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Plakataktion gegen SPD-Manipulation erreicht 20.000 Bürger binnen 72 Stunden

Plakataktion gegen SPD-Manipulation erreicht 20.000 Bürger binnen 72 Stunden

19 September 2025 von Darian Lambert

Die Bürgerpartei GL meldet einen Rekord: Binnen 72 Stunden haben über 20.000 Bürgerinnen und Bürger die Plakat- und Flugblattaktion gegen die SPD-Manipulation erreicht. Mit Flyern, Videos und Plakaten wurde auf schwere Versäumnisse und Intrigen im Zusammenhang mit der laufenden Stichwahl hingewiesen

Plakataktion BGL

Die Aktion sorgt in der Stadt für großes Aufsehen. Viele Menschen greifen die Themen in Gesprächen auf. In der Schloßstraße in Bensberg äußerte ein Bürger gegenüber Vertretern der Bürgerpartei GL: „Die Plakate sind schön, aber wir wählen die Intriganten der SPD sowieso nicht mehr.“

Die Hintergründe aus dem Flugblatt

Die Bürgerpartei GL wirft dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Marcel Kreuz und seinen Unterstützern eine Reihe von Vertrauensbrüchen vor:

  1. Gebrochene Versprechen in der Kinderbetreuung – Tausend fehlende Kita- und OGS-Plätze trotz gegenteiliger Zusagen.
  2. Fehlerhafte Finanzpolitik – das Zandersgelände als Milliardengrab, ohne Entwicklungsperspektive.
  3. Klüngelwirtschaft statt Kompetenz – Postenvergabe nach Parteibuch.
  4. Intrigen gegen die Demokratie – Versuche, die Bürgerpartei GL aus dem Wahlprozess auszuschließen.
  5. Gefährliche Steuerpolitik – drohende Verdopplung oder Verdreifachung der Grundsteuer.
  6. Autofeindliche Ideologie – Blockadepolitik gegen Handel und Bürger, die auf das Auto angewiesen sind.

Diese Punkte werden im Flugblatt detailliert erläutert

Widerstand gegen Eingriffe der Stadt

Neben dem politischen Streit kommt es nun auch zum Konflikt mit der Verwaltung. Die Stadt Bergisch Gladbach hat verfügt, dass die Bürgerpartei GL ihre Plakate an bestimmten Standorten entfernen soll – obwohl sich diese im Rahmen der Wahlwerbung bewegen. Die Bürgerpartei wertet dies als unzulässigen Eingriff in den laufenden Wahlkampf und als weiteres Beispiel für die politische Schlagseite der Verwaltung.
„Hier zeigt sich erneut, wie korrupt und parteiisch Teile der Stadtspitze agieren“, erklärt ein Sprecher der Bürgerpartei GL. „Die Stadt will uns mundtot machen, doch das werden wir nicht zulassen. Unsere Plakate sind Teil legitimer Wahlwerbung und Ausdruck der freien politischen Meinungsäußerung.“

Aufruf an die Bürger
Die Bürgerpartei ruft alle Interessierten dazu auf, sich selbst ein Bild zu machen und das Flugblatt herunterzuladen. Dort sind die wichtigsten Argumente, Zahlen und Hintergründe dokumentiert.
„Die Menschen in Bergisch Gladbach haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie SPD und Grüne agieren. Wir stehen für Transparenz, Ehrlichkeit und eine starke, bürgernahe Politik – gegen Klüngel und Manipulation“, heißt es abschließend.

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Ordnungsamt verhindert Enkeltrick: 90-Jähriger in Bensberg vor Geldübergabe bewahrt

19 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach/Königswinter – Mitarbeitende des Bergisch Gladbacher Ordnungsamts haben am Mittwochabend (18. September) einen mutmaßlichen Betrug vereitelt. Ein 90-jähriger Mann war kurz davor, Schmuck und einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag an Unbekannte zu übergeben – nach einem Anruf eines falschen Polizisten.

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Anruf mit Schocknachricht

Gegen 16 Uhr meldete sich bei dem Senior in Königswinter ein Mann, der sich als Polizist ausgab. Er behauptete, der Sohn des 90-Jährigen habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nur die sofortige Zahlung einer hohen Kaution könne die angebliche Untersuchungshaft verhindern. Unter Druck setzte der Senior Schmuck zusammen und hob bei seiner Bank einen größeren Geldbetrag ab.

Treffpunkt am Krankenhaus

Auf Anweisung der Täter fuhr der Mann zu einem vereinbarten Übergabeort: dem Parkplatz eines Krankenhauses in Bensberg. Während der Fahrt blieb er telefonisch mit dem vermeintlichen Beamten verbunden – ein typisches Muster solcher Schockanrufe.

Ordnungsamt greift ein

Am Treffpunkt sprach der 90-Jährige gegen 18 Uhr zwei Mitarbeitende des Ordnungsamts an. Die Beschäftigten erkannten die Masche sofort, klärten den Mann auf und alarmierten die Polizei. Tatverdächtige waren vor Ort nicht mehr anzutreffen. Der Senior erstattete Anzeige wegen versuchten Betrugs.

Polizei warnt: „Legen Sie auf und rufen Sie uns an!“

Die Polizei weist erneut darauf hin: Echte Polizeibeamte fordern niemals Kautionen oder Bargeld am Telefon. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, beenden Sie das Gespräch und wählen Sie selbstständig die 110 oder die örtliche Polizeidienststelle.

Für Beratung und Prävention steht die Kriminalprävention Rhein-Berg zur Verfügung:

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Skandal in Köln-Flittard: Mieter leben ohne Strom in durchnässten Wohnungen

18 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln-Flittard. In einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Flittard müssen über 50 Menschen seit Wochen unter unzumutbaren Bedingungen leben. Nachdem der Insolvenzverwalter das Schutzdach des Gebäudes aus Kostengründen abreißen ließ, sind die Wohnungen den Regenfällen schutzlos ausgeliefert – Strom und Heizung mussten abgeschaltet werden.

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Schutzdach entfernt – Wasser dringt ins Haus

Das ursprüngliche Dach des Hauses sollte erneuert werden. Doch seitdem nur noch die Dachbalken auf einer Hälfte des Gebäudes stehen, regnet es ungehindert hinein. Ein Schutzdach aus Stahlgerüsten und Planen, das die Bauarbeiten absichern sollte, ließ der Insolvenzverwalter nach Angaben der Stadt Köln aus Kostengründen abmontieren. Die Folgen sind dramatisch: Mehr als ein Dutzend Wohnungen sind völlig durchnässt, Wände feucht, Böden aufgequollen.

Stromschläge und kalte Wohnungen

Wegen Stromschlägen, die Bewohner beim Betreten ihrer Wohnungen erlitten, wurde die Stromversorgung im Haus komplett gekappt. Für die Familien bedeutet das: kein Licht, kein warmes Wasser, keine funktionierende Waschmaschine oder Kühlschränke.

Besonders betroffen ist die Familie von Nasser Aliosman. Er lebt mit seiner Frau und vier kleinen Kindern, darunter ein wenige Wochen altes Baby, in einer der Wohnungen. „Wir sitzen abends im Dunkeln, mit nur zwei Handys und kleinen LED-Lampen“, berichtet er. Gekocht wird auf einem kleinen Gaskocher, geheizt mit provisorisch bereitgestellten Gasgeräten.

Stadt erklärt Wohnungen für unbewohnbar

Die Stadt Köln hat inzwischen zwölf Wohnungen offiziell für unbewohnbar erklärt. Betroffen sind 51 Bewohner. Die Wohnungsaufsicht forderte den Insolvenzverwalter auf, Ersatzunterkünfte bereitzustellen und das Gebäude wieder instand zu setzen – bislang ohne Reaktion.

Aktivisten fordern Konsequenzen

Wohnungsaktivisten kritisieren das Vorgehen scharf. „Dem Verwalter hätte klar sein müssen, was es für die Menschen bedeutet, das Schutzdach zu entfernen“, sagt Aktivist Kalle Gerigk. „Das ist menschenverachtend.“

Gescheiterte Sanierung

Das Haus wurde vor rund drei Jahren von einem Immobilienfonds gekauft, um es zu sanieren. Doch das Projekt scheiterte offenbar an finanziellen Engpässen. Nach der Insolvenz übernahm ein Frankfurter Anwalt die Verwaltung. Statt die Sanierung fertigzustellen oder die Bewohner angemessen unterzubringen, leben diese nun im Schatten einer gescheiterten Immobilienspekulation – ohne Strom, Heizung und Sicherheit.

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24 Auszubildende starten beim Rheinisch-Bergischen Kreis – Nachwuchs für Verwaltung, Technik und Soziale Arbeit

18 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Die Kreisverwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises hat Zuwachs bekommen: 24 junge Frauen und Männer haben in diesem Jahr ihre Ausbildung beim Kreis begonnen. Sie starten in ganz unterschiedlichen Fachrichtungen – von der klassischen Verwaltung über Vermessungstechnik bis hin zur Sozialen Arbeit.

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„Mit Ihrer Ausbildung beim Rheinisch-Bergischen Kreis starten Sie in eine sichere und abwechslungsreiche berufliche Zukunft. Sie haben hier die Chance, Ihre Stärken einzubringen und damit einen wichtigen Beitrag für das Leben in unserer Region zu leisten“, begrüßte Kreisdirektor Markus Fischer die neuen Auszubildenden offiziell.

Vielfältige Ausbildungsrichtungen

Gleich zehn der neuen Kräfte absolvieren ein duales Studium und werden zu Kreisinspektorinnen und -inspektoren mit dem Abschluss Bachelor of Laws oder Bachelor of Arts ausgebildet. Weitere fünf haben die Laufbahn zur Verwaltungswirtin eingeschlagen, vier beginnen ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Außerdem starten eine duale Studentin im Fach Soziale Arbeit, ein angehender Straßenwärter, eine Vermessungstechnikerin, ein Vermessungstechniker sowie ein Fachinformatiker für Systemintegration.

Einführungspraktikum zeigt Vielfalt

Zum Auftakt nehmen die Nachwuchskräfte an einem neuntägigen Einführungspraktikum teil. Dabei lernen sie die unterschiedlichen Aufgabenbereiche der Kreisverwaltung kennen – vom Landschaftsschutz über Gesundheitsmanagement bis hin zum Arbeitsschutz. Auch Themen wie interkulturelle Sensibilisierung und Gleichstellung stehen auf dem Programm. Ergänzt wird das Kennenlernen durch einen Besuch bei der Kreispolizei.

Während die Bachelor-Studierenden im Anschluss an den ersten Studienblock an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV NRW) in Köln starten, beginnen die übrigen Verwaltungs-Auszubildenden am 8. September direkt in den Ämtern des Kreises mit ihrer Arbeit.

Bewerbung für 2026 schon möglich

Wer im Jahr 2026 seine Ausbildung beim Rheinisch-Bergischen Kreis beginnen möchte, kann sich bereits jetzt bewerben. Angeboten werden unter anderem die Studien- und Ausbildungsgänge Kreisinspektor/in (Bachelor of Laws), Verwaltungsfachangestellte/r und Verwaltungswirt/in. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2025.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsangeboten gibt es online unter www.rbk-direkt.de/ausbildung

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Trickbetrug in Rösrath: Seniorin um mehrere hundert Euro gebracht

18 September 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath – Am Mittwochnachmittag (17. September) ist eine 80-jährige Frau Opfer eines Trickbetrügers geworden. Der Täter täuschte eine Notlage vor und erbeutete so mehrere hundert Euro.

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Betrüger täuscht Notlage vor

Die Seniorin berichtete der Polizei, dass sie gegen 16:30 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Hauptstraße von einem fremden Mann angesprochen wurde. Auf Englisch erklärte er, er sei Ire und ihm sei sein Rucksack mit Bargeld gestohlen worden. Für die Rückreise nach Irland benötige er dringend 500 Euro, um eine Fähre bezahlen zu können.

Die Frau ließ sich überreden und händigte dem Mann einen mittleren dreistelligen Geldbetrag aus. Anschließend stieg er in einen dunklen BMW mit irischem Kennzeichen und fuhr davon.

Beschreibung des Täters

Die Geschädigte beschrieb den Täter als

  • 30 bis 40 Jahre alt,
  • etwa 180 cm groß,
  • mit kurzen, leicht rötlichen Haaren,
  • bekleidet mit einem dunklen Pullover und einer dunklen Jeans.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer den Mann oder den beschriebenen BMW im Bereich der Hauptstraße in Rösrath gesehen hat, soll sich unter Tel. 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat Rhein-Berg melden.

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Bürgerpartei GL verteidigt ihre zwei Sitze im Stadtrat

Bürgerpartei GL verteidigt ihre zwei Sitze im Stadtrat

16 September 2025 von Gregor Herzfeld

Bei der Kommunalwahl in Bergisch Gladbach hat die Bürgerpartei GL ihre beiden Sitze im Stadtrat erfolgreich verteidigt. Mit 2,39 Prozent der Stimmen (1.241 Stimmen) bestätigte die unabhängige Wählergemeinschaft ihr Ergebnis von 2020 und bleibt damit gleich stark im Stadtparlament vertreten.

Insgesamt wächst der Stadtrat durch Überhang- und Ausgleichsmandate von 56 auf 72 Sitze. Neben den großen Parteien CDU, SPD und Grünen sind nun auch mehrere kleinere Gruppierungen mit jeweils zwei bis drei Sitzen vertreten – darunter Volt, die Freie Wählergemeinschaft (FWG) und die Bürgerpartei GL (BGL). Das städtische Parlament gilt damit als so stark zersplittert wie nie zuvor, was die Mehrheitsbildung in den kommenden Jahren erschwert.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen wertet die Bürgerpartei GL ihr Ergebnis als Erfolg. „Wir sind zufrieden, dass wir unsere beiden Ratsmandate verteidigen konnten. Angesichts des Aufstiegs der AfD hätte es auch schlechter laufen können, doch unsere robuste Stammwählerschaft steht hinter uns“, erklärt Frank Samirae.

Inhaltlich will die Bürgerpartei in der neuen Wahlperiode vor allem drei Schwerpunkte setzen: die Beseitigung des Kita- und OGS-Platzmangels, die Wiederbelebung der Innenstadt sowie die Live-Übertragung aller Rats- und Ausschusssitzungen im Internet. Darüber hinaus verweist die Partei auf ihr Kurzwahlprogramm mit insgesamt 13 Themenfeldern, das auch online und in Videoform abrufbar ist.

Mit der erneuten Vertretung im Stadtrat sieht sich die Bürgerpartei GL gestärkt, um weiterhin pragmatische, bürgernahe Politik jenseits der etablierten Parteiapparate zu machen – und dabei vor allem die Interessen der Menschen in Bergisch Gladbach in den Mittelpunkt zu stellen.

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Innenminister Reul besucht Drogenszene am Kölner Neumarkt – „Erschreckend“

16 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln – NRW-Innenminister Herbert Reul hat am Montag die Drogenszene am Kölner Neumarkt besucht und anschließend mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Sein Fazit fiel deutlich aus: Die Lage rund um den Drogenkonsumraum sei erschreckend und schwer in den Griff zu bekommen.

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Besuch im Drogen-Hotspot

Begleitet von Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeipräsident Johannes Hermanns verschaffte sich Reul vor Ort ein Bild. Nicht weit entfernt warteten Abhängige vor dem Eingang des Drogenkonsumraums. Für viele Anwohner und Geschäftsleute ist die Situation seit Jahren ein Problem.

Daniel Niklas, Geschäftsführer eines nahegelegenen Sanitätshauses, schilderte beim Gespräch mit dem Minister seine Erfahrungen: „Es ist gut, dass jemand kommt und sich kümmert. Die Situation ist kaum noch beherrschbar.“ Er sprach von Streitigkeiten, Diebstählen und Vermüllung direkt vor den Haustüren.

„Keine einfachen Lösungen“

Reul betonte, er wolle nach einem kurzen Rundgang kein endgültiges Urteil fällen. Doch die Berichte hätten ihn erschreckt. „Es gibt keine einfachen Lösungen“, so der Innenminister. Ähnliche Probleme seien in vielen europäischen Städten zu beobachten.

Mit Blick auf Köln kritisierte er indirekt die politischen Verantwortlichen: „Ich weiß nicht, warum es so schwer ist, so etwas umzusetzen. Dafür braucht man stabile Mehrheiten – und die scheinen hier zu fehlen.“

Diskussion um neue Konzepte

Polizeipräsident Hermanns hatte bereits vorgeschlagen, einen weiteren Drogenkonsumraum in Köln-Kalk zu schaffen – direkt gegenüber dem Polizeipräsidium. Der Standort am Neumarkt sei ungeeignet. Zudem plädiert er dafür, die Abgabe von Drogen durch Ärzte zu ermöglichen, um die sogenannte Beschaffungskriminalität einzudämmen.

In Köln steckt diese Debatte noch in den Anfängen. Ein Blick in die Schweiz zeigt, wie es funktionieren kann: In Zürich ist es Abhängigen seit Jahren erlaubt, Drogen untereinander auszutauschen oder zu verkaufen – flankiert von einem breiten Hilfs- und Kontrollsystem.

Offene Fragen für Köln

Wie die Stadt Köln künftig mit der Situation am Neumarkt umgehen wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: Das Thema wird Politik, Polizei und Anwohner weiterhin beschäftigen.

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Autodiebe schlagen in Burscheid zu – Zwei Fiat 500 Abarth im Visier

16 September 2025 von Felix Morgenstern

Burscheid. Im Industriegebiet von Burscheid hatten es Autodiebe in der Nacht zu Sonntag (14. September) gezielt auf Fahrzeuge der Marke Fiat abgesehen. Ein Mitarbeiter einer Kfz-Werkstatt entdeckte am Montagvormittag einen versuchten und einen vollendeten Diebstahl.

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Aufbruchspuren am ersten Fahrzeug

Betroffen war zunächst ein weißer Fiat 500 Abarth, der seit Samstagabend an der Industriestraße abgestellt war. Als der Wagen am Montag überprüft wurde, zeigte die Fahrertür deutliche Aufbruchspuren. Die Tür stand offen und war nur angelehnt. Der Wert des Fahrzeugs wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Zweiter Fiat spurlos verschwunden

Noch gravierender fiel der Schaden bei einem grauen Fiat 500 Abarth ins Gewicht, der in unmittelbarer Nähe geparkt war. Das Fahrzeug, das derzeit nicht zugelassen und ohne Kennzeichen abgestellt war, wurde komplett entwendet. Auch hier liegt der geschätzte Wert im unteren fünfstelligen Bereich.

Überwachungskamera liefert Hinweise

Eine Videoüberwachung dokumentierte den Diebstahl: Demnach schlugen die Täter in der Nacht zu Sonntag gegen 01:46 Uhr zu. Die Polizei nahm zwei Strafanzeigen auf und leitete die Fahndung nach dem gestohlenen Wagen ein.

Polizei bittet um Hinweise

Wer in der Nacht zu Sonntag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Industriestraße beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 in Burscheid unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

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Serie von Autoaufbrüchen in Bergisch Gladbach – Polizei sucht Zeugen

15 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Gleich drei Fahrzeuge sind in der Nacht auf Sonntag (14. September) in Bergisch Gladbach von Unbekannten aufgebrochen worden. Die Täter erbeuteten unter anderem ein Tablet, Werkzeuge und elektrische Gartengeräte.

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Erster Fall in Bockenberg

In der Graf-Hermann-Straße wurde ein Firmenwagen vom Typ Ford Transit aufgebrochen. Das Schloss der Fahrertür wurde gewaltsam geöffnet, aus dem Innenraum stahlen die Täter ein Tablet. Der Schaden liegt nach Polizeiangaben bei rund 1.000 Euro.

Renault Clio ohne Beute

Nur wenige hundert Meter entfernt, in der Giselbertstraße, traf es einen Renault Clio. Hier schlugen die Täter eine Seitenscheibe ein, nahmen jedoch nichts mit. Es blieb beim Sachschaden.

Werkzeugdiebstahl in Heidkamp

Ein weiterer Fall ereignete sich in der Buchholzstraße im Stadtteil Heidkamp. Dort schlugen Unbekannte die Scheibe eines Opel Vivaro ein und entwendeten mehrere elektrische Gartengeräte sowie Werkzeug. Der Schaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Polizei ermittelt und bittet um Hinweise

In allen drei Fällen wurden Strafanzeigen wegen Diebstahls aus Kraftfahrzeugen aufgenommen. Die Polizei prüft derzeit, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht.

Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den betroffenen Straßen beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Verkehrsunfall Remscheider Straße - WK

Schwerer Motorradunfall in Wermelskirchen – 57-Jähriger verletzt

15 September 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Am Sonntagvormittag (14. September) ist ein Motorradfahrer bei einem Unfall auf der Remscheider Straße schwer verletzt worden. Die Polizei musste die Straße für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Richtungen sperren.

Verkehrsunfall Remscheider Straße – WK

Kontrollverlust in der Kurve

Der 57-jährige Mann aus Krefeld war gegen 10:45 Uhr aus Preyersmühle kommend in Richtung Wermelskirchen-Mitte unterwegs. In einer Kurve verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seine KTM-Maschine und stürzte auf die Fahrbahn.

Das Motorrad rutschte noch mehrere Meter weiter und prallte schließlich gegen einen entgegenkommenden Ford eines 60-jährigen Remscheiders.

Schwer verletzt ins Krankenhaus

Ersthelfer kümmerten sich sofort um den verunglückten Motorradfahrer, bis Rettungskräfte eintrafen. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Hoher Sachschaden, Straße gesperrt

Sowohl das Motorrad als auch der Pkw wurden bei dem Zusammenstoß stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mehr als 12.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Remscheider Straße vollständig gesperrt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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