Bergisch Gladbach. In einer Tiefgarage an der Max-Joseph-Straße ist am Samstagabend (15.11.) ein hochwertiges Motorrad entwendet worden. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl gegen 18 Uhr und alarmierte umgehend die Polizei.
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BMW-Motorrad im Wert von mehreren Zehntausend Euro verschwunden
Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine erst im Juli zugelassene BMW R 1300 GS. Die Maschine ist durch ihre blau-rot-weiße Lackierung und die goldenen Felgen besonders auffällig. Das Motorrad trägt das amtliche Kennzeichen GL-MP 27 und hat laut Polizei einen geschätzten Wert im mittleren fünfstelligen Bereich.
Der Besitzer hatte sein Motorrad zuletzt am Vorabend, Freitag (14.11.) gegen 18 Uhr, auf seinem Stellplatz in der Tiefgarage gesehen. Wie die bislang unbekannten Täter in die Tiefgarage gelangen konnten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Polizei bittet um Hinweise
Das Motorrad wurde im Fahndungssystem ausgeschrieben. Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg sucht nun dringend nach Zeugen, die zwischen Freitagabend und Samstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tiefgarage beobachtet haben.
Hinweise nimmt die Polizei unter 02202 205-0 entgegen.
Tipp der Polizei
Teure Motorräder zählen zunehmend zu den Zielen professioneller Diebesbanden. Die Polizei rät daher, Zweiräder – sofern möglich – in abgeschlossenen Räumen zusätzlich mit massiven Ketten- oder Bügelschlössern zu sichern.
Der Ausbau der stark belasteten Kölner Ost-West-Achse macht einen wichtigen Schritt nach vorn: Das Land Nordrhein-Westfalen hat signalisiert, Fördergelder für den Bau verlängerter Bahnsteige bereitzustellen. Damit können künftig bis zu 90 Meter lange Stadtbahnen eingesetzt werden – ein wesentlicher Beitrag, um deutlich mehr Fahrgäste transportieren zu können.
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Projekt erreicht erste Hürde im Landtag
Der Verkehrsausschuss des Landtages stimmte dafür, das Projekt in den ÖPNV-Bedarfsplan aufzunehmen. Damit wurde eine zentrale Voraussetzung geschaffen, um Fördermittel zu beantragen. Die Stadt Köln kann nun den detaillierten Förderantrag vorbereiten.
Die Entscheidung war keineswegs selbstverständlich: Die Stadt hatte ihre ursprünglichen Pläne zum Ausbau der Ost-West-Achse zuletzt verändert. Statt einer rein oberirdischen Lösung soll langfristig ein Tunnel unter der Innenstadt entstehen – möglicherweise sogar einschließlich einer Rheinunterquerung.
Unsicherheit über neue Ausbaupläne überwunden
Gerade diese Planänderungen hatten das Projekt ins Wanken gebracht. Wäre das Land nicht bereit gewesen, trotz der neuen Tunnelüberlegungen Fördermittel zuzusagen, hätte Köln den Antrag erst in einigen Jahren erneut stellen dürfen. Die Folgen wären eine erhebliche Verzögerung gewesen – mit ungewissem Ausgang.
Da die Ost-West-Achse jedoch heute schon an der Belastungsgrenze fährt, besteht dringender Handlungsbedarf. Eine höhere Taktfrequenz ist laut Stadt nicht mehr möglich. Mehr Kapazität lässt sich daher nur über längere Züge schaffen.
Provisorische Lösung – später Entscheidung über Tunnel
Mit der nun möglichen Verlängerung der oberirdischen Bahnsteige kann Köln kurzfristig handeln. Die Maßnahme gilt als Übergangslösung, bis über den milliardenschweren Tunnel endgültig entschieden wird.
Ob und wann der Tunnelbau tatsächlich gefördert wird, ist noch offen. Fest steht: Ohne massive Unterstützung des Landes ist das Projekt für die Stadt finanziell nicht zu stemmen.
Nächste Schritte
Die Stadt Köln arbeitet nun an der Ausarbeitung des Förderantrags für den oberirdischen Ausbau. Sobald dieser bewilligt ist, können Planung und Bau der verlängerten Bahnsteige beginnen.
Damit rückt das Ziel näher, kurzfristig mehr Kapazitäten im Kölner Nahverkehr zu schaffen – und langfristig eine leistungsstarke, moderne Ost-West-Verbindung zu realisieren.
Köln. Ab heute Abend (14. November) um 21 Uhr wird der Kölner Hauptbahnhof für zehn Tage vollständig für den Fern- und Regionalverkehr gesperrt. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten sowie die geplante, aber nun verschobene Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerks. Reisende müssen sich auf massive Umleitungen, Zugausfälle und geänderte Halte einstellen.
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Softwarefehler wirft Pläne der Bahn durcheinander
Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wurde kurz vor Beginn der Sperrung ein Softwarefehler entdeckt, der die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks verhindert. Die erforderlichen Sicherheitstests können nicht wie geplant abgeschlossen werden. Obwohl die technische Umstellung verschoben wird, hält die Bahn an der zehntägigen Sperrung bis zum 24. November (5 Uhr) fest.
Nach WDR-Informationen wird der Hauptbahnhof daher ein zweites Mal – voraussichtlich im März 2026 – erneut komplett gesperrt werden müssen, um das neue Stellwerk anschließen zu können. Offiziell bestätigt wurde der Termin jedoch bisher nicht.
Das gilt bereits ab Donnerstagabend
Bereits ab Donnerstag, 21 Uhr, fahren die Linien RE 6 (RRX) und RB 48 den Hauptbahnhof nicht mehr an. Ab Freitagabend, 21 Uhr, gilt die vollständige Sperrung für alle Fern- und Regionalzüge.
Was fährt – und was nicht?
Nicht betroffen sind viele S-Bahn-Linien, da diese bereits über ein eigenes digitales Stellwerk gesteuert werden. Nur in der Nacht vom 19. auf den 20. November ist der Hauptbahnhof wirklich komplett dicht – auch für S-Bahnen.
So kommen Reisende trotzdem ans Ziel
Die Bahn und weitere Verkehrsunternehmen haben ein umfangreiches Ersatzkonzept erarbeitet. Die wichtigsten Punkte:
ICE aus Richtung Aachen/Brüssel halten in Köln-Ehrenfeld.
ICE aus Richtung Amsterdam halten in Köln Messe/Deutz.
ICE aus Richtung Berlin: stark eingeschränkt, teilweise nur noch Umsteigeverbindungen über Düsseldorf.
ICE/IC Richtung Bonn/Koblenz verkehren nur reduziert, teils über Köln Süd.
Mehrere RE-Linien werden großräumig umgeleitet und halten weder in Köln Hbf noch in Leverkusen Mitte oder Köln-Mülheim.
S-Bahnen fahren überwiegend regulär.
Reisende sollen sich vor Fahrtantritt online über ihre Verbindung informieren.
Einschränkungen im Regionalverkehr – ein Überblick
Nahezu alle RE-Linien sind betroffen, darunter:
RE 1 und RE 5: Umleitungen über Neuss, Ausfall wichtiger Halte
RE 6: Umleitung über Leverkusen, Ersatzhalte in Köln-Mülheim und Köln Messe/Deutz
RE 7, RE 8, RE 9, RE 22, RB 24, RB 26, RB 27, RB 38, RB 48: Teilausfälle, Umleitungen, Ersatzhalte oder Komplettausfall einzelner Abschnitte
Für viele Pendler bedeutet das größere Umwege und längere Fahrzeiten. Ersatzbusse verkehren in einzelnen Nächten.
Wie geht es nach dem 24. November weiter?
Ab Montag, 24. November, 5 Uhr, sollen die Züge wieder nach regulärem Fahrplan fahren.
Doch schon jetzt steht fest: Eine zweite Sperrung ist unvermeidlich. Erst dann kann das digitale Stellwerk wirklich in Betrieb gehen.
Weitere Baustellen belasten das Netz
Zusätzlich wird ab Februar 2026 die wichtige Strecke Köln–Wuppertal–Hagen für fünf Monate generalsaniert. Das führt zu weiteren massiven Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr.
Bergisch Gladbach / Rösrath. Gleich zwei stark alkoholisierte Verkehrsteilnehmer hat die Polizei am Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag aus dem Verkehr gezogen. Beide Fahrer waren deutlich fahruntüchtig – einer von ihnen zusätzlich unter Drogeneinfluss.
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E-Scooter-Fahrer mit 1,8 Promille und Drogen unterwegs
Am Mittwochmorgen (13.11.) gegen 09:00 Uhr kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes einen E-Scooter-Fahrer auf der Nußbaumer Straße im Bergisch Gladbacher Stadtteil Paffrath.
Der 53-jährige Fahrer machte sofort einen deutlich alkoholisierten Eindruck. Zudem reagierte ein Drogenvortest positiv, der Atemalkoholtest zeigte rund 1,8 Promille.
Der Mann wurde zur Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht und musste seinen Heimweg anschließend zu Fuß antreten. Sein E-Scooter durfte er nicht weiter benutzen.
2 Promille am Steuer eines Mercedes
In der Nacht zu Donnerstag (14.11.) um 01:40 Uhr fiel einer Streife der Polizeiwache Overath/Rösrath ein Mercedes-Benz auf der Friedrich-Offermann-Straße durch unsichere Fahrweise auf.
Der 34-jährige Fahrer aus Rösrath wurde kurz darauf gestoppt. Auch er stand erheblich unter Alkoholeinfluss: Der Vortest ergab rund 2 Promille.
Ein Arzt entnahm auf der Wache eine Blutprobe. Der Führerschein des Mannes wurde vorerst beschlagnahmt, die Weiterfahrt untersagt.
Ermittlungen wegen Verkehrsstraftaten
Gegen beide Männer wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Die Polizei weist erneut darauf hin, dass Alkohol und Drogen am Steuer ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.
Bergisch Gladbach-Hebborn. Ein Motorroller der Marke Aprilia ist am Montagnacht (11.11.) bis Dienstagnachmittag (12.11.) von einem Privatgrundstück in der Hebborner Straße gestohlen worden. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl gegen 14:30 Uhr, als er sein Kleinkraftrad nicht mehr an seinem Abstellplatz vorfand.
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Roller trotz Lenkradschloss entwendet
Nach Angaben des Eigentümers stand der Roller mit dem Versicherungskennzeichen 392WXP seit dem Vorabend gegen 22:00 Uhr auf dem Grundstück. Das Fahrzeug war mit einem Lenkradschloss gesichert, trotzdem gelang es den bislang unbekannten Tätern, den Motorroller unbemerkt zu entwenden.
Der Wert des Fahrzeugs wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.
Polizei leitet Ermittlungen ein
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und den Motorroller im Fahndungssystem als gestohlen registriert. Ob die Täter gezielt vorgingen oder das Fahrzeug zufällig ins Visier geriet, ist bisher unklar.
Zeugen gesucht
Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Hebborner Straße bemerkt hat oder Angaben zum Verbleib des Motorrollers machen kann, wird gebeten, sich telefonisch unter 02202 205-0 zu melden.
Rösrath-Hoffnungsthal. In den frühen Abendstunden des Dienstags (12. November) kam es in der Lüghauser Straße zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt über die Terrassentür und entwendeten Schmuck und Bargeld.
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Täter drangen über Terrassentür ein
Zwischen 17:30 Uhr und 20:00 Uhr nutzten die Einbrecher die kurze Abwesenheit der Hausbewohner aus. Nach bisherigen Erkenntnissen hebelten sie die Terrassentür auf und gelangten so in das Innere des Hauses. Dort durchsuchten sie mehrere Räume gezielt nach Wertsachen.
Als die Bewohner zurückkehrten, entdeckten sie das durchwühlte Haus. Bei einer ersten Sichtung stellten sie fest, dass mehrere Schmuckstücke und Bargeld fehlten. Der Gesamtschaden wird derzeit von der Polizei ermittelt.
Spurensicherung eingeleitet
Die Polizei nahm noch am Abend die Ermittlungen auf und führte eine umfangreiche Spurensicherung am Tatort durch. Dabei werden unter anderem Fingerabdrücke und mögliche Einbruchswerkzeuge untersucht.
Ob die Täter gezielt vorgingen oder zufällig zuschlugen, ist bislang unklar. Die Ermittler prüfen außerdem, ob ein Zusammenhang mit anderen Einbrüchen in der Region besteht.
Polizei bittet um Hinweise
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg sucht nach Zeugen, die am Dienstagabend im Bereich der Lüghauser Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Die Polizei rät außerdem, aufmerksam auf ungewöhnliche Geräusche oder Bewegungen in der Nachbarschaft zu achten und im Verdachtsfall sofort den Notruf 110 zu wählen.
Rheinisch-Bergischer Kreis. Im Rahmen des „Monats der Wärmepumpe“ bietet der Rheinisch-Bergische Kreis am Montag, 18. November, von 18:30 bis 19:45 Uhr eine kostenlose Online-Informationsveranstaltung an. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW sowie den regionalen Energieversorgern AggerEnergie GmbH, BEW GmbH und BELKAW GmbH will der Kreis interessierte Bürgerinnen und Bürger umfassend über die Technologie der Wärmepumpe und deren Beitrag zu nachhaltigem Heizen informieren.
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Fokus auf Energieeffizienz und regionale Förderangebote
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Funktionsweise moderner Wärmepumpen, ihre ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile sowie die Voraussetzungen für den Einbau in Neu- und Bestandsbauten. Neben technischen Grundlagen werden auch die Fördermöglichkeiten und individuellen Angebote der regionalen Energieversorger vorgestellt. So erhalten die Teilnehmenden konkrete Hilfestellungen, wie sie ihr Zuhause klimafreundlich und langfristig kosteneffizient beheizen können.
Kooperation für praxisnahe Beratung
Die Kooperation zwischen dem Kreis, der Verbraucherzentrale und den drei Energieversorgern garantiert eine praxisnahe und unabhängige Beratung. Fachleute beantworten Fragen zur Planung, Installation und Finanzierung von Wärmepumpen und geben Tipps, welche Systeme sich für verschiedene Gebäudetypen eignen.
„Wärmepumpen sind eine zentrale Technologie der Energiewende. Sie ermöglichen klimafreundliches Heizen ohne fossile Brennstoffe – und das effizient und zukunftssicher“, erklärt das Team der Energie- und Klimakoordinierungsstelle (EKKO) des Kreises.
Rösrath-Forsbach. Unbekannte Diebe haben zwischen Montagabend (10. November, 20 Uhr) und Dienstagnachmittag (11. November, 17 Uhr) ein Motorrad vom Parkplatz eines Privatgrundstücks im Fuchsweg gestohlen. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen, die Hinweise zum Verbleib der Maschine geben können.
Gestohlenes Motorrad
Kawasaki Z900 spurlos verschwunden
Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine rund zwei Jahre alte Kawasaki Z900 in den Farben Schwarz, Rot und Silber. Das Motorrad war mit einem Lenkradschloss gesichert und zusätzlich mit einer Plane abgedeckt. Dennoch gelang es den bislang unbekannten Tätern, die Maschine unbemerkt zu entwenden – inklusive des Kennzeichens GL-L 259.
Der Wert des Motorrads wird auf eine hohe vierstellige Summe geschätzt. Die Polizei hat das Fahrzeug zusammen mit dem Kennzeichen im Fahndungssystem als gestohlen registriert.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Besitzerin bemerkte den Diebstahl am Dienstagnachmittag und verständigte umgehend die Polizei. Ob die Täter gezielt vorgingen oder das Motorrad zufällig entdeckten, ist derzeit noch unklar.
Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen. Spuren am Tatort werden ausgewertet, um mögliche Hinweise auf die Täter zu finden.
Polizei sucht Zeugen
Wer im genannten Zeitraum im Bereich des Fuchswegs in Rösrath-Forsbach verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Geräusche bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Auch vermeintlich kleine Beobachtungen können für die Ermittler entscheidend sein.
Wupperverband beendet Dürremanagement und kehrt zum Normalbetrieb zurück
Trotz des aktuell nassen Oktobers blickt der Wupperverband auf ein außergewöhnlich trockenes Wasserwirtschaftsjahr 2025 zurück. Die anhaltenden Niederschlagsdefizite und eine extreme Frühjahrsdürre stellten die Steuerung der Brauchwassertalsperren im Einzugsgebiet der Wupper vor besondere Herausforderungen. Dank eines frühzeitig eingeleiteten Dürremanagements konnte der Verband jedoch die Wasserversorgung des Flusses auch in der längsten Trockenphase des Jahres sicherstellen.
Das Wasserwirtschaftsjahr 2025 umfasst den Zeitraum vom 1. November 2024 bis zum 31. Oktober 2025. An der Referenzmessstelle Bever-Talsperre wurden in diesem Zeitraum lediglich 1.103 Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert – deutlich weniger als der langjährige Mittelwert von 1.299 Litern. Zwar lagen die Niederschlagsmengen in den ersten Wintermonaten noch leicht über dem Durchschnitt, doch ab Februar setzte eine ausgeprägte Trockenperiode ein. In den Monaten Februar und März fielen insgesamt nur 18 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge. Dieses Defizit hielt bis in den Spätsommer an und konnte bis Jahresende nicht ausgeglichen werden.
Große Herausforderung für die Brauchwassertalsperren
Besonders betroffen war die Wupper-Talsperre als größte Brauchwassertalsperre des Verbandes. Sie dient – ebenso wie die Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre – neben dem Hochwasserschutz der sogenannten Niedrigwasseraufhöhung, also der gezielten Wasserabgabe an die Wupper in Trockenzeiten. Bereits ab Februar musste verstärkt Wasser an den Fluss abgegeben werden, um die Mindestwasserführung für die Ökologie sicherzustellen. Allein in den Monaten Februar bis April wurden rund 14 Millionen Kubikmeter Wasser bereitgestellt. Der Füllstand der Wupper-Talsperre sank dadurch Ende April auf nur noch 45 Prozent.
Um die vorhandenen Reserven bestmöglich zu schonen, passte der Wupperverband in Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde die Niedrigwasserabgabe stufenweise an. So flossen ab Mai 3.000 Liter und ab Juli 2.500 Liter pro Sekunde am Referenzpegel Wuppertal-Kluserbrücke – statt der üblichen Mindestwasserführung von 3.500 Litern pro Sekunde. Dieses gezielte und flexible Talsperrenmanagement ermöglichte es, rund 9,2 Millionen Kubikmeter Wasser einzusparen, was etwa 35 Prozent des Fassungsvermögens der Wupper-Talsperre entspricht.
Insgesamt unterstützte der Wupperverband das Ökosystem Wupper im Jahr 2025 mit rund 46 Millionen Kubikmetern Wasser aus den Brauchwassertalsperren – eine Menge, die dem doppelten Fassungsvermögen der Bever-Talsperre entspricht. Begleitende Messprogramme zeigten, dass die zeitweise reduzierte Abgabe keine Verschlechterung der Gewässerqualität zur Folge hatte.
„Die Maßnahmen des Dürremanagements haben sich bewährt. Auch unter extrem trockenen Bedingungen konnten wir die Niedrigwasseraufhöhung gewährleisten und ökologische Schäden vermeiden“, so das Fazit des Verbandes.
Entspannung durch Herbstregen – Rückkehr zum Normalbetrieb
Im Verlauf des Jahres sanken die Stauinhalte der Brauchwassertalsperren auf besonders niedrige Werte. Im Oktober lag der Stauinhalt der Wupper-Talsperre zeitweise bei nur 17 Prozent, der der Bever-Talsperre bei 31 Prozent. Erst die intensiven Regenfälle in der zweiten Oktoberhälfte führten zu einer spürbaren Entspannung. Anfang November konnte das Dürremanagement beendet und auf den Normalbetrieb zurückgeschaltet werden. Aktuell liegen die Füllstände der Wupper- und Bever-Talsperre jeweils bei rund 38 Prozent (Stand 11.11.2025), mit weiter steigender Tendenz in den Wintermonaten.
Trinkwasserbereitstellung stets gesichert
Die Versorgung über die Trinkwassertalsperren – darunter die Große Dhünn-Talsperre als zweitgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands – war während des gesamten Jahres gewährleistet. Anfang Mai lagen die Füllstände der Großen Dhünn-, der Kerspe- und der Herbringhauser Talsperre bei hohen 83, 95 und 80 Prozent. Auch die behördlich festgelegten Mindestabgaben an die Dhünn wurden eingehalten.
Kürten-Bechen. In der Kölner Straße sind am vergangenen Wochenende mehrere Baumaschinen aus einem Handwerkerfahrzeug gestohlen worden. Wie der Besitzer am Montagmorgen (10.11.) bemerkte, hatten Unbekannte eine Scheibe des Fahrzeugs eingeschlagen und sich so Zugang zum Innenraum verschafft.
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Der Mann hatte seinen Citroën Berlingo am Sonntagabend (09.11.) gegen 20:30 Uhr in einer Parklücke abgestellt. Als er am nächsten Morgen zurückkam, stellte er den Einbruch fest: Mehrere Baumaschinen, die er für seine Arbeit benötigte, waren verschwunden. Um welche Geräte es sich im Einzelnen handelt und wie hoch der entstandene Schaden ist, wird derzeit noch ermittelt.
Polizei sucht Zeugen
Das Kriminalkommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer zwischen Sonntagabend und Montagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Kölner Straße beobachtet hat, sollte sich melden:
📞 02202 205-0
Auch kleine Beobachtungen – etwa ungewöhnliche Geräusche oder auffällige Bewegungen – könnten zur Aufklärung beitragen.
Polizei rät Handwerkern zu Sicherungsmaßnahmen
In den vergangenen Monaten kam es vermehrt zu Diebstählen aus Transportern und Handwerkerfahrzeugen. Die Polizei empfiehlt daher:
Werkzeuge über Nacht möglichst nicht im Fahrzeug aufzubewahren.
Fahrzeuge in gut beleuchteten Bereichen abzustellen.