Mit großem Engagement haben 25 Jugendliche aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis in den ersten beiden Wochen der Sommerferien an dem kreisweiten Sprachförderprogramm „FIT in Deutsch“ teilgenommen. Das vom Kommunalen Integrationszentrum organisierte Angebot fand im Bergisch Gladbacher Jugendzentrum Q1 statt und hatte das Ziel, jungen Menschen, die noch nicht lange in Deutschland leben, durch gezieltes Sprachtraining den Alltag zu erleichtern.

Alltagsbezug stärkt Sprachkompetenz
Das Besondere an dem Kurs: Deutsch wurde konsequent im Alltagskontext vermittelt. Themen wie Busfahren, Arztbesuche, Einkaufen oder das Verhalten bei Notfällen standen ebenso auf dem Programm wie Wetterbeschreibungen, Kleidung für verschiedene Jahreszeiten oder die Uhrzeit. Durch praktische Übungen konnten die Jugendlichen das Gelernte direkt anwenden – beispielsweise beim Besuch von Geschäften oder bei Exkursionen zur besseren Orientierung in ihrer neuen Umgebung.
Integration über Sprache und Gemeinschaft
Neben der Sprachförderung lag ein weiterer Fokus auf gesellschaftlicher Integration. Die Jugendlichen lernten im Q1 nicht nur eine neue Freizeiteinrichtung kennen, sondern auch Gleichaltrige aus anderen Schulen und Herkunftsländern. Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Feste und Traditionen in Deutschland boten reichlich Gesprächsstoff. Ebenso wurden Träume, Berufswünsche und persönliche Ziele thematisiert, um die Teilnehmenden zur Auseinandersetzung mit ihrer Zukunft zu ermutigen.
Bessere Chancen für Schule und Beruf
Am Ende der zwei intensiven Wochen konnten viele Jugendliche bereits einfache Dialoge führen und sich im Alltag deutlich besser verständigen. Damit wurde ein wichtiger Grundstein für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg gelegt. Das Ferienangebot wurde vom Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und vor Ort durch das Kommunale Integrationszentrum organisiert.
Ein Projekt mit Wirkung
„FIT in Deutsch“ zeigt eindrucksvoll, wie gezielte Sprachförderung und persönliche Betreuung Jugendlichen nicht nur sprachlich, sondern auch sozial den Einstieg in ein neues Leben erleichtern können. Der Erfolg des Programms spricht für eine Fortsetzung in den kommenden Ferien – zum Nutzen vieler weiterer junger Menschen, die in Deutschland Fuß fassen möchten.








