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Jugendgang sorgt für Angst und Unruhe in Köln-Dellbrück

11 August 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Dellbrück ermittelt die Polizei gegen eine Gruppe von Jugendlichen, die seit Monaten immer wieder durch mutwillige Zerstörungen und gefährliche Aktionen auffällt. Die Tatverdächtigen sind erschreckend jung – zwischen 12 und 15 Jahre alt.

Symbolbild

Serie von Vandalismus und Brandstiftungen

Steinwürfe auf Stadtbahnen, Brandstiftungen auf Spielplätzen und Sportanlagen, Böllerwürfe gegen Hausfassaden – die Liste der Taten ist lang. Nach Angaben der Polizei wurden bislang rund 50 Vorfälle registriert, die mutmaßlich auf das Konto dieser Gruppe gehen. Die Jugendlichen stammen größtenteils selbst aus Dellbrück.

Ermittlungsgruppe „Lost“ im Einsatz

Rund zehn Kinder und Jugendliche sollen den Kern der Gruppe bilden. Um die Täter zu identifizieren und weitere Straftaten zu verhindern, hat die Polizei die Ermittlungsgruppe „Lost“ ins Leben gerufen. Die spezialisierten Beamten versuchen, die einzelnen Vorfälle den Verdächtigen zuzuordnen und Beweise zu sichern.

Gegen mehrere 14- und 15-Jährige laufen bereits Strafverfahren – unter anderem wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung, Eingriffs in den Bahnverkehr und Körperverletzung. Für die unter 14-Jährigen, die strafrechtlich noch nicht belangt werden können, wurden Eltern und Schulen eingeschaltet, um sie aus dem kriminellen Umfeld herauszuholen.

„Spaß“ als Motiv

Laut Polizeiberichten geben die Jugendlichen an, ihre Taten vor allem aus Spaß zu begehen. Sie legen Brände oder werfen Gegenstände auf Gleise, um den Nervenkitzel zu erleben – ohne Rücksicht auf mögliche Folgen für Menschen oder Sachwerte.

Mehr Polizeipräsenz zeigt erste Wirkung

Um die Situation in den Griff zu bekommen, ist die Polizei nun verstärkt an den bekannten Treffpunkten der Gruppe unterwegs und führt Kontrollen durch. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Vorfälle bereits zurückgegangen. Dennoch bleibt die Lage angespannt, und die Ermittlungen dauern an.

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Spiel und Spaß beim 6. Heidkamper Spielefest

Spiel und Spaß beim 6. Heidkamper Spielefest

10 August 2025 von Darian Lambert

Am Samstag, 23. August 2025, verwandelt sich das Gelände an der Bensberger Straße 133 in ein Paradies für Kinder: Beim 6. Heidkamper Spielefest erwarten kleine Besucherinnen und Besucher zwischen 14 und 18 Uhr insgesamt zwölf abwechslungsreiche Spielstationen – und jede Menge Spaß.

Eingeladen sind alle Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren gemeinsam mit ihren Familien. Am Eingang erhalten die jungen Gäste einen Spielepass, der bei jeder besuchten Station mit einem Stempel gefüllt wird. Am Ende der Rallye gibt es für jedes Kind eine kleine Überraschung – ganz unabhängig von der Anzahl der gesammelten Stempel.

Zu den Attraktionen gehören unter anderem ein Bobbycar-Parcours, Torwandschießen, Fühlboxen, Entchenangeln und Kegeln. Auch Kinderschminken steht auf dem Programm, ebenso wie ein Besuch im geöffneten Kleiderladen des Deutschen Kinderschutzbundes. Für das leibliche Wohl sorgen Kaffee, Kuchen und frisch gebackene Waffeln.

Das Besondere: Alle Aktionen sowie die angebotenen Speisen und Getränke sind kostenlos. Um eine freiwillige Spende wird gebeten, damit möglichst viele Kinder unabhängig vom finanziellen Hintergrund teilnehmen können.

Organisiert wird das Fest vom Runden Tisch Heidkamp – einem Zusammenschluss lokaler Akteure und Organisationen, die gemeinsam das Leben im Stadtteil gestalten. Mit dabei sind der Deutsche Kinderschutzbund, die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft, die Jugendberatungsstelle und die Jugendwerkstatt der AWO, mehrere Kirchengemeinden, der Interkulturelle Treffpunkt PAULA, der Verein „einfach gemeinsam e.V.“, der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas Rhein-Berg sowie die Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach.

6. Heidkamper Spielefest
📅 Samstag, 23. August 2025
🕑 14–18 Uhr
📍 Bensberger Str. 133, 51469 Bergisch Gladbach

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SPD-Exklusivplätze für Wahlkampfstände? – Ordnungsamt und Bürgermeister in Erklärungsnot

SPD-Exklusivplätze für Wahlkampfstände? – Ordnungsamt und Bürgermeister in Erklärungsnot

10 August 2025 von Darian Lambert

Ein brisanter Vorgang wirft schwere Fragen zur Neutralität der Stadtverwaltung im Kommunalwahlkampf 2025 auf. Interne E-Mails belegen: Die SPD Bergisch Gladbach hat sich offenbar mithilfe des städtischen Ordnungsamts besonders attraktive Plätze für ihre Wahlkampfstände gesichert – und dies selbst schriftlich bestätigt.

Symbolbild: Die Gladbacher SPD versuchte offenbar mehrmals die Wahl zu manipulieren

In einer E-Mail vom 21. Juli 2025 schreibt SPD-Stadtmitte-Chef und stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Dominik Klaas unmissverständlich:

„Als SPD haben wir die benannte Fläche meines Kenntnisstandes nach für nahezu jeden Samstag bis zur Wahl. (…) wird bei einer Partei bei Anzeige eines Infostandes ein Platz zugewiesen.“

Nach Recherchen bezieht sich diese „benannte Fläche“ auf einen Bereich am Eingang zur Fußgängerzone am Konrad Adenauer Platz – einer der begehrtesten Standorte für Wahlkampfstände in der Innenstadt, mit hoher Passantenfrequenz und unmittelbarer Sichtachse in die Einkaufszone.

Diese Aussage steht im direkten Widerspruch zu den geltenden Regeln der städtischen Sondernutzungssatzung, wonach Wahlkampfstände politischer Parteien lediglich anzeigepflichtig sind – ohne jede Möglichkeit einer exklusiven Reservierung. Im Normalfall gilt das „Windhundprinzip“: Wer zuerst kommt, darf zuerst werben.

Bürgermeister beschwichtigt – und widerspricht eigenen Leuten

Der Vorwurf wiegt schwer, denn Bürgermeister Frank Stein (SPD) versuchte wenige Tage später, die Angelegenheit herunterzuspielen. In einem Schreiben vom 28. Juli 2025 erklärte er, es gebe „weder eine (…) Zuweisung noch eine Bevorzugung einzelner Parteien“ und die parteipolitische Neutralität sei gewahrt.

Doch die eigenen Verwaltungsmitarbeiter senden ein anderes Signal:

  • Ute Unrau, Leiterin der Allgemeinen Ordnungsbehörde, deutete in ihrer Korrespondenz an, dass Infostände ohne vollständige Anzeige „leider“ abgebaut werden müssten – eine Drohung, die in der Praxis vor allem kleinere Parteien treffen könnte.
  • Frank Bodengesser, Leiter des Wahlbüros, bestätigte dagegen in einer E-Mail vom 21. Juli, dass es keine Genehmigungen oder Regelungen gebe und sich Parteien selbst einigen müssten.

Die widersprüchlichen Aussagen innerhalb der Verwaltung und die schriftliche Bestätigung der SPD lassen für Beobachter nur zwei Schlüsse zu: Entweder wurden der SPD tatsächlich exklusive Nutzungsrechte eingeräumt – oder sie handelte im Vertrauen auf interne Absprachen, die anderen Parteien verwehrt blieben.

Politischer Sprengstoff vor der Wahl

Die Bürgerpartei GL, deren Infostand am 19. Juli genau an diesem zentralen Standort von SPD-Vertretern beanstandet wurde, spricht von einem „klaren Bruch der Neutralitätspflicht“ und hat beim Bürgermeister Akteneinsicht beantragt, um den Vorgang vollständig aufzuklären. Auch die Kommunalaufsicht des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde eingeschaltet.

„Wenn sich bestätigt, dass hier unter der Hand exklusive Plätze verteilt wurden, ist das ein Skandal, der das Vertrauen in die Fairness des Wahlkampfs massiv erschüttert“, so ein Parteisprecher.

Ob der Bürgermeister tatsächlich nichts von den mutmaßlichen Absprachen wusste – oder die SPD im Rathaus einen Wettbewerbsvorteil genießen konnte – dürfte nun nicht nur die Stadtpolitik, sondern auch die Öffentlichkeit beschäftigen.

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Köln: Welle von Kabel-Diebstählen an E-Ladesäulen sorgt für massive Schäden

09 August 2025 von Felix Morgenstern

In Köln häufen sich in den vergangenen Monaten die Diebstähle von Ladekabeln an E-Auto-Ladestationen. Die Polizei registriert inzwischen Vorfälle im zweistelligen Bereich – mit spürbaren Folgen für E-Autofahrer und Betreiber.

Symbolbild

Ladepunkte oft tagelang außer Betrieb

Wer derzeit sein Elektroauto an einer Schnellladesäule in Köln aufladen möchte, steht nicht selten vor einer defekten Station. Durch die entwendeten Kabel sind viele Ladepunkte für Tage oder sogar Wochen unbrauchbar.

Kupferdiebe verursachen hohen finanziellen Schaden

Im Visier der Täter stehen die CCS-Kabel, deren Kupferanteil auf dem Schrottmarkt lediglich etwa 50 Euro einbringt. Für die Betreiber summieren sich die Schäden jedoch schnell auf mehrere Tausend Euro pro Station. Grund dafür sind nicht nur die Kosten für neue Kabel, sondern auch der notwendige Eichvorgang jeder reparierten Schnellladesäule.
Die TankE GmbH, Betreiberin von über 1.100 öffentlichen Ladepunkten in Köln, beziffert den Gesamtschaden mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag.

Problem auch in anderen NRW-Städten

Nicht nur Köln ist betroffen: Auch in Bonn und weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen verzeichnen Betreiber zunehmende Diebstähle.

Maßnahmen gegen Diebstähle in Planung

Um die Ladeinfrastruktur besser zu schützen, wollen die Betreiber in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern auf robustere Bauweisen setzen. Ziel ist es, die Kabel und Gehäuse schwerer zugänglich zu machen. Zudem appellieren sie an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden.

Die Stadt Köln plant parallel ein Gutachten zur künftigen Ladeinfrastruktur. Bis 2035 sollen alle Stadtteile in Kooperation mit verschiedenen Anbietern mit einer ausreichenden Zahl an Ladepunkten ausgestattet werden.

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Einbruch in Witzhelden: Täter nutzen Urlaubsabwesenheit aus

08 August 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (07.08.) machte eine Bewohnerin aus Witzhelden bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub eine erschreckende Entdeckung: Unbekannte waren während ihrer Abwesenheit in ihr Einfamilienhaus im Schulweg eingebrochen.

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Tatzeitraum und Vorgehensweise

Die Frau hatte ihr Zuhause am 14.07. verlassen, um in den Urlaub zu fahren. In dieser Zeit hebelten die Einbrecher die Terrassentür auf und durchsuchten nahezu alle Räume des Hauses nach Wertgegenständen.

Entwendete Beute

Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten die Täter diverse Schmuckstücke, eine Münzsammlung sowie einen Akkuschrauber. Der genaue Wert der gestohlenen Gegenstände steht noch nicht fest, könnte jedoch mehrere tausend Euro betragen.

Polizeiliche Ermittlungen

Die Polizei nahm noch am Abend eine Strafanzeige auf und leitete eine Spurensicherung ein. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Präventionstipps

Die Polizei weist darauf hin, dass gerade die Urlaubszeit für Einbrecher besonders attraktiv ist. Um böse Überraschungen nach der Rückkehr zu vermeiden, bietet die Kriminalprävention kostenlose und unverbindliche Beratungen zum Thema Einbruchschutz an. Interessierte können unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de einen Termin vereinbaren.

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Einbruch in Odenthaler Grundschule – Täter durchsuchen Büroräume der OGS

08 August 2025 von Felix Morgenstern

Am frühen Donnerstagmorgen (07.08.) wurde die Polizei zu einem Einbruch in die Offene Ganztagsschule (OGS) der Grundschule an der Sankt-Engelbert-Straße in Odenthal-Voiswinkel gerufen. Gegen 07:15 Uhr alarmierte der Hausmeister die Beamten, nachdem er beim Betreten des Gebäudes die aufgebrochene Eingangstür und durchwühlte Büroräume vorgefunden hatte.

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Eingangstür aufgehebelt, Schränke aufgebrochen

Nach ersten Ermittlungen verschafften sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zutritt, indem sie die Haupteingangstür der OGS aufhebelten. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Büroräume und brachen sämtliche Schränke auf. Welche Gegenstände entwendet wurden, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.

Der Hausmeister gab an, die Räumlichkeiten zuletzt am Mittwochnachmittag (06.08.) gegen 16:00 Uhr in ordnungsgemäßem Zustand verlassen zu haben.

Polizei ermittelt – Zeugen gesucht

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Spurensicherung veranlasst. Der Sachschaden wird derzeit auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Zeugen, die in der Nacht oder am frühen Morgen verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Voiswinkeler Grundschule gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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„FIT in Deutsch“: 25 Jugendliche verbessern im Ferienkurs Sprachkenntnisse

07 August 2025 von Felix Morgenstern

Mit großem Engagement haben 25 Jugendliche aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis in den ersten beiden Wochen der Sommerferien an dem kreisweiten Sprachförderprogramm „FIT in Deutsch“ teilgenommen. Das vom Kommunalen Integrationszentrum organisierte Angebot fand im Bergisch Gladbacher Jugendzentrum Q1 statt und hatte das Ziel, jungen Menschen, die noch nicht lange in Deutschland leben, durch gezieltes Sprachtraining den Alltag zu erleichtern.

Alltagsbezug stärkt Sprachkompetenz

Das Besondere an dem Kurs: Deutsch wurde konsequent im Alltagskontext vermittelt. Themen wie Busfahren, Arztbesuche, Einkaufen oder das Verhalten bei Notfällen standen ebenso auf dem Programm wie Wetterbeschreibungen, Kleidung für verschiedene Jahreszeiten oder die Uhrzeit. Durch praktische Übungen konnten die Jugendlichen das Gelernte direkt anwenden – beispielsweise beim Besuch von Geschäften oder bei Exkursionen zur besseren Orientierung in ihrer neuen Umgebung.

Integration über Sprache und Gemeinschaft

Neben der Sprachförderung lag ein weiterer Fokus auf gesellschaftlicher Integration. Die Jugendlichen lernten im Q1 nicht nur eine neue Freizeiteinrichtung kennen, sondern auch Gleichaltrige aus anderen Schulen und Herkunftsländern. Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Feste und Traditionen in Deutschland boten reichlich Gesprächsstoff. Ebenso wurden Träume, Berufswünsche und persönliche Ziele thematisiert, um die Teilnehmenden zur Auseinandersetzung mit ihrer Zukunft zu ermutigen.

Bessere Chancen für Schule und Beruf

Am Ende der zwei intensiven Wochen konnten viele Jugendliche bereits einfache Dialoge führen und sich im Alltag deutlich besser verständigen. Damit wurde ein wichtiger Grundstein für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg gelegt. Das Ferienangebot wurde vom Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und vor Ort durch das Kommunale Integrationszentrum organisiert.

Ein Projekt mit Wirkung

„FIT in Deutsch“ zeigt eindrucksvoll, wie gezielte Sprachförderung und persönliche Betreuung Jugendlichen nicht nur sprachlich, sondern auch sozial den Einstieg in ein neues Leben erleichtern können. Der Erfolg des Programms spricht für eine Fortsetzung in den kommenden Ferien – zum Nutzen vieler weiterer junger Menschen, die in Deutschland Fuß fassen möchten.

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Betrugsmasche mit App-Trick: Seniorin verliert über 30.000 Euro – Polizei warnt eindringlich

07 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Montagabend (05.08.) wandte sich eine 70-jährige Frau aus Bergisch Gladbach verzweifelt an die Polizei: Sie wurde Opfer eines perfiden Telefonbetrugs und verlor einen fünfstelligen Geldbetrag.

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Ein angeblicher Mitarbeiter eines bekannten Online-Zahlungsdienstleisters hatte sich telefonisch bei der Seniorin gemeldet. Er behauptete, es habe einen unberechtigten Zugriff auf ihr Konto gegeben. Um das Problem angeblich zu beheben, forderte er die Frau auf, eine App auf ihrem Smartphone zu installieren.

Fernzugriff auf das Handy – Täter buchen über 30.000 Euro ab

Die Bergisch Gladbacherin folgte gutgläubig den Anweisungen des Anrufers. Doch anstatt ihr zu helfen, ermöglichte die App den Tätern offenbar einen Fremdzugriff auf ihr Gerät. Während eines mehrere Stunden andauernden Gesprächs, in dem die Seniorin gezielt hingehalten wurde, buchten die Betrüger in mehreren Transaktionen über 30.000 Euro von ihrem Konto ab.

Polizei ermittelt – und warnt vor ähnlichen Fällen

Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen Computerbetrugs aufgenommen und warnt ausdrücklich vor dieser Art von Betrugsmasche. Solche Anrufe, bei denen sich Täter als Mitarbeiter von Banken, Softwarefirmen oder Zahlungsdienstleistern ausgeben, häufen sich aktuell.

So schützen Sie sich:

  • Installieren Sie niemals Apps auf Anweisung unbekannter Anrufer.
  • Gewähren Sie niemandem Fernzugriff auf Ihr Smartphone oder Ihren Computer.
  • Geben Sie keine sensiblen Daten wie PINs, TANs oder Zugangsdaten am Telefon preis.
  • Beenden Sie bei Verdacht das Gespräch sofort und informieren Sie die Polizei.

Hilfe und Beratung

Wer befürchtet, Opfer eines ähnlichen Betrugs geworden zu sein, sollte sich umgehend an die Polizei wenden. Für weiterführende Informationen steht Ihnen auch die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de zur Verfügung.

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Rösrath - Eine Person bei Verkehrsunfall in Forsbach leicht verletzt

Verkehrsunfall in Rösrath-Forsbach: Eine Person leicht verletzt

05 August 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath – Am Montagmorgen (04.08.) kam es gegen 09:00 Uhr auf der Bensberger Straße im Stadtteil Forsbach zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.

Rösrath – Eine Person bei Verkehrsunfall in Forsbach leicht verletzt

Überholmanöver endet im Zusammenstoß

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 66-jähriger Taxifahrer mit seinem VW die Bensberger Straße in Richtung Rösrath-Mitte. Als er nach links in den Finkenweg abbiegen wollte, wollte eine hinter ihm fahrende 33-jährige Bergisch Gladbacherin mit ihrem Ford Transit überholen. Dabei kam es zur Kollision beider Fahrzeuge.

Eine Person verletzt – Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit

Die Fahrerin des Ford wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Sie wurde vor Ort durch Rettungskräfte versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen befanden sich in beiden Fahrzeugen nicht.

Sachschaden im fünfstelligen Bereich – Straße gesperrt

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Bensberger Straße in diesem Bereich zeitweise vollständig gesperrt.

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Einbruch in Gaststätte in Bergisch Gladbach-Hebborn: Täter entwenden Bargeld, Mobiltelefone und hochwertige Ware

04 August 2025 von Felix Morgenstern

Gewaltsamer Zugang durch zerstörte Terrassentür

Bergisch Gladbach – In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02. auf 03. August) kam es zu einem Einbruch in eine Gaststätte an der Odenthaler Straße im Stadtteil Hebborn. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich in der Zeit zwischen etwa 23:00 Uhr und 10:00 Uhr am Folgetag gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Hierfür zerstörten sie gezielt die Glasscheibe einer Terrassentür, um ins Innere zu gelangen.

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Beute im vierstelligen Wertbereich

Nach ersten Ermittlungen entwendeten die Einbrecher einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag sowie zwei Mobiltelefone. Zudem ließen sie alkoholische Getränke und Lebensmittel im Gesamtwert eines unteren vierstelligen Eurobetrags mitgehen – offenbar gezielt ausgewählte, hochwertige Produkte.

Spurensicherung vor Ort – Zeugen gesucht

Die Polizei nahm noch am Sonntagvormittag eine Strafanzeige auf und sicherte Spuren am Tatort. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich der Odenthaler Straße gemacht hat oder sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Hinweis der Polizei

Einbrüche in gastronomische Betriebe sind keine Seltenheit – gerade Bargeldbestände, Spirituosen und Technik stehen oft im Fokus. Die Polizei rät Betreiberinnen und Betreibern dazu, Wertgegenstände über Nacht nicht im Objekt aufzubewahren und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen wie Alarmanlagen oder Videoüberwachung zu erwägen.

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