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Frontalzusammenstoß in Bergisch Gladbach: Fahrerin unter Drogeneinfluss – hoher Sachschaden

04 April 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (03. April) kam es gegen 19:50 Uhr auf der Dellbrücker Straße in Bergisch Gladbach zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen, bei dem sich beide Fahrerinnen leicht verletzten. Brisant: Eine der Unfallbeteiligten stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Abbiegefehler führt zu Kollision

Eine 45-jährige Kölnerin war mit ihrem Audi aus Richtung Dellbrück unterwegs und wollte an einer Einmündung nach links in die Marijampolestraße abbiegen. Dabei übersah sie eine 47-jährige Bergisch Gladbacherin, die in einem Citroen auf der Dellbrücker Straße geradeaus fuhr.

Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, bei dem alle Airbags auslösten. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich.

Leichte Verletzungen – Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit

Beide Frauen wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort konnten sie entlassen werden. Die Fahrzeuge jedoch waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Fahrerin stand unter Drogeneinfluss

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Auffälligkeiten bei der 45-jährigen Unfallverursacherin fest. Ein Vortest auf Betäubungsmittel verlief positiv auf THC, den Wirkstoff von Cannabis. Ein Notarzt entnahm daraufhin eine Blutprobe.

Die Frau muss sich nun wegen des Verdachts auf Fahrens unter Drogeneinfluss sowie wegen der Verursachung eines Verkehrsunfalls verantworten.

Straßensperrung und Verkehrsbehinderungen

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Dellbrücker Straße im Bereich der Einmündung rund eine Stunde lang vollständig gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen im abendlichen Berufsverkehr führte.

Die Polizei ermittelt nun gegen die 45-Jährige. Ihr drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Zudem wird geprüft, ob die Drogenfahrt als Straftat gewertet wird – in diesem Fall könnte auch der Führerscheinentzug folgen.

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