Archiv | Satire

Stadt Bergisch Gladbach will Satire verbieten

25 Oktober 2014 von Darian Lambert

Es geht um Satire und mutet wie eine Realsatire an. Eine heisse Story hat in Bergisch Gladbach einen Nerv getroffen und sich in Windeseile rumgesprochen. Nicht zum ersten Mal, denn Bergisch Gladbachs Ratsmitglied Samirae schreibt mit seinem Redaktions-Team im Internet satirische Texte. Dabei bleibt kein Auge trocken. Auf 10.000 bis 20.000 Leser schaffen es die Texte dabei.

Dem Bürgermeisterbüro ist der künstlerische Klamauk nun jedoch ein Dorn im Auge. In der Vergangenheit hat Samirae mit seinen Texten auch die lokale Politik aufs Korn genommen. Im letzten Streich geht es um das ehemalige Gebäude des Bastei Lübbe Verlags. In einem Satire-Artikel wird das Gebäude, nach baurechtlichen Schwierigkeiten von der Stadt verkauft und zum neuen Flatrate-Bordell.

Doch wer nicht genau hinschaut und die Überschrift der Kategorie „Satire“ liest, landet schnell auf dem Glatteis. Schnell entwickeln sich ebenso unterhaltsame Diskussionen über das vermeintlich neue Bordell mit „Unterhaltung“ zum Flatrate-Tarif. Die Resonanz war überwältigend. Per Facebook kann man an vielen Stellen sehen wie die Leser über den Artikel lachen und sogar einen Realbezug herstellen. In der Tat würde es viele nicht wundern wenn, der neue „Club“ im Bergischen bald ein realer Erfolg würde.

Den Unterhaltungswert der politischen Satire weiss man im Bürgermeisterbüro jedoch nicht zu schätzen. Binnen weniger Stunden nach der Publikation meldete sich Stephan Dekker vom Bürgermeisterbüro und fordert Frank Samirae auf den Artikel wieder zu löschen. Die Stadt sei bereits von der Polizei angerufen worden. Wenn der Artikel weiter verbreitet würde, so könne eine Strafanzeige geprüft werden. Knapp eine Stunde später rudert Dekker jedoch ein Stück zurück: Der Hinweis mit der Strafanzeige sei ihm falsch übermittelt worden. Jedoch sei der Artikel trotzdem niveaulos. In das gleiche Horn stößt auch Pressesprecher Martin Rölen. Die Satire sei „unter der Gürtellinie.“

Frank Samirae ist über diese Vorgänge sehr verwundert und besorgt zugleich. „Ich kann nicht fassen das man seitens der Stadt versucht hat mich in der Pressefreiheit und Kunstfreiheit zu beschränken. Satire ist als eine Kunstform der Übertreibung, Verspottung und Kritik gesellschaftlicher Ereignisse oder Personen durch die Kunstfreiheit, beziehungsweise die Pressefreiheit geschützt. In der Pressefreiheit sehe ich einen Grundstein der Menschenrechte. Dennoch gibt es immer noch einige, die den Wert der Freiheit für die Gesellschaft in Frage stellen. Lassen wir doch jeden Menschen frei darüber entscheiden, ob sie mehr oder weniger wissen, ob sie gehört werden oder stumm bleiben, ob sie aufrecht stehen oder in die Knie gezwungen werden wollen!“

Samirae will sich nicht durch die haltlosen Drohungen der Stadt aus der Ruhe bringen lassen. Er hält die Versuche ihn zur Löschung von Artikeln zu zwingen für eine Form der traurigen „Realsatire“.

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666 Ruf mich an

24 Oktober 2014 von B. J.

Ein Werbespot mal anders – dynamische Kommunikation mit außerordentlicher Konzeption und Gestaltung braucht das Land!

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Der Postillon stellt seinen Betrieb ein

20 Oktober 2014 von B. J.

Der Postillon stellt seinen Betrieb ein

Warum „Der Postillon“ seine bis jetzt so erfolgreiche Seite nicht mehr betreibt, darüber lässt sich nur mutmaßen. Seine Meldung, es handele sich nur um eine zeitweise Einstellung aus Urlaubsgründen („Chefredakteur schon wieder in Urlaub gefahren“) ist auf der Seite wieder gestrichen worden. Anscheinend widerstrebt dem Postillon, seine LeserInnen aufzuklären, da auch die Kommentarfunktion gesperrt ist. Auch die Behauptung, man sei solidarisch mit dem Lokführerstreik, ist nicht zufrieden stellend.

glaktuell hat recherchiert und ist folgenden (anonymisierten) Hinweisen auf der Spur:

1. „chefred“ Stefan Sichermann hat einen lukrativen Job bei BILD erhalten

2. Die Redaktion des Postillons hat einen kollektives burnout, da die Realität bessere Satiren schreibt, als sie selbst jemals schaffen wird

3. Der NSA hat den Postillon mit stiller Zustimmung der Bundesregierung gekapert, die gesamte Redaktion ist auf Zwangsurlaub in Guantanamo

4. Der Postillon sieht sich in seinem künstlerischen Schaffen nicht gewürdigt und hat den Hals gestrichen voll, dass seine Satirewerke als seriöse Nachrichten aufgenommen werden

5. Der Chefredakteur ist mit der Praktikantin und der Betriebskasse nach Brasilien durchgebrannt

6. Dem Postillon ist finanziell die Luft ausgegangen, da Merkel, Gauck, Nahles und Konsorten ihnen bei Satire immer einen Schritt voraus sind

Bild: Stefan Sichermann CC BY-SA 3.0

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Grenzanlagen Jürgen Ludwig/ CC-BY-SA

Nach Ebola-Toten in Leipzig: Mitteldeutschland (außer Westberlin) zur Quarantäne-Zone erklärt

20 Oktober 2014 von B. J.

Grenzanlagen  Jürgen Ludwig/ CC-BY-SA

Grenzanlagen Jürgen Ludwig/ CC-BY-SA

ADN Mitteldeutschland ist vorsorglich in Quarantäne gestellt worden – in Folge des Infektionsschutzgesetzes zur Gefahren- abwehr, da es in Leipzig einen ersten Ebola-Fall gab. Zur Sicherung der Zone werden alte Grenzvorrichtungen der ehemaligen DDR genutzt, verstärkt vom Technischen Hilfswerk (THW). Reisen in oder aus dem Gebiet sind nur über eine Sondergenehmigung möglich. Westberlin wird über eine Luftbrücke versorgt, solange die Transitlinien durch die Zone nicht wieder einen gefahrlosen Verkehr ermöglichen.

Die Einfuhr von Südfrüchten in die Zone, insbesondere Bananen, ist bis auf weiteres gestoppt. Bundeskanzlerin Merkel, wie Bundespräsident Gauck von der Quarantäne nicht betroffen, sagte dazu: „Die Menschen in Mitteldeutschland haben noch genügend Kenntnisse aus DDR-Zeiten, um sich selbst versorgen zu können.“ Westberlin wird eine freie Stadt bleiben. Der stiefmütterliche Umgang der Pharmabranche mit der „nicht-profitablen“ Krankheit Ebola besteht fort. Da die Zone eine eher schwache Kaufkraft hat, zeigen Pharmakonzerne wenig Interesse an der Entwicklung eines Gegenmittels.

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Großbordell bei Krügerwerk geplant

16 Oktober 2014 von Darian Lambert

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Pussy Club Bild: Thilo Parg / Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0

„Komm so oft Du kannst“ die 50 € Sex – Flatrate des „Pussy Club“

Der bekannte Rotlicht Investor Prinz Heyn zu Windeck will in Bergisch Gladbach ein neues Geschäftsmodell etablieren. Mit Sex zum Flatrate Tarif will Windeck Kunden in seinen neuen Unterhaltungsclub an der Sennefelder Straße locken. Ihm gelang ein einmaliger Deal mit der Stadt Bergisch Gladbach. Die Stadt verkaufte ihm das alte Bastei-Lübbe Gebäude zu einem äußerst attraktiven Preis, nachdem der eigentliche Verwendungszweck an baurechtlichen Gegebenheiten scheiterte. Vom günstigen Kaufpreis sollen auch die Unterhaltungsgäste etwas haben.  50 € all inklusive, das ist ein echter Kampfpreis in der Branche. „Wir wollen hier etwas bieten, was der Gast zu Hause so nicht findet“, verspricht Investor Prinz Heyn zu Windeck und meint damit auch Gruppenaktivitäten: Das Geschehen in den Separées soll durch Perlenvorhänge kaum gefiltert werden. Diese Transparenz soll die Gäste durchaus zum Mitmachen einladen und schafft nebenbei aber auch mehr Sicherheit für die Mädchen.

Plus für Arbeitsmarkt und Stadtkasse

Beim Gladbacher Jobcenter rannte zu Windeck mit seinem Vorhaben offene Türen ein. Bereits 20 Damen und 14 Herren konnten für eine „zeitlich befristete einfache Tätigkeit“ kurzfristig vermittelt werden. Bei jedem Lustschrei freut sich auch der Stadtsäckel. Bergisch Gladbachs Kämmerer Winterkorn rechnet vor: „Durchschnittlich 2,98 € beträgt die amtliche Vergnügungssteuer umgerechnet auf jeden Gast meiner Berechnung nach.“

Die Eröffnung des Etablisements ist am 6. Dezember zur großen Nikolausparty geplant. Jeder Gast in Nikolauskostüm mit großem braunen Sack erhält freien Eintritt.

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Der Postillon räumt ein, in Wahrheit eine Nachrichtenzeitung zu sein

08 Oktober 2014 von B. J.

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Der_Postillon.jpg

Header der Website „Der Postillon“ (Stefan Sichermann), Infos: wikipedia

Internet (dpi) – Der Postillon räumt erstmals ein, dass es sich beim sogenannten „Der Postillon“ um eine reine Nachrichtenseite handelt. Jahrelang hatte die Webseite, so der Postillon, vorgetäuscht, sich Zitat: „unter Zuhilfenahme aller Stilmittel der Satire – etwa Übertreibungen, alberner Wortspiele oder dreister Lügen – über politische und gesellschaftliche Fehlentwicklungen lustig zu machen und diese so mit spitzer Feder zu karikieren“.

„Nachdem mehr und mehr Menschen geglaubt haben, dass wir sie nur auf den Arm nehmen, haben wir uns nun endlich entschlossen, die Katze aus dem Sack zu lassen“, outete sich Stefan Sichermann, Chefredakteur von Postillon, auf seiner Webseite. „Natürlich handelt es sich beim Postillon nicht um ein plumpes Satireprodukt, sondern um eine hochintellektuelle Internetseite.“ Das, so Sichermann, lasse sich doch schon am Namen Postillon (franz., der Gespannführer einer Postkutsche zur Brief- und Personenbeförderung) und am informativen Format des Webseite erkennen. Der Chefredakteur von Postillon, bekannt unter dem Pseudonym „DerChefred“, ist stolz auf sein Team: „Jeden Tag recherchieren seriöse Journalisten wie Dan Eckert, Alexander Bayer, David Nießen und Sebastian Wolking investigativ das feinste Elixier aus dem deutschen Blätterwald. Ehrliche Nachrichten, unabhängig, schnell, – seit 1845.“

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Diäten-Empfänger leiden unter psychischen Problemen

06 Oktober 2014 von B. J.

Bundestagsplenum_(Tobias_Koch)

Bundestagsplenum (Tobias Koch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zahlen sind alarmierend: Mehr als jeder dritte Diäten-Empfänger leidet unter psychischen Problemen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von Politikforschern hervor, die unter anderem die Daten von Krankenkassen ausgewertet haben. Besonders Langzeit-Abgeordnete sind laut der Studie betroffen.

 

Die Studie ergab ferner, dass sich viele Wähler im Umgang mit psychisch kranken Abgeordenten überfordert fühlten. So falle es vielen schwer, überhaupt zu erkennen, ob jemand eine psychische Störung habe, berichten die Forscher. Dadurch komme es immer wieder zu Missverständnissen, da Wähler die bei manchen Erkrankungen auftretende Symptome unter Umständen als geringes Interesse an ihre Interessensvertretung interpretierten.

Diese Studie verlief zeitgleich mit einer Untersuchung über das Nervenkostüm von Hartz4-Emfängern. Warum die Jungs vom Postillon dies heute (Montag) verschlafen haben und statt dessen über eine Studie berichten, die besagt, dass „Deo günstiger als duschen“ ist? Sie brauchen mal eine Pause, immerhin hatten sie bei den wilden Schießereien in Deutschland sehr gut vorrecherchiert.

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peter-unbekannt

Wilde Schießerei bei Schützenfest in Refrath

29 September 2014 von Darian Lambert

peter-unbekannt

In Feuergefecht verwickelt: Rädelsführer Konrad F. (Name geändert)

Auch in Deutschland treten verstärkt bewaffnete Banden auf. Was „Der Postillon“ erst Anfang des Monats exklusiv aus Neuss berichtete, geschah jetzt mitten in Bergisch Gladbach. Im sonst sehr ruhigen Stadtteil Refrath kam es am Wochenende zu einer wilden Schießerei. Die Täter, dutzende Mitglieder rivalisierender Gangs, eröffneten während eines „Schützenfestes“ das Feuer. Es entstand beträchtlicher Sachschaden. Verletzt wurde Gott sei Dank niemand.

 

Es lief nach denselben Muster: Schon in den Tagen zuvor sind einzelne Gruppen bedrohlich durch den Ortsteil maschiert. Verdeckt wurden Symbole einer Religionsgemeinschaft gezeigt. Ein Zusammenhang mit der verbotenen Scharia-Polizei konnte indes ausgeschlossen werden. Lautes Gegröhle, ohrenbetäubende Blasmusik und andere Drohgebärden führten zu wechselseitigen Provokationen.

Die Schießerei hat sich laut Polizei am Dienstagnachmittag in der Nähe des Marktplatzes an der Turnhalle des TV-Refrath ereignet. Dutzende Personen, darunter auch Mitglieder der Kirchengemeinde, hätten demnach unvermittelt das Feuer eröffnet. „Es hörte gar nicht mehr auf zu knallen“, so ein Anwohner. Die Schießerei soll mehrere Stunden bis in die Abendstunden gedauert haben.

Der Rettungsdienst zog eine noch erschreckendere Bilanz als bei den Ausschreitungen in Neuss: Mehrere Personon mussten mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Eine junge Frau verletzte sich mit der Schusswaffe am Kopf durch den harten Rückstoß.

Die aggressiven Handlungen unterlagen einem gleichen Ritual wie in Neuss vor ein paar Wochen: Eine antike Vogelfigur mit historischen Wert wurde mit Kugeln komplett durchlöchert. Auch gingen eine Vielzahl Klappsterne durch die Randale zu Bruch. Die Kripo vermutet auch in Bergisch Gladbach, dass ein Bandenkrieg zwischen rivalisierenden Gruppen hinter der Schießerei steckt. Als besonders schießwütig gelten die Mitglieder einer Gang, welche unlängst ihren Unterschlupf im nahe gelegenen Rösrath-Kleineichen einrichten konnten. Der vermeintliche Rädelsführer wurde nach der Schießerei zum neuen Anführer („Schützenkaiser“) gekürt. Es wird eine Neuss/Bergisch Gladbacher Achse monarchistischer Fanatiker vermutet, da sich die angewandte Symbolik doch sehr ähnelt.

Die Behörden schließen auch bei uns eine Fortsetzung der Waffengewalt nicht aus. Bei einer großangelegten Aktion im Sommer 2014 durchsuchten 25 Beamte das Hauptquartier der Refrather Gang. Die Ausbeute: Ein Grill, 2 Kleinkalibergewehre, 12 Sockenpuppen und 45 Fässer alkoholhaltiges Gebräu. „Wir rechnen wie unsere Neusser Kollegen in den nächsten Jahren mit weiteren Gefechten. Solange der Alkohol fließt, werden diese Gruppen weiter randalieren“, meint hierzu Polizei Oberwachtmeister Hans Brenngemüs. Er fürchtet, dass weite Teile der einfachen Bürgerschaft die bewaffneten Banden dulden. Eine SoKo in Zusammenarbeit mit der Neusser Polizei ist angedacht, da eine Verbindung mit den Neusser Ausschreitungen mehr als wahrscheinlich ist.

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Westen mahnt Putin wegen Urheberrechtsverletzung ab

22 August 2014 von B. J.

Abgemahnt: Vladimir Putin

Abgemahnt: Vladimir Putin

Nach tagelangem Hin und Her um den russischen Hilfskonvoi schickte Putin heute Lastwagen über die ukrainische Grenze – ohne Erlaubnis aus Kiew und ohne das Rote Kreuz. Humanitäre Hilfe sei jedoch vom Westen urheberrechtlich geschützt, greift Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen Russland scharf an. Beispiele westlicher humanitärer Hilfe hätte es in den letzten Jahrzehnten zur Genüge gegeben, von Afghanistan über den Irak nach Syrien bis hin zu Libyen. Rasmussen weiter in einem angekündigten BILD-Interview: „Wir sehen eine starke russische Beteiligung an der Destabilisierung der Situation in der Ost-Ukraine […] Zumindest ist klar, dass die Russen sich ihre Optionen offen halten, weitere Interventionen in der Ukraine eingeschlossen. Die EU und andere internationale Organisationen müssen die Ukraine jetzt dabei unterstützen, ihre Wirtschaft auf Vordermann zu bringen.“

Barack Obama fordert, Putin solle endlich einsehen: „Wenn jemand in dieser Welt Staaten destabilisiert, die sich renitent gegen eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zeigen, und aus dem folgenden Machtvakuum wirtschaftliche Vorteile zieht, dann sind wir das.“ Kanzlerin Angela Merkel hat bereits den baltischen Staaten den Beistand der Nato versprochen. Auch hier gelte das Alleinstellungsrecht des Westens.

Fotos: Фотографы Путина, Russian Presidential Press and Information Office

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http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Barack_Obama_and_Vladmir_Putin_at_G8_summit,_2013.jpg

Ausbruch des 1. Weltfriedens

06 August 2014 von B. J.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Barack_Obama_and_Vladmir_Putin_at_G8_summit,_2013.jpg

Sind sich einig: Barack Obama und Wladimir Putin

Barack Obama und Wladimir Putin einigten sich auf einem Gipfeltreffen auf den Beginn des 1. Weltfriedens. Es gehe nicht an, in Festtagsreden einen Friedenspathos für lang zurückliegende Kriege zu führen, und gleichzeitig über die Medien eine maßlose Propaganda und eine unerhörte Verteufelung des politischen Gegners zu betreiben, erklärten beide übereinstimmend. Die Bildung von „failed states“ (gefallenen Staaten) durch Verschärfung vorhandener innerer Konflikte werde ab sofort von beiden Seiten nicht weiter verfolgt. Vielmehr sollen schwache Staaten, die mit eklatant hoher Arbeitslosigkeit und teilweiser Unterernährung zu kämpfen haben, gemeinsam unterstützt werden, um eine soziale und rechtsstaatliche Entwicklung zu gewährleisten. Ein Arbeitplatz und soziale Sicherheit, eine Ökonomie, von der alle profitieren und dem Staat genügend Einnahmen für seine gesamtgesellschaftlichen Aufgaben generiert, sei immer noch der beste Garant für Frieden.

Fotos:
Pete Souza
United States Senate

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