KoKo ist zurück: Als Neuauflage online erhältlich

KoKo ist zurück: Als Neuauflage online erhältlich

07 Dezember 2025 von Gregor Herzfeld

Ein Stück DDR-Alltag kehrt zurück
Was jahrzehntelang in Ostdeutschland in nahezu jedem Haushalt stand, erlebt nun sein Comeback: KoKo – das traditionsreiche Erfrischungs- und Alltagsduftmittel, das bereits 1938 in Erfurt entwickelt wurde und später Kultstatus in der DDR erlangte. Generationen nutzten es im Alltag, ein Hauch auf die Schläfen oder in den Nacken – und der markante, frische Duft war sofort wiedererkennbar.

Nach der Wende verschwand KoKo langsam aus den Regalen, 2001 schließlich ganz – eine Markenikone drohte im Archiv der Geschichte zu enden. Doch heute, über 80 Jahre nach seiner Erfindung, feiert das Produkt seine Rückkehr.
Und das ist vor allem einem Mann zu verdanken: Frank Samirae, der die historische Marke wiederbelebt, rekonstruiert und modern produziert hat – inklusive der Originalrezeptur, deren charakteristischer Geruch bis heute unverkennbar geblieben ist .

Die Wiedereinführung begann mit einem Zeitungsartikel – und vielen Telefonen, die nicht mehr stillstanden

Nachdem die Thüringer Allgemeine Zeitung über die geplante Rückkehr von KoKo berichtete, folgte etwas, womit niemand direkt gerechnet hatte:
Viele meldeten sich direkt telefonisch oder per E-Mail bei Samirae, erzählten von Erinnerungen an Kindheit, Familie, Werkhalle, Nachtschicht. Einige hatten jahrelang nach Restbeständen gesucht, andere fragten sofort nach Einkaufsmöglichkeiten.

„Nach dem Artikel ging das Telefon nicht mehr aus.
Da wussten wir: Die Zeit ist reif, KoKo muss zurück!“

Daraufhin entschied Samirae zusammen mit seinem Team, in Produktion zu gehen – zunächst in einer ersten limitierten Kleinserie. Das markante Aroma bleibt dabei unverändert original, das Produkt selbst wirkt aber raffinierter, frischer, sauberer komponiert – ein Duft, der Nostalgie und Moderne verbindet.

Neu, hochwertig, zeitgemäß – aber treu zum Original

KoKo bleibt KoKo – doch die Hülle wurde neu gestaltet.
Statt der historischen Glasflasche erscheint die Neuauflage nun in einer hochwertigen Alu-Sprühflasche, handlich, langlebig und perfekt zur feinen Dosierung geeignet.
Das Etikett greift das historische KoKo-Design auf, wirkt aber klarer, zeitgemäßer, feiner akzentuiert – wie eine Brücke zwischen Gestern und Morgen.
KoKo wird aufgetragen, gerochen, erlebt.
Der Duft ist das Erlebnis: frisch, klar, ikonisch.

Ab sofort bestellbar – exklusiv online

Die erste Produktionscharge ist ab sofort erhältlich – direkt online über den offiziellen Hersteller-Shop bei eBay. Versand erfolgt bundesweit.

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Mit Beginn der ersten Produktionsserie erfolgt der offizielle Wiedereintritt in den Markt – jedoch bewusst mit Blick nach vorn statt zurück. KoKo soll kein nostalgisches Nischenprodukt bleiben, sondern sich als zeitgemäßes, urbanes Erfrischungsmittel für den Alltag etablieren. Neue Werbekampagnen, moderne Gestaltung und ein frischer Markenauftritt lösen KoKo sichtbar vom früheren DDR-Bild.

Für 2026 ist geplant, KoKo schrittweise in den stationären Handel zu bringen –in Lifestyle-Shops, ausgewählten Parfümerien, Drogerieketten und Concept Stores. Ziel ist nicht die Erinnerung an Früher, sondern die Positionierung als modernes, charakterstarkes Duftprodukt mit eigenem Markenprofil.

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GL steuert in ein ungewisses Haushaltsjahr 2026

GL steuert in ein ungewisses Haushaltsjahr 2026

07 Dezember 2025 von Gregor Herzfeld

Finanzlage bleibt angespannt

Bergisch Gladbach steht zum Jahresende 2025 vor einem finanziellen Wendepunkt. Der Haushaltsplan für 2026 liegt noch nicht vor, und obwohl das IKVS-System bereits Daten der Vorjahre zeigt, fehlen verbindliche Zahlen für das kommende Jahr.

Haushalt im freien Fall – laute Kritik wegen SPD/Grüner Politik

Klar ist jedoch: Die bisherigen Entwicklungen zeichnen ein Bild wachsender struktureller Defizite und einer Stadt, die sich finanziell immer weiter unter Druck setzt.

Die Aufwendungen liegen jedes Jahr deutlich über den Erträgen. Trotz wachsender Einnahmen steigt die Kostenlast schneller. Das ist der Kern des Haushaltsproblems.

Die bisherigen Haushaltsabschlüsse zeigen deutlich, dass die Ausgaben der Stadt dauerhaft schneller steigen als ihre Einnahmen. 2024 wurde ein Fehlbetrag von rund 50 Millionen Euro verzeichnet, 2025 waren es bereits fast 69 Millionen Euro. Für 2026 wird ein noch höheres Defizit erwartet, sollte der Trend unverändert bleiben. Ohne entschlossene Kurskorrektur drohen langfristig steigende Schulden, erneut wachsende Defizite und perspektivisch Belastungen für Bürger und Gewerbetreibende.

2026 zeigt den Tiefpunkt mit 84 Mio. € Defizit. Ab 2028 leichte Erholung – aber weiterhin klar im Minus. Ohne Kurswechsel bleibt der Haushalt langfristig nicht tragfähg.

Zanders-Areal: Großchance oder Haushaltsrisiko?

Ein besonders umstrittenes Thema ist die Entwicklung des Zanders-Areals – knapp 40 Hektar innerstädtische Fläche, eine der größten Konversionsflächen Deutschlands.
Kritiker bemängeln, dass die Vermarktung der Flächen noch nicht begonnen hat und wichtige Entscheidungen in der Vergangenheit politisch blockiert wurden. Einnahmen aus Grundstücksverkäufen, Gewerbeansiedlungen oder Erbbau könnten den Haushalt spürbar entlasten – stattdessen entstehen laufende Kosten ohne finanzielle Gegenwirkung.

Die Frage, die sich viele Bergisch Gladbacher stellen:
Warum wird eine Fläche mit solchem Potenzial bisher nicht als Einnahmequelle genutzt?

Politische Verantwortung und strategische Weichenstellung

Beobachter verweisen auf Entscheidungen der bisherigen Mehrheiten von SPD und Grünen, die Entwicklungsschritte des Areals zu langsam angegangen zu haben. Aus Sicht der Kritiker wurde damit eine große wirtschaftliche Chance nicht genutzt – mit Auswirkungen bis tief in die städtischen Finanzen.

Sollte sich dieser politische Kurs nicht ändern, warnen Wirtschaftsexperten vor einer absehbaren Konsequenz: Um die wachsenden Haushaltslöcher zu schließen, müsste die Stadt über kurz oder lang auf Steuererhöhungen zurückgreifen – Jahr für Jahr, immer weiter ansteigend.

Die Stadt lebt über ihren finanziellen Verhältnissen. Es fehlen im Basisjahr mehrere Prozentpunkte Stabilität.

Was bedeutet das für 2026?

Solange große Vermögensflächen wie das Zanders-Areal nicht aktiv genutzt werden, bleiben der Stadt nur zwei Reaktionswege:

  1. Einsparungen bei Personal, sozialen Leistungen und freiwilligen Ausgaben
  2. Steuer- und Abgabenerhöhungen zur Gegenfinanzierung

Beide Wege treffen Bürger direkt – der eine durch Leistungskürzungen, der andere durch finanzielle Belastungen.

Bergisch Gladbach steht vor einer Richtungsentscheidung.
Die derzeitige Haushaltslage ist das Ergebnis mehrerer Jahre wachsender Ausgaben, fehlender Einnahmenschöpfung und nicht ausgeschöpfter Entwicklungspotenziale. Das Haushaltsjahr 2026 könnte entweder einen Kurswechsel markieren – oder den Weg in noch tiefer werdende finanzielle Abhängigkeiten.


Ob dieser Umbruch gelingt, hängt nun davon ab, ob die kommunalpolitische Führung bereit ist, Entscheidungen anders zu treffen als bisher. Nur wenn große Flächen wie das Zanders-Gelände aktiv genutzt werden und ein klarer Konsolidierungskurs eingeschlagen wird, kann Bergisch Gladbach wieder finanziell handlungsfähig werden.

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Bürgerpartei GL verteidigt ihre zwei Sitze im Stadtrat

Bürgerpartei GL verteidigt ihre zwei Sitze im Stadtrat

16 September 2025 von Gregor Herzfeld

Bei der Kommunalwahl in Bergisch Gladbach hat die Bürgerpartei GL ihre beiden Sitze im Stadtrat erfolgreich verteidigt. Mit 2,39 Prozent der Stimmen (1.241 Stimmen) bestätigte die unabhängige Wählergemeinschaft ihr Ergebnis von 2020 und bleibt damit gleich stark im Stadtparlament vertreten.

Insgesamt wächst der Stadtrat durch Überhang- und Ausgleichsmandate von 56 auf 72 Sitze. Neben den großen Parteien CDU, SPD und Grünen sind nun auch mehrere kleinere Gruppierungen mit jeweils zwei bis drei Sitzen vertreten – darunter Volt, die Freie Wählergemeinschaft (FWG) und die Bürgerpartei GL (BGL). Das städtische Parlament gilt damit als so stark zersplittert wie nie zuvor, was die Mehrheitsbildung in den kommenden Jahren erschwert.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen wertet die Bürgerpartei GL ihr Ergebnis als Erfolg. „Wir sind zufrieden, dass wir unsere beiden Ratsmandate verteidigen konnten. Angesichts des Aufstiegs der AfD hätte es auch schlechter laufen können, doch unsere robuste Stammwählerschaft steht hinter uns“, erklärt Frank Samirae.

Inhaltlich will die Bürgerpartei in der neuen Wahlperiode vor allem drei Schwerpunkte setzen: die Beseitigung des Kita- und OGS-Platzmangels, die Wiederbelebung der Innenstadt sowie die Live-Übertragung aller Rats- und Ausschusssitzungen im Internet. Darüber hinaus verweist die Partei auf ihr Kurzwahlprogramm mit insgesamt 13 Themenfeldern, das auch online und in Videoform abrufbar ist.

Mit der erneuten Vertretung im Stadtrat sieht sich die Bürgerpartei GL gestärkt, um weiterhin pragmatische, bürgernahe Politik jenseits der etablierten Parteiapparate zu machen – und dabei vor allem die Interessen der Menschen in Bergisch Gladbach in den Mittelpunkt zu stellen.

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SPD verdächtigt AfD-Sympathisantin nach Stinkbomben-Angriff

SPD verdächtigt AfD-Sympathisantin nach Stinkbomben-Angriff

01 September 2025 von Gregor Herzfeld

Der Wahlkampf in Bergisch Gladbach eskaliert: Nach Attacken mit Klebstoff und einer Stinkbombe gegen SPD und Grüne steht jetzt eine Frau im Fokus der Ermittlungen – und sie soll der AfD nahestehen.

Am Samstag wurde hinter dem SPD-Stand ein Behälter mit stechend riechender Flüssigkeit auf den Boden geschleudert. Augenzeugen machten sofort eine Frau aus, die direkt hinter dem Stand stand, als der Angriff passierte. Die Polizei nahm ihre Personalien auf.

Brisant: Nur Minuten später tauchte dieselbe Frau am AfD-Stand auf – und blieb dort auffällig lange. Später beobachtete sie auch den Infostand der Grünen.

Für die SPD ist der Fall klar politisch motiviert. Bürgermeister Frank Stein spricht von einer „völlig neuen Dimension“ politischer Gewalt in der Stadt.

Ob die Verdächtige tatsächlich eine AfD-Sympathisantin ist, müssen die Ermittlungen zeigen. Doch für SPD und Grüne steht fest: Wer so vorgeht, will demokratische Parteien einschüchtern – und spielt mit dem Feuer.

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SPD-Vorsitzender unter Druck: Bürgerpartei GL wirft Waldschmidt „fragwürdiges Demokratieverständnis“ vor

SPD-Vorsitzender unter Druck: Bürgerpartei GL wirft Waldschmidt „fragwürdiges Demokratieverständnis“ vor

14 Juli 2025 von Gregor Herzfeld

Klaus Waldschmidt (SPD) bald als
Politkommisar in Moskau?
Quelle: Fotomontage der Redaktion


In Bergisch Gladbach ist ein politischer Streit entbrannt: Die Bürgerpartei GL erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vorsitzenden der SPD Fraktion, Klaus Waldschmidt. In einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung spricht die Bürgerpartei von einer „unzulässigen Wahlbehinderung“ und wirft Waldschmidt ein Demokratieverständnis vor, das „an Moskau erinnere“.

Konkret wirft Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL, dem SPD-Chef vor, unliebsame Mitbewerber durch fragwürdige Methoden aus dem Rennen drängen zu wollen. „Dieses Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht aller Bürgerinnen und Bürger, die auf faire und demokratische Wahlen vertrauen“, erklärte Samirae.

Die Bürgerpartei GL zieht dabei einen historischen Vergleich: Waldschmidt agiere „wie ein Politkommissar“, ein Begriff, der aus der Zeit der Sowjetunion stammt und politische Aufpasser beschreibt, die Loyalität gegenüber der Partei sicherstellen sollten – notfalls auch mit Druck oder Repression. „Sein Verständnis von Demokratie scheint eher dorthin zu passen“, so Samirae weiter.

Nach Angaben der Bürgerpartei soll selbst die CDU-Fraktion in Bergisch Gladbach das Vorgehen der SPD als „zutiefst undemokratisch“ bezeichnet haben. Details hierzu wolle man nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses am 17. Juli bekannt geben. Dort wird über die Zulassung zur Kommunalwahl entschieden.

Die Bürgerpartei kündigte zudem an, im Anschluss an die Entscheidung des Ausschusses ein Video über ihre sozialen Kanäle zu veröffentlichen, in dem weitere Hintergründe erläutert werden.

Hintergrund:
Der Begriff „Politkommissar“ stammt aus der Sowjetunion und bezeichnete einen politischen Funktionär, der in Armee und Verwaltung die strikte Parteilinie überwachte. Er steht heute sinnbildlich für autoritäre Politikstile ohne Rücksicht auf demokratische Verfahren.

Das vollständige Wahlprogramm der Bürgerpartei GL sowie weiterführende Informationen sind unter buerger-partei.de abrufbar.


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Weihnachtsdienst bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach: Einsatzbereitschaft trifft auf Festtagsstimmung

Weihnachtsdienst bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach: Einsatzbereitschaft trifft auf Festtagsstimmung

24 Dezember 2024 von Gregor Herzfeld

Auch an den Weihnachtsfeiertagen ist die Arbeit der Feuerwehr und Rettungsdienste in Bergisch Gladbach unerlässlich. Während andere in den Genuss der Festtagsruhe kommen, bleiben die Einsatzkräfte auf den Feuer- und Rettungswachen einsatzbereit, um die Sicherheit der Stadt zu gewährleisten. Doch trotz der anspruchsvollen Bereitschaftszeiten sorgt eine besondere Tradition an Heiligabend für eine weihnachtliche Atmosphäre.

Die Besatzung der Feuer- und Rettungswache 2 mit Bürgermeister, Feuerschutzdezernent und Leitung der Feuerwehr

Traditionelles Frühstück mit dem Bürgermeister

Am Morgen des 24. Dezembers besuchten Bürgermeister Frank Stein und Feuerschutzdezernent Thore Eggert, begleitet von der Feuerwehrleitung, die Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet. Dabei brachte der Bürgermeister eine langjährige Tradition mit: ein gemeinsames Frühstück für die Wachabteilungen.

„Ein gemeinsames Frühstück stärkt den Teamgeist und bietet Raum für Austausch – gerade an Heiligabend, wenn die Einsatzkräfte für die Sicherheit unserer Stadt auf ihren Wachen bleiben. Es ist mir ein Anliegen, meinen Dank für ihre unermüdliche Arbeit auch persönlich auszudrücken“, erklärte Stein.

Die herzliche Geste wurde von den Einsatzkräften geschätzt, denn sie bietet einen Moment des Miteinanders, der in ihrem anspruchsvollen Alltag nicht selbstverständlich ist.

Festliches Weihnachtsessen auf der Wache

Am Abend bereiten sich die Wachabteilungen, soweit es der Einsatzbetrieb zulässt, ein festliches Weihnachtsessen vor. Doch die Einsatzkräfte wissen: Eine ungestörte Mahlzeit ist keine Garantie. „Wir hoffen, dass wir das Essen diesmal gemeinsam genießen können. Aber es ist keine Seltenheit, dass das Essen auch zweimal aufgewärmt werden muss“, berichtet Armin Schüller, Wachabteilungsleiter der Feuerwache 2 in Bensberg, mit einem Augenzwinkern.

Weihnachten im Einsatzdienst: Flexibilität als Teil des Berufs

Für die Familien der diensthabenden Feuerwehr- und Rettungskräfte bedeutet Heiligabend oft eine Verschiebung der traditionellen Bescherung auf den ersten Weihnachtstag. „Das gehört einfach dazu, wenn ein Familienmitglied bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst tätig ist“, so Schüller.

Doch nicht nur die hauptamtlichen Einsatzkräfte stehen an den Feiertagen bereit. Der Bürgermeister nutzte seinen Besuch, um auch den ehrenamtlichen Mitgliedern der Feuerwehr Bergisch Gladbach zu danken, die an Heiligabend bei ihren Familien in Bereitschaft sind und bei Bedarf ausrücken.

Ein Weihnachtsgruß an die Bürger

Trotz des anstrengenden Dienstalltags bleibt die Botschaft der Feuerwehr Bergisch Gladbach klar: Die Sicherheit der Bürger steht an erster Stelle – auch an Weihnachten. Gleichzeitig wünschen die Einsatzkräfte allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes, besinnliches und sicheres Weihnachtsfest.

Diese besondere Mischung aus Einsatzbereitschaft und Festtagsstimmung zeigt, dass auch in herausfordernden Berufen Raum für menschliche Verbundenheit und Tradition bleibt.

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Skandal in Bensberg: Stadt Bergisch Gladbach richtet offenbar illegale Fußgängerzone ein!

Skandal in Bensberg: Stadt Bergisch Gladbach richtet offenbar illegale Fußgängerzone ein!

19 November 2024 von Gregor Herzfeld

Ein Sturm der Entrüstung fegt durch Bensberg: Die Stadt Bergisch Gladbach hat im Bereich der Schloßstraße eine Fußgängerzone eingerichtet – offenbar ohne jede rechtliche Grundlage. Gewerbetreibende und Anwohner fühlen sich betrogen, während die Stadtverwaltung bisher hartnäckig schweigt. Unsere Redaktion hat mehrfach versucht, eine Stellungnahme von der Pressestelle der Stadt zu erhalten – bislang vergeblich.

Fußgängerzone ohne Ratsbeschluss?

Die Schloßstraße, einst eine belebte Geschäftsstraße, ist durch die neu aufgestellten Verkehrsschilder faktisch für den normalen Verkehr gesperrt. Einfahrt verboten – so lautete zunächst die Anordnung. Nun wird die Straße als Fußgängerzone ausgewiesen, wobei Lieferverkehr nur zu eng begrenzten Zeiten erlaubt ist: Montag bis Samstag zwischen 6 und 11 Uhr. Besonders brisant: Am Donnerstag wird durch den Wochenmarkt ohnehin jeglicher Lieferverkehr unmöglich gemacht.

55 € für den PKW-Besuch der Schloßstrasse verlangt die Truppe von Ordnungsamtschefin Ute Unrau

Doch ein entscheidendes Detail fehlt: Ein Ratsbeschluss! Nach geltendem Recht, insbesondere § 45 StVO sowie den entsprechenden Landesgesetzen, darf eine Fußgängerzone nicht ohne einen formellen Beschluss des Stadtrates eingerichtet werden. Eine solch gravierende Änderung der Verkehrsführung erfordert nicht nur die Zustimmung der politischen Gremien, sondern auch eine gründliche Abwägung der Interessen aller Betroffenen.

Bußgelder trotz fragwürdiger Rechtslage

Als wäre dies nicht genug, hagelt es Strafzettel für die Gewerbetreibenden der Schloßstraße, die trotz der Beschilderung Waren anliefern oder abholen müssen. Anträge auf Ausnahmegenehmigungen wurden von der Stadt kategorisch abgelehnt. Händler wie Frank Samirae, Inhaber eines Computerfachgeschäfts mit starkem Außendienst, sind fassungslos.

„Wie sollen wir unsere Geschäfte betreiben, wenn wir nicht einmal Waren anliefern können? Die Stadt bestraft uns für den Zugang zu unseren eigenen Läden!“ erklärt ein verärgerter Gewerbetreibender.

Schweigen der Verwaltung

Unsere Redaktion hat die Pressestelle der Stadt Bergisch Gladbach mehrfach um eine Erklärung gebeten:

  • Wann wurde ein Ratsbeschluss zur Einrichtung der Fußgängerzone gefasst?
  • Welche Rechtsgrundlage stützt die aktuelle Beschilderung?
  • Warum werden Ausnahmegenehmigungen kategorisch abgelehnt?

Doch die Verwaltung schweigt. Statt Klarheit herrscht Chaos – ein Zustand, der immer mehr Fragen aufwirft.

Politischer Sprengstoff im Rathaus

Besonders brisant: Frank Samirae, selbst Mitglied des Rates der Stadt Bergisch Gladbach, hat offiziell Akteneinsicht in alle Beschlüsse und Rechtsgutachten zu diesem Vorgang beantragt. Sollte sich herausstellen, dass es keinen Ratsbeschluss gibt, wäre dies ein handfester Skandal – ein Beispiel für undurchsichtige Verwaltungsentscheidungen, die auf Kosten von Bürgern und Geschäftsleuten gehen.

„Die Einrichtung einer Fußgängerzone ist keine Kleinigkeit, sondern eine weitreichende Entscheidung, die den gesamten Stadtteil betrifft. Ohne Ratsbeschluss ist das schlichtweg illegal“, so ein Insider aus dem Rathaus, der anonym bleiben möchte.

Wirtschaftlicher Schaden und Vertrauensverlust

Während die Stadtverwaltung sich in Schweigen hüllt, leiden die Gewerbetreibenden. Kunden bleiben aus, Lieferungen sind kaum möglich, und die Knöllchen werden zum teuren Dauerärgernis.
„Wahrscheinlich wollen die wieder nur die Autofahrer abkassieren“ – schimpft eine Bensbergerin laut die das Ordnungsamt bei der Arbeit beobachtet.
Dieser Vorfall wirft ein düsteres Licht auf die Entscheidungsprozesse in Bergisch Gladbach. Die Bürger und Gewerbetreibenden verdienen klare Antworten: Wer hat diese Fußgängerzone angeordnet, und warum gibt es keinen Beschluss des Rates?

Wir bleiben dran und fordern weiterhin Aufklärung von der Stadtverwaltung. Der Fall der Schloßstraße ist weit mehr als ein Verwaltungsfehler – es ist ein Skandal, der das Vertrauen in die Stadtpolitik nachhaltig erschüttern könnte.

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Implosion des grünen Hypes

Implosion des grünen Hypes

26 September 2024 von Gregor Herzfeld

Der Rückzug von Omid Nouripour und Ricarda Lang vom Vorsitz der Grünen sowie die anstehende Wahl einer neuen Parteispitze haben für große Aufmerksamkeit gesorgt. Während viele diesen Schritt als Chance für einen Neuanfang der Grünen betrachten, wirft er auch ein Schlaglicht auf die internen Herausforderungen der Partei. Besonders im Bundestag und auf kommunaler Ebene, wie im Fall von Maik Außendorf, zeigt sich das Dilemma der Grünen, das durch den Rücktritt der Parteispitze nun verstärkt in den Fokus rückt.

Maik Außendorf, der Grüne Bundestagsabgeordnete aus Nordrhein-Westfalen, steht selbst vor einer ungewissen politischen Zukunft. Bei den Bundestagswahlen 2013, 2017 und 2021 kandidierte er als Direktkandidat im Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis, konnte jedoch nie gegen den CDU-Kandidaten Hermann-Josef Tebroke gewinnen. 2021 erhielt Außendorf lediglich 18 % der Erststimmen, was ihm den Einzug über das Direktmandat verwehrte. Dank eines Listenplatzes auf der Landesliste der Grünen in Nordrhein-Westfalen konnte er jedoch in den Bundestag einziehen. Doch nun, angesichts der Turbulenzen innerhalb der Partei und den bevorstehenden Wahlen, scheint es fraglich, ob Außendorf weiterhin einen Sitz im Bundestag behalten kann. Seine politische Karriere hängt nicht nur von den Wahlergebnissen, sondern auch von der strategischen Neuausrichtung der Grünen ab.

Auf lokaler Ebene hat Außendorf bereits seinen Rückzug angetreten. Seinen Posten im Stadtrat von Bergisch Gladbach übergab er sinngemäß seiner Frau, was für viele Beobachter als eher fragwürdige Entscheidung gilt. Diese Aktion verdeutlicht die Schwäche der Grünen vor Ort: Die Partei in Bergisch Gladbach wirkt genauso ahnungslos und chaotisch wie ihre Vertreter im Bundestag. Entscheidungen wie die Übergabe eines politischen Amtes an eine Familienangehörige werfen Fragen auf, ob die Grünen in der Lage sind, ernsthafte, kompetente Kommunalpolitik zu betreiben.

Diese Unsicherheiten und Skandale ziehen sich bis in die obersten Reihen der Partei. Der Rücktritt der Parteivorsitzenden Nouripour und Lang wird von vielen als notwendiger Schritt gesehen, um die Grünen aus der Krise zu führen. Mona Neubaur, die Wirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen, lobte den Schritt der beiden Vorsitzenden und sprach von einem Zeichen der Verantwortung. Auch Robert Habeck, der Vizekanzler und eine zentrale Figur der Grünen, zeigte sich selbstkritisch und forderte eine offene Debatte über seine mögliche Kanzlerkandidatur.

Trotz der internen Umwälzungen und dem Rücktritt der Parteispitze sehen viele Mitglieder und Beobachter die Krise der Grünen nicht als existenzbedrohend an. Die SPD zeigt sich gelassen und betont, dass dies keine Auswirkungen auf die Zusammenarbeit in der Ampelkoalition haben werde. Andere, wie der CSU-Politiker Alexander Dobrindt, gehen hingegen noch weiter und sprechen von einem kompletten Scheitern der Grünen in der Bundesregierung, das auch die Ampelkoalition ins Wanken bringen könnte.

Die Zukunft der Grünen bleibt also ungewiss. Mit dem Rücktritt ihrer Führung, den Problemen auf kommunaler Ebene und der möglichen politischen Bedeutungslosigkeit von Maik Außendorf stehen die Grünen vor einem entscheidenden Wendepunkt. Ob es ihnen gelingt, mit „neuen Gesichtern“ und „neuer Dynamik“ wieder Boden gutzumachen, wird sich bei den kommenden Wahlen zeigen. Bis dahin bleibt die Partei in einer der größten Krisen ihrer Geschichte.

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Start des Glasfaserausbaus in Refrath und Lustheide für zukunftssicheres Internet

Start des Glasfaserausbaus in Refrath und Lustheide für zukunftssicheres Internet

25 April 2024 von Gregor Herzfeld

Im dritten Quartal 2024 beginnt ein zukunftsweisendes Projekt im Bereich der digitalen Infrastruktur: Die Deutsche Giganetz GmbH wird den Ausbau der Glasfasernetze in Bergisch Gladbachs größtem Stadtteil Refrath sowie in der angrenzenden Lustheide starten. Dieses Vorhaben verspricht den Anwohnern einen erheblichen Zugewinn an Internetgeschwindigkeit und -qualität.

Hintergrund des Glasfaserausbaus Der Bedarf an schnelleren Internetverbindungen steigt stetig, insbesondere in dicht besiedelten und wirtschaftlich aktiven Regionen wie Refrath und Lustheide. Glasfaserkabel bieten hierbei deutliche Vorteile gegenüber traditionellen Kupferkabeln. Sie sind nicht nur leistungsfähiger in Bezug auf die Datenübertragungsgeschwindigkeit, sondern auch weniger anfällig für Störungen und bieten eine höhere Energieeffizienz. Im Vergleich zu herkömmlichen Technologien ermöglichen Glasfaserkabel fast unbegrenzte Bandbreiten und eine signifikant verbesserte Latenz, was für Anwendungen wie das Streamen von Hochauflösungs-Videos, Home-Office, Telemedizin oder Cloud-Computing essentiell ist.

Aktueller Stand des Projekts Laut Angaben der Deutschen Giganetz steht der Projektstart unmittelbar bevor, da nur noch eine Hand voll Bestellungen von Glasfaseranschlüssen zu den Haushalten fehlen. Diese Verträge sind entscheidend, da sie die wirtschaftliche Durchführbarkeit des Projekts sicherstellen.

Lokale Unterstützung und Kundenservice Um den Bürgerinnen und Bürgern näher zu kommen und Fragen rund um den Glasfaserausbau zu klären, bietet der Technikpartner EDV-Samirae Beratungen an. Interessierte können diese Beratungsangebote von Montag bis Samstag zwischen 9 Uhr und 21 Uhr am Holunderweg 9 in Anspruch nehmen. Darüber hinaus wird das Serviceangebot mit der Eröffnung eines neuen EDV-Shops in der Schloßstraße 33 in Bensberg im Sommer dieses Jahres erweitert.

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Fahrzeugaufbruch im Parkhaus: Zeuge stört Täter bei Tat

Fahrzeugaufbruch im Parkhaus: Zeuge stört Täter bei Tat

22 März 2023 von Gregor Herzfeld

Am vergangenen Sonntagabend ereignete sich ein Fahrzeugaufbruch in einem Parkhaus am Konrad-Adenauer-Platz. Gegen 17:30 Uhr schlug ein bislang unbekannter Täter die Scheibe eines Renault ein. Doch der Dieb hatte nicht mit der Aufmerksamkeit eines Zeugen gerechnet, der die Tat beobachtete und den Täter störte, sodass dieser flüchtete.

Der Zeuge gab an, gegen 17:30 Uhr einen lauten Knall gehört zu haben und dem Geräusch nachgegangen zu sein. Dabei erkannte er einen Mann in dunkler Kleidung, der gebückt an einem Fahrzeug hantierte. Als der Zeuge den Mann ansprach, flüchtete dieser über einen Treppenaufgang aus dem Parkhaus. Der Zeuge stellte daraufhin fest, dass die Scheibe des Fahrzeugs eingeschlagen war.

Die Polizei konnte den Fahrer des Renault umgehend ausfindig machen, der an Ort und Stelle erschien. Dabei stellte sich heraus, dass offenbar nichts aus dem Fahrzeug entwendet wurde. Der Täter konnte durch den Zeugen als dunkel gekleideter Mann mit einer Körpergröße von 170 bis 180 cm beschrieben werden. Er trug zudem eine Kappe.

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet nun um Hinweise von Zeugen, die etwas Auffälliges im Umfeld des Parkhauses beobachtet haben. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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