Archiv | Juni, 2014

Platzwunde am Kopf nach Sturz auf das Pflaster

14 Juni 2014 von Darian Lambert

Am Samstag Abend wurde eine junge Frau in der Nähe des Konrad Adenauer Platzes vom Pech verfolgt. Die Frau stürzte plötzlich und zog sich eine Platzwunde am Kopf und Verletzungen an der Hand zu. Sie wurde Helfern noch an der Unfallstelle erstversorgt und kam dann ins Krankenhaus.

platzwunde-junge-frau

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Bürgerpartei GL will weder mit Linken noch AfD

13 Juni 2014 von Darian Lambert

Bürgerpartei GL: Frank Samirae wird weder mit Der Linken noch mit der AFD eine Fraktion im Stadtrat Bergisch Gladbach bilden

Nach der lokalen Internetzeitung in-gl.de
http://in-gl.de/2014/06/09/fraktion-der-linken-schrumpft-schon-am-start/
hat jetzt auch rundschau-online
http://www.rundschau-online.de/rhein-berg/demokrative-14-afd-ueberholt-die-fdp-im-rat-gladbach,16064474,27471242.html
im Zusammenhang mit dem Querelen in der Linke-Fraktion Bergisch Gladbach den Eindruck entstehen lassen, die Bürgerpartei GL und ihr Ratsmitglied Frank Samirae suche eine Fraktionsbildung mit Der Linke im Bergisch Gladbacher Stadtrat.

Bereits am 10.6.14 berichtet jedoch Internetzeitung GL Aktuell:

https://www.glaktuell.net/buergerpartei-gl-schliesst-fraktion-mit-linken-und-afd-aus/

Die Bürgerpartei GL ist zur einer Fraktionsgemeinschaft mit den Parteien Die Linke und der AFD nicht bereit, erklärt Frank Samirae, der Vorsitzende der jungen Partei: “Wir führen mit allen demokratischen Parteien inhaltliche Gespräche. Eine Fraktion mit der Linken und der AfD können wir uns allerdings nicht vorstellen. Über Sachthemen und Inhalte hingegen unterhalten wir uns mit allen Bürgern und daher auch allen Parteien.”

Frank Samirae hofft, dass endlich eine öffentlichen Diskussion über die Arbeit des Stadtrates Bergisch Gladbach für die kommenden sechs Jahren beginnen, kann anstatt dass über parteiinterne Intrigen zu kolportiert wird. Zudem viele Altlasten aus den vorangegangen Perioden, zuletzt der Kauf der Belkaw, dringend aufgearbeitet werden müssen.

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Förderschule sucht Verstärkung

13 Juni 2014 von Darian Lambert

Friedrich-Fröbel-Schule: Spannende Aufgabe für junge Menschen

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Friedrich-Fröbel-Schule sucht für das kommende Schuljahr wieder junge Menschen, die dort für ein Jahr arbeiten möchten. Dies ist möglich im Rahmen eines Freiwilligen Soziales Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes. Die Förderschule des Rheinisch-Bergischen Kreises für geistige Entwicklung bietet mit ihren circa 135 Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges, spannendes und anspruchsvolles Aufgabenfeld. Etwa 40 Prozent der Schüler haben aufgrund zusätzlicher körperlicher Defizite oder wegen Beeinträchtigungen im emotional-sozialen Bereich einen erhöhten individuellen Förderbedarf.

Die 13 Freiwilligen unterstützen die Arbeit im Klassenverband und helfen den Schülern auf ganz vielfältige Weise bei der Bewältigung ihres Schulalltags. Dazu gehört beispielsweise die Durchführung von individuellen Lern-, Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen. Auch die Motivation der Schüler, am Unterricht teilzunehmen, ist Teil des Arbeitstages. Weiterhin geht es darum, während der Pausenzeiten Spielangebote zu machen oder sonstige Freizeitaktivitäten zu begleiten. Ein zusätzlicher Aspekt der Tätigkeit ist die Pflege. Die Freiwilligen unterstützen beispielsweise beim An- und Ausziehen, beim Duschen oder auch bei Toilettengängen. Wer die Friedrich-Fröbel-Schule kennenlernen möchte, kann gerne einen Tag lang hospitieren.

Egal ob im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes, einen Unterschied gibt es nicht. Die Zeit an der Friedrich-Fröbel-Schule wird für manche Studiengänge als Wartezeit auf Numerus-Clausus-Punkte angerechnet, sie kann zur Anerkennung für Studium und Ausbildung genutzt oder für den Erwerb der Fachhochschulreife gebraucht werden. Ganz unabhängig davon dient sie als wichtige Zeit zur persönlichen Orientierung und als wichtiger gesellschaftlicher Beitrag. Als Aufwandsentschädigung erhalten die jungen Helfer monatlich 350 Euro.

Weitere Informationen gibt es direkt bei der Friedrich-Fröbel-Schule (Tel.: 02204 3068810), (E-Mail: froebel-schule-moitzfeld@rbk-online.de). Auch die Internetseite der Schule (www.froebelschule-moitzfeld.de) hält viel Wissenswertes bereit.

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Blitz kann Fahrräder treffen

13 Juni 2014 von Darian Lambert

Für die Woche sind in Deutschland wieder Sommergewitter gemeldet. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) RheinBerg-Oberberg e.V. weist auf die Gefährlichkeit hin. Auch Fahrräder können vom Blitz getroffen werden. Deshalb sollten Radfahrer bei Gewitter sofort absteigen und sich großzügig von ihrem Fahrrad entfernen. Das gilt vor allem, wenn sie in freiem Gelände unterwegs sind. Auf keinen Fall sollten Radfahrer das Fahrrad festhalten. Reifen und Griffe bieten keine ausreichende Isolierung.

Wer mit dem Rad fährt, sollte sich vorher informieren, ob Gewitter angekündigt sind. Quellwolken und entfernt zu hörende Donner sind sichere Anzeichen für ein ankommendes Gewitter. Gerät man unterwegs in ein Gewitter oder Unwetter sollte man Schutz in Gebäuden mit Blitzableitern oder unter Brücken aus Stahlbeton suchen. Bei einfachen Schutzhütten im Wald ist Vorsicht geboten, denn viele haben keinen Blitzableiter.

Keinen ausreichenden Schutz vor Blitz, aber eine kleine Hilfe kann zur Not ein Wald mit gleichmäßig hohen Bäumen sein, dort ist man sicherer als auf dem freien Gelände. Man sollte sich aber vom Waldrand und Baumstämmen fernhalten und auf den Regenschutz der Äste verzichten. Einzeln herausragende hohe Bäume sind zu meiden. Von allein stehenden Bäumen auf freiem Feld muss man sich weit entfernen.

Eine weitere Nothilfe ist wenn man in die Hocke geht. Man sollte dann an der tiefsten Stelle des Geländes mit geschlossenen Beinen in die Hocke gehen, Arme eng anlegen und die Füße zusammenhalten. Wenn dann ein Blitz in der Nähe einschlägt, ist die Gefahr in dieser Stellung am geringsten. Wenn Radfahrer in einer Gruppe unterwegs sind, sollten sie einzeln in der Hocke verweilen und auf keinen Fall dicht beieinanderstehen bleiben oder sich berühren.

Eine weitere Gefahr sind umstürzende Bäume oder herabfallende Äste bei Unwetter. Bei Sturm knicken Bäume um oder Äste knicken ab und verletzten oder töten Radfahrer. Herabfallende Leitungen sind eine weitere Gefahr für Radfahrer. Genauso wie herabstürzende Dachziegel und umherfliegende Gegenstände.

Bei Fahrtstrecken die man öfters bewältigt sollte man sich bei schönem Wetter umschauen, und Nothaltestellen für einen Zwischenstopp erkunden.

Kein Gewitter oder Sturm dauert ewig deshalb lieber ein sicheres Gebäude aufsuchen.

Für Fragen steht der ADFC gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Telefon: 0221 9367607
Telefon: 0176 23749980
Telefax: 0221 3209030

www.adfc-rheinberg-oberberg.de

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RBK: Fachausschüsse festgelegt, Mitglieder des Kreisausschusses gewählt

13 Juni 2014 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis. Gleich in der konstituierenden Sitzung des Kreistags stellten die Abgeordneten wichtige Weichen. Sie wählten die Mitglieder des Kreisausschusses und legten die Fachausschüsse sowie die Anzahl deren Mitglieder fest.

Der Kreisausschuss besteht aus 16 Mitgliedern. Gewählt wurden als ordentliche Mitglieder Uli Heimann, Holger Müller, Rainer Deppe, Johannes Dünner, Erika Gewehr, Christopher Schiefer, Thorsten Schmalt (alle CDU), Christiane Clemen, Claudia Seydholdt, Robert Gordon Winkels, Gerhard Zorn (alle SPD), Ursula Ehren, Roland Rickes (beide GRÜNE), Bert Höhne (FDP), Torsten Jungbluth (AfD) und Alexandra von der Ohe (DIE LINKE). Als stellvertretende Mitglieder fungieren Wilmund Opladen, Uwe Pakendorf, Eduard Wolf, Sylvia Wöber-Servaes, Vera Müller, Gisela Knapp, Helga Loepp (alle CDU), Stefanie Hilden, Rainer Bleek, Dr. Klaus-Georg Wey, Bernhard Schulte (alle SPD), Friedhelm Weiß, Dagmar Keller-Bartel (GRÜNE), Michael Becker (FDP), Oliver Wuttke (AfD) und Rainer Schneider (DIE LINKE).

Zudem wurden die Fachausschüsse des Kreistags festgelegt und deren Mitgliederzahl bestimmt. In der neuen Wahlperiode umfassen die Ausschüsse 21 Politiker. Zwei Ausschüsse werden zusammengelegt. Das sind die bisherigen Ausschüsse für Gesundheit, Rettungswesen und Verbraucherschutz sowie Arbeit und soziale Sicherung. Der Ausschuss firmiert nun unter dem Namen Arbeit, Soziales und Gesundheit. Die weiteren Fachausschüsse des Kreistags sind Schule, Sport und Kultur, Jugendhilfe, Verkehr und Bauen, Rechnungsprüfung, Umwelt und Planung, Personal, Organisation und Gleichstellung, Zukunftsausschuss/RBK 2020 sowie Finanzen und Beteiligungen.

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Die Linke-Fraktion: dann waren es nur noch zwei…

13 Juni 2014 von Richard Zietz

Die Linke Bergisch Gladbach erhielt bei den Lokalwahlen drei Mandate, nach der von ihr aufgestellten Liste ziehen Catherine Henkel, Thomas Klein und Lucie Misini in den Stadtrat ein. Auf ihrer Webseite

http://www.linksfraktion-gl.de/die-fraktion/

präsentiert Die Linke aber eine Fraktion, nur bestehend aus den letzten beiden Kandidaten. Katherine Henkel, die im Wahlkampf noch als Spitzenkandidatin agierte, und ihr sympathisches Auftreten sicherlich für den Stimmenzuwachs mithalf, taucht mit keiner Silbe auf, – so als hätte es Catherine Henkel als Spitzenkandidatin nie gegeben. Es gibt bis jetzt keine offizielle Stellungnahme, warum Thomas Klein und Lucie Misini eine Zweier-Fraktion ohne Catherine Henkel bildeten. Bei einer Fraktion mit nur zwei Mitgliedern hat Die Linke jedoch kaum eine Chance, bei der Besetzung des Belkaw-Aufsichtsrates berücksichtigt zu werden.

Es erinnert an angeblich längst vergangenen Zeiten, in denen so manch bekanntes Gesicht von einem Tag auf dem anderen aus der Öffentlichket verschwand. Neueren Datums ist das Verhalten, dass es im sozialen Netzwerk Facebook zu sehr persönlichen Auseinandersetzungen kam. Laut dem Bürgermeisterkandidat der Linken Tomás Santillán

http://www.santillan.de/2014/06/10/zusammenarbeit-der-neuen-linksfraktion-bergisch-gladbach/

hat Rainer Dlugosch, Sprecher des Ortsverbands, mehrfach von Catherine Henkel verlangt, ihr Mandat im Rat niederzulegen. Die Behauptung von Dlugosch, dies sei eine Intrige, welche von ihm, Santillán, ausgehe, entbehre jeder Grundlage. Neun Mitglieder des Ortsverbandes forderten inzwischen den Fraktionsvorsitzenden Thomas Klein auf, von seinem Mandat zurück zu treten.

Die Bergisch Galdbacher Internetzeitung in-gl.de

http://in-gl.de/2014/06/09/fraktion-der-linken-schrumpft-schon-am-start/

heizte derweil die Gerüchteküche weiter an, indem sie behauptete, „eine mögliche Kooperation mit Frank Samirae von der Bürgerpartei GL scheint eine Rolle zu spielen“. Dieser erklärte jedoch auf Nachfrage, dass die Bürgerpartei GL eine Fraktionsbildung sowohl mit Der Linke als auch der AFD ausschließt. Man sei jedoch für inhaltliche Gespräche mit allen im Stadtrat vertretenen, demokratischen Parteien offen.

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Acht Verletzte bei Brand in Hochhaus

13 Juni 2014 von Darian Lambert

Porz. Im Hochhaus an der Konrad Adenauer Straße Nr. 23 in Porz hat es in der Nacht zum Freitag gebrannt. Gegen 23:13 Uhr wurde Feuer über mehrere Etagen des mit über 300 Menschen bewohnten Hochhauses gemeldet. Die Feuerwehr stellte vor Ort fest, dass es in einer Wohnung im 12ten Stockwerk, welche eigentlich unbewohnt war, brannte. Die Flammen und der Rauch drohten auf das 13te Stockwerk überzugreifen. Das Hochhaus wurde komplett geräumt. Die Einsatzkräfte konnten den Brand mit größter körperlicher Anstregung unter Kontrolle bingen. Dabei kollabierten drei Feuerwehrleute. Fünf Bewohner des Hochhauses erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.

Gegen 1:30 Uhr wurden die ersten Bewohner wieder zurück in das Hochhaus gelassen. Dies regelte die Polizei und rief die auf dem Parkplatz stehenden Menschen Stockwerk für Stockwerk auf.

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City wird zur Fanmeile

12 Juni 2014 von Darian Lambert

Aktivisten haben über Nacht den Driescher Kreisel zur WM Fanmeile umgestaltet. Die Stadtverwaltung drückt hierbei ausnahmsweise beide Augen zu. Zwar sei die Aktion nicht ganz in Ordnung, werde aber geduldet. Wenn es allerdings Nachahmer geben sollten, dann müsste für die Nutzung von öffentlichen Flächen ein ordnungsgemäßer Antrag gestellt werden.

fan-kreisel

 

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Hängeschnurbaum wird zum Kunstwerk

12 Juni 2014 von Darian Lambert

Haengeschnurbaum1Wenn ein Baum abgestorben ist, wird er normalerweise ohne viel Aufhebens abgesägt. Nicht so der japanische Hängeschnurbaum, der zur Zeit noch leblos und unbelaubt an der Einfahrt zum Parkplatz Buchmühle steht. Um die 100 Jahre alt muss er wohl sein; die Bemühungen in den letzten Jahren, ihn zu retten, schlugen fehl. Allerdings ist er von eigentümlicher Schönheit: Sein Stamm und die Äste bilden skurril-knorrige Verformungen, die insbesondere jetzt, da er keine Blätter mehr trägt, umso deutlicher zum Vorschein kommen.

Ein natürliches Kunstobjekt, befand StadtGrün-Leiter Wolfgang Leuthe und hatte die Idee, das Holz einem Künstler zur Verfügung zu stellen, um daraus eine Skulptur zu schaffen. Wer war dafür besser geeignet als der Bergisch Gladbacher Holzbildhauer Georg Becker? Gesagt – getan: Becker war begeistert von der Idee. „Es ist eine große Herausforderung für mich, diesem Objekt meine künstlerische Prägung zu geben. Der Baum ist schon in seiner natürlichen Form eine ganz außergewöhnliche Erscheinung.“  Er will ohne Honorar den Baum an Ort und Stelle bearbeiten und das fertige Werk anschließend der Stadt schenken. Beckers Spezialität: Die Struktur des Holzes durch Abschälen der Rinde, gezielte Schnitte und Freilegen von besonderen Wuchsformen zu betonen.

Stadtbaurat Stephan Schmickler war von den Plänen ebenfalls sehr angetan und sorgte für die interne planerische Abstimmung, denn das Buchmühlengelände gehört nach wie vor zum Regionale 2010-Bereich. Der Plan: Georg Becker wird den Hängeschnurbaum an Ort und Stelle, also ungefällt,  bearbeiten. Dafür nimmt er sich Zeit bis Ende Juli, so lange, bis die Schausteller zur Laurentiuskirmes anrücken.

Anschließend wird der Baum in seiner ganzen neuen Pracht zunächst an einen anderen Ort gebracht. Hans-Wolfgang Zanders als Hausherr des benachbarten Kulturhauses hat bereits sein Einverständnis gegeben, das Kunstwerk dorthin zu „verpflanzen“. Auf lange Sicht soll es in jedem Fall dem öffentlichen Raum erhalten bleiben. Wo der Baum zur Zeit steht, wird er nicht verbleiben können: Die Gesamtplanung für den Buchmühlenpark sieht an dieser Stelle einen Großbaum vor, und zuvor wird die Baugrube des neuen Hochwasserentlastungskanals dort entlang laufen.

Georg Becker hat schon feste Vorstellungen, wie er den Baum gestalten möchte: Er beabsichtigt, den Stamm als Spirale zu gestalten, somit eine Form zu wählen, die symbolhaft für die Entstehung des Lebens steht. Das Thema der verschlungenen Äste will er aufgreifen und bearbeiten. Ab dem 12. Juni 2014 ist er vor Ort bei der Arbeit, voraussichtlich immer am Vormittag, etwa von 9 bis 13 Uhr. Anwohner und Interessierte sind herzlich willkommen, ihm bei der Arbeit zuzuschauen. Der Künstler ist es gewohnt, öffentlich zu arbeiten: „Es ist mir an einem Dialog mit interessierten Menschen gelegen.“ Er hat mehrfach an öffentlichen Symposien teilgenommen, zuletzt 2013 in der Bourgogne, wo aus seiner Hand zwei Skulpturen für eine antike Römerstraße nahe den Ausgrabungsfeldern von Alesia entstanden. Im August wird Becker dann in Erftstadt wiederum einen 100jährigen Baum kunstvoll bearbeiten, diesmal eine Eiche.

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Gewählter Stadtrat der Demokrative14 spielt GLAD-O-POLIS mit der AfD

Gewählter Stadtrat der Demokrative14 spielt GLAD-O-POLIS mit der AfD

11 Juni 2014 von Darian Lambert

GladopolisFabian Schütz, als einziger für die Demokrative14 (D14, früher Kiditiative) in den Stadtrat gewählt, ist bei der AfD-Fraktion als stellvertretender Vorsitzende untergekommen. Andere Mitglieder der Demokrative14 werden für die AfD als Sachkundige Bürger tätig. Klaus Graf, der Bürgermeisterkandidat der D14, ist aus Protest aus der D14 ausgetreten und die D14 stellt ihren „politischen Betrieb“ bis auf Weiteres ein.

 

O Gladbach, O Polis! – Frei nach des alten Römers Cicero kritischem Ausruf „O tempora, o mores!“, „Oh Zeiten, oh Sitten!“, so präsentierte die Demokrative14 ihr zur Denkanregung gedachtes politisches Gesellschaftsspiel „GLAD-O-POLIS“, auf der offiziellen Webseite der Demokrative14. Die kleine Wählergemeinschaft hatte eine wahre Ochsentour hinter sich. In der vergangen Legislauturperiode benannte sie sich von Kidiative um in Demokrative14, nachdem einer ihrer beiden Mandatsträger zu CDU gewechselt war. Ihre Personaldecke konnte sie mit (ehemaligen?) Vertretern der Piratenpartei zeitweilig etwas auffrischen.

Demokrative vor Exodus

Mitspielen oder draußen bleiben war das Motto in „GLAD-O-POLIS“. Im Stadtrat wendet es die D14 nun mit der AfD zum ersten Mal an. Für Klaus Graf den Bürgermeisterkandidat der Demokrative14 ist die Situation ein “No-Go”. Er zieht einen Schlussstrich unter sein politsches Engagement bei D14 und erklärt: “Da ich die von der AfD auf Bundesebene kolportierten “Lösungen” für populistisch und manipulativ halte und ihr Personal für moralisch fragwürdig, habe ich heute Abend den Vorstand über meinen Austritt aus der Demokrative14 informiert.”

Weitere Klüngelkarten fanden Sie bis vor kurzem zum Download auf oben erwähnten Website der ehemaligen D14. Was Sie sonst noch brauchen sind ein Würfel, Geldscheine und Spielsteine.

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