Archiv | Dezember 17th, 2025

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Kritik am Pferde-Einsatz auf dem Kölner Weihnachtsmarkt am Neumarkt

17 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Weihnachtsmarkt „Markt der Engel“ auf dem Kölner Neumarkt steht in der laufenden Adventszeit in der Kritik. Anlass ist der Einsatz eines Pferdes, das regelmäßig über das Marktgelände geführt wird. Auf dem Rücken des weißen Tieres sitzt eine als Engel verkleidete Person, die Hufe sind goldfarben bemalt. Während viele Besucher die Inszenierung als Teil der festlichen Atmosphäre wahrnehmen, äußern Tierschutzorganisationen deutliche Bedenken.

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Tierschützer sehen Belastung für das Tier

Nach Einschätzung von Tierschützern ist der Einsatz von Pferden auf stark frequentierten Weihnachtsmärkten problematisch. Pferde gelten als sensible Fluchttiere, die auf große Menschenmengen, laute Geräusche und intensive Lichteffekte mit Stress reagieren können. Hinzu kommt die Sorge, dass ein erschrecktes Tier unkontrolliert reagieren und damit auch Besucherinnen und Besucher gefährden könnte. Feste und Märkte werden von den Kritikern grundsätzlich als ungeeignete Orte für Tiere angesehen.

Nach Angaben von Beobachtern ist der berittene Engel kein einmaliges Ereignis. Laut Programm findet der Auftritt regelmäßig statt, unter anderem an festen Wochentagen. Auch von weiteren Tieren, die auf dem Markt präsentiert werden, ist die Rede.

Veterinärmediziner äußert grundsätzliche Bedenken

Auch aus fachlicher Sicht wird der Einsatz von Tieren auf Großveranstaltungen kritisch bewertet. Veterinärmediziner weisen darauf hin, dass das Verhalten von Tieren in unübersichtlichen und lauten Situationen nie vollständig vorhersehbar sei. Sowohl äußere Reize als auch unkontrollierbare Reaktionen des Publikums könnten Stress oder Panik auslösen. Zudem sei häufig unklar, wie die Tiere trainiert wurden und ob sie gesundheitlich für solche Einsätze geeignet seien.

Ein weiterer wichtiger Punkt aus medizinischer Sicht ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Tieren. Es müsse ausgeschlossen sein, dass Tiere medikamentös beruhigt werden, um sie für Veranstaltungen einsetzbar zu machen. Die Bemalung der Hufe wird hingegen als unproblematisch eingeschätzt, sofern ausschließlich ungiftige und leicht abwaschbare Farben verwendet werden.

Veranstalter verweist auf Erfahrung und Betreuung

Der Veranstalter des Weihnachtsmarktes weist darauf hin, dass der Pferde-Einsatz fachkundig begleitet werde. Nach eigenen Angaben wird man dabei von erfahrenen Pferdekennern unterstützt. Kritik von Tierschutzorganisationen habe es in der Vergangenheit bereits mehrfach gegeben.

Die Diskussion zeigt, dass der Einsatz von Tieren auf öffentlichen Veranstaltungen zunehmend kritisch hinterfragt wird. Zwischen traditioneller Inszenierung, Sicherheitsaspekten und dem Wohl der Tiere bleibt das Thema auch über die Weihnachtszeit hinaus umstritten.

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Einbruch in Einfamilienhaus in Rösrath-Kleineichen – Polizei bittet um Hinweise

17 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath-Kleineichen ist es am Dienstag, 16. Dezember, zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus am Nonnenweg gekommen. Die Tat ereignete sich zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr. Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu dem Gebäude, indem sie die rückwärtig gelegene Terrassentür aufbrachen.

Symbolbild

Räume durchsucht und Schmuck entwendet

Im Inneren des Hauses durchwühlten die Einbrecher mehrere Räume. Nach ersten Angaben der Geschädigten entwendeten sie unter anderem Schmuck. Anschließend verließen die Täter das Haus vermutlich durch die Eingangstür und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Schadenssumme wird derzeit auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Polizei sichert Spuren und ermittelt

Die Polizei Rhein-Berg nahm vor Ort eine Strafanzeige auf und veranlasste eine Spurensicherung. Die Ermittlungen werden vom für Einbruchsdelikte zuständigen Kriminalkommissariat 2 geführt.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie mögliche Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe. Wer im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Nonnenwegs beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Kostenlose Beratung zum Einbruchschutz

Darüber hinaus weist die Polizei auf ihr kostenfreies Beratungsangebot zur Einbruchsprävention hin. Eine technische Beratung zur besseren Sicherung des eigenen Zuhauses ist nach Terminvereinbarung möglich – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de.

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Polizeiwache Bergisch Gladbach (v. l. Tobias Müller, Kyra Jansen, Tobias Falkenstein, Abteilungsleiter Achim Cüppers, Polizeiseelsorger Norbert Schmitz, Michael Wilhelm)

Friedenslicht von Bethlehem erreicht erneut die Polizeiwachen im Rheinisch-Bergischen Kreis

17 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Seit nunmehr 25 Jahren gehört das Friedenslicht von Bethlehem fest zur Adventszeit im Rheinisch-Bergischen Kreis. Auch in diesem Jahr setzt die Polizei diese besondere Tradition fort und lädt Bürgerinnen und Bürger ein, das Zeichen des Friedens und der Hoffnung weiterzutragen.

Gute Tradition seit dem Jahr 2000

Bereits im Jahr 2000 wurde das Friedenslicht erstmals in den damaligen Polizeiwachen in Bergisch Gladbach, Wermelskirchen und Rösrath entzündet. Seither wird das Licht Jahr für Jahr in die Dienststellen im Kreis gebracht und steht dort als Symbol für Frieden, Menschlichkeit und Zusammenhalt – Werte, die gerade in der Weihnachtszeit besondere Bedeutung haben.

Friedenslicht in drei Polizeiwachen entzündet

Am Dienstag, 16. Dezember, brachte Polizeiseelsorger Norbert Schmitz das Friedenslicht in die Polizeiwachen Bergisch Gladbach, Burscheid und Overath. In allen drei Dienststellen wurde jeweils eine große Kerze im Wachbereich aufgestellt und entzündet. Das Licht ist dort gut sichtbar platziert und kann von allen Besucherinnen und Besuchern wahrgenommen werden.

Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ab sofort eingeladen, das Friedenslicht persönlich in einer der drei Polizeiwachen abzuholen. Ein Termin ist dafür nicht erforderlich. Die Wachen sind rund um die Uhr besetzt – auch an den kommenden Feiertagen. Mitzubringen ist lediglich eine eigene Kerze, um das Licht sicher mitnehmen zu können.

Zeichen für Frieden und Zusammenhalt

Das Friedenslicht wird jedes Jahr in Bethlehem entzündet und anschließend in viele Länder weitergegeben. Es steht für den Wunsch nach Frieden über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg. Mit der Weitergabe des Lichts möchte die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis auch in diesem Jahr ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit und Zuversicht setzen. Weitere Informationen zur Aktion sind unter www.friedenslicht.de zu finden.

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