Archiv | Dezember 23rd, 2025

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Stadt Köln tritt europäischer Allianz „Mayors for Housing“ bei

23 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadt Köln verstärkt ihr Engagement für bezahlbaren Wohnraum auf europäischer Ebene. Oberbürgermeister Torsten Burmester ist der EU-weiten Initiative „Mayors for Housing“ beigetreten. Das Bündnis vereint Bürgermeisterinnen und Bürgermeister großer europäischer Städte und setzt sich dafür ein, Wohnen als soziales Grundrecht zu verankern sowie Städten eine stärkere Rolle in der europäischen Wohnungspolitik und bei der Vergabe von Fördermitteln zu geben.

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Bezahlbarer Wohnraum als zentrales Zukunftsthema

Steigende Mieten und knapper Wohnraum stellen Köln ebenso wie viele andere Metropolen vor große Herausforderungen. Mit dem Beitritt zu „Mayors for Housing“ will die Stadt ihre Interessen gebündelt mit anderen Kommunen auf EU-Ebene vertreten. Der Austausch mit Städten, die vor ähnlichen Problemen stehen, soll dazu beitragen, neue Lösungsansätze zu entwickeln und bewährte Strategien zu teilen, um den Wohnungsmarkt langfristig zu entlasten.

Europäische Zusammenarbeit gewinnt an Bedeutung

Der Schritt Kölns fällt zeitlich mit der Vorstellung des europäischen Plans für mehr erschwinglichen Wohnraum durch die EU-Kommission zusammen. Dieser sieht unter anderem Investitionen in den Wohnungsbau sowie Anpassungen von EU-Beihilferegeln vor. Die Initiative „Mayors for Housing“ bewertet diesen Plan als wichtigen Meilenstein, betont jedoch zugleich, dass die bisherigen Finanzierungsinstrumente nicht ausreichen, um den hohen Investitionsbedarf in den Städten zu decken.

Starkes Netzwerk europäischer Metropolen

Zum Bündnis gehören unter anderem Städte wie Amsterdam, Athen, Dublin, Florenz, Lissabon sowie Kölns Partnerstadt Barcelona. Auch Leipzig ist als weiteres deutsches Mitglied vertreten. Gemeinsam setzen sich die Städte für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der EU-Kommission ein, um die geplanten Maßnahmen weiter zu konkretisieren und mit verbindlichen Regelungen zu hinterlegen.

Ziel: Entlastung des Wohnungsmarktes in Köln

Für Köln eröffnet die Mitgliedschaft die Chance, europäische Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten und von gemeinsamen Initiativen zu profitieren. Der Fokus liegt darauf, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, den Wohnungsmarkt zu stabilisieren und die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig zu sichern.

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Einbruch am helllichten Tag: Polizei stellt Tatverdächtigen in Overath

23 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein mutmaßlicher Einbrecher ist am Montagnachmittag (22. Dezember) in Overath kurz nach der Tat von der Polizei gestellt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr in einem Einfamilienhaus an der Mucher Straße – während sich die Bewohner im Haus aufhielten.

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Täter dringt durch Terrassentür ein

Nach Angaben der Hausbewohner beobachteten diese, wie ein unbekannter Mann durch eine auf Kipp stehende Terrassentür in das Gebäude eindrang. Der Einbruch dauerte nur wenige Minuten. Anschließend verließ der Mann das Haus und entfernte sich zu Fuß in Richtung Overather Innenstadt. Nach ersten Erkenntnissen entwendete er rund 70 Euro aus einer Geldbörse.

Schnelle Fahndung führt zum Erfolg

Unmittelbar nach dem Notruf entsandte die Polizei mehrere Streifenwagen zum Einsatzort und leitete eine Fahndung ein. Am Bahnhof Overath entdeckten Einsatzkräfte wenig später einen Mann, auf den die Täterbeschreibung der Bewohner zutraf. Der Verdächtige, ein 56-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, wurde kontrolliert und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Ermittlungen laufen weiter

Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen Einbruchs auf und veranlasste eine Spurensicherung am Tatort. Auf Wunsch der Bewohner wurde zudem die Kriminalprävention eingeschaltet, um eine technische Beratung zum Einbruchschutz durchzuführen.

Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Einbruch verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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