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Baustellendiebe schlagen doppelt zu – Rüttelplatten in Rösrath und Odenthal gestohlen

14 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Unbekannte Täter haben in den vergangenen Tagen zwei schwere Rüttelplatten von Baustellen in Rösrath und Odenthal gestohlen. Die Polizei geht von einem gezielten Vorgehen aus und bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Diebstahl in Rösrath entdeckt

Am Montagmorgen (13. Oktober) entdeckte ein Mitarbeiter einer Baustelle an der Freiherr-vom-Stein-Straße in Rösrath den Diebstahl. Die dort abgestellte Rüttelplatte im Wert von rund 8.000 Euro war am Freitagnachmittag zuletzt gesehen worden.
Die Täter müssen das schwere Gerät in der Zwischenzeit mit einem Fahrzeug oder Anhänger abtransportiert haben. Aufgrund des Gewichts ist ein spontaner Diebstahl ohne Vorbereitung nahezu ausgeschlossen.

Zweiter Fall in Odenthal

Bereits zwei Tage zuvor, am Samstag (11. Oktober), wurde ein ähnlicher Diebstahl aus Odenthal gemeldet. Auf einer Baustelle an der Bergisch Gladbacher Straße, nahe eines Sportplatzes, verschwand eine weitere Rüttelplatte – diesmal im Wert von 12.000 Euro.
Die Unbekannten hatten ein Zaunelement der Baustellenabsperrung durchbrochen, um an das Baugerät zu gelangen. Auch hier war die Maschine am Freitagnachmittag zuletzt im Einsatz gewesen.

Polizei prüft Zusammenhang

Die Ermittler schließen nicht aus, dass beide Taten von denselben Tätern begangen wurden. Die Vorgehensweise sowie der Tatzeitraum sprechen für einen möglichen Zusammenhang.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Wer zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Baustellen beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Warnung an Bauunternehmen

Die Polizei rät Bauunternehmen und Handwerksbetrieben, hochwertige Maschinen nach Feierabend gut zu sichern – idealerweise in abgeschlossenen Containern oder Hallen. Auch GPS-Tracker und Videoüberwachung können helfen, Diebstähle dieser Art künftig zu verhindern.

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Chaos zum Ferienstart: Gepäckprobleme und Warteschlangen am Flughafen Düsseldorf

13 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Der Start in die Herbstferien hat am Flughafen Düsseldorf für chaotische Szenen gesorgt. Am Sonntagmorgen kam es zu massiven Problemen an der Gepäckförderanlage – mitten im größten Reiseansturm des Jahres. Tausende Passagiere standen in langen Schlangen, während das Gepäckband zeitweise komplett stillstand.

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Nach Angaben des Flughafens waren technische Störungen und neue Sicherheitsvorschriften für das Handgepäck die Hauptursachen. „Die Gepäckförderanlage und die Check-in-Prozesse laufen nach der Störung schrittweise wieder an, aber es dauert, bis sich die Rückstaus vollständig auflösen“, erklärte ein Sprecher. Am Nachmittag entspannte sich die Lage etwas, dennoch mussten Reisende weiter mit Verzögerungen rechnen.

Mit rund 86.000 Passagieren allein am Sonntag war der Tag einer der verkehrsreichsten des Jahres. Für das gesamte erste Ferienwochenende rechnete der Airport mit über 250.000 Fluggästen. Beliebte Reiseziele waren vor allem Griechenland, die Türkei, die Kanaren sowie europäische Metropolen wie Barcelona, Madrid und Wien.

Bereits am Samstag erste Ausfälle

Die Probleme hatten sich schon am Samstag angekündigt: Gegen fünf Uhr morgens fiel die mehr als zehn Kilometer lange Gepäckförderanlage aus. Tausende Reisende konnten ihr Gepäck nicht aufgeben, viele flogen ohne Koffer in den Urlaub. Nach sechs Stunden lief die Anlage wieder, das Gepäck soll nachträglich von den Airlines nachgeliefert werden. Trotz der Panne zeigte sich der Flughafen zufrieden mit der Geduld der Reisenden.

Neues EU-Grenzsystem sorgt für Verzögerungen

Zusätzlich wurde am Wochenende erstmals das neue elektronische Grenzkontrollsystem der EU getestet. Nicht-EU-Reisende müssen seitdem biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder erfassen lassen – das sorgte ebenfalls für längere Wartezeiten.

Auch andere NRW-Flughäfen mit großem Andrang

Nicht nur in Düsseldorf, auch an den anderen NRW-Airports war der Ferienstart spürbar.

  • Köln/Bonn: Mehr als 100.000 Reisende wurden am ersten Ferienwochenende erwartet. Der Flughafen riet dringend zum Online-Check-in und bat, nur wenig Gepäck mitzunehmen. Insgesamt soll der Oktober ein ähnlich starkes Verkehrsaufkommen haben wie die Sommermonate.
  • Dortmund: Etwa 180.000 Passagiere werden für die gesamten Herbstferien erwartet. Aufgrund von Bauarbeiten an der A40 kann es dort derzeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen, die auch die Busverbindungen zum Flughafen betreffen.
  • Weeze: Der Flughafen meldete rund 8.000 Reisende pro Tag, verteilt auf 46 bis 48 Flüge. Besonders stark frequentiert sind die Wochenenden.
  • Paderborn/Lippstadt: Hier rechnet man mit rund 60.000 Fluggästen – etwa zehn Prozent weniger als im Vorjahr, da die Lufthansa-Verbindung nach München eingestellt wurde.
  • Münster/Osnabrück: Rund 92.000 Passagiere werden während der Herbstferien erwartet. Am Samstag fiel ein Mallorca-Flug wegen Unwetters aus, zahlreiche Reisende wurden auf andere Flughäfen umgebucht.

Trotz der teils massiven Störungen und langen Wartezeiten verlief der Ferienstart insgesamt geordnet. Die Flughäfen appellieren jedoch an alle Passagiere, auch in den kommenden Tagen mehr Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen einzuplanen.

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Rheinisch-Bergischer Kreis startet Plattform „ALTBAUNEU“ für energetische Gebäudesanierung

09 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Mit der neuen Informationsplattform „ALTBAUNEU“ unterstützt der Rheinisch-Bergische Kreis ab sofort Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung ihrer Immobilien. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu verständlichen Informationen, Fördermöglichkeiten und regionalen Fachbetrieben zu erleichtern – und damit den Klimaschutz im Gebäudebereich voranzubringen.

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Die Plattform bietet eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Dämmung, Heizungstausch oder den Einsatz erneuerbarer Energien. Neben praktischen Tipps und aktuellen Förderprogrammen finden Interessierte dort auch Kontakte zu qualifizierten Handwerksbetrieben und Energieberaterinnen aus der Region.

„Viele Eigentümer möchten ihr Haus energieeffizienter machen, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen“, erklärt Klimaschutzmanager Martin Beulker. „Mit ALTBAUNEU geben wir Orientierung und bringen Bürgerinnen und Bürger mit den passenden Fachleuten zusammen.“ Seine Kollegin Ann-Kathrin Popp ergänzt: „Gerade ältere Gebäude haben enormes Potenzial. Mit der Plattform machen wir dieses sichtbar und stärken gleichzeitig die regionale Wirtschaft.“

Auch Betriebe, Energieberater und Planungsbüros können sich kostenlos eintragen, um ihre Leistungen zu präsentieren und mit potenziellen Kundinnen und Kunden in Kontakt zu kommen.

Das Projekt ist Teil der Klimaschutzstrategie des Rheinisch-Bergischen Kreises und soll helfen, den Gebäudesektor nachhaltiger zu gestalten. „Jede Sanierung ist ein Beitrag zu einem klimafreundlicheren Kreis“, so Beulker.

Weitere Informationen gibt es unter www.alt-bau-neu.de

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Drei gestohlene Pedelecs befinden sich jetzt in der Polizeiwache Bergisch Gladbach

Polizei entdeckt gestohlene Pedelecs – Tatverdächtiger in Bergisch Gladbach gestellt

09 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Gleich mehrere gestohlene E-Bikes hat die Polizei in Bergisch Gladbach in der Nacht zu Mittwoch (9. Oktober) sichergestellt. Ein 35-jähriger Mann steht im Verdacht, die hochwertigen Pedelecs entwendet zu haben – und möglicherweise auch mit Drogen zu handeln.

Drei gestohlene Pedelecs befinden sich jetzt in der Polizeiwache Bergisch Gladbach

Kontrolle im Wald führt zu überraschendem Fund

Gegen 0:45 Uhr fiel einer Streife in der Straße Quirlsberg ein Mann auf, der mit einem Pedelec aus einem nahegelegenen Waldstück zwischen Quirlsberg und Bensberger Straße fuhr. Die Beamten stoppten den 35-jährigen Bergisch Gladbacher und kontrollierten ihn. Dabei stellten sie fest, dass das Fahrrad, auf dem er unterwegs war, als gestohlen gemeldet war.

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten Drogenbesteck in seiner Bauchtasche. Außerdem entdeckten sie auf seinem Mobiltelefon Chats über Betäubungsmittelgeschäfte sowie Fotos von weiteren hochwertigen E-Bikes.

Zwei weitere gestohlene Pedelecs entdeckt

Eine anschließende Nachsuche in der Nähe seiner Wohnung brachte weitere Beweise ans Licht: In unmittelbarer Umgebung entdeckten die Beamten zwei weitere Pedelecs, die ebenfalls als gestohlen gemeldet waren. Alle drei Fahrräder wurden sichergestellt und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht.

Die Polizei prüft derzeit, ob der 35-Jährige für weitere Diebstähle verantwortlich ist. Gegen ihn wird nun wegen Fahrraddiebstahls sowie wegen des Verdachts des Drogenhandels ermittelt.

Weitere Pedelec-Diebstähle in der Cederstraße

Unabhängig von diesem Fall meldete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Cederstraße am Dienstagmorgen (8. Oktober) den Diebstahl zweier Pedelecs aus dem Fahrradkeller. Er hatte sein E-Bike am Vorabend gegen 19 Uhr abgestellt – am nächsten Morgen waren sowohl sein eigenes als auch das Fahrrad einer Nachbarin verschwunden.

Bei den gestohlenen Rädern handelt es sich um Pedelecs der Marke Carver, beide mit einem Wert im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Fahrräder zur Fahndung ausgeschrieben.

Polizei bittet um Hinweise

Ob die Fälle in Zusammenhang stehen, ist derzeit noch unklar. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 2 der Polizei Rhein-Berg bitten daher um Hinweise:

Wer verdächtige Beobachtungen im Bereich der Cederstraße gemacht hat oder Angaben zu den gestohlenen Pedelecs machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

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Verfolgungsjagd in Overath endet im Blumenkübel – Motorradfahrer festgenommen

08 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Ein 27-jähriger Mann hat sich in der Nacht zu Mittwoch (8. Oktober) eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert – und das mit einem gestohlenen Motorrad. Die Flucht endete schließlich unsanft in einem Blumenkübel in einer Sackgasse.

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Flucht vor der Polizei durch mehrere Ortschaften

Gegen 00:35 Uhr bemerkten Polizisten der Wache Overath/Rösrath auf der Bergischen Landstraße in Rösrath einen Motorradfahrer, dessen Kennzeichen nicht lesbar angebracht war. Zudem fuhr der Mann auffällig unsicher. Als die Beamten ihn anhalten wollten, gab der Fahrer Gas und floh in Richtung Untereschbach.

Er missachtete gleich mehrfach rote Ampeln, zunächst an der Kreuzung Hoffnungsthaler Straße/Opladener Straße, dann erneut an der Einmündung Sportplatzstraße. Über die Katzemicher Straße und den Birkenweg setzte der Motorradfahrer seine Flucht fort – stets mit leicht überhöhter Geschwindigkeit. In einer Sackgasse am Sonnenweg verlor er schließlich die Kontrolle, kollidierte mit einem Blumenkübel und stürzte.

Doch damit war die Verfolgung noch nicht vorbei: Der Mann flüchtete zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück, wo er wenig später von weiteren Einsatzkräften gestellt und festgenommen wurde.

Gestohlenes Motorrad und Drogen im Spiel

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass das Kennzeichen nicht zum Motorrad gehörte – die Maschine war in Köln als gestohlen gemeldet. Der Fahrer, der weder Schlüssel noch Fahrzeugpapiere vorweisen konnte, stand offenbar unter dem Einfluss mehrerer Drogen sowie Alkohol. Ein freiwilliger Test reagierte positiv auf Cannabis, Amphetamine und Alkohol.

Wie die Polizei weiter mitteilte, besitzt der 27-Jährige keinen gültigen Führerschein und hat keinen festen Wohnsitz. Nach seiner Festnahme wurde er wegen der Verletzungen, die er bei dem Sturz erlitten hatte, in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde.

Ermittlungen laufen

Das gestohlene Motorrad wurde sichergestellt, ebenso das falsche Kennzeichen. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogen- und Alkoholeinfluss, Urkundenfälschung, Hehlerei und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Polizei prüft nun, ob der 27-Jährige für weitere Diebstähle und Verkehrsdelikte in der Region verantwortlich ist.

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Kreise üben den Ernstfall: Veterinärämter proben Ausbruch einer Rinderseuche

07 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Wie funktioniert die Zusammenarbeit, wenn plötzlich eine gefährliche Tierseuche ausbricht? Um genau das zu testen, haben sieben Kreise aus dem rechtsrheinischen Regierungsbezirk Köln und Südwestfalen – darunter der Rheinisch-Bergische Kreis – eine gemeinsame Großübung durchgeführt. Simuliert wurde ein Ausbruch der BHV1-Erkrankung, einer hoch ansteckenden Viruskrankheit bei Rindern.

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„Tierseuchen machen keinen Halt an Kreisgrenzen“, betonte Dr. Thomas Mönig, Kreisveterinär des Rheinisch-Bergischen Kreises. „Ohne eingespielte Zusammenarbeit zwischen den Veterinärämtern und den unterstützenden Organisationen ist eine effektive Bekämpfung unmöglich.“

Praxisnahe Übung mit echten Einsatzabläufen

Im Mittelpunkt der Übung stand ein realistisches Szenario: Ein Tierarzt meldete verdächtige Symptome bei Rindern – Atemnot, Fieber, Schwäche. Für die Tierärzte der Veterinärämter bedeutete das: sofortiges Handeln. Sie nahmen Blutproben, organisierten den Transport in das Labor und leiteten erste Sperr- und Hygienemaßnahmen ein.

Besonderes Augenmerk lag auf dem Ein- und Ausschleusen des Personals in betroffene Betriebe – ein entscheidender Schritt, um die Einschleppung oder Verbreitung gefährlicher Viren wie der Maul- und Klauenseuche zu verhindern.

Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk

Auch das Technische Hilfswerk (THW) Bergisch Gladbach war Teil der Übung. Gemeinsam mit dem THW Krefeld wurde auf dem Gelände der Kreisstraßenmeisterei in Kürten eine Fahrzeugdesinfektionsschleuse aufgebaut. Dort wird im Ernstfall jedes Fahrzeug dekontaminiert, bevor es einen betroffenen Betrieb verlässt.

Darüber hinaus beteiligten sich auch Landwirte aus der Region, die zuvor gezielt eingebunden worden waren. Mit ihrer Hilfe konnten die Einsatzkräfte die möglichen Wege eines Virus in und zwischen landwirtschaftlichen Betrieben nachvollziehen.

Interkommunale Zusammenarbeit bewährt sich

Bereits seit 2011 gibt es eine vertragliche Vereinbarung zwischen den beteiligten Landkreisen, sich im Tierseuchenfall gegenseitig zu unterstützen. Solche Übungen finden jährlich abwechselnd in einem der Kreise statt. „Nur durch regelmäßiges Training können wir sicherstellen, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt“, erklärte Dr. Mönig.

In früheren Jahren stand bereits der Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest auf dem Übungsplan. Jetzt zeigte sich erneut, dass die Veterinärämter und Einsatzkräfte im Bergischen Land und darüber hinaus gut auf eine mögliche Tierseuchengefahr vorbereitet sind – und dass Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg der Schlüssel zur erfolgreichen Krisenbewältigung ist.

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„Zurück in den Job nach Krankheit“ – Infoveranstaltung unterstützt Arbeitgeber beim Wiedereinstieg

07 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Der Weg zurück ins Berufsleben nach einer längeren Krankheit ist oft steinig – sowohl für Betroffene als auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Um Orientierung zu bieten und offene Fragen zu klären, lädt das Netzwerk „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ am Mittwoch, 30. Oktober, zu einer kostenlosen Infoveranstaltung im Großen Sitzungssaal des Kreishauses Heidkamp ein.

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Von 9.30 bis 13 Uhr geben Fachleute aus Medizin, Sozialversicherung und Arbeitswelt praxisnahe Einblicke und stehen für individuelle Fragen zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie gelingt ein nachhaltiger und gesunder Wiedereinstieg in den Job – für beide Seiten?

Austausch in Gesprächsecken

Das Konzept der Veranstaltung setzt bewusst auf Dialog: In drei Gesprächsecken informieren Expertinnen und Experten persönlich und offen über Unterstützungsangebote, rechtliche Rahmenbedingungen und praktische Schritte der beruflichen Wiedereingliederung. Dabei wird beleuchtet, wer Betroffene und Unternehmen in welcher Phase unterstützt und welche Leistungen zur Verfügung stehen.

Eingeladen sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Personalverantwortliche, Schwerbehindertenvertretungen sowie alle, die berufliche Teilhabe begleiten oder fördern.

Netzwerk für Inklusion und Teilhabe

Das Netzwerk „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ bringt regelmäßig Partnerinnen und Partner aus verschiedenen Bereichen zusammen, um den Austausch zu stärken und Lösungen für eine inklusive Arbeitswelt zu fördern. Zum Netzwerk gehören der Rheinisch-Bergische Kreis, Die Kette e. V., die Bundesagentur für Arbeit Bergisch Gladbach, das Jobcenter Rhein-Berg, die Stadt Bergisch Gladbach, der Landschaftsverband Rheinland und die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW).

Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass Menschen nach gesundheitlichen Krisen eine faire Chance auf Rückkehr in den Beruf erhalten – und Betriebe die notwendige Unterstützung bekommen, um diesen Prozess erfolgreich zu gestalten.

Weitere Informationen, das detaillierte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter: https://t1p.de/2s4ge

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Zwei Männer nach Einbruchsversuch in Bergisch Gladbach gestellt

07 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Montag (06. Oktober) hat die Polizei in Bergisch Gladbach zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Die Männer im Alter von 27 und 46 Jahren sollen versucht haben, in eine Gartenlaube einzubrechen und anschließend mehrere Fahrzeuge zu öffnen.

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Zeugin alarmiert die Polizei

Gegen 00:30 Uhr beobachtete eine aufmerksame Zeugin in der Carl-von-Ossietzky-Straße zwei Männer, die sich an einer Gartenlaube zu schaffen machten. Nachdem der Einbruchsversuch offenbar scheiterte, zogen die Verdächtigen weiter und probierten, in der Umgebung Autotüren und Garagen zu öffnen.

Die Zeugin reagierte geistesgegenwärtig und alarmierte sofort die Polizei. Mehrere Streifenwagen fahndeten nach den beschriebenen Personen – mit Erfolg.

Tatverdächtige in der Nähe gestellt

In der Theodor-Fliedner-Straße trafen die Einsatzkräfte kurz darauf zwei Männer an, auf die die Beschreibung der Zeugin genau passte. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zahlreiche Werkzeuge, die typischerweise für Einbrüche verwendet werden. Diese wurden als Beweismittel sichergestellt.

Die beiden Tatverdächtigen stammen aus Bergisch Gladbach. Sie erhielten einen Platzverweis und wurden nach Aufnahme der Personalien zunächst wieder entlassen.

Ermittlungen zu weiteren Taten

Die Polizei prüft derzeit, ob die beiden Männer auch für ähnliche Vorfälle verantwortlich sind. Am Wochenende waren in Bergisch Gladbach-Kaule mehrere versuchte Fahrzeugaufbrüche gemeldet worden, die nach einem ähnlichen Muster abliefen.

Gegen die beiden Verdächtigen wurde eine Strafanzeige wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls erstattet.

Die Polizei lobt das schnelle Handeln der Zeugin: „Durch die aufmerksame Reaktion und den sofortigen Anruf bei der Polizei konnte möglicherweise eine ganze Serie weiterer Taten verhindert werden“, so ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.

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Großeinsatz im Königsforst: Feuerwehr rettet vermissten 70-Jährigen nach nächtlicher Suche

06 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Ein stundenlanger Sucheinsatz im Königsforst endete am späten Samstagabend glücklich: Feuerwehr und Polizei konnten einen 70-jährigen Mann retten, der sich im dichten Wald verirrt hatte. Der Senior hatte gegen 19:30 Uhr selbst über den Notruf 112 Hilfe gerufen, nachdem ihm während eines Spaziergangs schwindelig geworden war und er die Orientierung verloren hatte.

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Handyortung führt zunächst nicht zum Erfolg

Nach dem Notruf ortete die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises das Handy des Mannes und entsandte umgehend ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache 2 sowie einen Rettungswagen zur vermuteten Position. Doch am angegebenen Ort fehlte von dem Vermissten jede Spur.

Daraufhin wurde die Suche massiv ausgeweitet: Neben weiteren Einsatzfahrzeugen kamen die Drohneneinheit des Löschzugs Schildgen (LZ 5) und Einsatzkräfte aus Refrath (LZ 10) hinzu. Auch die Polizei beteiligte sich mit einem Hubschrauber, einem Diensthundeführer und zwei Streifenwagen.

Die dichte Bewaldung im Königsforst erschwerte den Einsatz erheblich. Sowohl die Wärmebildkamera der Feuerwehrdrohne als auch die technischen Ortungssysteme des Hubschraubers waren durch das geschlossene Blätterdach nur eingeschränkt nutzbar.

Rettung nach vier Stunden intensiver Suche

Trotz der schwierigen Bedingungen blieb der Kontakt zum Vermissten über das Mobiltelefon bestehen. Gegen 23:30 Uhr konnte der Mann schließlich den Suchhubschrauber hören und den Einsatzkräften seine Position beschreiben. Kurz darauf wurde er von einem Fahrzeug des Löschzugs Refrath entdeckt und sicher zum Rettungswagen gebracht.

Der 70-Jährige war leicht unterkühlt und erschöpft, aber ansprechbar. Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr lobte die besonnene Reaktion des Mannes, der durch seinen Notruf und den anhaltenden Kontakt zur Leitstelle entscheidend zur erfolgreichen Rettung beigetragen hatte.

Über 40 Einsatzkräfte im Einsatz

Rund vier Stunden lang suchten Feuerwehr und Polizei den weitläufigen Königsforst ab. Beteiligt waren die Feuer- und Rettungswache 2, der Löschzug Schildgen mit der Drohneneinheit, der Löschzug Refrath sowie mehrere Polizeieinheiten.

Der Einsatz endete gegen Mitternacht – mit einem glücklichen Ausgang für alle Beteiligten.

„Gerade bei Dunkelheit und in unübersichtlichem Gelände zählt jede Minute. Der Mann hatte Glück, dass er sein Handy dabeihatte und die Einsatzkräfte so schnell alarmierte“, betonte ein Feuerwehrsprecher nach dem Einsatz.

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Die Einsatzstelle im Stadtteil Lustheide

Zimmerbrand in Lustheide: Zwei Menschen verletzt, Wohnung unbewohnbar

02 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Ein schwerer Zimmerbrand hat am Mittwochmittag (01.10.2025) im Stadtteil Lustheide in der Straße „Vürfels“ für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten gesorgt. Zwei Bewohner wurden verletzt, einer davon schwer.

Die Einsatzstelle im Stadtteil Lustheide

Verletzte Bewohner

Gegen 12:50 Uhr alarmierte ein Anwohner die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte fanden diese einen schwer verletzten Bewohner vor dem Haus. Er wurde sofort medizinisch versorgt und später in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Bewohner klagte über Atembeschwerden und musste ebenfalls ins Krankenhaus transportiert werden.

Umfangreicher Löscheinsatz

Im Obergeschoss des Zweifamilienhauses stießen die Einsatzkräfte auf einen ausgedehnten Zimmerbrand. Dieser konnte durch einen kombinierten Innen- und Außenangriff schnell unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurden Dachstuhl und Fassade überprüft, um eine mögliche Brandausbreitung auszuschließen.

Während der Löscharbeiten war die Straße „Vürfels“ zwischen den Einmündungen „In der Auen“ und „Flurstraße“ voll gesperrt. Um den Brandschutz im Stadtgebiet sicherzustellen, besetzte der Löschzug 9 aus Bensberg vorübergehend die Feuer- und Rettungswache 2.

Wohnung unbewohnbar

Die betroffene Wohnung ist nach dem Brand unbewohnbar. Die Einsatzstelle wurde gegen 16:00 Uhr an die Polizei übergeben, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Insgesamt waren Kräfte der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Löschzug Refrath, der Einsatzführungsdienst sowie mehrere Rettungswagen im Einsatz.

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