Archiv | Wirtschaft

Home owner analyzing blueprints with a worker during renovation process.

Kölner Wohnungseigentümer kämpfen gegen 700.000 Euro Schulden durch säumigen Gewerbeeigentümer

17 März 2025 von Felix Morgenstern

Die Wohnungseigentümer im Sommershof in Köln-Rodenkirchen sind verzweifelt: Seit über einem Jahr bleiben sie auf den Nebenkosten für die Gewerbeflächen sitzen, weil der neue Eigentümer der Gewerbeflächen seine Beiträge nicht zahlt. Die Schulden belaufen sich mittlerweile auf 700.000 Euro – mit drastischen Folgen für die Bewohner.

Müllberge, Ratten und ausbleibende Reparaturen

Die Situation im Sommershof spitzt sich immer weiter zu. Unbezahlte Müllabfuhrrechnungen führen dazu, dass sich hinter dem Gebäude riesige Müllberge auftürmen – darunter auch Abfälle aus der Gastronomie.

„Für die Ratten in Rodenkirchen ist das hier ein kleines Paradies“, sagt Wohnungseigentümerin Anja Senff. Hausmeister Bert Kern, der seit knapp 30 Jahren in der Anlage arbeitet, ist schockiert: „So etwas habe ich hier noch nie erlebt.“

Doch die Müllprobleme sind nur die Spitze des Eisbergs. Sämtliche Reparaturen wurden ausgesetzt, weil die Hauskasse leer ist.

Gewerbe-Mieten fließen – aber nicht an die Hausgemeinschaft

Im April 2024 übernahm die neu gegründete Sommershof GmbH die 6.100 Quadratmeter Gewerbefläche des Hauses. Der alleinige Gesellschafter, ein Kölner Unternehmer, kassiert seither die Mieteinnahmen der Gewerbemieter. Doch die fälligen Nebenkosten und das Hausgeld in Höhe von rund 40.000 Euro monatlich überweist er nicht.

Das Problem: Laut Wohnungseigentumsgesetz (WEG) haften alle Eigentümer gemeinsam. Das bedeutet, dass die 97 Wohnungseigentümer die offenen Kosten übernehmen müssen – ob sie wollen oder nicht.

„Uns bleibt keine andere Wahl“, sagt Eigentümerin Juliane von Nerée Siefer. „Wenn wir nicht zahlen, klemmen die Versorger uns allen Strom, Wasser und Heizung ab.“

Zwangsvollstreckung könnte drohen

Laut Thomas Tewes, Geschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins, haben die Eigentümer rechtliche Möglichkeiten:

  • Sie könnten den Gewerbeeigentümer zum Verkauf der Flächen zwingen und so die Schulden begleichen lassen.
  • Sollte keine Zahlung erfolgen, sei eine Zwangsvollstreckung eine sinnvolle nächste Maßnahme.

Bislang blieben alle Mahnungen erfolglos. In Eigentümerversammlungen wird den Bewohnern regelmäßig mitgeteilt, dass die Sommershof GmbH „nicht zahlen könne“.

Strafanzeige gegen Gewerbeeigentümer gestellt

Mehrere Wohnungseigentümer haben inzwischen strafrechtliche Schritte eingeleitet. Sie vermuten, dass der Eigentümer die Mieteinnahmen gezielt in andere Unternehmensbereiche umleitet, anstatt die Nebenkosten zu begleichen.

Das Amtsgericht Köln hat bereits bestätigt, dass die Sommershof GmbH zur Zahlung verpflichtet ist. „Wenn er jetzt nicht zahlt, leiten wir die nächsten Schritte ein“, kündigt von Nerée Siefer an.

Die Lage bleibt angespannt – und die Wohnungseigentümer kämpfen weiter um ihr Zuhause und ihre finanzielle Sicherheit.

Kommentare (0)

Bundesbahn-Streik

Warnstreiks in NRW: Freitag besonders das Ruhrgebiet betroffen

15 März 2025 von Felix Morgenstern

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben am Freitag erneut für massive Einschränkungen in NRW gesorgt – besonders im Ruhrgebiet und in Wuppertal. Während vielerorts die Müllabfuhr ausfiel, blieben Kitas geschlossen, Ordnungsämter unbesetzt und der öffentliche Nahverkehr in Teilen lahmgelegt.

Müllberge, geschlossene Ämter und stillstehende Schwebebahn

In Dortmund, Hamm und Bochum wurde am Freitag kein Müll abgeholt, während in Hagen zumindest die Restmülltonnen geleert wurden. In Hamm blieben zudem die städtischen Parkhäuser für Tagesgäste geschlossen. Auch in Recklinghausen zeigten die Warnstreiks Auswirkungen – dort legten unter anderem Schulhausmeister ihre Arbeit nieder.

Der ÖPNV im Ruhrgebiet lief bis auf vereinzelte Einschränkungen wieder nach Plan. In Wuppertal herrschte dagegen Stillstand im Nahverkehr: Nachdem am Donnerstag bereits die Schwebebahn bestreikt wurde, fuhren am Freitag weder Busse noch Schwebebahn – einzig die S-Bahnen waren in Betrieb. Auch in Ratingen kam es zu Ausfällen.

Streiks treffen Ordnungsämter und Stadtreinigungen

In der Städteregion Aachen blieben am Freitag Ordnungsämter unbesetzt, die Müllabfuhr in Eschweiler fiel aus, und in den Bauhöfen Alsdorf und Herzogenrath legten Mitarbeiter ihre Arbeit nieder. Auch der Bürgerservice Aachen und die Stadtbücherei waren betroffen.

In Köln blieben wegen des Warnstreiks die Mülltonnen und Papierkörbe ungeleert, viele Straßenreinigungen fielen aus. Zusätzlich bleiben am Samstag die Wertstoffcenter geschlossen.

Höhepunkt der Warnstreiks bereits am Mittwoch

Der bisher größte Streiktag fand am Mittwoch statt, als Verdi Beschäftigte im öffentlichen Dienst landesweit zum Streik aufrief. Neben dem Nahverkehr und der Müllabfuhr waren auch Kliniken, Sparkassen, Schwimmbäder und Jobcenter betroffen. Tausende Menschen beteiligten sich an Kundgebungen.

Tarifverhandlungen in entscheidender Phase

Der Kern der Warnstreiks ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Verdi fordert:

  • 8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro pro Monat
  • Zusätzliche freie Tage
  • Bessere Arbeitsbedingungen und höheren Gesundheitsschutz im Luftsicherheitsbereich

Die Arbeitgeber lehnen die Forderungen als nicht finanzierbar ab. Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge, Verhandlungsführerin der kommunalen Arbeitgeber, bezeichnete die Forderungen als „unrealistisch“.

Am Freitag begann in Potsdam die dritte Tarifverhandlungsrunde, die bis Sonntag andauert. Mit den anhaltenden Streiks will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöhen.

Weitere Warnstreiks in NRW möglich

Nach Angaben von Verdi NRW sind weitere Warnstreiks bis zum 14. März möglich, auch am Wochenende könnte es zu Arbeitsniederlegungen kommen. Beschäftigte wollen so ihre Forderungen vor den entscheidenden Verhandlungstagen noch einmal unterstreichen.

Kommentare (0)

Transparent zum Streikaufruf bei regnerischem Wetter

Warnstreiks in NRW: ÖPNV, Kitas, Müllabfuhr und Ämter betroffen

13 März 2025 von Felix Morgenstern

In dieser Woche legen Warnstreiks in NRW vielerorts den öffentlichen Dienst lahm. Besonders betroffen sind der Nahverkehr, Kitas, Stadtverwaltungen, Müllabfuhr und Kliniken. Höhepunkt der Proteste war ein landesweiter Streiktag am Mittwoch, doch auch am Donnerstag ging es weiter – mit massiven Auswirkungen auf den Alltag vieler Bürger.

ÖPNV-Streiks: Stillstand in mehreren Städten

Wer auf Busse und Bahnen angewiesen ist, musste sich in vielen Regionen alternative Wege zur Arbeit suchen. Besonders in Düsseldorf herrscht seit Montag ein weitgehender Stillstand im Nahverkehr – keine U-Bahnen, kaum Busse. Erst am Freitagmorgen soll der Betrieb wieder regulär aufgenommen werden.

In Wuppertal wurde am Donnerstag die Schwebebahn bestreikt. Über 80.000 Fahrgäste mussten auf Busse oder S-Bahnen ausweichen. Auch städtische Schwimmbäder in Wuppertal blieben wegen des Arbeitskampfes bis Freitag geschlossen.

Flächendeckende Streiks im öffentlichen Dienst

Am Mittwoch hatte die Gewerkschaft Verdi in ganz NRW zum Streik aufgerufen – mit Auswirkungen auf viele Bereiche:

  • Kitas: In zahlreichen Städten wie Bochum, Bottrop, Gelsenkirchen und Herne blieben viele Einrichtungen geschlossen oder boten nur eine Notbetreuung an.
  • Müllabfuhr: In Wuppertal und Mönchengladbach wurde der Müll nicht abgeholt.
  • Kliniken: In Essen kam es zu Einschränkungen in der Patientenbetreuung.
  • Sparkassen, Schwimmbäder und Jobcenter waren ebenfalls betroffen.

Tausende Beschäftigte demonstrieren in NRW-Städten

In Städten wie Dortmund, Duisburg, Essen, Mülheim, Oberhausen, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Köln, Münster, Bielefeld, Hagen, Aachen und Siegen fanden große Demonstrationen und Kundgebungen statt. Die Streikenden forderten höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Tarifstreit: Was fordert Verdi?

Die Warnstreiks stehen im Zusammenhang mit den laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Verdi fordert:

  • 8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro pro Monat
  • Zusätzliche freie Tage
  • Bessere Arbeits- und Gesundheitsbedingungen für Sicherheitskräfte an Flughäfen

Die Arbeitgeber lehnen diese Forderungen als nicht finanzierbar ab.

Weitere Streiks geplant – Verhandlungen ab Freitag

Laut Verdi werden die Streikmaßnahmen bis mindestens 14. März fortgesetzt, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Ab Freitag gehen die Verhandlungen weiter, doch ein schnelles Ende des Tarifkonflikts ist nicht in Sicht. Bürger müssen sich daher weiterhin auf Ausfälle und Einschränkungen einstellen.

Kommentare (0)

AdobeStock_1033034878(1)

„Dubai-Schokolade“-Streit: Importeur setzt sich erneut vor Gericht durch

28 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Das Landgericht Köln bleibt bei seiner Einschätzung: Ein Großhändler darf eine mit Pistaziencreme und Teigfäden gefüllte Schokolade nicht mehr unter der Bezeichnung „Dubai-Schokolade“ verkaufen. Damit setzt sich der klagende Importeur erneut gegen den Vertrieb durch.

Herstellung in der Türkei – Irreführende Bezeichnung

Der Rechtsstreit dreht sich um die Frage, wann eine Schokolade den Namen „Dubai-Schokolade“ tragen darf. Die betroffene Süßware wird in der Türkei produziert. Laut Landgericht Köln sei die Bezeichnung daher irreführend, da sie fälschlicherweise eine Herkunft aus Dubai suggeriere.

Zwar wurde das Produkt ursprünglich in Dubai entwickelt, jedoch werde der Name von Verbrauchern als geografische Herkunftsangabe interpretiert, so die Argumentation des Gerichts. Um Missverständnisse zu vermeiden, könne das Produkt jedoch unter der Bezeichnung „Dubai-Style“ angeboten werden – dieser Zusatz sei für Verbraucher deutlich erkennbar.

Rechtsstreit begann mit Testkauf

Der Fall nahm seinen Anfang, als der klagende Importeur die Schokolade in einem Supermarkt erwarb und den Großhändler daraufhin abmahnte. Da dieser die Abmahnung nicht akzeptierte, landete der Streit vor Gericht – mit nun erneutem Erfolg für den Kläger.

Uneinheitliche Urteile in Deutschland

Nicht nur in Köln wird über die Namensgebung der Schokolade gestritten. Ähnlich entschied das Landgericht Bochum, das einem Online-Händler untersagte, die Süßware unter dieser Bezeichnung zu vertreiben.

Anders fiel jedoch das Urteil des Landgerichts Frankfurt aus: Dort argumentierte das Gericht, dass die Schokolade aus mehreren Bestandteilen bestehe, die aus verschiedenen Ländern stammen könnten. Zudem sei die Verpackung auf Deutsch beschriftet, sodass Verbraucher nicht zwingend eine Herkunft aus Dubai annehmen würden.

Hype um das Produkt flacht ab

Die „Dubai-Schokolade“ sorgte zwischenzeitlich für große Aufmerksamkeit – mit langen Warteschlangen vor Geschäften und einem regelrechten Hype um die exotische Süßigkeit. Doch unabhängig davon, wie weitere Gerichtsentscheidungen ausfallen werden, dürfte der große Ansturm auf das Produkt wohl nicht mehr zurückkehren.

Kommentare (0)

pm_32_durchstarten_berufskollegs(1)

Neues Netzwerkangebot „Durchstarten!“ verbindet Schüler mit Unternehmen

20 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Mit „Durchstarten!“ ist im Rheinisch-Bergischen Kreis ein neues Ausbildungs-Vermittlungsformat erfolgreich gestartet. Zahlreiche Unternehmen aus der Region präsentierten rund 100 Schülerinnen und Schülern der Bergisch Gladbacher Berufskollegs verschiedene Ausbildungsberufe und boten direkte Einstiegsmöglichkeiten an.

Neue Chancen für praxisorientierte Jugendliche

Die Aktion richtet sich gezielt an Schüler, die während des Schuljahres feststellen, dass ihre Stärken eher in der praktischen Arbeit liegen und die sich eine duale Ausbildung statt eines höheren Schulabschlusses vorstellen können. Die teilnehmenden Unternehmen hatten so die Möglichkeit, potenzielle Azubis kennenzulernen und in lockerer Atmosphäre Gespräche zu führen.

„Wir möchten den Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und eine Zukunft bieten“, betonte Marco Kohler-Avola vom carpe diem Seniorenpark Dabringhausen. Auch Stefanie Letmathe und Mandy Boy von der Körperwerkstatt eG zogen ein positives Fazit: „Der Vormittag ist eine großartige Gelegenheit, sich kennenzulernen, für unseren Ausbildungsberuf zu werben und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.“

Im besten Fall entsteht aus diesen ersten Kontakten ein Langzeitpraktikum oder eine Einstiegsqualifizierung, die im Sommer in eine Ausbildung münden kann. Begleitet werden die Jugendlichen und Unternehmen dabei von der Agentur für Arbeit, die den gesamten Bewerbungsprozess unterstützt.

Breite Unternehmensbeteiligung und Ausbildungsangebote

Eine Vielzahl regionaler Betriebe aus verschiedenen Branchen nutzte „Durchstarten!“, um ihren Berufsnachwuchs zu gewinnen. Vertreten waren unter anderem:

  • Kauermann Meisterbetrieb für Gas und Energie (Burscheid) – Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Hotel und Tagungszentrum Kardinal Schulte Haus (Bergisch Gladbach) – Hotelfachmann/frau
  • carpe diem GBS (Wermelskirchen) – Fachinformatiker/in, Kaufmann/frau im Gesundheitswesen
  • Guido Büscher Meisterbetrieb (Rösrath) – Maler/in und Lackierer/in
  • Senioren-Park carpe diem Dabringhausen – Pflegefachkraft
  • NORMA – Verkäufer/in, Fachlagerist/in
  • McDonald’s – Tolan Restaurants GmbH & Co. KG – Fachleute für Systemgastronomie
  • hagebau Göbbels GmbH (Kürten) – Verkäufer/in und Kaufmann/frau im Einzelhandel

Besonders erfreulich: Schon während der Veranstaltung wurden konkrete Gespräche über Praktikums- und Ausbildungsplätze geführt. Eine Schülerin zeigte sich begeistert: „Ich habe direkt den Kontakt zu acht Betrieben mit offenen Ausbildungsstellen bekommen!“

Zukunftsorientierte Initiative für den Fachkräftenachwuchs

„Durchstarten!“ ist Teil eines langfristigen Engagements, um Unternehmen und Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt besser zu vernetzen und die beruflichen Perspektiven in der Region zu stärken. Getragen wird das Format von den Bergisch Gladbacher Berufskollegs, der Agentur für Arbeit, der IHK Köln, der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land sowie den Koordinierungsbüros Übergang Schule-Beruf des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Mit diesem neuen Angebot wird eine Win-Win-Situation geschaffen: Unternehmen sichern sich frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte, während Schüler praxisnahe Einblicke und direkte Einstiegsmöglichkeiten in die Arbeitswelt erhalten. Ein starkes Signal für eine erfolgreiche berufliche Zukunft in der Region! 🚀

Kommentare (0)

Fertig für die Jahreswartung?

Fertig für die Jahreswartung?

19 Februar 2025 von Darian Lambert

Wartung und aktueller Virenschutz: So bleibt Ihr Computer leistungsfähig

Ein gut gewarteter Computer läuft nicht nur schneller, sondern bleibt auch länger funktionstüchtig. Der EDV-Service Samirae empfiehlt daher, mindestens einmal im Jahr eine professionelle Wartung des PCs durchführen zu lassen. Dabei werden nicht nur Hardware-Komponenten geprüft und gereinigt, sondern auch Software-Optimierungen vorgenommen, die die Leistungsfähigkeit des Systems erhalten.

Ein weiterer wichtiger Baustein der IT-Sicherheit ist ein aktueller Virenschutz. Cyber-Bedrohungen entwickeln sich stetig weiter, und veraltete Sicherheitssoftware bietet oft keinen ausreichenden Schutz mehr. Frank Samirae und sein Team bieten deshalb nicht nur die Installation moderner Antivirus-Lösungen an, sondern sorgen auch dafür, dass Sicherheitsupdates regelmäßig eingespielt werden.

Neu: Ladenlokal in Bensberg eröffnet! Um Ihnen noch besseren Service zu bieten, hat der EDV-Service Samirae nun ein neues Ladenlokal in der Schloßstraße 33 in Bensberg eröffnet. Hier können Sie Ihre Geräte unkompliziert abgeben und sich persönlich beraten lassen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr.

Besuchen Sie uns vor Ort oder kontaktieren Sie uns für eine Terminvereinbarung – wir helfen Ihnen gerne weiter, damit Ihr Computer stets in Topform bleibt! Telefon: 02204 / 96 70 720

Kommentare (0)

Cropped picture of handsome young african man early morning with bicycle walking outdoors.

Änderungen beim Bergischen Fahrrad- und Wanderbus: Kosteneinsparungen und angepasste Fahrpläne

18 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Der Bergische Wander- und Fahrradbus bietet seit vielen Jahren einen besonderen Service für Wanderer und Radfahrer in der Region. Doch die Angebote verursachen auch erhebliche Kosten. Der Rheinisch-Bergische Kreis will nun sparen und hat im Ausschuss für Verkehr und Bauen Änderungen beschlossen, die – vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistags – ab der kommenden Saison umgesetzt werden sollen. Ziel ist eine jährliche Kosteneinsparung von knapp 29.000 Euro bei einem bisherigen Zuschussbedarf von rund 100.000 Euro im Jahr 2024.

Saisonstart und Fahrplanänderungen

Der Bergische Wanderbus startet auch in diesem Jahr zu Beginn der Osterferien am 12. April, der Bergische Fahrradbus folgt am 1. Mai. Beide Angebote enden künftig in der Woche des 3. Oktober. Bisher fuhr der Wanderbus bis Allerheiligen, doch die Auslastung im Oktober und November war mit durchschnittlich zehn Fahrgästen pro Tag weniger als in den Sommermonaten deutlich geringer.

In der kommenden Saison entfallen zudem die letzten beiden Fahrten des Wanderbusses, sodass die letzte Rückfahrt ab Wermelskirchen nun um 17 Uhr statt um 19 Uhr erfolgt. Der Linienweg bleibt unverändert.

Weniger Fahrradanhänger und geänderte Abfahrtszeiten

Die Linie 430, die als Zubringer zur Balkantrasse diente, wird in Zukunft keinen Fahrradanhänger mehr mitführen, da dieser im Schnitt nur bei jeder vierten Fahrt genutzt wurde. Fahrräder können jedoch weiterhin in begrenztem Umfang im Bus mitgenommen werden.

Einen großen Einschnitt gibt es beim Bergischen Fahrradbus: Der Oberbergische Kreis zieht sich aufgrund seiner angespannten Haushaltslage und Personalmangels komplett aus dem Gemeinschaftsprojekt zurück. Dennoch bleibt die beliebte Strecke in Richtung Marienheide bestehen. Die Abfahrten werden jedoch auf die stärkeren Nutzungszeiten konzentriert. In Opladen starten die Busse künftig um 9, 11 und 14 Uhr Richtung Marienheide, die letzte Rückfahrt endet in Wermelskirchen.

Zukunftsorientierte Planung im Nahverkehr

Im Rahmen der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans sollen künftig touristische Busangebote gezielt analysiert und an die Bedürfnisse der Bürgerinnen, Bürger und Touristen angepasst werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Kreiskommunen, der Tourismusorganisation Das Bergische GmbH und weiteren Akteuren, um ein attraktives und gleichzeitig wirtschaftliches Angebot zu schaffen.

Trotz der Einsparungen bleibt der Bergische Fahrrad- und Wanderbus ein wichtiger Bestandteil der touristischen Infrastruktur, der auch künftig den Zugang zu den schönsten Ecken des Bergischen Landes erleichtert.

Kommentare (0)

Der neue Anhänger der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Feuerwehr Bergisch Gladbach rüstet sich mit mobilem Stromerzeuger für Krisensituationen

18 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat ihre Ausstattung zur Notfallvorsorge erweitert und einen leistungsstarken mobilen Stromerzeuger angeschafft. Mit einer Kapazität von 75 kVA (60.000 Watt) kann das Aggregat wichtige Infrastrukturen und Feuerwehrstandorte bei Stromausfällen autark mit Energie versorgen.

Sicherung der Feuer- und Rettungswache

Besonders die Feuer- und Rettungswache 1 an der Paffrather Straße 175 profitiert von der neuen Anschaffung. Sollte die gebäudeeigene Netzersatzanlage ausfallen oder gewartet werden, gewährleistet der mobile Stromerzeuger den reibungslosen Betrieb des Feuerwehrdienstes sowie der Feuerwehreinsatzleitung (FEL) und des Stabs für außergewöhnliche Ereignisse (SAE). Die kontinuierliche Einsatzbereitschaft ist gerade in Krisenzeiten entscheidend, um die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten – darunter 3x 230 V, mehrere CEE 400 V Anschlüsse und eine Gebäude-Ersatzeinspeisung – ist der 2,5 Tonnen schwere Anhänger vielseitig einsetzbar. Ein integrierter 6 Meter hoher Lichtmast mit vier LED-Strahlern sorgt zudem für eine optimale Beleuchtung an Einsatzstellen. Die Beleuchtung spielt bei nächtlichen Einsätzen eine zentrale Rolle, um Gefahrenstellen besser zu erkennen und effektiver arbeiten zu können.

Wichtige Investition für die Stadt

Die Investition wurde über die Entsorgungsdienste Bergisch Gladbach GmbH (EBGL) abgewickelt, die für den städtischen Fuhrpark zuständig ist. Zusätzlich steht der Feuerwehr ein baugleicher Anhänger der EBGL zur Verfügung, um im Bedarfsfall weitere Einsatzstellen abzusichern. Die Anschaffung stellt sicher, dass die Feuerwehr auch bei großflächigen Stromausfällen handlungsfähig bleibt und eine zuverlässige Versorgung wichtiger Einrichtungen gewährleistet.

Stärkung der Krisenvorsorge

Mit dieser Anschaffung stärkt die Feuerwehr ihre Einsatzbereitschaft und trägt maßgeblich zur Krisenvorsorge und Resilienz der Stadt Bergisch Gladbach bei. Die Stadtverwaltung und die Feuerwehr sind sich einig, dass solche Investitionen unerlässlich sind, um auf unvorhersehbare Ereignisse vorbereitet zu sein. Besonders in Zeiten zunehmender Wetterextreme und steigender technischer Herausforderungen sind zuverlässige Notfallpläne und die entsprechende Ausrüstung unverzichtbar.

Kommentare (0)

Streik

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Das sind die betroffenen Städte in NRW

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst setzen sich am Mittwoch fort – dieses Mal sind unter anderem Düsseldorf, Remscheid, Essen, Mülheim und Hagen betroffen. Die Gewerkschaft Verdi ruft Mitarbeitende von Stadtverwaltungen, Verkehrsbetrieben und weiteren öffentlichen Einrichtungen dazu auf, ihre Arbeit niederzulegen.

Diese Städte sind betroffen:

  • Remscheid:
    In Remscheid wird es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Stadtverwaltung, Verkehrsbetrieb und die EWR legen ihre Arbeit nieder. Viele städtische Kitas bleiben geschlossen, Busse fallen aus, und auch Müllabfuhr sowie Straßenreinigung werden ausgesetzt. Um 10 Uhr findet eine Kundgebung in der Innenstadt statt.
  • Düsseldorf:
    Die Stadtverwaltung, Bädergesellschaft, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit sowie die Stadt- und Kreissparkasse werden bestreikt. Auch hier bleiben zahlreiche städtische Kitas geschlossen. Geplant ist eine morgendliche Kundgebung vor dem Rathaus.
  • Essen und Mülheim:
    Hier trifft es vor allem den öffentlichen Nahverkehr. Alle Busse und Bahnen der Ruhrbahn fallen aus – lediglich Schulbusse fahren noch. Zudem sind die Sparkasse sowie das Ordnungsamt Essen samt Verkehrsüberwachung betroffen.
  • Hagen:
    In Hagen legen die Beschäftigten der Busbetriebe, Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Stadtverwaltung, Jobcenter und Sparkassen die Arbeit nieder. Auch hier bleiben Müllabfuhr und Straßenreinigung ausgesetzt.
  • Recklinghausen:
    Die Stadtverwaltung, die Agentur für Arbeit, die Kreisverwaltung sowie die Sparkassen sind bestreikt.
  • Siegen:
    Hier fällt etwa die Hälfte aller Busfahrten aus – besonders im Schulverkehr.

Auswirkungen auf Kitas und weitere Einrichtungen

In vielen Städten bleiben nicht nur Rathäuser und Bürgerämter geschlossen, sondern auch Kitas und Betreuungseinrichtungen. Eltern sollten sich frühzeitig informieren, ob ihre Einrichtung betroffen ist.

Streiks gehen weiter – Donnerstag mit Schwerpunkt auf Köln, Dortmund und Gelsenkirchen

Auch am Donnerstag sind weitere Streiks geplant. In Köln sind sämtliche städtischen Einrichtungen betroffen, was voraussichtlich zu massiven Einschränkungen bei der Kinderbetreuung und im öffentlichen Nahverkehr führen wird.

Hintergrund der Streiks – Das fordert Verdi

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst:
8 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro zusätzlich pro Monat
Drei zusätzliche Urlaubstage aufgrund der hohen Arbeitsbelastung

Die Arbeitgeber halten die Forderungen für nicht finanzierbar, unter anderem wegen der angespannten Haushaltslage. Da die erste Verhandlungsrunde ergebnislos blieb, will Verdi mit den Warnstreiks nun weiter Druck aufbauen.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Bund, Kommunen und Verdi findet am 17. und 18. Februar statt. Bis dahin ist mit weiteren Streiks und Einschränkungen in NRW zu rechnen.

Kommentare (0)

2025-02-11 Drohnenfoto Birkerhof(1)

Schließzeiten 2025: Annahmestation Birkerhof und Wertstoffhof Kippemühle an Feiertagen geschlossen

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Auch im Jahr 2025 gibt es eingeschränkte Öffnungszeiten an der Annahmestelle Birkerhof und dem Wertstoffhof Kippemühle. An verschiedenen Feiertagen, Brauchtumstagen und Brückentagen bleiben die Einrichtungen geschlossen. Ansonsten gelten die gewohnten Öffnungszeiten für die Abgabe von Wertstoffen.

Reguläre Öffnungszeiten:

  • Annahmestation Birkerhof:
    • Montag bis Freitag: 8:00 – 11:45 Uhr & 13:00 – 15:45 Uhr
    • Samstag: 8:00 – 12:00 Uhr
  • Wertstoffhof Kippemühle:
    • Montag & Samstag: 8:30 – 13:30 Uhr
    • Dienstag, Mittwoch & Freitag: 8:30 – 16:30 Uhr
    • Donnerstag: 8:30 – 18:00 Uhr
    • Einlassschluss ist jeweils 15 Minuten vor Betriebsschluss.

Geschlossene Tage 2025:

Feier- und Brauchtumstage:

  • Weiberfastnacht: Donnerstag, 27. Februar
  • Rosenmontag: Montag, 3. März
  • Karfreitag: Freitag, 18. April
  • Ostermontag: Montag, 21. April
  • Tag der Arbeit: Donnerstag, 1. Mai
  • Christi Himmelfahrt: Donnerstag, 29. Mai
  • Pfingstmontag: Montag, 9. Juni
  • Fronleichnam: Donnerstag, 19. Juni
  • Tag der Deutschen Einheit: Freitag, 3. Oktober
  • Allerheiligen: Samstag, 1. November

Brückentage:

  • Karnevalssamstag: Samstag, 1. März
  • Karsamstag: Samstag, 19. April
  • Brückensamstag: Samstag, 4. Oktober

An allen anderen Tagen stehen die Annahmestation Birkerhof und der Wertstoffhof Kippemühle wie gewohnt zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger, ihre Entsorgungen entsprechend zu planen und an den genannten Tagen alternative Termine zu nutzen.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Januar 2026
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031