Archiv | Dezember, 2025

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„Fast Lane!“: Azubis geben 1.600 Jugendlichen Einblicke in ihre Berufe

18 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Wie vielfältig und attraktiv eine duale Ausbildung sein kann, haben 57 Auszubildende aus 24 Betrieben mehr als 1.600 Schülerinnen und Schülern im Rheinisch-Bergischen Kreis gezeigt. Bei der dritten Auflage des kreisweiten Berufsorientierungsprojekts „Fast Lane!“ präsentierten sie ihre Ausbildungsberufe direkt an den Schulen – authentisch, praxisnah und auf Augenhöhe.

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Teilgenommen haben Jugendliche von Real-, Sekundar-, Gesamt- und Hauptschulen aus dem gesamten Kreisgebiet. Erstmals wurde das gemeinsame Angebot der Handwerkskammer Köln, der Industrie- und Handelskammer Köln, der Notarkammer, der Landwirtschaftskammer sowie des Koordinierungsbüros „Übergang Schule–Beruf“ auch auf drei Gymnasien ausgeweitet. Als Pilotprojekt waren das Gymnasium Leichlingen, das Gymnasium Rösrath und das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach dabei, wo rund 300 Schülerinnen und Schüler insgesamt 22 Ausbildungsberufe kennenlernen konnten.

Informationen auf Augenhöhe

Das Besondere an „Fast Lane!“: Die Jugendlichen erhalten ihre Informationen nicht aus Broschüren, sondern direkt von fast Gleichaltrigen. Die Auszubildenden berichteten offen von ihrem Ausbildungsalltag, typischen Aufgaben, Anforderungen und Zukunftsperspektiven. Auch weniger attraktive Seiten des Berufslebens wurden nicht ausgeklammert. Themen wie Schulabschluss, Ausbildungsdauer, Berufsschule, Arbeitszeiten, Verdienstmöglichkeiten und die Bedeutung von Praktika spielten ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Schülerinnen und Schüler konnten im Vorfeld selbst auswählen, welche Vorträge sie besuchen wollten. So lernten sie gezielt die Berufe kennen, die sie besonders interessieren, und konnten im Anschluss gezielt Fragen stellen oder sich weiter informieren.

Breites Spektrum an Ausbildungsberufen

Insgesamt wurden an 16 Schulen in allen acht Städten und Gemeinden des Kreises 22 verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt. Dazu zählten unter anderem Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdecker/in, Fachinformatiker/in, Kfz-Mechatroniker/in, Tischler/in, Pflegefachmann/-frau, Notarfachangestellte/r, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, im E-Commerce oder in der Spedition sowie Berufe aus Verwaltung, Labor, Garten- und Landschaftsbau und Veranstaltungstechnik.

Schulen aus dem ganzen Kreis beteiligt

Beteiligt waren zahlreiche Schulen aus Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath und Rösrath – darunter Haupt-, Real-, Gesamt- und Sekundarschulen ebenso wie Gymnasien. Das Projekt zeigt damit kreisweit, wie Berufsorientierung praxisnah und wirksam gelingen kann.

Erfolgreiches Format mit Perspektive

„Fast Lane!“ hat sich als fester Baustein der Berufsorientierung im Rheinisch-Bergischen Kreis etabliert. Die direkte Begegnung mit Auszubildenden erleichtert vielen Jugendlichen die Entscheidung für einen passenden Berufsweg und macht deutlich, dass eine duale Ausbildung ein schneller und erfolgreicher Einstieg ins Berufsleben sein kann. Angesichts der positiven Resonanz dürfte das Projekt auch künftig eine wichtige Rolle bei der Nachwuchsgewinnung und Berufsorientierung im Kreis spielen.

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Stadt Köln erhöht Parkgebühren in städtischen Tiefgaragen und Parkhäusern

18 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Autofahrerinnen und Autofahrer in Köln müssen sich auf höhere Parkentgelte in mehreren städtischen Tiefgaragen und Parkhäusern einstellen. Der Rat der Stadt Köln hat am Dienstag, 16. Dezember 2025, beschlossen, die Gebühren in neun zentral gelegenen Anlagen anzupassen. Die neuen Tarife sollen nach aktuellem Planungsstand ab dem 1. Februar 2026 gelten.

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Betroffen sind die Tiefgaragen Am Dom, Breslauer Platz/Hauptbahnhof, Groß St. Martin, Philharmonie, Kaiser-Wilhelm-Ring, Mülheim, Kalk und Neptunplatz sowie das Parkhaus Am Zoo.

Parken bleibt günstiger als in privaten Garagen

Bisher lag der durchschnittliche Stundentarif in diesen Parkhäusern bei rund 1,44 Euro. Künftig wird er auf etwa 2,10 Euro pro Stunde angehoben. Nach Angaben der Stadt liegen die neuen Preise weiterhin unter dem Niveau vieler umliegender, nicht städtischer Parkquartiere. Die Erhöhung ist Teil der Haushaltskonsolidierung, die der Rat im Rahmen des Doppelhaushalts 2025/2026 beschlossen hatte.

Die genannten Parkhäuser befinden sich im Eigentum der Stadt Köln oder – wie die Tiefgarage Groß St. Martin – in Teileigentum. Gemeinsam bilden sie den Betrieb gewerblicher Art „Tiefgaragen und Parkhäuser“.

Abrechnung im 20-Minuten-Takt

Die Parkgebühren werden weiterhin je angefangene 20 Minuten berechnet und sind durch einen Tageshöchstsatz gedeckelt. Je nach Standort steigen sowohl der 20-Minuten-Tarif als auch der maximale Tagespreis. Während in der Tiefgarage Am Dom die Tarife unverändert bleiben, erhöhen sich die Gebühren in den übrigen Anlagen teilweise deutlich.

So steigt beispielsweise der 20-Minuten-Tarif in den Tiefgaragen Breslauer Platz, Groß St. Martin und Philharmonie von 0,60 auf 0,80 Euro, der Tageshöchstsatz von 18 auf 24 Euro. In den Parkhäusern Mülheim, Kalk, Neptunplatz und im Parkhaus Zoo verdoppelt sich der 20-Minuten-Tarif von 0,30 auf 0,60 Euro, während der Tageshöchstsatz künftig bei 18 Euro liegt.

Sondertarife bleiben unverändert

Einige Sonderregelungen bleiben von der Anpassung unberührt. Das Tagesticket für Zoobesucherinnen und -besucher kostet weiterhin vier Euro. Auch der Veranstaltungstarif in der Tiefgarage Philharmonie für Konzertgäste bleibt mit 2,50 Euro bestehen.

Einführung Anfang 2026

Die Stadt plant, die neuen Parkentgelte zum nächstmöglichen Zeitpunkt umzusetzen. Nach derzeitiger Planung sollen die angepassten Tarife ab 1. Februar 2026 gelten. Bis dahin bleiben die bisherigen Gebühren unverändert.

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Bergisch Gladbach: Einbruch in Einfamilienhaus im Stadtteil Lückerath

18 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Bergisch Gladbacher Stadtteil Lückerath ist es am Mittwoch, 17. Dezember, zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Straße Am Fürstenbrünnchen gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei schlugen bislang unbekannte Täter zwischen 16:00 Uhr und 20:30 Uhr die Scheibe einer rückwärtig gelegenen Terrassentür ein und verschafften sich so gewaltsam Zugang zu dem Wohnhaus.

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Mehrere Räume durchsucht – Schadensübersicht läuft

Nach dem Eindringen durchsuchten die Einbrecher offenbar gezielt mehrere Räume. Schränke und Ablageflächen wurden geöffnet und durchwühlt. Ob bei der Tat Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände entwendet wurden, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend geklärt. Die Bewohner des Hauses prüfen derzeit in Ruhe ihr Eigentum, um einen möglichen Diebstahl genau beziffern zu können.

Erkennungsdienst sichert Spuren am Tatort

Die Polizei Rhein-Berg nahm den Einbruch noch am Abend auf und leitete umgehend Ermittlungen ein. Zur Spurensuche und -sicherung wurde der Erkennungsdienst zum Tatort gerufen. Dort wurden unter anderem mögliche Einbruchsspuren, Fingerabdrücke und weitere Hinweise gesichert, die zur Identifizierung der Täter beitragen könnten.

Ermittlungen laufen – Zeugen werden gesucht

Das für Einbruchsdelikte zuständige Kriminalkommissariat 2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie mögliche Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Geräusche im Bereich der Straße Am Fürstenbrünnchen bemerkt haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Polizei gibt Präventionstipps

Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es vermehrt zu Wohnungseinbrüchen. Die Polizei empfiehlt, Türen und Fenster konsequent zu sichern, auch bei kurzer Abwesenheit. Zusätzlich können Zeitschaltuhren für Licht, aufmerksame Nachbarn und technische Sicherungen das Risiko eines Einbruchs deutlich senken. Eine kostenfreie Beratung zur Einbruchsprävention bietet die Polizei nach Terminvereinbarung ebenfalls an.

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Bergisch Gladbach: Schmuckdiebstahl bei Juwelier in der Innenstadt

18 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In einem Juweliergeschäft an der Hauptstraße in Bergisch Gladbach ist es am Mittwochnachmittag (17. Dezember) zu einem Diebstahl gekommen. Eine Angestellte bemerkte, dass eine Glasvitrine geöffnet war und informierte daraufhin die Polizei.

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Vitrine manipuliert und Schmuck entwendet

Nach bisherigen Erkenntnissen manipulierte ein bislang unbekannter Täter das Schloss einer Schmuckvitrine mit einem unbekannten Gegenstand, sodass sich diese öffnen ließ. Anschließend entwendete er mehrere Schmuckstücke. Der Wert der Beute wird derzeit auf einen oberen vierstelligen Betrag geschätzt.

Die Tat ereignete sich nach Angaben der Angestellten in einem kurzen Zeitraum zwischen 15:30 Uhr und 16:05 Uhr.

Polizei ermittelt wegen schweren Diebstahls

Die alarmierten Polizeibeamtinnen und -beamten nahmen vor Ort eine Strafanzeige wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls auf. Die weiteren Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg übernommen.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Personen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich der Hauptstraße gemacht haben oder Hinweise zu dem Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Kritik am Pferde-Einsatz auf dem Kölner Weihnachtsmarkt am Neumarkt

17 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Weihnachtsmarkt „Markt der Engel“ auf dem Kölner Neumarkt steht in der laufenden Adventszeit in der Kritik. Anlass ist der Einsatz eines Pferdes, das regelmäßig über das Marktgelände geführt wird. Auf dem Rücken des weißen Tieres sitzt eine als Engel verkleidete Person, die Hufe sind goldfarben bemalt. Während viele Besucher die Inszenierung als Teil der festlichen Atmosphäre wahrnehmen, äußern Tierschutzorganisationen deutliche Bedenken.

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Tierschützer sehen Belastung für das Tier

Nach Einschätzung von Tierschützern ist der Einsatz von Pferden auf stark frequentierten Weihnachtsmärkten problematisch. Pferde gelten als sensible Fluchttiere, die auf große Menschenmengen, laute Geräusche und intensive Lichteffekte mit Stress reagieren können. Hinzu kommt die Sorge, dass ein erschrecktes Tier unkontrolliert reagieren und damit auch Besucherinnen und Besucher gefährden könnte. Feste und Märkte werden von den Kritikern grundsätzlich als ungeeignete Orte für Tiere angesehen.

Nach Angaben von Beobachtern ist der berittene Engel kein einmaliges Ereignis. Laut Programm findet der Auftritt regelmäßig statt, unter anderem an festen Wochentagen. Auch von weiteren Tieren, die auf dem Markt präsentiert werden, ist die Rede.

Veterinärmediziner äußert grundsätzliche Bedenken

Auch aus fachlicher Sicht wird der Einsatz von Tieren auf Großveranstaltungen kritisch bewertet. Veterinärmediziner weisen darauf hin, dass das Verhalten von Tieren in unübersichtlichen und lauten Situationen nie vollständig vorhersehbar sei. Sowohl äußere Reize als auch unkontrollierbare Reaktionen des Publikums könnten Stress oder Panik auslösen. Zudem sei häufig unklar, wie die Tiere trainiert wurden und ob sie gesundheitlich für solche Einsätze geeignet seien.

Ein weiterer wichtiger Punkt aus medizinischer Sicht ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Tieren. Es müsse ausgeschlossen sein, dass Tiere medikamentös beruhigt werden, um sie für Veranstaltungen einsetzbar zu machen. Die Bemalung der Hufe wird hingegen als unproblematisch eingeschätzt, sofern ausschließlich ungiftige und leicht abwaschbare Farben verwendet werden.

Veranstalter verweist auf Erfahrung und Betreuung

Der Veranstalter des Weihnachtsmarktes weist darauf hin, dass der Pferde-Einsatz fachkundig begleitet werde. Nach eigenen Angaben wird man dabei von erfahrenen Pferdekennern unterstützt. Kritik von Tierschutzorganisationen habe es in der Vergangenheit bereits mehrfach gegeben.

Die Diskussion zeigt, dass der Einsatz von Tieren auf öffentlichen Veranstaltungen zunehmend kritisch hinterfragt wird. Zwischen traditioneller Inszenierung, Sicherheitsaspekten und dem Wohl der Tiere bleibt das Thema auch über die Weihnachtszeit hinaus umstritten.

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Einbruch in Einfamilienhaus in Rösrath-Kleineichen – Polizei bittet um Hinweise

17 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath-Kleineichen ist es am Dienstag, 16. Dezember, zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus am Nonnenweg gekommen. Die Tat ereignete sich zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr. Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu dem Gebäude, indem sie die rückwärtig gelegene Terrassentür aufbrachen.

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Räume durchsucht und Schmuck entwendet

Im Inneren des Hauses durchwühlten die Einbrecher mehrere Räume. Nach ersten Angaben der Geschädigten entwendeten sie unter anderem Schmuck. Anschließend verließen die Täter das Haus vermutlich durch die Eingangstür und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Schadenssumme wird derzeit auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Polizei sichert Spuren und ermittelt

Die Polizei Rhein-Berg nahm vor Ort eine Strafanzeige auf und veranlasste eine Spurensicherung. Die Ermittlungen werden vom für Einbruchsdelikte zuständigen Kriminalkommissariat 2 geführt.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie mögliche Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe. Wer im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Nonnenwegs beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Kostenlose Beratung zum Einbruchschutz

Darüber hinaus weist die Polizei auf ihr kostenfreies Beratungsangebot zur Einbruchsprävention hin. Eine technische Beratung zur besseren Sicherung des eigenen Zuhauses ist nach Terminvereinbarung möglich – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de.

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Polizeiwache Bergisch Gladbach (v. l. Tobias Müller, Kyra Jansen, Tobias Falkenstein, Abteilungsleiter Achim Cüppers, Polizeiseelsorger Norbert Schmitz, Michael Wilhelm)

Friedenslicht von Bethlehem erreicht erneut die Polizeiwachen im Rheinisch-Bergischen Kreis

17 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Seit nunmehr 25 Jahren gehört das Friedenslicht von Bethlehem fest zur Adventszeit im Rheinisch-Bergischen Kreis. Auch in diesem Jahr setzt die Polizei diese besondere Tradition fort und lädt Bürgerinnen und Bürger ein, das Zeichen des Friedens und der Hoffnung weiterzutragen.

Gute Tradition seit dem Jahr 2000

Bereits im Jahr 2000 wurde das Friedenslicht erstmals in den damaligen Polizeiwachen in Bergisch Gladbach, Wermelskirchen und Rösrath entzündet. Seither wird das Licht Jahr für Jahr in die Dienststellen im Kreis gebracht und steht dort als Symbol für Frieden, Menschlichkeit und Zusammenhalt – Werte, die gerade in der Weihnachtszeit besondere Bedeutung haben.

Friedenslicht in drei Polizeiwachen entzündet

Am Dienstag, 16. Dezember, brachte Polizeiseelsorger Norbert Schmitz das Friedenslicht in die Polizeiwachen Bergisch Gladbach, Burscheid und Overath. In allen drei Dienststellen wurde jeweils eine große Kerze im Wachbereich aufgestellt und entzündet. Das Licht ist dort gut sichtbar platziert und kann von allen Besucherinnen und Besuchern wahrgenommen werden.

Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ab sofort eingeladen, das Friedenslicht persönlich in einer der drei Polizeiwachen abzuholen. Ein Termin ist dafür nicht erforderlich. Die Wachen sind rund um die Uhr besetzt – auch an den kommenden Feiertagen. Mitzubringen ist lediglich eine eigene Kerze, um das Licht sicher mitnehmen zu können.

Zeichen für Frieden und Zusammenhalt

Das Friedenslicht wird jedes Jahr in Bethlehem entzündet und anschließend in viele Länder weitergegeben. Es steht für den Wunsch nach Frieden über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg. Mit der Weitergabe des Lichts möchte die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis auch in diesem Jahr ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit und Zuversicht setzen. Weitere Informationen zur Aktion sind unter www.friedenslicht.de zu finden.

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Großbrand in St. Tönis: Lagerhalle eines Handwerksbetriebs in Flammen

16 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein Großbrand hat am heutigen Tag den Stadtkern von St. Tönis im Kreis Viersen erschüttert. In einem Gewerbekomplex mit mehreren ansässigen Firmen steht eine Lagerhalle eines glasverarbeitenden Handwerksbetriebs in Vollbrand. Eine massive Rauchentwicklung ist kilometerweit sichtbar und hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

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Großeinsatz mit rund 80 Feuerwehrkräften

Vier Löschzüge der Feuerwehren aus Tönisvorst und Willich sind mit nahezu 80 Einsatzkräften vor Ort. Trotz des intensiven Einsatzes konnte das Feuer bislang nicht vollständig unter Kontrolle gebracht werden. Die Dauer der Löscharbeiten ist derzeit noch nicht absehbar.

Eingestürzte Gebäudeteile erschweren die Löscharbeiten

Besonders schwierig gestaltet sich der Einsatz durch bauliche Schäden am Gebäude. Im Eingangsbereich der Lagerhalle ist die Decke teilweise eingestürzt, sodass ein sicherer Zugang für die Einsatzkräfte aktuell nicht möglich ist. Der Brand kann deshalb derzeit ausschließlich von außen bekämpft werden. Parallel versuchen die Feuerwehrkräfte, einen sicheren Zugang zum Inneren der Halle zu schaffen, um den Brand gezielt löschen zu können.

Warnung an die Bevölkerung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohnerinnen und Anwohner über die Warn-App NINA informiert. Sie werden aufgefordert, das betroffene Gebiet großräumig zu meiden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich möglichst nicht im Bereich des Stadtkerns von St. Tönis aufzuhalten.

Die Polizei hat den Einsatzort weiträumig abgesperrt. Die Maßnahmen betreffen auch Teile der Innenstadt, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und den Einsatzkräften ungehindertes Arbeiten zu ermöglichen.

Luftmessungen laufen – keine Verletzten

Derzeit finden Luftmessungen statt, um mögliche Gesundheitsgefahren durch die Rauchgase auszuschließen. Nach bisherigen Erkenntnissen gelten die Rauchgase nicht als hochtoxisch. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.

Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Die Ermittlungen zur Brandursache werden aufgenommen, sobald der Brand vollständig gelöscht ist.

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Svenja Udelhoven übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat der Regionalverkehr Köln GmbH

16 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hat eine neue Aufsichtsratsvorsitzende: Svenja Udelhoven wurde am 15. Dezember 2025 einstimmig an die Spitze des Gremiums gewählt. Die Kreisdirektorin des Rhein-Sieg-Kreises tritt die Nachfolge von Stephan Santelmann, dem ehemaligen Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, an und ist damit die erste Frau in diesem Amt bei der RVK.

Langjährige Erfahrung im Aufsichtsrat

Svenja Udelhoven gehört dem Aufsichtsrat der RVK bereits seit 2014 an. Zuletzt hatte sie die Funktion der zweiten stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden inne. Mit ihrer Wahl übernimmt sie nun die Gesamtverantwortung für die strategische Begleitung des Unternehmens, das eine zentrale Rolle für den öffentlichen Personennahverkehr in der Region spielt.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer engen Einbindung in kommunale und regionale Strukturen bringt Udelhoven beste Voraussetzungen mit, um die Weiterentwicklung der RVK in einer Phase großer Herausforderungen im ÖPNV zu begleiten.

Bedeutung für den öffentlichen Nahverkehr

Die RVK steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Aufgaben – darunter die Weiterentwicklung des Angebots, die Sicherung der Mobilität in Stadt und ländlichem Raum sowie die Anpassung an neue ökologische und wirtschaftliche Anforderungen. Ein handlungsfähiger und gut aufgestellter Aufsichtsrat gilt dabei als entscheidender Faktor.

Auch die Geschäftsführung der RVK blickt positiv auf die Zusammenarbeit mit der neuen Vorsitzenden und sieht den Aufsichtsrat gut gerüstet für die anstehenden Weichenstellungen im regionalen Nahverkehr.

Weitere personelle Veränderungen im Aufsichtsrat

Im Zuge der Neubesetzung kommt es zu weiteren Veränderungen im Aufsichtsrat. Thorsten Schmalt, Vertreter des Rheinisch-Bergischen Kreises, rückt als zweiter stellvertretender Vorsitzender nach. Andreas Frauenkron, Vertreter der Beschäftigten der RVK, bleibt weiterhin erster stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.

Hintergrund der Umbesetzung sind unter anderem die zurückliegenden Kommunalwahlen. Neben Stephan Santelmann scheiden auch Achim Blindert (Kreis Euskirchen) und Andreas Wolter (Stadt Köln) aus dem Gremium aus. Ihre Nachfolge treten Thorsten Schmalt, Wolfgang Heller (Kreis Euskirchen) und Lars Wahlen (Stadt Köln) an.

Dank an scheidende Mitglieder

Die Regionalverkehr Köln GmbH bedankt sich bei den ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern für die vertrauensvolle, konstruktive und zukunftsorientierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Zugleich wünscht das Unternehmen dem neu zusammengesetzten Aufsichtsrat einen erfolgreichen Start und eine weiterhin enge Zusammenarbeit zum Wohle des öffentlichen Nahverkehrs in der Region.

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Pflegeberatung in Burscheid ab 2026 beim Rheinisch-Bergischen Kreis angesiedelt

16 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Für Bürgerinnen und Bürger in Burscheid ändert sich zum 1. Januar 2026 die Zuständigkeit der Pflegeberatung. Nach einer Übergangsphase geht das Angebot von der Stadt Burscheid auf den Rheinisch-Bergischen Kreis über. Ziel der Neuregelung ist es, die wachsenden Anforderungen im Bereich Pflege fachlich gebündelt zu begleiten und das Beratungsangebot vor Ort weiter zu stärken.

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Beratung weiterhin wohnortnah möglich

Auch nach dem Zuständigkeitswechsel bleibt die Pflegeberatung für Burscheiderinnen und Burscheider gut erreichbar. Die Fachkräfte des Rheinisch-Bergischen Kreises beraten weiterhin zu Hause, vor Ort im Rathaus Burscheid, telefonisch oder per Videotelefonie.

Persönliche Beratungstermine im Rathaus werden

  • dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie
  • am ersten, zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr

angeboten. Eine vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich und kann telefonisch unter 02202 136543 oder per E-Mail an pflegeberatung@rbk-online.de

erfolgen.

Zusätzlich steht ein Servicetelefon zur Verfügung. Dieses ist erreichbar

  • montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12 Uhr,
  • mittwochs von 13 bis 16 Uhr,
  • montags, dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Rheinisch-Bergischen Kreises abrufbar.

Senioren- und Wohnberatung bleibt bei der Stadt

Unverändert bei der Stadt Burscheid bleibt die Senioren- und Wohnberatung. Beide Angebote werden weiterhin in gewohnter Qualität fortgeführt und künftig eng mit der Pflegeberatung des Kreises verzahnt. Damit soll ein umfassendes und aufeinander abgestimmtes Unterstützungsangebot für ältere Menschen und ihre Angehörigen sichergestellt werden.

Für Termine in der städtischen Senioren- und Wohnberatung ist eine vorherige Kontaktaufnahme unter 02174 670368 oder per E-Mail an seniorenberatung@burscheid.de

empfehlenswert.

Unterstützung rund um das Thema Pflege

Die Pflegeberatung richtet sich an pflegebedürftige Menschen ebenso wie an ihre Angehörigen. Sie informiert umfassend über Leistungen der Pflegeversicherung, Unterstützungsangebote und Finanzierungsmöglichkeiten. Auch bei der Antragstellung auf Pflegeleistungen wird Unterstützung geleistet.

Darüber hinaus verfolgt die Pflegeberatung einen präventiven Ansatz: Bürgerinnen und Bürger können sich frühzeitig beraten lassen, um sich auf eine mögliche Pflegesituation vorzubereiten. Pflegende Angehörige erhalten Informationen zu Entlastungsangeboten und werden bei Bedarf begleitet. Die Beratung ist kostenlos, trägerneutral und individuell auf die jeweilige Situation abgestimmt.

Mit der neuen Zuständigkeit des Rheinisch-Bergischen Kreises soll die Pflegeberatung in Burscheid künftig noch stärker an die Bedürfnisse der wachsenden älteren Bevölkerung angepasst werden.

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