Archiv | Dezember 29th, 2025

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Einsatzbereitschaft rund um die Uhr – auch an den Feiertagen

29 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Während viele Menschen den Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen, bleibt die Feuerwehr Bergisch Gladbach auch an den Weihnachtsfeiertagen uneingeschränkt einsatzbereit. Auf allen Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet ist der Betrieb rund um die Uhr sichergestellt, damit im Notfall schnelle Hilfe gewährleistet werden kann.

Symbolbild

Bürgermeister besucht Feuer- und Rettungswachen an Heiligabend

Am Morgen des 24. Dezember machte sich Bürgermeister Marcel Kreutz gemeinsam mit Feuerschutzdezernent Thore Eggert sowie der Feuerwehrführung ein Bild von der Lage vor Ort. Der Besuch auf den ständig besetzten Wachen ist eine feste Tradition, die Kreutz von seinem Vorgänger übernommen hat. Begleitet wurde er unter anderem von Feuerwehrleiter Jörg Köhler, seinem Stellvertreter Frank Haag und Benjamin Severin-von Polheim.

Wertschätzung für Einsatzkräfte im Dienst

Wie in den vergangenen Jahren lud der Bürgermeister die Wachabteilungen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Der persönliche Austausch stand dabei im Vordergrund. Mit dem Besuch wollte Kreutz seine Anerkennung für die Arbeit der Einsatzkräfte ausdrücken, die an 365 Tagen im Jahr – auch an Feiertagen – für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.

Feiertagsdienst gehört zum Berufsalltag

Für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst ist der Dienst an Heiligabend Teil des Berufsalltags. Bei der Dienstplanung wird, soweit möglich, auf die familiären Situationen der Beschäftigten Rücksicht genommen. Dennoch bleibt die Einsatzbereitschaft oberste Priorität, um jederzeit auf Notfälle reagieren zu können.

Weihnachten auf der Wache – wenn es das Einsatzgeschehen erlaubt

Sofern es die Einsatzlage zulässt, bereiten sich die Wachbesatzungen am Abend auf ein gemeinsames Weihnachtsessen vor. Allerdings kann dieses jederzeit durch Einsätze unterbrochen werden – ein Umstand, der für die Feuerwehr zum Alltag gehört.

Dank auch an die ehrenamtlichen Kräfte

Besonderer Dank galt auch den zahlreichen ehrenamtlichen Mitgliedern der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Viele von ihnen verbringen den Heiligabend bei ihren Familien, stehen jedoch in Bereitschaft und können im Bedarfsfall jederzeit alarmiert werden.

Wünsche für ein sicheres Weihnachtsfest

Zum Abschluss richtete die Feuerwehr Bergisch Gladbach Weihnachtsgrüße an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und wünschte ein ruhiges, besinnliches und vor allem sicheres Fest.

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Silvester in der Innenstadt von Bergisch Gladbach

Feuerwehr rechnet zum Jahreswechsel mit erhöhter Einsatzlage

29 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zum Jahreswechsel 2025/26 bereitet sich die Feuerwehr Bergisch Gladbach erneut auf eine deutlich erhöhte Zahl von Einsätzen vor. Erfahrungsgemäß führen Silvesterfeuerwerk, Alkoholkonsum und winterliche Witterungsverhältnisse zu Bränden, Verletzungen und Verkehrsunfällen. Besonders häufig werden brennende Balkone, Müllcontainerbrände sowie Verletzungen durch Feuerwerkskörper gemeldet.

Silvester in der Innenstadt von Bergisch Gladbach

Die Feuerwehr appelliert daher an die Bevölkerung, umsichtig zu handeln und Risiken zu vermeiden. Jede verhinderte Verletzung entlaste den Rettungsdienst und sorge dafür, dass Hilfe dort schnell ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.

Zusätzliche Einsatzkräfte ab dem frühen Abend

Um auf mögliche Einsatzspitzen vorbereitet zu sein, stockt die Feuerwehr Bergisch Gladbach ihre personellen und technischen Ressourcen deutlich auf. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen werden ab 18 Uhr zusätzliche Einheiten aktiviert.

Mehrere ehrenamtliche Einheiten besetzen die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand. Die Einheiten Refrath und Schildgen halten jeweils eine Staffel in Rufbereitschaft vor. Zusätzlich steht ein weiterer Einsatzführungsdienst zur Koordination größerer Einsatzlagen bereit.

Auch der Rettungsdienst wird verstärkt: Zwischen 19:30 Uhr und 7:30 Uhr ist ein zusätzlicher Rettungswagen im Stadtgebiet im Einsatz, um medizinische Notfälle schneller versorgen zu können.

Feuerwerkskörper als häufige Unfallursache

Ein Großteil der Silvestereinsätze ist laut Feuerwehr vermeidbar. Brände und schwere Verletzungen entstehen häufig durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Besonders gefährlich sind illegale oder selbst gebaute Böller, deren Sprengkraft nicht kalkulierbar ist.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Erwachsene eine besondere Verantwortung tragen und Kinder sowie Jugendliche über die Gefahren aufklären sollten. Unachtsamkeit könne innerhalb weniger Sekunden zu schweren Verletzungen oder Bränden führen.

Acht Hinweise für einen sicheren Jahreswechsel

Um Unfälle und Brände zu vermeiden, gibt die Feuerwehr Bergisch Gladbach konkrete Sicherheitstipps für die Silvesternacht:

Feuerwerkskörper dürfen ausschließlich von Personen ab 18 Jahren verwendet werden. Die Gebrauchsanweisungen der Hersteller sind unbedingt zu beachten, Feuerwerk darf niemals in geschlossenen Räumen gezündet werden. Das Abbrennen ist außerdem in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Altenheimen sowie Fachwerk- oder Reetdachhäusern untersagt.

Wichtig ist zudem, ausreichend Sicherheitsabstand einzuhalten und niemals auf Menschen oder Gebäude zu zielen. Blindgänger sollten keinesfalls erneut entzündet werden. Erlaubt ist ausschließlich geprüftes Feuerwerk, illegale Knallkörper oder Eigenbauten sind strikt zu vermeiden.

Feuerwerkskörper sollten sicher gelagert und nicht körpernah in Jacken- oder Hosentaschen getragen werden. Balkone sollten vorab von brennbaren Gegenständen befreit, Fenster und Türen geschlossen werden, um Funkenflug zu verhindern.

Im Notfall gilt: Bei Bränden oder Unfällen umgehend den Notruf 112 wählen.

Feuerwehr wünscht sicheren Start ins Jahr 2026

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für umsichtiges Verhalten und wünscht einen sicheren und unfallfreien Start ins neue Jahr. Rücksicht und Vorsicht tragen maßgeblich dazu bei, Einsatzkräfte zu entlasten und Leben zu schützen.

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Pkw Toyota nach Überholmanöver

Pkw überschlägt sich auf der Scherfbachtalstraße

29 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein riskantes Überholmanöver hat am Sonntagabend auf der Scherfbachtalstraße (L 296) in Odenthal zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Ein 18-jähriger Autofahrer verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Der junge Mann wurde nur leicht verletzt, der Sachschaden ist jedoch erheblich.

Pkw Toyota nach Überholmanöver

Überholmanöver kurz vor Kurve endet im Schleudern

Der Unfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr außerhalb geschlossener Ortschaften in Fahrtrichtung Höffe. Nach bisherigen Erkenntnissen setzte der 18-jährige Fahrer aus Kürten mit seinem Toyota kurz vor einer Kurve zum Überholen an und passierte dabei den Pkw einer 43-jährigen Fahrerin aus Bergisch Gladbach. Im anschließenden Kurvenbereich geriet das Fahrzeug ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.

Winterglätte offenbar entscheidender Faktor

Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte nicht angepasste Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen unfallursächlich gewesen sein. Zum Unfallzeitpunkt herrschte Glätte auf der Fahrbahn, was die Kontrolle über das Fahrzeug zusätzlich erschwert haben dürfte. Die Polizei prüft nun den genauen Hergang sowie mögliche weitere Einflussfaktoren.

Fahrer nur leicht verletzt – Fahrzeug Totalschaden

Trotz der Schwere des Unfalls hatte der 18-Jährige Glück im Unglück: Er zog sich lediglich leichte Verletzungen zu und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Eine Rettungswagenbesatzung versorgte ihn noch an der Unfallstelle. Der Pkw hingegen wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Führerschein sichergestellt und Straße zeitweise gesperrt

Aufgrund des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren stellten die Einsatzkräfte den Führerschein des jungen Fahrers sicher. Während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs musste die Scherfbachtalstraße zeitweise gesperrt werden, was zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen führte.

Polizei mahnt zu angepasster Fahrweise

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass insbesondere bei winterlichen Bedingungen erhöhte Vorsicht geboten ist. Glätte, eingeschränkte Sicht und kurvige Strecken erhöhen das Unfallrisiko deutlich – insbesondere bei riskanten Überholmanövern außerhalb geschlossener Ortschaften.

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