Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem 15-jährigen Pascal K. aus Leichlingen ist eingestellt worden. Der Jugendliche wurde von der Bundespolizei in Paderborn wohlbehalten angetroffen.
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Jugendlicher unverletzt aufgefunden
Nach Angaben der Behörden besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Der Jugendliche ist unverletzt und befindet sich in Sicherheit. Damit endete die Suche wenige Tage nach dem Start der Öffentlichkeitsfahndung mit einem positiven Ausgang.
Dank an Öffentlichkeit und Medien
Die Polizei dankte der Bevölkerung sowie den Medien für die Unterstützung bei der Suche in den vergangenen Tagen. Medienvertreter, die im Rahmen der Fahndung ein Foto des Jugendlichen veröffentlicht hatten, wurden gebeten, dieses nun zu löschen.
Fahndungsmaßnahmen aufgehoben
Mit dem Antreffen des Jugendlichen sind sämtliche Fahndungsmaßnahmen beendet. Weitere Angaben zu den Umständen wurden nicht gemacht.
In Rösrath ist eine 80-jährige Seniorin Opfer eines dreisten Diebstahls geworden. Am Dienstagvormittag, dem 13. Januar, wurde sie zwischen 10:00 Uhr und 10:50 Uhr in ihrer Wohnung am Gerottener Weg bestohlen. Die Täterin gab sich nach bisherigen Erkenntnissen als Reinigungskraft aus, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen.
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Täterin täuscht Reinigungsdienst vor
Die Seniorin hatte die Frau in ihre Wohnung gelassen, um Reinigungsarbeiten durchführen zu lassen. Währenddessen entwendete die Tatverdächtige unbemerkt mehrere Schmuckstücke sowie eine Geldbörse mit Bargeld, Krankenkassenkarte und Personalausweis. Der Diebstahl fiel erst auf, nachdem die Frau die Wohnung unter dem Vorwand eines dringenden Anlasses vorzeitig verlassen hatte.
Schaden im dreistelligen Bereich
Der entstandene finanzielle Schaden wird von den Ermittlern auf mehrere hundert Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Beamten davon aus, dass es sich bei der Täterin nicht um eine echte Reinigungskraft handelte, sondern dass diese Rolle gezielt genutzt wurde, um Zugang zur Wohnung zu erhalten.
Polizei warnt vor Betrugsmaschen
Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und warnt erneut vor ähnlichen Betrugs- und Diebstahlsmaschen, die sich häufig gegen ältere Menschen richten. Insbesondere alleinlebende Seniorinnen und Senioren sollten keine Unbekannten in ihre Wohnung lassen. In Zweifelsfällen wird empfohlen, Termine zu verschieben und eine Vertrauensperson hinzuzuziehen.
Zeugen gesucht
Die Ermittlungen führt die zuständige Polizeibehörde in Rösrath. Hinweise zu der Tat nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf hat am Vormittag der Strafprozess gegen sechs mutmaßliche Mitglieder der linksextremistischen Hammerbande begonnen. Der Auftakt verlief unter hohem Publikumsinteresse und wurde von einer Unterstützer-Demonstration begleitet. Der Beginn verzögerte sich, da die Angeklagten verspätet eintrafen. Auch eine angemeldete Kundgebung musste zwischenzeitlich aufgelöst werden. Vor dem Gerichtsgebäude bildeten sich lange Warteschlangen, rund 160 Zuschauer verfolgten den Prozessstart im Saal – eine für Strafverfahren außergewöhnlich hohe Zahl.
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Unterbrechung wegen Jugendschutzprüfung
Unmittelbar nach der Eröffnung wurde die Verhandlung erneut unterbrochen. Das Gericht beriet darüber, ob die Öffentlichkeit aus Gründen des Jugendschutzes ganz oder teilweise ausgeschlossen werden muss. Eine Entscheidung dazu stand zunächst aus.
Angeklagte und Vorwürfe
Angeklagt sind fünf junge Frauen und ein Mann im Alter zwischen 22 und 24 Jahren aus Jena und Leipzig. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen unter anderem die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, gefährliche Körperverletzung sowie versuchten Mord vor. Die Beschuldigten sollen zu einer Gruppe gehören, die durch gewalttätige Angriffe auf mutmaßliche Neonazis vor allem im Osten Deutschlands bekannt wurde.
Schwere Gewalttaten im In- und Ausland
Kern der Anklage sind mehrere Attacken beim internationalen Treffen von Rechtsextremen in Budapest, dem sogenannten Tag der Ehre. Dort sollen Teilnehmer vor rund drei Jahren mit Schlagstöcken und Hämmern angegriffen und teils schwer verletzt worden sein. Zudem wird einer der Angeklagten eine Beteiligung an einem brutalen Angriff auf eine bei Rechtsextremen beliebte Modemarke in Erfurt zur Last gelegt.
Warum der Prozess in Nordrhein-Westfalen stattfindet
Der Strafprozess wird in Düsseldorf geführt, weil sich zwei der Angeklagten in Hamm und Köln den Behörden gestellt hatten. Die übrigen Beschuldigten meldeten sich zuvor in Ostdeutschland. Für die Zuständigkeit der Gerichte sind neben Tat- und Wohnort auch der Ort der Festnahme maßgeblich. Das Verfahren in Düsseldorf entlastet damit möglicherweise andere Oberlandesgerichte.
Weitere Verfahren gegen die Gruppe
Parallel dazu läuft seit Ende November in Dresden ein weiteres Verfahren gegen den mutmaßlichen Kopf der Gruppe sowie weitere Beschuldigte. Zudem steht eine weitere Person der Szene in Ungarn vor Gericht. Ihr Verfahren war zuletzt wegen eines mehrwöchigen Hungerstreiks unterbrochen worden und soll fortgesetzt werden. In Ungarn drohen in diesem Fall hohe Haftstrafen.
Bereits verurteilte Mitglieder und Ausblick
Zwei Frauen aus dem Umfeld der Gruppe wurden bereits in München und Dresden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Auch den nun in Düsseldorf Angeklagten drohen langjährige Freiheitsstrafen. Sie befinden sich seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft und haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Für das Düsseldorfer Verfahren sind mehr als 70 Verhandlungstage angesetzt, die sich bis ins Jahr 2027 erstrecken sollen.
Ein Stromausfall am Sonntag hat in Leverkusen für Ärger bei vielen Haushalten gesorgt. In der Folge des Ausfalls meldeten zahlreiche Anwohner defekte Elektrogeräte und beschädigte Durchlauferhitzer. Ursache war nach bisherigen Erkenntnissen eine Überspannung, die infolge eines technischen Defekts bei einem vorgelagerten Netzbetreiber entstanden ist.
Mehrere Stadtteile betroffen
Die Überspannung wirkte sich insbesondere auf die nordöstlichen Stadtteile Alkenrath, Steinbüchel, Lützenkirchen, Schlebusch und Bergisch Neukirchen aus. Dort wurden zahlreiche elektronische Geräte in privaten Haushalten in Mitleidenschaft gezogen.
Energieversorger sieht keine Haftung
Der örtliche Energieversorger Energieversorgung Leverkusen erklärte, dass er für die entstandenen Schäden nicht hafte. Begründet wird dies damit, dass die Überspannung nicht im eigenen Netz verursacht worden sei. Parallel dazu wurden umfangreiche Nacharbeiten im Niederspannungsnetz durchgeführt, um die Versorgung zu stabilisieren und weitere Auswirkungen für Endkunden zu vermeiden.
Schadensmeldungen über Westnetz
Betroffene Kundinnen und Kunden können sich bei anhaltenden Problemen an die Störungsannahme wenden. Zuständig für die Schadensbearbeitung ist der vorgelagerte Netzbetreiber Westnetz, der Schadensmeldungen über ein entsprechendes Formular entgegennimmt. Anwohnern wird empfohlen, beschädigte Geräte zu dokumentieren und den Schaden zeitnah zu melden.
Der Stromausfall zeigt erneut, wie empfindlich moderne Haushalte auf Netzstörungen reagieren und welche Folgen Überspannungen für elektrische Anlagen haben können.
In Bergisch Gladbach hat die Polizei am Montagmittag (12.01.) einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der ohne gültige Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Drogen unterwegs war. Beamte des Verkehrsdienstes wollten den Fahrer eines VW gegen 12.55 Uhr auf der Reginharstraße im Stadtteil Bockenberg kontrollieren.
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Keine Fahrerlaubnis vorhanden
Bei der Kontrolle gab der 36-jährige Mann aus Aldenhoven an, weder seinen Führerschein noch die Fahrzeugpapiere mitzuführen. Eine anschließende Überprüfung ergab, dass der Mann derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und somit nicht berechtigt war, ein Kraftfahrzeug zu führen.
Verdacht auf Drogenkonsum bestätigt
Während der Kontrolle stellten die Polizisten zudem körperliche Auffälligkeiten fest, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Der Fahrer erklärte sich mit einem freiwilligen Drogenvortest einverstanden. Dieser fiel positiv auf Amphetamin aus.
Blutprobe im Krankenhaus entnommen
Daraufhin brachten die Einsatzkräfte den Mann in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo eine Blutprobenentnahme durchgeführt wurde. Nach Abschluss der Maßnahme konnte der 36-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen. Das Führen von Kraftfahrzeugen wurde ihm vorerst untersagt.
Strafverfahren eingeleitet
Der Mann muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Drogen am Steuer ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen und konsequent verfolgt werden.
In Leichlingen ist es am Montagmorgen (12.01.) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 8.20 Uhr kollidierten auf der Landesstraße 294 im Bereich der Einmündung Koltershäuschen/Freienhalle ein Taxi und ein Transporter. Dabei wurden vier Menschen verletzt.
Transporter Ford nach Zusammenstoß
Taxi missachtet Vorfahrt
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 50-jähriger Mann aus Leverkusen mit einem Taxi der Marke VW unterwegs. Er kam aus Richtung Nagelsbaum und wollte an der Einmündung nach rechts auf die L 294 in Fahrtrichtung Metzholz abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen vorfahrtberechtigten Transporter.
Der entgegenkommende Ford-Transporter wurde von einem 73-jährigen Mann aus Remscheid gesteuert, der von der Leichlinger Stadtmitte aus geradeaus in Richtung Metzholz unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es schließlich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Vier Personen leicht verletzt
Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeugführer sowie die beiden Fahrgäste des Taxis im Alter von 70 und 72 Jahren leicht verletzt. Andere Verkehrsteilnehmer setzten umgehend einen Notruf ab, sodass Polizei, Rettungsdienst und ein Notarzt schnell an der Unfallstelle eintrafen.
Alle vier Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht, wo sie ambulant behandelt werden konnten.
Hoher Sachschaden und Sperrung
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zudem war eine Reinigung der Fahrbahn durch ein Fachunternehmen erforderlich. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten blieb der betroffene Straßenabschnitt zeitweise gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Kulturelle Bildung spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Schulen sind dabei oft der erste Ort, an dem junge Menschen mit Kunst, Musik, Theater oder Medienarbeit in Berührung kommen. Vor diesem Hintergrund ruft der Rheinisch-Bergischer Kreis Schulen aller Schulformen zur Teilnahme am Landesförderprogramm Kultur und Schule auf.
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Kooperationen mit Kunst- und Kulturschaffenden gefragt
Das Programm richtet sich an Schulen, die gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Einrichtungen der kulturellen Bildung Projektideen entwickeln möchten. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern einen möglichst frühen und praxisnahen Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen und ihre kreativen Fähigkeiten nachhaltig zu fördern. Unterstützt werden künstlerische Aktivitäten aus unterschiedlichen Sparten – von Musik und Theater über bildende Kunst bis hin zu Medienprojekten.
Kulturamt berät und unterstützt bei Anträgen
Das Kulturamt Rheinisch-Bergischer Kreis begleitet interessierte Schulen bei der Antragstellung und steht beratend zur Seite. Die Projektskizzen müssen digital eingereicht werden. Die Antragsfrist endet am 31. März. Bei Fragen können sich Schulen telefonisch unter 02202 132770 oder per E-Mail an kultur@rbk-online.de an das Kulturamt wenden.
Langjährige Erfolgsgeschichte im Kreis
Das Landesprogramm wird bereits seit 2006 im Rheinisch-Bergischen Kreis umgesetzt. In dieser Zeit haben über 60 Schulen mit mehr als 230 Projekten teilgenommen. Die Bandbreite der umgesetzten Ideen ist groß: Entstanden sind unter anderem Schulradios, Kunstwerkstätten, Theateraufführungen sowie Musik- und Kreativworkshops. Die Projekte zeigen, wie vielfältig kulturelle Bildung im schulischen Alltag verankert werden kann.
Chance für kreative Schulentwicklung
Mit „Kultur und Schule“ erhalten alle Schulformen die Möglichkeit, gleichberechtigt an kultureller Förderung teilzuhaben. Das Programm leistet damit einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen und stärkt ihre kreativen und sozialen Kompetenzen. Schulen im Rheinisch-Bergischen Kreis sind eingeladen, diese Chance zu nutzen und eigene Projektideen einzureichen.
Weitere Informationen online verfügbar
Detaillierte Informationen zum Förderprogramm sowie zur Projekteinreichung stellt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW auf seiner Internetseite bereit.
In Köln startet in den kommenden Wochen ein zukunftsweisendes Projekt zur Nutzung erneuerbarer Energien. Im Stadtteil Dellbrück wollen Geologen mit einer Tiefenbohrung untersuchen, ob sich die Region künftig für die Versorgung mit Erdwärme eignet. Auf einem ehemaligen Sportplatz soll dafür ein rund 20 Meter hoher Spezialbohrer aufgebaut werden, der Gesteinsproben aus bis zu 1.000 Metern Tiefe fördert.
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Kalksteinschicht unter Köln im Fokus
Fachleute des Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass sich unter dem Kölner Stadtgebiet eine Kalksteinschicht mit natürlichen Hohlräumen befindet. Ziel der Bohrung ist es, herauszufinden, ob sich in diesen Hohlräumen heißes Wasser befindet. Ein solcher Fund würde darauf hindeuten, dass die Region grundsätzlich für die Nutzung von Geothermie geeignet ist.
Grundlage für klimafreundliche Wärmeversorgung
Sollte sich das Vorkommen von warmem Tiefenwasser bestätigen, könnte dieses langfristig für die Fernwärmeversorgung genutzt werden. Ganze Wohnviertel ließen sich dann klimafreundlich beheizen – unabhängig von fossilen Energieträgern und stark schwankenden Energiepreisen. Die aktuelle Bohrung dient dabei ausschließlich der wissenschaftlichen Grundlagenforschung. Ob und in welchem Umfang später Erdwärmeanlagen entstehen, wäre Aufgabe von Stadtwerken oder Energieversorgern. Diese müssten für eine tatsächliche Nutzung deutlich tiefer bohren, teils bis in 2.000 Meter Tiefe.
Vorbild München – Erkenntnisse für Köln
In anderen Regionen Deutschlands wird Erdwärme bereits erfolgreich eingesetzt. In München etwa sind geothermische Anlagen bereits an das Fernwärmenetz angeschlossen. Für Köln geht es nun darum, belastbare Daten zu gewinnen, um ähnliche Konzepte perspektivisch bewerten zu können.
Rücksicht auf Anwohner geplant
Um die Belastung für Anwohner möglichst gering zu halten, wird der Bohrplatz mit Lärmschutzwänden ausgestattet. Der genaue Starttermin der Arbeiten steht noch nicht fest. Nach aktuellem Stand wird die Bohrung etwa zwei bis drei Monate dauern, bis die geplante Tiefe von 1.000 Metern erreicht ist. Dabei gelten strenge Lärmgrenzwerte.
Information und Transparenz vor Ort
Der Geologische Dienst plant, die Bevölkerung umfassend über das Projekt zu informieren. Neben Informationsveranstaltungen soll es auch eine begleitende Internetseite geben. Sobald die Bohrarbeiten laufen, sind zudem Führungen am Bohrplatz vorgesehen. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und den Menschen vor Ort Einblicke in das Forschungsprojekt und die Möglichkeiten der Erdwärmenutzung zu geben.
In den Städten Burscheid, Kürten und Odenthal beginnt ab dem 1. Februar die Vergabe von Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen sowie in der Kindertagespflege. Die Plätze gelten für den Betreuungsstart im August 2026.
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Registrierung im Online-Portal Voraussetzung
Grundlage für die Teilnahme am Vergabeverfahren ist die rechtzeitige Registrierung im Online-Portal Little Bird. Eltern müssen dort spätestens sechs Monate vor dem gewünschten Aufnahmetermin einen persönlichen Account anlegen. Über das Portal werden alle Betreuungswünsche zentral erfasst und das gesamte Vergabeverfahren koordiniert.
Platzangebote ab Februar – schnelle Rückmeldung erforderlich
Ab dem 1. Februar versenden die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ihre Platzangebote über das Portal. Familien sind aufgefordert, möglichst innerhalb von zwei Wochen auf die Angebote zu reagieren, um das Verfahren zügig und fair für alle Beteiligten abzuschließen.
Breites Angebot und verbesserte Platzsituation
Insgesamt stehen in den drei Kommunen 35 Kindertageseinrichtungen unterschiedlicher Träger sowie rund 70 Kindertagespflegestellen zur Verfügung. Nach Angaben des Rheinisch-Bergischer Kreis hat sich die Platzsituation im Vergleich zu den Vorjahren spürbar verbessert, insbesondere im Stadtgebiet von Burscheid. Dadurch gestaltet sich die Suche nach einem Betreuungsplatz für viele Familien deutlich entspannter.
Unterstützung bei fehlendem Platzangebot
Eltern, die im Rahmen des regulären Vergabeverfahrens bis Sommer 2026 kein Betreuungsangebot erhalten haben, können sich ab dem 1. Mai direkt an das Kreisjugendamt wenden. Auskünfte zu freien Platzkapazitäten sind dann telefonisch unter 02202 136293 oder per E-Mail an kinderbetreuung@rbk-online.de möglich.
Kreisjugendamt als Ansprechpartner
Für weitere Fragen oder allgemeine Informationen rund um die Betreuungsplatzvergabe steht das Kreisjugendamt des Rheinisch-Bergischen Kreises ebenfalls unter den genannten Kontaktdaten zur Verfügung. Familien wird empfohlen, sich frühzeitig zu informieren und ihre Betreuungswünsche vollständig im Online-Portal zu hinterlegen, um die Chancen auf einen passenden Platz zu erhöhen.
Mit der traditionellen Prinzenproklamation ist am Freitagabend im Gürzenich offiziell der Karnevals-Marathon in Köln eingeläutet worden. Vor rund 1.400 Gästen wurde das neue Kölner Dreigestirn feierlich in sein Amt eingeführt – ein Höhepunkt der Session und zugleich einer der wichtigsten Termine im kölschen Brauchtum.
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Lebenstraum wird Wirklichkeit
Für Prinz Niklas I. ist die Proklamation ein ganz besonderer Moment. Schon als Jugendlicher hatte er den festen Wunsch, eines Tages an der Spitze des Kölner Karnevals zu stehen. Mit seinem Amtsantritt erfüllt sich für ihn ein lang gehegter Traum, der nun im festlichen Rahmen Wirklichkeit geworden ist.
Das neue Dreigestirn der Session
Gemeinsam mit Bauer Clemens und Jungfrau Aenne bildet Prinz Niklas I. das Dreigestirn der Session 2025/2026. Der festliche Einzug und die Präsentation sorgten für große Begeisterung im Saal. Die drei Tollitäten repräsentieren in den kommenden Wochen den Kölner Karneval bei unzähligen Veranstaltungen in der Stadt und darüber hinaus.
Motto stellt Ehrenamt in den Mittelpunkt
Die aktuelle Session steht unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“. Im Fokus stehen dabei das ehrenamtliche Engagement und die Menschen, die sich in Köln tagtäglich für das Gemeinwohl einsetzen. Dieses Leitmotiv soll während der gesamten Session sichtbar gemacht und gewürdigt werden.
Premiere für den Oberbürgermeister
Die Prinzenproklamation war zugleich eine Premiere für Kölns neuen Oberbürgermeister Torsten Burmester, der erstmals das Dreigestirn proklamierte. Dabei überreichte er traditionsgemäß die Insignien der Stadt: die Pritsche an den Prinzen, den Stadtschlüssel an den Bauern und den Spiegel an die Jungfrau.
Abschied und Neubeginn beim Festkomitee
Für den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, war es die letzte Prinzenproklamation in seiner Amtszeit. Mit dem Aschermittwoch endet sein Engagement an der Spitze des Festkomitees.
Start in eine intensive Session
Mit der Proklamation beginnt für das Dreigestirn eine intensive Zeit. Bis zum Aschermittwoch am 18. Februar 2026 stehen zahlreiche Auftritte, Empfänge und Veranstaltungen auf dem Programm. Die Prinzenproklamation markiert damit nicht nur den offiziellen Start der Regentschaft der Tollitäten, sondern auch den Auftakt einer Session, die für Köln und seine Karnevalisten von großer Bedeutung ist.