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Verkehrsunfall auf der Kölner Straße unter Alkoholeinfluss

Bergisch Gladbach: Alkoholisierte Fahrerin verursacht Unfälle mit hohem Schaden

12 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Montagabend (11.11.) wurde die Polizei in den Stadtteil Kaule zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich gegen 18:10 Uhr auf der Kölner Straße ereignete. Eine 42-jährige Bergisch Gladbacherin war mit ihrem Hyundai in Richtung Frankenforster Straße unterwegs, als sie von ihrem Fahrstreifen abkam und mit einem am Fahrbahnrand geparkten Hyundai kollidierte. Der Aufprall war so stark, dass der geparkte Wagen gegen einen Ford und dieser wiederum gegen einen davor abgestellten Toyota geschoben wurde.

Verkehrsunfall auf der Kölner Straße unter Alkoholeinfluss

Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass die Fahrerin unter Alkoholeinfluss stand. Sie wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Es stellte sich heraus, dass die Frau zuvor in der Buddestraße bereits in einen Auffahrunfall verwickelt war und sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte. Zudem war sie vor dem zweiten Unfall auf den Gehweg geraten, auf dem sich Passanten befanden – glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Gefährdung im Straßenverkehr und Unfallflucht, erwarten die 42-Jährige nun. Die Beamten stellten außerdem ihren Führerschein sicher. Der Sachschaden an allen betroffenen Fahrzeugen wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Der Hyundai der Unfallverursacherin musste abgeschleppt werden, während sich die Besitzer der weiteren beschädigten Autos eigenständig um deren Bergung kümmerten.

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Mittelkonsole aus BMW entwendet

Bergisch Gladbach: Diebstahl im Duckterather Weg – Mittelkonsole und Elektronik aus BMW entwendet

11 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntagvormittag (10.11.) musste der Besitzer eines schwarzen BMW in Bergisch Gladbach feststellen, dass sein Fahrzeug aufgebrochen worden war. Der Pkw war am Freitagabend (08.11.) gegen 20:00 Uhr verschlossen vor einem Mehrfamilienhaus im Duckterather Weg abgestellt worden. Bei seiner Rückkehr bemerkte der Besitzer, dass Unbekannte das hintere Dreiecksfenster auf der rechten Seite des Fahrzeugs eingeschlagen hatten.

Mittelkonsole aus BMW entwendet

Die Täter hatten es auf die hochwertige Technik abgesehen: Sie bauten die gesamte Mittelkonsole samt Elektronik aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Neben der technischen Ausstattung sind auch Einbruchschäden am Fahrzeug entstanden, was die Gesamtschadenssumme weiter erhöht.

Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls und ist auf Hinweise angewiesen. Zeugen, die zwischen Freitagabend und Sonntagvormittag verdächtige Beobachtungen im Duckterather Weg gemacht haben, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu wenden. Ansprechpartner sind unter der Rufnummer 02202 205-0 erreichbar.

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2024-11-07 Nistkästen (3)(1)

Neue Nistkästen für Meise & Co.: StadtGrün fördert Lebensraum für Vögel

07 November 2024 von Felix Morgenstern

In städtischen Gebieten wird der Lebensraum für wildlebende Tiere zunehmend knapp. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Abteilung StadtGrün der Stadt Bensberg unter dem Motto „Du hast jawohl ’ne Meise!“ eine Aktion zur Förderung der Vogelvielfalt gestartet. Insgesamt 150 Nisthöhlen sollen in den kommenden Wochen in städtischen Parks, an Straßenbäumen und auf Friedhöfen angebracht werden.

Am Donnerstag, den 7. November, hängte der Beigeordnete Thore Eggert symbolisch den ersten Nistkasten an einer alten Esskastanie im Innenhof des Technischen Rathauses auf. Die neuen Nistkästen werden im Frühjahr 2025 bereit sein, den heimischen Vogelarten als Brutplätze zu dienen, und können bereits im kommenden Winter als geschützte Nachtquartiere genutzt werden.

„Dieser Schutz vor Zugluft und Kälte ist für die Vögel im Winter entscheidend“, erklärt Christian Nollen, Leiter der Abteilung StadtGrün. „Er hilft den Tieren mehr als eine zusätzliche Fütterung.“ Das Projekt, das rund 4.500 Euro kostet, wurde in enger Abstimmung mit der Abteilung Umweltschutz geplant. So konnte der fachgerechte Einsatz der Nisthöhlen in puncto Auswahl, Aufhängung und Reinigung gewährleistet werden. Die professionellen Nisthöhlen bestehen aus einem atmungsaktiven Beton und sind langlebig – eine nachhaltige Investition sowohl finanziell als auch ökologisch.

Die Aktion kommt verschiedenen Vogelarten zugute, darunter Kohl-, Blau-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeisen, Gartenrotschwanz, Kleiber, Schnäpper sowie Feld- und Haussperlinge. Besonders interessant: Die Meisen haben eine natürliche Vorliebe für die Larven der Kastanienminiermotte – ein Schädling, der Rosskastanien erheblich zusetzt. Durch das gezielte Aufhängen der Nistkästen können die Vögel als natürliche Schädlingsbekämpfer wirken, was nicht nur die Bäume stärkt, sondern auch zur Erhaltung des Stadtklimas beiträgt.

Die Stadtverwaltung hofft, mit der Initiative Bürgerinnen und Bürger dazu zu inspirieren, ebenfalls Lebensräume für Tiere zu schaffen. Carsten Mai von der Abteilung Umweltschutz betont jedoch: „Eine regelmäßige Reinigung im Frühjahr ist wichtig. Wenn die Nisthöhlen ungepflegt bleiben, meiden viele Vögel sie. Einmal gründlich reinigen reicht, um sie wieder nutzbar zu machen.“

Die Stadt zeigt mit der Aktion, dass ein kleiner Beitrag viel bewirken kann – sowohl für die Artenvielfalt als auch für ein lebenswertes städtisches Umfeld.

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2024-11-06 Brückensperrung Zaubersee(1)

Sperrung der Brücken am Zaubersee: Beliebte Wegeverbindung in Refrath vorübergehend geschlossen

07 November 2024 von Felix Morgenstern

Die Brücken am idyllischen Zaubersee in Refrath, die den Alten Traßweg und Neuen Traßweg miteinander verbinden, müssen ab sofort aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Stadtverwaltung teilte mit, dass im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle erhebliche Sicherheitsmängel an einer der beiden Holzbrücken festgestellt wurden. Zur Vermeidung von Unfällen werden daher beide Brücken bis auf Weiteres geschlossen.

Die Holzbrücken, die ein zentrales Element der beliebten Grünfläche darstellen, sind besonders bei Spaziergängern und Familien beliebt, da der Weg auch zu einem nahegelegenen Spielplatz führt. Doch eine Untersuchung zeigte, dass eine Reparatur der defekten Brücke nicht wirtschaftlich sei, sodass ein Abriss und Neubau notwendig werden. Der Neubau der Brücke ist für das Jahr 2025 vorgesehen und wird ein umfangreiches Genehmigungsverfahren durchlaufen, das Zeit erfordert. Mit einer Wiedereröffnung ist frühestens im dritten Quartal 2025 zu rechnen.

Für alle Spaziergänger und Anwohner gibt es alternative Routen: Der Alte Traßweg und der Neue Traßweg stehen weiterhin als Umgehungswege zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für diese Maßnahme und versichert, dass die Wiederherstellung der Verbindung über den Zaubersee eine hohe Priorität hat.

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Burscheid: Lenkrad und Wertgegenstände aus Mercedes entwendet – Polizei sucht Zeugen

07 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Mittwochvormittag (06.11.) wurde die Polizei in die Carl-Lauterbach-Straße in Burscheid gerufen. Ein dort geparkter schwarzer Mercedes war offenbar Ziel eines Einbruchs geworden. Der Diebstahl, der sich zwischen Dienstagabend (05.11., 23:00 Uhr) und Mittwochvormittag (06.11., 11:30 Uhr) ereignete, führte zu einem erheblichen Schaden: Die unbekannten Täter entwendeten das Lenkrad des Fahrzeugs und durchsuchten den gesamten Innenraum. Dabei stießen sie auf eine Handtasche, die ebenfalls mitgenommen wurde. Diese enthielt neben Bargeld auch mehrere Parfümflaschen, die im Zuge des Diebstahls ebenfalls verschwanden.

Die Polizei, die vor Ort eine Strafanzeige aufnahm, ist nun auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Solche Vorfälle häufen sich in letzter Zeit, und oft handelt es sich bei den Tätern um gezielte Banden, die auf den Diebstahl hochwertiger Fahrzeugteile spezialisiert sind. Der entwendete Lenker sowie die anderen gestohlenen Gegenstände stellen für die Polizei wertvolle Spuren dar, die potenziell zu den Tätern führen könnten. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 3 hoffen daher auf Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Personen in der Umgebung des Tatorts bemerkt haben, die ungewöhnlich erschienen. Hinweise nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

Die Polizei rät zudem allen Fahrzeugbesitzern, Wertgegenstände nicht im Auto zu lassen und auf sichere Parkplätze, idealerweise in geschützten Garagen, auszuweichen.

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Unfall

Schwerer Unfall in Köln-Sülz: ADFC fordert mehr Sicherheit für Radfahrende auf der Luxemburger Straße

06 November 2024 von Felix Morgenstern

Ein fünfjähriger Junge wurde gestern Morgen an der Kreuzung Luxemburger Straße/Gottesweg in Köln-Sülz von einem LKW angefahren und schwer verletzt. Der Unfall hat eine neue Debatte über die Sicherheit von Radfahrenden an stark befahrenen Straßen ausgelöst. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) fordert jetzt dringend Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit an dieser gefährlichen Kreuzung.

Der Unfallhergang: Junge unter LKW geraten

Der Fünfjährige war am Dienstagmorgen mit seinem Vater mit dem Fahrrad unterwegs. Laut Polizeibericht fuhr der Vater hinter seinem Sohn, als ein 57-jähriger LKW-Fahrer mit seinem Sattelzug nach rechts in die Luxemburger Straße abbog und das Kind übersah. Der Junge geriet unter die Hinterachse der Zugmaschine und wurde dabei schwer verletzt. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, über seinen aktuellen Zustand liegen jedoch noch keine Informationen vor.

Bereits in der Vergangenheit hatte es an derselben Stelle einen ähnlichen Unfall gegeben. Die Luxemburger Straße, eine wichtige und viel befahrene Verkehrsader in Köln, gilt allgemein als schlecht ausgestattet für Radfahrerinnen und Radfahrer.

Forderungen des ADFC: Separate Ampelschaltung für mehr Sicherheit

Der ADFC Köln reagierte unmittelbar auf den tragischen Unfall und forderte Maßnahmen zur Verbesserung der Radfahrsicherheit an der Kreuzung. Als konkrete Maßnahme schlägt der Fahrrad-Club eine separate Ampelschaltung für Radfahrende vor, um das Risiko von Abbiegeunfällen zu verringern. „An solchen Knotenpunkten ist die Sicht oft eingeschränkt, und eine zusätzliche Ampelschaltung könnte die Sicherheit für Radfahrende erheblich erhöhen,“ erklärte ein Sprecher des ADFC.

Zudem regt der ADFC an, das gesamte Konzept der Luxemburger Straße im Bereich der Kreuzung zu überarbeiten, um eine bessere Infrastruktur für Radfahrende zu schaffen und gefährliche Situationen zu vermeiden.

Radfahren in Köln: Herausforderungen und Sicherheitslücken

Der Unfall verdeutlicht erneut die Herausforderungen, denen Radfahrerinnen und Radfahrer im Kölner Stadtverkehr täglich ausgesetzt sind. Vor allem stark befahrene Straßen und Kreuzungen stellen oft ein hohes Risiko dar. Der ADFC weist darauf hin, dass Köln im Vergleich zu anderen Städten noch erheblichen Nachholbedarf bei der Radverkehrssicherheit habe und fordert die Stadtverwaltung auf, vermehrt sichere Radwege und Sichtschutzmaßnahmen zu schaffen.

Die Polizei ermittelt derzeit weiter zum Unfallhergang.

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2024-11-05 Seniorenbeiratswahl(1)

Seniorenbeiratswahl 2025-2030: Engagierte Stimmen für Bergisch Gladbachs Zukunft gesucht

06 November 2024 von Felix Morgenstern

Die Stadt Bergisch Gladbach bereitet sich auf die Wahl des neuen Seniorenbeirats für die Amtszeit von 2025 bis 2030 vor. Alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren haben die Möglichkeit, sich zur Wahl aufstellen zu lassen und sich für die Interessen der älteren Generation in der Kommunalpolitik einzusetzen. „Ihr Engagement – unsere Chance für die Zukunft“ lautet das Motto der Wahl und ermutigt alle Interessierten, aktiv zur Gestaltung der Stadt beizutragen.

Der Seniorenbeirat hat in den vergangenen 25 Jahren die Belange der Generation 60+ erfolgreich vertreten und bildet damit eine wichtige Stimme für mehr als ein Drittel der Stadtbevölkerung. „Ein engagierter Seniorenbeirat ist essenziell, um die Meinungen und Interessen dieser großen Bevölkerungsgruppe zur Geltung zu bringen“, betont Lisa Klemt vom städtischen Seniorenbüro.

Wahlvorschläge bis zum 22. Januar einreichen

Bürgerinnen und Bürger, die sich zur Wahl aufstellen lassen möchten, können Wahlvorschläge bis zum 22. Januar 2025 um 15 Uhr einreichen. Zur Steigerung der Bekanntheit der Kandidaten bietet das Wahlbüro Unterstützung bei der Erstellung eines Kandidatenprofils an. Frank Bodengesser vom Wahlbüro steht unter der Telefonnummer 02202-14 2888 oder per E-Mail unter wahlbuero@stadt-gl.de für Fragen zur Verfügung. Detaillierte Informationen zur Wahl und den Bewerbungsunterlagen finden Interessierte auch auf der städtischen Webseite.

Informationsveranstaltungen im November

Für einen tieferen Einblick in die Arbeit und die Bedeutung des Seniorenbeirats laden das Senioren- und Wahlbüro der Stadt zu mehreren Informationsveranstaltungen ein. Hier erfahren Interessierte alles Wichtige über die Arbeit des Beirats, Wahlvoraussetzungen und den Ablauf der Kandidatur. Zudem wird ein Überblick über die bisherige Amtszeit von 2020 bis 2025 gegeben.

Termine der Informationsveranstaltungen:

  • Dienstag, 12. November 2024: Caritas „Mittendrin“, Hauptstraße 249, 10:30 Uhr
  • Donnerstag, 14. November 2024: PRO Treff Progymnasium Bensberg e.V., Schlossstr. 84, 14:30 Uhr
  • Dienstag, 19. November 2024: TREFFpunkt „Anna Haus“ der Caritas, Schmidt-Blegge-Straße 18, 14:30 Uhr
  • Mittwoch, 27. November 2024: DRK „Refrather Treff“, Steinbrecher Weg 2, 15:00 Uhr

Darüber hinaus wird der aktuelle Seniorenbeirat am Mittwoch, den 26. November auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte für Gespräche und Fragen zur Verfügung stehen.

Gemeinsam für eine lebenswerte Stadt

Die Stadt Bergisch Gladbach ruft die Generation 60+ zur aktiven Mitwirkung auf und lädt alle ein, sich zu informieren und zu engagieren – für ein lebenswertes Bergisch Gladbach und eine starke Vertretung der älteren Bevölkerung.

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Musik trifft Technik: Workshop im zdi-Netzwerk begeistert Jugendliche für Musikprogrammierung

06 November 2024 von Felix Morgenstern

Im Herbstferien-Workshop des zdi-Netzwerks MINT Rhein-Berg in Bergisch Gladbach wurde am bib International College fleißig Musik produziert – aber diesmal nicht mit Instrumenten, sondern am Computer. Die Jugendlichen verwandelten ihre Ideen in digitale Musikdateien und erhielten spannende Einblicke in die Berufswelt der Musikproduktion und Soundtechnik. Der viertägige Workshop bot Einblicke in die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) und ermöglichte den Teilnehmenden, ihre Kreativität durch digitale Werkzeuge zu entfalten.

Obwohl das Niveau der Erfahrung unterschiedlich war – manche Teilnehmer hatten bereits in der Schule oder mit Apps wie GarageBand gearbeitet, andere waren komplette Neulinge – fanden alle schnell einen Zugang zur Welt der digitalen Musikproduktion. Die Teilnehmenden produzierten eigene Tracks in verschiedenen Genres und lernten dabei alle Schritte der Musikproduktion kennen. „Es war spannend, hautnah mitzuerleben, wie Musik entstehen kann. Die Dozenten haben mir tolle Anregungen gegeben, um meine Ideen umzusetzen,“ berichtete eine Teilnehmerin begeistert.

Dozenten fördern Kreativität und Fachwissen

Die erfahrenen Dozenten Manuel Carlos Lenz und Adalbert Wrona begleiteten die Jugendlichen mit Begeisterung durch den Workshop. „Wir waren beeindruckt von der Kreativität und den Ergebnissen der jungen Musikproduzentinnen und -produzenten,“ sagte Lenz. In praktischen Einheiten führten die Dozenten die Teilnehmenden ins Programmieren von Melodien, Harmonien und Beats ein. Sie bekamen auch eine Einführung in die Tontechnik und Sampleproduktion, was eine wichtige Grundlage für die Erstellung eigener Musikstücke bildet.

Kostenlose Software und Zukunftsperspektiven

Die Jugendlichen arbeiteten unter anderem mit Sonic Pi und FL Studio – freiverfügbaren Programmen, die ihnen ermöglichen, auch zu Hause weiter zu experimentieren und das Gelernte zu vertiefen. Die eingesetzte Software erlaubt das Programmieren und Kombinieren von Rhythmen, Harmonien und Melodien. So können die jungen Kreativen auch nach dem Workshop ihrer Leidenschaft nachgehen und ihre Musikprojekte weiterentwickeln.

Ein besonderer Schwerpunkt des Workshops war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur technisches Wissen zu vermitteln, sondern ihnen auch berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Während der Woche erfuhren sie, wie Studiengänge in Informatik und Soundtechnik aufgebaut sind und welche Karrieremöglichkeiten ihnen durch die Kombination von Technik und Kreativität offenstehen könnten.

Der Workshop hat es geschafft, Technik und Kunst auf inspirierende Weise zu verbinden und den Jugendlichen eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre kreativen Fähigkeiten weiterentwickeln können.

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Große Bauprojekte in Gefahr: Insolvenz von Gröner Group bedroht Wohnungsmarkt in Bergisch Gladbach

Große Bauprojekte in Gefahr: Insolvenz von Gröner Group bedroht Wohnungsmarkt in Bergisch Gladbach

05 November 2024 von Darian Lambert

Stadt gerät zunehmend unter Druck

Die jüngsten Entwicklungen rund um die Insolvenz der Gröner Group GmbH werfen düstere Schatten auf den ohnehin angespannten Wohnungsmarkt in Bergisch Gladbach. Während Bauprojekte wie das ehrgeizige „An der Strunde“-Projekt am Wachendorff-Gelände in Gronau seit Jahren als Hoffnungsträger für neuen Wohnraum galten, droht das bereits stagnierende Vorhaben nun endgültig ins Stocken zu geraten. Der renommierte Bauunternehmer Christoph Gröner, dessen weit verzweigte Unternehmensgruppe in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist, sieht sich mit einer drohenden Insolvenz konfrontiert – und die Auswirkungen könnten für Bergisch Gladbach gravierend sein.

Wohnen an der Strunde auf Wachendorff rückt in ferne Zukunft

Besonders betroffen zeigt sich Frank Samirae von der Bürgerpartei GL, der als Stadtrat bereits frühzeitig Alarm schlug. Samirae informierte den Bürgermeister Frank Stein über mögliche Risiken im Zusammenhang mit der Insolvenz der Gröner-Unternehmen und stellte zudem am 7. November 2024 eine umfassende Anfrage im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss der Stadt Bergisch Gladbach. Sein Ziel: Klarheit schaffen, inwieweit die Probleme bei der Gröner Group GmbH das „An der Strunde“-Projekt gefährden und welche Maßnahmen seitens der Stadt erforderlich sein könnten, um den Wohnungsbau im Wachendorff-Quartier dennoch voranzutreiben.

Stockender Fortschritt im Wachendorff-Areal: Stadtentwicklung in der Warteschleife

Trotz vollmundiger Versprechen und offizieller Stellungnahmen der CG RE AG, die als Projektentwickler tätig ist, scheint der Baustart auf dem Wachendorff-Gelände in weite Ferne gerückt zu sein. Während im Jahr 2022 bereits erste Gebäude abgerissen wurden, ist seither wenig Fortschritt zu verzeichnen. Noch immer liegt der Bauschutt des alten Fabrikgebäudes auf dem Gelände, und die geplanten 450 Wohnungen für die Region sind bislang nicht über die Planungsphase hinausgekommen.

In Anbetracht der nun eingetretenen Insolvenz wird die Dringlichkeit einer Lösung für die Stadt Bergisch Gladbach immer akuter. Frank Samirae aus dem Gladbacher Stadtrat mahnt: „Die geplante Schaffung von hunderten neuen Wohnungen ist nicht nur für die städtebauliche Entwicklung von zentraler Bedeutung, sondern insbesondere für den angespannten Wohnungsmarkt in Bergisch Gladbach. Die Menschen in dieser Stadt benötigen dringend bezahlbaren Wohnraum – das Projekt ‚An der Strunde‘ könnte einen bedeutenden Beitrag dazu leisten.“

Wohnungsmarkt unter Druck: Stadtverwaltung muss dringend handeln

Frank Samirae (BGL)

Die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach steht vor der Herausforderung, den Bebauungsplan (Nr. 2445 – An der Strunde) weiter zu verfolgen und gleichzeitig eine mögliche Verlagerung des Projekts in die Hände alternativer Investoren in Betracht zu ziehen. Frank Samiraes Anfrage an den Planungsausschuss fordert die Verantwortlichen auf, Klarheit über die Situation zu schaffen und die Stadtentwicklung nicht weiter zu verzögern.

Ein Sprecher der Stadt Bergisch Gladbach erklärte, dass das städtebauliche Konzept trotz der schwierigen Situation weiterhin Bestand habe. Die Stadt wolle die Gespräche mit der Gröner Group und weiteren beteiligten Unternehmen fortführen, um eine Lösung für das Projekt zu finden.

Sollte der Bau jedoch nicht wie geplant fortgesetzt werden, droht sich der Druck auf den Wohnungsmarkt weiter zu verschärfen. „Die bisherigen Verzögerungen sind bereits problematisch, aber die Insolvenz droht nun endgültig alle Pläne zu vereiteln“, so Samirae. Bergisch Gladbach wird in den kommenden Wochen mit Spannung verfolgen, wie die Stadtverwaltung und die betroffenen Unternehmen auf die drohende Krise reagieren – und welche Schritte unternommen werden, um den dringend benötigten Wohnraum am Wachendorff-Areal doch noch zu schaffen.

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2024-11-05 Gedanktafel NSU Mahnmal(1)

Enthüllung der Gedenktafel für das NSU-Mahnmal „10+1 Bäume“ auf dem Quirlsberg

05 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Montag, den 4. November 2024, wurde auf dem Quirlsberg in Bergisch Gladbach eine Gedenktafel enthüllt, die das bereits bestehende NSU-Mahnmal „10+1 Bäume“ ergänzt. Die Enthüllung fand nahe der Gnadenkirche im Beisein der stellvertretenden Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer, des Vorsitzenden des Integrationsrates Redouan Tollih und Pfarrer Carsten Bierei von der evangelischen Kirchengemeinde statt. Das Mahnmal, bestehend aus zehn Bäumen für die Opfer des NSU-Terrors und einem elften Baum als Symbol für den fortwährenden Kampf gegen Rassismus, wurde bereits im Juni 2024 eingeweiht und erinnert an die Opfer der NSU-Mordserie.

Der 4. November wurde bewusst gewählt, denn an diesem Tag im Jahr 2011 enthüllte die Bundesanwaltschaft die rassistisch motivierten Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) nach dem Tod von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, wodurch die Dimension des rechtsextremistischen Terrors sichtbar wurde. Der NSU ermordete neun Menschen mit Migrationshintergrund und eine Polizistin und erschütterte damit das Vertrauen in eine sichere Gesellschaft.

Das „Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt“, initiiert durch den Integrationsrat und unterstützt von 31 sozialen, kirchlichen und politischen Organisationen, steht hinter dieser Initiative und sieht das Mahnmal als eine zentrale Mahnung gegen das Vergessen und die Verharmlosung von rechter Gewalt.

Ein Zeichen gegen das Vergessen und für Vielfalt

Redouan Tollih, Vorsitzender des Integrationsrates, betonte die Bedeutung des Mahnmals: „Mit dieser Gedenktafel wird das NSU-Mahnmal 10+1 vervollständigt. Es ist entscheidend, dass die Bürgerinnen und Bürger über die Bedeutung des Mahnmals informiert sind. Die Tafel erinnert uns alle daran, unsere Verantwortung im Kampf gegen rechte Gewalt und Diskriminierung wahrzunehmen und uns für eine Gesellschaft des Respekts und der Vielfalt einzusetzen.“

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