Archiv | Lokal

詐欺電話をかける男性 scam call

Odenthal: Seniorin durch Schockanruf um Bargeld und Schmuck betrogen

19 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Odenthal – Am Donnerstag (17.10.) wurde eine Seniorin Opfer eines perfiden Betrugs. Nach einem sogenannten Schockanruf übergab die Odenthalerin Schmuck und Bargeld an einen Betrüger. Der Vorfall ereignete sich im Ortsteil Holz.

Gegen 13:40 Uhr erhielt die Seniorin einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter ausgab. Der falsche Polizist behauptete, die Tochter der Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun gegen Zahlung einer Kaution freigelassen werden. In gutem Glauben stellte die Seniorin daraufhin ihren wertvollen Schmuck sowie einen Bargeldbetrag von mehreren tausend Euro bereit.

Rund zwei Stunden später, gegen 15:50 Uhr, erschien ein Mann an ihrer Wohnanschrift und nahm das bereitgelegte Geld und den Schmuck entgegen. Kurz darauf forderte der falsche Polizist telefonisch noch mehr Bargeld. Bevor es zu einer weiteren Übergabe kam, wurde die Seniorin jedoch von ihrer Tochter angerufen, und der Betrug flog auf.

Der Geldabholer wird wie folgt beschrieben: etwa 20 bis 30 Jahre alt, circa 175 cm groß, schlanke Statur, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, mittellanges dunkles Haar, und er trug eine bläuliche Kurzjacke sowie eine dunkle Hose. Er sprach deutsch ohne Akzent.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zur Identität des Geldabholers geben können, sich an das Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 zu wenden.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser bekannten Betrugsmasche, bei der Täter gezielt den Schockmoment von Angehörigen ausnutzen. Besonders ältere Menschen werden oft Opfer dieser perfiden Methode. Angehörige werden gebeten, ihre Familienmitglieder zu sensibilisieren. Wer sich kostenfrei beraten lassen möchte, kann sich beim Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de wenden.

Kommentare (0)

Verkehrsunfallflucht in Wermelskirchen / Dabringhausen (Stumpf)

Wermelskirchen: Zeugen gesucht – Unfallverursacher flüchtet nach Kollision

19 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Am Freitag (18.10.) wurde die Polizei über eine Verkehrsunfallflucht in der Straße Stumpf im Ortsteil Dabringhausen informiert, bei der ein Baum und ein Verkehrszeichen beschädigt wurden. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen.

Nach bisherigen Ermittlungen befuhr der unbekannte Fahrer zwischen Donnerstag (17.10.) 17:00 Uhr und Freitag (18.10.) 03:30 Uhr die Straße Stumpf in Fahrtrichtung Arnzhäuschen. In einer Rechtskurve verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug, kam von der Straße ab und prallte sowohl gegen ein Verkehrszeichen als auch gegen einen Baum auf einem Fußgängerüberweg. Trotz des Unfalls setzte der Fahrer die Fahrt fort, ohne die Schäden zu melden oder sich um die Regulierung zu kümmern.

Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt.

Das Verkehrskommissariat in Burscheid sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

Zusätzlich erhofft sich die Polizei Hinweise von Anwohnern, die den Unfall gehört oder gesehen haben könnten. Besonders hilfreich wären Beobachtungen von Fahrzeugen, die zu ungewöhnlichen Zeiten unterwegs waren oder sich auffällig verhalten haben. Auch Dashcam-Aufnahmen von Fahrzeugen, die zu diesem Zeitpunkt in der Nähe der Unfallstelle unterwegs waren, könnten wertvolle Hinweise liefern. Jeder noch so kleine Hinweis könnte helfen, den Vorfall aufzuklären und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Vorkommnisse zu melden.

Kommentare (0)

Refrath. Ehrennadel an Petra Lebek

Petra Lebek erhält Ehrenadel für herausragendes Engagement im Natur- und Umweltschutz

18 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Petra Lebek wurde für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement im Natur- und Umweltschutz mit der Ehrenadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen der Monatsversammlung des Bienenzuchtvereins Bergisch Gladbach e.V. statt und wurde von der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin Anna Maria Scherer vorgenommen.

Seit über einem Jahrzehnt setzt sich Petra Lebek für den Schutz von Bienen und Insekten, die Biodiversität und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ein. Seit 2012 ist sie Mitglied im Bienenzuchtverein und wirkt seit 2015 als Schriftführerin. Gemeinsam mit dem Verein etablierte sie das Projekt „Blühendes GL“, das von der UN-Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnet wurde.

Ein weiteres von ihr unterstütztes Projekt ist der Wildbienenpark, bei dem sie erfolgreich mit der LVR-Werkstätten Lebenshilfe kooperierte. Zudem setzt sie sich für den Schutz von Solitärbienen und im Hornissenschutz ein, sowie im Streuobstwiesenverein, wo sie bei Baumschnitt und Pflanzung hilft.

Lebek engagiert sich auch für das Projekt „Wohlfühlen in der Innenstadt“, bei dem sie insektenfreundliche Bepflanzungen fördert. Die Initiative „Essbare Wiese“, die in Zusammenarbeit mit dem Rheinisch-Bergischen Naturschutzverein e.V. entstand, wurde 2021 mit dem Heimatpreis geehrt.

Darüber hinaus war Lebek Mitbegründerin der Klimafreunde Rhein-Berg und engagiert sich im Projekt „Essbare Stadt“. Zudem baute sie Hochbeete an Flüchtlingsunterkünften und hilft bei der Rettung von Kröten.

Auch über den Umweltschutz hinaus ist Lebek aktiv: Als Ortsvertreterin im Bürgerverein Romaney und Kassiererin sowie Mitglied im Bergischen Geschichtsverein. Zudem ist sie in der Pfarrgemeinde St. Pankratius als Kommunionhelferin tätig.

Die Verleihung der Ehrenadel würdigt Lebeks unermüdlichen Einsatz für Natur und Umwelt.

Kommentare (0)

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach: Heckenbrand entpuppt sich als Feuer in Obdachlosenbehausung

18 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am frühen Freitagmorgen (18.10.2024) meldete ein Beamter der Feuerwehr Bergisch Gladbach, der dienstlich am Evangelischen Krankenhaus (EVK) tätig war, gegen 6:30 Uhr einen größeren Feuerschein auf dem Gelände der alten Feuerwache unterhalb des EVK. Zunächst ging man von einem Heckenbrand aus, woraufhin die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises umgehend die Löschzüge 1 und 2 sowie den Einsatzführungsdienst und einen Rettungswagen alarmierte.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass nicht eine Hecke, sondern ein etwa 12 Quadratmeter großer Verschlag brannte, der von einem Obdachlosen genutzt wurde. Der polizeibekannte Bewohner war zum Glück nicht in der Behausung, was die erste Befürchtung, dass sich die Person noch im Inneren befinden könnte, glücklicherweise entkräftete.

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, jedoch wurde der Verschlag vollständig zerstört. Eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude und die umliegende Vegetation konnte durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert werden.

Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar. Der verschlagene Zustand des Brandorts deutet jedoch auf die Gefahr hin, dass solche provisorischen Unterkünfte in städtischen Randgebieten besonders anfällig für Brände sind. Auch wenn keine Person zu Schaden kam, zeigt der Vorfall die Risiken auf, denen obdachlose Menschen in solchen Situationen ausgesetzt sind. Die Stadtverwaltung wird nun gemeinsam mit der Polizei die Umstände des Brandes untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um in Zukunft solche Gefahren zu minimieren.

Der Einsatz war gegen 7:50 Uhr beendet. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach war mit sechs Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften im Einsatz.

Kommentare (0)

New modern apartment building with balconies and blue sky

Hunderte Wohnungen zu wenig: Wohnungsbau bleibt drängendes Thema in Bergisch Gladbach

17 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Der Mangel an Wohnungen, insbesondere an gefördertem Wohnraum, bleibt eine der größten Herausforderungen in Bergisch Gladbach. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie haben dies erneut bestätigt. Die Reaktionen aus der Politik zeigen, dass die Parteien unterschiedliche Ansätze verfolgen, um den Wohnungsbau zu fördern und der Wohnraumknappheit entgegenzuwirken.

Harald Henkel (CDU), stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sieht den Abbau von Vorschriften und flexiblere Regelungen als Lösungsansatz: „Der Wohnungsbau kann nur durch den Abbau starrer Quoten, wie beim sozialen Wohnungsbau, beschleunigt werden, da diese private Investoren abschrecken. Flexiblere Quoten würden den Wohnungsbau eher fördern. Zudem muss die Stadtverwaltung Bauanträge schneller bearbeiten.“

Ähnlich äußerte sich auch Dorothee Wasmuth von der FDP: „Die Digitalisierung der Bauantragsprozesse und der Verzicht auf starre Quoten für den sozialen Wohnungsbau sind für die FDP entscheidende Punkte. Diese Maßnahmen könnten den Wohnungsbau in Bergisch Gladbach vorantreiben, anstatt Investoren abzuschrecken.“

Dem entgegnet Klaus W. Waldschmidt, Fraktionschef der SPD, dass vor allem der Mangel an bezahlbarem und gefördertem Wohnraum das zentrale Problem sei: „Immer mehr Wohnungen fallen aus der Sozialbindung, und Neubauten richten sich fast ausschließlich an das obere Preissegment. Unter Bürgermeister Frank Stein wurden jedoch bereits wichtige Schritte eingeleitet. Die Stadt hat wieder Grundstücke für den Wohnungsbau erworben und der Baulandbeschluss vom Januar 2023 schreibt vor, dass künftig 30 Prozent des neu entstehenden Wohnraums gefördert werden.“

Auch Theresia Meinhardt von Bündnis 90/Die Grünen hebt die Bedeutung der Nachverdichtung und neuer Bauprojekte hervor: „Wir stehen vor der Herausforderung, dass wenig bebaubare Flächen zur Verfügung stehen und die Nachfrage stetig steigt. Mit der Bebauung des Zandersgeländes und des Wachendorff-Geländes sollen in den nächsten 20 Jahren über 2.000 neue Wohneinheiten entstehen. Dennoch ist uns bewusst, dass der Bedarf nur schwer gedeckt werden kann.“

Aus Sicht der Stadtverwaltung betont Ragnar Migenda, Beigeordneter der Stadt, den Bedarf an mehr Baugenehmigungen und die Notwendigkeit von schnelleren Verfahren: „Wir benötigen jährlich Baugenehmigungen für 300 bis 400 Wohneinheiten im sozialen Wohnungsbau. Projekte auf großen Baugrundstücken wie dem Zanders- und dem Wachendorff-Gelände bieten Potenzial. Es gibt bereits viele Interessenten, doch wir müssen die Genehmigungsverfahren beschleunigen und den Dialog mit Architekten und Bauherren verbessern.“

Zusätzlich thematisierte Migenda die Problematik des Wohnungsleerstands und die Zweckentfremdung von Bestandswohnungen. „Auf Bundesebene fehlen 400.000 Wohnungen, während gleichzeitig 600.000 Baugenehmigungen ungenutzt bleiben. Das ist bedenklich. In Bergisch Gladbach gibt es zwar noch keine alarmierende Entwicklung, doch wir prüfen die Einführung einer Zweckentfremdungssatzung. Gerade die Nutzung von Wohnungen als Monteursunterkünfte oder Airbnb muss in einem vernünftigen Rahmen bleiben.“

Die verschiedenen Ansätze der Parteien und der Verwaltung zeigen, dass die Lösung der Wohnraumproblematik viele Facetten hat – von flexiblen Quoten und Digitalisierung über die Nachverdichtung bis hin zur Regulierung des Leerstands. Wie die unterschiedlichen Maßnahmen in der Praxis greifen werden, bleibt abzuwarten.

Kommentare (0)

pol-rbk-bergisch-gladbach-verkehrsunfall-unter-alkoholeinfluss-mit-zwei-verletzten-transformed(1)

Bergisch Gladbach: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss – zwei Verletzte

17 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Mittwochabend (16.10.) kam es auf der Straße Lustheide zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Einer der Unfallbeteiligten stand dabei unter Alkoholeinfluss.

Gegen 20:50 Uhr befuhr ein 34-jähriger Kölner mit seinem VW und drei weiteren Insassen die Straße Lustheide in Richtung Köln. Aus entgegengesetzter Richtung kam ihm ein 26-jähriger Kürtener mit einem Mercedes-Benz Kastenwagen entgegen, der offenbar in den Gegenverkehr geriet. Der VW-Fahrer versuchte auszuweichen, konnte jedoch eine Kollision nicht verhindern. Beim Zusammenstoß wurden der 34-jährige Fahrer sowie ein 10-jähriges Kind im VW leicht verletzt. Die übrigen Insassen und der Fahrer des Kastenwagens blieben unverletzt.

Während der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Fahrer des Kastenwagens unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Dem 26-Jährigen wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt, der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss.

Neben dem direkten Sachschaden und den Verletzungen erinnert der Vorfall erneut daran, wie gefährlich Alkoholkonsum im Straßenverkehr sein kann. Selbst moderate Mengen Alkohol beeinträchtigen das Reaktionsvermögen und die Fähigkeit, Geschwindigkeiten und Entfernungen korrekt einzuschätzen. Alkoholfahrten stellen nicht nur eine Bedrohung für den Fahrer selbst dar, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer, wie dieser Unfall zeigt.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Alkohol am Steuer nicht nur schwere Strafen nach sich ziehen kann, wie den Entzug des Führerscheins und hohe Geldstrafen, sondern auch das Leben anderer gefährdet. Wer alkoholisiert fährt, geht ein enormes Risiko ein.

Kommentare (0)

pm_189_helferfest(1)

Landrat dankt Einsatzkräften für Engagement bei der Fußball-Europameisterschaft

16 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Rheinisch-Bergischer Kreis – Landrat Stephan Santelmann hat sich mit einem Grillfest bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfallhilfe sowie den Freiwilligen Feuerwehren des Rheinisch-Bergischen Kreises für ihren Einsatz während der Fußball-Europameisterschaft der Männer bedankt. Während des sportlichen Großereignisses hatten sie für die Sicherheit der zahlreichen deutschen und internationalen Fans gesorgt, die zu den Spielen in Nordrhein-Westfalen zusammengekommen waren.

„Nur dank engagierter Menschen wie Ihnen konnte ein solches Großereignis überhaupt möglich werden. Ihre ständige Bereitschaft, sich in Ihrer Freizeit fortzubilden und zu üben, um für die Sicherheit der Menschen da zu sein, verdient unseren größten Respekt und Dank“, lobte der Landrat die Anwesenden. Als Anerkennung erhielten die Helferinnen und Helfer eine Anstecknadel als Erinnerungsstück an ihre wertvolle Unterstützung.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich in geselliger Runde auszutauschen und auf ihre gemeinsamen Erlebnisse während der Europameisterschaft zurückzublicken.

Ehrenamtlicher Einsatz für reibungslosen Ablauf

Rund 220 ehrenamtliche Kräfte aus den Hilfsorganisationen und den Freiwilligen Feuerwehren des Rheinisch-Bergischen Kreises waren während der Europameisterschaft im Einsatz. Sie übernahmen Aufgaben im Sanitätsdienst, im Betreuungsdienst sowie im ABC-Schutz (Schutz vor Gefahrstoffen). An neun Spieltagen standen sie mit „Patiententransport-Zügen 10“ an den Spielstätten in Nordrhein-Westfalen bereit, um im Falle eines Notfalls schnell und professionell helfen zu können.

Diese spezialisierten Einheiten bestehen aus mehreren Rettungs- und Krankentransportwagen und ermöglichen den gleichzeitigen Transport von bis zu zehn Patientinnen oder Patienten in Krankenhäuser. Darüber hinaus standen Behandlungsplätze in benachbarten Städten auf Abruf bereit, um bei Bedarf schnell angefordert werden zu können. Solche Einrichtungen sind in der Lage, bis zu 50 Patienten pro Stunde medizinisch zu versorgen.

Insgesamt waren 116 Einsatzkräfte aus den Hilfsorganisationen und den Feuerwehren des Kreises im Einsatz. Glücklicherweise verlief die Europameisterschaft in Nordrhein-Westfalen für die Einheiten des Rheinisch-Bergischen Kreises friedlich und ohne größere Vorkommnisse.

Wichtige Unterstützung für internationale Großveranstaltungen

Der Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer war ein entscheidender Faktor für den reibungslosen Ablauf der Europameisterschaft. Ohne den unermüdlichen Einsatz dieser Kräfte wäre es nicht möglich gewesen, die Sicherheit und Versorgung der vielen Fans und Besucher während der Spiele zu gewährleisten. Landrat Stephan Santelmann betonte die Wichtigkeit solcher Einsätze: „Ihr Engagement ist nicht selbstverständlich, aber für unsere Gesellschaft unverzichtbar.“

Kommentare (0)

2024.10-15 Schloßstraße weiterer Bauablauf(1)

Neue Verkehrsregelung in der Schloßstraße: Fußgängerzone ab Emilienbrunnen

15 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Die Stadt Bergisch Gladbach ändert noch in dieser Woche die Verkehrsregelung im bereits fertiggestellten Bereich der Schloßstraße ab Emilienbrunnen. Ab Hausnummer 20 wird der Abschnitt temporär zur Fußgängerzone erklärt, um die Sicherheit und Aufenthaltsqualität für Passanten zu erhöhen.

Für den Lieferverkehr bleibt die Zufahrt allerdings weiterhin erlaubt – montags bis freitags zwischen 6 und 11 Uhr sowie samstags zwischen 6 und 10 Uhr. Anlieger mit privater Tiefgarage können den Bereich ebenfalls nutzen, für den übrigen Individualverkehr ist die Zufahrt jedoch untersagt. Die Stadt kündigt an, dass das Ordnungsamt die Einhaltung der neuen Regelungen verstärkt kontrollieren wird.

Der Grund für diese Maßnahme ist die zunehmende Missachtung der bisher geltenden Regelungen. Immer wieder wurde die Schloßstraße trotz eindeutiger Vorgaben von Autofahrern befahren, was zu gefährlichen Verkehrssituationen führte. Auch das neu installierte Straßenmobiliar wurde bereits mehrfach beschädigt. „Die Breite der Straße lässt keinen Zweirichtungsverkehr zu, und Wendemöglichkeiten fehlen. Durch die wiederholte Missachtung der Regeln kam es zu Problemen“, so die Stadtverwaltung.

Mit der neuen Verkehrsregelung soll die Situation nun verbessert werden. Durch die Ausweisung als Fußgängerzone wird nicht nur die Einfahrt in diesen Bereich klar geregelt, sondern auch das Parken untersagt. So wird die Beschilderung einfacher und übersichtlicher gestaltet. Gleichzeitig wird durch die Vorgabe einer Schrittgeschwindigkeit die Aufenthaltsqualität für Fußgänger deutlich erhöht, sodass der Bereich künftig sicherer und angenehmer zu nutzen ist.

Die Stadt ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die neuen Regelungen zu beachten und trägt damit zur Verkehrsberuhigung und einem angenehmeren Stadtbild bei.

Kommentare (0)

Baustelle auf der Schloßstraße in Bensberg: Herausforderungen für Fußgänger und Einzelhändler

Baustelle auf der Schloßstraße in Bensberg: Herausforderungen für Fußgänger und Einzelhändler

15 Oktober 2024 von Darian Lambert

Die Baustelle auf der Schloßstraße im Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg stellt Fußgänger und Geschäftsinhaber vor große Herausforderungen. Der Fortschritt der Bauarbeiten, die nun vor das Einkaufszentrum „Schloßgalerie“ vorgedrungen sind, hat die ohnehin schmalen Gehwege noch enger und unebener gemacht. Besonders Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Kinderwagen oder Rollstühlen haben Schwierigkeiten, sich auf den provisorischen Wegen fortzubewegen.

Am Montagmorgen zeigt sich die Lage besonders angespannt: Fußgänger müssen sich entlang der Hauswände durch schmale Durchgänge bewegen, die notdürftig mit Schotter und Gummimatten gesichert sind. Diese Übergangswege sind jedoch häufig uneben und stellen eine Gefahr dar. Besonders kritisch ist der Abschnitt vor Kino, Stadtbücherei und Bank, der als Engpass gilt.

Die Bauarbeiten konzentrieren sich derzeit auf das Verlegen von Natursteinplatten und die Errichtung eines neuen Fontänenfeldes vor dem Einkaufszentrum. Dazu müssen Spundwände für eine Pumpkammer errichtet werden. Parallel dazu laufen Abbrucharbeiten an einer Treppenanlage, die zuvor eine Verbindung zwischen der Schloßstraße und dem Rathaus-Parkplatz bot. Diese Arbeiten dienen als Vorbereitung für den nächsten Bauabschnitt, der im Januar 2025 beginnen soll.

Um den Einzelhandel in der Weihnachtszeit zu entlasten, sollen die Bauarbeiten ab dem 9. Dezember vorübergehend eingestellt werden. Die Verkehrsregelungen bleiben jedoch unverändert: Die Zufahrt ist weiterhin nur bis zum unteren Wendehammer möglich, was den Verkehrsfluss in der Schloßstraße stark einschränkt. Dies sorgt weiterhin für Probleme bei Anlieferungen und für Kunden, die mit dem Auto anreisen möchten.

Die Auswirkungen der Baustelle sind für viele Geschäftsinhaber spürbar. Einige Läden mussten bereits schließen, da die Kundenzahlen aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit zurückgegangen sind. Besonders kleinere Geschäfte, die auf Laufkundschaft angewiesen sind, kämpfen um ihre Existenz. Trotz der Herausforderungen gibt es aber auch positive Anzeichen: Die modernisierten Abschnitte der Schloßstraße werden von den Kunden gut angenommen, was Hoffnung für die Zukunft gibt.

Die Bauarbeiten sollen noch bis 2025 andauern, doch viele hoffen, dass nach Abschluss der Arbeiten die Situation sowohl für Fußgänger als auch für den Einzelhandel verbessert wird. Bis dahin bleibt die Schloßstraße in Bensberg ein schwieriger Ort für den täglichen Einkauf und das Flanieren.

Kommentare (0)

2024-10-14 Bergischer Löwe(1)

Bergisch Gladbach lädt zur Bürgerwerkstatt für Kulturpolitik: Gemeinsam das kulturelle Leitbild gestalten

15 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Freitag, den 8. November, sind alle kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger von Bergisch Gladbach eingeladen, aktiv an der Gestaltung der städtischen Kulturpolitik teilzunehmen. Im Rahmen einer Bürgerwerkstatt im „Quadrolog“ im Bergischen Löwen soll das kulturpolitische Leitbild der Stadt mit Leben gefüllt werden. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um gemeinsam mit Akteuren aus der Zivilgesellschaft, der Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft die Zukunft der Kulturarbeit in Bergisch Gladbach zu gestalten. Der Einlass beginnt um 16:30 Uhr, die Veranstaltung startet um 17:00 Uhr.

Im Mittelpunkt der Bürgerwerkstatt steht die Frage, wie die städtische Kultur in ihrer Vielfalt weiterentwickelt und in die Stadtgesellschaft hineingetragen werden kann. Das von der Politik bereits beschlossene kulturpolitische Leitbild zielt darauf ab, die freie Kulturszene zu fördern, Netzwerke zu schaffen, die Profile der städtischen Kultureinrichtungen zu schärfen sowie das kulturelle Erbe zu bewahren und weiterzuentwickeln. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stärkung der kulturellen Bildung und die Förderung der kulturellen Vielfalt der Stadt.

„Die städtische Kulturinfrastruktur soll als Drehkreuz dienen, über das eine lebendige freie Kulturszene mit ihren Angeboten die gesamte Stadtgesellschaft erreicht“, erklärt Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach. Migenda betont, dass die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger entscheidend sei, um eine starke und vielfältige Kulturarbeit in der Stadt zu ermöglichen. „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme, damit wir gemeinsam die zukünftige Ausrichtung der Kulturarbeit erarbeiten können“, so Migenda weiter.

Im Rahmen des Workshops werden gemeinsam mit Stakeholdern der Kultureinrichtungen und der Öffentlichkeit konkrete Ansätze entwickelt, wie die im Leitbild definierten Ziele erreicht werden können. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ausbau von Kooperationen zwischen Kulturschaffenden, der besseren Nutzung städtischer Ressourcen und der Schaffung von Freiräumen für neue Kunst- und Kulturformate.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bereits jetzt per E-Mail unter geschaeftsstelle.fb4@stadt-gl.de für die Veranstaltung anmelden.

Die Bürgerwerkstatt ist der Auftakt einer Reihe von Beteiligungsveranstaltungen, in denen die städtische Kulturpolitik weiterentwickelt werden soll. Die Stadtverwaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt über weitere Workshops informieren, in denen die Ergebnisse vertieft und konkretisiert werden.

Veranstaltungstermin:

  • Datum: Freitag, 8. November 2024
  • Ort: Bergischer Löwe, Bergisch Gladbach
  • Einlass: Ab 16:30 Uhr
  • Beginn: 17:00 Uhr

Diese Beteiligungsinitiative bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine wertvolle Gelegenheit, ihre Ideen und Perspektiven in die kulturelle Zukunft der Stadt einzubringen und Bergisch Gladbachs kulturelles Profil gemeinsam weiter zu stärken.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
März 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031