Archiv | Dezember 12th, 2025

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Verdächtiger Koffer legt Bonner Hauptbahnhof stundenlang lahm

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein Großeinsatz der Polizei hat am Donnerstagabend den Bonner Hauptbahnhof über mehrere Stunden vollständig gesperrt. Auslöser waren zwei herrenlose Gepäckstücke in einem Zug des Rhein-Ruhr-Express. Erst nach fast sieben Stunden konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben.

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Gepäckstücke im Zug entdeckt

Der Einsatz begann am frühen Donnerstagabend. Gegen kurz nach 19 Uhr fuhr ein Rhein-Ruhr-Express in den Bonner Hauptbahnhof ein. Dem Zugpersonal fielen ein unbeaufsichtigter Koffer sowie eine Tasche auf, die keinem Fahrgast zugeordnet werden konnten. Daraufhin wurde die Bundespolizei verständigt.

Die alarmierten Beamten begutachteten die Gepäckstücke zunächst vor Ort im Zug. Aufgrund auffälliger Merkmale, unter anderem einer mutmaßlichen Verbindung zu einer Stromquelle, wurden Spezialisten für Sprengstoffdelikte hinzugezogen.

Bahnhof komplett gesperrt

Da von den Gepäckstücken eine mögliche Gefahr ausging, wurden zunächst mehrere Gleise gesperrt. Im weiteren Verlauf weitete sich die Maßnahme auf den gesamten Hauptbahnhof aus. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt, zahlreiche Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei waren vor Ort, ebenso Feuerwehr und Rettungsdienst.

Kein Zug konnte den Bonner Hauptbahnhof mehr anfahren oder verlassen. Die Sperrung führte zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr.

Massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Vor allem der linksrheinische Bahnverkehr war stark betroffen. Auf den Strecken zwischen Köln und Koblenz sowie zwischen Bonn und Euskirchen kam es zu Zugausfällen und Verspätungen. Ersatzverkehre konnten nur eingeschränkt angeboten werden. Viele Reisende wichen notgedrungen auf die Stadtbahnlinien 16 und 18 aus, um ihr Ziel zu erreichen.

Die Sprengstoffexperten untersuchten die Gepäckstücke mehrfach und mit großer Vorsicht. Insbesondere der Hartschalenkoffer galt über Stunden hinweg als problematisch.

Entwarnung nach sieben Stunden

Erst in den frühen Morgenstunden konnte schließlich Entwarnung gegeben werden: Sowohl der Koffer als auch die Tasche enthielten lediglich gewöhnliches, völlig ungefährliches Reisegepäck. Eine konkrete Gefahr bestand nicht.

Nach Abschluss des Einsatzes wurde der Bonner Hauptbahnhof schrittweise wieder freigegeben. Der Vorfall zeigt jedoch erneut, welche weitreichenden Folgen herrenloses Gepäck im öffentlichen Verkehr haben kann.

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Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn bangen um ihre Arbeitsplätze

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Am Flughafen Köln/Bonn wächst die Sorge unter den Beschäftigten der Sicherheitskontrollen. Hintergrund ist ein geplanter Personalabbau bei dem Sicherheitsunternehmen Securitas, das derzeit für die Passagierkontrollen zuständig ist. Nach vorliegenden Informationen könnten im kommenden Jahr mehr als 100 Arbeitsplätze wegfallen.

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Lange Wartezeiten trotz Personalknappheit

Bereits seit Wochen kommt es am Flughafen Köln/Bonn immer wieder zu langen Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen. Reisende müssen teils bis zu 40 Minuten einplanen, um die Kontrollstellen zu passieren. Als Gründe gelten Baustellen im Terminalbereich sowie eine angespannte Personalsituation.

Dennoch sollen künftig deutlich weniger Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Von aktuell rund 650 Beschäftigten bei Securitas könnten mehr als 100 ihren Arbeitsplatz verlieren. Für viele Mitarbeitende bedeutet das große Unsicherheit.

Neue Technik soll Personal einsparen

Zum 1. Januar übernimmt der Flughafen Köln/Bonn die Organisation der Sicherheitskontrollen. Dabei setzt der Flughafen verstärkt auf moderne Kontrolltechnik. An den Kontrollstellen sollen neue Scanner installiert werden, die es Passagieren ermöglichen, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Gepäck zu belassen. Dadurch sollen Abläufe beschleunigt und der Personalbedarf reduziert werden.

Securitas hat die Belegschaft bereits darüber informiert, dass ein Stellenabbau aus Sicht des Unternehmens nicht zu vermeiden sei. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen an anderen Flughäfen, dass moderne Technik allein nicht ausreicht und weiterhin ausreichend Personal benötigt wird, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

Gewerkschaft warnt vor weiteren Problemen

Die Gewerkschaft ver.di zeigt sich besorgt über die Entwicklung. Seit Jahren gibt es am Flughafen Köln/Bonn Schwierigkeiten bei der Personalplanung, die immer wieder zu langen Wartezeiten und verpassten Flügen führen. Ein weiterer Abbau von Kontrollkräften könnte die Situation nach Einschätzung der Gewerkschaft zusätzlich verschärfen.

Zudem wird kritisiert, dass die Belegschaft bislang nur unzureichend über die konkreten Pläne informiert wurde. Die anhaltende Ungewissheit belastet viele Mitarbeitende, die täglich für die Sicherheit der Passagiere verantwortlich sind.

Flughafen sieht Sicherheitsfirma in der Pflicht

Der Flughafen Köln/Bonn weist darauf hin, dass er lediglich die benötigten Kontrollstunden in Abhängigkeit vom Passagieraufkommen und der eingesetzten Technik abruft. Die konkrete Personalplanung liege in der Verantwortung des beauftragten Sicherheitsunternehmens.

Securitas verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat über den geplanten Stellenabbau. Wie viele Arbeitsplätze tatsächlich gestrichen werden, sollen die Beschäftigten nach aktuellem Stand erst kurz vor Weihnachten erfahren. Bis dahin bleibt die Unsicherheit für viele Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn bestehen.

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Gemeinsames Mittagessen als Anker gegen Einsamkeit: Begegnungsstätte schafft Raum für Gemeinschaft

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Begegnungsstätte TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist der Mittwoch für viele Seniorinnen und Senioren ein fester Termin. Dann wird gemeinsam zu Mittag gegessen – ein Angebot, das längst mehr ist als nur eine Mahlzeit. Es schafft Begegnung, Struktur und soziale Nähe und ist für viele ältere Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags geworden.

Möglich wird das regelmäßige Angebot durch die kostenfreie Lieferung der Mahlzeiten durch die GL Service gGmbH, die das Projekt dauerhaft unterstützt und damit einen bedeutenden Beitrag zur sozialen Teilhabe leistet.

Ein Ort des Ankommens und Austauschs

Schon beim Betreten der Begegnungsstätte zeigt sich, worum es hier geht: liebevoll gedeckte Tische, vertraute Gesichter und eine offene Atmosphäre, in der sich neue wie langjährige Gäste gleichermaßen willkommen fühlen. Viele der Teilnehmenden kennen sich inzwischen gut, kommen miteinander ins Gespräch und teilen Erlebnisse aus ihrem Alltag.

Während das frisch gelieferte Essen verteilt wird, entstehen Gespräche ganz von selbst. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet das gemeinsame Mittagessen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern vor allem Gemeinschaft, Zugehörigkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Dankbarkeit für verlässliche Unterstützung

Auch das Team der Begegnungsstätte weiß um den Wert dieses Angebots. Die regelmäßige Unterstützung durch die GL Service gGmbH ermöglicht es, das Mittagessen Woche für Woche zuverlässig anzubieten. Gerade für ältere Menschen, die wenig soziale Kontakte haben, ist dieses niedrigschwellige Angebot von großer Bedeutung.

Die stetig wachsende Zahl der Teilnehmenden zeigt, wie hoch der Bedarf ist. Sie ist zugleich ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig Orte der Begegnung für ältere Menschen sind – insbesondere in Zeiten zunehmender Vereinsamung.

Mehr als nur ein Mittagessen

Das gemeinsame Essen ist Teil eines umfassenderen Engagements der Begegnungsstätte Anna Haus, älteren Menschen Raum für Austausch, Vernetzung und Teilhabe zu bieten. Hier entstehen Beziehungen, Gespräche und Momente, die den Alltag bereichern und Halt geben.

Auch in Zukunft soll das wöchentliche Mittagessen fortgeführt werden, um Seniorinnen und Senioren weiterhin einen Ort zu bieten, an dem sie sich aufgehoben fühlen, miteinander lachen und ins Gespräch kommen können – Woche für Woche.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Begegnungsstätten finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach unter
www.bergischgladbach.de/begegnungsstaetten.aspx

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Der TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist zudem telefonisch erreichbar unter 02202 59210.

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„Neue Welten entdecken!“: Volkshochschule startet mit vielfältigem Frühjahrsprogramm

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Unter dem Motto „Neue Welten entdecken!“ beginnt die Volkshochschule Bergisch Gladbach mit Kürten und Odenthal am 23. Februar 2026 ihr neues Frühjahrssemester. Das aktuelle Programmheft ist ab Montag, 8. Dezember 2025, in der Volkshochschule, im Bürgerbüro sowie im Rathaus Bensberg erhältlich. Zusätzlich stehen alle Angebote auch online unter www.vhs-gl.de zur Verfügung.

Erweitertes Angebot im Bildungsurlaub

Im kommenden Semester baut die Volkshochschule ihr Angebot im Bereich Bildungsurlaub weiter aus. Besonders Sprachinteressierte können von neuen Intensivformaten profitieren. So wird vom 16. bis 20. März 2026 ein Bildungsurlaub „Schwedisch intensiv für Einsteigende (A1)“ angeboten, der grundlegende Sprachkenntnisse vermittelt und einen praxisnahen Einstieg ermöglicht.

Fokus auf Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ein weiterer Schwerpunkt des Frühjahrsprogramms liegt auf der Stärkung demokratischer Grundwerte. Mit verschiedenen Kursen, Diskussionsformaten und Projekten möchte die VHS die Demokratiekompetenz fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig unterstützen. Ziel ist es, Räume für Austausch, Meinungsbildung und aktive Teilhabe zu schaffen.

Neue Online-Seminare speziell für Frauen

Neu im Programm sind empowernde Online-Seminare für Frauen, die sich mit Selbstbewusstsein, Kommunikation und Grenzsetzung beschäftigen. Am 4. Mai 2026 zeigt das Seminar „Power-Rhetorik für Frauen, die überzeugen wollen“, wie ein klarer und souveräner Auftritt gelingt. Am 26. Juni 2026 widmet sich das Angebot „Als Frauen anfingen, Nein zu sagen“ dem selbstbewussten Setzen persönlicher Grenzen.

Gebärdensprache kennenlernen

Auch das Thema Inklusion findet im neuen Programm Platz. Wer die Deutsche Gebärdensprache kennenlernen möchte, kann am 21. März 2026 an einem Schnupper-Workshop teilnehmen. Ein Intensiv-Workshop am 13. Juni 2026 vertieft die ersten Eindrücke und vermittelt, wie ausdrucksstark und lebendig Kommunikation ohne gesprochene Worte sein kann.

Vielfältiges Lernen für unterschiedliche Interessen

Mit dem neuen Programm lädt die Volkshochschule dazu ein, neue Themenfelder zu entdecken, Kompetenzen zu erweitern und sich persönlich weiterzuentwickeln – ganz im Sinne des Mottos „Neue Welten entdecken!“. Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte online unter www.vhs-gl.de.

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Einbruch in Erdgeschosswohnung in Wermelskirchen – Polizei sucht Zeugen

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Wermelskirchen ist es am frühen Montagabend zu einem Einbruch in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Tente gekommen. Die Tat ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen zwischen 14:50 Uhr und 20:00 Uhr. Die Polizei Burscheid wurde gegen Abend alarmiert und rückte sofort zum Einsatzort aus.

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Beim Eintreffen stellten die Beamtinnen und Beamten deutlich sichtbare Aufbruchspuren an der rückwärtig gelegenen Terrassentür fest. Die Täter hatten sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafft und anschließend mehrere Schränke und Schubladen durchsucht. Ob sie Wertgegenstände oder Bargeld entwendeten, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch unklar. Die Wohnungsinhaber prüfen aktuell, ob etwas fehlt.

Nachbar hörte verdächtiges Geräusch

Ein Nachbar berichtete den Einsatzkräften, dass er gegen 16:00 Uhr ein lautes Poltern vernommen habe – ein Hinweis, der möglicherweise mit dem Einbruch in Zusammenhang steht. Weitere Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge liegen bislang nicht vor.

Polizei ermittelt und appelliert an Bevölkerung

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Spurensicherung eingeleitet. Um den Fall aufzuklären, bittet das Kriminalkommissariat 2 dringend um Zeugenhinweise. Wer etwas Auffälliges im Bereich der B 51 oder der Straße Tente beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Gerade in der dunklen Jahreszeit weist die Polizei darauf hin, verdächtige Beobachtungen stets umgehend zu melden – entweder über den kostenfreien Notruf 110 oder bei jeder Polizeidienststelle.

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Mehr Sicherheit vor Schulen: Verkehrsversuch „Schulstraße“ startet in Hand

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Umfeld der GGS und KGS Hand beginnt am Montag, 12. Januar 2026, ein einjähriger Verkehrsversuch zur Einrichtung einer sogenannten Schulstraße. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und den Bring- und Holverkehr mit dem Auto im unmittelbaren Schulbereich deutlich zu reduzieren.

Zeitlich begrenzte Zufahrtsbeschränkungen

Während des zunächst auf zwölf Monate angelegten Versuchs wird die Einfahrt in die Straßen Im Grafeld, Sankt-Konrad-Straße und Heimstättenweg an Schultagen zu bestimmten Zeiten beschränkt. Die Regelung gilt morgens von 7.30 bis 8.15 Uhr sowie nachmittags von 14.30 bis 15.15 Uhr. In diesen Zeitfenstern dürfen nur Fahrzeuge mit einem Sonderausweis einfahren.

Mit der zeitlich begrenzten Sperrung soll der motorisierte Durchgangsverkehr deutlich verringert werden. Kinder sollen ihren Schulweg sicherer und möglichst autofrei zurücklegen können – zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad.

Anwohnende weiterhin berücksichtigt

Für die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Straßen bleibt der Zugang zu den Grundstücken weiterhin gewährleistet. Alle Haushalte erhalten zwei Sonderausweise, die bei Bedarf auch an Dritte weitergegeben werden können. Diese müssen während der Sperrzeiten gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe liegen. Das Ausfahren aus der Schulstraße ist jederzeit auch ohne Ausweis erlaubt.

Zweite Schulstraße in Bergisch Gladbach

Mit dem Verkehrsversuch in Hand richtet die Stadt Bergisch Gladbach ihre zweite Schulstraße ein. Die Maßnahme knüpft an bestehende Konzepte an, mit denen Städte den Schulweg sicherer und übersichtlicher gestalten wollen. Die Stadt betont, dass jeder Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen von zentraler Bedeutung ist.

Begleitende Evaluation geplant

Der Verkehrsversuch wird von Beginn an fachlich begleitet. Nach neun Monaten ist eine erste Zwischenbewertung vorgesehen, bei der Erfahrungen, Beobachtungen und Rückmeldungen aus der Praxis ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, ob und in welcher Form die Schulstraße dauerhaft eingerichtet wird.

Hinweise und Informationen

Die Stadtverwaltung bittet Anwohnende und Beteiligte, ihre Hinweise oder Fragen an die Abteilung Mobilität zu richten. Diese ist per E-Mail unter mobilitaet@stadt-gl.de

erreichbar.

Weitere Informationen zum Thema Schulstraßen in Bergisch Gladbach gibt es online unter
www.bergischgladbach.de/schulstrassen.aspx.

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Neue Schutzvitrine für historische Lokomobile: Regionales Engagement bewahrt Technikgeschichte

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein bedeutendes Zeugnis der regionalen Industrie- und Agrargeschichte ist im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe nun dauerhaft geschützt: Die historische Lokomobile von 1907 wurde in der Museumsscheune in einer eigens angefertigten Acrylglasvitrine untergebracht. Die neue Konstruktion bewahrt das seltene Exponat künftig zuverlässig vor Staub, Feuchtigkeit und Verschmutzung.

Seltenes Zeugnis früher Technikgeschichte

Bei der Lokomobile handelt es sich um eine frühe, fahrbare Arbeitsmaschine, die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts als mobile Energiequelle genutzt wurde. Zunächst dampfbetrieben, später auch mit Verbrennungsmotoren ausgestattet, kam sie unter anderem auf größeren Höfen zum Antrieb von Dreschmaschinen sowie im Bergbau zum Einsatz.

Das Exemplar aus Bensberg ist besonders, da es über ein hölzernes Fahrgestell verfügt und damit als Vorläufer moderner Traktoren gilt. Heute zählt die Lokomobile zu den seltenen erhaltenen Originalen dieser Art und besitzt hohen technikgeschichtlichen Wert.

Spenden aus der Region machen Projekt möglich

Der Bau der Schutzvitrine wurde durch die Unterstützung zweier regionaler Partner ermöglicht. Metten Stein+Design stellte Materialien für die neue Standfläche im Wert von rund 1.000 Euro zur Verfügung. Die Bensberger Bürgerstiftung unterstützte das Projekt mit 2.000 Euro für den Ankauf der benötigten Vitrinenmaterialien.

Die Idee zur neuen Schutzlösung stammt von engagierten Ehrenamtlichen des Museums. Die Umsetzung übernahm das Werkstattteam des Hauses, das die Vitrine passgenau anfertigte.

Ehrenamtliches Engagement als tragende Säule

Besonders hervorgehoben wird das große Engagement der Ehrenamtlichen, die nicht nur die Idee zur Vitrine entwickelten, sondern auch zahlreiche Stunden in die sorgfältige Reinigung und behutsame Reparatur des Motors investierten. Der Förderverein des Museums betont, dass das Projekt ohne diesen Einsatz in dieser Form nicht realisierbar gewesen wäre.

Die neue Vitrine dient dabei nicht nur dem Schutz eines wertvollen Ausstellungsstücks, sondern steht auch sinnbildlich für das Zusammenspiel von Ehrenamt, regionalen Unternehmen und Stiftungen bei der Bewahrung des kulturellen Erbes.

Wieder für Besucher zugänglich

Die Lokomobile ist ab sofort wieder uneingeschränkt in der Scheune des Bergischen Museums zu sehen und kann während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden. Mit der neuen Schutzvitrine bleibt dieses außergewöhnliche Zeugnis bergischer Technikgeschichte auch für kommende Generationen erhalten.

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2025-12-08 Heidkamper Familienweihnachtsfest

Weihnachtsstimmung in Heidkamp: Familienweihnachtsfest lädt zum gemeinsamen Feiern ein

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Lichterglanz, weihnachtliche Klänge und der Duft von frischen Waffeln: In Heidkamp steht wieder ein stimmungsvoller Nachmittag für die ganze Familie bevor. Am Freitag, 12. Dezember 2025, findet von 15 bis 18 Uhr bereits zum siebten Mal das Heidkamper Familienweihnachtsfest statt. Veranstaltungsort ist der Hof der Märchensiedlung am Rübezahlwald 4.

Basteln, Spielen und Singen für Kinder

Besonders für Kinder wird einiges geboten: Sie können basteln, Waffeln und Popcorn genießen oder sich auf dem Spielmobil austoben. Um 15:30 Uhr singen die Kinder der Kita Kunterbunt gemeinsam Weihnachtslieder. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags ist der angekündigte Besuch des Nikolaus, der für leuchtende Kinderaugen sorgen dürfte.

Begegnung und Austausch im Mittelpunkt

Neben dem bunten Programm steht vor allem das Miteinander im Fokus. Bei Kinderpunsch oder Kaffee sollen Nachbarinnen und Nachbarn miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen. Für zusätzliche Gemütlichkeit sorgt ein Lagerfeuer, an dem sich Besucherinnen und Besucher aufwärmen können.

Das Fest versteht sich bewusst als Ort der Begegnung und des Austauschs im Stadtteil und lädt Menschen aller Generationen und Hintergründe zum gemeinsamen Verweilen ein.

Gemeinschaftsprojekt vieler Akteure

Organisiert wird das Familienweihnachtsfest als Kooperationsprojekt der Mitglieder des Runden Tisches Heidkamp und der Stadt Bergisch Gladbach, Abteilung Soziale Stadtentwicklung. Am Runden Tisch arbeiten zahlreiche Organisationen und Initiativen aus Heidkamp zusammen, um gemeinsame Aktionen zu planen, Ressourcen zu bündeln und den Stadtteil aktiv weiterzuentwickeln.

Kostenloses Angebot für alle

Finanziert wird das Fest durch eine Spende der Rheinisch Bergischen Siedlungsbaugesellschaft sowie durch Mittel aus dem NRW-Landesförderprogramm „Teilhabe, Demokratiebildung und Extremismusprävention für junge Geflüchtete“.

Alle Angebote sind kostenlos, damit jede Familie unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund teilnehmen kann. Spenden zur Unterstützung der Aktion sind willkommen.

Viele Unterstützer aus dem Stadtteil

Am Runden Tisch Heidkamp beteiligen sich unter anderem die AWO Jugendberatung, die AWO Jugendwerkstatt, die AWO Kita Kunterbunt, der Kinderschutzbund, einfach gemeinsam e.V., mehrere Kirchengemeinden, der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas, der Interkulturelle Treffpunkt Paula, die Rheinisch Bergische Siedlungsgesellschaft sowie die Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach.

Mit dem Heidkamper Familienweihnachtsfest wird einmal mehr gezeigt, wie lebendig gelebte Nachbarschaft und gemeinschaftliches Engagement im Stadtteil sein können.

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Kita-Neubau am Nittumer Weg vorübergehend gestoppt – Kampfmittelprüfung erforderlich

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Auf der Baustelle für die neue Kindertagesstätte am Nittumer Weg ist es derzeit zu einem vorübergehenden Baustopp gekommen. Grund dafür sind Untersuchungen auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Zuge der laufenden Erdarbeiten notwendig wurden.

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Unerwarteter Fund bei Beginn der Tiefbauarbeiten

Erst vor wenigen Wochen war der symbolische Spatenstich für den Kita-Neubau gemeinsam mit dem scheidenden Bürgermeister erfolgt. Die vorbereitenden Arbeiten liefen zunächst planmäßig: Bauzäune wurden errichtet, Rodungs- und Fällarbeiten abgeschlossen und vorhandene Asphaltflächen im Auftrag der Schulbau GmbH zurückgebaut.

Bereits im Vorfeld hatte die Bezirksregierung eine Kampfmittelprüfung anhand von Luftbildauswertungen vorgenommen. Diese ergab zunächst keine Hinweise auf mögliche Verdachtsflächen. Mit dem Start der Tiefbauarbeiten kam es jedoch zu einer unerwarteten Entwicklung: Beim Freiräumen des Bodens wurde ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Weitere Kampfmittel entdeckt und entschärft

Nach dem ersten Fund wurden umgehend die zuständige Ordnungsbehörde sowie der Kampfmittelräumdienst eingeschaltet. Kurz darauf wurde ein weiteres Kampfmittel im Baustellenbereich entdeckt und in unmittelbarer Nähe fachgerecht entschärft.

Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, ordnete die Ordnungsbehörde eine umfassende Detektion des gesamten Baufeldes an. Ziel ist es, mögliche weitere Kampfmittel auszuschließen, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können.

Externe Spezialprüfung notwendig

Die angeordnete Kampfmitteldetektion stellt eine Spezialleistung dar und wird extern durchgeführt. Sie liegt außerhalb des direkten Einflusses der städtischen Tochtergesellschaft, die das Bauprojekt betreut.

Das Projektteam hofft auf eine zeitnahe Durchführung der erweiterten Untersuchungen, damit der Bau der neuen Kindertagesstätte möglichst bald wieder aufgenommen werden kann. Ob und in welchem Umfang sich der Baustopp auf den geplanten Fertigstellungstermin auswirkt, wird fortlaufend geprüft und abhängig vom Fortschritt der Untersuchungen neu bewertet.

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Kontaktloses Parken: Stadt rüstet alle Parkscheinautomaten um

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Autofahrerinnen und Autofahrer in Bergisch Gladbach dürfen sich auf eine spürbare Erleichterung einstellen: In den Kalenderwochen 50 und 51 rüstet die Stadt sämtliche 53 Parkscheinautomaten im Stadtgebiet auf moderne, kontaktlose Bezahlmöglichkeiten um. Künftig können Parkgebühren nicht nur mit Münzen, sondern auch bequem per EC-Karte sowie Kredit- oder Debitkarte bezahlt werden.

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Schluss mit der Münzsuche

Mit der Umstellung reagiert die Stadt auf die zunehmende Nachfrage nach bargeldlosen Zahlungsoptionen. Das oft mühsame Zusammensuchen von Kleingeld gehört damit der Vergangenheit an. Gleichzeitig reduziert die Stadt durch den Wegfall der regelmäßigen Bargeldleerungen den organisatorischen Aufwand und senkt Kosten.

Alternative für Menschen ohne Karte oder Smartphone

Für Bürgerinnen und Bürger, die weder über eine Bankkarte noch über ein Smartphone verfügen, bleibt das Parken auf städtischen Flächen weiterhin möglich. Hierfür wird das sogenannte Plus-Ticket angeboten.

Vor dem Parken wird auf dem Ticket die Ankunftszeit eingetragen, anschließend muss es gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden. Das Plus-Ticket ist farbig im DIN-A6-Format gestaltet und je nach Parkdauer in fünf Varianten erhältlich.

Verkauft wird es an folgenden Stellen:

  • Bürgerbüro Stadtmitte, Konrad-Adenauer-Platz 9
  • Bürgerbüro Bensberg, Schlossstraße 59a
  • Bürgerbüro Refrath, Siebenmorgen 45

Die Einführung des Plus-Tickets geht auf einen politischen Beschluss des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung zurück.

Weiterhin Handy-Parken möglich

Neben der Kartenzahlung bleibt auch das Handy-Parken als komfortable Alternative bestehen. In Bergisch Gladbach wird das sogenannte Smart-Parking aktuell von fünf Anbietern unterstützt:

  • Easypark
  • moBiLet
  • PayByPhone
  • Parkster
  • Swarco

Nach einer kurzen Registrierung in der jeweiligen App können Parkvorgänge minutengenau abgerechnet werden. Die erforderlichen Informationen, wie Einwahlnummern und Standorte, sind direkt an den Parkscheinautomaten auf den Parkflächen angebracht.

Schritt in Richtung digitale und nachhaltige Stadt

Mit der flächendeckenden Umrüstung der Parkscheinautomaten setzt die Stadt Bergisch Gladbach einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Gleichzeitig wird durch den Wegfall des Bargeldbetriebs der ökologische Fußabdruck reduziert – ein Gewinn für Verwaltung, Umwelt und Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen.

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