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Sivas-Massaker: Demonstration auf dem Konrad Adenauer Platz

02 Juli 2014 von Darian Lambert

Gedenken an den Brandanschlag von Sivas

Jährlich finden am 2. Juli Gedenkfeiern für die 35 Opfer des Brandanschlags von Sivas im Jahr 1993 statt. In Bergisch Gladbach nahmen 150-200 Personen daran teil. Inzwischen führte der Brandanschlag auch zur Annäherung zwischen Sunniten und Aleviten und zur gemeinsamen Solidarität, solche tragischen Ereignisse in Zukunft abzuwenden. Doch was geschah am 2. Juli 1993?

Bei einem alevitischen Kulturfestival zu Ehren des Dichters Pir Sultan Abdal im Sommer 1993 in Sivas erklärte der türkische Schriftsteller Aziz Nesin öffentlich, er halte einen Großteil der türkischen Bevölkerung für „feige und dumm,“ da sie nicht den Mut hätten, für die Demokratie einzutreten. Dies und die Übersetzung und teilweise Veröffentlichung des für Muslime ketzerischen Romans „Die satanischen Verse“ von Salman Rushdie führte dazu, dass sich vor allem konservative sunnitische Kreise provoziert fühlten.

Am 2. Juli versammelte sich eine aufgebrachte Menschenmasse nach dem Freitagsgebet vor dem Madimak-Hotel, in dem Aziz Nesin und weitere alevitische Musiker, Schriftsteller, Dichter und Verleger logierten. Mitten aus der wütenden Menschenmenge wurden schließlich Brandsätze gegen das Hotel geworfen. Da das Hotel aus Holz gebaut war, breitete sich das Feuer schnell aus. Dabei verbrannten 37 Menschen. Der Autor Aziz Nesin überlebte leicht verletzt. Wegen der wütenden Menschenmenge draußen vor dem Hotel konnten die Bewohner des Hotels nicht ins Freie, bis sie schließlich vom Feuer eingeschlossen waren. Obwohl Polizei und Feuerwehr frühzeitig alarmiert waren, griffen sie erst nach acht Stunden ein. Das Staatsicherheitsgericht in Ankara kam zu dem Urteil, dass die Menge die Feuerwehr bei den Rettungsarbeiten behinderte. Andererseits belegen Zeugenaussagen sowie Videoaufnahmen, wie vereinzelte Polizisten der Menge halfen und eine anrückende Armeeeinheit sich wieder zurückzog.

Die Aleviten nennen diesen Anschlag das ‚Sivas-Massaker‘, wobei aus ihrer Sicht der Brandanschlag ihnen gegolten hatte, und fühlen sich seither vom Staat im Stich gelassen.

Keine Strafe für die Täter?

Die türkische Regierung verwendet bis dato nicht den Begriff „Massaker“, sondern spricht von einem „traurigen Vorfall“. Immer noch sind zahlreiche Verurteilte auf der Flucht, wobei sich viele in Deutschland aufhalten. Nicht bei allen scheint ein internationaler Haftbefehl weitergeleitet worden zu sein. Der türkische Staat weist diese Vorwürfe allerdings zurück.

 

 

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400 Liter Kraftstoff aus LKW-Tank in Refrath gestohlen

02 Juli 2014 von Darian Lambert

Ein Lkw-Fahrer hatte seine Sattelzugmaschine samt Auflieger am 30.06.2014 gegen 22.30 Uhr ordnungsgemäß und voll getankt auf einem Parkstreifen am Rather Weg abgestellt. Als er gestern Morgen (01.07.2014) gegen 06.45 Uhr wieder losfahren wollte, war sein Tank leer. Am Tankeinfüllstutzen stellte er fest, dass dieser geöffnet worden war. Am Boden waren ausgelaufene Kraftstoffspuren zu sehen. Diebe hatten das Schloss aufgebrochen und rund 400 Liter Kraftstoff abgezapft.

Die Kreispolizei RheinBerg bittet Zeugen, die in der Nacht etwas beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 02202-2050 zu melden.

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Bürgermeister spottet über Bürgerfragen

02 Juli 2014 von Darian Lambert

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Frank Samirae, Martin Panzer, Marcel Hartmann von der Bürgerpartei GL.

Mit den Worten: „Wir wurden hier lange genug nur verwaltet. Die Stadt wird de facto nicht weiterentwickelt.“ hat sich gestern in der zweiten öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Abgeordnete der Bürgerpartei GL, Frank Samirae, für die Bürger in die Bresche geworfen.

Bürgermeister Lutz Urbach, reagierte allerdings sehr ungehalten auf die unangenehmen und umfangreich gestellten Fragen. Zunächst versuchte der Verwaltungschef die Bürgerfragen ins Lächerliche zu ziehen – was allerdings misslang. Mit Verweis auf eines der WM–Fußballspiele konnte er sich selbst in die „Verlängerung“ retten und versicherte die Antworten in einem „hübschen Paket“ an die lästigen Fragesteller zu versenden. Das Argument mit dem Fußball fand sogar im Rat rege Zustimmung. Einen Termin nannte Urbach nicht.

„Leider wundert mich diese bürgerfremde Strategie des Bürgermeisters und Rats nicht wirklich.“ – kommentiert Dennis S., ein interessierter Bergisch Gladbacher Bürger per E-Mail. Er schlussfolgert: „Es wird halt den Vorbildern aus der grossen Politik gefolgt, die sich lieber um die Wahrheit drückt als ihr ins Auge zu sehen.“

Ganze 50 Anfragen hatte die Bürgerpartei aus Bürgerfragen und ihrem Wahlprogramm an die Verwaltung gerichtet. Eine Menge von Problemthemen wie die katastrophale Kindergartenplatz-Versorgung, der Zustand unserer Schulen und die in vielen Ortsteilen mangelnde Breitband-Internetversorgung beschäftigen die Bürger. Auch viele Einzelthemen wie das marode Schwimmbad Mohnweg und der nicht reparierte Basketball-Platz an den Otto-Hahn-Schulen werden seit Jahren von der Stadt vor sich hergeschoben.

 

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Bürgerpartei GL fordert mehr Breitband für Bergisch Gladbach

01 Juli 2014 von Darian Lambert

breitband-meetingDie Anbindung an eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist für das gesamte Stadtgebiet von Bergisch Gladbach mehr denn je ein entscheidender Standortfaktor.

„Aus unserer Sicht ist die Verfügbarkeit von entsprechend schnellen Datenleitungen für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt von existenzieller Bedeutung, sagt Frank Samirae der Mandatsträger der Bürgerpartei GL im Stadtrat und weiter: „In einigen Ortsteilen existiert jedoch nach wie vor keine oder aber nur eine sehr unzureichende Versorgung mit Breitbandtechnologie. In den Gebieten, in denen diese Technologie nicht vorhanden ist, entstehen der lokalen Wirtschaft erhebliche Wettbewerbsnachteile. Dies trifft vor allem mittelständischen Unternehmen und den Dienstleistungssektor. Sie bilden das Rückgrat der Bergisch Gladbacher Wirtschaft bilden. Auch das Privatleben der Menschen erfährt Einschränkungen, wenn Ihnen keine adäquate Anbindung an das Internet zur Verfügung steht. Das Internet hat sich zu einem elementaren Bestandteil des Alltagslebens der Bürgerinnen und Bürger entwickelt. Die Nutzung von Videoportalen, sozialen Netzwerken und anderen Angeboten ist ohne eine leistungsfähige Datenleitung kaum möglich.“

Vor diesem Hintergrund hat Frank Samirae (BGL) nunmehr beantragt, das Thema „Internetversorgung des Stadtgebiets“ auf die Tagesordnung der heutige Ratssitzung am 01.07.2014 zu setzen – zunächst als Anfrage. Zum Einen soll die schlechte Versorgungssituation öffentlich gemacht werden, zum Anderen muss sich die Verwaltung die Frage gefallen lassen, warum die Studien zur Internetversorgung nicht im Internet interessierten Bürgern und Unternehmern vollständig vorgehalten werden.

Anlass hierfür das Begehren der Bürgerinitiative Breitband Internet für Hand der Gebrüder Overath und zahlreiche Beschwerden von Bürgern aus dem Stadtteil Nußbaum. Dort leiden die Bürger im Extremfall unter Datenleitungen mit einer Geschwindigkeit von 0,75 Mbit. Die Bürgerinitiative hat sich demnach bereits in Eigeninitiative mit Ingenieurbüros in Verbindung gesetzt und in Erfahrung gebracht, dass ein Ausbau technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll wäre. In Nussbaum arbeiten Gladbacher Bürger sogar an einer Antennenlösung um per LTE Funkleitung aus der Misere zu entrinnen. „Manchmal bekomme ich hier einen Rappel. Ich kann nichtmal meine E-Mails richtig ablesen.“ schimpft eine Anwohnerin aus Nussbaum.

Die Bürgerpartei GL unterstützt die Eigeninitiative der Bürger und der Bürgerinitiativen um eine schnellere Internetverbindung und bittet die Verwaltung um Stellungnahme zu den Fragen:

Wie viele Haushalte gibt es in Bergisch Gladbach?
Wie viele Haushalte in Bergisch-Gladbach weisen reale Versorgung von 2 MBit/Sekunde oder mehr auf?
Wie viele Haushalte liegen unterhalb einer Versorgung von 2 MBit/s oder einer Versorgung von unter 1 MBit/s auf? Welche Studien gibt es hierzu?
Warum werden diese Studien nicht im Internet interessierten Bürgern und Unternehmern vollständig vorgehalten?

In der Folge will Frank Samirae prüfen lassen wie die Eigeninitiativen von Bürgern und Gewerbetreibenden durch mögliche Fördermaßnahmen und Hilfestellungen seitens der Stadt Bergisch Gladbach unterstützt werden können.

Die Anfrage im Wortlaut:
http://buergerpartei.gl/anfrage-zur-internetversorgung-des-stadtgebiets/

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Unerwartete Einigung bei Diäten-Anpassung

01 Juli 2014 von B. J.

Joachim Gauck in der Frankfurter Paulskirche wikimedia Dontworry

Joachim Gauck  (Dontworry wikimedia)

Beim Streit über das Diäten-Gesetz konnten sich jetzt der Bundestag und Bundespräsident Gauck überraschend schnell einigen. Die Koppelung der Diätenerhöhung an die Lohnentwicklung wurde fallen gelassen, stattdessen soll sich die Erhöhung der Nominallöhne künftig an der Entwicklung der Abgeordnetenentschädigung orientieren. Mehr lesen

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Tag der Pferdezucht – junge Fohlen kennenlernen und bestaunen

01 Juli 2014 von Darian Lambert

Am Freitag, dem 11. Juli, laden der Kreispferdezuchtverein des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Rheinische Pferdestammbuch e.V. zum diesjährigen Tag der Pferdezucht auf die Reitanlage nach Bergisch Gladbach-Paffrath, Kempener Straße 93, ein.

Dort findet die jährliche Stuteneintragung statt. Junge Stuten, mit denen gezüchtet werden soll, werden hier der Bewertungskommission zur Beurteilung und Eintragung in das Zuchtbuch vorgestellt. Gleichzeitig werden die im Frühjahr geborenen Fohlen aller gezüchteten Pferde im Gebiet des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Stadt Leverkusen präsentiert und im Körperbau sowie der Bewegung beurteilt. Für jede Pferderasse werden Siegerstuten und Siegerfohlen ausgezeichnet.

Der Katalog der Veranstaltung bietet Fachleuten und eventuellen Kaufinteressenten die Möglichkeit, sich vorab über die ausgestellten Pferde und ihre Abstammung zu informieren. Durch die Vielfalt der Rassen und die Erklärungen zu den Beurteilungen der Pferde ergeben sich nicht nur für die Experten, sondern auch für alle Besucher interessante Eindrücke.

Ab 14 Uhr finden Stuteneintragung und Fohlenschau für die Rassen Welsh, Reitpony, Isländer, Fjord und Haflinger statt, von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr für die Warmblüter. 
Insgesamt werden circa 70 Pferde vorgestellt. Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen bei der Züchterzentrale des Rheinisch-Bergischen Kreises, 
Tel: 02202/13-6794.

Tag-der-Pferdezucht

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Haltestelle Kippekausen: Trio raubt Mann aus

30 Juni 2014 von Darian Lambert

Ein 22-Jähriger war Samstagnacht (28.06.2014) gegen 02.15 mit der Straßenbahn von Köln nach Bergisch Gladbach gefahren. An der Haltestelle Kippekausen stieg er aus und ging zu Fuß in Richtung der Straße „An der Wallburg“. Nach etwa 150 Metern bemerkte er drei Personen hinter sich. Einer überholte ihn plötzlich an der Kreuzung Kippekausen/Burgplatz/An der Wallburg und hielt ihn an. Er stieß den Gladbacher gegen die Schulter, drehte ihn zur Seite und zog ihm dann die Geldbörse aus der Tasche. Anschließend flüchtete der Täter zusammen mit den beiden anderen in Richtung Haltestelle Kippekausen. Später konnte der Geschädigte seine Geldbörse in Tatortnähe wieder auffinden. Jedoch fehlte der Personalausweis, die EC-Karte und das Bargeld. Er verständigte die Polizei. Doch da waren die Täter schon erfolgreich geflüchtet. Beschrieben werden kann nur der Haupttäter: Er war ca. 18 bis 20 Jahre alt, ca. 1,80 m groß bei schmächtiger Statur. Er hatte schwarze dunkle Locken und war vermutlich Nordafrikaner. Er trug eine graue Kapuzenjacke mit blauer Aufschrift.

Weitere Hinweise nimmt die Kreispolizei RheinBerg unter der Telefonnummer 02202-2050 entgegen.

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„Klänge der Stadt“ – Hauskonzerte bei privaten Gastgebern

26 Juni 2014 von Darian Lambert

Das Max-Bruch-Festival des Jahres 2013 hat viele Kulturinteressierte in Bergisch Gladbach und Umgebung begeistert; die Reihe hochklassiger Konzertereignisse wurde ergänzt und bereichert durch Musikevents in den Räumen privater Gastgeber. Diese Idee will Initiatorin Ingrid Schaeffer-Rahtgens gemeinsam mit Ratsfrau Ingrid Koshofer weiter fortleben lassen und hat die Veranstaltungsreihe „Klänge der Stadt“ konzipiert, unter dem Dach des Vereins Wir für Bergisch Gladbach e.V. Unterstützt wird das Projekt außerdem durch den Musik- und Kulturfestival GL e.V., der im letzten Jahr das Max-Bruch-Festival organisierte.

Das Konzept ist so einfach wie überzeugend: Nicht in großen Konzertsälen oder an den bekannten öffentlichen Stellen sollen allgemein zugängliche Musikaufführungen stattfinden, sondern privat oder gar privatissime: Vorstellbar als Spielstätten sind Wohnzimmer, Konferenzräume, Fabrikhallen, Betriebskantinen, Kunstgalerien, Empfangsbereiche von Unternehmen, Gastronomiebetriebe, Kirchen, Senioreneinrichtungen und und und . . .
Wer sich als Gastgeber engagiert, stellt die Räumlichkeiten bereit und bezahlt auch die Interpreten. Die Auswahl der Künstler und des Programms kann selbst vorgenommen werden, Ingrid Schaeffer-Rahtgens ist aber auch mit ihrer Erfahrung gern behilflich. Zum Konzept gehört es, dass kein Eintritt erhoben, dafür aber eine „Austritt“-Spende erwartet wird, die bei Verlassen des Konzerts entrichtet werden soll. Dadurch erhalten die Gastgeber einen gewissen finanziellen Ausgleich. Ingrid Schaeffer-Rahtgens ist von der Idee überzeugt: „Die Hauskonzerte waren schon im letzten Jahr der Renner, die Nachfrage weitaus höher als das Angebot. Es wäre eine Schande, bei dem Potential, das in Bergisch Gladbach vorhanden ist, nicht weiterzumachen.“

Bereits zwei Gastgeber haben sich gefunden, die ersten beiden Konzerte stehen fest: Am Mittwoch, dem 2. Juli ist der Rittersaal der Katholischen Grundschule Frankenforst an der Taubenstraße Ort des Geschehens. Pianistin Iris von Zahn entführt die Zuhörer in ihre „Klangwelten“, mit Werken von Schumann, Ravel, Debussy, Haydn und Messiaen. Hausherr der zugegebenermaßen nicht so ganz „privaten“ Räumlichkeit, dem Rittersaal der ehemaligen belgischen Schule, ist Schulleiter Hans-Georg Jaspers. Am Samstag, dem 19. Juli, findet dann ein echtes Wohnzimmerkonzert statt, und zwar bei Dr. Mahnaz Gürtler am Höhenweg in der Stadtmitte. Hier tritt das „Trio Panta Rhei“ auf: drei Musikerinnen, die den „Spirit of the Dance“ beschwören, mit Werken von Piazzolla, Gershwin, Weill und anderen. Anschließend sind die Zuhörer zum Sommerfest und zur Skulpturenausstellung des AdK eingeladen. Bei dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, am sinnvollsten über E-Mail an klaenge@wir-fuer-gl.de, da die Sitzmöglichkeiten begrenzt sind.

Auch eine dritte Veranstaltung steht schon fest – diesmal unter freiem Himmel und alten Linden. Der Termin: Sonntag, 31. August, 11 Uhr. Auf dem Programm: Jazz mit Picknick im Park. Gastgeberin ist Amelie Boskamp mit ihrer Blickwinkel-Stiftung, die Adresse ihr Reitstall, der ganz knapp schon auf Kölner Gebiet liegt, nämlich am Bucheckernweg 11 im Stadtteil Brück. Trotzdem ist die Affinität zur Bergischen Kreisstadt auch geografisch begründet, so Boskamp: „Die Hofeinfahrt gehört noch zu Bergisch Gladbach, erst dann kommt das Ortsschild.“ Für die musikalischen Akzente sorgt der bekannte Schlagzeuger Klaus Mages mit seinem Houdini-Trio, die Verpflegung und die Picknickdecke bringt jeder selbst mit.. Und in der Pause tanzen zwei Pferde „Pas de deux“.

Weiter geht es im Herbst mit mehreren Konzerten, für die Ingrid Schaeffer-Rahtgens bereits ihre Fühler ausgestreckt hat. Soviel verrät sie schon: „Die Belkaw ist dabei, weil sie in diesem Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum feiert. Auch auf dem Igeler Hof der Familie Zanders und in der Burg Zweiffel sind Veranstaltungen geplant.“

Beim Verein „Wir für Bergisch Gladbach“ ist der Zuwachs höchst willkommen. Vorstand Bettina Wisniewski freut sich über die Zusammenarbeit: „Das Interesse der Initiatorinnen, mit diesem Format unter unser Dach zu schlüpfen, zeigt, dass der Verein in der Bevölkerung angekommen ist. Ich wünsche mir noch viele solcher Projekte; damit wird unsere Stadt bunt und attraktiv, und das ist genau das, was wir wollen.“

Das Programm der Reihe „Klänge der Stadt“ wird veröffentlicht auf den Internet-Seiten von „Wir für Bergisch Gladbach“. In den städtischen Gebäuden liegen auch Faltblätter aus, die mit Einlegeblättern für die jeweils aktuellen Veranstaltungen werben.

Weitere Informationen: www.wir-fuer-gl.de
Anmeldungen für Konzerte:
klaenge@wir-fuer-gl.de

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Pianistin Iris von Zahn

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Mit dem Bauwagen Bergisch Gladbach erleben

25 Juni 2014 von Darian Lambert

Traditionelle Sommerferienaktion wird von vielen Kooperationspartnern unterstützt

Bald ist es wieder soweit. Wie bereits seit mehreren Jahren organisiert der 1. Pfarrbezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach auch in diesem Sommer ein Ferienprogramm für Kinder von 6 bis 14 Jahren.

Unter Federführung des „Sozialen Netzwerkes Stadtmitte“ steht ab Montag, 07.07.2014, der bekannte Bauwagen an unterschiedlichen Standorten in Bergisch Gladbach und lädt die daheimgebliebenen Kinder zum Spielen und Spaßhaben ein.

Am Dienstag (24.06.2014) informierten Mit-Organisator Szymon Bartoszewicz sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner über das diesjährige Projekt. Gemeinsam kann ein umfangreiches Angebot für die Kinder und Jugendlichen in der Stadt zur Verfügung gestellt werden.

„Das erweiterte Konzept des letzten Jahres hat sich bewährt und wird in diesem Jahr fortgeführt“, erklärte der Projektleiter des „Sozialen Netzwerks Stadtmitte“. Unter Beteiligung vieler Kooperationspartner und durch die erneute Unterstützung der „Bürgerstiftung Bergisch Gladbach“ kann das Projekt auch dieses Jahr in den ersten vier Sommerferienwochen durchgeführt werden.

Von Montag bis Freitag ist der Bauwagen immer von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Neben vielen Spielen, die durch den Spieleverleih Bergisch Gladbach zur Verfügung gestellt werden, beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diesmal mit der „Papierstadt“ und werden unter anderem selber Papier schöpfen und kleine Kunstwerke herstellen.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Neben den obligatorischen Obst- und Gemüsesnacks wird ein warmes Mittagessen angeboten. Bereits in den vergangenen Jahren ist nämlich aufgefallen, dass viele Kinder schon hungrig zur Bauwagenaktion erschienen.

Das gesamte Sommerferienprogramm (auch das Essen) ist für die Kinder kostenfrei.

Die genauen Termine und Standorte des Bauwagenprojektes sind:
07.07. – 11.07.2014        Gronau/Heidkamp, Richard-Zanders-Straße, Höhe Hausnr. 90
14.07. – 18.07.2014         Stadtmitte, Forumpark, Bergisch Gladbach
21.07. – 25.07.2014         Heidkamp, Grünfläche FIM, Lehrbacher Weg 4
28.07. – 01.08.2014        Herkenrath, Schulhof GGS Herkenrath, St. Antonius-Str. 22

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die Ausweitung des Bauwagenprojektes über die Sommerferien hinaus. Denn nach den Ferien steht der Bauwagen wieder in der Jakobstraße, an der Flüchtlingsunterkunft. Hier werden an zwei Tagen in der Woche die Türen geöffnet und die dort lebenden Kinder spielerisch betreut. Darüber hinaus werden eine Hausaufgabenhilfe und Sprachförderung (nicht nur für die Kinder) angeboten.

Kooperationspartner: Soziales Netzwerk Stadtmitte, Amt für Jugend und Soziales Bergisch Gladbach, Bürgerstiftung Bergisch Gladbach, Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach, Q1 Jugend- Kulturzentrum, Q1stein Kinder- und Jugendakademie, Fachdienst für Integration und Migration für den Rheinisch Bergischen Kreis, Rheinisch-Bergische-Siedlungsgesellschaft.

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Vorne von links: Udo Tillmann (Stadt Bergisch Gladbach), Szymon Bartoszewicz (Soziales Netzwerk Stadtmitte), Nathalie Lesnik (Q1stein Kinder- und Jugendakademie), Nicole Mrziglod (Mehrgenerationenhaus), Yvonne Rau (RBS), Manfred Lorenz und Raphael Franken (beide Bürgerstiftung)
Hinten im Bauwagen von links: Conny Uphoff (Q1) und Martina Beckemeier (RBS)

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Blitzer lauert in der Auen

25 Juni 2014 von Darian Lambert

Aufrüstung am Straßenrand

Man muss heute schon zweimal hinsehen um sie zu erkennen: Die mobile Radarfalle hat sich in Refrath positioniert. Der Messwagen hat sich mit seiner Lichtschranke in der Straße „Im Feld“ postiert umd den Verkehr auf der Straße „In den Auen“ zu überwachen. Hier gilt Tempo 30, gegenüber befindet sich nicht nur Blitz und Kamera, sondern auch ein Kindergarten. Bei sonnigem Wetter und 17 Grad werden die Bilder ganz besonders gut.

Bitte fahren Sie vorsichtig und immer angemessen.

 

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