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Bergische Kommunen setzen starkes Signal für die Wuppertalbahn

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Am Freitag, 19. September 2025, nutzten die Landräte und Oberbürgermeister des Bergischen Landes den „Tag der Schiene“ im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche für eine besondere Vorstandssitzung. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land (KAG) traf sich beim Förderverein Wupperschiene e.V., um die Fortschritte beim Reaktivierungsprojekt der Wuppertalbahn hautnah zu erleben.

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Fahrt mit historischem Zug und Bus

Die Sitzungsteilnehmer unter Leitung von Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) begaben sich auf eine Reise mit der historischen Eisenbahn von Wuppertal-Oberbarmen nach Beyenburg und weiter im Oldtimer-Bus nach Radevormwald-Dahlerau. So konnten sie sich vor Ort einen Eindruck verschaffen, wie weit das Projekt zur Wiederbelebung der Strecke 2703 fortgeschritten ist.

„Heute setzen wir ein sichtbares Signal für die Wuppertalbahn. Das Projekt verbindet Mobilität, Tourismus und Stadtentwicklung auf einmalige Weise“, betonte Santelmann.

Regionale Bedeutung des Projekts

Mit Santelmann (go.Rheinland) und Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (VRR) waren gleich zwei Verbandsvorsteher der großen ÖPNV-Aufgabenträger in Nordrhein-Westfalen vertreten. Beide unterstrichen die Notwendigkeit, Mobilitätsprojekte verbandsübergreifend anzugehen.

Im Fokus stand auch die Verknüpfung von Stadt und ländlichem Raum. Besonders die Umnutzung alter Industriegelände – etwa der ehemaligen Tuchfabriken in Radevormwald – verdeutliche, wie eng Mobilität, Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung zusammenspielen.

Potenzial für Tourismus und Naherholung

Thorsten Alexander Kaja, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Wuppertalbahn, stellte die bisherigen Fortschritte vor. Ziel sei es, die Strecke nicht nur für den Museumsbahnverkehr, sondern auch perspektivisch für Personen- und Güterverkehr zu nutzen. Gastronomieangebote, E-Bike-Stationen und touristische Infrastruktur könnten die Region zusätzlich stärken.

Auch Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von „Das Bergische“, hob den Mehrwert hervor: „Die landschaftlich reizvolle Strecke bietet enorme Chancen für den Tourismus. Sie verbindet Mobilität und Freizeitgestaltung mit dem Erhalt kulturellen Erbes.“

Stimmen aus den Kommunen

  • Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen, sah in der Initiative den Beweis, „dass die Bergischen aus alten Strukturen immer wieder Neues schaffen“.
  • Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister von Remscheid, betonte den Gewinn für die Region: „Es gibt so viele Schätze zu entdecken – von Museen bis zu historischen Industrieanlagen.“
  • Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, verwies auf die besondere Förderlage: „Zwischen Rheinischem Revier und Ruhrgebiet müssen wir uns als Region immer wieder aktiv positionieren.“

Vertrauen in die Zukunft

Am Ende der Veranstaltung zeigte sich KAG-Vorsitzender Stephan Santelmann zuversichtlich: „Das Projekt Wuppertalbahn hat das Potenzial, zum touristischen Leuchtturm zu werden. Wir werden es in unseren Netzwerken weiter intensiv unterstützen.“

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Betrüger als falsche Handwerker unterwegs – Seniorin in Wermelskirchen um 800 Euro gebracht

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen. Dreist haben sich zwei unbekannte Männer am Dienstagvormittag (23.09.) in der Straße Hagenerberg als Handwerker ausgegeben und eine Seniorin um mehrere hundert Euro betrogen. Die Polizei ermittelt und warnt eindringlich vor dieser Masche.

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Vorgehensweise der Täter

Gegen 11:00 Uhr tauchten die beiden Männer unangekündigt an dem Einfamilienhaus der Seniorin auf. Unter dem Vorwand, Reparaturarbeiten durchführen zu müssen, tauschten sie kurzerhand die Regenrinne des Hauses aus – ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.

Im Anschluss forderten die mutmaßlichen Betrüger 2.000 Euro für ihre angebliche Arbeit. Da die Frau lediglich 800 Euro Bargeld im Haus hatte, nahmen die Täter diesen Betrag an. Zudem boten sie an, die Seniorin zur Bank zu fahren, um das restliche Geld abzuheben. Dies lehnte die Rentnerin ab, woraufhin die Männer das Grundstück verließen.

Minderwertige Arbeit festgestellt

Die von den Tätern angebrachte Regenrinne wurde später durch Polizeibeamte begutachtet. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um minderwertiges Material handelte, das unsachgemäß verbaut worden war. Ob die Rinne überhaupt funktionstüchtig ist, bleibt fraglich.

Beschreibung der Täter

Die Seniorin beschrieb die Männer als etwa 30 Jahre alt. Sie sprach von einem südländischen Erscheinungsbild. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 02202 205-0.

Warnung vor Betrugsmasche

Die Polizei warnt eindringlich vor sogenannten „falschen Handwerkern“. Diese suchen sich gezielt ältere Menschen aus, um durch überteuerte oder nicht erbrachte Arbeiten schnelles Geld zu machen.

Präventionstipps der Polizei:

  • Lassen Sie keine unbestellten Handwerker auf Ihr Grundstück oder in Ihr Haus.
  • Prüfen Sie immer den Auftrag: Seriöse Fachfirmen kündigen sich an und arbeiten nicht ungefragt.
  • Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn oder Angehörige hinzu.
  • Rufen Sie im Verdachtsfall sofort die Polizei über den Notruf 110.

Weitere Informationen zu aktuellen Betrugsmaschen und wie man sich schützen kann, bietet die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-444.

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Leichlingen: 70-Jährige fällt auf falschen „Microsoft-Mitarbeiter“ herein – vierstelliger Schaden

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen/Burscheid – Eine 70-jährige Leichlingerin ist Opfer eines Telefon- und Computerbetrugs geworden. Ein Unbekannter gab sich als Mitarbeiter von Microsoft aus und erbeutete so einen mittleren vierstelligen Betrag vom Konto der Seniorin.

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So lief die Masche ab

Am Montagabend (22.09.) erschien auf dem Computer der Frau eine Pop-up-Meldung mit der Aufforderung, eine Telefonnummer anzurufen. Am anderen Ende meldete sich ein Mann, der sich als „Microsoft-Support“ ausgab. Unter diesem Vorwand überredete er die Seniorin, ihm Fernzugriff auf ihren PC zu gewähren.
Kurz darauf stellte die Frau unberechtigte Abbuchungen über Kreditkarte und Girokonto fest. Eine Rückbuchung war nicht mehr möglich. Am folgenden Vormittag erstattete sie auf der Polizeiwache Burscheid Anzeige und ließ ihre Zahlungskarten sperren.

Polizei warnt vor Tech-Support-Betrug

Die Polizei weist erneut darauf hin: Microsoft ruft nicht unaufgefordert an und fordert keinen Fernzugriff auf private Geräte. Pop-up-Meldungen mit Support-Nummern sind ein häufiges Einfallstor für Täter.

Was Betroffene sofort tun sollten

  • Gespräch beenden/Pop-up schließen, keine Nummern anrufen.
  • Keinen Fernzugriff erlauben, keine Programme installieren.
  • Passwörter ändern, betroffene Karten/Konten umgehend sperren.
  • Belege sichern (Screenshots, Nummern, E-Mails) und Anzeige erstatten.

Für Beratung und Prävention steht die Kriminalprävention Rhein-Berg zur Verfügung: Tel. 02202 205-444, E-Mail gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

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13-jährige Celina S. aus Bergisch Gladbach vermisst – Polizei bittet um Hinweise

23 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Seit Dienstag, 16. September, wird die 13-jährige Celina S. aus Bergisch Gladbach vermisst. Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte die Jugendliche bislang nicht gefunden werden. Die Polizei hat nun eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

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Beschreibung der Vermissten

Celina ist schlank, hat schulterlange, dunkelblonde Haare sowie grün-braune Augen. Sie trägt eine Brille und jeweils zwei Ohrstecker an beiden Ohren. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einem schwarzen Pullover, einer schwarzen Hose, weißen Sneakern mit roter Schrift sowie einem schwarzen Fila-Rucksack bekleidet.

Ein Foto von Celina ist im Fahndungsportal NRW veröffentlicht und unter folgendem Link abrufbar: polizei.nrw/fahndung/181168

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Vandalismus sorgt für Bahnchaos zwischen Köln und Düsseldorf

22 September 2025 von Felix Morgenstern

Pendlerinnen und Pendler mussten am Montagmorgen auf der Strecke zwischen Köln und Düsseldorf viel Geduld mitbringen. Grund waren massive Störungen im Bahnverkehr: Ein Stellwerk wurde durch Vandalismus beschädigt, wodurch zahlreiche Züge ausfielen oder umgeleitet werden mussten. Nach Angaben der Bahn sollen die Beeinträchtigungen noch bis zum frühen Nachmittag anhalten.

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S-Bahn-Linie S6 komplett eingestellt

Besonders betroffen war die S-Bahn-Linie S6, die bis 12 Uhr vollständig ausfiel. Fahrgäste mussten auf die S11 oder auf den eingerichteten Schienenersatzverkehr ausweichen. Auch die Regionalexpresslinien RE1 und RE5 konnten nicht wie gewohnt verkehren. Beide wurden zwischen den Hauptbahnhöfen Köln und Düsseldorf umgeleitet, sodass sämtliche Zwischenhalte entfielen. Für die betroffenen Stationen setzte die Bahn Ersatzbusse ein – mit deutlich längeren Fahrzeiten.

Kabel in Leverkusen beschädigt

Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei wurden im Bereich Leverkusen-Mitte Kabelanlagen beschädigt. Dies habe zu einer Signalstörung geführt. Ob und in welchem Zusammenhang die Kabelschäden mit dem defekten Stellwerk stehen, wird derzeit noch untersucht.

Zweite Störung in Köln-Nippes

Das Chaos wurde zusätzlich durch ein weiteres defektes Stellwerk im Bereich Köln-Nippes verstärkt. Dort konnten Züge am Morgen nur eingeschränkt und langsamer verkehren. Betroffen war unter anderem der RE7. Mittlerweile ist die Störung behoben, sodass sich der Betrieb Schritt für Schritt normalisiert.

Kritik an unzuverlässigen Informationen

Viele Fahrgäste zeigten sich frustriert, nicht nur wegen der langen Wartezeiten und Umleitungen, sondern auch wegen mangelhafter Informationen. In der DB-Navigator-App waren Verbindungen zeitweise gar nicht abrufbar oder unvollständig hinterlegt.

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Lenkraddiebstahl in Refrath: Täter schlagen nachts zu

22 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – In Refrath haben bislang unbekannte Täter in der Nacht auf Sonntag (21.09.) ein Auto aufgebrochen und gezielt das Lenkrad mit Airbag gestohlen. Der betroffene Mercedes-Benz stand verschlossen in der Einfahrt eines Einfamilienhauses an der Ackerstraße.

Nach Angaben des Besitzers war der Wagen gegen 02:00 Uhr noch unversehrt. Als er am Sonntagmittag gegen 13:00 Uhr zurückkehrte, stellte er den Schaden fest: Eine Seitenscheibe war eingeschlagen, das Lenkrad samt Airbag fehlte.

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Schaden im vierstelligen Bereich

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter professionell vorgingen und gezielt auf das hochwertige Fahrzeugteil abzielten. Der entstandene Schaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt. Besonders Airbags und Lenkräder sind bei organisierten Banden gefragt, da sie häufig weiterverkauft oder in gestohlene Fahrzeuge eingebaut werden.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Nun hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Refrath verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

Hintergrund: Lenkraddiebstähle nehmen zu

In den vergangenen Jahren häufen sich im Rheinisch-Bergischen Kreis und darüber hinaus Diebstähle von Fahrzeugteilen wie Lenkrädern, Navigationssystemen oder Airbags. Experten gehen davon aus, dass dahinter häufig überregional agierende Tätergruppen stehen. Fahrzeughalter werden daher von der Polizei regelmäßig sensibilisiert, besonders in Wohngebieten wachsam zu sein und Auffälligkeiten sofort zu melden.

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Plakataktion gegen SPD-Manipulation erreicht 20.000 Bürger binnen 72 Stunden

Plakataktion gegen SPD-Manipulation erreicht 20.000 Bürger binnen 72 Stunden

19 September 2025 von Darian Lambert

Die Bürgerpartei GL meldet einen Rekord: Binnen 72 Stunden haben über 20.000 Bürgerinnen und Bürger die Plakat- und Flugblattaktion gegen die SPD-Manipulation erreicht. Mit Flyern, Videos und Plakaten wurde auf schwere Versäumnisse und Intrigen im Zusammenhang mit der laufenden Stichwahl hingewiesen

Plakataktion BGL

Die Aktion sorgt in der Stadt für großes Aufsehen. Viele Menschen greifen die Themen in Gesprächen auf. In der Schloßstraße in Bensberg äußerte ein Bürger gegenüber Vertretern der Bürgerpartei GL: „Die Plakate sind schön, aber wir wählen die Intriganten der SPD sowieso nicht mehr.“

Die Hintergründe aus dem Flugblatt

Die Bürgerpartei GL wirft dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Marcel Kreuz und seinen Unterstützern eine Reihe von Vertrauensbrüchen vor:

  1. Gebrochene Versprechen in der Kinderbetreuung – Tausend fehlende Kita- und OGS-Plätze trotz gegenteiliger Zusagen.
  2. Fehlerhafte Finanzpolitik – das Zandersgelände als Milliardengrab, ohne Entwicklungsperspektive.
  3. Klüngelwirtschaft statt Kompetenz – Postenvergabe nach Parteibuch.
  4. Intrigen gegen die Demokratie – Versuche, die Bürgerpartei GL aus dem Wahlprozess auszuschließen.
  5. Gefährliche Steuerpolitik – drohende Verdopplung oder Verdreifachung der Grundsteuer.
  6. Autofeindliche Ideologie – Blockadepolitik gegen Handel und Bürger, die auf das Auto angewiesen sind.

Diese Punkte werden im Flugblatt detailliert erläutert

Widerstand gegen Eingriffe der Stadt

Neben dem politischen Streit kommt es nun auch zum Konflikt mit der Verwaltung. Die Stadt Bergisch Gladbach hat verfügt, dass die Bürgerpartei GL ihre Plakate an bestimmten Standorten entfernen soll – obwohl sich diese im Rahmen der Wahlwerbung bewegen. Die Bürgerpartei wertet dies als unzulässigen Eingriff in den laufenden Wahlkampf und als weiteres Beispiel für die politische Schlagseite der Verwaltung.
„Hier zeigt sich erneut, wie korrupt und parteiisch Teile der Stadtspitze agieren“, erklärt ein Sprecher der Bürgerpartei GL. „Die Stadt will uns mundtot machen, doch das werden wir nicht zulassen. Unsere Plakate sind Teil legitimer Wahlwerbung und Ausdruck der freien politischen Meinungsäußerung.“

Aufruf an die Bürger
Die Bürgerpartei ruft alle Interessierten dazu auf, sich selbst ein Bild zu machen und das Flugblatt herunterzuladen. Dort sind die wichtigsten Argumente, Zahlen und Hintergründe dokumentiert.
„Die Menschen in Bergisch Gladbach haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie SPD und Grüne agieren. Wir stehen für Transparenz, Ehrlichkeit und eine starke, bürgernahe Politik – gegen Klüngel und Manipulation“, heißt es abschließend.

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Ordnungsamt verhindert Enkeltrick: 90-Jähriger in Bensberg vor Geldübergabe bewahrt

19 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach/Königswinter – Mitarbeitende des Bergisch Gladbacher Ordnungsamts haben am Mittwochabend (18. September) einen mutmaßlichen Betrug vereitelt. Ein 90-jähriger Mann war kurz davor, Schmuck und einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag an Unbekannte zu übergeben – nach einem Anruf eines falschen Polizisten.

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Anruf mit Schocknachricht

Gegen 16 Uhr meldete sich bei dem Senior in Königswinter ein Mann, der sich als Polizist ausgab. Er behauptete, der Sohn des 90-Jährigen habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nur die sofortige Zahlung einer hohen Kaution könne die angebliche Untersuchungshaft verhindern. Unter Druck setzte der Senior Schmuck zusammen und hob bei seiner Bank einen größeren Geldbetrag ab.

Treffpunkt am Krankenhaus

Auf Anweisung der Täter fuhr der Mann zu einem vereinbarten Übergabeort: dem Parkplatz eines Krankenhauses in Bensberg. Während der Fahrt blieb er telefonisch mit dem vermeintlichen Beamten verbunden – ein typisches Muster solcher Schockanrufe.

Ordnungsamt greift ein

Am Treffpunkt sprach der 90-Jährige gegen 18 Uhr zwei Mitarbeitende des Ordnungsamts an. Die Beschäftigten erkannten die Masche sofort, klärten den Mann auf und alarmierten die Polizei. Tatverdächtige waren vor Ort nicht mehr anzutreffen. Der Senior erstattete Anzeige wegen versuchten Betrugs.

Polizei warnt: „Legen Sie auf und rufen Sie uns an!“

Die Polizei weist erneut darauf hin: Echte Polizeibeamte fordern niemals Kautionen oder Bargeld am Telefon. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, beenden Sie das Gespräch und wählen Sie selbstständig die 110 oder die örtliche Polizeidienststelle.

Für Beratung und Prävention steht die Kriminalprävention Rhein-Berg zur Verfügung:

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Skandal in Köln-Flittard: Mieter leben ohne Strom in durchnässten Wohnungen

18 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln-Flittard. In einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Flittard müssen über 50 Menschen seit Wochen unter unzumutbaren Bedingungen leben. Nachdem der Insolvenzverwalter das Schutzdach des Gebäudes aus Kostengründen abreißen ließ, sind die Wohnungen den Regenfällen schutzlos ausgeliefert – Strom und Heizung mussten abgeschaltet werden.

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Schutzdach entfernt – Wasser dringt ins Haus

Das ursprüngliche Dach des Hauses sollte erneuert werden. Doch seitdem nur noch die Dachbalken auf einer Hälfte des Gebäudes stehen, regnet es ungehindert hinein. Ein Schutzdach aus Stahlgerüsten und Planen, das die Bauarbeiten absichern sollte, ließ der Insolvenzverwalter nach Angaben der Stadt Köln aus Kostengründen abmontieren. Die Folgen sind dramatisch: Mehr als ein Dutzend Wohnungen sind völlig durchnässt, Wände feucht, Böden aufgequollen.

Stromschläge und kalte Wohnungen

Wegen Stromschlägen, die Bewohner beim Betreten ihrer Wohnungen erlitten, wurde die Stromversorgung im Haus komplett gekappt. Für die Familien bedeutet das: kein Licht, kein warmes Wasser, keine funktionierende Waschmaschine oder Kühlschränke.

Besonders betroffen ist die Familie von Nasser Aliosman. Er lebt mit seiner Frau und vier kleinen Kindern, darunter ein wenige Wochen altes Baby, in einer der Wohnungen. „Wir sitzen abends im Dunkeln, mit nur zwei Handys und kleinen LED-Lampen“, berichtet er. Gekocht wird auf einem kleinen Gaskocher, geheizt mit provisorisch bereitgestellten Gasgeräten.

Stadt erklärt Wohnungen für unbewohnbar

Die Stadt Köln hat inzwischen zwölf Wohnungen offiziell für unbewohnbar erklärt. Betroffen sind 51 Bewohner. Die Wohnungsaufsicht forderte den Insolvenzverwalter auf, Ersatzunterkünfte bereitzustellen und das Gebäude wieder instand zu setzen – bislang ohne Reaktion.

Aktivisten fordern Konsequenzen

Wohnungsaktivisten kritisieren das Vorgehen scharf. „Dem Verwalter hätte klar sein müssen, was es für die Menschen bedeutet, das Schutzdach zu entfernen“, sagt Aktivist Kalle Gerigk. „Das ist menschenverachtend.“

Gescheiterte Sanierung

Das Haus wurde vor rund drei Jahren von einem Immobilienfonds gekauft, um es zu sanieren. Doch das Projekt scheiterte offenbar an finanziellen Engpässen. Nach der Insolvenz übernahm ein Frankfurter Anwalt die Verwaltung. Statt die Sanierung fertigzustellen oder die Bewohner angemessen unterzubringen, leben diese nun im Schatten einer gescheiterten Immobilienspekulation – ohne Strom, Heizung und Sicherheit.

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24 Auszubildende starten beim Rheinisch-Bergischen Kreis – Nachwuchs für Verwaltung, Technik und Soziale Arbeit

18 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Die Kreisverwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises hat Zuwachs bekommen: 24 junge Frauen und Männer haben in diesem Jahr ihre Ausbildung beim Kreis begonnen. Sie starten in ganz unterschiedlichen Fachrichtungen – von der klassischen Verwaltung über Vermessungstechnik bis hin zur Sozialen Arbeit.

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„Mit Ihrer Ausbildung beim Rheinisch-Bergischen Kreis starten Sie in eine sichere und abwechslungsreiche berufliche Zukunft. Sie haben hier die Chance, Ihre Stärken einzubringen und damit einen wichtigen Beitrag für das Leben in unserer Region zu leisten“, begrüßte Kreisdirektor Markus Fischer die neuen Auszubildenden offiziell.

Vielfältige Ausbildungsrichtungen

Gleich zehn der neuen Kräfte absolvieren ein duales Studium und werden zu Kreisinspektorinnen und -inspektoren mit dem Abschluss Bachelor of Laws oder Bachelor of Arts ausgebildet. Weitere fünf haben die Laufbahn zur Verwaltungswirtin eingeschlagen, vier beginnen ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Außerdem starten eine duale Studentin im Fach Soziale Arbeit, ein angehender Straßenwärter, eine Vermessungstechnikerin, ein Vermessungstechniker sowie ein Fachinformatiker für Systemintegration.

Einführungspraktikum zeigt Vielfalt

Zum Auftakt nehmen die Nachwuchskräfte an einem neuntägigen Einführungspraktikum teil. Dabei lernen sie die unterschiedlichen Aufgabenbereiche der Kreisverwaltung kennen – vom Landschaftsschutz über Gesundheitsmanagement bis hin zum Arbeitsschutz. Auch Themen wie interkulturelle Sensibilisierung und Gleichstellung stehen auf dem Programm. Ergänzt wird das Kennenlernen durch einen Besuch bei der Kreispolizei.

Während die Bachelor-Studierenden im Anschluss an den ersten Studienblock an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV NRW) in Köln starten, beginnen die übrigen Verwaltungs-Auszubildenden am 8. September direkt in den Ämtern des Kreises mit ihrer Arbeit.

Bewerbung für 2026 schon möglich

Wer im Jahr 2026 seine Ausbildung beim Rheinisch-Bergischen Kreis beginnen möchte, kann sich bereits jetzt bewerben. Angeboten werden unter anderem die Studien- und Ausbildungsgänge Kreisinspektor/in (Bachelor of Laws), Verwaltungsfachangestellte/r und Verwaltungswirt/in. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2025.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsangeboten gibt es online unter www.rbk-direkt.de/ausbildung

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