Am Dienstagnachmittag (24.06.2014) kam es gegen 17.40 Uhr zu einer kuriosen Schlägerei zwischen zwei Bergisch Gladbachern. Die beiden alkoholisierten Männer (43 und 47) gerieten im Bereich der Stationsstraße in Streit, nachdem der 47-Jährige den etwas jüngeren Mann um ein Bier gebeten hatte, was dieser allerdings ablehnte. In Reaktion hierauf schlug der 47-Jährige nicht nur mit seiner Faust zu, sondern zog aus einem Gebüsch eine Rattenfalle und hieb dem 43-Jährigen damit mehrfach gegen den Kopf. Als das Opfer sich wehrte, gingen beide blutverschmiert zu Boden. Eine sofortige Behandlung war aber nicht erforderlich. Die Kreispolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Eigentlich sollte es gestern ein ruhiger Feiertag werden, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Vor wenigen Stunden stellte die Feuerwehr einen verdächtig miauenden Karton sicher. Er war voller junger Katzen! Jemand hatte die vier Kleinen am hellerlichten Tag ausgesetzt. Glücklicherweise wurden der Karton noch gerade rechtzeitig von Passanten gefunden. Die Tiere sind alle unversehrt und haben einen gesegneten Appetit.
Interessenten können sich an das Tierheim Dellbrück wenden
Noch bis Sonntag Abend den 22 Juni ist „Kermes“ an der Moschee am Refrather Weg jeweils von 10 bis 21 Uhr. Mit der ähnlich klingenden deutschen „Kirmes“ hat das aber nicht viel zu tun. „Unsere Kermes kann man eher mit einem Tag der offenen Tür vergleichen“, erklärt Mitorganisator Saim Basic.
Wahre Köstlichkeiten hat das Buffet zu bieten. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und Spielangebote. Die türkische Gemeinde hofft nun auf zahlreiche Besucher.Berührungsängste gegenüber der anderen Religion muss niemand haben. „Jeder Mensch soll seine Religion frei von Herzen wählen“, meint Stadtrat Frank Samirae. Zusammen mit interessierten Gladbacher Bürgern und weiteren Stadtverordneten aus dem Integrationsrat wirbt er für das Kermes – Fest.
„Ich liebe dieses frisch gegrillte, würzige Essen.“ – schwärmt Samirae.
Vom 11. Juni bis zum 18. Juni 2014 besuchen zwölf Schülerinnen und Schüler der St. Georg School aus Malaga (Spanien) auf Einladung des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) unsere Stadt Bergisch Gladbach.
Am Montag, den 16. Juni empfing der stellvertretende Bürgermeister Josef Willnecker neben der zwölfköpfigen spanischen Gruppe auch die gastgebenden 13 Schülerinnen und Schülern des DBG im Großen Ratssaal des Rathauses Bergisch Gladbach.
Der Austausch findet zum dritten Mal statt und ist durch die gemeinsame persönliche Initiative der beiden Lehrerinnen Tanja Doering vom DBG und Christine Rosa-Wollstädter von der spanischen Gastschule zustande gekommen.
Im Mittelpunkt dieses Schüleraustauschs stehen der Unterrichtsbesuch am DBG und das alltägliche Leben in den Gastfamilien. Des weiteren stehen auf dem Besuchsprogramm der Besuch des Hochseilgartens K 1 in Odenthal, Besuch der Altstadt Bonn mit Haus der Geschichte, Wanderung zum Alten Freibad in Herrenstrunden und einer Stadtführung in Köln mit Rheinschifffahrt und Brauhausbesuch.
Seit mehr als 50 Jahren kam der Bürgermeister in Overath von der CDU, denn seit 1961 wird Overath von einem Christdemokraten regiert. Am heutigen Sonntag kam es zu einer kleinen Sensation im Rheinisch-Bergischen Kreis. Der 54-Jährige SPD Mann Jörg Weigt erhielt 66,97 % Prozent der Stimmen, der Amtsinhaber Andreas Heider (CDU) kam nur auf 33,03 Prozent. Den Wahlerfolg kann man der breiten Unterstützung für Weigt durch BfO (Bürger für Overath) und Grünen erklären. Im ersten Wahlgang erreichten beide Kandidaten ca. 42 % und Wolfgang Krämer von der BfO übrraschte mit einem starken Ergebnis von ca. 15 %. Im zweiten Wahlgang verlor Amtsinhabner Heider also einen Teil der eigenen Wählerstimmen an Weigt, welcher auch die Stimmen der BfO Unterstützer zu einem hervorragenden Ergebnis summieren konnte. Für die Politik in Overath könnte dies einen Neuanfang bedeuten.
Es war am Donnerstagabend, als eine Gladbacherin in der Stadtmitte unterwegs war. Eine 48-jährige Kölnerin musste dort gegen 17.40 Uhr anhalten. Auch ein hinter ihr fahrender 49-jähriger Kürtener stoppte rechtzeitig, weil ein Autofahrer vor ihnen nach links in Richtung einer Tankstelle einbiegen wollte und wegen Gegenverkehrs warten musste. Die 54-jährige Gladbacherin abgelenkt durch ein Telefonat mit dem Handy. Sie sah deswegen die stehenden Autos erst einen Moment zu spät. Sie fuhr mit ihrem Kleinwagen auf das Auto der 48-Jährigen Kölnerin leicht auf. Es entstand hoher Gesamtschaden von ca. Höhe von 1500 Euro.
Die Gladbacherin gab an, dass sie das Handy in der Hand hatte und deshalb abgelenkt war.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals darauf hin, dass das Benutzen eines Mobil- oder Autotelefons als Kraftfahrzeugführer ein Bußgeld von 60 Euro, sowie einen Punkt in Flensburg nach sich zieht.
Am Samstag Abend wurde eine junge Frau in der Nähe des Konrad Adenauer Platzes vom Pech verfolgt. Die Frau stürzte plötzlich und zog sich eine Platzwunde am Kopf und Verletzungen an der Hand zu. Sie wurde Helfern noch an der Unfallstelle erstversorgt und kam dann ins Krankenhaus.
Porz. Im Hochhaus an der Konrad Adenauer Straße Nr. 23 in Porz hat es in der Nacht zum Freitag gebrannt. Gegen 23:13 Uhr wurde Feuer über mehrere Etagen des mit über 300 Menschen bewohnten Hochhauses gemeldet. Die Feuerwehr stellte vor Ort fest, dass es in einer Wohnung im 12ten Stockwerk, welche eigentlich unbewohnt war, brannte. Die Flammen und der Rauch drohten auf das 13te Stockwerk überzugreifen. Das Hochhaus wurde komplett geräumt. Die Einsatzkräfte konnten den Brand mit größter körperlicher Anstregung unter Kontrolle bingen. Dabei kollabierten drei Feuerwehrleute. Fünf Bewohner des Hochhauses erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.
Gegen 1:30 Uhr wurden die ersten Bewohner wieder zurück in das Hochhaus gelassen. Dies regelte die Polizei und rief die auf dem Parkplatz stehenden Menschen Stockwerk für Stockwerk auf.
Aktivisten haben über Nacht den Driescher Kreisel zur WM Fanmeile umgestaltet. Die Stadtverwaltung drückt hierbei ausnahmsweise beide Augen zu. Zwar sei die Aktion nicht ganz in Ordnung, werde aber geduldet. Wenn es allerdings Nachahmer geben sollten, dann müsste für die Nutzung von öffentlichen Flächen ein ordnungsgemäßer Antrag gestellt werden.
Den offiziellen Schlusspunkt der Gladbacher Stadtkirmes bildete das Höhenfeuerwerk am Dienstag Abend. Tausende Besucher wollten die stimmungsvollen Bilder wieder möglichst aus allernächste Nähe erleben und versammelten sich auf dem Konrad Adenauer Platz und auf der Hauptstraße. Vom Quirlsberg aus ließen die Schausteller die Raketen steigen. „Das ist ja wie Silvester“, sagte ein begeistertes Mädchen vor dem Bergischen Löwen zu ihren Eltern. Wegen des gut 20-minütigen Feuerwerks waren die Kirmeszelte nahezu wie leer gefegt, füllten sich aber wenige Minuten später wieder. Nach dem leuchtenden Spektakel über der Stadt folgte breiter Applaus.