Der Neubau des Radstadions im Sportpark Müngersdorf nimmt weiter Gestalt an. Um sich persönlich ein Bild vom aktuellen Baufortschritt zu machen, besuchen Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester und der frühere Bundesminister Rudolf Scharping in Kürze die Baustelle des neuen Radstadions.
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Albert-Richter-Velodrom als modernes Sportzentrum
Mit dem künftigen Albert-Richter-Velodrom entsteht in Köln eine moderne Multifunktionshalle, die weit über den klassischen Radsport hinaus genutzt werden soll. Neben Bahnradwettkämpfen sind auch Angebote für Basket- und Volleyball vorgesehen. Die Anlage ist so konzipiert, dass sie sowohl den Anforderungen des Breiten- als auch des Spitzensports gerecht wird und damit einen wichtigen Beitrag zur Sportinfrastruktur der Stadt leistet.
Rudolf Scharping dem Radsport weiterhin verbunden
Rudolf Scharping bringt besondere Expertise mit: Von 2005 bis 2025 war er Präsident von German Cycling (ehemals Bund Deutscher Radfahrer e. V.) und ist dem Verband weiterhin als Ehrenpräsident verbunden. Sein Besuch unterstreicht die nationale Bedeutung des Projekts für den Radsportstandort Köln.
Austausch und Fototermin geplant
Im Rahmen des Ortstermins ist ein fachlicher Austausch zum Bauvorhaben und zur zukünftigen Nutzung der Anlage vorgesehen. Im Anschluss laden die Verantwortlichen zu einem gemeinsamen Fototermin ein.
Mit dem Albert-Richter-Velodrom setzt Köln ein deutliches Zeichen für eine moderne, vielseitige und zukunftsfähige Sportlandschaft.
Die Stadt Bergisch Gladbach kündigt für die kommende Woche ein technisches Update der Straßenbeleuchtung an. Ab Montag, 19. Januar 2026, wird das zentrale Telemanagementsystem der Straßenlampen einer notwendigen Software-Aktualisierung unterzogen.
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Kurzzeitige Schaltungen am Tag möglich
Im Zuge der Arbeiten kann es an einzelnen Tagen vereinzelt dazu kommen, dass sich Straßenlaternen tagsüber kurzzeitig ein- oder ausschalten. Diese Fehlschaltungen hängen mit der Datenübertragung innerhalb des Systems zusammen und stellen keine Störung im eigentlichen Sinne dar.
Wichtig für Bürgerinnen und Bürger: Die nächtliche Straßenbeleuchtung ist nicht betroffen. Mit Ausfällen oder Einschränkungen in den Abend- und Nachtstunden ist nicht zu rechnen.
Keine Maßnahmen erforderlich
Die Stadt bittet um Verständnis für mögliche Irritationen und betont, dass keine Meldungen oder Maßnahmen seitens der Bevölkerung notwendig sind. Nach Abschluss des Software-Updates wird die Straßenbeleuchtung wieder vollständig und regulär funktionieren.
Mit dem Hinweis möchte die Stadt frühzeitig informieren und so unnötige Sorgen oder Fehlermeldungen vermeiden.
Die Köln schreibt ihre renommierten Förderstipendien auch für das Jahr 2026 aus. Junge Künstlerinnen und Künstler aus Nordrhein-Westfalen können sich ab sofort bis zum 1. März 2026 um eines der begehrten Stipendien bewerben. Ziel der Förderung ist es, Nachwuchskunstschaffenden mehr finanziellen Spielraum zu verschaffen und ihnen die Konzentration auf ihre künstlerische Arbeit zu ermöglichen.
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Fünf Stipendien in unterschiedlichen Sparten
Für 2026 vergibt die Stadt insgesamt fünf Förderstipendien, die jeweils mit 12.000 Euro dotiert sind. Ausgeschrieben sind:
das Friedrich-Vordemberge-Stipendium für Bildende Kunst
das Chargesheimer-Stipendium für Medienkunst
das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium für Literatur
das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium für Komponist*innen Neuer Musik
das Horst-und-Gretl-Will-Stipendium für Jazz und improvisierte Musik
Wer sich bewerben kann
Bewerben können sich junge Kunstschaffende, die im Jahr 2026 nicht älter als 35 Jahre werden (Jahrgang 1991 und jünger). Für das Horst-und-Gretl-Will-Stipendium gilt eine niedrigere Altersgrenze von 30 Jahren (Jahrgang 1996 und jünger), da dieses Stipendium aus privaten Mitteln finanziert wird.
Voraussetzung ist außerdem, dass die Bewerber*innen ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Wer nicht aus Köln stammt, soll während der Förderphase seinen Lebensmittelpunkt in die Domstadt verlegen. Dafür stellt die Stadt für drei Monate ein städtisches Gastatelier zur Verfügung.
Öffentliche Präsentationen geplant
Die Stipendiat*innen erhalten zusätzlich die Möglichkeit, ihre Arbeiten öffentlich zu präsentieren. Hierfür kooperiert die Stadt Köln mit namhaften Kulturinstitutionen wie dem Stadtgarten Köln, der Kunst-Station Sankt Peter, der artothek der Stadt Köln, der Kunsthochschule für Medien Köln sowie dem Literaturhaus Köln.
Langjährige Förderung des künstlerischen Nachwuchses
Die Förderstipendien der Stadt Köln werden bereits seit den 1970er-Jahren vergeben und zählen zu den wichtigsten kommunalen Nachwuchsförderprogrammen im Kulturbereich. Über die Vergabe entscheidet in jeder Sparte eine unabhängige Fachjury.
Im Jahr 2025 gingen die Stipendien unter anderem an Mohamad Sabbah, Moritz Riesenbeck, Aline Sarah Müller, Jorik Bergman und Katrin Krause.
Bewerbungsschluss am 1. März 2026
Der 1. März 2026 ist Ausschlussfrist. Maßgeblich ist der fristgerechte Eingang der vollständigen Bewerbung. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum Bewerbungsverfahren stellt die Stadt Köln online zur Verfügung.
Die Köln treibt den Ausbau nachhaltiger Mobilitätsangebote weiter voran. Im kommenden Jahr sollen stadtweit 35 neue stationsbasierte Carsharing-Standorte entstehen. Damit wird es für Kölnerinnen und Kölner noch einfacher, flexibel mobil zu sein – auch ohne eigenes Auto.
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Ausbau in allen Stadtbezirken
Bereits heute gibt es 27 Carsharing-Stationen im öffentlichen Raum. Nach einem Vergabeverfahren erhielt cambio Rheinland den Zuschlag für die Erweiterung des Angebots. Das Unternehmen bietet seit 1992 Carsharing in Köln an und will das stationsbasierte System nun deutlich ausweiten.
Die ersten neuen Stationen entstehen schwerpunktmäßig in den Stadtteilen Innenstadt, Sülz und Klettenberg sowie in Mülheim, Mauenheim, Junkersdorf und Ehrenfeld. Bis Ende 2026 sollen insgesamt 35 zusätzliche Stationen mit jeweils zwei Fahrzeugen in Betrieb gehen. Perspektivisch ist auch eine stärkere Berücksichtigung der Außenbezirke und der Wohnquartiere vorgesehen.
Alternative zum eigenen Auto stärken
Mit dem Ausbau möchte die Stadt den Umstieg vom eigenen Pkw auf gemeinschaftlich genutzte Fahrzeuge erleichtern. Ziel ist es, alternative Mobilitätsangebote wohnortnah verfügbar zu machen und damit die Abhängigkeit vom privaten Auto zu reduzieren.
Mobilitätsdezernent Ascan Egerer betont, dass Bürgerinnen und Bürger möglichst direkt vor ihrer Haustür attraktive Alternativen finden sollen. So könne der Verzicht auf ein eigenes Auto erleichtert werden, ohne die individuelle Mobilität einzuschränken.
Auch bei cambio Rheinland sieht man in dem Konzept große Chancen. Durch zusätzliche Stationen im öffentlichen Raum verkürzen sich die Wege zur nächsten Carsharing-Möglichkeit deutlich, was das Angebot für viele Menschen erst praktikabel macht.
Weniger Parkdruck, mehr Lebensqualität
Stationsbasiertes Carsharing ist ein wichtiger Baustein im Mobilitätsmix einer Großstadt. Studien zeigen, dass ein Carsharing-Fahrzeug in Köln im Schnitt 13 private Autos ersetzen kann. In dicht besiedelten Stadtteilen mit gutem öffentlichen Nahverkehr liegt das Potenzial sogar bei bis zu 20 Fahrzeugen. Damit leistet Carsharing einen direkten Beitrag zur Reduzierung des Parkflächenbedarfs und entlastet den öffentlichen Raum.
Ein weiterer Vorteil: Die Fahrzeuge werden an festen Stationen ausgeliehen und dort wieder abgestellt. Das erspart die Parkplatzsuche am Zielort und senkt den Parkdruck in den Quartieren. Das Angebot reicht vom Kleinwagen bis zum Transporter und ist auch für Unternehmen interessant, die ihren Fuhrpark optimieren möchten.
Teil des Gesamtkonzepts Mobilstationen
Der Ausbau fügt sich in das sogenannte „Raumbuch Mobilstationen“ ein, das einen flächendeckenden Aufbau von Mobilstationen im Stadtgebiet vorsieht. Ziel ist es, unterschiedliche Verkehrsmittel – etwa Carsharing, Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr – sinnvoll miteinander zu verknüpfen und direkt in den Wohnquartieren verfügbar zu machen.
Das zugrunde liegende Carsharingkonzept wurde 2021 vom Verkehrsausschuss beschlossen und markierte einen Paradigmenwechsel. Während Carsharing-Stationen zuvor überwiegend auf privatem Grund eingerichtet wurden, stellt die Stadt nun gezielt öffentlichen Raum zur Verfügung. Die Wirkung der aktuellen Ausweitung wird fortlaufend beobachtet und soll Grundlage für weitere Standorte in den kommenden Jahren sein.
In der 4. Kalenderwoche 2026 starten in Bensberg die Bauarbeiten für zwei bedeutende Projekte des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK): die Neugestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz sowie die Umgestaltung des Quartiersplatzes im Wohnpark Bensberg. Mit den Maßnahmen verfolgt die Stadt Bergisch Gladbach das Ziel, die Aufenthaltsqualität im Stadtteil weiter zu verbessern und bestehende Freiräume zukunftsfähig aufzuwerten.
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Historische Parkanlage wird zeitgemäß weiterentwickelt
Der Startschuss für die Arbeiten am Deutschen Platz fällt ohne offizielle Baustelleneröffnung. Grund dafür sind die aktuell wechselhaften Witterungsverhältnisse. Die Stadt plant, die neugestaltete Parkanlage bis Ende 2026 wieder vollständig für die Öffentlichkeit freizugeben.
Bereits im Jahr 2020 begann eine intensive Planungsphase für die historische Grünanlage. Unter dem Leitgedanken „Neugestaltung trifft auf wechselvolle Geschichte“ wurde ein Konzept erarbeitet, das den Park behutsam modernisiert und zugleich seine historischen Elemente bewahrt. Dazu zählt unter anderem die Lindenallee, die früher als zentrale Wegeachse direkt auf das Schloss Bensberg ausgerichtet war.
Die Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise, sodass der Park während der gesamten Bauzeit weiterhin zugänglich bleibt. Eine vollständige Sperrung ist nicht vorgesehen. Einen konkreten Fertigstellungstermin kann StadtGrün Bergisch Gladbach derzeit witterungsbedingt noch nicht benennen. Die vom Planungsausschuss beschlossene Entwurfsplanung ist online abrufbar, ebenso aktuelle Informationen zum Baufortschritt auf der städtischen InHK-Seite.
Quartiersplatz im Wohnpark wird behutsam neu gestaltet
Parallel dazu beginnen auch die Arbeiten am Quartiersplatz im Wohnpark Bensberg. Die Planungen hierfür wurden bereits 2021 in enger Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnparks aufgenommen. Unter dem Arbeitstitel „dezenter ist besser“ entstand eine Entwurfsplanung, die bewusst auf Zurückhaltung setzt und die vorhandenen Qualitäten der Fläche betont.
Auch für dieses Projekt ist zunächst keine offizielle Baustelleneröffnung vorgesehen. Im weiteren Verlauf der Arbeiten sollen jedoch sowohl Anwohnerinnen und Anwohner als auch interessierte Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über den Stand der Umsetzung informiert werden.
Förderung durch Bund und Land
Die Umsetzung des Quartiersplatzes wird durch Fördermittel von Bund und Land ermöglicht. Der entsprechende Förderantrag wurde im September 2022 eingereicht und bewilligt. Wie beim Deutschen Platz hängt auch hier der genaue Fertigstellungstermin von den Witterungsbedingungen ab und kann derzeit noch nicht abschließend benannt werden.
Mit dem gleichzeitigen Start beider Projekte setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Aufwertung öffentlicher Räume und die weitere Stärkung des Stadtteils Bensberg.
In Wermelskirchen hat ein aufmerksamer Zeuge am Donnerstagabend (15. Januar) möglicherweise Schlimmeres verhindert. Gegen 18 Uhr meldete er der Polizei über den Notruf eine auffällige und gefährliche Fahrweise eines Pkw.
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Unsichere Fahrt auf Berliner Straße und B 51
Nach Angaben des Zeugen war ein Nissan im Bereich der Berliner Straße sowie im weiteren Verlauf der B 51 mehrfach mit den Reifen in den Grünstreifen geraten. Das Fahrzeug habe stark geschwankt und sei nur knapp einem Unfall entgangen.
Polizei stoppt Fahrerin in Buchholzen
Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Wagen wenig später in der Ortschaft Buchholzen antreffen und kontrollieren. Am Steuer saß eine 67-jährige Frau aus Wermelskirchen. Bereits beim Aussteigen zeigte sich, dass sie deutlich unter Alkoholeinfluss stand und erhebliche Gleichgewichtsprobleme hatte.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Damit lag eine absolute Fahruntüchtigkeit vor, die die zuvor beobachtete Fahrweise erklärte.
Blutprobe angeordnet
Zur Beweissicherung ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an, die auf der Polizeiwache in Burscheid durch einen hinzugezogenen Arzt durchgeführt wurde. Die Weiterfahrt wurde der Frau untersagt, sie musste ihren Weg zu Fuß fortsetzen.
Gegen die 67-Jährige wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Polizei lobt Zivilcourage
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig Hinweise aus der Bevölkerung sind. Wer im Straßenverkehr eine ähnliche Beobachtung macht, sollte nicht zögern, die Polizei zu verständigen – entweder über jede Polizeidienststelle oder den kostenfreien Notruf 110. Aufmerksame Zeuginnen und Zeugen können so einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.
Vor dem Landgericht Düsseldorf startet am Freitag der Strafprozess gegen die mutmaßlichen Drahtzieher einer illegalen Zigarettenproduktion. Rund zehn Monate nach der Zerschlagung einer groß angelegten Zigarettenfabrik im Düsseldorfer Stadtteil Lierenfeld müssen sich vier Männer wegen schwerer Straftaten verantworten.
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Vier Angeklagte vor Gericht
Angeklagt sind vier Männer aus Polen und der Ukraine im Alter zwischen 45 und 58 Jahren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie besonders schwere Steuerhinterziehung vor. Nach den Ermittlungen sollen sie zwischen April 2024 und März 2025 in einer Halle in Düsseldorf im großen Stil gefälschte Zigaretten produziert haben.
Produktion in industriellem Ausmaß
Nach Angaben der Anklage wurden in dem Zeitraum rund 300 Millionen Zigaretten hergestellt. Dafür sollen die Organisatoren etwa zwölf Millionen Euro erhalten haben. Der entstandene Steuerschaden wird auf mehr als 53 Millionen Euro beziffert.
Zwei der Angeklagten aus Polen sollen eine leitende Rolle übernommen haben: Ein 46-Jähriger gilt als Manager der illegalen Fabrik, ein 48-Jähriger als Vorarbeiter. Die beiden weiteren Angeklagten aus der Ukraine sollen als Produktionshelfer tätig gewesen sein. Sie hatten ihre Beteiligung an der illegalen Herstellung bereits im Rahmen der Ermittlungen eingeräumt.
Arbeiter im Ausland angeworben
Einer der ukrainischen Angeklagten soll seine Tätigkeit im Februar 2025 aufgenommen haben. Bis zu seiner Festnahme arbeitete er demnach als Tabakschneider und war an der Produktion von mindestens 175.300 Stangen beteiligt – das entspricht mehr als 35 Millionen Zigaretten.
Große Mengen sichergestellt
Bei der Durchsuchung der Fabrik stellten die Ermittler rund 25 Millionen gefälschte Markenzigaretten sowie etwa 15 Tonnen Tabak sicher. Allein aus diesen beschlagnahmten Waren ergibt sich laut Anklage ein Steuerschaden von rund sechs Millionen Euro.
Langer Prozess erwartet
Für das Verfahren sind mehr als 40 Verhandlungstage angesetzt. Der Prozess soll sich voraussichtlich bis Ende August hinziehen. Das Gericht wird klären müssen, welche Rolle die einzelnen Angeklagten innerhalb der illegalen Produktionsstruktur gespielt haben und in welchem Umfang sie für den entstandenen Schaden verantwortlich sind.
Die Stadt Bergisch Gladbach passt den Bauablauf für die geplante Erneuerung der Altenberger-Dom-Straße im Stadtteil Schildgen an. Entgegen der bisherigen Planung führt der angekündigte Baubeginn am 19. Januar 2026 zunächst nicht zu einer halbseitigen Sperrung der Straße. Ziel der kurzfristigen Anpassung ist es, den Gesamtzeitplan der Maßnahme einzuhalten und gleichzeitig die verkehrlichen Auswirkungen für Bürgerinnen und Bürger möglichst gering zu halten.
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Start mit erstem Bauabschnitt ohne Verkehrsbehinderungen
Zum Auftakt der Maßnahme wird nun ausschließlich der erste Bauabschnitt umgesetzt. Dieser umfasst – wie bereits ursprünglich vorgesehen – die Erneuerung des südöstlichen Gehweges auf der rechten Seite in Fahrtrichtung Odenthal. Die Arbeiten können unter Aufrechterhaltung des Verkehrs in beide Richtungen erfolgen.
Damit bleiben vorerst sowohl eine geänderte Verkehrsführung als auch Umleitungen und Anpassungen im Busverkehr aus. In den kommenden Wochen sind daher keine spürbaren verkehrlichen Einschränkungen zu erwarten.
Geändertes Verkehrskonzept für spätere Bauphasen
Für die weiteren Bauabschnitte hatte die beauftragte Baufirma ein angepasstes Verkehrskonzept vorgeschlagen, das eine deutliche Verkürzung der Bauzeit auf rund sieben Monate ermöglichen soll. Vorgesehen ist eine Einbahnstraßenregelung während der Bauzeit.
Die Stadt hat diesem Konzept grundsätzlich zugestimmt, jedoch mit wichtigen Änderungen und Auflagen: Künftig soll der Verkehr aus Richtung Köln in Richtung Odenthal über die Altenberger-Dom-Straße geführt werden. Diese Lösung erlaubt eine leistungsfähigere Schaltung der Knotenpunkte an der Leverkusener Straße und der Schlebuscher Straße als in der ursprünglich vorgesehenen Variante.
Schutz der Wohngebiete hat Priorität
Ein weiterer zentraler Punkt ist der Schutz angrenzender Wohngebiete. Die Stadt fordert vom zuständigen Verkehrssicherungsunternehmen ein belastbares Konzept, das sicherstellt, dass sich kein zusätzlicher Durchgangsverkehr in das Wohngebiet Nittum – insbesondere in den Nittumer Weg und den Zehntweg – verlagert.
Die notwendigen Pläne zur Verkehrsführung werden derzeit überarbeitet und eng mit den Busbetrieben abgestimmt. Aufgrund der noch offenen Details, insbesondere bei der künftigen Linienführung des öffentlichen Nahverkehrs, kann aktuell noch kein konkreter Termin für die Einführung der Einbahnstraßenregelung genannt werden.
Stadt kündigt rechtzeitige Information an
Die Stadt Bergisch Gladbach sichert zu, die Öffentlichkeit rechtzeitig über die weiteren Schritte und konkrete Termine zu informieren. Gleichzeitig bittet sie die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die notwendigen Anpassungen im Bauablauf und bedankt sich für die Geduld im Zusammenhang mit der umfassenden Erneuerung der Altenberger-Dom-Straße.