Archiv | Aktuelles

Die Linke: Wählt Mitgliederversammlung Kreisvorstand ab?

21 Januar 2014 von Darian Lambert

Schon bei der letzten Mitgliederversammlung wurde der Antrag aus Bergisch Gladbach, den Kreisvorstand abzuwählen, mehr als nur kontrovers diskutiert. Das eigentliche Thema der Mitgliederversammlung, wie beginnen wir mit der Kommunalwahl, kam erst gar nicht zur Sprache. Auch diesmal, heute am 21.01.2014, wird das Treffen zum Ummut des Kreissprechers wieder im kleinen Sitzungssaal stattfinden. Rainer Schneider, Mitglied im Rat der Stadt Wermelskirchen und ehm. SED-Mitglied seit 1978, wird als Kreissprecher dogmatsich wiederholen müssen, das er von seinen ca. 300 €, die er als Ratsmitglied in Wermelskirchen erhält 50%, also 150 € an seinen Kreisverband abgibt. Da wird er wieder ein Ratsmitglied in Bergisch Gladbach fest im Fokus haben. Genau das hat Santillan seit 6 Jahren nicht getan und eine Abwahl des Kreisvorstandes würde ein vorzeitiges Ender der Diskussion über dieses Thema ermöglichen. Da geht es um ca 500 € pro Monat und wäre bei 6 Jahren ein sehr hoher 5 stelliger Geld-Betrag. Dies findet der ehm. NVA-Offizier Rainer Schneider unkollegial, denn der Kreisvorstand Die Linke benötigt dieses Geld, auch um den kommunalen Wahlkampf zu finanzieren. Dennoch ist die Loyalität seiner Genossen nicht die Größte. Immer wieder war aus seinen Mund sinngemäß hörbar, die DDR währe schon klasse und nicht so schlimm wie alle erzählen.

Da fragen sich seine Genossen schon, was denkt der ehm. NVA-Soldat über die vielen Toten an der Innerdeutsche Grenze? Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Innerdeutsche_Grenze

Als NVA-Soldat müsste er auch die Gruppe Ralf Forster kennen. NVA-Offiziere schulten damals in Ost-Berlin diese DKP-Militärorganisation. Dieser paramilitärische Flügel der DKP bestand seit 1969-1989 und hatte ca. 200 Mitglieder die mit hohem Engagement an Waffen, Sprengstoff und lautlosen Tötens ausgebildet worden. Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_Ralf_Forster

Hinweis des Redaktion: Der Artikel stammt aus der Feder eines externen Autors  / einer externen Autorin.“Postet by Admin“ bedeutet der Redaktionsaccount hat eine Nachricht die uns eingereicht wurde veröffentlicht / oder verfasst. In diesem Fall haben wir eine Nachricht, die uns von einem Bürger / einer Bürgerin eingereicht wurde veröffentlicht.

Kommentare (0)

Vandalismus an der Saaler Mühle

13 Januar 2014 von Darian Lambert

Bäume in Wert 4.900 Euro wurden mutwillig zerstört

Am vergangenen Wochenende haben Unbekannte zwölf Bäume, die im Rahmen einer gemeinsamen städtischen Aktion mit dem Unternehmen Bach & Wesco KG auf einer angrenzenden Wiese der Saaler Mühle gepflanzt worden waren, abgesägt.

Die neu gepflanzten Bäume standen symbolisch für jeden Auszubildenden, den die Firma beschäftigt, und sollten die nachhaltige Umweltphilosophie des Bergisch Gladbacher Unternehmens unterstreichen. Bereits wenige Tage nach dem Einpflanzen der Bäume hatten Unbekannte im Dezember zwei der insgesamt 14 Bäume gefällt.

Durch den Vandalismus am Wochenende sind nun alle Pflanzen (drei Hainbuchen, drei Eichen, drei Eschen, zwei Ahornbäume und drei Buchen) mutwillig gekappt worden. Jeder Baum hat einen Wert von 350 Euro. Auch die Schilder, auf denen die Namen der Auszubildenden zu lesen waren, sind bis auf zwei komplett zerstört worden.

Die Stadt hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.Vandalismus-Wiese1 Vandalismus-Wiese5 Vandalismus-Wiese4 Vandalismus-Wiese3 Vandalismus-Wiese2

 

Kommentare (0)

AfD: Nicht nur für frühere Republikaner eine neue rechte Heimat!

08 Januar 2014 von Darian Lambert

AfD-Chef Lucke teilte offiziell mit, auch um sich wohl bei den Mitgliedern rechten Parteien und Gruppierungen Gehör zu verschaffen, er könne Unterwanderungsversuche nicht ausschließen. Denn zu eines seiner politischen Favoriten gehört Ulrich Wlecke. Er kandidierte für die AfD-NRW auf Platz 4 für den Bundestag. Der ehemaliger Schatzmeister der Republikaner war einst ein großer Unterstützer des Rechtspopulisten Jörg Haider, FPÖ, Österreich. Weiterhin ist er ein enger Vertrauter von Markus Beisicht, Vorsitzender der rechtsextremen Bürgerbewegung pro Köln. Gemeinsam gründeten sie den „Ring freiheitlicher Studenten“ in NRW. Das Amtsgericht Münster attestierte diese Gruppe neofaschistische Tendenzen. Dennoch, AfD-Chef Lucke versteht die Aufregung nicht.

Stefan Soppe, ein Ex-Mitglied der AfD spricht von „mehreren Leuten aus der rechten Szene“, die mühelos auf der NRW-Landesliste kamen. Herr Soppe erklärt seinen Parteiaustritt damit, dass er es mit seinem Gewissen zur demokratischen Kulturnicht mehr habe vereinbaren können, dieser Partei in diesem Zustand anzugehören. Zeitgleich informierte er den Verfassungsschutz über die Aktivitäten einiger rechtsextremer AfD-Funktionäre. Gegen diese, wurde ihm verständnisvoll mitgeteilt, wird seit längerem geheimdienstlich ermittelt.

Deshalb gibt es nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und anderen AfD-Verbände blankes Entsetzen.

Nun wurde am 6. Februar 2013 diese Partei gegründet und ca. 4 Wochen später sprach Wolfgang Schäuble von einer großen Gefahr, die von der AfD für die CDU ausgehen könnte. Zu diesem Zeitpunkt war diese Partei aber absolut unbekannt. Aber zumal in der Anfangsphase viele ehem. CDU-Mitglieder zur AfD wechselten, lässt dies natürlich die hypothetischen Vermutungen zu, dass es hier zuvor eine gemeinsame Planung für diese diffizile Promotion gegeben haben könnte.

Interessant auch was Herr Lucke am Abend der Bundestagswahl 2013 resümierte. Seine Partei habe die Demokratie „ertüchtigt“, nachdem man in den vergangenen vier Jahren
„so viel an Entartungen von Demokratie und Parlamentarismus“ erlebt habe. Der historisch belastete Ausdruck „Entartung“ wird im Duden als „negative Abweichung von der Norm“ definiert. Tage später in der Talkshow Anne Will verteidigte er seine Formulierung mit dem Hinweis, dass der Begriff „Entartung“ nicht auf die nationalsozialistische Terminologie beschränkt sei.

Unter Terminologie versteht man die Menge aller Fachausdrücke (Termini) eines Fachgebiets. Nach seiner Ausdrucksweise wäre demnach der Ausdruck „Entartung“, auch ein Fachausdruck des Fachgebietes Nationalsozialismus…

AfD-Nein

Kommentare (0)

„Bergisch Gladbach“ zum Mitnehmen – die städtische Skyline fürs Heck

07 Januar 2014 von Darian Lambert

Nun haben auch die Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher eine Möglichkeit zu zeigen, wo sie herkommen: ein neuer Autoaufkleber mit der Bergisch Gladbacher Skyline ist ab sofort verfügbar. Vier markante Bauwerke der beiden großen Stadtzentren in Bergisch Gladbach und Bensberg sind darauf abgebildet: das historische Rathaus Bergisch Gladbach, die St. Laurentiuskirche, der Bensberger Burgturm mit dem Böhm-Rathaus sowie Schloss Bensberg (v.l.n.r.).

Im Rahmen des Neujahrsempfangs von Bürgermeister Lutz Urbach, wurde die Silhouette am Sonntag (05.01.2014) offiziell vorgestellt und schmückte kurz darauf schon das Heck des einen oder anderen Fahrzeugs. Der von Stadtgrafiker Heiko Thurm gestaltete Entwurf mit der Stadt-Silhouette und dem Schriftzug Bergisch Gladbach ist als Aufkleber in grün, silber und schwarz erhältlich und kann im Pressebüro (Historischen Rathaus in der Stadtmitte Bergisch Gladbach, Zimmer 7) für den Preis von einem Euro erworben werden.

Die Auswahl der vier charakteristischen Gebäude fiel übrigens durch die Fülle der prägenden Bauten in den 25 Bergisch Gladbacher Stadt- und Ortsteilen alles andere als leicht. Doch wer bekommt schon die versammelte Bergisch Gladbacher Architektur als Aufkleber auf seinem Kofferraum unter?!

gl-skyline

Kommentare (1)

Börse Aktuell: Edelmetalle kaufen?

05 Januar 2014 von Darian Lambert

Von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Der Goldpreis hat an den ersten Handelstagen des neuen Jahres klare Gewinne verbucht. Das gelbe Metall kostet nun wieder mehr als 1.230 USD pro Unze. Beobachter führen als Begründung für die positive Tendenz eine Neugewichtung wichtiger Rohstoffindizes, schwächere Aktienmärkte und weitere Short-Eindeckungen an.

gold-4-1-14
Zunächst wurde der Anstieg Goldpreises auf ein Anziehen der physischen Nachfrage aus Asien zurückgeführt, wodurch dann automatische Kaufaufträge ausgelöst wurden. Der wichtigste Faktor ist nach Ansicht von Experten aber die Neugewichtung wichtiger Rohstoffindizes.

Sowohl der Standard & Poor’s Goldman Sachs Commodities Index als auch der Dow Jones UBS Commodities Index haben nämlich für 2014 den Anteil von Gold bei ihrer Zusammensetzung erhöht.

Fonds, die diese Indizes abbilden, müssen diesen Schritt nachvollziehen. Nach Meinung von Experten werde es aus diesem Grund signifikante Gold- und Silberkäufe geben.

Darüber hinaus hat das Neue Jahr mit einer schwächeren Performance der breiten Aktienmärkte begonnen. Was dazu führt, dass angesichts der hohen Bewertung vieler Aktien darüber gesprochen wird, wieder Mittel in Assets mit einer niedrigeren Bewertung umzuschichten. Und dazu würde nach dem Verlust von 28% im vergangenen Jahr auch Gold gehören, hieß es. Quasi das gesamte Jahr 2013 über war von Analysten eine Umschichtung in die umgekehrte Richtung – von Gold in Aktien – als Grund für diese schwächste Performance seit mehr als 30 Jahren angeführt worden.

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

Kommentare (0)

Neue Bürgerpartei zur Kommunalwahl

03 Januar 2014 von Darian Lambert

Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 tritt in Bergisch Gladbach und im gesamten Kreisgebiet eine neue Bürgerpartei an.


frank-samirae-bgl

Frank Samirae – Vorstand

Bergisch Gladbach – Mit Wirtschaftskompetenz will die Bürgerpartei GL die Finanzlage der Stadt verbessern und zugleich die Lebensqualität der Bürger erhöhen. Man will den Wählern in allen Stimmbezirken Kandidaten anbieten und sich als Alternative zu den etablierten Parteien verstanden wissen. Die Bürgerpartei ist ein Verein, der sich als Wählergemeinschaft für bürgernahe Politik vor Ort, Ehrlichkeit und Transparenz engagiert. Den Vorsitz führt Frank Samirae, ein studierter Wirtschaftswissenschaftler und bekannter Jungunternehmer.
Frederic Wolff, frei schaffender Künster, ist für den jungen Nachwuchs der Wählergemeinschaft zuständig. Er möchte sich insbesondere für die Bedürfnisse der Jugendlichen und Kinder im Rheinisch Bergischen Kreis stark machen. Ebenfalls kandidieren Journalist Lars Sobiraj, der mehrere Jahre als Chefredakteur beim Onlinemagazin Gulli.com vorweisen kann und die ehemalige Lehrerin Ute-Maria Weiss, welche Mitglied im Vorstand der Kölner Grünen war.

Ziel der Bürgerpartei ist es, dem Bürger eine größtmögliche Mitbestimmung am Geschehen in Stadt, Gemeinde und Landkreis einzuräumen und ihn in die Entscheidungsfindung und Aufgabenbewältigung mit einzubeziehen. Dabei ist sie frei von richtungspolitischen Vorgaben, offen für Jedermann und frei von radikalen Strömungen, sowohl nach rechts als auch nach links.

Auch gegen die Misswirtschaft im Umgang mit öffentlichen Geldern will die Bürgerpartei vorgehen wie gegen Korruption und Vetternwirtschaft im Herzen des Bergischen Landes.

bglimrbkDie Bürgerpartei, welche mittlerweile die strategisch wichtigen Bergisch Gladbacher Wahlkreise besetzt hat, will auch kreisweit eine Rolle spielen und sich deshalb an den Kreistagswahlen beteiligen. Hierbei kandidieren gemeinsam mit der Bürgerpartei GL auch Lokalpolitiker der BFO (Bürger für Overath). Zur Wahlkampf-Eröffnung will man sich in den Fußgängerzonen persönlich dem Bürger an Infoständen präsentieren. „Das persönliche Gespräch, also die Bürgernähe ist uns wichtig. Wir möchten wissen was die Herzen der Bürger bewegt und werden uns für sie einsetzen.“ betont Frank Samirae Vorstandsvorsitzender der jungen Partei.

Kommentare (0)

GL Aktuell wünscht ein gutes neues Jahr!

01 Januar 2014 von Darian Lambert

Die Mannschaft von GL Aktuell wünscht allen Lesern und Nutzern ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2014. Gleichzeitig möchten wir uns bei Ihnen für die Treue und den regen Zuspruch im vergangenen Jahr bedanken.GL Aktuell konnte seine Reichweite in den letzten zwölf Monaten fast verdoppeln.

Vielen Dank allen Lesern!

sylvester14

Kommentare (0)

Rösrath: Taser-Einsatz gegen Schwarzfahrer

28 Dezember 2013 von Darian Lambert

Eine Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn eskalierte an der Haltestelle Rösrath Stümpen. Es kam laut Augenzeugen zu einem Taser Einsatz wie man es aus Youtube Videos aus den USA kennt. Ein möglicherweise angetrunkener Fahrgast fand zunächst seine Fahrkarte nicht und ergriff dann die Flucht aus der Bahn hinaus in Richtung Kastanienallee. Der vermeindliche Schwarzfahrer kam jedoch nicht weit. Er wurde von einem anderen Fahrgast, der dort ausgestiegen war, in Höhe der Treppen festgehalten. Kurz darauf holte ihn ein Kontrolleur ein und streckte Ihn mit einer Taser-Waffe nieder, obwohl der Mann keinen Widerstand leistete, wie Augenzeugen dies der Polizei mitteilten. Der geflohene Fahrgast brach vor den Augen zahlreicher Passanten sofort  zusammen und verlor das Bewusstsein. Der Fahrgast, welcher den vermeindlichen Schwarzfahrer festhielt, konfrontierte den Kontrolleur indem er sagte: „Ich habe das Geräusch gerade gehört. Sie haben einen Taser eingesetzt.“ Dieser wies die Anschuldigung von sich mit „Ich habe keinen Taser!“ Obwohl der vermeindliche Schwarzfahrer nach wie vor bewusstlos auf dem Boden lag lief der Kontrolleur zurück in die wartende S-Bahn RB 11578  (0:40 Uhr in Richtung Gummersbach) und fuhr davon. Dabei lies er aber neben dem Bewusstlosen sein Mobidat-Gerät der Bundesbahn liegen. Der Fahrgast wurde von Notarzt und Sanitätern im Krankenwagen an Ort und Stelle reanimiert. Eine Fahndung nach dem Kontrolleur und der Taser-Waffe wurde sofort von der Rösrather Polizei eingeleitet. „Solche Geräte dürfen nur von ausgebildeten Fachkräften eingesetzt werden“ kommentierte eine Beamtin vor Ort. Und in Tat: Taser sind Kontrolleuren bei der Bundesbahn aber auch bei der KVB nicht erlaubt.

Kommentare (0)

12 Feuerwehrmänner beenden ihre Ausbildung erfolgreich

21 Dezember 2013 von Darian Lambert

B1-Pruefung_099„Ein schöneres Weihnachtsgeschenk konnte man mir in diesem Jahr nicht machen“, erzählt Kevin Breddermann sichtlich erleichtert. Er ist mit seinen 22 Jahren der jüngste von insgesamt 12 Brandmeisteranwärtern der Feuerwehr Bergisch Gladbach, die am Donnerstag, den 19. Dezember, ihre Ernennungsurkunde nach erfolgreich bestandener Laufbahnprüfung überreicht bekamen. Bürgermeister Lutz Urbach ließ es sich nicht nehmen, diesen „Verwaltungsakt“ der Ernennung zum Brandmeister persönlich auf der Feuerwache Nord in Paffrath vorzunehmen und gratulierte allen Prüflingen von Herzen. In den vergangenen Tagen mussten die Anwärter in zahlreichen schriftlichen Prüfungen, aber auch praktischen Übungen zeigen, was ihnen in den letzten 18 Monaten beigebracht wurde.

Dazu gehörte die Bekämpfung eines Zimmerbrandes im ersten Obergeschoss über eine
Steckleiter, die Rettung eines verunglückten Kollegen aus einem stark verrauchten
Gebäude, das Befreien einer eingeklemmten Person aus einem PKW sowie das Anheben
und richtige Unterbauen eines Containers mit Hebekissen und Rüsthölzern. Die
Prüfungskommission unter der Leitung von Jörg Huppatz, dem Leiter der Feuerwehr,
konnte sich davon überzeugen, dass alle Anwärter in den vergangenen Monaten sehr gut
ausgebildet wurden.

Als am 1. Juli 2012 die Ausbildung begann, hieß es erst einmal die Schulbank drücken und
pauken. Dies viel nicht jedem leicht, da die Schulzeit für die Meisten bereits viele Jahre
zurück lag und auch die Ausbildung zu einem praktischen Beruf, der eine wichtige
Voraussetzung für die Bewerbung bei einer Feuerwehr ist, teilweise recht lange her war.

Für Kai Gluchowski, den „Lehrgangsopa“ mit seinen 36 Jahren, war dies eine besondere
Her-ausforderung. Der gelernte Anlagenmechaniker für Versorgungstechnik,
Dampfkesselmeister, und Rettungsassistent hatte die letzten neun Jahre im Rettungsdienst
verschiedener Feuerwehren und Hilfsorganisationen gearbeitet bevor er sich entschloss,
Feuerwehrmann zu werden. Aber er bereut den Schritt nicht und ist heute stolz, die
Prüfung bestanden und sogar als Zweitbester abgeschnitten zu haben. Wichtiger ist ihm
aber, als Team gut funktioniert zu ha-ben. „Feuerwehr ist Teamarbeit“, sagt er, „da kommt
es darauf an, zusammenzuarbeiten. Nur gemeinsam kann man das Ziel erreichen. Da macht
man auch mal Fehler oder weiß vielleicht nicht immer alles, aber man ergänzt und
unterstützt sich gegenseitig.“.

Die Ausbildung war nur durch das hohe Engagement der Kollegen möglich, die bereit
waren, neben ihrem Einsatzdienst ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an den Nachwuchs
weiterzugeben. Herr Huppatz bedankte sich daher noch einmal ausdrücklich bei all denen,
die dazu beigetragen haben, dass das Endergebnis so gut ausgefallen ist.
Für Kevin Breddermann lief es sogar besonders gut, er schnitt nämlich als Lehrgangsbester
ab. Jetzt geht es erst mal auf Abschiedstour und die wird für Kevin nicht billig.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit
hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch
haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach
beschäftigt derzeit gemäß Stellenplan 93 Beamte im mittleren, 8 Beamte im gehobenen
sowie einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Hinzu kommen 177
ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 20 Tarifbeschäftigte werden ausschliesslich in
der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt.

 

Kommentare (0)

Skandal um Parteigelder der Linken

19 Dezember 2013 von Darian Lambert

BargeldsteuerHeftiger Zoff bei den Linken im Rheinisch Bergischen Kreis. Der in Bergisch Gladbach amtierende Fraktionsvorsitzende Tomas Santillan führt nach Angaben seiner Parteigenossen, seit 6 Jahren seine Beträge zur Finanzierung seiner Partei nicht ab. Insgesamt geht es den Genossen nun um einen fünfstelligen Geldbetrag, welcher dem Kreisverband fehlt.

Der Hintergrund: Die Linke finanziert sich durch fixe prozentuale, jedoch immerhin freiwillige Abgaben von den Mandatsgeldern ihrer gewählten Vertreter. Sie hat und möchte keine großen Spender aus der Wirtschaft, verständlicher Weise, sie möchte nicht käuflich sein. Von seinen Mandatsgeldern will als einziger gewählter Vertreter im Rheinisch Bergischen Kreis Tomas Santillan aber keinen Cent an seinen Kreisverband abgeben. Kürzlich ging er in die Offensive. Er beantragte die Neubesetzung des Kreisvorstandes, unterlag aber mit 5 Stimmen (alle aus Bergisch Gladbach) zu 16 Stimmen (alle aus dem Rest des Rheinisch Bergischen Kreises).

Rainer Schneider, der derzeitige Kreisvorsitzende der Linken ist mehr als nur verwundert, über solch unkollegiales Verhalten. Es heisst sogar, der Kreisverband könne bald in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Bis zuletzt hatte auch Parteifreund Rainer Dlugosch versucht, die Unregelmäßigkeiten unter der Decke zu halten. Die Gelder seien „zwischenzeitlich alle bezahlt“ hieß es, nachdem GL Aktuell hierzu offiziell anfragte. Die falsche Antwort von Dlugosch war jedoch unseren Recherchen nach eine reine Schutzbehauptung.

Wird Santillan abgesetzt?

Der Streit innerhalb der Linken muss eine neue Dimension erreicht haben. Während sich Santillan Kampfabstimmungen liefert mit den eigenen Leuten, platze dem ein oder anderen Mitglied wohl mittlerweile der Kragen. Am 19.01.2014 wird auf einer Mitgliederversammlung darüber abgestimmt, wer die Kandidaten für die Kommunalwahl sind.

Bürgerpartei GL lehnt Santillans Aufnahmegesuch ab

Die Überraschung war besonders groß als Santillan bei der Bürgerpartei GL damit für sich warb aus „beruflichen und zeit-technischen Gründen“ kein Mandat für die Linke mehr bekleiden zu können. Er wollte jedoch gerne in einem Wahlkreis für die Bürgerpartei kandidieren. Dieses Gesuch lehnte der Vorstand der Gladbacher Bürgerpartei dankend und wertungsfrei ab.

Dass es sich angesichts dieser Außenwirkung und des 6 jährigen Streits Tomas Santillan mit manch linken Genossen verscherzt hat, ist hinlänglich bekannt. Einen guten Eindruck hinterlassen diese Vorfälle nicht.

Ob er sich in der kommunalen Politik noch halten kann?

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Mai 2026
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031