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Börse Aktuell: Markttechnische Korrektur

10 Dezember 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Nach vielen Wochen der Rekorde hat der DAX in dieser Woche zu einer Korrektur angesetzt. Aus markttechnischer Sicht ist diese Korrektur nach der langen Kursrallye mehr als überfällig. Doch es dürfte sich nur um eine zwischenzeitliche Konsolidierung handeln, denn langfristig bleiben die Aussichten für Aktien gut. So stellt sich vor allem die Frage, ob es mit dem Minus von in der Spitze etwa 300 Punkten seit Montag schon getan ist oder ob es noch weiter abwärts gehen wird.

dax30-10-12-2013US-Jobdaten besser als erwartet
Gründe für die Korrektur finden sich – neben den charttechnischen Faktoren – ebenfalls. Aus den USA gab es zuletzt widersprüchliche Konjunkturdaten mit positiven und negativen Überraschungen. Vor allem die guten Arbeitsmarktdaten sorgten für Verunsicherung. Letztendlich entscheiden sich die Börsianer dann am Freitag aber für eine positive Interpretation der Zahlen und es ging wieder nach oben. Dennoch: Die Diskussionen, ob die US-Notenbank Fed womöglich doch früher als gedacht ihr Anleihekaufprogramm drosselt, sind wieder voll entbrannt. In der Eurozone ist die Konjunkturerholung zwar im Gange, aber immer noch auf einem sehr überschaubaren Niveau. In Europa dürfte die EZB daher weiter voll auf dem Gaspedal bleiben. Keine wesentlichen Neuigkeiten brachte diesbezüglich die Sitzung der EZB am Donnerstag. Wie erwartet behielt Mario Draghi nach der überraschenden Zinssenkung im vergangenen Monat seine letzten Pfeile noch im Köcher.

Langfristige Aussichten bleiben gut
Doch egal, ob die Korrektur nun schon vorbei ist oder ob der DAX nochmals weiter nachgibt: Langfristig sehen die Kurschancen für deutsche Aktien weiter vielversprechend aus. Die Analysten der Deutschen Bank haben daher ihr Kursziel für das Jahresende 2014 von 9.700 auf 11.000 Punkte angehoben. Die Gewinne der DAX-Unternehmen sollten ihrer Einschätzung nach 2014 bis 2015 um jährlich 14 Prozent steigen; der Konsensus liegt bei 13 Prozent. Umgerechnet auf den DAX würde dies mit einem KGV von 13 einher gehen. Damit läge das DAX-KGV aber immer noch unter dem langfristigen Durchschnitt von 14,8. In anderen Worten: Vorausgesetzt die Gewinnentwicklung trifft ein, wäre der DAX dann immer noch nicht zu teuer.

Fazit
Es ist eine Binsenweisheit, dass nach einer langen Rallye irgendwann eine Korrektur kommen muss. Aus charttechnischer Sicht wäre selbst ein Rückfall unter 9.000 Punkte noch kein Beinbruch. Der langfristige Aufwärtstrend wäre auch dann immer noch intakt. Für den Aktienmarkt ist eine Abkühlung daher nichts Negatives, im Gegenteil. Durch niedrigere Kurse entstehen neue Einstiegschancen.

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Die Radstation auf der Zielgeraden

02 Dezember 2013 von Darian Lambert

SVB-Aufsichtsrat beschließt Betreibermodell

Förderbescheid und Baugenehmigung liegen schon vor, nur am Betreibervertrag mangelte es bislang: Die Realisierung der Radstation am Bergisch Gladbacher S-Bahnhof hatte sich seit der ersten Vorstellung in der Öffentlichkeit im Jahre 2008 immer wieder verzögert, auch wegen finanzieller Beschränkungen im Nothaushalt. Nun hat die Stadtverkehrsgesellschaft (SVB) den Knoten durchschlagen. Der Aufsichtsrat billigte das vorgelegte Betreiberkonzept und beauftragte die städtische GmbH, die Finanzierung sicherzustellen, den Grundstückskauf zu tätigen und den Vertrag mit dem Betreiber abzuschließen. Damit verfügt Bergisch Gladbach zukünftig über einen leistungsfähigen Stützpunkt für den Radverkehr und weitere flankierende Serviceleistungen im Herzen der Stadt, mit idealer Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Einkaufsmöglichkeiten der City.

Als Vertragspartner konnte der Verein Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V. gewonnen werden. Aufgrund seiner Struktur sowie der bestehenden engen Beziehungen zum Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der bereits eine Reihe von Radstationen in ganz Deutschland betreibt und Rechteinhaber des Begriffs „Radstation“ ist, hält die Stadtverkehrsgesellschaft den Verein für bestens geeignet, die Einrichtung wirtschaftlich zu betreiben und zum Anlaufpunkt für alle Fahrradfahrer/-innen werden zu lassen.

Ein entscheidender Knackpunkt, warum nicht schon früher ein Vertrag zustande kam, ergab sich aus den Anforderungen des Zuwendungsbescheides der Bezirksregierung: Das von Bergisch Gladbach zunächst favorisierte Modell sah mehrere Betreiber vor. Dies wurde vom Fördermittelgeber nicht akzeptiert. Nun wird das Fahrradnetzwerk einziger Partner. Die Bezirksregierung gab bereits schriftlich ihr Placet zum Konzept. Damit stehen 362.000 Euro als Landeszuschuss zum Bau zur Verfügung. Die SVB rechnet mit Gesamtkosten für Grunderwerb und Baumaßnahme in Höhe von 700.000 Euro.

Das Kölner Fahrradnetzwerk hat der SVB bereits einen tragfähigen Finanzierungsplan vorgelegt. 256 überdachte Fahrrad-Stellplätze werden künftig komfortable und sichere Abstellmöglichkeiten bieten, zusätzlich sorgt eine einladende Servicestation für Pflege und Reparaturen, und ein Anlauf- und Informationspunkt soll den Überblick über die Möglichkeiten umweltfreundlicher Mobilität in Stadt und Region ermöglichen, inklusive Tourismus- und Nahverkehrsangeboten. Es besteht auch Interesse, Carsharing-Partner dort anzudocken und entsprechende Stellplätze bereitzuhalten.

Der Zugang zur Radstation soll rund um die Uhr möglich sein. Das Konzept sieht vor, für Dauerkunden ein Chipkartensystem zum Einstellen und Abholen der Fahrräder anzubieten. Ansonsten sind Tickets über die Servicestation oder über einen Kassenautomaten erhältlich, der auch bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglicht. Eine Besetzung mit Personal ist für mindestens 50 Stunden pro Woche vorgesehen, Samstag und Sonntag inklusive. Dort können dann auch Fahrräder und E-Bikes ausgeliehen, Teile und Zubehör erworben sowie Pflege- und Reparaturarbeiten in Auftrag gegeben werden. Kunden, die ihr eigenes E-Bike mitbringen, finden hier eine Ladestation für schlappe Akkus. Auch Unterhaltung und Reinigung des Grundstücks übernimmt das Fahrradnetzwerk. Eigentümerin von Grundstück und Aufbauten bleibt weiterhin die SVB.

Die Geschäftsführung der SVB hat dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, mit dem Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V. einen Betreibervertrag über 12 Jahre abzuschließen. Letzte Abstimmungen sind noch mit dem Vertragspartner vorzunehmen. In einer der kommenden Aufsichtsratssitzungen wird der unterschriftsreife Vertragsentwurf noch einmal vorgelegt.

Damit steht die Ampel endgültig auf Grün für die Bergisch Gladbacher Radstation: Gemeinsam mit dem Architekturbüro Voigtländer sollen die Baupläne noch einmal dem neuesten Stand angepasst werden; im Frühjahr 2014 sollen dann die Gewerke ausgeschrieben und möglichst umgehend auch mit dem Bau begonnen werden.

Radstation1

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Börse Aktuell: Kaufrausch

01 Dezember 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Wer zu spät zur Party erscheint, der verpasst den besten Teil. Getreu diesem Motto wurde wieder fleißig bei Aktien zugegriffen. Der asiatische Nikkei notiert auf seinem Sechs-Jahres-Hoch und Dow und Dax markieren ebenfalls neue Höchststände.

Bei den Währungen sehen wir, dass EUR/USD in einer engen Bandbreite handelt. Zwischen 1,3550 und knapp über 1,3610 befindet sich diese. Auch solide US-Daten konnten den Wechselkurs nicht aus seiner Lethargie reißen.

eur-usd-1-12-13Darüber hinaus wurden Zahlen zur Geldmenge und dem Kreditvolumen in Europa veröffentlicht. Seit einigen Tagen bemerkt man die schwache Kreditvergabe europäischer Banken und niemand rechnet weiterhin mit guten Zahlen.

Die Spekulationen gehen sogar so weit, dass den Banken weitere Langfristliquidität nur unter der Prämisse zur Verfügung gestellt werden, dass diese Mittel als Kredit weitergereicht werden müssten. Im Kern zeigt diese Idee, wie schwach der Effekt der überraschenden Leitzinssenkung vor drei Wochen war, denn Volumeneffekte werden dadurch so gut wie nicht erwartet. Die EZB findet sich in dem Dilemma wieder, eine wirtschaftlich heterogene Eurozone mit einer einheitlichen Politik zu steuern. Dass „Zwangskredite“ keine Lösung der aktuellen Zurückhaltung sein können, leuchtet ein. Banken würden gezwungen ungewollte Kreditrisiken aufzubauen, Gedanken an Planwirtschaft sind nur schwer zu verdrängen.

Wie groß der Wahrheitsgehalt solcher Gerüchte nun auch ist, deutlich wird, wie schwierig die Lösung der aktuellen Lage erscheint. Diese Zwangs-Lösung wird es aber nicht geben. Andere Ansätze und kreative Lösungen werden mit zunehmender Dauer immer wahrscheinlicher. Mit konventionellen Maßnahmen scheint die EZB nichts mehr im Bereich der Kredite bewegen zu können….

Auf die Selbstheilungskräfte des Marktes zu vertrauen scheint ebenfalls gewagt. Für 2014 und 2015 wird europaweit mit einer Verbesserung der konjunkturellen Lage gerechnet. Dann sollten die Kreditmärkte sich wieder normalisieren. Die Zwickmühle in der sich die Banken derzeit befinden (Aufbau Risikopuffer, Stresstests, neue Bankenaufsicht), macht die Lage nur vertrackter.

In Deutschland ist dagegen weiter alles Eitel Sonnenschein. Die Beschäftigungssituation ist auf einen Rekordwert gestiegen. Die große Koalition wird einen Mindestlohn von 8,50 EUR je Arbeitsstunde einführen, so denn die SPD Basis den Koalitionsvertrag billigt. Dann werden bemängelte Vergütungsungerechtigkeiten beseitigt. Interessant an der Meldung ist auch, dass Zuwanderer maßgeblich Einfluss auf den Arbeitsmarkt nehmen und vakante Stellen besetzt haben. Es wird immer deutlicher, dass Deutschland qualifizierte Zuwanderung braucht, um die demographische Schere in Zukunft schließen zu können.

Man kann gespannt sein auf den weiteren Verlauf im Markt.

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

 

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Bewerbungscoaching für Frauen

01 Dezember 2013 von Darian Lambert

Bei dem Wiedereinstieg in den Beruf oder bei einem Stellenwechsel tauchen in der Regel eine Reihe von Fragen auf:

·        Wie finde ich meinen neuen Job? Wie kann ich mit Hilfe der neuen Medien Stellen suchen?
·        Was gehört alles zu einer kompletten Bewerbungsunterlage?
·        Wie erstelle ich mein Bewerbungsanschreiben?
·        Welche Stolpersteine oder Ungereimtheiten sollte ich bei der Bewerbung vermeiden?
·        Wie führe ich ein Bewerbungstelefonat?
·        Aus welchen Elementen besteht das Vorstellungsgespräch und wie bereite ich mich gut darauf vor?

Ganz praktische Antworten auf diese Fragen gibt die Managementberaterin Beate Fiedler, zu deren Tätigkeitsschwerpunkten auch die Gewinnung und Auswahl von Personal zählt.

Das kostenfreie Seminar findet an drei Tagen vormittags am 7.11., 8.11. und am 13.11., jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Stadtmitte statt.

Die Plätze sind auf 16 Teilnehmerinnen begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

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„Zusammen planen – Gemeinsam wohnen“ – Ausstellung zu neuen Wohnformen

30 November 2013 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach. „Zusammen planen – Gemeinsam wohnen“ – so lautet der Titel einer Ausstellung zu neuen Wohnformen, die der gemeinnützige Verein mitein-anders in Kooperation mit der VR Bank eG Bergisch Gladbach derzeit in der Hauptstelle der Bank in Bergisch Gladbach präsentiert. Die von FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. konzipierte Ausstellung zeigt die sehr verschiedenen Realisierungswege gemeinschaftlicher Wohnprojekte.

Bei aller Vielfalt haben die Projekte eines gemeinsam: Sie wurden nicht für, sondern von und mit den Menschen geplant, die selbst darin wohnen. Und sie vereinen ältere Menschen, ältere Menschen mit Jüngeren oder auch Menschen verschiedener Einkommensschichten und sozialer Herkunft unter einem Dach. Die Ausstellung „Zusammen planen – gemeinsam wohnen“ beschreibt diese Idee an Beispielen aus dem gesamten Bundesgebiet und gibt damit Anregungen zum Selbermachen. Sie umfasst 14 Banner, darunter 11 Projektvorstellungen aus ganz Deutschland, und ergänzende Banner mit Informationen zum FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e. V. und zum Verein mitein-anders.

Anders als in den umliegenden Kommunen gibt es in Bergisch Gladbach bislang kein Mehrgenerationenwohnprojekt. Aber viele Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen stellen sich auch hier die Frage „Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“ – und sie sind bereit, diese aktiv und gemeinsam mit anderen zu beantworten. „Solche Wohnprojekte können die Sozialstruktur einer ganzen Stadt positiv beeinflussen“, erläutert Doro Corts, Vorsitzende des Vereins mitein-anders. Der im Mai 2013 gegründete Verein möchte Anlaufstelle sein für alle an neuen Wohnformen Interessierte, will Bürgerinnen und Bürger mit Projekten und Projekte mit Investoren zusammen bringen. Zusätzlich soll mit Veranstaltungen über das gesellschaftlich wichtige Thema informiert werden.

„Als der Verein mitein-anders an uns herantrat, war gleich klar, dass wir dieses Projekt nach Kräften unterstützen werden“, sagt Thomas Büscher, Vorstand der VR Bank eG Bergisch Gladbach. Das genossenschaftliche Prinzip „Was einer alleine nicht schafft, das erreichen viele gemeinsam“ treffe eben auch auf das Leben außerhalb des Bankenalltags zu, so Büscher und fügt an: „Wir von der VR Bank unterstützen seit jeher gesellschaftlich relevante Aktivitäten in unserer Region und übernehmen Verantwortung in der Gemeinschaft. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Fall wieder helfen konnten.“

Die Ausstellung ist in der VR Bank in der Hauptstraße 186 während der Banköffnungszeiten noch bis zum 7. Dezember 2013 zu sehen. Weitere Informationen und Kontakt: www.mitein-anders.de

mitein-anders

Foto: Klinkhammels

 

 

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Aufbau einer Baulückenbörse

30 November 2013 von Darian Lambert

Aufbau einer Baulückenbörse auf städtischer Homepage geplant
Fragebögen werden in den nächsten Wochen an Eigentümer von Baugrundstücken versandt

Um einen Beitrag zur Reduzierung des fortschreitenden Flächenverbrauchs zu leisten, wird die Stadt Bergisch Gladbach in Kürze einen neuen Service für private Grundstückseigentümer und Bauwillige bieten. Die städtische Baulückenbörse wird im Januar auf den Internet-Seiten der Stadt Bergisch Gladbach an den Start gehen. Sie ist auch direkt aufrufbar unter der Adresse www.stadtentwicklung-gl.de.

Bereits in den vergangenen Jahren hat die Stadtverwaltung im Rahmen des Wohnbaulandkonzepts die Baulücken im gesamten Stadtgebiet erfasst. „Wir haben rund 830  Baulücken in der Gesamtstadt zu verzeichnen, fast ausschließlich in privatem Eigentum“, erklärt Bürgermeister Lutz Urbach. Um herauszufinden, ob die Eigentümer Beratungsbedarf zur Grundstücksnutzung haben und/oder eventuell eine Veräußerung oder Bebauung beabsichtigen, verschickt die Stadt an alle Eigentümer von bekannten Baugrundstücken in den nächsten Wochen einen Fragebogen.

Wer nicht will, wird auch nicht aufgeführt

Am 28.09.2013 wurde in den örtlichen Tageszeitungen amtlich bekanntgegeben, dass die Stadt Bergisch Gladbach die Veröffentlichung aller bekannten Baulücken auf der städtischen Homepage beabsichtigt. Die Aufnahme der Grundstücke erfolgt nur, sofern die Grundstückseigentümer dem nicht widersprechen.

Bürgermeister Urbach bittet die Besitzer dieser Grundstücke, sich an der kostenlosen Baulückenbörse zu beteiligen und den Fragebogen auszufüllen. „Es ist unser Ziel, nicht nur neue Baugebiete auszuweisen, sondern auch innerstädtische Flächen verstärkt zu nutzen und Baulücken zu schließen. Die Nachfrage nach solchen Grundstücken innerhalb gewachsener Strukturen nimmt immer mehr zu“, so Bürgermeister Urbach. Er sieht den sparsamen Umgang mit Grund und Boden als eine wichtige Maßgabe der städtischen Baulandpolitik. Das heißt, der Flächenverbrauch soll gestoppt und einer weiteren Zersiedelung vorgebeugt werden.

Ausnutzung der Innenbereiche sorgt für gesunde Stadtentwicklung

Auf der Internetseite werden die betroffenen Grundstücke auf einer Karte verzeichnet. Die Eigentümer werden aus Gründen des Datenschutzes nicht genannt. Mit der Einrichtung der Baulückenbörse möchte die Verwaltung ein Instrument zur Aktivierung und zur Mobilisierung des im Stadtgebiet vorhandenen Baulückenpotenzials schaffen. „Zur gesunden Stadtentwicklung gehört auch die kontinuierliche Entwicklung des Innenbereichs. Dafür müssen wir aber wissen, warum im Stadtgebiet so viele Baulücken existieren und ob die Stadtverwaltung zielgerichtet beratend tätig werden kann“, erklärt Bürgermeister Urbach in diesem Zusammenhang.

Neben der Grundstücksgröße findet der Nutzer zu jedem Bauplatz einen Link auf dem Stadtplan zur besseren Orientierung sowie eine kurze Beschreibung zur Lage des Bauplatzes. Für beide Seiten – Anbieter und Interessenten – ist die Baulückenbörse kostenlos. Für Bauwillige ist dies eine interessante Möglichkeit, sich über potenzielle Bauplätze innerhalb des Stadtgebiets zu informieren. Eigentümer eines Grundstücks können so auf einfachem Wege über die Stadtverwaltung mit Kaufwilligen ins Gespräch kommen.

Keine Konkurrenz für Makler

Der Zunft der Makler will die Stadt damit keine Konkurrenz machen, so Urbach: „Durch das Baulückenprogramm sollen insbesondere die Grundstücke aktiviert werden, die ungenutzt brach liegen und deren Eigentümer nicht so genau wissen, ob sie noch bauen werden oder ihr Grundstück veräußern sollen. Ihnen soll künftig Unterstützung gegeben werden, ob und, wenn ja, was sie in Zukunft mit ihrem Baugrundstück machen können.“ Eigentümer, die ihre Bauplätze kurzfristig verkaufen möchten, sollten daher den üblichen Weg über den Makler suchen. Eine Aufnahme dieser Flächen in die Baulückenbörse kann dennoch nicht schaden.

Noch nicht registrierte Eigentümer von Baulücken, die Interesse an der kostenlosen Aufnahme ihres Grundstücks in die Baulückenbörse haben, sowie Bauplatzinteressenten, können sich über die Homepage der Stadt www.stadtentwicklung-gl.de informieren oder sich telefonisch mit der Projektbeauftragten Ursula Bellmann, Tel. 02202-141429, in Verbindung setzen.

www.bergischgladbach.de
www.stadtentwicklung-gl.de

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Ein neu gepflanzter Baum für jeden Azubi

30 November 2013 von Darian Lambert

Am Donnerstag, den 28. November 2013, 13.00 Uhr luden die städtische Abteilung StadtGrün und die Firma Bach & Wesco KG zum gemeinsamen Spatenstich auf die Wiese Saaler Mühle ein.

Hier wurden 14 Bäume neu gepflanzt, die symbolisch für alle neu begründeten Ausbildungsverhältnisse und die Umweltphilosophie des mittelständischen Fachgroßhandels für Umwelt- und Gebäudetechnik stehen. Die Bepflanzung wird von den Nachwuchskräften mit Hilfe der Abteilung StadtGrün vorgenommen und soll jährlich als Begrüßungsritual mit jeder Neueinstellung eines Lehrlings wiederholt werden. Die Auszubildenden hatten schon während des Einpflanzens erste Ideen zu einer ganz und gar praktischen Nutzung der Bäume. „In zehn Jahren spanne ich mir hier eine Hängematte“, scherzte einer der fleißigen Helfer.

Die Bewirtschaftung der Wiese Saaler Mühle wird von der Abteilung StadtGrün wahrgenommen; sie hat die Fläche vorgeschlagen und zur Verfügung gestellt.

Neben drei Hainbuchen, drei Eichen, drei Eschen, sind zwei Ahorn und drei Buchen geplant. Die Bäume werden in der Qualität dreimal verpflanzt mit Drahtballen und einem Stammumfang von 18-20 cm gepflanzt. Jeder Baum bekommt einen Dreibock zum Schutz und als Befestigung. Die Firma Bach & Wesco KG finanziert jeden Baum mit 350 Euro.

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Jetzt wieder Weihnachtspakete packen für die Tafel

29 November 2013 von Darian Lambert

Schokolade, Tee, Leckeres für den Frühstückstisch, zwei Stoffbären und einige Überraschungen in Geschenkpapier: Zum Start der diesjährigen Weihnachtspäckchen-Aktion überreichte Bürgermeister Lutz Urbach das Paket Nummer eins an den Bergisch Gladbacher Tafel e.V. Die Organisatoren trafen sich dazu im Bürgermeisterbüro und nahmen die Spende dankend entgegen. Zum siebten Mal sammelt der Bergisch Gladbacher Tafel e.V in diesem Jahr Weihnachtspakete. Mittlerweile ist die Aktion bei den Bürgerinnen und Bürgern bestens angekommen: In den Vorjahren wurden so viele Pakete gepackt und abgegeben, dass alle Kunden der Tafel eins erhalten konnten. In diesem Jahr werden die Pakete bis zum 16. Dezember entgegengenommen; Sammelstellen sind bei den regionalen Banken im Stadtgebiet eingerichtet, am 17. Dezember kann auch beim Bürgerhaus Bergischer Löwe abgegeben werden.

Diese Weihnachtspakete bereiten Menschen Freude, die sich zu Weihnachten nicht einmal das Nötigste leisten können, darunter viele Senioren, Obdachlose, Familien, Kinder und Alleinerziehende. Wie packe ich ein solches Päckchen? Ganz einfach – wählen Sie ein Behältnis aus, das oben offen ist (Korb oder Kiste). Und dann tun Sie alles hinein, was weihnachtlich und lecker ist. Willkommen sind ausschließlich haltbare Lebensmittel. Also alles, was nicht gekühlt werden muss oder rasch verderben kann. (Bitte kein frisches Obst und Gemüse, kein frisches Fleisch und keinen frischen Käse aus der Kühltheke.)
Freude bereiten vor allem haltbar verpackte Lebensmittel, wie Gebäck, Suppen, Säfte, Gemüsekonserven, eingeschweißte Fleischprodukte, etc. Natürlich können auch persönliche Zutaten mit ins Paket gelegt werden. Zum Beispiel alte Familienrezepte, Stofftiere oder Tannenzweige und Strohsterne. Lassen Sie ihrer Phantasie freien Lauf!  Es gibt keinen festen Wert. Am besten, Sie packen das Päckchen so, wie sie es auch für einen anderen lieben Menschen packen würden. Am 18. Dezember werden die Weihnachtspakete dann im Bürgerhaus Bergischer Löwe ausgegeben.

Viele helfen mit

Der Tafel e.V. hat viele Helfer, die bei der Weihnachtsaktion mitmachen: Das Bürgerhaus Bergischer Löwe stellt seine Räumlichkeiten zur Verfügung. KL-Druck stellt Fahrzeuge zur Verfügung und druckt die Plakate. GL-Service führt die Plakatierung durch.

Bensberger Bank, VR Bank Bergisch Gladbach, Raiffeisenbank Kürten-Odenthal und Kreissparkasse Köln stellen ihre Filialen wieder als Annahmestellen zur Verfügung, und zwar vom 28. November bis zum 16. Dezember. Die letzte Gelegenheit, zur Tafel-Aktion beizutragen, ergibt sich dann am 17. Dezember 2013 von 10.00 bis 12.00 Uhr direkt im Bürgerhaus Bergischer Löwe.

Hier alle Annahmestellen für Tafel-Weihnachtspäckchen auf einen Blick:

Bensberger Bank eG:

Bensberg  Schlossstraße 82
Refrath Dolmanstraße 14
Moitzfeld Moitzfeld 42

VR Bank eG Bergisch Gladbach

Stadtmitte Hauptstr. 186
Immobiliencenter der VR-Bank Hauptstr. 188
Paffrath Paffrather Straße 316
Hand Dellbrücker Straße 29
Heidkamp Bensberger Straße 147
Herkenrath Ball 1
Hebborn Odenthaler Straße196
Sand Herkenrather Straße 7a

Kreissparkasse Köln

Bensberg Schloss Straße 46-48
Stadtmitte Hauptstraße 208-210
Hand Delbrücker Straße 48
Heidkamp Bensberger Straße 159-161
Herkenrath Ball 12
Lustheide Hüttenfeld 1
Moitzfeld Moitzfeld 78
Paffrath Paffrather Straße 315
Refrath Siebenmorgen 23
Schildgen Altenberger Dom Straße 128

Raiffeisenbank Kürten-Odenthal eG.

Odenthal Altenberger-Dom-Straße 10
Schildgen Altenberger-Dom-Straße 142

Annahmetermine für die Weihnachtspakete:

vom  28.11.2013  bis 16.12.2013 in den Bergisch Gladbacher Geschäftsstellen der Banken und am 17.12.2013  von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr zusätzlich im Bürgerhaus Bergischer Löwe.

Abgabe der gespendeten Weihnachtspakete an die Kunden der Tafel:

am 18.12.2012 zwischen 12.30 Uhr und 17.30 Uhr im Bürgerhaus Bergischer Löwe.

Telefonkontakt für Rückfragen:

Markus Kerckhoff, 0170 281 85 17
Bernard Wewer, 02268 7410

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Weihnachtsmärkte in Bergisch Gladbach 2013

22 November 2013 von Darian Lambert

Sechsmal vorweihnachtliche Stimmung auf Straßen und Plätzen: Hier eine Zusammenstellung der Informationen zu den Weihnachtsmärkten im Bergisch Gladbacher Stadtgebiet.

Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte – der „Große“ feiert runden Geburtstag

30 Jahre alt wird der größte Bergisch Gladbacher Weihnachtsmarkt in diesem Jahr. Die liebevoll gestalteten Verkaufsstände, die Imbissbuden und Glühweinhütten auf dem Konrad-Adenauer-Platz ziehen die vorweihnachtlichen Besucher auch heute noch genauso an wie 1983. Der Markt hat sich seitdem beständig fortentwickelt: Das Angebot ist reichhaltig und differenziert, für alle Geschmäcker und die ganze Familie findet man hier das Richtige. Und das mehr als einen Monat lang jeden Tag.

Was gibt es auf dem Bergisch Gladbacher Weihnachtsmarkt zu sehen und zu kaufen? Handarbeit aller Art, Krippen und Krippenfiguren, weihnachtlicher Haus- und Baumschmuck, Kerzen und Kerzenleuchter, Küchenutensilien, Weihnachtsbäckerei und Süßigkeiten, Duftendes und Aromatisches für Haus, Küche oder Bad, winterliche Bekleidung, Spielzeug, Musikinstrumente und Klangspiele, Naturhaarwaren und Felle, Mode- und Silberschmuck, Fingerpuppen, Kräuterbonbons, 3-D-Bilder, Nostalgisches, Werkzeug aus Schokolade, Knobelspiele, Klangschalen, Windspiele, Schlesische Brotspezialitäten, Sportfanartikel, Holzartikel und Holzbrandmalerei, Unicef-Artikel . . . Hunger und Durst braucht dabei niemand zu leiden – dafür garantiert das reichhaltige kulinarische Angebot. Anziehungspunkt ist auch die Bühne, auf der in der Adventszeit die Labbese, die Klüngelköpp, die Big Band Bergisch Gladbach, das Jugendorchester und viele weitere Musikgruppen auftreten. Irische Weihnachtslieder, Kinderschminken oder der Besuch des Nikolaus runden das Programm ab.

Der Eintritt ist frei, und an den vier Adventssamstagen darf zum Nulltarif auf allen öffentlichen Parkplätzen in Bergisch Gladbach geparkt werden!

Ort:                 Konrad-Adenauer-Platz, Stadtmitte
Termin:         Freitag, 22.11. bis Montag, 23.12.2013 von 11:00 bis 20:00 Uhr, freitags und samstags bis 21:00 Uhr; am 24.11.2013 geschlossen
Veranstalter:         IG Stadtmitte und MARKT TRANS Stümper GmbH

www.weihnachtsmarkt-bergischgladbach.de

Feng-Shui-Weihnachtsmarkt auf Schloss Bensberg

Wildgulasch, Bergische Waffeln oder eigens für den Weihnachtsmarkt kreierte Bratwürste: Die Spezialitäten sind so edel wie das Bensberger Barockschloss selbst. In den Pagoden auf dem Innenhof des Schlosshotels zeigen ca. 60 ausgesuchte Aussteller & Handwerke ihre liebevoll hergestellten Waren. Frischgebackenes Brot, original Aachener Printen, Senf- oder Trüffelspezialitäten, Öl-Raritäten, handgeschöpfte Schokolade, süße Plätzchen & Pralinen, feinstes Leder- & Keramikhandwerk, Papeterie, außergewöhnlicher Edelsteinschmuck und Kosmetik sind weitere erlesene Waren, die hier präsentiert werden.

Einmalig ist auch das Konzept des 1. Feng Shui-inspirierten Weihnachtsmarktes Deutschlands. Der Schlossinnenhof ist prachtvoll geschmückt, sanfte Engelsklänge ertönen und in den weißen Pagoden tummeln sich fröhlich die Menschen. Ein bezauberndes Rahmenprogramm, Kinderattraktionen sowie Gänsehaut- Weihnachtskonzerte für die ganze Familie erwarten Sie an diesem Wochenende. Und wer einen Abstecher in die nahegelegene Bensberger City machen möchte, ist am 15. Dezember zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen.

Ort:                         Grandhotel Schloss Bensberg, Kadettenstraße, Bergisch Gladbach
Termin:                 Fr, 13 12.2013 von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Sa, 14.12 2013 von 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr
So, 15.12.2013 von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr (Familientag)
Eintritt:                        Erwachsene € 7,00 inkl. Gutschein für ein Heißgetränk
Kinder bis 12 Jahre frei
Familientag:                 2 Erwachsene + 2 Kinder bis 12 Jahre zahlen € 12,00
Vergünstigter Eintritt:         6,00 € für Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen
Veranstalter:                Grandhotel Schloss Bensberg

Begleitprogramm:
Fr 18.00 Uhr und 20.00 Uhr: Kinderchor „Lucky Kids“ aus Köln
Sa 16.00, 17.00, 18.00, 19.00 und 20.00 Uhr: Black Original Gospel
So 15.30 und 17.00 Uhr: „Schlossstars“ auf der großen Bühne

www.schlossbensberg.com

Märchenhafte Weihnachtsstimmung im Schlosshotel Lerbach

Auch im Innenhof des Schlosshotels Lerbach ist Weihnachtszauber angesagt. In den stillvollen Fachwerkhütten bieten Kunsthandwerker und Aussteller ausgefallene Geschenkideen an. Die kleinen und großen Genießer können sich auf weihnachtliche Köstlichkeiten aus der Küche von Nils Henkel und der Schlossgastronomie freuen.

Ort:                 Schloss Lerbach, Lerbacher Weg, Bergisch Gladbach
Termin:         Do, 28.11.2013 17:00 – 22:00 Uhr
Fr, 29.11.2013 14:00 – 22:00 Uhr
Sa, 30.11.2013 11:00 – 22:00 Uhr
So, 1.12.2012 11:00 – 20:00 Uhr
Eintritt:         € 7,00 pro Person inklusive Heißgetränk, Kinder bis 12 Jahre frei
Veranstalter:        Althoff Schlosshotel Lerbach

www.schlosshotel-lerbach.com

Weihnachtsmarkt in Moitzfeld

Schon zum achten Mal lädt der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt nach Bergisch Gladbach-Moitzfeld ein. Kunsthandwerker, Kindergärten, Schulen, Vereine und Gewerbetreibende aus Moitzfeld sorgen für den intimen Charakter des Marktes. Wenn es dunkel wird, kommt der Lichteranzünder, und der Nikolaus bringt für jedes Kind einen Weckmann mit. Besonders zieht auch das umfangreiche musikalische Programm die Besucher an. Neben Glühwein, Bier, Kinderpunsch, Kaffee, Waffeln und Kuchen gibt es weitere kulinarische Angebote.

Ort:                         Moitzfeld, Rotdornweg 21 (Dorfplatz hinter der Kirche St. Joseph)
Termin:                 Sa, 30.11.2013 ab 14 Uhr
Veranstalter:                 Arbeitskreis der Dorfgemeinschaft Moitzfeld e.V.

www.moitzfeld-ev.de

Refrather Winterdorf

Die wunderschöne Weihnachtspyramide ist die Attraktion des Refrather Weihnachtsmarktes. Mit 12 Meter Höhe und 50 qm Grundfläche überstrahlt sie den gesamten Peter-Bürling-Platz und ist mit ihrem Glanz einmalig in der Region. Auf vier Ebenen drehen sich die Krippenfiguren und erzählen die Weihnachtsgeschichte. Rundherum bieten gemütliche Weihnachtsstände Kulinarisches und Festliches. Auch in der Pyramide selbst schmeckt der Glühwein köstlich, und die Kleinen freuen sich über das Kinderprogramm an den Sonntagen, mit dem Kasperletheater Sternkundt, der Kinderband Crocodiles, dem Kinderkarussell und weiteren Attraktionen.

Am 6. Dezember geht der Nikolausumzug durch Refrath, mit Weihnachtsmann, Weckmännern und Kinderliedern. Freitags bis sonntags lohnt es sich, die Bühnenshow mit den Domstürmern, mit Cat Ballou, Kölsch Fraktion, The Blues Brothers und anderen zu erleben. Ungewöhnlicher Abschluss des Refrather Weihnachtsmarktes: die 1. Open Air Silvesterparty!

Ort:                Peter-Bürling-Platz
Termin:        30.11.2013 – 31.12.2013;
Mo – Do 14:00 bis 20:00 Uhr, Fr – So 12:00 bis 21:00 Uhr
Veranstalter:        IG Refrath e. V. und Team Refrather Winterdorf

www.refrather-winterdorf.de

Weihnachtlicher Hüttenzauber in Bensberg

Die Schloßstraße im Bensberger Zentrum putzt sich mit ihrem „Hüttenzauber“ vorweihnachtlich heraus. Täglich geht ein Adventstürchen auf, hinter dem ein Überraschungspräsent der Einzelhändler wartet. Die Bensberger Konditoren verwöhnen die Gäste mit Kaffee und Kuchen, und Kochvorführungen mit Spitzenkoch Ernst Föllmer, unterstützt durch Haushaltswaren Daubenbüchel, inspirieren die Zuschauer schon einmal fürs Weihnachtsmenü. Und wer gern Bingo spielt, ist am Mittwochnachmittag herzlich willkommen!

Ort:                 Schloßstraße
Termin:         29.11. – 22.12.2013
Veranstalter:         Interessengemeinschaft Bensberger Handel

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Börse aktuell: Rekordjagt geht weiter

19 November 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Nach einem deutlichen Rutsch notierte der DAX zeitweise unter 9.000 Punkten, ehe am letzen Donnerstag neue Nachrichten von der US-Notenbank Fed die Kurse wieder beflügelten. In den USA gab es bei Dow Jones und S&P-500 sogar neue Rekorde. Der DAX bestätigte schließlich die 9.000 Punkte und blickte wieder nordwärts- mit Erfolg. Die Ereignisse zeigen, dass die Kurse nach wie vor am Tropf der Geldpolitik hängen.

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Die Fed bleibt auf dem Gaspedal 

Schon vor der Nominierung von Janet Yellen zur US-Notenbankchefin Wurde ihr Redemanuskript öffentlich. Inhalt: Die US-Konjunktur sei auch weiterhin auf die Unterstützung der Fed angewiesen, die Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent im Oktober sei noch zu hoch, die Wirtschaft noch weit von ihrer Leistungsfähigkeit entfernt. Zugleich sei die Inflation unter das Fed-Jahresziel von 2,0 Prozent gesunken. Schlagartig ging es daraufhin an den Aktienbörsen wieder bzw. weiter nach oben, denn nun dürfte klar sein, dass die Reduzierung des Fed-Anleihenkaufprogramms noch nicht unmittelbar bevorsteht.

Maue Europäische BIP-Zahlen 

Wie erwartet hat auch die deutsche Konjunktur im dritten Quartal wieder an Schwung verloren – es gab nur ein mageres Plus von 0,3 Prozent. Dennoch stimmt die Richtung, denn positive Impulse kamen ausgerechnet von den Investitionen und vom Konsum. In der Eurozone stieg das BIP gar nur um marginale 0,1 Prozent. Eine Enttäuschung gab es in Frankreich. Nach dem starken zweiten Quartal droht das Land mit -0,1 Prozent im dritten Quartal wieder in die Rezession zu rutschen. Auch in Italien gab es ein Minus von 0,1 Prozent. Immerhin gibt es positive Zahlen in Spanien, Portugal und den Niederlanden. Im Gesamtjahr erwartet die EU-Kommission ein Wachstum von 0,4 Prozent für die Eurozone. Erst 2014 dürfte die Wirtschaft mit 1,1 Prozent wieder etwas stärker zulegen. Damit wird deutlich, warum auch die EZB immer mehr den amerikanischen Weg einschlägt, auch wenn das hierzulande viele Kritiker auf den Plan ruft.

Fazit
Die Konjunktur ist noch immer nicht stark genug, um ohne die Hilfe der Notenbanken ein tragfähiges Wachstum zu erzeugen. In den USA ist die Entwicklung zwar schon weiter als in der Eurozone, doch auch jenseits des Atlantiks bleibt die Fed auf dem Gaspedal. Trotz der mauen BIP-Zahlen können daher auch die Aktienmärkte weiter auf Nordkurs bleiben. Charttechnisch hat der DAX die 9.000 Punkte bestätigt und damit ebenfalls die Voraussetzung für weitere Kursgewinne geschaffen.

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