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Marktgalerie: Baugenehmigung ist raus – Aufbruchstimmung in Bensberg

13 November 2013 von Darian Lambert

Am 23. Oktober 2013, gerade drei Wochen nach der Beschlussfassung des Planungsausschusses über den Bebauungsplan, hat die Bauaufsicht der Stadt Bergisch Gladbach die Baugenehmigung für die neue Marktgalerie in der Bensberger Schloßstraße erteilt. Da der Bauantrag bereits im Mai eingereicht wurde, konnte die Prüfung im Wesentlichen parallel zum Aufstellungsverfahren des Bebauungsplanes durchgeführt werden. Ein städtebaulicher Vertrag und Grundstückstauschgeschäfte wurden ebenfalls im Vorfeld abgeschlossen.

Nach mehreren Umplanungen und sehr konstruktiven Verhandlungen mit Stadt und Nachbarn ist also nun festgeschrieben, was der Investor, die Fa. Centerscape Deutschland GmbH & Co. KG, und Architekt Friedrich-Wilhelm Groefke in den nächsten zwei Jahren dort verwirklichen werden: ein Einkaufszentrum mit 21 Shops, einer Büroeinheit, vier Wohnungen und einem Restaurant. Für die parkenden Kraftfahrzeuge sollen 119 Stellplätze auf zwei Parkebenen angelegt werden. Der umbaute Raum wird insgesamt 35.000 m³ betragen – Investor und Architekt haben gemeinsam mit der Stadt einen Baukörper entwickelt, der sich dem Straßenverlauf anpasst, die Sichtachsen zu Schloss und Rathaus möglichst wenig stört und außerdem Raum für eine attraktive „Piazzetta“ lässt, die den Bürgerinnen und Bürgern als öffentlicher Raum zur Verfügung stehen wird. Ermöglicht wird das schlanke Erscheinungsbild unter anderem durch die teilweise Anordnung der Räumlichkeiten unter dem Platzniveau; außerdem wurden die Sorgen der Nachbarn bezüglich Anlieferung und Parkhauseinfahrt in Form von umfassenden Lärmschutzmaßnahmen berücksichtigt.

Bürgermeister Lutz Urbach ist hoch zufrieden mit dem Ergebnis: „So eine gute Zusammenarbeit zwischen Investor, Architekt, Stadt und Nachbarn wie in den letzten Monaten ist ein echter Glücksfall für Bensberg. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das bis zur Eröffnung auch so weitergeht.“ Der Investor hatte die Öffentlichkeit bereits im Vorfeld über die künftigen Hauptmieter im Hause informiert: Mit einem Vollsortimenter und einem Drogeriemarkt existieren bereits Verträge, auch andere Shops sind fest vermietet. Sogar die Hausnummern stehen schon fest – Schloßstraße 55 für das Einkaufszentrum bzw. Markt 1 und 2 für die oberen Etagen.

Der Investor hat gegenüber der Stadt angekündigt, im April 2014 mit dem Abbruch des alten Löwencenters beginnen zu wollen. Zum Weihnachtsgeschäft 2015 ist dann die Eröffnung geplant. Ein ehrgeiziges Projekt, das bei der Bensberger Händlerschaft Aufbruchstimmung hervorruft. Bei einer Informationsveranstaltung in der Bensberger Bank erläuterten Bauherr und Architekt nun den aktuellen Planungsstand; die eingeladenen Geschäftsinhaber und Immobilienbesitzer signalisierten einhellige Zustimmung und die Bereitschaft zur konstruktiven Begleitung der Baumaßnahme. Positive Rückmeldungen gab es insbesondere über die Offenheit für die Anliegen der benachbarten Geschäftsinhaber. So habe man mit dem Architekten gerade kürzlich intensiv die Gestaltung des Bauzauns erörtern können, der möglichst wenige Störungen hervorrufen und sogar Einblicke ins Baustellengeschehen ermöglichen soll.

Marktgalerie-Visualisierung

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Neuer Inklusionsbeirat wählt Vorsitz – Barrierefreies Leben in Bergisch Gladbach als Ziel

12 November 2013 von Darian Lambert

Mit seiner konstituierenden Sitzung am vergangenen Dienstag (05.11.2013) ist der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach in eine neue Ära gestartet. Unter der Leitung von der städtischen Behindertenbeauftragten, Hildegard Allelein, wählten die vom Rat bestellten Mitglieder ihren Vorsitz. Zudem standen im Ratssaal des Rathauses Bensberg erste Themen rund um das Ziel „barrierefreies Leben“ in Bergisch Gladbach auf der Tagesordnung.

Die Mitglieder des Beirats stammen aus unterschiedlichsten Bereichen, in denen Menschen mit Behinderung leben oder  wo Hilfestellung gegeben wird. Auch der Behindertensport zählt dazu.

Ihr Ansporn ist, eine barrierefreie Stadt zu schaffen. Denn dies, so Hildegard Allelein, sei ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger. Schlechte Wege, ungünstige Erschließungen oder Treppen sind nicht nur für Menschen mit Behinderung ein Problem. Auch Senioren, Eltern mit Kinderwagen oder Bürgerinnen und Bürger mit Gepäck oder dicken Einkaufstüten müssen ebenfalls mit solchen Hindernissen kämpfen. Ein Abbau von Barrieren führe, so ist sich der Inklusionsbeirat sicher, zu einem größeren Komfort und zu mehr Lebensqualität für alle Menschen in Bergisch Gladbach.

Mit ihren Erfahrungen beraten die Mitglieder des Inklusionsbeirates Verwaltung und Politik. Mit der Behindertenbeauftragen arbeiten sie an der Gestaltung einer Stadt, in der alle Menschen inklusiv leben, sich weitgehend zurechtfinden und wohlfinden können: Rampen, Aufzüge und ein Leitsystem in öffentlichen Gebäuden können Behördengänge einfacher machen. Auch barrierefreie Dokumente, der Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher, Schriftstücke in einfacher Sprache, Blindenampeln an großen Kreuzungen, abgesenkte Bürgersteige, Behindertenparkplätze und Parkanlagen, die von allen besucht werden können, erweitern das Angebot. Dabei stellt Hildegard Allelein nur zu oft fest, dass alle Barrieren leider nicht behoben werden können. Dies liege unter anderem an topographischen Gegebenheiten der Stadt oder auch am alten Baubestand. Auf der Tagesordnung steht regelmäßig auch das Ziel, die Umsetzung des „Aktionsplans Inklusion“ der Stadt Bergisch Gladbach zu begleiten.

Zum Vorsitzenden des Inklusionsbeirats wurde Manfred Klein (Progymnasium Bensberg e.V.) gewählt. Sein Stellvertreter ist Holger Thien (Club der Behinderten und ihrer Freunde – CeBeeF). Alfred Böcker (Die Kette Rhein.- Bergischer Verein für sozialtherapeutische Dienste e. V.), der bereits dem vorherigen Beirat angehörte, wird den neuen Vorstand unterstützen.

Inklusionsbeirat-Stadt-Bergisch-Gladbach

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Interkulturelles Filmfestival „Nahaufnahme“ vom 17. bis 23. November 2013

07 November 2013 von Darian Lambert

Ein Schwein als Auslöser eines internationalen Konflikts, der Metzgerssohn, der kein Blut sehen kann, oder der Basketballcoach, der aus der Finanznot heraus ein unerwartet erfolgreiches schwarzes Team zusammenstellt – das sind einige der heiteren, spannenden oder sozialkritischen Themen, die im diesjährigen Interkulturellen Filmfestival „Nahaufnahme“ auf die Kinoleinwand kommen. Schon zum dritten Mal beteiligt sich Bergisch Gladbach an der Veranstaltungsreihe zum großen Themenfeld Migration und Integration, die von Montag, dem 17. bis Samstag, dem 23. November 2013 an mehreren Plätzen im Stadtgebiet stattfindet.

Die Projektleitung liegt bei der Integrationsbeauftragten und dem Kulturbüro der Stadt Bergisch Gladbach. So international die Beiträge, so vielfältig auch die Kooperationspartner, die sich am Filmfestival beteiligen: die Brunotte Filmtheater GmbH, das Seniorenbüro, der Caritas-Fachdienst für Integration und Migration, amnesty international, das UFO Jugendkulturhaus, das Q1 Jugend-Kulturzentrum, der Krea-Jugendclub, die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus, der TV Herkenrath, das Theater im Puppenpavillon und das Kultkino Rhein-Berg, veranstaltet von FRANZZ, dem Bergischen Löwen und der Brunotte GmbH. Als Spielorte stehen das Kino-Center Schlosspassage, der Bensberger Puppenpavillon, das Bürgerhaus Bergischer Löwe und erstmalig das UFO-Jugendkulturhaus der AWO zur Verfügung. Gefördert wird das Filmfestival durch das Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport; finanziell unterstützt wird das Projekt weiterhin u.a. durch die Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln und die Bensberger Bank.

Talk mit Experten und Prominenten

Das Besondere: Nicht nur die reine Filmvorführung steht an den fünf Veranstaltungstagen im Mittelpunkt. Anschließend finden jeweils Talkrunden statt, in denen Fachleute oder prominente Gäste über die aktuelle Situation in Bergisch Gladbach sprechen: Wie steht es um das Verhältnis zwischen Alt und Jung in unserer Stadt? Was bedeutet es, hier mit doppelter Staatsangehörigkeit zu leben? Welche Rolle spielt der Sport beim Thema Integration? Am Freitag gibt es im UFO-Jugendkulturhaus nach der Talkrunde sogar Live-Musik und eine Tanzperformance.

Vize-Bürgermeisterin Ingrid Koshofer und der Vorsitzende des Bergisch Gladbacher Integrationsrates, Bülent Iyilik, werden das Filmfestival am 17. November um 15.00 Uhr im Kino-Center Schlosspassage eröffnen; im Anschluss wird der Film „Le Havre“ im Rahmen  des Seniorenkinos gezeigt, der von der Begegnung eines alten Buchautors und eines Flüchtlingsjungen in der französischen Hafenstadt handelt. An den folgenden Tagen werden die Filme „Die Farbe des Ozeans“, „Spiel auf Sieg“, „Salami aleikum“ und „Das Schwein von Gaza“ gezeigt.

Freie Vorführungen für Kindergärten und Schulen

Im Puppenpavillon wird für die Kleinsten das Bühnenstück „Ist Gelb die schönste Farbe der Welt?“ gleich viermal aufgeführt; Kindertagesstätten können sich anmelden und erhalten freien Eintritt, gefördert durch „Bürger für uns Pänz“ (Tel 02204 54636). Auch zu den Abendfilmen bietet die Brunotte GmbH vormittags kostenfreie Schulvorstellungen an (Tel. 02204 40090010) – Ausnahme: Salami aleikum im UFO – hier kann keine Sondervorführung stattfinden.

Regionales Ereignis

Zum Filmfestival „Nahaufnahme“ gibt es auch ein Programmheft, das in den Stadthäusern und den Veranstaltungsorten ausliegt. Darin findet man nicht nur die Bergisch Gladbacher Veranstaltungen, denn das Filmfestival präsentiert sich als regionales Ereignis: Parallel finden auch im Rhein-Sieg-Kreis Filmabende statt. Die teilnehmenden Kinos der Gemeinden Eitorf, Hennef, Troisdorf, Sankt Augustin, Siegburg und Wachtberg bringen weitere interessante Beiträge zum Thema Migration und Integration auf die Leinwände.

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Film über Max Bruch und Maria Zanders in der 7. Bergisch Gladbacher Filmnacht

06 November 2013 von Darian Lambert

„Harmonie im Geiste“
Der Film über Max Bruch und Maria Zanders läuft in der 7. Bergisch Gladbacher Filmnacht

Meine Sehnsucht nach Gladbach und dem Igeler Hof ist oft geradezu krankhaft, und ich weine innerlich blutige Tränen, dass ich nicht mehr dahin kann“. So drückte der in Berlin lebende Komponist Max Bruch als alter Mann seine Gefühle für Bergisch Gladbach aus.

Der Dokumentarfilm „Harmonie im Geiste“ des Film-Video-Club Bergisch Gladbach (FVC) über Max Bruch und Maria Zanders war zweimal bereits in der Stiftung Zanders im Rahmen des „Max Bruch Musik-Festivals 2013“zu sehen. Er skizziert den Komponisten und seine große Gönnerin Maria Zanders, zwei Menschen, die sich trotz ihrer so unterschiedlichen Herkunft geistig sehr nahe waren.

Nunmehr steht der Film im Mittelpunkt der „Siebten Bergisch Gladbacher Filmnacht“, die am Freitag, den 15. November wieder im Haus Buchmühle in Kooperation mit der Volkshochschule stattfindet.

Selbstverständlich bietet die Filmnacht weitere Höhepunkte. Dazu gehören „Altay – Land unter dem Mond“, eine faszinierende Reisereportage aus der mongolischen Steppe. Die Mönchengladbacherin Michaela Pfeiffer vermittelt darin Eindrücke, die man bisher so noch nicht gesehen hat. Nicht umsonst ist dieser Film beim bundesweiten Filmfestival „Reisefilm“ mit einer Goldmedaille belohnt worden, lief auf den Deutschen Filmfestspielen, erhielt den Dortmunder Filmpreis und weitere Auszeichnungen.

Der Spielfilm „Stillen“ von Marcus Siebler erhielt auf den diesjährigen Weltfilmfestspielen „Unica 2013“ in Österreich eine Goldmedaille und den Ehrenpreis der UNESCO; ausgezeichnet wurden dort weitere fünf deutsche Beiträge, die alle auf dem Programm der diesjährigen Filmnacht stehen.

Kurz: Es wird eine Auswahl der besten nichtkommerziellen Kurzfilme des Jahres 2013 gezeigt, von denen die meisten auf den Deutschen Filmfestspielen 2013 in Jülich liefen. 

Das Genre „nichtkommerzieller Kurzfilm“ hat ein hohes technisches und künstlerisches Niveau. Meist sind diese Arbeiten nur einem Nischenpublikum bekannt, weder im Fernsehen noch in den Kinos sind sie zu finden. Die „Filmnacht“ möchte hierfür werben und wendet sich an Filmliebhaber, Kulturinteressierte oder einfache Nachtbummler.

Die Veranstaltung findet am 15. November ab 19.00 Uhr in der Volkshochschule Bergisch Gladbach (Buchmühlenstr. 12) statt. Der Einlass ist frei und bis 23.30 Uhr jederzeit möglich.

Das Programm findet sich auf der Internetseite des Film-Video-Clubs www.fvc-gl.de

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Junge Artisten beim Circus Sperlich – Aufführung am 2. November

29 Oktober 2013 von Darian Lambert

Eine Woche lang Ferienvergnügen für die Pänz und zum Schluss der Auftritt vor großem Publikum: Der „Circus Gerhard Sperlich“ hat seine Zelte in unserer Stadt aufgeschlagen, und zwar auf dem Schulgelände der Gemeinschaftsgrundschule Bensberg an der Karl-Philipp-Straße. Seine Stars bringt der Circus nicht selbst mit, sondern die sind 8 bis 12 Jahre alt und werden eine Woche lang ausgebildet, bevor am Samstag, dem 2. November um 11.00 Uhr die große Show steigt.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren in Gronau und Hand können sich wieder bis zu 75 Kinder in den Bann der Zirkuswelt ziehen lassen. „Circus Sperlich“ ist ein Ferienprojekt für Kinder und wird vom Netzwerk Bergisch Gladbach, in diesem Fall vom Teilnetzwerk Wohnpark Bensberg, organisiert. Federführend agieren dabei die Sportjugend des Kreissportbundes und der Montessori Elternverein e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Bergisch Gladbach sowie den Bensberger Grundschulen. Die VR-Bank Bergisch Gladbach und die Bensberger Bank unterstützen das Projekt mit insgesamt 1.000 Euro.

Gemeinsam mit den Profis vom „Circus Gerhard Sperlich“ studieren die Kinder eine Woche lang ihre Kunststücke ein, die sie vor großem Publikum in der Manege bei der Premiere am Ende der Ferienwoche aufführen werden: Akrobatik, Zauberei, Seiltanz, Pferdedressur, auch Clowns und Fakire werden zu bestaunen sein. Auch Tiere zum Streicheln dürfen bei dem Projekt nicht zu kurz kommen. Im Zirkus gibt es neben Tauben auch Ponys, Ziegen und Kaninchen.

Am letzten Herbstferiensamstag, 02. November, 10.30 Uhr (Einlass) treten die Kinder aus den umliegenden Stadtteilen dann im großen Zirkuszelt auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Bensberg, Karl-Philipp-Straße 16, auf.

Bei den vom Netzwerk Bergisch Gladbach initiierten Aktivitäten handelt sich um Maßnahmen und Angebote, die das Zusammenwirken von Menschen in den Stadtteilen fördern und im Speziellen die größere Teilhabe von Kindern zum Ziel haben. Besonders die Organisation von Aktionen, die die Einbeziehung von Kindern aus nicht einfachen Verhältnissen ermöglichen, die auch bewusst nicht „alltäglich“ sein sollen, ist das Hauptanliegen des Netzwerks. Das Projekt „Circus Sperlich“ ist ein Paradebeispiel für diesen Ansatz.

Eintrittskarten für die Zirkusaufführung gibt es direkt beim Zirkus auf dem Schulhof, den Koordinatoren beim Kreissportbund oder bei Uwe Tillmann von der Stadt Bergisch Gladbach, den Sie unter der Telefonnummer 02202/14-2321 erreichen.

CircusSperlich

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JackeWieHose mit großer Skateboard – Aktion

28 Oktober 2013 von Darian Lambert

Gratis-Skateboards* bei JackeWieHose

Boys_Petrol_SkateMit der niederländischen Modemarke NO TOMATOES erweitert das Forsbacher Kindermodengeschäft JackeWieHose sein Sortiment um eine Trendmarke, die sich an Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 16 Jahren richtet.

„Wir freuen uns zur Einführung der Marke  NO TOMATOES über ein besonders attraktives Angebot für unsere jungen Kunden“, berichtet Inhaberin Daniela Gunkel. „Beim Kauf eines NO TOMATOES-Langarmshirts erhalten die Kids nämlich ein Skateboard gratis.“ Dieses Angebot ist sowohl für Mädchen als auch für Jungen gedacht, es stehen jeweils zwei T-Shirts zur Auswahl.

Und Daniela Gunkel verspricht; „Diese Aktion ist schon etwas ganz besonderes, aber bis Weihnachten wird es von unserer Seite noch weitere Überraschungen geben.“

JackeWieHose hat im Februar 2013 eröffnet und freut sich, dass zu einem großen Anteil auch Jugendliche zu ihrem Kundenkreis zählen.

(* Dieses Angebot gilt nur in Verbindung eines Kaufs eines NO TOMATOES-T-Shirts und gilt nur, solange der Vorrat reicht)

JackeWieHose
Bensberger Strasse 260c
51503 Rösrath
www.jackewiehose.com

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 9-13 Uhr und 14-18 Uhr, mittwochs nachmittags geschlossen
Sa:       10-13 Uhr

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Dach der Belkaw-Arena muss saniert werden

24 Oktober 2013 von Darian Lambert

Routine-Untersuchung bringt marode Dachkonstruktion zu Tage

Tribüne für das Spiel des SV 09 Bergisch Gladbach gegen Troisdorf heute wahrscheinlich teilweise gesperrt

Die Überdachung der Sitz-Tribüne im Bergisch Gladbacher Stadion muss zum Teil saniert werden. Das hat sich heute (Donnerstag, 24.10.2013) herausgestellt.

Eigentlich sollten nur löchrige Entwässerungskästen am Dach erneuert werden. Ein Dachdecker überprüfte in diesem Zusammenhang die Köpfe der sogenannten Leimholz-Binder. Diese sind generell mit einer Verkleidung gegen Nässe geschützt. Aufgrund der löchrigen Regenwasser-Kästen war die vorhandene Verkleidung aber wohl nicht ausreichend genug. Nässe konnte verstärkt eindringen und die Holzkonstruktion begann zu faulen. Damit ist die Standsicherheit des Daches aktuell (am Donnerstagsnachmittag) nicht gegeben.

Die Stadtverwaltung versucht, kurzfristig eine Fachfirma damit zu beauftragen, noch im Tagesverlauf für einen Teil des Daches über der Tribüne Stützvorrichtungen zu errichten. Sollte dies am späten Nachmittag noch umgesetzt werden, müssten nicht alle Sitzplätze für das Spiel des Mittelrheinligisten SV 09 Bergisch Gladbach gegen die SF Troisdorf 05 gesperrt werden. Anstoß ist heute (24.10.2013) um 20 Uhr in der BELKAW-Arena. Alle Beteiligten geben sich sehr viel Mühe und hoffen, dass die Fußballfans beim Besuch des Spiels nicht zu stark beeinträchtigt werden.

Über die Kosten der Sofortmaßnahme zur Verbesserung der Standsicherheit des Daches sowie für die wohl notwendige Teil-Dach-Sanierung kann die Stadt Bergisch Gladbach aktuell keine Angaben machen. Die Fachleute gehen davon aus, dass Sachverständige und Gutachter eingeschaltet werden müssen, um die Leimbinder-Köpfe fachgerecht zu sanieren.

Leimholz-verfault

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Ausstellung über den Komponisten Max Bruch (1838-1920)

09 Oktober 2013 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach als Inspiration

Ausstellung-Max-BruchIm Kulturhaus Zanders in Bergisch Gladbach wird am Sonntag, den 13. Oktober 2013 um 11.30 Uhr eine Ausstellung über den Komponisten Max Bruch (1838-1920) eröffnet. Der im Kölner Richmodishaus geborene Wunderknabe verbrachte schon als Kind seine Sommerferien in Bergisch Gladbach und kehrte als berühmt gewordener Komponist immer wieder gerne dorthin zurück. Die Ausstellung thematisiert die Beziehungen Bruchs zu Bergisch Gladbach und zur bergischen Landschaft, in der der Künstler die Inspiration zu zahlreichen Kompositionen fand.

Eine langjährige Freundschaft verband Bruch mit der Bergisch Gladbacher Papierfabrikantin Maria Zanders (1839-1904), die ihn unterstützte und förderte und in deren 1874 erbauter Villa er häufig zu Gast war. Viele seiner Werke entstanden auf dem etwas außerhalb der Stadt über dem Strundetal gelegenen Igeler Hof, wo Spaziergänge durch die angrenzenden Wälder seine schöpferische Arbeit unterbrachen und befruchteten. Die Ausstellung zeigt neben Fotos, handschriftlichen Briefen, Originaldokumenten und Notenmanuskripten als Faksimile auch  Seiten eines erst vor wenigen Monaten in Frankfurt am Main wiederentdeckten Streichquartetts, das Bruch als Vierzehnjähriger in Bergisch Gladbach geschaffen hatte.

Ihre Wertschätzung für den Komponisten drückte die Stadt Bergisch Gladbach 1918 mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft aus. Die Ausstellung, die auch das Nachleben Bruchs in Bergisch Gladbach thematisiert, ist Teil des großen, von dem Verein Musik- und KulturFestival GL zum 175. Geburtstag des Künstlers in Bergisch Gladbach organisierten Max Bruch Musik-Festivals, das eine Vielzahl von Konzerten und Veranstaltungen im Jahr 2013 umfasst. Erarbeitet wurde die Schau von der Stiftung Zanders – Papiergeschichtliche Sammlung und vom Stadtarchiv Bergisch Gladbach. Der Musikwissenschaftler Dr. Roman Salyutov war beratend tätig und wird bei der Eröffnungsfeier am Sonntag, den 13. Oktober 2013 um 11.30 Uhr den Einführungsvortrag halten. Als Sponsorin und Unterstützerin engagiert sich die VR Bank eG Bergisch Gladbach, in deren Hauptfiliale an der Hauptstraße 186 parallel dazu auch eine Begleitausstellung stattfindet.

Geöffnet ist die Ausstellung „Bergisch Gladbach. Ein Ort für Max Bruch“ im Kulturhaus Zanders an der Hauptstraße 267-269 vom 13. Oktober 2013 bis zum 17. November 2013 jeweils dienstags, donnerstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Telefon 02202-152060. Zur Ausstellung erscheint eine Begleitbroschüre, die zum Preis von 3 Euro im Kulturhaus Zanders, in der VR Bank und im Stadtarchiv erhältlich ist. Für Schulklassen können künstlerische Workshops unter Telefon 02202-142356 oder 142334 vereinbart werden. Diese Workshops, die pro Teilnehmer 4 Euro kosten, werden vom Galerie+Schloss e.V. in Bergisch Gladbach unterstützt.

Bergisch Gladbach, den 09.10.2013
Ansprechpartner:
Musik- und Kultur-Festival GL e.V., Friedrich Herweg, Tel. 02202 2503711
Stiftung Zanders, Magdalene Christ, Tel. 02202 152060
Stadt Bergisch Gladbach, Stadtarchiv, Dr. Albert Eßer, Tel. 02202 142208

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Köln geht auf die Straße: #StopWatchingUs

04 Oktober 2013 von Darian Lambert

stop-watching-us-flyerWas Edward Snowden vor wenigen Wochen mit seinen Dokumenten ans Tageslicht brachte, stellt wahrscheinlich nur einen kleinen Ausschnitt der Überwachungsprogramme zahlreicher Geheimdienste dar.

Unsere Welt wird immer digitaler, die Speicherung auf Papier wird hingegen immer seltener vorgenommen. Zahlreiche Daten, die von Behörden, E-Mail-Anbietern, sozialen Netzwerken oder Suchmaschinen gesammelt werden, werden von der NSA & Co. systematisch analysiert. Die Geheimdienste führen damit nicht nur eine gezielte Terrorabwehr durch. Einige davon belauschen sogar die Regierungen ihrer befreundeten Nationen und betreiben nachweislich Wirtschaftsspionage zum Wohl der eigenen Unternehmen. Die Grenzen des guten Geschmacks oder der hiesigen Datenschutzgesetze hat man dabei schon längst übertreten.

Wenn die Geheimdienste es könnten, würden sie jede Information dauerhaft aufbewahren, die jemals im Internet verfügbar war. Noch ist dies aufgrund der enormen Datenmengen nicht möglich, doch es zeigt, dass wir auf eine Welt zusteuern, in der es immer mehr statt weniger Überwachung geben wird. Auch das Ergebnis der letzten Bundestagswahl lässt leider nicht darauf hoffen, dass unsere Privatsphäre oder unsere Bürgerrechte künftig besser geschützt werden. Bis auf die Ankündigung der Bundesregierung, man werde die Sachlage prüfen, ist bis dato nichts passiert.

Am 26. Oktober wird ein breites Bündnis bestehend aus vielen verschiedenen Organisationen mit einer eigenen Kundgebung in Köln auf die Problematik hinweisen. Alle Teilnehmer treffen sich um 13 Uhr auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz. Der eigentliche Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt beginnt um 14 Uhr.

Zur aktuellen Datenschutzproblematik äußern sich unter anderem die Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko (Die Linke), Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen) als auch Monika Heim (IG Metall) und der Refrather EDV-Spezialist Frank Samirae. Außerdem werden die beiden Songwriter vom AnyWay-Duo und der Poetry Slam Master und Moderator Michael Heide zugegen sein, um die Teilnehmer ein wenig aufzumuntern.

Weitere Informationen sind hier verfügbar:

http://cologne.demonstrare.de

https://twitter.com/StopWatchingCGN

https://www.facebook.com/stopwatchingcgn

https://www.facebook.com/events/1419582731586460/

http://demonstrare.de/termine/12-10-stopwatchingus-jetzt-erst-recht-more-than-ever-koeln

Text: Lars Sobiraj  http://lars-sobiraj.de

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Technologie-Forum 2013: Datenschutz für Arbeitnehmer neu gestalten

02 Oktober 2013 von Darian Lambert

soliseminarIm 8. Technologie-Forum (dtb) werden hochkarätige Referenten klären, wie wir die Datenschutz im betrieblichen Bereich gewährleisten können. Der Whistleblower Edward Snowden zeigte uns ein paar Einblicke in die Welt der totalen Überwachung. Zahlreiche Geheimdienste unterschiedlicher Nationen schnüffeln mit oder oder auch ohne Erlaubnis. Unsere Welt wird immer digitaler, all diese Daten können gesammelt, vereint und an zentraler Stelle ausgewertet werden. Wenn, ja wenn wir uns nicht dagegen wehren.

Die Arbeitgeber wollen vermehrt durch den Einsatz von Informationstechnologien für transparentere Betriebs­abläufe sorgen und so unter anderem die Korruption zu bekämpfen. Es ist ein Spagat zwischen der Gefahr grenzenloser Überwachung, der Wahrung wirtschaftlicher Interessen und den sich den daraus ergebenen Problemen der Arbeitnehmer. Zwar wird sowohl in Deutschland als auch auf EU-Ebene über eine Reform des Datenschutzes diskutiert. Doch bis auf einen Vorschlag für eine Datenschutz-Grundverordnung und den plötzlich verschollenen Entwurf des deutschen Beschäftigtendatenschutzgesetzes ist in den letzten Jahren nichts passiert.

Spiros Simitis, Gerhard Baum, Eva-Maria Stoppkotte, Thilo Weichert, Günter Schölzel und Wolfgang Däubler erläutern den Teilnehmern des 8. dbt-Forums, wo auch für Betriebsräte Risiken bestehen, und wie man mit dieser Gefahr am besten umgehen kann. Wie sieht in Deutschland die Rechtslage für Arbeitnehmer und Betriebsräte aus? Wie können Mitglieder der Arbeitnehmervertretung die immer weiter zunehmende Überwachung eindämmen? Geklärt wird auch, was man im beruflichen Alltag konkret dagegen tun kann.

Die Veranstaltung findet vom 5. bis 7. November im Zentrum vom Berlin, im Hotel Crown Plaza, Nürnberger Str. 65, 10787 Berlin statt. Sie wird veranstaltet von dtb – Datenschutz- und Technologieberatung, Kassel.

Weitere Informationen sind hier verfügbar:
http://www.dtb-kassel.de/inhalt/technologie.forum.2013

Der Flyer zum 8. dtb-Forum ist hier abrufbar:
http://www.soliserv.de/seminare/dtb-Forum_Berlin_2013/Technologieforum_2013.pdf

Eine Fax-Anmeldung als PDF-Datei ist ebenfalls verfügbar.
http://www.soliserv.de/seminare/dtb-Forum_Berlin_2013/FAX-Anmeldung-8.dtb-Forum_November_2013.pdf

von Lars Sobiraj

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