Archiv | Dezember 19th, 2025

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Mehr Sicherheit und zahlreiche Baustellen: Stadt Köln setzt Maßnahmen in den Stadtteilen um

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadt Köln startet zu Beginn des neuen Jahres eine Reihe von Bau- und Verkehrsmaßnahmen in mehreren Stadtteilen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, insbesondere für den Rad- und Fußverkehr, sowie wichtige Infrastrukturen instand zu halten oder weiterzuentwickeln. Einige Projekte beginnen bereits Anfang Januar 2026, andere laufen schon seit Monaten und werden fortgeführt.

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Sicherer Radverkehr auf der Jahnstraße

In der Kölner Innenstadt wird die Jahnstraße zwischen Mauritiuswall und Humboldtstraße für den Radverkehr deutlich sicherer gestaltet. Die Strecke ist eine wichtige Verbindung zwischen Zülpicher Platz und Neumarkt. Bisher mussten Radfahrende hier zwischen Stadtbahnschienen und parkenden Autos fahren – eine Situation mit erhöhtem Unfallrisiko. Als kurzfristige Maßnahme werden ab der Woche vom 5. Januar 2026 die Beschilderung angepasst und die Fahrbahn freigeräumt. Rund zehn Längsparkplätze entfallen, sodass Radfahrende künftig ausreichend Platz haben, um sicher neben den Schienen zu fahren.

Norbertstraße: Mindestfahrbahnbreite wird umgesetzt

Im Gereonsviertel wird die Norbertstraße angepasst, um die gesetzlich vorgeschriebene Mindestfahrbahnbreite von 3,05 Metern sicherzustellen. Parkende Fahrzeuge hatten die Straße bislang teilweise stark eingeengt. Ab dem 12. Januar 2026 werden Markierungen entfernt und die Beschilderung geändert. Insgesamt fallen 21 Parkplätze weg. Um den Parkdruck für Anwohnende abzufedern, werden die verbleibenden Stellplätze ausschließlich als Bewohnerparkplätze ausgewiesen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich fünf Werktage.

Tunnel Gulliver: Sperrung wegen Instandhaltungsarbeiten

In der Altstadt/Nord kommt es ab dem 7. Januar 2026 zu Einschränkungen im Tunnel Gulliver/Bahndamm/Domhof. Aufgrund von Abbrucharbeiten am Gewölbe über dem Rheinufertunnel wird die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Nord gesperrt. Die Arbeiten dauern bis zum 30. Januar 2026. Der Verkehr in Richtung Süden bleibt möglich, eine Umleitung nach Norden wird ausgeschildert.

Große Infrastrukturprojekte laufen weiter

Parallel zu den neuen Maßnahmen setzt die Stadt zahlreiche bereits angekündigte Bauprojekte fort. Dazu zählen unter anderem:

  • der Umbau des Dellbrücker Marktplatzes und die Sanierung der Straße „An der Kemperwiese“ bis Sommer 2026,
  • die Neugestaltung mehrerer Kreuzungen an der Weißer Straße in Rodenkirchen,
  • der Bau eines Kreisverkehrs an der Sürther Straße/Grüngürtelstraße,
  • die Sanierung der Ufermauer an der Unteren Groov in Zündorf,
  • sowie der Neubau von Fuß- und Radwegbrücken, etwa an der Escher Straße in Bilderstöckchen.

Auch kleinere Maßnahmen wie die Erneuerung von Gehwegbelägen am Ebertplatz oder Restarbeiten an der Ampelanlage Zülpicher Straße/Sülzgürtel werden im neuen Jahr abgeschlossen.

Stadt bittet um Verständnis

Die Stadt Köln weist darauf hin, dass Baustellen und Sperrungen unvermeidbar sind, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten. Verkehrsteilnehmenden wird empfohlen, die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen und zusätzliche Fahrzeiten einzuplanen. Aktuelle Informationen zu allen Baustellen sind im städtischen Verkehrskalender abrufbar.

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Keine Vorverlegung der Wochenmärkte an den Feiertagen – Neue Sportförderung startet in Porz

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zum Jahresende informiert die Stadt Köln über wichtige Regelungen rund um die Feiertage sowie über neue Fördermöglichkeiten im Sportbereich. Während sich Marktbesucherinnen und -besucher auf Ausfälle einstellen müssen, eröffnet das Sportentwicklungsprogramm „Sport in Metropolen“ ab 2026 neue Chancen für Vereine und Initiativen im Stadtbezirk Porz.

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Wochenmärkte an Weihnachten und Neujahr entfallen

An den diesjährigen Feiertagen werden die Kölner Wochenmärkte nicht vorverlegt. Das betrifft alle Markttage, die regulär auf Donnerstag oder Freitag fallen und mit den Feiertagen zusammenfallen. Konkret finden am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. Dezember 2025 (1. und 2. Weihnachtstag), sowie am Donnerstag, 1. Januar 2026 (Neujahr), keine Wochenmärkte statt. Marktbesucherinnen und -besucher werden gebeten, ihre Einkäufe entsprechend zu planen.

„Sport in Metropolen“: Neues Förderprogramm für Porz

Ab Januar 2026 wird das Sportentwicklungsprogramm „Sport in Metropolen“ im Stadtbezirk Porz umgesetzt. Ziel des Programms ist es, die Sportaktivität in der Bevölkerung zu erhöhen und Bewegung stärker im Alltag der Menschen zu verankern. Bewerben können sich Sportvereine, Verbände, Bildungseinrichtungen, kirchliche Träger sowie Einzelpersonen mit Sitz in Köln.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des vereinsorientierten Sports und auf Kooperationen mit Schulen, Kindertagesstätten, sozialen Einrichtungen und Seniorennetzwerken. Gemeinsam sollen neue, niedrigschwellige Sport- und Bewegungsangebote entstehen, die möglichst viele Menschen erreichen.

Voraussetzungen für eine Förderung

Die finanzielle Unterstützung wird als Anteils- und Anschubfinanzierung gewährt. Voraussetzung ist ein Eigenanteil von mindestens 20 Prozent der Projektkosten. Die genauen Förderkriterien sind in der Richtlinie der Stadt Köln zur Förderung von Sport und Bewegung festgelegt. Projektanträge können über das Online-Förderportal der Stadt Köln eingereicht werden.

In den vergangenen Jahren wurden durch das Programm unter anderem Übungsleiterschulungen, Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Sportvereinen sowie Ferien- und Bewegungsangebote ermöglicht. Nach dem Abschluss der Förderphase im Stadtbezirk Kalk wird das erfolgreiche Programm nun in Porz fortgeführt.

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Vielfältiger Kulturauftakt ins neue Jahr: Köln startet mit Jazz, Ausstellungen und Erinnerungskultur in den Januar 2026

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Januar 2026 bietet in Köln einen dichten und facettenreichen Kulturkalender. Mit Festivals, Ausstellungen, Vorträgen, Filmveranstaltungen und Diskussionsformaten laden das Kulturamt, das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv sowie das NS-Dokumentationszentrum zu einem anspruchsvollen Start ins neue Jahr ein. Der Schwerpunkt liegt dabei gleichermaßen auf zeitgenössischer Kunst, Musik, Film und einer kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte und Gesellschaft.

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Jazz, Kunst und Film: Starker Jahresbeginn im Kulturamt

Musikalisch eröffnet das Jahr am 10. Januar mit dem renommierten „WINTERJAZZ“-Festival im Stadtgarten und im Club Zimmermanns. Zum 15-jährigen Bestehen präsentieren sich 14 Bands und Projekte auf vier Bühnen. Internationale Jazzgrößen treffen dabei auf die Kölner Szene und machen den Abend zu einem Höhepunkt für Liebhaber improvisierter Musik.

Im Bereich der Bildenden Kunst zeigt die Michael Horbach Stiftung ab dem 11. Januar die Ausstellung „Update Cologne 2026“ mit dem Künstlerduo Dan Dryer. Die ortsbezogenen, skulpturalen Arbeiten aus verfremdeten Alltagsmaterialien laden bis Ende Februar zur aktiven Auseinandersetzung mit Raum, Wahrnehmung und Material ein.

Ebenfalls im Fokus steht die Ausstellung „Down Below“ von Cécile Lemper in der Artothek. Ihre großformatigen Gemälde setzen sich mit Erinnerung, Heimatverlust und familiären Brüchen auseinander und schlagen eine Brücke zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Filmisch widmet sich das Filmhaus Köln im Januar gleich mehreren Themen: Mitte des Monats beleuchtet ein Symposium die Darstellung von Arbeit im Dokumentarfilm. Ende Januar folgt mit der 28. Ausgabe von „STRANGER THAN FICTION“ eines der wichtigsten Dokumentarfilmfestivals Nordrhein-Westfalens, das zahlreiche Premieren und internationale Gäste nach Köln bringt.

Stadtgeschichte und Frauenbewegung im Historischen Archiv

Das Historische Archiv legt im Januar einen thematischen Schwerpunkt auf die Geschichte der Frauenbewegung in Köln. In mehreren Vorträgen werden bislang wenig bekannte Perspektiven beleuchtet, etwa die Rolle von Männern in der ersten Frauenbewegung oder die Bedeutung der „Kölner Frauen-Zeitung“ um 1900.

Besondere Aufmerksamkeit erhält die Veranstaltung zu Else Falk, einer prägenden Persönlichkeit der Kölner Frauenbewegung, deren Wirken lange in Vergessenheit geraten war. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion, die historische Entwicklungen mit aktuellen Fragen zu Frauenrechten und Gleichstellung verknüpft.

Erinnerungsarbeit und Gegenwartsfragen im NS-Dokumentationszentrum

Auch das NS-Dokumentationszentrum setzt im Januar wichtige Akzente. Eine Buchvorstellung Mitte des Monats richtet sich gezielt an junge Menschen und thematisiert die Folgen rechtsextremer Gewalt aus der Perspektive Betroffener. Gleichzeitig wird an den ersten NSU-Anschlag in Köln erinnert.

Ende Januar eröffnet eine Intervention in der Dauerausstellung des NS-DOK neue Perspektiven auf die Vermittlung von NS-Geschichte. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, gemeinsam über den heutigen Umgang mit historischen Bildern, Begriffen und Darstellungsformen zu diskutieren.

Den Abschluss bildet eine Tanzperformance in der Synagogengemeinde Köln, die sich mit Leben, Angst und Mitverantwortung im Vichy-Frankreich auseinandersetzt und im Anschluss Raum für vertiefende Gespräche bietet.

Ein Monat voller kultureller Impulse

Mit diesem breit gefächerten Programm unterstreicht Köln im Januar 2026 erneut seine Rolle als lebendige Kulturstadt. Die Veranstaltungen verbinden künstlerische Qualität mit gesellschaftlicher Relevanz und laden dazu ein, sich sowohl mit Gegenwartskunst als auch mit historischen Fragestellungen intensiv auseinanderzusetzen.

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Jahresrückblick 2025: Bergisch Gladbach stellt wichtige Weichen für die Zukunft

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Das Jahr 2025 war für die Stadt Bergisch Gladbach von bedeutenden Veränderungen und richtungsweisenden Entscheidungen geprägt. Neben der konsequenten Weiterentwicklung zentraler Zukunftsprojekte markierte vor allem der Amtsantritt von Bürgermeister Marcel Kreutz im Herbst einen personellen Neustart an der Spitze der Verwaltung. Mit ihm begann eine neue Phase, in der laufende Vorhaben fortgeführt und zugleich neue Akzente gesetzt wurden.

Neuer Bürgermeister, klare Ziele

Mit dem Wechsel im Bürgermeisteramt erhielt die Stadtverwaltung neue Impulse. Der Fokus lag darauf, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und Bergisch Gladbach zukunftsfähig aufzustellen. Dabei standen insbesondere Bildung, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft wurde weiter gestärkt, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Schulbau und Bildung im Fokus

Ein zentrales Thema des Jahres war erneut die Sanierung und Modernisierung der Schulen. Aufbauend auf der im Vorjahr vorgenommenen Priorisierung konnten zahlreiche Maßnahmen fortgesetzt oder neu begonnen werden. Ziel bleibt es, den bestehenden Sanierungsstau schrittweise abzubauen und allen Schulstandorten verlässliche, zeitgemäße und pädagogisch geeignete Rahmenbedingungen zu bieten. Die Schulentwicklung ist damit weiterhin ein Kernbestandteil der städtischen Zukunftsstrategie.

Zanders-Areal: Stadtentwicklung mit Perspektive

Auch die Entwicklung des ehemaligen Zanders-Areals machte 2025 sichtbare Fortschritte. Wichtige planerische Grundlagen wurden geschaffen, Prozesse gebündelt und weitere Schritte für eine spätere Vermarktung vorbereitet. Parallel dazu nahm die bauliche und funktionale Einbindung des Areals in die Innenstadt weiter Gestalt an. Das Gelände entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Baustein der Stadtentwicklung.

Investitionen in Straßen und Stadtbild

Der Zustand der Straßen blieb ein weiteres Schwerpunktthema. Neben der Sanierung stark frequentierter Verkehrsachsen wie der Dombach-Sander-Straße und der Ommerbornstraße wurden auch kleinere Verbindungsstraßen auf längeren Abschnitten erneuert. Trotz der unvermeidlichen Baustellen tragen diese Maßnahmen langfristig zu einer besseren Verkehrsinfrastruktur bei.

Zudem wurden städtebauliche Projekte sichtbar vorangebracht: Die Neugestaltung der Bensberger Schloßstraße im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) ist nahezu abgeschlossen, während im September die Arbeiten zur Umgestaltung der Laurentiusstraße begonnen haben.

Gemeinschaftsleistung der Verwaltung

Die erzielten Fortschritte waren nur durch das hohe Engagement der Mitarbeitenden in den vier Dezernaten, zehn Fachbereichen sowie den Stabsstellen und städtischen Gesellschaften möglich. Trotz hoher Arbeitsbelastung und begrenzter Ressourcen arbeitete die Verwaltung effizient und verantwortungsbewusst. Bewährte Instrumente wie die Zielvereinbarungen zwischen Bürgermeister und Dezernenten trugen auch 2025 dazu bei, klare Schwerpunkte zu setzen und Maßnahmen gezielt umzusetzen.

Ein Jahr des Übergangs und der Stabilität

Rückblickend war 2025 für Bergisch Gladbach ein Jahr der Stabilität, des personellen Übergangs und der klaren Zukunftsorientierung. Mit wichtigen Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Stadtentwicklung sowie einer neu aufgestellten Verwaltungsführung hat die Stadt entscheidende Schritte auf dem Weg zu einer modernen, nachhaltigen und lebenswerten Kommune gemacht.

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Waschbär zum Abschluss: Kunst an Kölner Litfaßsäulen endet mit starkem Statement

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einem auffälligen neuen Motiv verabschiedet sich die Motivreihe 2025 des Projekts „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ aus dem öffentlichen Raum. Ab Freitag, 19. Dezember 2025, zeigt der Berliner Künstler Markus Willeke sein Werk „Racoon“ auf allen 27 Kunst-Litfaßsäulen im Kölner Stadtgebiet. Bis Mitte Februar 2026 wird der Waschbär Passantinnen und Passanten im Alltag begegnen – neugierig, verspielt und mit direktem Blick.

Ein Waschbär als Sinnbild unserer Zeit

Der dargestellte Waschbär windet sich scheinbar lebendig um die Litfaßsäule und zieht mit seiner Präsenz die Aufmerksamkeit auf sich. Das Motiv entstammt einem mehrteiligen Werkzyklus, in dem sich Willeke mit invasiven und zugleich bedrohten Tierarten auseinandersetzt. Die Wahl des Waschbären ist dabei bewusst: Er steht exemplarisch für die komplexen Folgen menschlichen Handelns auf ökologische Systeme.

Malerei zwischen Kontrolle und Auflösung

Charakteristisch für Willekes Arbeit ist die sogenannte Nass-in-Nass-Technik mit wässrigen Tuschefarben. Dabei verschwimmen Konturen, Farbflächen geraten in Bewegung und Formen lösen sich teilweise auf. Die Motive bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Diese Ästhetik ist nicht nur Stilmittel, sondern inhaltlicher Kommentar: Sie verweist auf den schwindenden Einfluss des Menschen auf natürliche Prozesse und auf die Fragilität bestehender Gleichgewichte im Zeichen des Klimawandels.

Kunst als Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel

In seinen Arbeiten reagiert Markus Willeke auf ökologische und gesellschaftliche Veränderungen. Seine Bilder zeigen Wesen, die zugleich lebendig, schemenhaft und bedroht wirken. Durch das bewusste Ausreizen der Materialgrenzen entstehen dynamische Bildräume, die sich einer eindeutigen Interpretation entziehen und zum Nachdenken anregen – mitten im urbanen Alltag.

Künstler mit Wurzeln in Köln

Markus Willeke studierte Malerei an der Kunstakademie Münster und war dort Meisterschüler. In den 1990er Jahren lebte er in Köln, bevor er 2002 nach Berlin zog. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und sind heute Teil bedeutender Sammlungen, darunter die Sammlung des Landes Nordrhein-Westfalen, das Von der Heydt-Museum Wuppertal sowie das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin.

Ausblick auf die Motivreihe 2026

Parallel zum Abschluss der diesjährigen Reihe laufen bereits die Vorbereitungen für 2026. Aus rund 80 eingereichten Entwürfen hat eine Jury mehrere Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, deren Arbeiten im kommenden Jahr die Kölner Litfaßsäulen gestalten werden. Die Bandbreite reicht von grafischen und malerischen Arbeiten bis hin zu fotografischen und gesellschaftlich reflektierenden Motiven.

Damit bleibt das Projekt „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ auch weiterhin ein fester Bestandteil des kulturellen Stadtbildes – als niedrigschwelliges Kunstangebot, das überrascht, irritiert und den öffentlichen Raum neu erfahrbar macht.

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Weihnachten und Neujahr in Bergisch Gladbachs Partnerstädten: Ein Blick über Grenzen hinweg

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Während sich Bergisch Gladbach auf die Festtage vorbereitet, wird auch in den Partnerstädten rund um den Globus Weihnachten und der Jahreswechsel begangen – allerdings mit ganz unterschiedlichen Bräuchen, Ritualen und Bedeutungen. Die Traditionen spiegeln kulturelle Vielfalt, religiöse Prägungen und nicht zuletzt die aktuellen Lebensumstände der Menschen wider.

Stille Hoffnung und Zusammenhalt in der Ukraine

Partnerstadt Butscha

In der Ukraine sind Weihnachten und Neujahr vor allem von Besinnlichkeit und familiärem Zusammenhalt geprägt. Im Mittelpunkt stehen einfache Rituale, Kerzenlicht, Gespräche und traditionelle Speisen wie Kutia. Der Heilige Abend markiert einen Neuanfang, bei dem weniger äußere Festlichkeit als vielmehr innere Hoffnung zählt. Auch der Weihnachtsbaum zum Jahreswechsel – oft klein oder symbolisch – steht für das Weitergehen des Lebens. Wünsche richten sich weniger auf Materielles als auf Frieden, Gesundheit und Kraft für das kommende Jahr.

Licht in schwierigen Zeiten im Heiligen Land

Partnerstadt Beit Jala

In der Region um Bethlehem wird Weihnachten trotz politischer Spannungen und großer Herausforderungen als Fest der Hoffnung gefeiert. Nach Jahren der Einschränkungen kehren Lichter, Prozessionen und Gesänge zurück. Besonders symbolträchtig ist der wieder aufgestellte Weihnachtsbaum in Bethlehem, der Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region anzieht. Weihnachten wird hier als gemeinschaftliches Fest verstanden, an dem Menschen unabhängig von Religion oder Herkunft teilnehmen.

Kulinarischer Glanz in Frankreich

Partnerstädte Bourgoin-Jallieu und Joinville-le-Pont

In Frankreich steht an Weihnachten das festliche Essen im Mittelpunkt. Am 25. Dezember versammeln sich Familien zu einem opulenten Mahl, dessen süßer Höhepunkt häufig die traditionelle Schokoladenbiskuitrolle bildet. Geschenke bringt der Père Noël in der Nacht. Auch Silvester wird mit einem ausgedehnten Festessen gefeiert, begleitet von Konfetti und ausgelassener Stimmung.

Symbolik und Brauchtum in Litauen

Partnerstadt Marijampole

In Litauen beginnt Weihnachten am Abend des 24. Dezember und dauert bis zum 26. Dezember. Der festlich gedeckte Tisch erinnert mit Heu unter der weißen Tischdecke an die Geburt Jesu. Zwölf fleischlose Gerichte symbolisieren die Apostel und die Monate des kommenden Jahres. Zum Jahreswechsel lebt ein alter Brauch fort: Wer als erste Person nach Mitternacht ein Haus betritt, soll Glück und Wohlstand bringen.

Lichter und Feuerwerk in den Niederlanden

Partnerstadt Velsen

Das wichtigste Geschenkfest in den Niederlanden ist der Sinterklaas am 5. Dezember. Weihnachten selbst wird ruhig im Familienkreis am ersten und zweiten Weihnachtstag begangen. Silvester, bekannt als Oud en Nieuw, ist dagegen laut und lebendig – mit Feuerwerk, Oliebollen und geselligem Beisammensein. Ab dem Jahreswechsel 2026/2027 wird privates Feuerwerk allerdings landesweit verboten sein.

Tiefe Traditionen in Schlesien

Partnerstadt Pszczyna

In der schlesischen Region gehört eine Weihnachtskrippe in jedes Haus. Der Heilige Abend ist reich an Ritualen: Nach dem Lesen der Heiligen Schrift und dem Erscheinen des ersten Sterns beginnt das Festessen. Eine besondere Rolle spielt der Karpfen – seine Schuppe im Portemonnaie gilt als Glücksbringer für das neue Jahr. Die Geschenke bringt das Christkind, die Nacht endet traditionell mit dem gemeinsamen Besuch der Christmette.

Chanukka als Fest des Lichts in Israel

Partnerstadt Ganey Tikva

In Israel steht zur Winterzeit das jüdische Lichterfest Chanukka im Mittelpunkt. Acht Tage lang wird jeden Abend eine weitere Kerze entzündet – als Symbol der Hoffnung und des Glaubens an die Kraft des Lichts. Auch wenn Weihnachten keine zentrale Rolle spielt, finden sich in Israel dennoch Weihnachtsmärkte und Konzerte, die die kulturelle Vielfalt des Landes widerspiegeln.

Gemeinsamer Nenner trotz Vielfalt

So unterschiedlich die Bräuche auch sind, eines verbindet die Partnerstädte Bergisch Gladbachs: Der Wunsch nach Gemeinschaft, Hoffnung und einem guten Start ins neue Jahr. Die Traditionen zeigen, wie vielfältig das Feiern sein kann – und wie stark kulturelle Wurzeln und aktuelle Lebensrealitäten die Festtage prägen.

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Belastetes Trinkwasser in Willich: Der lange Kampf gegen PFAS

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Sauberes Trinkwasser gilt als Selbstverständlichkeit – doch in Willich ist genau dieses Vertrauen ins Wanken geraten. Seit rund zwei Jahren steht das Trinkwasser der Stadt unter besonderer Beobachtung, nachdem bei routinemäßigen Kontrollen erhöhte Konzentrationen von PFAS im Grundwasser festgestellt wurden. Die sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ stellen Kommunen, Wasserversorger und Politik vor große Herausforderungen.

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Alarmierende Messwerte aus dem Grundwasser

Das Trinkwasser in Willich wird überwiegend aus Grundwasser gewonnen und nach geltenden Standards aufbereitet. Im Jahr 2023 zeigten Kontrollmessungen erstmals auffällige Werte von PFAS, per- und polyfluorierten Alkylverbindungen. Diese Stoffe sind künstlich hergestellt, extrem langlebig und können sich im menschlichen Körper anreichern. Seit dem Bekanntwerden der Belastung wird das Wasser engmaschig überwacht.

Vermutete Ursache: Illegal entsorgter Feuerlöschschaum

Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Belastung vermutlich auf Feuerlöschschaum zurück, der PFAS enthält. Der Verdacht richtet sich auf illegal entsorgte Feuerlöscher, deren Inhalt über Abwasserkanäle in den Boden gelangt sein soll. In diesem Zusammenhang laufen derzeit Gerichtsverfahren in Krefeld gegen mehrere Beschuldigte. Umweltverbände gehen davon aus, dass die Verunreinigungen bereits deutlich länger bestehen könnten als bislang bekannt.

Kritik an Behörden und Versorgern

Umweltschützer werfen den Verantwortlichen vor, zu spät reagiert zu haben. Ihrer Einschätzung nach sei die Problematik möglicherweise über Jahre hinweg unterschätzt worden. Die Stadtwerke Willich weisen diese Vorwürfe zurück und betonen, dass ihnen vor den Messungen im Jahr 2023 keine Hinweise auf PFAS im Grundwasser vorgelegen hätten.

Filtertechnik soll Trinkwasser sichern

Um die Versorgung dauerhaft sicherzustellen, setzen die Stadtwerke nun auf technische Lösungen. Kernstück ist eine neue Aktivkohlefilter-Anlage, die PFAS aus dem Wasser entfernen soll. Der Bau der Anlage kostet rund 1,4 Millionen Euro, hinzu kommen jährliche Betriebskosten von etwa 200.000 Euro. Regelmäßige Wasserproben sollen zudem gewährleisten, dass die Grenzwerte eingehalten werden.

Sauberes Wasser – aber zu welchem Preis?

Auch wenn die bekannten Quellen der Verunreinigung gestoppt werden können, bleibt das Problem langfristig bestehen. PFAS bauen sich nur extrem langsam ab und können das Grundwasser noch über Jahrzehnte belasten. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das zwar weiterhin sauberes Trinkwasser, gleichzeitig aber wohl auch steigende Wasserpreise.

Der Fall Willich zeigt, wie gravierend die Folgen unsichtbarer Umweltbelastungen sein können – und wie langwierig und kostspielig der Weg zurück zu dauerhaft unbelastetem Trinkwasser ist.

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Rostiger Baukran nach Jahren aus dem Kölner Stadtbild verschwunden

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Sülz ist ein jahrelanges Ärgernis für die Anwohnenden endlich beseitigt worden: Ein ungenutzter und stark verrosteter Baukran an der Linzer Straße wurde nach 13 Jahren abgebaut. Der Kran stand seit einem gescheiterten Bauvorhaben direkt vor einem Wohnhaus und hatte über Jahre hinweg das Straßenbild geprägt – und belastet.

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Ursprünglich sollte der Kran für den Ausbau von Dachgeschosswohnungen eingesetzt werden. Nachdem die Stadt das Vorhaben wegen Verstößen gegen die Baugenehmigung untersagt hatte, blieb der Kran dennoch stehen. Seit 2019 war er ungenutzt, rostete zunehmend und nahm den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur die Sicht, sondern auch das Gefühl von Sicherheit.

Sicherheitsbedenken und wachsender Unmut

Mit der Zeit wuchs die Sorge in der Nachbarschaft. Besonders bei Sturm wurde der Kran als potenzielle Gefahr wahrgenommen, da er offenbar nicht mehr regelmäßig überprüft wurde. Auch die Nähe zu einer Schule am Ende der Straße verstärkte die Bedenken. Viele Anwohnende fühlten sich durch das massive Baugerät in ihrem Alltag eingeschränkt.

Der Unmut mündete schließlich in einer gemeinsamen Initiative: Eine Petition mit mehr als 60 Unterschriften wurde bei der Stadt eingereicht. Damit machten die Anwohnenden deutlich, dass sie den jahrelangen Zustand nicht länger hinnehmen wollten.

Ordnungsamt greift ein – Kran wird entfernt

Nach Prüfung der Situation schaltete sich das Ordnungsamt der Stadt Köln ein und stufte den Kran ebenfalls als Gefahrenquelle ein. Der Eigentümer des Grundstücks wurde aufgefordert, das Baugerät zu entfernen. Anfang Dezember wurde zunächst der Kran eingefahren, nun folgte der vollständige Abbau.

Für die Nachbarschaft bedeutet dies das Ende einer langen Geduldsprobe. Der Blick aus den Fenstern ist wieder frei, und das Sicherheitsgefühl ist zurückgekehrt. Aus dem gemeinsamen Ärger war über die Jahre sogar ein nachbarschaftlicher Zusammenhalt entstanden – nun endet das Kapitel mit einem sichtbaren Erfolg.

Ein Zeichen für Bürgerengagement

Der Abbau des Krans zeigt, dass beharrliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern Wirkung zeigen kann. Nach über einem Jahrzehnt ist der rostige Baukran Geschichte – und die Linzer Straße hat ein Stück Lebensqualität zurückgewonnen.

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Russland leitet Strafverfahren gegen Düsseldorfer Satirekünstler Jacques Tilly ein

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein russisches Gericht hat ein Strafverfahren gegen den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer und Satirekünstler Jacques Tilly eingeleitet. Anlass sind mehrere öffentlich gezeigte Arbeiten, in denen Tilly den russischen Präsidenten Wladimir Putin kritisch und provokant darstellt. Der Fall sorgt international für Aufmerksamkeit und wirft Fragen zum Umgang Russlands mit politischer Kunst und Meinungsfreiheit auf.

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Vorwurf: Verbreitung angeblicher Falschinformationen

Nach Berichten russischer Medien wurde das Verfahren Mitte Dezember bei einem Moskauer Gericht eingereicht. Grundlage ist ein Paragraf des russischen Strafgesetzbuchs, der kurz nach Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine eingeführt wurde. Er stellt die angebliche Verbreitung falscher Informationen über die russischen Streitkräfte unter Strafe und wird seither regelmäßig gegen Kritiker des Kremls angewendet.

Dem Künstler wird vorgeworfen, mit seinen satirischen Darstellungen die russische Armee zu diffamieren und den Präsidenten zu beleidigen. Eine erste Anhörung ist für Ende Dezember angesetzt.

Einschüchterung mit Signalwirkung

Menschenrechtsorganisationen und russlandkritische Initiativen werten das Vorgehen als gezielten Einschüchterungsversuch. Russland geht seit Jahren auch außerhalb seiner Landesgrenzen gegen Personen vor, die sich kritisch zum staatlichen Handeln äußern. Bereits mehrfach wurden Menschen in Abwesenheit verurteilt, etwa wegen regimekritischer Inhalte in sozialen Netzwerken.

Besonders betroffen sind Menschen mit familiären oder beruflichen Bezügen nach Russland. Wer in den Fokus der Justiz gerät, muss bei einer Einreise mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Fachleute sehen darin eine bewusste Strategie, um kritische Stimmen auch im Ausland zum Schweigen zu bringen.

Politische Satire als Auslöser

Jacques Tilly ist über die Grenzen Düsseldorfs hinaus für seine politisch zugespitzten Karnevalswagen bekannt. Immer wieder greift er aktuelle internationale Konflikte auf und setzt sie satirisch um. In den vergangenen Jahren entstanden mehrfach Werke, die den russischen Präsidenten als Aggressor im Ukraine-Krieg zeigen. Auch internationale Aktionen, etwa vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, sorgten für Aufmerksamkeit.

Dass ein ausländischer Künstler wegen satirischer Kunst strafrechtlich verfolgt wird, gilt als deutlicher Angriff auf die Kunst- und Meinungsfreiheit.

Verfahren wohl ohne praktische Folgen

Juristische Experten gehen davon aus, dass das Verfahren vor allem symbolischen Charakter hat. Eine tatsächliche Durchsetzung gegen einen in Deutschland lebenden Künstler erscheint unwahrscheinlich. Dennoch entfaltet der Schritt politische Wirkung: Er verdeutlicht den Anspruch des russischen Staates, Kritik am eigenen Handeln auch jenseits der Landesgrenzen zu unterdrücken.

Der Fall macht deutlich, wie sehr politische Satire und künstlerische Freiheit in autoritären Systemen unter Druck geraten – und welche Bedeutung sie in demokratischen Gesellschaften weiterhin haben.

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Stadt Köln plant erstes Suchthilfezentrum in der Innenstadt

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadt Köln plant die Einrichtung ihres ersten Suchthilfezentrums in der Innenstadt. Vorgesehen ist ein Standort am Perlengraben an der Wilhelm-Hoßdorf-Straße, unweit des Neumarkts. Über die konkrete Umsetzung soll der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 5. Februar 2026 entscheiden. Der Standort ist das Ergebnis eines umfassenden Prüfverfahrens, bei dem zahlreiche Flächen und Gebäude untersucht wurden.

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Entscheidend für die Auswahl waren unter anderem die Nähe zum Neumarkt, ein ausreichender Abstand zu Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie eine möglichst geringe Belastung für Anwohnende, etwa durch eine durchdachte Gestaltung der Zugangswege.

Antwort auf verschärfte Drogensituation

Das geplante Suchthilfezentrum ist ein zentraler Baustein des Kölner Suchthilfekonzeptes, das im Sommer 2025 weiterentwickelt wurde. Hintergrund ist die deutlich angespannte Situation rund um die offene Drogenszene in Köln. Insbesondere der stark zunehmende Crack-Konsum hat in den vergangenen Monaten zu einer sichtbaren Verschärfung der Lage geführt – mit gravierenden Folgen für Betroffene ebenso wie für den öffentlichen Raum.

Suchthilfezentren sollen schwerstabhängigen Menschen Schutz bieten und ihnen ermöglichen, in einer sicheren Umgebung zu konsumieren. Gleichzeitig verfolgen sie das Ziel, Konsum und Begleiterscheinungen aus dem öffentlichen Raum zu verlagern.

Geplanter Betrieb rund um die Uhr

Nach aktuellen Planungen soll das neue Suchthilfezentrum über einen integrierten Drogenkonsumraum verfügen und perspektivisch täglich rund um die Uhr geöffnet sein. Die Stadt prüft derzeit verschiedene Bauformen, darunter eine modulare Fertigbauweise oder eine Containerlösung, um eine möglichst schnelle Umsetzung zu ermöglichen. Ziel ist es, den Betrieb bereits im kommenden Jahr aufzunehmen.

Entlastung für den öffentlichen Raum

Mit dem neuen Angebot will die Stadt sowohl suchtkranken Menschen besser helfen als auch die Situation im Umfeld des Neumarkts spürbar verbessern. Die derzeitige Lage gilt als belastend für alle Beteiligten – für Betroffene ebenso wie für Anwohnende, Gewerbetreibende und Passantinnen und Passanten.

Durch das Suchthilfezentrum sollen Betreuung, medizinische Unterstützung und soziale Hilfen gebündelt angeboten werden. Gleichzeitig soll der öffentliche Raum sicherer und sauberer werden.

Weitere Informationen und Beteiligung

Ausführliche Informationen zur Weiterentwicklung des Suchthilfekonzeptes sowie Hintergründe zum geplanten Suchthilfezentrum sind im Ratsinformationssystem der Stadt Köln einsehbar. Zusätzlich stellt die Stadt auf einer eigenen Informationsseite Fragen und Antworten zum Projekt bereit.

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