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Börse aktuell: Optimismus

18 Dezember 2013 von Darian Lambert

Von Dimitri Kummer und Frank Samirae

In den letzten Tagen wurde ein nicht unerhebliches Bremspotenzial für Europa aus dem Weg geräumt. Die Mitgliederbasis der SPD hat sich zur Regierungsbildung bekannt und so den Weg für die große Koalition geebnet. Die Entscheidung ist gut für Europa – die Eigenschaften Stabilität und Zuverlässigkeit schreiben die Partner auch der neuen Regierung zu – im Kern hat sich nicht allzu viel verändert, trotz der einen oder andern Rochade auf Ministerialebene. Eine Ablehnung hätte sicher ein größeres Rumoren durch Europa nach sich gezogen. Mit diesem Szenario müssen wir uns jetzt nicht mehr beschäftigen, der Blick richtet nach vorne. Welche Planungen werden besonders aufmerksam aus dem Ausland verfolgt? Finanzminister Wolfgang Schäuble wird diesen Posten behalten und verspricht ein Fortsetzen des bisherigen Eurokurses. Stabilität hat höchste Priorität, das Augenmerk gelte nun der Bankenunion. Jörg Asmussen wird dagegen auf persönlichen Wunsch aus dem EZB-Präsidium ausscheiden und in Zukunft im Arbeits- und Sozialministerium arbeiten. Dafür soll die Bundesbank-Vizechefin Sabine Lautenschläger den Asmussen-Posten in der EZB übernehmen.
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Der potenzielle Unsicherheitsfaktor deutsche Regierungsbildung ist damit abgehakt.
Der Dax hat die Marke von 9000 Punkten gehalten und scheint weiterhin stabil zu verlaufen bis zum Ende des Jahres. Auch der Eur/Usd verharrt auf hohem Niveau.

Trotz der sich abkühlenden Eurokrise (oder gerade deshalb?) nutzen hochrangige Notenbanker das Wochenende, um weitere Reformen in Frankreich und Griechenland einzufordern. Die Grande Nation Frankreich wird angehalten, den Kurs der echten Reformen (Steuererhöhungen helfen zwar kurzfristig Finanzlöcher zu stopfen, kosten aber Wachstum) aufrecht zu erhalten. Besonders die mangelhafte Wettbewerbsfähigkeit soll mit weiteren Reformen auf dem Arbeitsmarkt und durch den Abbau aufwendiger Bürokratiehürden eingegrenzt werden. EZB-Präsident Mario Draghi sieht die Innenpolitik in der Pflicht, damit die französischen Firmen ihre Investitionstätigkeiten wieder aufnehmen und dadurch mittelfristig endlich neue Jobs entstehen können.

Auch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann äußerte sich zum Thema Reformen:
“Griechenland durchläuft derzeit grundlegende Veränderungen, die für die Bevölkerung sehr schmerzhaft sind. Die ergriffenen politischen Maßnahmen deuten bereits darauf hin, dass sich die makroökonomische Situation verbessert“. Wir freuen uns über diesen Hinweis. Schließlich werden Reformerfolge – bei allen Schwierigkeiten – unserer Meinung nach medial zu wenig thematisiert. Besonders Investitionen ergeben sich nicht in erster Linie durch billige Kredite, sondern durch gute Geschäftsaussichten und einen stabilen politischen Rahmen. Daher besteht auch hier Grund für vorsichtigen Optimismus, dass sich dieser Ausblick bewahrheitet und die verbesserten ökonomischen Bedingungen zukünftig Früchte tragen werden.

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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Bergisch Gladbach und der Baumschutz ist und bleibt ein Trauerspiel

17 Dezember 2013 von Gerd Corona

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung zeigt es: Eine Wiedereinführung der Baumschutzsatzung für das gesamte Stadtgebiet Bergisch Gladbach, wird abgelehnt.“ Da liest sich folgender Beitrag auf der GL Website  (http://www.bergischgladbach.de/baumschutz.aspx)  wie blanker Zynismus.  Zitat“ Bäume sind ein wichtiges und prägendes Element im Stadtbild und sind für viele Stadtbewohner eindrucksvoller Gegenstand für ein unmittelbares Naturerlebnis.“
Wie ernst unsere Stadtoberen ihre eigenen Veröffentlichungen nehmen, sieht man dann wieder einmal in der aktuellen Baumfällungs-Aktion am Refrather Weg- in Richtung Finanzamt .
Politik wird von Menschen für Menschen gemacht. Das Menschen auch Luft zum Atmen brauchen, wird anscheinend von den derzeit Regierenden vergessen.  Auch hier passt daher treffend ein Filmzitat “ Denn sie wissen nicht was sie tun“.
Es wird Zeit , daß die Bürger in Bergisch Gladbach aufwachen und aktiv werden. Denn Politiker wollen wieder gewählt werden und da hat es doch jeder in der Hand, was zukünftig aus einer nicht schöner werdenden Stadt werden soll.  Die Stadt gewinnt sicherlich niemals einen Schönheitspreis für geschmackvollen Städtebau und Landschaftsplanung. Hinzu kommen noch Strassen in einem desolaten Zustand , die jedem Radfahrer das Fürchten lehren.  Man fragt sich, ob z.B. unser Stadtoberhaupt mit geschlossenen Augen ins Rathaus fährt und wohlmöglich nie mit dem Fahrrad?  Ansonsten hätte man doch zumindest in der Hinsicht mehr gradlinige Initiative erwarten können.Citweb b1a64beed302ccfa18312002b0931dab aea7f5c1bf4f581d1494da0364f66af8 ab861b96a18ed78f7ec9e6b911c0e90e

 

 

 

 

 

 

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Inbetriebnahme des neuen Info-Displays im Bürgerbüro Stadtmitte

11 Dezember 2013 von Darian Lambert

Von jetzt an wird im Wartebereich des Bürgerbüros Stadtmitte nur noch halb so viel gewartet. So oder so ähnlich kommt es den Kunden zumindest vorkommen, seit der eigens dafür installierte Monitor, am Mittwoch (11.12.2013) durch den Leiter der Bergisch Gladbacher Bürgerbüros, Herbert Werheid, in Anwesenheit von Fachbereichsleiter Peter Widdenhöfer in Betrieb genommen wurde.

„Diese Idee wurde vom ehemaligen Leiter der Pressestelle, Stefan Kunze, und mir Anfang des Jahres entwickelt. Ich bin sehr froh, auch im Andenken an Stefan Kunze, dass wir dieses Projekt realisieren konnten.“, betont Werheid und erklärt des Weiteren: „Die Umfrage im Sommer zu den Bürgerbüros hatte ja auch ergeben, dass die Wartenden sich eine Informationsmöglichkeit wünschen. Meine Mitarbeiter werden in den nächsten Wochen gemeinsam mit der Pressestelle daran arbeiten, bestmöglichst die Informationen zusammenzustellen.“

Das Programm setzt sich aus Neuigkeiten rund um Bergisch Gladbach zusammen und ist somit für Neubürgerinnen und Neubürger genau so interessant wie für Bergisch Gladbacher Urgesteine. Alle Mitteilungen, die auf dem Monitor erscheinen, können übrigens auch in ausführlicherer Version auf www.bergischgladbach.de aufgerufen werden.

Bei den wartenden Bürgern sorgen vor allem die historischen Stadtaufnahmen für Gesprächsstoff. „Ach, so sah es hier früher vor dem Löwen aus!?“ oder „Mensch, hat sich die Schlossstraße verändert“, sind Äußerungen wie man sie im nun öfter zu hören bekommt. Doch auch die wechselnden Meldungen finden Zuspruch im Wartebereich: „Das ist ja schon eine schöne Idee für die Wartezeit und man weiß hinterher auch noch was Neues.“

Auch Peter Widdenhöfer, Leiter Fachbereich 3 (Recht, Sicherheit und Ordnung), zeigt sich über den neuen Service erfreut: „Ich bin sehr überrascht, wie vielfältig die Informationen sind, die wir hier anbieten können. Das ist wirklich ein tolles Angebot für die Bürger.“

Zusätzlich bietet der Bildschirm eine Fläche, die – einem Schaukasten ähnlich – allerlei Informationen vom Wahlhelfergesuch bis zum Weihnachtsgruß unter die Wartenden bringen soll. Keinen Platz hingegen gibt es für kommerzielle Werbung. Somit liegt das Programm vollständig in städtischer Hand – ganz ohne Betreiberverträge und Werbeeinblendungen.

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Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe: „Projekt Neukonzeptionierung“

04 Dezember 2013 von Darian Lambert

So geht es weiter mit dem Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe:
„Projekt Neukonzeptionierung“ startet am 1. Januar 2014 mit Christa Joist als Projektleiterin

Seit 1928 gibt es das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg. Die Ausstellungsstücke, die Freilichtfläche mit historischen Handwerks- und Fachwerkhäusern sowie die Bergbau-Abteilung spiegeln in beeindruckender Weise das Leben und Arbeiten im Bergischen in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten wieder.
Doch seit 1980, der letzten Neukonzeptionierung, gab es in den letzten drei Jahrzehnten wenig Neues im Museumsalltag.

Gummersbacherin freut sich auf neue Aufgabe

Das soll sich ab dem 1. Januar 2014 ändern. Dann startet das Projekt „Neukonzeptionierung des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe“. Innerhalb von drei Jahren hat die neue Projektleiterin Christa Joist die spannende Aufgabe, das Museum zukunftsorientiert neu aufzustellen. Die moderne Entwicklung der Ausstellungsmethodik und Museumspädagogik, die Neuaufstellung des Depots sowie die Konzeption von kulturellen Veranstaltungen – das ist die offizielle Aufgabenbeschreibung für das Projekt.

Christa Joist füllt das Ganze mit Leben. Die 51-jährige Gummersbacherin freut sich auf die Aufgabe. Die letzten zehn Jahre hat sie mit der Betreuung ihres Sohnes Zuhause verbracht. Ganz ohne Museum ging es für die studierte Volkskundlerin und Kunsthistorikerin nicht. Für das Freilichtmuseum in Lindlar sowie Museen in Immenstadt im Allgäu hat sie sich umfassend, zum Teil auch ehrenamtlich engagiert.

Nach der Familienpause kommt das Projekt Bensberg

Moderne Museumskommunikation, Publikationen rund um das Museum sowie die Zusammenarbeit mit den Freunden und Förderern des Freilichtmuseums Lindlar haben ihr viel Erfahrung gegeben.

Als nun die neue Stelle für das Bergische Museum ausgeschrieben wurde, war Christa Joist direkt Feuer und Flamme. „Die Halbtagsstelle ist genau das Richtige für mich, nach der Familienzeit wieder beruflich Fuß zu fassen“, erklärt die gebürtige Rheinländerin. Die Nähe von Gummersbach nach Bensberg lassen sie Beruf und Familie gut kombinieren.

Wichtig für die engagierte Wissenschaftlerin war vor allem, dass in Bensberg viele Ehrenamtler ihre Arbeit unterstützen werden. „Das ist die Sache, die mir in Bergisch Gladbach wirklich sehr gut gefällt.“ Zudem ist Christa Joist die Thematik „Bergisches Museum“ schon länger bekannt. „Ich habe regelmäßig in der Region Menschen getroffen, mit denen ich mich über die Museen ausgetauscht habe“, erklärt die 51-Jährige. „Man spitzt die Ohren, um zu erfahren, was so im Umfeld passiert“. Als dann der Förderbescheid des Landschaftsverbands Rheinland in Höhe von 30.000 Euro erteilt wurde, war für Christa Joist klar, dass dieses Projekt auf einem guten Weg ist. Weitere 10.000 Euro wurden nach Projektaufschluss seitens des LVR in Aussicht gestellt.

139.000 Euro, das ist das Budget für die nächsten drei Jahre. Die Stadt Bergisch Gladbach unterstützt das Projekt mit insgesamt 52.500 Euro. Weitere 15.000 Euro kommen vom Förderverein des Museums. Die Bethe-Stiftung gibt den gleichen Betrag. Die Bensberger Bank spendet 3000 Euro und die geldwerten Sponsorenleistungen, unter anderem auch durch die Firma Oevermann, beziffern sich auf 13.500 Euro.

ABKSS gibt „Grünes Licht“

Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Schule und Sport hat am Dienstag (03.12.2013) dem Projekt einstimmig zugestimmt und dem Rat ein Selbstbindung von drei Jahren empfohlen. Fachbereichsleiter Dr. Lothar Speer freut sich sehr, dass das Museum in den nächsten Jahren eine wichtige Neuausrichtung erfährt. „Der Stillstand im Museum Bensberg hätte sonst die Existenz dieses Kleinodes in der regionalen Museumslandschaft gefährdet“, ist sich Dr. Lothar Speer sicher.

Auch für Christa Joist, die seit ihrem Studium in Regensburg vor allem für Museen in Süddeutschland als Leiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war, sind die Exponate in Bensberg auch etwas Besonderes: „Dadurch, dass schon seit den 1920er Jahren gesammelt wurde, gibt es eine lange Tradition mit einem tollen Fundus. Gemeinsam mit dem Förderverein werden wir alles daran setzen, dass noch mehr Besucher den Weg ins spannende Bergische Museum finden werden.“

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Gedenktafel am ehemaligen „Sportplatz Kradepohl“ erinnert an Fußball-Erfolge vor 60 Jahren

03 Dezember 2013 von Darian Lambert

Michael Höller ist Groundhopper und daher mit Leib und Seele auf den Fußballplätzen dieser Welt unterwegs. Ob Wembley-Stadium, Münchner Allianz-Arena oder Estadio SantiagoBernabeu – der Fan des FC Bayern München hat diese beeindruckenden Stadien besucht und unbeschreibliche Fußball-Emotionen erlebt.

Michael Höller ist aber auch Bergisch Gladbacher Bürger. Auf seiner Webseite http://www.michas-groundhopping.de stellt der 43-Jährige daher auch die Sportplätze seiner Heimatstadt vor. Und er erinnert zudem an Fußballstadien, die mittlerweile verschwunden sind. „Lost grounds germany“ nennt Michael Höller diese Rubrik. Dem Aachener Tivoli oder dem Mönchengladbacher Böckelberg aber auch dem Bergisch Gladbacher Sportplatz Kradepohl wird dort mit Bildern und Zeitungsartikeln gedacht.

Aber dieses Gedenken reichte Michael Höller nicht und fragte daher in diesem Jahr bei der Stadt Bergisch Gladbach an, ob eine Gedenktafel an dem für den Fußballsport dieser Stadt legendären Ort aufgestellt werden könnte. Denn dort feierten die Fußballer des SV Bergisch Gladbach 09 grandiose Erfolge.

Der Bergisch Gladbacher formuliert es auf seiner Homepage so: Die „Roten Teufel vom Kradepohl“, wie die Spieler des SV Bergisch Gladbach 09 genannt wurden, hatten 1953 ihre Sternstunde. Nachdem im Wuppertaler Stadion am Zoo vor 30.000 Besuchern die Deutsche Amateurmeisterschaft gegen den Homberger SV 3:2 gewonnen werden konnte, war man für den DFB-Pokal qualifiziert. Dieser Wettbewerb begann in der Saison 1953/54 mit acht Mannschaften, die Bergischen hatten am 2. August 1953 um 14:30 Uhr den VfB Stuttgart (immerhin Deutscher Meister von 1950 und 1952) zu Gast. Der SV 09 ging in der Verlängerung (102.) gar in Führung, musste aber noch den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen (114.). Das Rückspiel in Stuttgart ging 0:6 verloren, der VfB Stuttgart gewann später den DFB-Pokal.

Die Stadt Bergisch Gladbach hat die Idee von Michael Höller aufgenommen und eine Gedenktafel entworfen. Diese wurde am Freitag (29.11.2013) am ehemaligen „Sportplatz Kradepohl“ und heutigem Parkplatz an der S-Bahn-Haltestelle Duckterath enthüllt und vorgestellt. Da der Parkplatz noch erweitert werden soll, wird die Tafel ihren endgültigen Standort erst im nächsten Jahr erhalten.

Anwesend bei der Enthüllung waren Initiator Michael Höller mit seiner Frau Alena und den Söhnen Martin und Paul, Bürgermeister Lutz Urbach, MdB Wolfgang Bosbach, Patrick Duske (Präsident des SV Bergisch Gladbach 09), Rainer Adolphs (1. Vorsitzender Stadtsportverband Bergisch Gladbach), Rolf Menzel (Beirat SV Bergisch Gladbach 09) sowie Vertreter der Ratsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen.

Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung stand natürlich der Fußball. So erinnerte sich Rolf Menzel, dass er mit der B-Jugend des SSV Süng noch am Kradepohl (Krötenteich) gespielt hatte – das war im Jahr 1972. Auch Michael Höller erzählte von den Fußballerlebnissen seines Vaters, der ein großes Fußballtalent war, aber durch eine Verletzung leider von einer Fußball-Karriere Abstand nehmen musste. Zudem tauschte Wolfgang Bosbach Fußball-Erinnerungen aus. Bürgermeister Lutz Urbach bedankte sich in einer kurzen Ansprache beim Initiator für diese tolle Idee: „Somit habe Sie ein Stückchen Stadtgeschichte wieder lebendig gemacht“. Alle Anwesenden waren sich einig, dass der Fußball doch immer wieder einander verbindet und eine Bereicherung für die Gesellschaft und das Stadtleben ist.

Gedenktafel-Kradepohl

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Börse Aktuell: Kaufrausch

01 Dezember 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Wer zu spät zur Party erscheint, der verpasst den besten Teil. Getreu diesem Motto wurde wieder fleißig bei Aktien zugegriffen. Der asiatische Nikkei notiert auf seinem Sechs-Jahres-Hoch und Dow und Dax markieren ebenfalls neue Höchststände.

Bei den Währungen sehen wir, dass EUR/USD in einer engen Bandbreite handelt. Zwischen 1,3550 und knapp über 1,3610 befindet sich diese. Auch solide US-Daten konnten den Wechselkurs nicht aus seiner Lethargie reißen.

eur-usd-1-12-13Darüber hinaus wurden Zahlen zur Geldmenge und dem Kreditvolumen in Europa veröffentlicht. Seit einigen Tagen bemerkt man die schwache Kreditvergabe europäischer Banken und niemand rechnet weiterhin mit guten Zahlen.

Die Spekulationen gehen sogar so weit, dass den Banken weitere Langfristliquidität nur unter der Prämisse zur Verfügung gestellt werden, dass diese Mittel als Kredit weitergereicht werden müssten. Im Kern zeigt diese Idee, wie schwach der Effekt der überraschenden Leitzinssenkung vor drei Wochen war, denn Volumeneffekte werden dadurch so gut wie nicht erwartet. Die EZB findet sich in dem Dilemma wieder, eine wirtschaftlich heterogene Eurozone mit einer einheitlichen Politik zu steuern. Dass „Zwangskredite“ keine Lösung der aktuellen Zurückhaltung sein können, leuchtet ein. Banken würden gezwungen ungewollte Kreditrisiken aufzubauen, Gedanken an Planwirtschaft sind nur schwer zu verdrängen.

Wie groß der Wahrheitsgehalt solcher Gerüchte nun auch ist, deutlich wird, wie schwierig die Lösung der aktuellen Lage erscheint. Diese Zwangs-Lösung wird es aber nicht geben. Andere Ansätze und kreative Lösungen werden mit zunehmender Dauer immer wahrscheinlicher. Mit konventionellen Maßnahmen scheint die EZB nichts mehr im Bereich der Kredite bewegen zu können….

Auf die Selbstheilungskräfte des Marktes zu vertrauen scheint ebenfalls gewagt. Für 2014 und 2015 wird europaweit mit einer Verbesserung der konjunkturellen Lage gerechnet. Dann sollten die Kreditmärkte sich wieder normalisieren. Die Zwickmühle in der sich die Banken derzeit befinden (Aufbau Risikopuffer, Stresstests, neue Bankenaufsicht), macht die Lage nur vertrackter.

In Deutschland ist dagegen weiter alles Eitel Sonnenschein. Die Beschäftigungssituation ist auf einen Rekordwert gestiegen. Die große Koalition wird einen Mindestlohn von 8,50 EUR je Arbeitsstunde einführen, so denn die SPD Basis den Koalitionsvertrag billigt. Dann werden bemängelte Vergütungsungerechtigkeiten beseitigt. Interessant an der Meldung ist auch, dass Zuwanderer maßgeblich Einfluss auf den Arbeitsmarkt nehmen und vakante Stellen besetzt haben. Es wird immer deutlicher, dass Deutschland qualifizierte Zuwanderung braucht, um die demographische Schere in Zukunft schließen zu können.

Man kann gespannt sein auf den weiteren Verlauf im Markt.

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„Zusammen planen – Gemeinsam wohnen“ – Ausstellung zu neuen Wohnformen

30 November 2013 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach. „Zusammen planen – Gemeinsam wohnen“ – so lautet der Titel einer Ausstellung zu neuen Wohnformen, die der gemeinnützige Verein mitein-anders in Kooperation mit der VR Bank eG Bergisch Gladbach derzeit in der Hauptstelle der Bank in Bergisch Gladbach präsentiert. Die von FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. konzipierte Ausstellung zeigt die sehr verschiedenen Realisierungswege gemeinschaftlicher Wohnprojekte.

Bei aller Vielfalt haben die Projekte eines gemeinsam: Sie wurden nicht für, sondern von und mit den Menschen geplant, die selbst darin wohnen. Und sie vereinen ältere Menschen, ältere Menschen mit Jüngeren oder auch Menschen verschiedener Einkommensschichten und sozialer Herkunft unter einem Dach. Die Ausstellung „Zusammen planen – gemeinsam wohnen“ beschreibt diese Idee an Beispielen aus dem gesamten Bundesgebiet und gibt damit Anregungen zum Selbermachen. Sie umfasst 14 Banner, darunter 11 Projektvorstellungen aus ganz Deutschland, und ergänzende Banner mit Informationen zum FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e. V. und zum Verein mitein-anders.

Anders als in den umliegenden Kommunen gibt es in Bergisch Gladbach bislang kein Mehrgenerationenwohnprojekt. Aber viele Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen stellen sich auch hier die Frage „Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“ – und sie sind bereit, diese aktiv und gemeinsam mit anderen zu beantworten. „Solche Wohnprojekte können die Sozialstruktur einer ganzen Stadt positiv beeinflussen“, erläutert Doro Corts, Vorsitzende des Vereins mitein-anders. Der im Mai 2013 gegründete Verein möchte Anlaufstelle sein für alle an neuen Wohnformen Interessierte, will Bürgerinnen und Bürger mit Projekten und Projekte mit Investoren zusammen bringen. Zusätzlich soll mit Veranstaltungen über das gesellschaftlich wichtige Thema informiert werden.

„Als der Verein mitein-anders an uns herantrat, war gleich klar, dass wir dieses Projekt nach Kräften unterstützen werden“, sagt Thomas Büscher, Vorstand der VR Bank eG Bergisch Gladbach. Das genossenschaftliche Prinzip „Was einer alleine nicht schafft, das erreichen viele gemeinsam“ treffe eben auch auf das Leben außerhalb des Bankenalltags zu, so Büscher und fügt an: „Wir von der VR Bank unterstützen seit jeher gesellschaftlich relevante Aktivitäten in unserer Region und übernehmen Verantwortung in der Gemeinschaft. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Fall wieder helfen konnten.“

Die Ausstellung ist in der VR Bank in der Hauptstraße 186 während der Banköffnungszeiten noch bis zum 7. Dezember 2013 zu sehen. Weitere Informationen und Kontakt: www.mitein-anders.de

mitein-anders

Foto: Klinkhammels

 

 

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Schneewittchen – das Musical

28 November 2013 von Darian Lambert

Theater Liberi bringt Live-Erlebnis „Schneewittchen – das Musical“ nach Bergisch Gladbach:
die märchenhaften Produktionen begeisterten bereits 250.000 Zuschauer.

Deutschlandweit entführen die Familienmusical-Produktionen des Theater Liberi alljährlich in der kalten Jahreszeit ihr Publikum in fantasievolle Märchenwelten. In diesem Jahr bringt das erfolgreiche Tournee-Theater mit „Schneewittchen – das Musical“ am 21. Dezember 2013 um 14:30 Uhr erstmals das Live-Erlebnis nach Bergisch Gladbach in das Bürgerhaus Bergischer Löwe. Frei nach den Gebrüdern Grimm steht und singt hier ein bezauberndes Schneewittchen auf der Bühne, das allen Böswilligkeiten zum Trotz nie ihr reines Herz verliert und den unerschütterlichen Glauben an das Gute bewahrt – ein klassischer Märchenstoff  als intelligente und kindgerechte Musical-Unterhaltung, empfohlen für alle Musical-Fans ab vier Jahren.

Mit drei märchenhaften Produktionen ist Theater Liberi in diesem Jahr unterwegs. 2008 gegründet hat der Familientheater-Veranstalter aus Bochum, Heimat des Erfolgsmusicals Starlight Express, inzwischen über eine Viertelmillion Zuschauer erreicht. Knapp 800 Vorstellungen von Flensburg bis zum Bodensee begeisterten seither Groß und Klein. „Wir verzichten bewusst auf ein festes Haus. Mit unseren Musicals möchten wir zu Ihnen kommen: Qualitätsvolles Theaterprogramm direkt vor ihrer Haustür“, sagt Produzent Lars Arend.
Bevor sich endlich der Vorhang hebt, hat hinter den Kulissen das gesamte Liberi-Kreativteam  hart daran gearbeitet, den Theaternachmittag zu etwas ganz Besonderem zu machen. „Theater für Kinder zu produzieren, heißt kreativ zu sein“, so Musical-Macher Arend, „Unser Anspruch ist, dass wir unser gesamtes Publikum ernst nehmen wollen, Kinder wie Kindgebliebene. Wir wollen die Fantasie beflügeln und anregen, ein Gemeinschaftserlebnis für die ganze Familie bieten.“

Und so lassen Bühnenbildner mit geschickten Projektionseffekten und innovativen Ideen Schneewittchens Lebenswelt entstehen. Die Musiker geben dem Stück mit eigens für
„Schneewittchen“ komponierten fröhlich-frechen Melodien und romantischen Balladen ihre unverwechselbare Handschrift fernab der Belanglosigkeit. Aus farbenfrohen Stoffen kreieren die Kostümbildnerinnen Prinzessinnenkleider und fabelhafte Märchenwesen. Das Ensemble aus professionellen Schauspielern mit geschulten Stimmen hat wochenlang daran geprobt,
damit nicht nur jeder Tanzschritt und jede Note sitzen. Vor allem wollen sie auf der Bühne Figuren zum Leben erwecken, die Freude und Heiterkeit genauso vermitteln, wie wichtige Werte: Freundschaft, Mut, Selbstbewusstsein. „Unser Schneewittchen ist mehr als einfach nur schön – ihre reine Seele ist auf und fern der Bühne einfach ansteckend und ein leuchtendes Vorbild für uns alle“, sagt Hauptdarstellerin Isabel Flössel.

Sichern Sie sich Ihre Tickets rechtzeitig zum Preis von 9,- / 12,- / 15,- / 18,- € je nach Kategorie im Vorverkauf inkl. Gebühren (Tageskasse 11,- / 14,- / 17,-/ 20,- €) bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter der Ticket-Hotline 02202 – 38 999.

Schneewittchen

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Film mit Fritz Roth: Es kommt, wie es kommen muss

19 November 2013 von Darian Lambert

Drei Menschen und ihre Schicksale
Sonntag, 24. November 2013, 15.30 Uhr, Bayerisches Fernsehen
Ein Film von Volker Wild; Redaktion: Dr. Michael Zehetmair

EskommtwieeskommenmussFotoZweiFritzRDer Tod als unausweichliches Erlebnis beschäftigt alle von uns eines Tages. Manche früher, manche später. In den Bereichen Medizin und Biologie ist die Forschung rund um den Tod inzwischen sehr weit, auch statistisch kommen die Wissenschaftler dem Phänomen näher.

Doch die Fragen, die sich jede und jeder von uns einmal stellt: „Wann wird es sein?“ oder „Wie wird es sein?“, diese Fragen bleiben offen und führen zu den unterschiedlichsten emotionalen Reaktionen. Bei vielen löst das Denken an den Tod Angst aus, bei anderen Wut und bei wieder anderen Gelassenheit.

Der Film begleitet drei unterschiedliche Menschen, die sich die oben genannten elementaren Fragen stellen, all die aufgezählten Emotionen kennen und dennoch – oder vielleicht auch gerade deswegen – so fröhlich wie möglich durchs Leben gehen. Wissend, dass ihres relativ bald endlich sein wird.

Fritz Roth,  63 Jahre, von Beruf Bestatter, hat viele Träume. Diese zu verwirklichen bleibt ihm nicht mehr viel Zeit,  denn seit einigen Monaten weiß Fritz Roth, dass er an Krebs erkrankt ist. Nach der Diagnose weint er, doch aus der Bahn wirft sie ihn nicht. Im Gegenteil: Der Krebs macht ihn noch mutiger. Er packt Dinge an, die er bisher in die Zukunft geschoben hat, bereist die Seidenstraße und schreibt sich an einer Universität ein. Wie er beerdigt werden möchte, weiß er genau. Seit 30 Jahren ist das Thema Bestandteil seines Lebens.

Eineinhalb Jahre liegt Kristina Schilling im Krankenhaus und wartet auf ein Spenderorgan. Kristina ist 21 Jahre und leidet seit ihrer Geburt an Mukoviszidose. Ohne neue Lunge kann sie nicht weiterleben. Die Zeit wird unendlich. Immer wieder fällt sie von der Transplantationsliste herunter. Dann hat Kristina Glück. Genau an ihrem Geburtstag ist eine passende Lunge gefunden. Nach der Operation bekommt sie die Diagnose Krebs. Doch auch diesmal bleibt Kristina lebensbejahend und kämpft weiter.
Im Moment führt sie ein relativ normales Leben mit Pferd, Freund und Disko.  Mit Inhalationsgerät und Medikamenten im Gepäck will sie die Welt bereisen. Wie viel Lebenszeit sie noch hat, weiß keiner. Viele Mukoviszidosepatienten sterben  zwischen 30 und 40 Jahren.

Für Renate Schwarz, 56,  ist der Umgang mit dem Tod und Sterben etwas Alltägliches. Sie hat nicht viel Angst vor dem eigenen Tod und noch weniger vor dem der anderen. Die Leiterin des Ruppiner Hospiz kann sich keinen anderen Beruf vorstellen. „Ja, hier wird auch gelacht!“, sagt sie und ist immer da, wenn man sie braucht. Damit die Gäste, die keine Patienten mehr sind, zur Ruhe kommen und innere Gelassenheit finden können. Bevor es letztlich kommt, wie es kommen muss.

Autor: Volker Wild
Redaktion: Dr. Michael Zehetmair

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Dachstuhlbrand im PROgymnasium in Bensberg

18 November 2013 von Darian Lambert

Um 20:21 Uhr diesen Sonntag traf der Notruf  über einen Zimmerbrand in einer Dachgeschoßwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Schlossstraße ein. Die anrückenden Einsatzkräfte der Bergisch Gladbacher Feuerwehr fanden ein Dachgeschoss lichterloh brennend vor. In der Dachgeschosswohnung des historischen Bensberger PROgymnasiums (Baujahr 1907) brannte ein Zimmer in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen aus 2 westlich gelegenen Fenstern. Gegen 21:00 Uhr war das Feuer bereits unter Kontrolle. Die Einsatzstelle konnte gegen 23:15 Uhr an die Polizei und den Eigentümer des Gebäudes übergeben werden. Die Steinstraße war während des Einsatzes zwischen Busbahnhof und der Einmündung Am Stockbrunnen für den Straßenverkehr gesperrt.

Die betroffene Wohnung ist durch den Brand unbewohnbar. Den Bewohnern wurde durch den Betreiber des Progymnasiums kurzfristig eine Unterkunft organisiert. Trotz des erheblichen Sachschadens kam keine Person zu Schaden.

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Foto: Feuerwehr Bergisch Gladbach

 

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