Archiv | August 29th, 2025

Streit um verschwundene Parkplätze vor dem Rathaus Stadtmitte

Streit um verschwundene Parkplätze vor dem Rathaus Stadtmitte

29 August 2025 von Darian Lambert

Sechs Parkplätze für PKW standen bis vor einiger Zeit direkt vor dem Rathaus Stadtmitte zur Verfügung – eine kleine, aber für Bürger und Besucher wertvolle Stellfläche. Heute ist davon nichts mehr übrig. Erst kamen Blumentröge und Fahrradständer, inzwischen prägen graue Betonpfeiler das Bild. Viele Bürger schütteln den Kopf über diese Entwicklung und sehen darin ein Symbol verfehlter Politik.

Unglaublich: Betonpfeiler blockieren die Parkplätze um Autos zu vertreiben

Händler beklagen Rückgang von Kunden

„Das ist ein Schildbürgerstreich“, klagt ein Anwohner. „Hier hat man funktionierende Parkplätze mit Steuergeld beseitigt, nur um am Ende graue Betonklötze aufzustellen. Für die Bürger bringt das überhaupt keinen Mehrwert.“

Besonders der Einzelhandel leidet. Geschäftsleute berichten von zunehmender Parkplatznot in der Innenstadt, die spontane Einkäufe erschwert. „Viele Kunden fahren einfach weiter, wenn sie nichts finden“, erklärt ein Ladeninhaber. „Gerade die kurzen Haltemöglichkeiten vor dem Rathaus waren für viele ein Segen.“

Kritik an Vorgehen der Stadtverwaltung

Brisant ist auch der Ablauf: Nach Informationen aus Ratskreisen soll die Entfernung der Parkplätze nicht über den Stadtrat beschlossen worden sein. Stattdessen habe man die Maßnahme offenbar im Verwaltungsweg durchgezogen. Als treibende Kraft wird der grüne Beigeordnete Ragnar Migenda genannt.

Erst blockierten Fahrradständer und Blumenkübel die Parkplätze

Für viele Bürger und Politiker ist das ein Unding. „Wenn solche einschneidenden Veränderungen an der Infrastruktur an den gewählten Gremien vorbeigeführt werden, untergräbt das das Vertrauen in die Kommunalpolitik“, so ein Ratsmitglied, das anonym bleiben möchte.

Deutliche Worte von Frank Samirae

Scharfe Kritik kommt vom Ratsmitglied Frank Samirae (Bürgerpartei GL). Er macht die Grünen direkt verantwortlich:

„Die Grünen haben mit dieser Maßnahme einmal mehr bewiesen, dass sie eine autofeindliche Ideologie über die Bedürfnisse der Menschen stellen. Die Parkplätze wurden ohne Beschluss, ohne Rücksprache und ohne Sinn entfernt. Damit schadet man nicht nur den Bürgern, sondern auch dem Handel in unserer Stadt.“

Samirae wirft den Grünen vor, eine „autofeindliche Politik auf Kosten der Bürger“ zu betreiben. „Es ist erschreckend, wie hier Steuergelder verbrannt werden, um am Ende ein paar Betonpfeiler hinzustellen. Von Aufwertung kann keine Rede sein.“

Sechs gute Parkplätze gab es vor dem Rathaus – bis die Grünen kamen

Kosten und Nutzen fraglich

Auch die finanziellen Aspekte stehen in der Kritik. Mehrfach mussten Umbauten vorgenommen werden – zunächst mit Blumentrögen, dann mit Fahrradständern, nun mit Betonpollern. Jede Veränderung verursachte zusätzliche Kosten. Offiziell wird die Maßnahme mit dem Argument „Aufwertung des Rathausumfelds“ begründet. Doch viele Bürger empfinden die neue Gestaltung als trostlos und unattraktiv.

Politische Folgen möglich

Die Kontroverse um die Parkplätze könnte noch lange nachwirken. Viele Anwohner und Händler fühlen sich von der Politik übergangen und fordern Transparenz über die Entscheidungswege. Beobachter sehen in der Affäre auch Sprengstoff für kommende Wahlen.

„Die Menschen wollen keine ideologischen Experimente, sondern pragmatische Lösungen“, so ein Händler. „Wenn sich nichts ändert, werden viele ihr Kreuz künftig anders setzen.“

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Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach: Vier starke Stimmen für Vielfalt und Zusammenhalt

Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach: Vier starke Stimmen für Vielfalt und Zusammenhalt

29 August 2025 von Darian Lambert

Am 14. September 2025 findet die Wahl zum Integrationsrat in Bergisch Gladbach statt. Schon jetzt können Wahlberechtigte per Briefwahl oder früherer Direktwahl ihre Stimme abgeben. Auf dem Stimmzettel ganz oben: Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach – eine engagierte, vielfältige Gruppe mit klaren Zielen und einer starken Botschaft für ein gerechtes und offenes Miteinander.

Ein starkes Team – angeführt von Niloofar Aghazadeh

Angeführt wird Liste 1 von Niloofar Aghazadeh, einer mutigen und engagierten Frau mit Wurzeln im Iran. Sie setzt sich seit Jahren für Gleichberechtigung, Teilhabe und Integration ein – mit Herz und Haltung. An ihrer Seite kandidieren drei weitere starke Persönlichkeiten:

  • Thomas Klein – erfahren, vernetzt, engagiert im sozialen Bereich
  • Frank Samirae – Brückenbauer mit interkulturellem Fokus
  • Hikmet Demirhan – aktiv in der Migrationsarbeit und im interreligiösen Dialog

Zusammen bilden sie ein Team, das für die Vielfalt in Bergisch Gladbach steht – und für konkrete Verbesserungen im Alltag aller Menschen mit internationaler Geschichte.

Wofür wir stehen – Unsere 10 Ziele

Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach will den Integrationsrat stärken und echte Mitbestimmung ermöglichen. Die zehn Ziele der Liste sprechen für sich:

  1. Eine Stadt frei von Rassismus und Diskriminierung.
  2. Bessere Sprach- und Bildungsangebote – vor allem für Kinder, Jugendliche und Frauen.
  3. Mehr Unterstützung für Migrantenvereine und kulturelle Initiativen.
  4. Mitbestimmung unabhängig von Herkunft, Religion oder Status.
  5. Begegnung fördern – Brücken bauen statt Mauern.
  6. Eine Verwaltung, die offen, vielfältig und zugänglich ist.
  7. Politisches Engagement fördern – auch für bisher ungehörte Stimmen.
  8. Generationen verbinden – Erfahrungen und Perspektiven gemeinsam nutzen.
  9. Integrationsprojekte einfacher fördern und sichtbarer machen.
  10. Ein lebendiges, offenes Bergisch Gladbach – mit Zukunft für alle.

Jetzt wählen – für mehr Teilhabe und Gerechtigkeit

Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger mit internationaler Geschichte haben jetzt die Chance, die Zukunft Bergisch Gladbachs mitzugestalten. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Briefwahl oder gehen Sie am 14.09.2025 zur Wahl.

Wählen Sie Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach.

Gemeinsam. Engagiert. Für eine Stadt mit Zukunft.

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Neues Stadthaus: Einzug verzögert sich um fast ein Jahr

Neues Stadthaus: Einzug verzögert sich um fast ein Jahr

29 August 2025 von Darian Lambert

Eigentlich sollte das Neue Stadthaus bereits zum 1. Dezember 2025 bezogen werden. Nun ist klar: Daraus wird nichts. Erst im September 2026 sollen die Schlüssel übergeben werden – fast ein Jahr später als geplant.

Die Begründung des Vermieters klingt bekannt: unvorhergesehene bauliche Probleme. Nach der Entkernung des Gebäudes traten statische und technische Schwierigkeiten auf, die zusätzliche Planungen notwendig machten. Bürgermeister Frank Stein wiegelte ab: „Bei einem Projekt dieser Größenordnung und Komplexität – insbesondere im Bestand – sind unvorhergesehene Entwicklungen leider nicht auszuschließen.“

Doch nicht nur das Gebäude selbst bremste den Fortschritt. Auch ein Eigentümerwechsel mitten im Projekt sorgte für weitere Verzögerungen. Die Abstimmungen zwischen den Beteiligten seien aufwändiger als erwartet gewesen. Kritiker sehen darin ein weiteres Beispiel für die schleppende Projektsteuerung der Stadt.

Offiziell hält die Verwaltung am Plan fest, sich parallel organisatorisch und technisch auf den späteren Bezug vorzubereiten. Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und die Einführung der e-Akte sollen nach Angaben der Stadt im Zeitplan liegen. „Auf unserer Seite läuft alles nach Plan“, versichert Projektleiterin Melissa Kemmerling. Auf der Baustelle selbst sei man zuletzt immerhin mit den Vorbereitungen für neue Wandstellungen vorangekommen.

Ein ausführlicher Sachstandsbericht soll im vierten Quartal 2025 vorgelegt werden. Dann will die Stadt die Hintergründe der Verzögerung offenlegen – und erläutern, wie es weitergeht.

Trotz der Probleme gibt sich Bürgermeister Stein zuversichtlich: „Wir halten an dem Ziel fest, mit dem Neuen Stadthaus einen modernen, digitalen und bürgernahen Verwaltungsstandort zu schaffen.“ Ob die Bürger nach Jahren der Ankündigungen und Verschiebungen diesen Worten noch Glauben schenken, bleibt jedoch fraglich.

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