Auf der Baustelle für die neue Kindertagesstätte am Nittumer Weg ist es derzeit zu einem vorübergehenden Baustopp gekommen. Grund dafür sind Untersuchungen auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Zuge der laufenden Erdarbeiten notwendig wurden.
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Unerwarteter Fund bei Beginn der Tiefbauarbeiten
Erst vor wenigen Wochen war der symbolische Spatenstich für den Kita-Neubau gemeinsam mit dem scheidenden Bürgermeister erfolgt. Die vorbereitenden Arbeiten liefen zunächst planmäßig: Bauzäune wurden errichtet, Rodungs- und Fällarbeiten abgeschlossen und vorhandene Asphaltflächen im Auftrag der Schulbau GmbH zurückgebaut.
Bereits im Vorfeld hatte die Bezirksregierung eine Kampfmittelprüfung anhand von Luftbildauswertungen vorgenommen. Diese ergab zunächst keine Hinweise auf mögliche Verdachtsflächen. Mit dem Start der Tiefbauarbeiten kam es jedoch zu einer unerwarteten Entwicklung: Beim Freiräumen des Bodens wurde ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Weitere Kampfmittel entdeckt und entschärft
Nach dem ersten Fund wurden umgehend die zuständige Ordnungsbehörde sowie der Kampfmittelräumdienst eingeschaltet. Kurz darauf wurde ein weiteres Kampfmittel im Baustellenbereich entdeckt und in unmittelbarer Nähe fachgerecht entschärft.
Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, ordnete die Ordnungsbehörde eine umfassende Detektion des gesamten Baufeldes an. Ziel ist es, mögliche weitere Kampfmittel auszuschließen, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können.
Externe Spezialprüfung notwendig
Die angeordnete Kampfmitteldetektion stellt eine Spezialleistung dar und wird extern durchgeführt. Sie liegt außerhalb des direkten Einflusses der städtischen Tochtergesellschaft, die das Bauprojekt betreut.
Das Projektteam hofft auf eine zeitnahe Durchführung der erweiterten Untersuchungen, damit der Bau der neuen Kindertagesstätte möglichst bald wieder aufgenommen werden kann. Ob und in welchem Umfang sich der Baustopp auf den geplanten Fertigstellungstermin auswirkt, wird fortlaufend geprüft und abhängig vom Fortschritt der Untersuchungen neu bewertet.
Autofahrerinnen und Autofahrer in Bergisch Gladbach dürfen sich auf eine spürbare Erleichterung einstellen: In den Kalenderwochen 50 und 51 rüstet die Stadt sämtliche 53 Parkscheinautomaten im Stadtgebiet auf moderne, kontaktlose Bezahlmöglichkeiten um. Künftig können Parkgebühren nicht nur mit Münzen, sondern auch bequem per EC-Karte sowie Kredit- oder Debitkarte bezahlt werden.
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Schluss mit der Münzsuche
Mit der Umstellung reagiert die Stadt auf die zunehmende Nachfrage nach bargeldlosen Zahlungsoptionen. Das oft mühsame Zusammensuchen von Kleingeld gehört damit der Vergangenheit an. Gleichzeitig reduziert die Stadt durch den Wegfall der regelmäßigen Bargeldleerungen den organisatorischen Aufwand und senkt Kosten.
Alternative für Menschen ohne Karte oder Smartphone
Für Bürgerinnen und Bürger, die weder über eine Bankkarte noch über ein Smartphone verfügen, bleibt das Parken auf städtischen Flächen weiterhin möglich. Hierfür wird das sogenannte Plus-Ticket angeboten.
Vor dem Parken wird auf dem Ticket die Ankunftszeit eingetragen, anschließend muss es gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden. Das Plus-Ticket ist farbig im DIN-A6-Format gestaltet und je nach Parkdauer in fünf Varianten erhältlich.
Verkauft wird es an folgenden Stellen:
Bürgerbüro Stadtmitte, Konrad-Adenauer-Platz 9
Bürgerbüro Bensberg, Schlossstraße 59a
Bürgerbüro Refrath, Siebenmorgen 45
Die Einführung des Plus-Tickets geht auf einen politischen Beschluss des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung zurück.
Weiterhin Handy-Parken möglich
Neben der Kartenzahlung bleibt auch das Handy-Parken als komfortable Alternative bestehen. In Bergisch Gladbach wird das sogenannte Smart-Parking aktuell von fünf Anbietern unterstützt:
Easypark
moBiLet
PayByPhone
Parkster
Swarco
Nach einer kurzen Registrierung in der jeweiligen App können Parkvorgänge minutengenau abgerechnet werden. Die erforderlichen Informationen, wie Einwahlnummern und Standorte, sind direkt an den Parkscheinautomaten auf den Parkflächen angebracht.
Schritt in Richtung digitale und nachhaltige Stadt
Mit der flächendeckenden Umrüstung der Parkscheinautomaten setzt die Stadt Bergisch Gladbach einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Gleichzeitig wird durch den Wegfall des Bargeldbetriebs der ökologische Fußabdruck reduziert – ein Gewinn für Verwaltung, Umwelt und Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen.
Der Wärmepumpenmonat 2025 im Rheinisch-Bergischen Kreis ist auf große Resonanz gestoßen. Mit einer Vielzahl an Informations- und Austauschformaten bot die kreisweite Veranstaltungsreihe Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Fachakteuren fundierte Einblicke in klimafreundliche Wärmetechnologien. Organisiert wurde der Wärmepumpenmonat vom Team EKKO des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Bergischen Energie- und Ressourcenzentrum (BERZ):metabolon sowie der Verbraucherzentrale NRW.
Wärmepumpenpartys als praxisnahes Angebot
Ein besonderer Schwerpunkt lag in Bergisch Gladbach auf zwei sogenannten Wärmepumpenpartys, die am 25. und 27. November stattfanden. Interessierte konnten dabei direkt in privaten Wohnhäusern erleben, wie Wärmepumpen im Alltag funktionieren. Gastgeberinnen und Gastgeber stellten ihre Anlagen vor, berichteten von ihren Erfahrungen und beantworteten Fragen zu Technik, Kosten und Betrieb.
Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und entwickelten sich schnell zu lebhaften Diskussionsrunden. Das offene Format ermöglichte einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema und trug dazu bei, Vorbehalte abzubauen und konkrete Entscheidungsgrundlagen für einen möglichen Umstieg zu liefern.
Fachlicher Austausch bei Exkursion nach Köln
Ergänzt wurde das Programm durch eine Exkursion am 19. November zur Großwärmepumpe im Quartier LÜCK in Köln-Ehrenfeld, die von der Naturstrom AG betrieben wird. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über Planung, Technik und den Beitrag solcher Anlagen zur nachhaltigen Quartiersversorgung zu informieren.
Positive Rückmeldungen und klare Signale für die Wärmewende
Die Bilanz des Wärmepumpenmonats fällt aus Sicht der Stadt Bergisch Gladbach durchweg positiv aus. Die Veranstaltungen förderten nicht nur Wissen über energieeffiziente Heizsysteme, sondern stärkten auch den Dialog zwischen Bürgerschaft, Fachwelt und Verwaltung.
Der Wärmepumpenmonat setzte damit ein deutliches Zeichen für den Ausbau klimafreundlicher Heiztechnologien in der Region und zeigte, wie wichtig praxisnahe Informationen und der Austausch realer Erfahrungen für das Gelingen der Wärmewende sind.
Die Stadt Bergisch Gladbach dankt allen beteiligten Partnerinnen und Partnern sowie den engagierten Gastgeberinnen und Gastgebern, die den Wärmepumpenmonat 2025 maßgeblich mitgestaltet haben.
Im Zeichen der internationalen Freundschaft hat die Stadt Bergisch Gladbach vom 9. bis 12. Dezember eine Schülergruppe des Ichthus Lyceums aus der niederländischen Partnerstadt Velsen empfangen. Die Jugendlichen sind während ihres Aufenthalts bei Gastfamilien von Schülerinnen und Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) untergebracht, die den Austausch aktiv begleiten und mitgestalten.
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Offizieller Empfang im Rathaus Stadtmitte
Ein Höhepunkt des Besuchs war der offizielle Empfang am Mittwoch, 10. Dezember, im großen Ratssaal des Rathauses Stadtmitte. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Corvin Kochan begrüßte die Gäste erstmals in seiner neuen Funktion. In seinem Grußwort hob er die besondere Bedeutung internationaler Begegnungen unter jungen Menschen hervor und betonte den Wert des direkten Austauschs für das gegenseitige Verständnis und den Abbau kultureller Barrieren.
Langjährige Schulpartnerschaft
Der Schüleraustausch zwischen dem Ichthus Lyceum und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium besteht seit vielen Jahren und gilt als fester Bestandteil der Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Velsen. Dieser Austausch trägt maßgeblich dazu bei, die Verbindung zwischen beiden Städten lebendig zu halten. Im kommenden Jahr feiert die Partnerschaft gemeinsam mit den Partnerstädten Bourgoin-Jallieu (Frankreich) und Luton (England) ihr 70-jähriges Bestehen.
Vielfältiges Programm für die Gäste
Für die niederländischen Schülerinnen und Schüler wurde ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm organisiert. Neben gemeinsamen Aktivitäten mit ihren Gastgebern stehen Ausflüge nach Köln, eine Führung durch das Papiermuseum Alte Dombach sowie eine traditionelle bergische Kaffeetafel in der Malteser Komturei Herrenstrunden auf dem Programm.
Begleitet wird die Gruppe von den Lehrerinnen Nynke Feddema und Viola Alkema. Die Betreuung auf deutscher Seite übernimmt Dirk Bögemann vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.
Dank an Gastgeber und Unterstützer
Die Stadt Bergisch Gladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Gastfamilien und den Mitgliedern des Arbeitskreises Velsen, die den Austausch mit großem Engagement unterstützen. Solche Begegnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und stärken die Städtepartnerschaften nachhaltig.
Mit einem erfolgreichen Angebot kostenloser Schwimmkurse hat die Stadt Bergisch Gladbach in den vergangenen Monaten ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit, soziale Teilhabe und Gesundheitsförderung gesetzt. In Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Bensberg konnten zwischen Oktober und Dezember Kinder und Jugendliche gezielt beim Schwimmenlernen unterstützt werden.
Hohe Nachfrage und positive Resonanz
Das Angebot stieß auf großes Interesse: 64 Kinder nahmen an den Kursen teil, die sich über 15 Trainingseinheiten erstreckten. Die Schwimmkurse richteten sich gezielt an Kinder aus Familien, für die reguläre Kursgebühren eine finanzielle Hürde darstellen. Ziel war es, ihnen einen sicheren und professionell begleiteten Einstieg ins Schwimmen zu ermöglichen.
Fokus auf Sicherheit, Selbstvertrauen und Bewegung
Unter Anleitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer erlernten die Kinder grundlegende Schwimmtechniken oder bauten bereits vorhandene Fähigkeiten weiter aus. Neben der reinen Technik lag ein besonderer Schwerpunkt auf Wassersicherheit, dem Aufbau von Selbstvertrauen sowie der Freude an Bewegung.
Durchgeführt wurden die Kurse in enger Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Bensberg, dem neuen Mohnwegbad, der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach sowie erfahrenem Fachpersonal.
Langfristiges Ziel: Schwimmen für alle Kinder ermöglichen
Die Stadt verfolgt mit dem Projekt das Ziel, allen Kindern in Bergisch Gladbach langfristig einen sicheren Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Schwimmen wird dabei nicht nur als Sport verstanden, sondern als grundlegende Fähigkeit, die im Ernstfall Leben retten kann.
Finanzierung durch Umschichtung von Projektmitteln
Möglich wurde das Angebot durch die Nutzung von Mitteln aus dem ursprünglich geplanten, jedoch nicht umgesetzten Projekt NarWali. Die Stadt entschied sich bewusst dafür, die verfügbaren Gelder stattdessen in kostenlose Schwimmkurse zu investieren, um einen unmittelbaren und nachhaltigen Nutzen für Kinder und Familien zu schaffen.
Angesichts der positiven Rückmeldungen und der hohen Nachfrage wird deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Angebote für die Stadtgesellschaft sind – und welches Potenzial sie für mehr Sicherheit und Chancengerechtigkeit bieten.
Zur Adventszeit gehören Musik und gemeinsames Singen für viele Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach und Bensberg fest dazu. Auch im Jahr 2025 sorgen bewährte Veranstaltungen wieder für festliche Stimmung: Die Turmbläser auf dem Konrad-Adenauer-Platz sowie das Bensberger Weihnachtssingen der „Rathausband“ laden kurz vor den Feiertagen zum Zuhören und Mitsingen ein.
Turmbläser stimmen an Heiligabend auf Weihnachten ein
Am Heiligen Abend erklingen ab 17 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz erneut die traditionellen Weihnachtslieder der Turmbläser. Mitglieder der Big Band Bergisch Gladbach nehmen dafür den Dachreiter des historischen Rathauses ein und tragen bekannte weihnachtliche Melodien über den Platz. Eine Stunde lang dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf vertraute Klänge freuen – und sind ausdrücklich eingeladen, mitzusingen.
Für eine stimmungsvolle Atmosphäre ist auch abseits der Musik gesorgt: Der Glühweinstand des Weihnachtsmarktes, der offiziell am Vortag endet, bleibt für die Veranstaltung geöffnet. Liedtexte werden bereits vorab auf dem Weihnachtsmarkt ausgelegt und stehen zudem online zur Verfügung, sodass auch spontane Gäste problemlos mitsingen können.
Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Musikerinnen und Musikern sowie dem langjährigen Initiator Markus Stümper, der die Tradition der Turmbläser ebenso begleitet wie die Organisation des Weihnachtsmarktes in der Stadtmitte.
Weihnachtssingen im Ratssaal Bensberg
Bereits wenige Tage zuvor findet ein weiteres musikalisches Highlight statt: Am Freitag, 19. Dezember, lädt die „Rathausband“ um 11 Uhr zum traditionellen Weihnachtssingen in den Ratssaal des Rathauses Bensberg ein.
Die Rathausband besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und begleitet das gemeinsame Singen von klassischen und modernen Advents- und Weihnachtsliedern. Die Veranstaltung ist offen für alle Generationen und zieht jedes Jahr zahlreiche Stammgäste sowie neue Besucherinnen und Besucher an. Der Eintritt ist frei.
Musik als fester Bestandteil der Weihnachtszeit
Ob unter freiem Himmel in der Stadtmitte oder im festlich geschmückten Ratssaal in Bensberg – die musikalischen Veranstaltungen sind aus der Vorweihnachtszeit in Bergisch Gladbach nicht wegzudenken. Sie bieten Gelegenheit, innezuhalten, Gemeinschaft zu erleben und sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen.
In der zweiten Sitzung des neu gewählten Kreistags stand neben der inhaltlichen Arbeit auch der Rückblick im Mittelpunkt: Landrat und Kreistag verabschiedeten zahlreiche ausgeschiedene Mitglieder und ehrten ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Zudem wurde der frühere Landrat Stephan Santelmann offiziell gewürdigt.
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Würdigung des ehemaligen Landrats
Stellvertretend für den Kreistag dankte der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Pakendorf dem ehemaligen Landrat Stephan Santelmann, dessen Amtszeit am 31. Oktober endete. Er hob dessen verantwortungsvolle Amtsführung und den prägenden Beitrag zur Entwicklung des Rheinisch-Bergischen Kreises hervor. Santelmann habe den Kreis über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz und Weitblick geführt.
Ehrungen für ausgeschiedene Kreistagsmitglieder
Im Anschluss ehrte der Landrat zahlreiche ehemalige Kreistagsmitglieder, die sich über viele Jahre – teilweise über Jahrzehnte – ehrenamtlich für den Rheinisch-Bergischen Kreis engagiert haben. Die Auszeichnungen wurden entsprechend der Dauer der Zugehörigkeit zum Kreistag vergeben und reichten von der Ehrennadel in Silber und Gold bis hin zum Ehrenring.
Ehrennadel in Silber
Für zwei Wahlperioden kommunalpolitisches Engagement erhielten die Ehrennadel in Silber:
Hans-Jürgen Klein, der sich besonders im Bereich Verkehr und ÖPNV engagierte und ab 2020 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Bauen war.
Vera Müller, die ihre Fachkenntnisse aus der Bezirksplanung einbrachte und insbesondere im Umwelt- und Planungsausschuss aktiv war.
Elvi Reudenbach, die sich unter anderem im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur engagierte und den Kreis in der Zweckverbandsversammlung der Kreissparkasse Köln vertrat.
Dirk Weber, der neben zwei Wahlperioden als Kreistagsmitglied zuvor bereits acht Jahre als sachkundiger Bürger tätig war und Schwerpunkte im sozialen Bereich setzte.
Ehrennadel in Gold
Für drei Wahlperioden Zugehörigkeit zum Kreistag wurden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet:
Michael Becker, der sich langjährig in sozial- und gesundheitspolitischen Gremien engagierte und vierter stellvertretender Landrat war.
Wolfgang Büscher, der kontinuierlich im Ausschuss für Personal, Organisation, Gleichstellung und IT tätig war und sich zusätzlich in weiteren Gremien einbrachte.
Doris Rehme, die ihren Schwerpunkt im Bildungsbereich hatte und den Kreis in verschiedenen regionalen Zusammenschlüssen vertrat.
Ehrenring für jahrzehntelanges Engagement
Mit dem Ehrenring zeichnete der Kreis Mitglieder aus, die mindestens vier Wahlperioden dem Kreistag angehörten:
Rainer Deppe, der über mehr als drei Jahrzehnte die Umwelt- und Regionalpolitik maßgeblich prägte.
Ulrich Heimann, langjährig in Jugend- und Schulausschüssen aktiv und erster stellvertretender Landrat; auf eigenen Wunsch erhielt er die Ehrennadel in Gold.
Helga Loepp, die seit 1989 dem Kreistag angehörte und insbesondere Finanz- und Beteiligungsfragen begleitete.
Roland Rickes, der Schwerpunkte in der Finanz- und Steuerungspolitik setzte.
Lenore Schäfer, die sich viele Jahre für Umwelt- und Regionalpolitik engagierte und stellvertretende Landrätin war.
Dr. Klaus-Georg Wey, der zehn Jahre den Rechnungsprüfungsausschuss leitete.
Sylvia Wöber-Servaes, die sich besonders im Sozialbereich und im Zukunftsausschuss einbrachte.
Auch Martin Bosbach und Dirk Weber wurden mit dem Ehrenring ausgezeichnet, konnten an der Sitzung jedoch nicht persönlich teilnehmen.
Anerkennung für kommunalpolitisches Engagement
Mit der feierlichen Verabschiedung und den Ehrungen würdigten Landrat und Kreistag das langjährige Engagement der ausgeschiedenen Mitglieder. Die Auszeichnungen unterstrichen die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für die kommunale Selbstverwaltung und den nachhaltigen Einsatz für den Rheinisch-Bergischen Kreis.
Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen (11.12.) in Bergisch Gladbach sucht die Polizei einen beteiligten jugendlichen Fußgänger. Der Jugendliche wurde nach bisherigen Erkenntnissen von einem Pkw erfasst, entfernte sich jedoch unmittelbar danach vom Unfallort.
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Unfall am Morgen in Richtung Innenstadt
Gegen 07:50 Uhr war eine 26-jährige Bergisch Gladbacherin mit ihrem dunklen Kia Niro auf der Rommerscheider Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Nach ihren Angaben überquerte auf Höhe der Einmündung Bergstraße plötzlich ein Jugendlicher von links die Fahrbahn. Dabei wurde er vom linken Außenspiegel des Fahrzeugs erfasst und kam zu Fall.
Anschließend stand der Jugendliche auf, lief weiter und stieg in einen an der Haltestelle wartenden Bus der Linie 439 ein. Am Pkw entstand kein Sachschaden.
Verletzungen nicht ausgeschlossen
Die Autofahrerin schätzt den Jugendlichen auf etwa 15 bis 16 Jahre. Er soll schwarz gekleidet gewesen sein und eine Kapuze oder ein Cap getragen haben. Ob sich der Jugendliche bei dem Sturz verletzt hat, ist derzeit unklar.
Polizei bittet um Meldung
Um mögliche Verletzungen abzuklären und den Unfallhergang vollständig aufnehmen zu können, bittet die Polizei den Jugendlichen oder mögliche Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg zu melden.
Ein Skandal, der auf dem Wertstoffhof geduldet wird.
Wir haben es selbst gesehen, mehrfach – und fotografiert: komplette Kofferraumladungen voll druckfrischer Exemplare des Bergischen Handelsblatt, inklusive aller bezahlten Werbebeilagen, landen regelmäßig und unbehelligt in den Papiercontainern des Wertstoffhofs Kippemühle. Nicht ein paar Restexemplare, nicht beschädigte Ware – ganze Auflagen einzelner Verteilgebiete, nie verteilt, nie gelesen, aber bereits bezahlt.
Und das Erschreckendste: Die Mitarbeitenden der Stadt sehen zu und lassen es geschehen. Kein Einschreiten, kein Hinterfragen, kein Kontrollmechanismus. „Lass doch den Armen Tropf in Ruhe“ – murmelt ein Bediensteter. Wen wundert es wenn lokaler Handel dann stirbt wenn die Werbung entsorgt wird die er bezahlt hat? Kein Verständnis. Ein systematischer Vorgang – und ein wirtschaftlicher Schaden für alle, die in dieser Zeitung werben.
Während Unternehmen Tausende Euro für Anzeigen, Prospekte und Beilagen zahlen, verschwinden diese zu Hunderten, manchmal zu Tausenden in den Containern. Wir standen daneben. Wir machten Fotos, sprachen mit den Bediensteten und riefen beim Handelsblatt an. Und dennoch passiert: nichts.
„Von wegen zack und weg“ – hier wird nicht nur Müll entsorgt, sondern Verantwortung
Wer den Wertstoffhof Kippemühle betritt, soll glauben, er betrete ein Vorzeigeprojekt der städtischen Präzisionsarbeit. Orange Warnwesten, klare Abläufe, strenge Trennung. Ein Ort, an dem jeder Joghurtbecher kritisch begutachtet wird, bevor er im richtigen Container landet.
Doch die Realität, die sich im Schatten dieser heilen Fassade abspielt, wirkt wie ein Schlag ins Gesicht jener Bürgerinnen und Bürger, die hier für jeden falschen Restmüllsack zur Kasse gebeten werden.
Denn während Mitarbeitende des Wertstoffhofs akribisch prüfen, ob ein Möbelstück privat oder gewerblich entsorgt wird, können komplette Zeitungsauflagen, die eigentlich verteilt werden müssten, unkontrolliert in Containern verschwinden – auf städtischem Gelände, direkt vor aller Augen.
Ein Schaden, der weit über Altpapier hinausgeht
Es geht nicht um Papier. Es geht um Arbeitszeitbetrug, Leistungserschleichung, wirtschaftliche Schädigung:
Werbekunden zahlen für Reichweite, die nie stattfindet.
Der Verlag verliert Glaubwürdigkeit und Auflage.
Die lokale Wirtschaft wird getäuscht.
Die Stadt toleriert, dass ihr Wertstoffhof als Entsorgungsstation für unverteilte Zeitungen missbraucht wird.
Mehrfach haben wir Mitarbeitende darauf angesprochen. Mehrfach haben sich Bürger beim Verlag beschwert. Und dennoch wird der Skandal ignoriert – so konstant wie das Klirren der Presscontainer.
Akribisch sortieren? Ja. Akribisch wegsehen? Auch das.
Der offizielle Narrativ: Man achte hier auf jedes Detail. Jede Farbdose, jede Batterie, jeder falsch eingeordnete Holzspan werde korrigiert, um Umwelt und Ordnung zu schützen.
Die gelebte Praxis: Wenn ein Zeitungsverteiler tonnenweise bezahlte Printprodukte in den Container kippt, wird maximal die Tür aufgehalten, aber nicht nachgehakt. Ein Müllsack Restmüll: 10 Euro. Zehn Bündel nie verteilter Zeitungen: Kein Kommentar.
Während Bürger belehrt werden, wo Schuhe hingehören und wie man WC-Reiniger korrekt entsorgt, werden an anderer Stelle Tausende Euro Werbegeld im Papiercontainer begraben.
Die Stadt schweigt – und mit ihr das System
Hier werden nicht nur Zeitungen entsorgt. Hier wird Vertrauen entsorgt. Hier wird Verantwortung entsorgt. Hier wird die Glaubwürdigkeit eines ganzen Betriebs entsorgt.
Wenn ein Wertstoffhof sich rühmt, Umwelt und Ordnung in sauber getrennte Bahnen zu lenken, dann muss er ebenso konsequent verhindern, dass städtisches Gelände zum Schauplatz systematischer Arbeitszeit- und Leistungsbetrügereien wird.
Doch stattdessen passiert Folgendes: Papier wird gepresst, Bürger werden belehrt – und der wahre Skandal landet unter weiteren Tonnen Altpapier.
Was sich nicht wegpressen lässt
Die Gartenbank am Eingang steht dort als Mahnmal für nachhaltigen Konsum. Doch viel dringender bräuchte dieser Ort ein Mahnmal für ehrliche Arbeit für die lokale Wirtschaft. Denn vom Möbelhaus bis zum Fahrradgeschäft gilt: Wer nicht wirbt der stirbt.
Denn solange unverteilte Zeitungen auf dem Wertstoffhof landen, als wären sie gewöhnliches Altpapier, und solange die Stadt dieses Verhalten zulässt, bleibt eine Frage offen:
Wer sortiert hier eigentlich wen – und wessen Interessen werden wirklich geschützt?
Nach einem überdurchschnittlich nassen Oktober zeigte sich der November im Wuppergebiet von seiner trockenen Seite. An mehreren Messstationen des Wupperverbandes wurden teils nur rund 50 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge registriert. Auch temperaturmäßig präsentierte sich der Monat zweigeteilt – mit einem ungewöhnlich milden Beginn und einer spürbar kälteren zweiten Hälfte.
Nur wenig Niederschlag an vielen Messstellen
Besonders deutlich wird die Trockenheit an der Bever-Talsperre in Hückeswagen: Dort fielen im vergangenen Monat lediglich 63 Liter pro Quadratmeter, während das langjährige Mittel bei 124 Litern liegt.
Ähnlich sah es an weiteren Stationen aus:
Große Dhünn-Talsperre (Lindscheid): 55 Liter statt durchschnittlich 97 Liter
Der regenreichste Tag war der 19. November, an dem vergleichsweise moderate 13 bis 18 Liter pro Quadratmeter zusammenkamen – je nach Standort im Verband.
Große Unterschiede innerhalb der Region
Die niederschlagsreichste Messstelle im November befand sich in Remscheid-Nordstraße mit 74 Litern pro Quadratmeter. Am unteren Ende lag die Messstation auf der Kläranlage Leverkusen, wo nur 47 Liter gemessen wurden – deutlich unter dem Durchschnitt von 70 Litern.
Mildester November in NRW im Bundesvergleich
Temperaturseitig war der November in NRW insgesamt außergewöhnlich mild. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD):
zeigte die erste Monatshälfte fast frühlingshafte Werte, teils nahe 20 Grad Celsius,
während in der zweiten Monatshälfte arktische Meeresluft zu leichten Minusgraden führte.
Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 6,8 °C war NRW dennoch das mildeste Bundesland im November. Auch die Sonnenscheindauer lag mit 65 Stunden über dem Durchschnitt von 53 Stunden.
Fazit
Der November brachte deutlich weniger Niederschlag als üblich und fiel insgesamt zu mild aus. Nach dem extrem nassen Oktober verdeutlichen die aktuellen Zahlen die starken Monatsschwankungen im Witterungsverlauf des Jahres – mit Auswirkungen auf Natur, Wasserwirtschaft und Böden.