Archiv | Januar, 2026

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Ruhiger Jahreswechsel im Rheinisch-Bergischen Kreis – Polizei zieht positive Bilanz

02 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Der Jahreswechsel 2025/2026 ist im Rheinisch-Bergischen Kreis aus polizeilicher Sicht überwiegend ruhig verlaufen. Zwischen 18 Uhr am Silvesterabend und 6 Uhr am Neujahrsmorgen registrierte die Polizei insgesamt 69 Einsätze – und damit etwas weniger als im Vorjahr, als noch 74 Einsätze zu verzeichnen waren. In den meisten Städten und Gemeinden setzte sich damit der bereits im vergangenen Jahr erkennbare positive Trend fort.

Symbolbild

Einsatzaufkommen im Kreisgebiet leicht rückläufig

Den größten Anteil an Einsätzen gab es in Bergisch Gladbach mit 25 Meldungen, gefolgt von Leichlingen (11), Wermelskirchen und Overath (jeweils 9) sowie Rösrath (6). Weitere Einsätze verteilten sich auf Odenthal (5), Burscheid (3) und Kürten (1). Insgesamt lag die Einsatzbelastung in nahezu allen Kommunen unter oder auf dem Niveau des Vorjahres.

Nur wenige Brände und Feuerwerkseinsätze

Gemeinsam mit der Feuerwehr musste die Polizei lediglich zu vereinzelten kleineren Bränden ausrücken. Dabei handelte es sich überwiegend um brennende Mülltonnen oder -container sowie um glimmende Reste von Feuerwerkskörpern. Alle Vorfälle konnten schnell und ohne größere Schäden gelöscht werden.

Mehr Ruhestörungen, aber kaum Einschreiten notwendig

In acht Fällen wurde die Polizei wegen Ruhestörungen alarmiert, im Vorjahr waren es noch vier. Zudem meldeten Bürgerinnen und Bürger in 13 Fällen einen unsachgemäßen oder belästigenden Umgang mit Feuerwerk. In den meisten Situationen reichten jedoch Hinweise und Gespräche aus, sodass kein weiteres Einschreiten erforderlich war.

Keine Körperverletzungsdelikte in der Silvesternacht

Besonders positiv fällt ins Gewicht, dass in der gesamten Silvesternacht keine einzige Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet wurde. Im Vergleich dazu waren im Vorjahr noch sechs entsprechende Delikte registriert worden.

Verkehrskontrollen überwiegend unauffällig

Die üblichen intensiven Verkehrskontrollen verliefen größtenteils ohne Beanstandungen. Lediglich eine Fahrzeugführerin wurde gegen 3.15 Uhr in Leichlingen unter dem Einfluss berauschender Mittel angetroffen. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen, ein Bußgeldverfahren folgt.

Alkoholunfall in Overath – Führerschein sichergestellt

Ein 30-jähriger Autofahrer aus dem Märkischen Kreis fiel durch einen Verkehrsunfall auf der Hauptstraße in Overath auf. Der Mann hatte alkoholisiert einen anderen Pkw touchiert. Da er einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und sein Führerschein beschlagnahmt. Insgesamt kam es in der Silvesternacht lediglich zu zwei weiteren Verkehrsunfällen mit geringem Sachschaden, Personenschäden wurden nicht verzeichnet.

Einbruch in Juweliergeschäft noch vor Mitternacht

Noch im alten Jahr, kurz vor 22 Uhr, wurde die Polizei wegen einer Alarmauslösung zu einem Juweliergeschäft in Bergisch Gladbach-Refrath gerufen. Die Einsatzkräfte nahmen einen 44-jährigen Tatverdächtigen noch im Geschäft auf frischer Tat fest und stellten das Diebesgut sicher. Der Mann verbrachte den Jahreswechsel im Polizeigewahrsam, die Ermittlungen dauern an. Es blieb die einzige freiheitsentziehende Maßnahme der Nacht.

Polizei wünscht friedliches Jahr 2026

Insgesamt zieht die Polizei Rhein-Berg eine positive Einsatzbilanz und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2026.

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Ruhiger Start ins neue Jahr: Feuerwehr Bergisch Gladbach zieht positive Silvesterbilanz

Ruhiger Start ins neue Jahr: Feuerwehr Bergisch Gladbach zieht positive Silvesterbilanz

01 Januar 2026 von Darian Lambert

Während andernorts die Sirenen in der Silvesternacht kaum schwiegen, verlief der Jahreswechsel 2025/26 in Bergisch Gladbach vergleichsweise ruhig. Feuerwehr und Rettungsdienst waren gut vorbereitet – und wurden für ihre Planung belohnt.

Ein Teil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte das Feuerwerk zwischen den Einsätzen im Kreise der Kollegen mitverfolgen.

Wie jedes Jahr stellte Silvester besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen waren auch die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand durch ehrenamtliche Einheiten besetzt. Zusätzlich ging ein weiterer Rettungswagen in Dienst, um auf ein mögliches Einsatzhoch reagieren zu können.

Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens rückten Feuerwehr und Rettungsdienst insgesamt zu 20 Einsätzen aus. Neun davon entfielen auf den Brandschutz, elf auf den Rettungsdienst. Im Vergleich zum Vorjahr blieb insbesondere der Rettungsdienst deutlich unter der damaligen Einsatzzahl. Größere Schadenslagen oder zeitkritische Paralleleinsätze blieben aus.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich überwiegend um kleinere Vorfälle wie brennende Mülltonnen oder Kleinbrände. Bereits am Silvestertag selbst kam es zu sechs Feuerwehreinsätzen, von denen drei auf den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren.

Begünstigt wurde das ruhige Einsatzgeschehen durch die äußeren Bedingungen: Nasskaltes Wetter knapp über dem Gefrierpunkt sorgte dafür, dass insgesamt weniger Menschen auf den Straßen unterwegs waren. Entsprechend blieb die Nacht für die Einsatzkräfte gut beherrschbar.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es dennoch: In mehreren Straßen brannten zurückgelassene Feuerwerksbatterien, die nach dem Abbrennen unbeaufsichtigt am Straßenrand standen. Diese vermeidbaren Kleinbrände führten zu zusätzlichen Einsätzen – und hätten durch einfaches Ablöschen und korrektes Entsorgen verhindert werden können.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Kräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes für ihren engagierten Einsatz zum Jahreswechsel. Gleichzeitig richtet sie einen Wunsch an die Bürgerinnen und Bürger: ein gesundes, sicheres und glückliches Jahr 2026.

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