue Holzhütten in Fachwerkoptik, die sogar erstmals abschließbar sind – eine große Erleichterung für die Vereine. Es präsentieren sich  41 Vereine und Institutionen, und zwar am Samstag, dem 7. September in der Zeit von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, dem 8. September in der Zeit von 11 bis 18 Uhr.

Wen trifft man dort an? Das Stadtarchiv, der Bergische Geschichtsverein und die Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e.V. informieren über ihre Arbeit. Der Eisenbahnclub Bergisch Gladbach stellt Modelle vor und lässt ihre große Modelleisenbahn kreisen. Der Verein der Freunde und Förderer des Industriemuseums Alte Dombach lädt zum Papierschöpfen ein, beim Schulmuseum kann man Griffel an der historischen „Griffel-Durchtret-Maschine“ herstellen, und die Spielebaustelle e.V. freut sich über Teilnehmer beim Spielewettbewerb. Über ihre Angebote im sportlichen Bereich informieren die Passion Cheer Refrath, die Karategemeinschaft Bergisch Gladbach e.V., die Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879, der TV Herkenrath, die Sportjugend Rhein-Berg, die Bergischen Pferdesportfreunde e.V., der Rheinische Turnerbund sowie der SG Pegasus Rommerscheid ´91 e.V.

Die Theas Theaterschule informiert über ihr Theaterprogramm und ihre Kursangebote. Der Bergische Luftsportverein e.V. präsentiert Modellflug und seinen großen „Segler“. Auch das Familienzentrum Flic Flac, Naturfreunde e.V., der Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderung, die Pommersche Landsmannschaft, die Initiative der Ordensträgerinnen und die städtische Max-Bruch-Musikschule sind vertreten. Die unterschiedlichsten Facetten sozialer Arbeit lernen die Besucher kennen, wenn sie die Stände des Stadtverbandes Eine Welt, von Unicef, ADRA Deutschland e.V., der Bergischen Welle e.V. oder des Tierschutzvereins Rhein-Berg e.V. aufsuchen.  Weitere bekannte Gesichter trifft man bei der AIDS-Hilfe, bei Die Kette e.V., Verbraucherzentrale, Bergisch Gladbacher Tafel, dem LIFEGATE-Förderverein und der Bundesinitiative Großeltern.

Neu dabei sind MiKibU, die gemeinnützige Stiftung Il Won, die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., das Laientheater „Am Strungerbaach“, der Rheinische Turnerbund, die Sportjugend Rhein-Berg, die Bergische Pferdesportfreunde, Domino – Zentrum für trauernde Kinder, der Kreisverein Väteraufbruch für Kinder und der ADFC RheinBerg-Oberberg e.V.

Die bunte Mischung von Gemeinschaften, die sich Kunst und Kreativität, Sport, Kirche, sozialen Themen oder einem gemeinsamen Hobby widmen, spiegeln die Vielfalt in unserer Stadt wider. Für fast jeden Topf winkt der passende Deckel: In Bergisch Gladbach gibt es über 70 Kultur- und Kunstvereine und 74 Sportvereine, daneben eine Vielzahl sozial engagierter Vereine und Institutionen. Damit will die Kultur- und Vereinsbörse auch Anregungen für Besucherinnen und Besucher geben, sich ebenfalls ehrenamtlich oder in der Gemeinschaft zu betätigen.

Die Highlights aus dem Kulturprogramm

An beiden Tagen findet die Kinder-Rallye „Ich weiß alles!“ auf dem Gelände der Kultur- und Vereinsbörse statt. Alle Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren können hier ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit testen. Am Ende winkt auch eine kleine Belohnung. Die Pfadfinder vom Stamm Folke Bernadotte schlagen ihr Lager im forum-Park auf und bieten Mitmachaktionen an. Ebenso öffnet die Städtische Galerie Villa Zanders an beiden Tagen ihre Türen, und die Artothek zeigt Kunst zum Ausleihen für zu Hause. Die Sportdemonstrationen und Mitmachparcours der Sportvereine machen Lust auf Neues und Unentdecktes: wie Kata & Co von der Karategemeinschaft Bergisch Gladbach e.V., Wirbeleien auf dem Airtrack mit den Turnerinnen des TV Herkenrath und der Turntalentschule, Korfball mit dem SG Pegasus ’91, Pyramiden und Tänze der Cheerleader von Passion Cheer Refrath, Voltigiervorführungen der Bergischen Pferdesportfreunde, Basketball- und Fußballdemonstrationen, die Bewegungsbaustelle der Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879 e.V. und Autogrammstunden mit bekannten Bergisch Gladbacher Sportlerinnen und Sportlern.

Am Samstag steht Geocaching auf dem Programm, die beliebte GPS-Rallye für alle Altersklassen. Um 14.00 Uhr bietet Stadtführer Hermann-Josef  Rodenbach eine Führung durch die Stadtmitte an. Treffpunkt ist am Torbogen rechts vom Rathaus. Um 14.30 Uhr werden Strundegeschichten vor der Volkshochschule zu hören sein, und um 15.00 Uhr gibt es ein Konzert des Blasorchesters Dicke Luft im neuen Buchmühlenpark – quasi als Ständchen zu Ehren der Regionale 2010, deren augenfälligstes Projekt, die neue Fußgängerzone, beim Kultur- und Stadtfest der Bevölkerung offiziell übergeben wird. Einen Blick hinter die Kulissen kann man um 16.00 Uhr bei einer Führung im Bergischen Löwen werfen (Treffpunkt ist im Foyer, begrenzte Teilnehmerzahl).

Auch am Sonntag gibt es viele zusätzliche Angebote. Ab 11:00 Uhr werden halbstündige Kurzführungen durch die Ausstellung „Wahlverwandtschaften, Papier und Fotografie“ in der Städtischen Galerie Villa Zanders angeboten. Ebenfalls ab 11.00 Uhr bauen wir Musikinstrumente am Stand der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Von 12.00 bis 16.00 Uhr können alle Kinder beim Workshop „Kunst beflügelt – Künstlerische Flugobjekte“ im Außenatelier der Städtischen Galerie Papierflugzeuge gestalten und tolle Preise gewinnen.

Um 15.30 Uhr lädt Stadtführer Hermann-Josef Rodenbach noch einmal zur Exkursion durch die Stadtmitte ein. Die fünften Bergischen Erzählkonzerte für Kinder starten um 17.00 Uhr mit dem Stück „Hick von Lieberhausen“ im Foyer der Villa Zanders.

Sport und Kultur auf der Bühne – Wochenmarkt und verkaufsoffener Sonntag Besonderer Anziehungspunkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz ist nicht nur am Samstagabend die große Bühne: Hier zeigen am Samstag ab 11:45 Uhr und am Sonntag ab 12.30 Uhr Bergisch Gladbacher Gruppen, was sie können. Und das ist eine Menge: Es wird ein umfangreiches Programm von Aikido bis Volkstanz, von Samba bis Rock, von Kindertanz über Jazzdance bis zu Zumba® und noch einiges andere mehr geboten. Das Kultur- und Stadtfest ist außerdem Projektveranstaltung zur Regionale 2010 in Bergisch Gladbach mit offizieller Übergabe der Fußgängerzone an die Bevölkerung – die Grußworte auf der Bühne werden ab 12.15 Uhr gesprochen.

Der Wochenmarkt ist samstags vor der RheinBerg-Galerie anzutreffen. Am Sonntag befindet sich an selber Stelle ein Kinderflohmarkt. Von der Einmündung J.-W.-Lindlar-Straße bis zum Driescher Kreuz werden am Samstag um die 40 Anbieter die Festmeile bereichern, und zwar ab morgens früh bis abends 18.00 Uhr. Am Sonntag ist dann auf der Festmeile auch Shopping angesagt – die Geschäfte in der Fußgängerzone öffnen von 13 bis 18 Uhr.

Auf dem Fest liegt das Programm zur Orientierung auch als Faltblatt aus. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist – bis auf ganz wenige Ausnahmen, die im Programm vermerkt sind – kostenfrei. Viel Spaß beim Kultur- und Stadtfest 2013!

Die Informationen sind auch auf der Internet-Seite der Stadt abzurufen: www.bergischgladbach.de

Kommentare (0)

Freundschaftsbesuch aus Frankreich beim Kultur- und Stadtfest

22 August 2013 von Darian Lambert

Landesregierung unterstützt Austausch

Dieses Jahr wird die Deutsch-Französische Freundschaft in Bergisch Gladbach ganz groß geschrieben. Ziel ist es, die Beziehungen zu den beiden französischen Partnerstädten Joinville-le-Pont und Bourgoin-Jallieu aufzufrischen und zu beleben. Auch das Land Nordrhein-Westfalen hat seinen Blick in zur Zeit in Richtung des westlichen Nachbarlandes gerichtet und das Förderprogramm „Frankreich und Nordrhein-Westfalen im Dialog“ aufgelegt. Anlass ist das 50. Jubiläum des Elysee-Vertrages Anfang dieses Jahres.

Bergisch Gladbach und die partnerschaftlichen Beziehungen der Stadt profitieren von diesem Förderprogramm: Das Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Zuwendung in Höhe von 2.000 Euro zugesagt.

Eine Finanzspritze, die einer ganz konkreten Begegnung von Nutzen sein soll: Bergisch Gladbach hat die französischen Partnerstädte zum diesjährigen Stadt- und Kulturfest am ersten Septemberwochenende eingeladen. GL drückt damit auch seinerseits die Wertschätzung der deutsch-französischen Freundschaft aus, die aufgrund des Elysee-Jubiläums besonders herausgestellt und gepflegt werden soll.

Organisiert wird der Besuch von der Koordinierungsstelle für Städtepartnerschaften im Bürgermeisterbüro. Auch der Arbeitskreis Deutsch-Französische Freundschaft, der im März 2013 gegründet wurde, ist mit im Boot. Darin haben sich frankophile Bürgerinnen und Bürger gefunden, die sich um die Kontakte in das Nachbarland kümmern möchten.

Neben offiziellen Gästen des Bürgermeisters werden auch mehrere Jugendliche anreisen. Um deren Unterkunft und Wohl kümmern sich vor allem Gastfamilien, die der Arbeitskreis Deutsch-Französische Freundschaft gesucht und gefunden hat. Auch bei der offiziellen Eröffnung des Kultur- und Stadtfestes sind die französischen Gäste auf der Bühne und werden der Bürgerschaft vorgestellt. Den Startschuss zum 18. Bergisch Gladbacher Stadtlauf gibt anschließend Monique Broizat aus Bourgoin-Jallieu. Der Samstagvormittag steht ganz im Zeichen der Arbeit an der Intensivierung der Deutsch-Französischen Beziehungen. In einer Arbeitssitzung im Rathaus wird ein umfangreiches Bündel an Ideen auf den Tisch kommen, wie die freundschaftlichen Kontakte mit mehr Leben gefüllt werden können. Schon im Vorfeld hat jede Delegation Vorschläge und konkrete Planungen entwickelt. Ein stärkerer kultureller Austausch, vor allem auf den Gebieten Kunst, Musik und Sport, ist angestrebt.

Auch soll der  Sprachaustausch stärker gefördert werden. Die ersten Erfolge der vorbereitenden Arbeit mit dem Ziel einer weiteren Annäherung sind bereits da. So gibt es zwei neue Schulen in Joinville-le-Pont, die mit zwei Bergisch Gladbacher Schulen in den Schüleraustausch treten möchten. Die nicht immer leichten und langwierigen Kontaktaufnahmen hierzu sind vor allem dem Engagement von Klaus Wohlt, dem Leiter des  Arbeitskreises, zu verdanken.

Nicht nur die Erarbeitung der Zukunftsperspektiven spielen beim Besuch der Delegation eine Rolle: Auch von Bergisch Gladbach soll etwas gesehen werden, und so stehen unter anderem auch eine Stadtrundfahrt zu den Bergisch Gladbacher Böhm-Bauten und ein Besuch in der Papierfabrik Alte Dombach auf dem Programm. Am Samstag zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr gibt es im Rahmen einer Bürgersprechstunde auf dem Konrad-Adenauer-Platz für alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, mit den französischen Gästen in direkten Kontakt zu treten.

Kommentare (0)

Gartensiedlung Gronauerwald – Neues touristisches Faltblatt beschreibt städtisches Kleinod

15 August 2013 von Darian Lambert

Die Gartensiedlung Gronauerwald ist ein architektonisches Kleinod mitten in Bergisch Gladbach. Entstanden ist sie ab 1898 durch das herausragende soziale Engagement des Industriellenehepaars Anna und Richard Zanders, 1913 übernahm die Gemeinnützige Gartensiedlungsgesellschaft Gronauerwald mbH die Fortentwicklung des Wohnquartiers.

Als Bürgermeister Lutz Urbach kürzlich der Siedlung zum 100. Geburtstag der Gesellschaft einen Besuch abstattete, hatte er ein informatives Faltblatt im Gepäck, das die städtische Wirtschafts- und Tourismusförderung erst kurz zuvor hatte drucken lassen. Dieses Faltblatt beschreibt anschaulich die Idee hinter der Gartensiedlung, ihre Historie und ihre architektonische Vielfalt. Einen wesentlichen Beitrag zur Herausgabe leistete der Freundeskreis der Gartensiedlung mit vielen Dokumenten und Hinweisen.

Das Faltblatt beschreibt die Entwicklung der Bergisch Gladbacher Gartenstadt-Idee von seiner Entstehung als Werkssiedlung der Firma Zanders an, als Anna und Richard Zanders aus dem Fürsorgegedanken für ihre Angestellten und Arbeiter heraus und statt der sonst üblichen mehrstöckigen Mietskasernen Einfamilienhäuser mit Gärten, Wiesen und Spielplätzen bauen ließen. Auch die Bemühungen über die Jahrzehnte, die einzigartige Wohnqualität zu bewahren, sind beschrieben; verschiedene Haustypen namhafter Architekten wie Ludwig Bopp oder Oskar Lindemann; selbst der Kölner Gartenbaudirektor Fritz Encke war für die Gartengestaltung beratend tätig.

Auch heute hören die Anstrengungen zur Erhaltung der Siedlung, die einst Vorreiter der Gartenstadtbewegung war, nicht auf. Das Faltblatt berichtet von dem Engagement des Freundeskreises und der gemeinnützigen Gartensiedlungsgesellschaft, auch von den Vorstößen von Stadtrat und –verwaltung, die Verdichtung der Bebauung im Zaum zu halten. Die Unterschutzstellung einzelner Objekte, der Erlass einer Denkmalbereichssatzung für den Platz an der Eiche und Umgebung, nicht zuletzt die gemeinsam von Stadt und Freundeskreis herausgegebene Gestaltungsfibel „für die Erhaltung und Pflege dieses so wichtigen Zeugnisses fürsorglicher Unternehmer- und Baukultur“ schlagen hier entscheidende Pflöcke ein für die Zukunft der Siedlung.

Das zwölfseitige Faltblatt im DIN-lang-Format ist bei der Stadtverwaltung im Bürgerbüro und bei der Informationsstelle im Rathaus Stadtmitte erhältlich. Bergisch Gladbach als touristisches Ziel

Das Faltblatt zur Gartensiedlung Gronauerwald ist entstanden in Zusammenhang mit dem Regionale-2010-Projekt „Entlang der Strunde“. Von der Quelle bis zur Mündung soll die Strunde, die auch durch die Siedlung fließt, für Tagestouristen eine attraktive Radwegverbindung werden, durchgängig ausgeschildert und mit vielen Hinweisen auf Natur und Kultur am Wegesrand.

Die Stadt Bergisch Gladbach hat schon längst erkannt, dass  der Tourismus ein sehr ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor für die Stadt und die ganze Region ist. Gastronomie,  Einzelhandel und Dienstleistung profitieren in hohem Maße davon; Tourismus  schafft standortsichere Arbeitsplätze  und  ließ  zuletzt rund 1,8 Millionen Euro jährlich  an  Steuereinnahmen  in  das  Stadtsäckel  von  Bergisch Gladbach  fließen.  Insofern  verdient der Tourismussektor im Rahmen der Wirtschaftsförderung besondere Aufmerksamkeit.

Die städtische Tourismusförderung hat sich deswegen auf das konzentriert, was Bergisch Gladbach am besten kann – in touristischer Hinsicht: nämlich Tagesgäste anlocken, die hier vielfältige Aktivitäten zur Auswahl haben und über die attraktiven Angebote in der Stadt informiert sein möchten.

So sind Architekturfans mit dem Flyer über die Bauten von Prof. Gottfried Böhm bestens im Bilde; Der Flyer „Museen in Bergisch Gladbach gibt einen Überblick zu Schulmuseum, Bergbaumuseum, Städtischer Galerie, Papiermuseum und einigem mehr; viele sehenswerte Kirchen zeigt eine weitere, mit Odenthal gemeinsam herausgegebene Kurzinformation, und natürlich sind in Bergisch Gladbach auch „Geocaching“-Fans willkommen.

Tagesgäste und Kurzurlauber sind herzlich eingeladen, alles Schöne in und um Bergisch Gladbach zu entdecken! Informationen gibt es im Rathaus Stadtmitte und im RVK-Kundencenter am Bensberger U-Bahnhof.

Kommentare (0)

Unternehmerinnen im Dialog – Business Speed Dating in Bergisch Gladbach

15 August 2013 von Darian Lambert

„Der Abend hat mir echt was gebracht“, so das gemeinsame Fazit der Teilnehmerinnen des 4. Business Speed Datings in Bergisch Gladbach im Juni 2012, organisiert vom Frauenbüro / Gleichstellungsstelle der Stadtverwaltung, dem Stadtentwicklungsbetrieb – zu dem auch die Wirtschaftsförderung zählt – und der Unternehmensberatung CSR. Nach der großen Resonanz im letzten Jahr findet am

10. September 2013 von 18.30–21.30 Uhr im großen Ratssaal des Rathauses
Stadtmitte, Konrad-Adenauer-Platz 1

ein weiteres Business Speed Dating für Frauen statt.

Unternehmerinnen können bei dieser Form des Kontaktknüpfens gezielt andere Frauen mit eigener Firma kennen lernen und ihr persönliches und unternehmerisches Netzwerk erweitern. Jede Teilnehmerin hat drei Minuten Zeit, um ihr Geschäftsfeld einer anderen Frau zu präsentieren. Innerhalb von 90 Minuten kommt jede Business-Frau so mit elf anderen Unternehmerinnen ins Gespräch. Die interessanten Erstkontakte können im anschließenden „get-together“ dann weiter vertieft werden. Mit der Anmeldung erhalten Teilnehmerinnen weitere Informationen zur Vorbereitung auf das Business Speed Dating. Teilnahmebeitrag: 19,50 €

Anmeldungen nimmt das Frauenbüro/Gleichstellungsstelle, Gitta Schablack, unter der Telefonnummer (02202) 142647 bis zum 09. September 2013 entgegen.

BusinessSpeedDating

Kommentare (0)

Tags: , , , , , , , ,

Demo gegen Innenminister Friedrich: Protest in Bergisch Gladbach

15 August 2013 von Darian Lambert

Der Protest formiert sich – langsam aber beständig

demo-prismBundesweit demonstrieren Tausende gegen Prism. Der Skandal geht in die achte Wochen-Runde. Am heutigen Donnerstag fand eine Demonstration gegen die ausufernde Geheimdienst-Überwachung statt. Bundesweit finden unter dem gemeinsamen Motto „#StopWatchingUs“ Straßendemonstrationen statt, um gegen Späh-Programme wie „Prism“ von der NSA und „Tempora“ vom britischen Geheimdienst GCHQ zu protestieren. Bürger der Stadt Bergisch Gladbach und der Occupy-Bewegung hatten zu der Kundgebung vor dem Bergisch Gladbach Rathaus aufgerufen. Die Bewegung richtet sich gezielt gegen Missstände. Sie wirft Friedrich zu wenig Transparenz in der NSA-Spähaffäre und auch in der NSU-Affäre vor.

„Der in die Kritik geratene Minister Friedrich kündigte sich erst 48 Stunden vor seinem Besuch in Bergisch Gladbach  an. So wollte man wahrscheinlich verhindern, dass sich Protest formieren kann. Dies ist allerdings nicht gelungen. Wir haben sofort mobil gemacht und es ist uns gelungen ein Zeichen zu setzten, mit einer kleinen Demonstration.“ – berichtet Frank Samirae, ein Bergisch Gladbacher Unternehmer aus der IT-Branche. „Es kann nicht sein, dass in großem Stil die Bürger ganz legal ausspioniert werden, das gilt übrigens auch für die Deutsche Wirtschaft. Hier wird gezielt Wirtschaftsspionage betrieben. Hinzu kommt noch eine skandalöse US-Patentstrategie im Softwarebereich, welche unsere Unternehmen Jahr für Jahr Milliarden an Mehrkosten verursacht. Da der Innenminister mit der Lage nicht fertig wird oder fertig werden will, wurde übrigens auch Wolfgang Bosbach mit dieser Sache nun betraut. Ich kann nur hoffen, dass er begreift, dass es wirklich ernst ist.“ – so Samirae weiter.

Bereits letzten Monat haben sich mehrere Protestbündnisse organisiert. Das Projekt „Stop Surveillance“ wurde vom Bürgerrechtsverein Digitale Gesellschaft mittels eines offenen Briefs initiiert, in dem sich die Unterzeichnenden „gegen jede Form anlassloser und unverhältnismäßiger Überwachung“ aussprechen. Der offene Brief dient auch als eine Art Petition, kann also von jedem unterschrieben werden. Zu den ersten Unterzeichnern zählen neben Personen wie dem Internetaktivisten Jacob Appelbaum, zahlreiche Organisationen wie die Electronic Frontier Foundation und die deutschen Verbraucherschutz-Verbände.

„Wir fordern gegen Überwachungstechnologien gesetzliche Regelungen und Kontrollmechanismen, denn nur diese schützen die Bürger. Wir wollen ein klares Bekenntnis zur Privatsphäre und einen starken Datenschutz.“ – kommentiert Wilfried Obst von Occupy Cologne und führt aus: „Es war allen Beteiligten und auch der Polizei klar, dass wir so kurzfristig nicht mehrere hundert Menschen mobilisieren können. Dennoch ist es wichtig zu zeigen, dass es so nicht weiter geht.“

Die Demonstation verlief wie geplant ruhig und friedlich. Es kamen Basismitglieder der Kölner Piratenpartei, der Bergisch Gladbacher Linken, der Occupy Bewegung sowie einige parteilose Bürger. „Wenn der Innenminister die Deutsche Wirtschaft und die Bürger nicht vor Spionage schützen will, oder mangels Sachverstand nicht kann, so möge er zurücktreten. Im Zweifel helfen wir Ihm beim Rücktritt.“ – schließt Frank Samirae.

 Fotos: Peter Klahm & Frank Samirae

Kommentare (2)

Advertise Here
Advertise Here
April 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930