Archiv | Dezember, 2025

GL steuert in ein ungewisses Haushaltsjahr 2026

GL steuert in ein ungewisses Haushaltsjahr 2026

07 Dezember 2025 von Gregor Herzfeld

Finanzlage bleibt angespannt

Bergisch Gladbach steht zum Jahresende 2025 vor einem finanziellen Wendepunkt. Der Haushaltsplan für 2026 liegt noch nicht vor, und obwohl das IKVS-System bereits Daten der Vorjahre zeigt, fehlen verbindliche Zahlen für das kommende Jahr.

Haushalt im freien Fall – laute Kritik wegen SPD/Grüner Politik

Klar ist jedoch: Die bisherigen Entwicklungen zeichnen ein Bild wachsender struktureller Defizite und einer Stadt, die sich finanziell immer weiter unter Druck setzt.

Die Aufwendungen liegen jedes Jahr deutlich über den Erträgen. Trotz wachsender Einnahmen steigt die Kostenlast schneller. Das ist der Kern des Haushaltsproblems.

Die bisherigen Haushaltsabschlüsse zeigen deutlich, dass die Ausgaben der Stadt dauerhaft schneller steigen als ihre Einnahmen. 2024 wurde ein Fehlbetrag von rund 50 Millionen Euro verzeichnet, 2025 waren es bereits fast 69 Millionen Euro. Für 2026 wird ein noch höheres Defizit erwartet, sollte der Trend unverändert bleiben. Ohne entschlossene Kurskorrektur drohen langfristig steigende Schulden, erneut wachsende Defizite und perspektivisch Belastungen für Bürger und Gewerbetreibende.

2026 zeigt den Tiefpunkt mit 84 Mio. € Defizit. Ab 2028 leichte Erholung – aber weiterhin klar im Minus. Ohne Kurswechsel bleibt der Haushalt langfristig nicht tragfähg.

Zanders-Areal: Großchance oder Haushaltsrisiko?

Ein besonders umstrittenes Thema ist die Entwicklung des Zanders-Areals – knapp 40 Hektar innerstädtische Fläche, eine der größten Konversionsflächen Deutschlands.
Kritiker bemängeln, dass die Vermarktung der Flächen noch nicht begonnen hat und wichtige Entscheidungen in der Vergangenheit politisch blockiert wurden. Einnahmen aus Grundstücksverkäufen, Gewerbeansiedlungen oder Erbbau könnten den Haushalt spürbar entlasten – stattdessen entstehen laufende Kosten ohne finanzielle Gegenwirkung.

Die Frage, die sich viele Bergisch Gladbacher stellen:
Warum wird eine Fläche mit solchem Potenzial bisher nicht als Einnahmequelle genutzt?

Politische Verantwortung und strategische Weichenstellung

Beobachter verweisen auf Entscheidungen der bisherigen Mehrheiten von SPD und Grünen, die Entwicklungsschritte des Areals zu langsam angegangen zu haben. Aus Sicht der Kritiker wurde damit eine große wirtschaftliche Chance nicht genutzt – mit Auswirkungen bis tief in die städtischen Finanzen.

Sollte sich dieser politische Kurs nicht ändern, warnen Wirtschaftsexperten vor einer absehbaren Konsequenz: Um die wachsenden Haushaltslöcher zu schließen, müsste die Stadt über kurz oder lang auf Steuererhöhungen zurückgreifen – Jahr für Jahr, immer weiter ansteigend.

Die Stadt lebt über ihren finanziellen Verhältnissen. Es fehlen im Basisjahr mehrere Prozentpunkte Stabilität.

Was bedeutet das für 2026?

Solange große Vermögensflächen wie das Zanders-Areal nicht aktiv genutzt werden, bleiben der Stadt nur zwei Reaktionswege:

  1. Einsparungen bei Personal, sozialen Leistungen und freiwilligen Ausgaben
  2. Steuer- und Abgabenerhöhungen zur Gegenfinanzierung

Beide Wege treffen Bürger direkt – der eine durch Leistungskürzungen, der andere durch finanzielle Belastungen.

Bergisch Gladbach steht vor einer Richtungsentscheidung.
Die derzeitige Haushaltslage ist das Ergebnis mehrerer Jahre wachsender Ausgaben, fehlender Einnahmenschöpfung und nicht ausgeschöpfter Entwicklungspotenziale. Das Haushaltsjahr 2026 könnte entweder einen Kurswechsel markieren – oder den Weg in noch tiefer werdende finanzielle Abhängigkeiten.


Ob dieser Umbruch gelingt, hängt nun davon ab, ob die kommunalpolitische Führung bereit ist, Entscheidungen anders zu treffen als bisher. Nur wenn große Flächen wie das Zanders-Gelände aktiv genutzt werden und ein klarer Konsolidierungskurs eingeschlagen wird, kann Bergisch Gladbach wieder finanziell handlungsfähig werden.

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Probealarm im Rheinland – Heute heulen ab 12 Uhr die Sirenen

06 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Heute Mittag wird es im Rheinland laut: In Köln, Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis findet ein groß angelegter Probealarm statt. Ziel ist es, Warnmittel flächendeckend zu testen und gleichzeitig die Bevölkerung für das richtige Verhalten im Ernstfall zu sensibilisieren.

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Drei Sirenensignale im Abstand von jeweils fünf Minuten

Ab 12 Uhr ertönen insgesamt drei Signaltöne. Zunächst wird ein auf- und abschwellender Heulton zu hören sein – das klassische Warnsignal, das im Ernstfall auf eine Gefahrensituation hinweist. Nach einer fünfminütigen Pause folgen zweimal hintereinander ein gleichbleibender Dauerton. Dieser bedeutet Entwarnung und wird ebenfalls zweimal getestet, um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen.

Warntag soll Verhalten im Ernstfall schulen

Durch die regelmäßigen Tests soll die Bevölkerung die Signale klar erkennen und wissen, wie im Ernstfall zu handeln ist. Bei einer realen Warnlage gilt:

  • In Gebäuden bleiben
  • Fenster und Türen schließen
  • Radio oder Warn-App einschalten

Parallel zur Sirenenauslösung wird heute wie üblich auch die Warn-App NINA aktiviert.

Technikcheck im großen Maßstab

Neben der Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger dient der Probealarm vor allem einem technischen Zweck: Die Städte überprüfen, ob alle Sirenen korrekt funktionieren und die Warnsignale ausspielen. Ein automatisiertes System misst, ob jede einzelne Anlage den Testton wie vorgesehen abgegeben hat.

Insgesamt werden 136 Sirenen in Köln ausgelöst, in Leverkusen heulen 12 Sirenen. Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis ist das Sirenennetz eingebunden.

Mit dem heutigen Test wollen die Kommunen sicherstellen, dass die Warnsysteme im Ernstfall verlässlich funktionieren – und dass jeder weiß, was zu tun ist, wenn das Signal nicht Probe, sondern Realität ist.

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Menschlicher Schädel spurlos verschwunden – Rätselhafter Diebstahl an der Uni Köln

06 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein ungewöhnlicher Diebstahl sorgt an der Universität zu Köln derzeit für Rätsel und Ermittlungen: Aus der anatomischen Sammlung des Zentrums für Anatomie ist ein menschlicher Schädel verschwunden. Besonders brisant – die Gebeine sollten nur Stunden später feierlich an Angehörige aus Australien übergeben werden.

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Für Rückführung nach Australien vorbereitet – dann spurlos weg

Der Schädel stammt von einem indigenen Menschen aus Australien und war bereits sorgfältig verpackt und für die Reise in die Heimat vorgesehen. Er befand sich in einem abgeschlossenen Raum im Präparationslabor des Anatomiezentrums, gesichert in einem speziellen Aufbewahrungsbehälter.

Als Mitarbeiter jedoch kurz vor der geplanten Übergabe die Schädel überprüften, wurde der Schock deutlich: Einer der drei vorgesehenen Schädel war verschwunden – an seiner Stelle lag ein anderes Präparat. Für die Verantwortlichen liegt der Verdacht eines gezielten Diebstahls nahe. Die Universität hat Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt.

Angehörige extra angereist

Für die Übergabe waren Vertreter australischer First Nations nach Köln gereist. Zwei Schädel konnten wie geplant überreicht und für eine spätere Rückführung vorbereitet werden – beim dritten verhinderten die Ereignisse die feierliche Rückgabe. Die Universitätsleitung bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei den Gästen.

Seltene Fälle – Provenienzforschung seit Jahren aktiv

An der Universität läuft seit 2021 ein Forschungsprojekt zur Herkunft und Rückführung menschlicher Überreste aus historischen Beständen. Fälle von Diebstahl seien äußerst selten, erklärte die Hochschule. Der letzte vergleichbare Vorfall liege Jahrzehnte zurück.

Nun hofft man auf Hinweise, die zur Aufklärung beitragen – und darauf, dass der verschwundene Schädel zeitnah gefunden und zurückgeführt werden kann.

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Zwischen PS und Community – Motorradmesse Intermot in Köln eröffnet

06 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit dröhnenden Motoren, glänzendem Chrom und digitalem Zeitgeist hat am Donnerstag in Köln die Intermot begonnen, eine der größten Motorrad-Messen Deutschlands. Bis Sonntag präsentieren Hersteller aus aller Welt ihre neuesten Maschinen, Innovationen und Trends in zwei prall gefüllten Messehallen.

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Klassiker trifft Elektromobilität

Besucherinnen und Besucher können sich auf ein breites Spektrum einstellen: Von schweren Klassikern zum Probesitzen bis hin zu futuristischen Elektromodellen zeigt die Branche, wohin sich das Motorradfahren bewegt. Zubehör, Technik, Helme, Kleidung und Tuning-Elemente – die Hallen bieten alles, was das Fahrerherz begehrt.

Auch Reiseveranstalter stellen speziell konzipierte Motorradtouren vor. Kartenmaterial, Equipment und Routentipps gibt es direkt dazu. Wer stattdessen beim Thema Sicherheit ansetzen will, kann beim Stand des Bundesverkehrsministeriums Fahrsituationen an einem Simulator trainieren.

Junge Zielgruppe im Fokus

Ein besonderes Konzept prägt die Messe in diesem Jahr: Große Social-Media-Persönlichkeiten aus der Motorradszene sollen vor allem jüngere Menschen für die Welt auf zwei Rädern begeistern. Am Samstag – dem sogenannten „Creator-Samstag“ – stehen die Stars der Szene im Mittelpunkt. Geplant sind Aktionen, Selfie-Möglichkeiten und Austausch über Touren, Umbauten und Fahrspaß.

Unter den Creatorinnen vor Ort ist auch die 23-jährige „Nanaxyda“, die bereits am Eröffnungstag viele Blicke auf sich zieht. Für sie ist die Messe mehr als eine Ausstellung – sie wird zum jährlichen Treffpunkt einer wachsenden Community.

Messe läuft bis Sonntag

Bis zum Wochenende erwartet die Intermot tausende Motorradbegeisterte. Die Mischung aus Maschinen, Lifestyle, Technik und Online-Kultur zeigt, wie stark die Szene gewachsen ist – und dass Motorradfahren heute weit mehr ist als nur Fortbewegung: Es verbindet, es begeistert, und es bleibt ein Lebensgefühl.

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Einbrecher in Bensberg und Sand aktiv – Polizei sucht dringend Zeugen

05 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach haben Unbekannte am Donnerstagabend (04.12.) gleich zwei Einbrüche verübt. Sowohl in Bensberg als auch im Ortsteil Sand drangen Täter gewaltsam in Wohnhäuser ein, durchsuchten mehrere Räume und entkamen unerkannt. Die Polizei ermittelt und bittet mögliche Zeugen dringend um Hinweise.

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Einbruch in Erdgeschosswohnung in Bensberg

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 18:20 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Eichelstraße. Ein Bewohner wurde auf ungewöhnliche Geräusche aufmerksam und kontrollierte mehrfach den Hausflur. Kurz darauf bemerkte er zwei dunkel gekleidete Personen, die aus einer Erdgeschosswohnung flüchteten.

Die alarmierte Polizei stellte fest, dass ein rückwärtiges Fenster eingeschlagen und mehrere Räume durchwühlt worden waren. Ob die Einbrecher Beute machten, war zunächst nicht bekannt. Laut Zeugenbeschreibung waren beide Personen etwa 1,75 Meter groß, dunkel gekleidet und mit schwarzen Haaren.

Zweiter Einbruch in Sand – Schmuck und Uhren gestohlen

Rund zwei Stunden später, gegen 20:00 Uhr, bemerkten Bewohner eines Einfamilienhauses in der Sander Straße einen weiteren Einbruch. Sie hatten das Haus am Vormittag verlassen und kehrten abends in ein durchwühltes Zuhause zurück. Laut ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter Goldschmuck und fünf hochwertige Uhren. Der Schaden bewegt sich im unteren fünfstelligen Bereich. An der Haustür fanden Polizisten frische Hebelspuren.

Polizei bittet um Hinweise

In beiden Fällen leitete die Polizei Spurensicherungsmaßnahmen ein. Nun werden Zeugen gesucht, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben – besonders im Zeitraum zwischen Nachmittag und Abend.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 2 unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Bürgerinnen und Bürger, die sich zum Thema Einbruchschutz beraten lassen möchten, können sich ebenfalls unter derselben Nummer oder per Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

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Unfall Wermelskirchen

Wermelskirchen – Drei Verletzte bei Auffahrunfall auf der Eifgenstraße

05 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Bei einem Verkehrsunfall auf der Eifgenstraße in Wermelskirchen sind am Donnerstagvormittag (04.12.) drei Menschen verletzt worden. Einer der Beteiligten musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Landstraße war über mehrere Stunden voll gesperrt.

Unfall Wermelskirchen

Auffahrkollision löst Kettenunfall aus

Gegen 9 Uhr wollte eine 35-jährige Wermelskirchenerin mit ihrem grauen Seat Ateca von der Eifgenstraße (L 409) nach links auf die K 12 abbiegen und hielt dafür an. Ein 28-jähriger Kölner wartete mit seinem blauen Hyundai i20 direkt hinter ihr. In diesem Moment fuhr ein Audi A3 – gesteuert von einem 38-jährigen Wermelskirchener – auf den Hyundai auf und schob diesen wiederum gegen den wartenden Seat.

Hyundai-Fahrer eingeklemmt – Feuerwehr muss retten

Der 28-jährige Fahrer des Hyundai wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn aus dem Wagen befreien. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Auch der Fahrer des Audi und die Seat-Fahrerin erlitten Verletzungen. Während beide leicht verletzt wurden, entschloss sich die Frau dazu, eigenständig einen Arzt aufzusuchen. Der Audi-Fahrer wurde ebenfalls zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Autos stark beschädigt – Ermittlungen gegen Unfallverursacher

Hyundai und Audi waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Am Seat entstand hingegen nur geringer Sachschaden, er blieb weiterhin fahrbereit.

Nach ersten Angaben gab der 38-jährige Audi-Fahrer an, „in Gedanken gewesen zu sein“ und deshalb die stehenden Fahrzeuge zu spät wahrgenommen zu haben. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Straße mehrere Stunden gesperrt

Für die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme war die Eifgenstraße rund drei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr musste weiträumig umgeleitet werden.

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PD Achim Cüppers

Führungswechsel bei der Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis – Achim Cüppers übernimmt Abteilungsleitung

04 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Kreispolizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises hat es zum Monatsbeginn einen wichtigen personellen Wechsel gegeben. Seit dem 1. Dezember 2025 steht mit Polizeidirektor Achim Cüppers ein neuer Abteilungsleiter an der Spitze der Behörde. Er folgt auf Birgit Buchholz, die nach sechs Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand verabschiedet wurde.

PD Achim Cüppers

Vom Streifendienst bis zur Führungsposition – ein erfahrener Polizeimanager

Cüppers, 57 Jahre alt und gebürtig aus Niedersachsen, blickt auf eine beeindruckende Laufbahn innerhalb der Polizei zurück. Seit 1987 im Dienst tätig, arbeitete er nach seinem Aufstieg in den gehobenen Dienst in verschiedenen Ermittlungsbereichen des Polizeipräsidiums Köln. 2003 folgte die Ausbildung für den höheren Polizeivollzugsdienst – der Start in eine Karriere mit zunehmender Führungsverantwortung.

Im Laufe der Jahre sammelte der neue Abteilungsleiter Erfahrung in mehreren Leitungspositionen: unter anderem im Ennepe-Ruhr-Kreis, im Landeskriminalamt und später erneut im Polizeipräsidium Köln. Zuletzt war er drei Jahre lang Leiter des Leitungsstabes beim Polizeipräsidium Düsseldorf.

„Verantwortung bedeutet mehr als Organisation“ – klare Leitlinien für die Zukunft

Zum Amtsantritt stellte sich Cüppers den Führungskräften der Behörde vor und sprach über seine Vorstellungen für die gemeinsame Arbeit. Neben operativen und organisatorischen Aufgaben betonte er besonders die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden – ein Schwerpunkt, den er weiter stärken will.

Die Aufgabe, künftig die Gesamtverantwortung für die Kreispolizeibehörde zu tragen, sieht er als spannende Herausforderung. Nach vielen Jahren in Großbehörden freue er sich auf die Arbeit im Rheinisch-Bergischen Kreis, wo Nähe, Transparenz und Teamarbeit im Mittelpunkt stehen sollen.

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Brötchentüten setzen klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen im Rheinisch-Bergischen Kreis

03 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einer aufmerksamkeitsstarken Mitmachaktion setzen mehrere Bäckereien im Rheinisch-Bergischen Kreis derzeit ein sichtbares Signal gegen häusliche Gewalt. Im Rahmen der Orange Days geben Betriebe in Wermelskirchen, Burscheid, Kürten, Odenthal und Leichlingen speziell gestaltete Brötchentüten aus, die auf Hilfsangebote für betroffene Frauen hinweisen. Die Initiative wurde vom Runden Tisch „Keine Gewalt an Frauen“ entwickelt und im Vorfeld an die teilnehmenden Bäckereien verteilt.

Alltägliche Geste – große Wirkung

Die schlichten, aber eindrücklichen Tüten tragen die Botschaft: „Häusliche Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“. Ergänzt wird der Slogan durch Hinweise auf verfügbare Unterstützungsangebote sowie die Nummer des bundesweiten Hilfetelefons.

Anja Möldgen, Gleichstellungsbeauftragte des Rheinisch-Bergischen Kreises, betont die Bedeutung der Aktion:
„Häusliche Gewalt findet oft im Verborgenen statt. Mit einer alltäglichen Handlung wie dem Kauf von Brötchen erreichen wir viele Menschen – und können Betroffenen Mut machen, sich Hilfe zu holen.“

Die Aktion ist Teil der jährlichen Aktivitäten zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen am 25. November. Sie soll das Thema sichtbar machen und Betroffenen wie nahestehendem Umfeld aufzeigen, wohin sie sich im Ernstfall wenden können.

Breite Unterstützung aus dem lokalen Bäckerhandwerk

Mehrere Bäckereien im Kreisgebiet beteiligen sich aktiv und tragen dazu bei, dass die Botschaft weit verbreitet wird. Mit dabei sind:

  • Bäckerei Kretzer (Odenthal, Burscheid, Wermelskirchen)
  • Bäckerei Beckmann (Burscheid, Wermelskirchen)
  • Bäckerei Busch’s (Burscheid, Leichlingen)
  • Bäckerei Schirmer (Leichlingen)
  • Bäckerei Strieker (Leichlingen)
  • Bäckerei Willeke (Leichlingen)
  • Landbäckerei Fritzen (Kürten)
  • Landbäckerei Bauer (Kürten)

Durch die Vielzahl der teilnehmenden Filialen wird die Botschaft täglich von hunderten Kundinnen und Kunden wahrgenommen.


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Einbruch in Wohnung in Lustheide – Täter stellen Stuhl hinter Tür

02 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Am Montagabend ist im Bergisch Gladbacher Stadtteil Lustheide eine Wohnungseinbrecherin auf einen ungewöhnlichen Trick gestoßen: Unbekannte Täter hatten einen Stuhl hinter die Wohnungstür gestellt, offenbar um Zeit zu gewinnen oder ein unbemerktes Betreten zu verhindern. Die Polizei ermittelt und sucht dringend nach Zeugen.

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Bewohnerin kann Wohnungstür nicht öffnen

Gegen 18:40 Uhr alarmierte die Bewohnerin die Polizei. Sie hatte ihre Wohnung im Neufeldweg am Morgen gegen 10 Uhr verlassen und kehrte am frühen Abend zurück. Beim Versuch, die Wohnung zu betreten, bemerkte sie schnell, dass etwas nicht stimmte: Die Tür ließ sich nicht öffnen. Die Einbrecher hatten von innen einen Stuhl als Barriere dahintergestellt.

Nachdem die Frau schließlich in die Wohnung gelangte, zeigte sich das ganze Ausmaß des Einbruchs: Die Täter hatten die Balkontür aufgehebelt und dann zahlreiche Schränke und Schubladen durchwühlt. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurden zwei Handtaschen entwendet.

Polizei sichert Spuren und sucht Hinweise

Die Einsatzkräfte stellten mehrere deutliche Hebelspuren an der Balkontür fest und nahmen eine Strafanzeige auf. Die Ermittlungen laufen. Noch ist unklar, wie viele Personen an dem Einbruch beteiligt waren und ob die Täter beobachtet wurden.

Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Nachbarschaft. Wer im Zeitraum zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr im Bereich Neufeldweg verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter 02202 205-0 zu melden.

Polizei rät zur Aufmerksamkeit in der dunklen Jahreszeit

Gerade im Winter steigt erfahrungsgemäß die Zahl der Wohnungseinbrüche. Die Polizei erinnert daher daran, ungewöhnliche Geräusche, fremde Personen im Hausflur oder verdächtige Fahrzeuge sofort zu melden – notfalls über den Notruf 110.

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Einbruch in Erdgeschosswohnung in Wermelskirchen – Polizei sucht Zeugen

02 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Wermelskirchen ist es am frühen Montagabend zu einem Einbruch in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Tente gekommen. Die Tat ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen zwischen 14:50 Uhr und 20:00 Uhr. Die Polizei Burscheid wurde gegen Abend alarmiert und rückte sofort zum Einsatzort aus.

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Beim Eintreffen stellten die Beamtinnen und Beamten deutlich sichtbare Aufbruchspuren an der rückwärtig gelegenen Terrassentür fest. Die Täter hatten sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafft und anschließend mehrere Schränke und Schubladen durchsucht. Ob sie Wertgegenstände oder Bargeld entwendeten, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch unklar. Die Wohnungsinhaber prüfen aktuell, ob etwas fehlt.

Nachbar hörte verdächtiges Geräusch

Ein Nachbar berichtete den Einsatzkräften, dass er gegen 16:00 Uhr ein lautes Poltern vernommen habe – ein Hinweis, der möglicherweise mit dem Einbruch in Zusammenhang steht. Weitere Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge liegen bislang nicht vor.

Polizei ermittelt und appelliert an Bevölkerung

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Spurensicherung eingeleitet. Um den Fall aufzuklären, bittet das Kriminalkommissariat 2 dringend um Zeugenhinweise. Wer etwas Auffälliges im Bereich der B 51 oder der Straße Tente beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Gerade in der dunklen Jahreszeit weist die Polizei darauf hin, verdächtige Beobachtungen stets umgehend zu melden – entweder über den kostenfreien Notruf 110 oder bei jeder Polizeidienststelle.

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