Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Bad Honnef/Linz und Neustadt/Wied ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem eine Frau ihr Leben verlor.
Autofahrerin von Lkw erfasst
Nach Angaben der Polizei hatte die Autofahrerin ihr Fahrzeug kurz hinter der Anschlussstelle am Fahrbahnrand abgestellt und war anschließend aus ihrem Pkw ausgestiegen. Dabei wurde sie von einem herannahenden Lkw erfasst. Trotz schneller Hilfe und Wiederbelebungsversuchen durch Rettungskräfte erlag die Frau noch am Unfallort ihren Verletzungen.
Verkehrsbehinderungen durch Unfallaufnahme
Die Unfallaufnahme führte zu erheblichen Einschränkungen auf der A3. Der Verkehr staute sich über mehrere Kilometer, da Rettungskräfte, Polizei und ein Abschleppdienst vor Ort im Einsatz waren. Es wurde eine großräumige Umleitung eingerichtet, um den Verkehr zu entlasten.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Der Fahrer des Lkw wurde vor Ort betreut und steht unter Schock.
Appell an Verkehrsteilnehmer
Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht und Rücksichtnahme, insbesondere bei Gefahrensituationen auf Autobahnen. Das Verlassen eines Fahrzeugs auf der Fahrbahn ist extrem gefährlich und sollte nur im Notfall erfolgen.
Die A3 ist eine der meistbefahrenen Autobahnen in Deutschland, und Vorfälle wie dieser verdeutlichen die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen für alle Beteiligten.
Die Krise um den Bauunternehmer Christoph Gröner und sein weit verzweigtes Unternehmensimperium erreicht einen neuen Tiefpunkt. Das Amtsgericht Leipzig hat den prominenten Immobilienentwickler in einem spektakulären Schritt entmachtet. Wie aus einer offiziellen Mitteilung vom 10.12.2024 hervorgeht, wurde Christoph Gröner im Rahmen eines Insolvenzeröffnungsverfahrens das allgemeine Verfügungsrecht über das Vermögen der Gröner Group GmbH entzogen. Derartige Maßnahmen, die als „allgemeines Verfügungsverbot“ bezeichnet werden, sind in Insolvenzverfahren äußerst selten und verdeutlichen die ernste Lage, in der sich die Unternehmensgruppe befindet.
Kein Baubeginn an der Strunde – dafür Insolvenzen
„Harter Eingriff“ erschüttert Gröner-Imperium
Ein führender Insolvenzverwalter äußerte sich gegenüber den Medien zu der Entscheidung: „Das ist ein harter Eingriff, der selten vorkommt.“ Die Gröner Group GmbH, eine der beiden zentralen Dachgesellschaften des Gröner-Firmennetzwerks, ist damit faktisch unter externer Kontrolle gestellt worden. Das Gericht erklärte: „Der Schuldnerin wird verboten, über Gegenstände ihres Vermögens zu verfügen.“ Damit wird Gröner selbst weitestgehend von der Steuerung des Unternehmens ausgeschlossen.
Die Entscheidung wirft weitere Fragen über die Zukunft laufender Bauprojekte auf, insbesondere in Bergisch Gladbach, wo das Wachendorff-Areal ein zentrales Vorhaben der Gruppe darstellt.
Bergisch Gladbach im Fokus: Noch größere Unsicherheiten für das Projekt „An der Strunde“
Die Entmachtung Gröners verstärkt die Unsicherheit rund um das geplante „An der Strunde“-Projekt in Gronau. Mit dem Ziel, 450 dringend benötigte Wohnungen zu schaffen, war das Wachendorff-Areal lange als Hoffnungsträger für den lokalen Wohnungsmarkt angesehen worden. Doch mit der erneuten Eskalation im Gröner-Imperium ist völlig unklar, ob und wie das Projekt fortgesetzt werden kann. Die Stadt Bergisch Gladbach und der Projektentwickler CG RE AG hatten zuletzt Fortschritte für das 1. Quartal 2025 angekündigt – ein Zeitplan, der angesichts der jüngsten Entwicklungen immer unrealistischer erscheint.
Frank Samirae, Stadtrat der Bürgerpartei GL, der bereits frühzeitig vor den Risiken gewarnt hatte, zeigt sich besorgt: „Die Entmachtung Christoph Gröners durch das Amtsgericht Leipzig stellt einen neuen Tiefpunkt dar. Es muss dringend geprüft werden, ob die Stadt rechtzeitig auf die drohende Gefahr reagiert hat. Die Bürgerinnen und Bürger von Bergisch Gladbach können es sich nicht leisten, dass dieses wichtige Bauprojekt endgültig zum Stillstand kommt.“
Stadt Bergisch Gladbach in Zugzwang: Forderungen nach Transparenz und schneller Handlung
Frank Samirae (BGL)
Samirae erneuerte seine Forderung nach umfassender Transparenz und schnellem Handeln seitens der Stadt. Bereits am 7. November 2024 hat er eine Anfrage im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss eingereicht, um die Stadtverwaltung zu Maßnahmen zu drängen. „Es geht jetzt darum, alle rechtlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten auszuloten, um das Projekt ‚An der Strunde‘ zu retten und so den Wohnungsmarkt in Bergisch Gladbach zu entlasten,“ betonte Samirae.
Die Stadtverwaltung steht unter Druck, sich zu den neuesten Entwicklungen zu positionieren und Maßnahmen zur Sicherung der geplanten Bauprojekte einzuleiten.
Ausblick: Bergisch Gladbach in unruhigem Fahrwasser
Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, ob es der Stadt Bergisch Gladbach gelingt, gemeinsam mit den verbleibenden Verantwortlichen der Gröner-Unternehmensgruppe und möglichen neuen Investoren einen Ausweg aus der Krise zu finden. Ohne zeitnahe Lösungen droht der Stillstand auf dem Wachendorff-Areal weiterzugehen – mit weitreichenden Konsequenzen für die gesamte Region.
In der sonst besinnlichen Vorweihnachtszeit sorgt das Ordnungsamt der Stadt Bergisch Gladbach für Empörung unter Händlern, Anwohnern und Kunden in der Schlossstraße. Mit einer rigorosen Bußgeldpraxis und einer fragwürdigen Fußgängerzonenregelung scheint die Stadt nicht nur das Weihnachtsgeschäft der Händler zu gefährden, sondern auch das Vertrauen der Bürger zu verspielen.
Fußgängerzone ohne rechtliche Grundlage
Die Schlossstraße, die aufgrund einer Baustelle ohnehin schon unter erschwerten Bedingungen leidet, wurde vom Baustellenmanagement der Stadt kurzerhand zur Fußgängerzone erklärt – und das offenbar ohne rechtliche Grundlage. Ein Beschluss des Stadtrats fehlt, und viele Bürger akzeptieren die Maßnahme schlicht nicht. Dass eines der Fußgängerzonenschilder unlängst umgefahren wurde und nun Passanten gefährdet, unterstreicht das Chaos vor Ort.
Bensberger Händler leiden unter einer illegal eingerichteten Fußgängerzone
Gezielte Bußgeldaktionen in Einkaufszeiten
Besonders pikant: Das Ordnungsamt soll gezielt zu den Stoßzeiten auftreten, in denen die meisten Kunden in der Schlossstraße einkaufen – und parken. Händler berichten von systematischen Bußgeldaktionen, die insbesondere zur Mittagszeit und am frühen Abend stattfinden, wenn die Geschäfte Hochbetrieb haben könnten. „Die Kunden sind verunsichert und bleiben weg. Wer möchte schon beim Weihnachtseinkauf riskieren, ein Knöllchen zu bekommen?“, klagt eine Ladenbesitzerin.
Ein weiterer Vorwurf: Auch Händler selbst, ihre Lieferanten und sogar Krankentransporte werden nicht verschont. „Es ist völlig absurd. Wir können unsere Waren nicht mehr vernünftig anliefern, ohne dass ein Mitarbeiter vom Ordnungsamt auftaucht“, berichtet ein Händler. „Ein Lieferant wurde letzte Woche mit einem Bußgeld belegt, weil er vor meiner Tür gehalten hat. Wie soll das funktionieren?“
Bürger schieben es auf die Finanzlage der Stadt
Viele Bürger sind überzeugt, dass das Verhalten der Stadtverwaltung mit der angespannten finanziellen Lage der Kommune zusammenhängt. „Die Stadt ist pleite, und das merkt man. Anders lässt sich dieses bizarre Verhalten nicht erklären“, sagt eine Anwohnerin, die miterlebt hat, wie ein Krankentransport mit einem Bußgeld belegt wurde, während der Fahrer einen gehunfähigen Patienten abholte. „Das ist nicht nur unverschämt, sondern unmenschlich.“
Dramatischer Umsatzrückgang bei Händlern
Die Auswirkungen auf die Händler in der Schlossstraße sind gravierend. Viele berichten von einem deutlichen Rückgang der Kundenfrequenz und einem damit verbundenen Umsatzverlust. „Normalerweise ist das Weihnachtsgeschäft die wichtigste Zeit des Jahres. Dieses Jahr sieht es so aus, als würden wir auf unseren Waren sitzenbleiben“, erklärt ein Geschäftsinhaber. „Die Leute haben einfach keine Lust auf den Stress, den diese absurde Regelung verursacht.“
Schon umgefahren: Schild der illegalen Fußgängerzone
Forderungen nach Konsequenzen
Die Stimmung in Bensberg ist aufgeheizt. Händler, Anwohner und Kunden fordern eine sofortige Aufhebung der Fußgängerzonenregelung und ein Ende der Bußgeldaktionen. „Die Stadt zerstört das Weihnachtsgeschäft und vergrault nicht nur die Kunden, sondern auch die Händler, die hier investieren und Arbeitsplätze schaffen“, fasst ein Sprecher der örtlichen Händlerinitiative zusammen.
Ob die Verantwortlichen auf die wachsende Kritik reagieren und die Maßnahmen überdenken, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Die aktuelle Situation gefährdet nicht nur den Erfolg des Weihnachtsgeschäfts, sondern auch das Vertrauen der Bürger in ihre Stadtverwaltung.
Smartphones sind ständige Begleiter im Alltag und gehören zu den am häufigsten genutzten Geräten. Doch ein Moment der Unachtsamkeit reicht aus, und das teure Display ist beschädigt. Um das zu verhindern, sind hochwertige Schutzscheiben unverzichtbar – und genau hier kommt der EDV Service Samirae in der Schlossstraße 33 ins Spiel.
Warum sind Schutzscheiben so wichtig?
Die empfindlichen Bildschirme moderner Smartphones sind anfällig für Kratzer, Risse und Brüche, die schnell hohe Reparaturkosten verursachen können. Schutzscheiben bieten eine effektive Barriere gegen diese Schäden. Besonders die hochwertigen Alkaya Schutzscheiben, die beim EDV Service Samirae erhältlich sind, überzeugen durch ihre hohe Qualität und Langlebigkeit.
Vorteile von Alkaya Schutzscheiben:
Hochfeste Materialien: Bieten optimalen Schutz vor Stürzen und Kratzern.
Kristallklare Transparenz: Garantieren ein uneingeschränktes Seherlebnis.
Einfache Reinigung: Fingerabdrücke und Schmutz lassen sich mühelos entfernen.
Blasenfreie Montage: Perfekter Sitz ohne störende Luftblasen.
Professionelle Montage bei Samirae
Damit der Schutz perfekt sitzt und seine volle Wirksamkeit entfalten kann, bietet der EDV Service Samirae nicht nur den Verkauf der Alkaya Schutzscheiben an, sondern übernimmt auch die fachgerechte Montage vor Ort. Die Experten sorgen dafür, dass die Schutzscheibe exakt und blasenfrei aufgebracht wird, damit Ihr Smartphone optimal geschützt ist.
Besuchen Sie uns in der Schlossstraße 33
Vertrauen Sie Ihr Smartphone den Profis an! Bringen Sie Ihr Handy zum EDV Service Samirae in Schlossstraße 33, 51429 Bergisch Gladbach und sichern Sie sich eine Alkaya Schutzscheibe – inklusive professioneller Anbringung. Mit diesem Schutz bleibt Ihr Smartphone länger in Top-Zustand und Sie sparen sich kostspielige Reparaturen.
Ab dem Schuljahr 2025/26 wird Wermelskirchen einen neuen Standort für die Förderschule für geistige Entwicklung bieten. Das Gebäude im Gewerbegebiet an der Burger Straße soll zunächst als Interimsstandort für zehn Jahre angemietet werden und bis zu 100 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Ziel ist es, die bestehenden Förderschulen im Rheinisch-Bergischen Kreis zu entlasten, die in den letzten Jahren steigende Schülerzahlen verzeichnet haben.
Zukunftssichere Lösung für den Kreis
„Mit diesem Standort schaffen wir ein sicheres Lernumfeld für unsere Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedarfen und stellen die Zukunftsfähigkeit unserer Förderschulen sicher“, erklärt Aggi Thieme, Schuldezernentin des Rheinisch-Bergischen Kreises. Landrat Stephan Santelmann betont die Bedeutung dieses Schrittes: „Wir sichern nicht nur die Bildungsqualität, sondern stärken den Kreis auch als attraktiven Bildungsstandort.“
Die Stadt Wermelskirchen hat den Rheinisch-Bergischen Kreis bei der Standortsuche aktiv unterstützt. Bürgermeisterin Marion Holthaus vermittelte die Immobilie, die durch ihre Größe und Ausstattung für den Schulbetrieb ideal ist. „Die kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten war ein entscheidender Faktor für den Erfolg dieses Projekts“, so Santelmann.
Optimal ausgestattete Räumlichkeiten
Das neue Schulgebäude bietet große Klassenräume sowie Differenzierungs- und Fachräume, die speziell auf die Bedürfnisse der Schüler abgestimmt sind. Gleichzeitig können die bisherigen Förderschulen durch die Entlastung ihre Räumlichkeiten wieder vollständig in ihrer ursprünglichen Funktion nutzen.
Um die Immobilie bis zum Schulstart 2025/26 optimal vorzubereiten, arbeitet der Kreis eng mit der Schulaufsicht, der Stadt Wermelskirchen, den Eigentümern und den Schulleitungen zusammen. „Der Eigentümer wird das Gebäude zeitnah nach unseren Anforderungen ertüchtigen“, erklärt Thieme. Parallel dazu sollen Eltern und Schüler in den Prozess eingebunden werden, um den Übergang reibungslos zu gestalten.
Schulentwicklungsplan in Arbeit
Der neue Standort ist Teil einer umfassenderen Planung zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der Förderschullandschaft im Rheinisch-Bergischen Kreis. Aktuell wird ein Schulentwicklungsplan erstellt, der Schülerzahlen, bestehende Schulstandorte und zukünftige Anforderungen analysiert. Die Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung der Schullandschaft liefern und auch die langfristige Planung für den Standort in Wermelskirchen berücksichtigen.
Mit dem neuen Standort setzt der Rheinisch-Bergische Kreis ein wichtiges Zeichen für Inklusion und Bildungsgerechtigkeit und schafft gleichzeitig dringend benötigte Kapazitäten für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen.
Am Montagmorgen (09.12.) wurde die Polizei zu einem Gymnasium in der Pérenchiesstraße in Overath gerufen, nachdem der Hausmeister mehrere Farbschmierereien auf dem Schulgelände entdeckt hatte.
Schriftzüge in lila und roter Farbe
Während seines Kontrollgangs gegen 08:00 Uhr bemerkte der Hausmeister, dass Wände mehrerer Gebäude sowie Bänke auf dem Schulhof mit lila und roter Farbe beschmiert worden waren. Die Schriftzüge „Real“ und „Juicu“ prangerten an verschiedenen Stellen. Am Freitagnachmittag (06.12.) gegen 16:00 Uhr waren die Schmierereien noch nicht vorhanden, sodass die Tatzeit vermutlich zwischen Freitagabend und Montagmorgen liegt.
Sachschaden im vierstelligen Bereich
Der durch die Farbschmierereien entstandene Schaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen und ermittelt nun zu den Tätern.
Zeugen gesucht
Wer Hinweise zur Tat oder zu den Verursachern geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um die Verantwortlichen für die Sachbeschädigung zur Rechenschaft zu ziehen.
Das Kölner Projekt „Edelgard schützt“ wurde für sein Engagement zur Sicherheit von Frauen und Mädchen mit dem Rheinlandtaler 2024 ausgezeichnet. Die Initiative, die nach den Übergriffen in der Silvesternacht 2015 ins Leben gerufen wurde, erhielt die Ehrung, die mit 1.000 Euro dotiert ist, für ihren Einsatz, Schutz und Unterstützung für Betroffene sexualisierter Gewalt bereitzustellen.
Schutzorte und mobile Hilfe
„Edelgard schützt“ bietet Frauen und Mädchen in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen Schutz und Unterstützung. Über 200 Cafés, Geschäfte, Bars und Clubs in Köln haben sich dem Projekt angeschlossen und fungieren als Schutzorte. Diese sind auf einer interaktiven Stadtkarte verzeichnet und durch Sticker in Schaufenstern leicht erkennbar.
Während Großveranstaltungen wie dem Straßenkarneval ist das „Edelgard-mobil“ im Einsatz – ein Bus, der als mobile Anlaufstelle dient und Betroffenen in akuten Situationen Schutz und Hilfe bietet.
Finanzielle Unsicherheit trotz Anerkennung
Trotz der Ehrung steht die Zukunft des Projekts auf unsicheren Beinen. Die Finanzierung für 2025 ist bislang unklar, und die Stadt Köln hat bisher nur 40.000 Euro zugesagt – zu wenig, um die neu gegründete Koordinierungsstelle weiterzuführen. Diese ist jedoch zentral für die Organisation von Helferinnen und Helfern sowie die Professionalisierung des Projekts. Eine Entscheidung über den städtischen Haushalt und damit über die Zukunft von „Edelgard schützt“ wird erst im Februar 2025 erwartet.
Systemischer Handlungsbedarf im Gewaltschutz
Nicht nur „Edelgard schützt“ kämpft mit finanziellen Engpässen. Frauenhäuser und Beratungsstellen bundesweit sind ebenfalls unterfinanziert. Familienministerin Lisa Paus plant ein Gewaltschutzgesetz, das den Schutz von Frauen und Mädchen verbessern und die Finanzierung von Einrichtungen wie Frauenhäusern sicherstellen soll.
„Das Gewalthilfegesetz könnte unsere Arbeit enorm erleichtern“, betont Suna Tanis von der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW. Sie hofft, dass das Gesetz verabschiedet wird, um dringend benötigte finanzielle Mittel bereitzustellen. Der Gesetzesentwurf steht jedoch auf der Kippe, da die Bundesregierung für seine Verabschiedung auf Unterstützung aus der Opposition angewiesen ist.
Ein starkes Zeichen für Betroffene
Die Verleihung des Rheinlandtalers setzt ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung von Projekten wie „Edelgard schützt“. Sie zeigen, wie zivilgesellschaftliches Engagement Frauen und Mädchen in Notsituationen zur Seite stehen kann – und wie dringend langfristige Unterstützung durch gesicherte finanzielle Mittel benötigt wird.
Kardinal Rainer Maria Woelki hat im Streit gegen die Bild-Zeitung erneut vor Gericht gesiegt. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln untersagte der Zeitung, weiter zu behaupten, der Kardinal habe Missbrauchsvorwürfe absichtlich geheim gehalten. Mit dem Urteil ist der Rechtsstreit rechtskräftig beendet.
Hintergrund des Verfahrens
Der Fall dreht sich um Vorwürfe gegen den ehemaligen Sternsinger-Präsidenten Winfried Pilz, der 2019 verstorben ist. Laut Bild-Bericht vom Juli 2022 habe Woelki seit seinem Amtsantritt 2014 bewusst Informationen über Pilz zurückgehalten und damit gegen seine Dienstpflichten verstoßen. Diese Behauptung konnte das Blatt jedoch nicht belegen.
Kardinal Woelki erklärte unter Eid, er habe sich erst im Juni 2022 intensiv mit den Vorwürfen beschäftigt. Vor Woelkis Amtszeit hatte bereits sein Vorgänger, Kardinal Meisner, versäumt, das Bistum Dresden-Meißen über die Vorwürfe gegen Pilz zu informieren. Pilz hatte seinen Ruhestand in diesem Bistum verbracht.
Gericht: Behauptungen unbelegt
Das OLG urteilte, dass die Formulierung der Bild-Zeitung eine verdeckte Behauptung darstellt, für die es keine Beweise gibt. Bereits in erster Instanz hatte das Landgericht Köln die Vorwürfe der Zeitung als unbelegt zurückgewiesen.
Rechtskräftiges Urteil ohne Revision
Mit dem Urteil des Oberlandesgerichts ist der Fall endgültig abgeschlossen. Da der Streitwert bei 20.000 Euro liegt, ist eine Revision vor dem Bundesgerichtshof nicht möglich. Der Sieg vor Gericht stärkt die Position Woelkis in einem ohnehin belasteten Umfeld von Vorwürfen und öffentlicher Kritik.
Der Fall unterstreicht die Bedeutung sorgfältiger Recherche und klarer Beweislage in der Berichterstattung über sensible Themen wie den Umgang mit Missbrauchsvorwürfen in kirchlichen Institutionen.
In der Nacht zum 7. Dezember 2024 wurden mehrere Tatverdächtige beim Aufbrechen einer Packstation an der Overather Straße / Am Stockbrunnen in Bergisch Gladbach-Bensberg beobachtet. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, darunter der Einsatz mehrerer Funkstreifenwagen, eines Polizeidiensthundes und eines Hubschraubers, gelang den Tätern die Flucht.
Flucht der Täter und Fahndung
Der Einbruch wurde kurz nach Mitternacht gemeldet. Beim Eintreffen der Polizeikräfte hatten die Täter das Gebiet bereits verlassen. Intensive Suchmaßnahmen in der Umgebung blieben erfolglos, sodass es zu keiner Festnahme kam. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.
Sachschaden und Ermittlungen
Die Packstation wurde durch die Tat beschädigt, die genaue Höhe des Sachschadens ist jedoch noch unklar. Ebenfalls ungeklärt bleibt, ob und welche Gegenstände aus der Packstation entwendet wurden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet und bittet mögliche Zeugen um Mithilfe.
Zeugenaufruf
Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Umgebung der Packstation können unter der Rufnummer 02202-205-0 an die Kreispolizeibehörde Rhein-Berg gemeldet werden. Jede Information könnte helfen, die Täter zu identifizieren und weiteren Schaden zu verhindern.
Am Nikolaustag, dem 6. Dezember 2024, kam es in Bergisch Gladbach zu zwei Einbruchsdiebstählen, bei denen unbekannte Täter in Wohnungen von Mehrfamilienhäusern eindrangen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Einbruch in Frankenforst
Zwischen 6:05 Uhr und 19:05 Uhr verschafften sich die Täter Zugang zu einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Frankenforster Straße. Dabei wurde die Wohnungstür gewaltsam aufgehebelt. Anschließend durchsuchten die Einbrecher die Wohnung und entwendeten diversen Schmuck. Die Bewohner waren während des Einbruchs nicht zu Hause und entdeckten die Tat erst bei ihrer Rückkehr.
Einbruch in Paffrath
Ein weiterer Einbruch ereignete sich am gleichen Tag im Töpferweg. Zwischen 17:00 Uhr und 22:15 Uhr gelangten die Täter durch ein aufgehebeltes, rückwärtiges Fenster in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Auch hier durchwühlten die Einbrecher die Räume und entwendeten Schmuck sowie Bargeld. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter gezielt in Abwesenheit der Bewohner zuschlugen und sich dabei unauffällig verhielten.
Zeugen gesucht
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02202-205-0 zu melden. Jeder Hinweis könnte helfen, die Täter zu fassen und weitere Einbrüche zu verhindern. Die Polizei erinnert zudem daran, auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Wohngebieten zu achten und dies umgehend zu melden. Eine erhöhte Wachsamkeit kann dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern.