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Stichwahl in Bergisch Gladbach: Felsch mit Rückenwind

Stichwahl in Bergisch Gladbach: Felsch mit Rückenwind

27 September 2025 von Darian Lambert

Am Sonntag entscheidet sich in Bergisch Gladbach, wer neuer Bürgermeister wird. In der Stichwahl treten Alexander Felsch (CDU/FDP) und Marcel Kreuz (SPD/Grüne) gegeneinander an.
Während sich andere Parteien offiziell aus dem Wahlkampf heraushalten, hat die Bürgerpartei GL eine deutliche Wahlempfehlung für Felsch ausgesprochen. In einem Flugblatt mit dem Titel „Nein zu SPD-Manipulation“ begründet sie ihre Unterstützung unter anderem mit Kritik an der Kinderbetreuung, der Finanzpolitik sowie an der Stadtentwicklung unter SPD-Verantwortung. Wörtlich heißt es im Rundschreiben:

  • „Wir unterstützen Alexander Felsch (CDU/FDP), Diplom-Ökonom, bürgernah, sachlich und mit der dringend benötigten Wirtschaftskompetenz ausgestattet.“
  • „Die SPD versprach 2020, genügend Kita- und OGS-Plätze zu schaffen. Heute fehlen rund tausend Plätze – ein massiver Vertrauensbruch.“
  • „Die Fehlentscheidungen von SPD und Grünen führen geradewegs zu drastischen Steuererhöhungen.“
    Die Bürgerpartei hat ihre Wahlempfehlung nicht nur per Flugblatt verteilt, sondern auch über Plakate und soziale Medien verbreitet. Nach eigenen Angaben wurden damit knapp 50.000 Menschen in Bergisch Gladbach und Umgebung erreicht.

Eine Straßenumfrage unter Passanten deutet zudem auf eine mehrheitlich positive Stimmung für Felsch hin.
Für Diskussionen sorgten zuletzt Vorwürfe, dass Plakate der Bürgerpartei von städtischen Mitarbeitern entfernt worden sein sollen. Vertreter der Partei sehen darin den Versuch, die Wahlempfehlung zu behindern. SPD und Grüne weisen Manipulationsvorwürfe zurück.
Beobachter gehen davon aus, dass die klare Unterstützung der Bürgerpartei Felsch am Sonntag zusätzlichen Rückenwind verschaffen könnte. Ob er sich tatsächlich durchsetzt, entscheidet sich in der Stichwahl.

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Zwei Fahrer in Bergisch Gladbach aus dem Verkehr gezogen

26 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Bei Verkehrskontrollen am Donnerstag (25.09.) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis gleich zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol standen. Beide Männer müssen nun mit Strafverfahren rechnen.

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Pickup-Fahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss

Am Vormittag, gegen 11:35 Uhr, kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes einen Pickup der Marke Ram auf der Mülheimer Straße in Gronau. Der Fahrer, ein 35-jähriger Bergisch Gladbacher, zeigte Anzeichen für Drogenkonsum. Ein Vortest bestätigte den Verdacht, woraufhin eine Blutprobe angeordnet wurde.

Besonders brisant: Der Mann konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen – seine Fahrerlaubnis war bereits erloschen. Nach der Blutprobe im Krankenhaus durfte er seinen Weg nur noch zu Fuß fortsetzen. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter Betäubungsmitteln ermittelt.

28-Jähriger fährt mit 1,3 Promille

Am Abend, gegen 22:30 Uhr, stoppten Beamte der Polizeiwache Overath in der Straße Schlehecken einen Audi. Der Fahrer, ein 28-Jähriger aus Rösrath, wirkte stark alkoholisiert. Ein Atemtest ergab rund 1,3 Promille – deutlich über der Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit.

Auch in diesem Fall ordnete die Polizei eine Blutprobe an. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt, seine Weiterfahrt unterbunden. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Polizei setzt auf Kontrollen zur Verkehrssicherheit

Beide Vorfälle verdeutlichen, wie wichtig regelmäßige Verkehrskontrollen sind, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. Die Polizei kündigte an, auch weiterhin gezielt auf Alkohol- und Drogensünder im Straßenverkehr zu achten.

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Pannen bei Wahlunterlagen vor der Stichwahl in NRW

25 September 2025 von Felix Morgenstern

Am kommenden Sonntag entscheiden die Wählerinnen und Wähler in 147 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens in Stichwahlen, wer künftig das Bürgermeister- oder Landratsamt übernimmt. Wo im ersten Wahlgang am 14. September keine Kandidatin oder kein Kandidat die notwendige absolute Mehrheit von über 50 Prozent erreichen konnte, treten nun die beiden Erstplatzierten gegeneinander an.

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Doch im Vorfeld der Stichwahlen kam es in mehreren Städten zu Pannen bei den Briefwahlunterlagen – von doppelten Stimmzetteln bis hin zu falsch adressierten Wahlbriefen.

Doppelte Stimmzettel in Hagen

In Hagen erhielten mehrere Hundert Briefwählerinnen und -wähler gleich zwei Stimmzettel für die Wahl des Oberbürgermeisters. Die Stadt geht von etwa 300 bis 400 Betroffenen aus. Ein Stadtsprecher betonte, es handele sich um einen bedauerlichen Fehler. Die Empfehlung lautet klar: Nur einen Stimmzettel ausfüllen und zurücksenden. Wer beide Stimmzettel unterschiedlich ausgefüllt einreicht, riskiert, dass seine Stimme für ungültig erklärt wird.

Postkiste voller Wahlbriefe in Köln

Für Verwunderung sorgte auch ein Vorfall in Köln. Dort erhielt eine Bürgerin an ihrer Adresse nicht nur die erwarteten Unterlagen für sich und ihren Sohn, sondern zusätzlich 171 weitere Wahlbriefe. Diese waren allerdings auf den Muster-Namen „Max Mustermann“ ausgestellt – offenbar ein Druckfehler des beauftragten Dienstleisters. Inzwischen wurden die falschen Unterlagen wieder abgeholt, die regulären Wahlunterlagen konnten regulär abgegeben werden.

Probleme bei Nicht-Briefwählern in Bonn

Auch in Bonn kam es zu Komplikationen. Einige Bürgerinnen und Bürger, die ihre Stimme im Rathaus abgeben wollten, stellten fest, dass sie in der Wählerliste als Briefwähler geführt wurden und deshalb nicht regulär wählen konnten. Die Stadt reagierte und eröffnete kurzfristig die Möglichkeit, in den Bezirksrathäusern zu wählen, sofern die zuvor beantragten Briefwahlunterlagen für ungültig erklärt wurden. Damit sollen alle Wahlberechtigten bis zum Stichwahltermin am 28. September ihre Stimme abgeben können.

Pannen als Teil des Wahlalltags

Experten sehen die Probleme zwar kritisch, aber nicht außergewöhnlich. Da zwischen dem ersten Wahlgang und der Stichwahl nur zwei Wochen liegen, sei der logistische Aufwand für Druck und Versand enorm. Kleinere Fehler ließen sich dabei kaum vollständig vermeiden. Sollte es allerdings zu gehäuften oder gravierenden Problemen kommen, die das Wahlergebnis beeinflussen könnten, wäre auch eine Wiederholung einzelner Wahlen nicht ausgeschlossen.

Trotz dieser Zwischenfälle betonen die Wahlämter, dass die ordnungsgemäße Durchführung der Stichwahlen gewährleistet sei.

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Einbruch in Overather Jugendzentrum – Bargeld und Spielekonsole entwendet

25 September 2025 von Felix Morgenstern

Overath. Unbekannte Täter sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in ein Jugendzentrum an der Hauptstraße eingebrochen. Sie erbeuteten Bargeld sowie eine Spielekonsole. Der entstandene Sach- und Diebstahlsschaden wird derzeit auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.

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Mitarbeiterin entdeckt den Einbruch

Am Mittwochmittag (24.09.), gegen 12:30 Uhr, wollte eine Mitarbeiterin das Jugendzentrum wie gewohnt betreten. Dabei bemerkte sie sofort, dass eingebrochen worden war. Nach ihren Angaben hatte sie die Einrichtung am Vorabend gegen 21:45 Uhr verschlossen verlassen.

Die Täter verschafften sich Zutritt, indem sie eine Glasscheibe auf der Rückseite des Gebäudes einschlugen. Im Inneren wurden mehrere Türen gewaltsam geöffnet und verschiedene Räume durchsucht.

Beute und Schaden

Nach ersten Ermittlungen nahmen die Täter eine geringe Summe Bargeld aus einer Geldkassette sowie eine Spielekonsole mit. Ob weiteres Diebesgut entwendet wurde, ist bislang noch unklar.

Neben den entwendeten Gegenständen verursachten die Einbrecher durch eingeschlagene Scheiben und Hebelspuren erheblichen Sachschaden.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg hat den Tatort aufgenommen und Spuren gesichert. Nun werden Zeugen gesucht, die im Zeitraum zwischen Dienstagabend und Mittwochmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Jugendzentrums bemerkt haben.

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Bergische Kommunen setzen starkes Signal für die Wuppertalbahn

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Am Freitag, 19. September 2025, nutzten die Landräte und Oberbürgermeister des Bergischen Landes den „Tag der Schiene“ im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche für eine besondere Vorstandssitzung. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land (KAG) traf sich beim Förderverein Wupperschiene e.V., um die Fortschritte beim Reaktivierungsprojekt der Wuppertalbahn hautnah zu erleben.

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Fahrt mit historischem Zug und Bus

Die Sitzungsteilnehmer unter Leitung von Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) begaben sich auf eine Reise mit der historischen Eisenbahn von Wuppertal-Oberbarmen nach Beyenburg und weiter im Oldtimer-Bus nach Radevormwald-Dahlerau. So konnten sie sich vor Ort einen Eindruck verschaffen, wie weit das Projekt zur Wiederbelebung der Strecke 2703 fortgeschritten ist.

„Heute setzen wir ein sichtbares Signal für die Wuppertalbahn. Das Projekt verbindet Mobilität, Tourismus und Stadtentwicklung auf einmalige Weise“, betonte Santelmann.

Regionale Bedeutung des Projekts

Mit Santelmann (go.Rheinland) und Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (VRR) waren gleich zwei Verbandsvorsteher der großen ÖPNV-Aufgabenträger in Nordrhein-Westfalen vertreten. Beide unterstrichen die Notwendigkeit, Mobilitätsprojekte verbandsübergreifend anzugehen.

Im Fokus stand auch die Verknüpfung von Stadt und ländlichem Raum. Besonders die Umnutzung alter Industriegelände – etwa der ehemaligen Tuchfabriken in Radevormwald – verdeutliche, wie eng Mobilität, Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung zusammenspielen.

Potenzial für Tourismus und Naherholung

Thorsten Alexander Kaja, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Wuppertalbahn, stellte die bisherigen Fortschritte vor. Ziel sei es, die Strecke nicht nur für den Museumsbahnverkehr, sondern auch perspektivisch für Personen- und Güterverkehr zu nutzen. Gastronomieangebote, E-Bike-Stationen und touristische Infrastruktur könnten die Region zusätzlich stärken.

Auch Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von „Das Bergische“, hob den Mehrwert hervor: „Die landschaftlich reizvolle Strecke bietet enorme Chancen für den Tourismus. Sie verbindet Mobilität und Freizeitgestaltung mit dem Erhalt kulturellen Erbes.“

Stimmen aus den Kommunen

  • Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen, sah in der Initiative den Beweis, „dass die Bergischen aus alten Strukturen immer wieder Neues schaffen“.
  • Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister von Remscheid, betonte den Gewinn für die Region: „Es gibt so viele Schätze zu entdecken – von Museen bis zu historischen Industrieanlagen.“
  • Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, verwies auf die besondere Förderlage: „Zwischen Rheinischem Revier und Ruhrgebiet müssen wir uns als Region immer wieder aktiv positionieren.“

Vertrauen in die Zukunft

Am Ende der Veranstaltung zeigte sich KAG-Vorsitzender Stephan Santelmann zuversichtlich: „Das Projekt Wuppertalbahn hat das Potenzial, zum touristischen Leuchtturm zu werden. Wir werden es in unseren Netzwerken weiter intensiv unterstützen.“

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Betrüger als falsche Handwerker unterwegs – Seniorin in Wermelskirchen um 800 Euro gebracht

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen. Dreist haben sich zwei unbekannte Männer am Dienstagvormittag (23.09.) in der Straße Hagenerberg als Handwerker ausgegeben und eine Seniorin um mehrere hundert Euro betrogen. Die Polizei ermittelt und warnt eindringlich vor dieser Masche.

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Vorgehensweise der Täter

Gegen 11:00 Uhr tauchten die beiden Männer unangekündigt an dem Einfamilienhaus der Seniorin auf. Unter dem Vorwand, Reparaturarbeiten durchführen zu müssen, tauschten sie kurzerhand die Regenrinne des Hauses aus – ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.

Im Anschluss forderten die mutmaßlichen Betrüger 2.000 Euro für ihre angebliche Arbeit. Da die Frau lediglich 800 Euro Bargeld im Haus hatte, nahmen die Täter diesen Betrag an. Zudem boten sie an, die Seniorin zur Bank zu fahren, um das restliche Geld abzuheben. Dies lehnte die Rentnerin ab, woraufhin die Männer das Grundstück verließen.

Minderwertige Arbeit festgestellt

Die von den Tätern angebrachte Regenrinne wurde später durch Polizeibeamte begutachtet. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um minderwertiges Material handelte, das unsachgemäß verbaut worden war. Ob die Rinne überhaupt funktionstüchtig ist, bleibt fraglich.

Beschreibung der Täter

Die Seniorin beschrieb die Männer als etwa 30 Jahre alt. Sie sprach von einem südländischen Erscheinungsbild. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 02202 205-0.

Warnung vor Betrugsmasche

Die Polizei warnt eindringlich vor sogenannten „falschen Handwerkern“. Diese suchen sich gezielt ältere Menschen aus, um durch überteuerte oder nicht erbrachte Arbeiten schnelles Geld zu machen.

Präventionstipps der Polizei:

  • Lassen Sie keine unbestellten Handwerker auf Ihr Grundstück oder in Ihr Haus.
  • Prüfen Sie immer den Auftrag: Seriöse Fachfirmen kündigen sich an und arbeiten nicht ungefragt.
  • Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn oder Angehörige hinzu.
  • Rufen Sie im Verdachtsfall sofort die Polizei über den Notruf 110.

Weitere Informationen zu aktuellen Betrugsmaschen und wie man sich schützen kann, bietet die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-444.

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Leichlingen: 70-Jährige fällt auf falschen „Microsoft-Mitarbeiter“ herein – vierstelliger Schaden

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen/Burscheid – Eine 70-jährige Leichlingerin ist Opfer eines Telefon- und Computerbetrugs geworden. Ein Unbekannter gab sich als Mitarbeiter von Microsoft aus und erbeutete so einen mittleren vierstelligen Betrag vom Konto der Seniorin.

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So lief die Masche ab

Am Montagabend (22.09.) erschien auf dem Computer der Frau eine Pop-up-Meldung mit der Aufforderung, eine Telefonnummer anzurufen. Am anderen Ende meldete sich ein Mann, der sich als „Microsoft-Support“ ausgab. Unter diesem Vorwand überredete er die Seniorin, ihm Fernzugriff auf ihren PC zu gewähren.
Kurz darauf stellte die Frau unberechtigte Abbuchungen über Kreditkarte und Girokonto fest. Eine Rückbuchung war nicht mehr möglich. Am folgenden Vormittag erstattete sie auf der Polizeiwache Burscheid Anzeige und ließ ihre Zahlungskarten sperren.

Polizei warnt vor Tech-Support-Betrug

Die Polizei weist erneut darauf hin: Microsoft ruft nicht unaufgefordert an und fordert keinen Fernzugriff auf private Geräte. Pop-up-Meldungen mit Support-Nummern sind ein häufiges Einfallstor für Täter.

Was Betroffene sofort tun sollten

  • Gespräch beenden/Pop-up schließen, keine Nummern anrufen.
  • Keinen Fernzugriff erlauben, keine Programme installieren.
  • Passwörter ändern, betroffene Karten/Konten umgehend sperren.
  • Belege sichern (Screenshots, Nummern, E-Mails) und Anzeige erstatten.

Für Beratung und Prävention steht die Kriminalprävention Rhein-Berg zur Verfügung: Tel. 02202 205-444, E-Mail gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

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13-jährige Celina S. aus Bergisch Gladbach vermisst – Polizei bittet um Hinweise

23 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Seit Dienstag, 16. September, wird die 13-jährige Celina S. aus Bergisch Gladbach vermisst. Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte die Jugendliche bislang nicht gefunden werden. Die Polizei hat nun eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

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Beschreibung der Vermissten

Celina ist schlank, hat schulterlange, dunkelblonde Haare sowie grün-braune Augen. Sie trägt eine Brille und jeweils zwei Ohrstecker an beiden Ohren. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einem schwarzen Pullover, einer schwarzen Hose, weißen Sneakern mit roter Schrift sowie einem schwarzen Fila-Rucksack bekleidet.

Ein Foto von Celina ist im Fahndungsportal NRW veröffentlicht und unter folgendem Link abrufbar: polizei.nrw/fahndung/181168

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Vandalismus sorgt für Bahnchaos zwischen Köln und Düsseldorf

22 September 2025 von Felix Morgenstern

Pendlerinnen und Pendler mussten am Montagmorgen auf der Strecke zwischen Köln und Düsseldorf viel Geduld mitbringen. Grund waren massive Störungen im Bahnverkehr: Ein Stellwerk wurde durch Vandalismus beschädigt, wodurch zahlreiche Züge ausfielen oder umgeleitet werden mussten. Nach Angaben der Bahn sollen die Beeinträchtigungen noch bis zum frühen Nachmittag anhalten.

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S-Bahn-Linie S6 komplett eingestellt

Besonders betroffen war die S-Bahn-Linie S6, die bis 12 Uhr vollständig ausfiel. Fahrgäste mussten auf die S11 oder auf den eingerichteten Schienenersatzverkehr ausweichen. Auch die Regionalexpresslinien RE1 und RE5 konnten nicht wie gewohnt verkehren. Beide wurden zwischen den Hauptbahnhöfen Köln und Düsseldorf umgeleitet, sodass sämtliche Zwischenhalte entfielen. Für die betroffenen Stationen setzte die Bahn Ersatzbusse ein – mit deutlich längeren Fahrzeiten.

Kabel in Leverkusen beschädigt

Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei wurden im Bereich Leverkusen-Mitte Kabelanlagen beschädigt. Dies habe zu einer Signalstörung geführt. Ob und in welchem Zusammenhang die Kabelschäden mit dem defekten Stellwerk stehen, wird derzeit noch untersucht.

Zweite Störung in Köln-Nippes

Das Chaos wurde zusätzlich durch ein weiteres defektes Stellwerk im Bereich Köln-Nippes verstärkt. Dort konnten Züge am Morgen nur eingeschränkt und langsamer verkehren. Betroffen war unter anderem der RE7. Mittlerweile ist die Störung behoben, sodass sich der Betrieb Schritt für Schritt normalisiert.

Kritik an unzuverlässigen Informationen

Viele Fahrgäste zeigten sich frustriert, nicht nur wegen der langen Wartezeiten und Umleitungen, sondern auch wegen mangelhafter Informationen. In der DB-Navigator-App waren Verbindungen zeitweise gar nicht abrufbar oder unvollständig hinterlegt.

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Lenkraddiebstahl in Refrath: Täter schlagen nachts zu

22 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – In Refrath haben bislang unbekannte Täter in der Nacht auf Sonntag (21.09.) ein Auto aufgebrochen und gezielt das Lenkrad mit Airbag gestohlen. Der betroffene Mercedes-Benz stand verschlossen in der Einfahrt eines Einfamilienhauses an der Ackerstraße.

Nach Angaben des Besitzers war der Wagen gegen 02:00 Uhr noch unversehrt. Als er am Sonntagmittag gegen 13:00 Uhr zurückkehrte, stellte er den Schaden fest: Eine Seitenscheibe war eingeschlagen, das Lenkrad samt Airbag fehlte.

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Schaden im vierstelligen Bereich

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter professionell vorgingen und gezielt auf das hochwertige Fahrzeugteil abzielten. Der entstandene Schaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt. Besonders Airbags und Lenkräder sind bei organisierten Banden gefragt, da sie häufig weiterverkauft oder in gestohlene Fahrzeuge eingebaut werden.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Nun hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Refrath verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

Hintergrund: Lenkraddiebstähle nehmen zu

In den vergangenen Jahren häufen sich im Rheinisch-Bergischen Kreis und darüber hinaus Diebstähle von Fahrzeugteilen wie Lenkrädern, Navigationssystemen oder Airbags. Experten gehen davon aus, dass dahinter häufig überregional agierende Tätergruppen stehen. Fahrzeughalter werden daher von der Polizei regelmäßig sensibilisiert, besonders in Wohngebieten wachsam zu sein und Auffälligkeiten sofort zu melden.

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