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Einbruchserie in Bergisch Gladbach: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

22 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Eine Serie von Pkw-Aufbrüchen hat in der Nacht von Sonntag (20. Juli) auf Montag (21. Juli) die Stadtteile Schildgen und Katterbach erschüttert. Die Polizei wurde zu mehreren Tatorten gerufen, an denen jeweils geparkte Fahrzeuge – vornehmlich der Marke Mercedes-Benz – beschädigt und ausgeraubt wurden.

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Gezielte Diebstähle von Lenkrädern

Die erste Tat wurde am Montagmorgen gegen 08:35 Uhr im Concordiaweg gemeldet. Dort stellte die Besitzerin eines Mercedes fest, dass das Lenkrad ihres Wagens entwendet worden war. Auffällige äußere Schäden konnte die Polizei zwar nicht feststellen, doch das Fahrzeug sei beim Abstellen am Vorabend ordnungsgemäß verschlossen gewesen.

Nur wenige hundert Meter entfernt, in der Leverkusener Straße, schlugen Täter in zwei weiteren Fällen zu. Gegen 01:42 Uhr bis 01:47 Uhr wurden dort die Seitenscheiben zweier geparkter Mercedes eingeschlagen. Die Einbrecher entwendeten jeweils die Lenkräder und in einem Fall zusätzlich eine Geldbörse mit einem erheblichen Bargeldbetrag. Die Tatzeit konnte anhand von Überwachungskameras exakt bestimmt werden.

Täter offenbar gestört – weitere Versuche ohne Erfolg

Auch in den Straßen Am Vorend und Im Scheurenfeld versuchten Unbekannte, Fahrzeuge aufzubrechen. Gegen 06:00 Uhr bemerkte ein Fahrzeughalter eine eingeschlagene Seitenscheibe an seinem Mercedes. Beute machten die Täter in diesem Fall jedoch nicht. Ähnlich verlief es in der Straße Im Scheurenfeld, wo die Dreieckscheibe eines weiteren Fahrzeugs zerstört wurde. Ein Zeuge, der durch verdächtige Geräusche und Taschenlampenschein aufmerksam wurde, alarmierte umgehend die Polizei.

Schnelle Reaktion führt zu Festnahme

Dank des Hinweises eines aufmerksamen Bürgers konnte gegen 05:00 Uhr ein Tatverdächtiger in der Straße Im Scheurenfeld von der Polizei vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um einen 26-jährigen Litauer. Nach den ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde er zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Ob und in welchem Umfang der Mann für alle Taten verantwortlich ist, bleibt Gegenstand weiterer Untersuchungen.

Erheblicher Sachschaden

Insgesamt entstand bei der Einbruchserie ein Sach- und Diebstahlschaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich. Die Polizei führte an allen betroffenen Fahrzeugen umfassende Spurensicherungsmaßnahmen durch.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet um weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den genannten Straßen bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 an die Polizei Rhein-Berg zu wenden.

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Fischsterben in der Agger: Betreiber stoppt Wasserzufuhr – Behörden sehen keinen großen Schaden

21 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Engelskirchen – Am Sonntag, dem 13. Juli 2025, kam es in der Agger bei Engelskirchen zu einem massiven Fischsterben. Wie inzwischen bekannt wurde, war nicht eine technische Störung, sondern ein bewusstes Handeln des Betreibers des Wasserkraftwerks Ohl-Grünscheid Auslöser der Umweltkatastrophe.

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Wasserkraftwerk legt Agger trocken

Laut Angaben der Bezirksregierung Köln hat der Betreiber des Kraftwerks die Turbine abgeschaltet, um den Wasserstand im eigenen Stauteich zu erhalten. Die Folge: Teile der Agger flossen nicht mehr – das Flussbett trocknete aus. Fische verendeten auf Kiesbänken unter der prallen Sonne. Obwohl der verantwortliche Mitarbeiter von Anwesenden darauf hingewiesen wurde, dass Tiere in Lebensgefahr sind, wurde die Wasserzufuhr erst rund 90 Minuten später wieder aktiviert – da war es für viele Tiere zu spät.

Behörden bewerten Schaden als gering

Ein Mitarbeiter des Oberbergischen Kreises, der das Gebiet inspizierte, sprach in seinem Bericht von rund 100 toten Fischen auf einer Kiesbank. Die Bezirksregierung stützt sich auf diese Einschätzung und spricht von einem „minimalen Schaden“ auf einer Fläche von etwa 20 bis 30 Quadratmetern.

Angler: „Mehr als 1.000 tote Fische“

Markus Klein, Vorsitzender der Angelsportfreunde Engelskirchen, widerspricht vehement: Nach Sichtung von Fotos und Zählungen vor Ort geht er von deutlich über 1.000 verendeten Fischen aus – darunter auch geschützte Arten. Seinen Vorschlag, eine stichprobenartige Zählung auf einem Quadratmeter der Kiesbank durchzuführen, lehnten die Behördenvertreter laut Klein ab.

Kritisiert wird zudem, dass mögliche weitere Schäden flussabwärts nicht dokumentiert wurden – obwohl es laut mehreren Zeugen auch dort zu Trockenfällen kam. Fotos, die den Zustand belegen sollen, wurden an die Kreisverwaltung übermittelt, blieben aber offenbar unbeachtet.

Polizei nimmt keine Anzeige auf

Für zusätzliche Irritation sorgt das Verhalten der Polizei: Drei Beamte waren am Tatort, machten jedoch keine Fotos und weigerten sich, Anzeigen aufzunehmen. Als Grund nannten sie den fehlenden Anfangsverdacht für eine Straftat. Für betroffene Angler wie Markus Klein ein unverständlicher Vorgang.

Forderung nach Aufklärung

Obwohl das Einleiten des Vorfalls von Seiten des Betreibers eingeräumt wurde, sind Konsequenzen bislang nicht bekannt. Umweltverbände und Angler fordern nun eine umfassende Untersuchung des Vorfalls sowie die konsequente Ahndung möglicher Umweltstraftaten. Besonders vor dem Hintergrund der Sensibilität von Flussökosystemen in Zeiten des Klimawandels bleibt die Frage offen, ob die bisherige Bewertung als „geringer Schaden“ wirklich haltbar ist.

Zeugen und Hinweise zur Auswirkung des Fischsterbens können an die zuständigen Umweltbehörden oder den Angelsportverein Engelskirchen gemeldet werden.

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Nächtlicher Schreckmoment auf Raststätte – Transporterfahrer überrascht mutmaßlichen Dieb

21 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath. Auf dem Parkplatz der Raststätte Königsforst-West kam es in der Nacht zu Sonntag (20.07.) gegen 03:00 Uhr zu einem versuchten Diebstahl aus einem geparkten Transporter. Der Täter wurde offenbar durch den Fahrzeugnutzer selbst überrascht – der Mann schlief zum Tatzeitpunkt im Wagen.

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Täter öffnet Tür – Fahrer wird wach

Der Fahrer eines ausländischen Mercedes Sprinter, der sein Fahrzeug an der Raststätte abgestellt hatte, wurde von verdächtigen Geräuschen geweckt. Beim Blick zur Fahrertür sah er einen Unbekannten, der die Tür bereits geöffnet hatte. Als der Transporterfahrer den Mann ansprach, versuchte dieser zunächst, die Situation zu entschärfen, indem er vorgab, auf der Suche nach einem Kabel zu sein und Hilfe zu benötigen.

Täter flüchtet – Fahrer ruft Polizei

Nach einem kurzen Wortwechsel entfernte sich der mutmaßliche Täter in unbekannte Richtung. Eine sofort alarmierte Polizeistreife stellte vor Ort Beschädigungen am Türschloss fest, Beute hatte der Täter offenbar nicht gemacht. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten besonders schweren Diebstahls eingeleitet. Der Schaden am Schloss beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Täterbeschreibung veröffentlicht

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 40 Jahre alt, kräftige Statur mit breiten Schultern und großem Bauch, etwa 100 kg schwer, kurze schwarze Haare, Dreitagebart, helle Haut, dunkel gekleidet. Der Mann soll möglicherweise südosteuropäischer Herkunft sein.

Polizei bittet um Hinweise

Wer in der Nacht zum Sonntag verdächtige Beobachtungen an der Raststätte Königsforst-West gemacht hat oder Hinweise zur Identität des Täters geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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Bürgerpartei GL startet kraftvoll in den Wahlkampf

Bürgerpartei GL startet kraftvoll in den Wahlkampf

19 Juli 2025 von Darian Lambert

Auftakt mit Rückenwind und großer Zustimmung der Bürger
Mit dem offiziellen Beginn des Citywahlkampfes hat die Bürgerpartei GL ihren Wahlkampf zur anstehenden Kommunalwahl mit starker Präsenz und klarem Profil eingeläutet. Bereits in den ersten Tagen zeigen sich viele Bürgerinnen und Bürger erfreut darüber, dass es eine echte Alternative zur SPD-geführten Rathauspolitik gibt. „Der Wahlkampf hat begonnen – und mit ihm die Chance, Bergisch Gladbach wieder in Bürgerhand zu geben“, erklärt Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL.

Nach den zuletzt öffentlich gewordenen Versuchen einzelner SPD-Funktionäre, den demokratischen Wettbewerb zu behindern, sei es umso wichtiger, mit klarem Kurs, Transparenz und Mut zur Veränderung aufzutreten. „Dass wir nicht in einer SPD-Demokratur leben müssen, verdanken wir einem starken Rechtsstaat – und dem gesunden Menschenverstand der Bürger. Jetzt gilt es, diesen Schwung mitzunehmen“, so Samirae weiter.

Bereits jetzt zeigt sich die Bürgerpartei GL stark in der Stadt präsent – mit Plakaten, Infoständen, Gesprächen vor Ort und einem aktiven Auftritt in den sozialen Medien. „Wir führen einen offenen, ehrlichen und bürgernahen Wahlkampf. Bei uns steht der direkte Dialog im Vordergrund – nicht Parteitaktik oder Machtspielchen“, sagte ein Sprecher der Wählergemeinschaft.

Die Resonanz aus der Bevölkerung ist positiv. Viele Bürgerinnen und Bürger begrüßen den frischen Wind, den die Bürgerpartei GL in den Wahlkampf bringt – und die klare Haltung gegen Machtmissbrauch und parteipolitische Selbstbedienung. „Die Menschen spüren: Es geht um mehr als um Wahlplakate – es geht um Haltung, um Glaubwürdigkeit und um die Zukunft unserer Stadt“, ergänzt Samirae.

Die Bürgerpartei GL tritt mit einem motivierten, kompetenten Team an, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Bergisch Gladbach gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in eine neue Richtung zu führen. „Unsere Stadt verdient eine ehrliche Politik auf Augenhöhe – nicht ideologische Rechthaberei. Dafür stehen wir – klar, kraftvoll und bereit“, so Samirae abschließend.

Mehr erfahren:
Das vollständige Wahlprogramm der Bürgerpartei GL sowie alle Termine und Aktionen finden Sie online unter 👉 buerger-partei.de

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SPD-Intrige gegen Bürgerpartei GL schlägt fehl

SPD-Intrige gegen Bürgerpartei GL schlägt fehl

17 Juli 2025 von Darian Lambert

Konnte Manipulationsversuch der SPD abwehren:
Frank Samirae, BGL

Die Bürgerpartei GL darf zur Kommunalwahl 2025 antreten. Der Kreiswahlausschuss hat heute offiziell der Beschwerde der Partei gegen die Nichtzulassung ihrer Wahlvorschläge durch den Stadtwahlausschuss stattgegeben. Damit wurde der Versuch, die Bürgerpartei durch juristische Vorwände aus dem Rennen zu drängen, endgültig zurückgewiesen.
Die Bürgerpartei GL hat den Vorgang auch zeitgemäß aufbereitet und in einem kurzen Video auf Instagram und TikTok erklärt. Das Video findet ihr hier:
👉 Instagram
👉 TikTok

Was besonders brisant ist: Schon vor der Sitzung hatte der Wahlleiter der Stadt Bergisch Gladbach dem Wahlausschuss schriftlich mitgeteilt, dass die Wahlvorschläge der Bürgerpartei vollständig, korrekt und rechtlich nicht zu beanstanden seien. Die Prüfung durch das Wahlbüro hatte keine Verstöße ergeben – weder bei der Aufstellungsversammlung noch bei der Satzung, den Kandidatenlisten oder den Formalien.

Trotz dieser eindeutigen Einschätzung versuchte ein führender SPD-Vertreter dennoch, öffentlich Zweifel zu streuen und Stimmung gegen die Bürgerpartei zu machen. Dies geschah wissentlich entgegen der Empfehlung des Wahlleiters – ein Verhalten, das von vielen Beobachtern als unverschämt, politisch motiviert und demokratiegefährdend bezeichnet wird.

„Wenn der Wahlleiter klipp und klar sagt, dass alles korrekt ist, und die SPD trotzdem weiter Öl ins Feuer gießt, dann ist das nicht nur durchsichtig, sondern auch gefährlich“, sagt Frank Samirae, Vertrauensperson der Bürgerpartei GL.

Im Rahmen der Prüfung stellte das Kreiswahlamt eindeutig fest, dass alle vier beanstandeten Punkte der SPD haltlos waren:

  • Die Einladung zur Aufstellungsversammlung erfolgte ordnungsgemäß.
  • Die geringe Teilnehmerzahl war nicht rechtswidrig und lässt keinen Rückschluss auf einen Formfehler zu.
  • Die Versammlung im privaten Wohnzimmer der Vertrauensperson war zulässig.
  • Die Satzung musste nicht veröffentlicht werden, da die Bürgerpartei bereits im Stadtrat vertreten ist und somit keine „neue“ Wählergruppe ist.
Lange Gesichter bei Gerd Neu und Klaus Waldschmidt (SPD)

Der Kreiswahlausschuss hat demzufolge die Entscheidung des Stadtwahlausschusses korrigiert und die Bürgerpartei GL zur Rats- und Bürgermeisterwahl zugelassen.

Demokratie in der Bewährungsprobe

Der Fall zeigt deutlich: Die Bürgerpartei GL hat nicht nur rechtlich korrekt gehandelt, sondern sieht sich auch mit massivem politischem Widerstand, insbesondere aus den Reihen der SPD, konfrontiert. Das Verfahren hat offenbart, wie schwer es parteiunabhängige oder neue politische Kräfte in einem Klima parteipolitischer Machtinteressen haben – selbst wenn sie rechtlich alles richtig machen.

Zugleich mahnt die Bürgerpartei zur politischen Zurückhaltung:

„Wenn etablierte Parteien mit solchen Mitteln arbeiten, untergraben sie das Vertrauen in den demokratischen Prozess“, so Samirae. „Wird das zu weit getrieben, kann eine Wahl sogar für ungültig erklärt und wiederholt werden – mit gravierenden Kosten und Folgen.“

Die Bürgerpartei GL erklärt, dass sie im anstehenden Wahlkampf auf Fairness und Sachlichkeit setzt. Während andere Parteien mit persönlichen Angriffen und parteitaktischem Kalkül arbeiten, will die Bürgerpartei bewusst auf solche Spielchen verzichten. Stattdessen liegt der Fokus auf Transparenz, direkter Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern und einer Politik ohne Hinterzimmerabsprachen – ein klarer Kontrast zum Stil der SPD.

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Mit Sonne, Teamgeist und Know-how die Zukunft gestalten

Mit Sonne, Teamgeist und Know-how die Zukunft gestalten

17 Juli 2025 von Darian Lambert

Solarcamp in Bergisch Gladbach

Wer diesen Sommer etwas Sinnvolles erleben, praktische Fähigkeiten lernen und dabei jede Menge Spaß haben möchte, sollte sich das Solarcamp in Bergisch Gladbach nicht entgehen lassen. Vom 4. bis 15. August 2025 lädt der Klimafreunde Rhein-Berg e.V. gemeinsam mit der Initiative Solarcamp for Future junge Erwachsene ab 18 Jahren zum Mitmachen, Lernen und Netzwerken ein.

Unter dem Motto „Food, Vibes & Solarpower für deine Zukunft“ erwartet die Teilnehmenden ein einzigartiges Camp-Erlebnis, das Klimaschutz, handwerkliche Praxis und Gemeinschaftsgefühl miteinander verbindet. In entspannter Atmosphäre lernen die Teilnehmenden ganz konkret, wie Solaranlagen geplant und montiert werden – direkt auf Übungsdächern und unter Anleitung von Fachleuten aus dem Dachdecker-, Zimmerei- und Elektrohandwerk.

Solartechnik erleben, Gemeinschaft spüren

Der Tag beginnt mit Werkzeug in der Hand: Im Team wird geschraubt, montiert und gelernt. Am Abend ist dann Zeit für Austausch, gemeinsames Grillen, Sport oder einfach Entspannung. Auch Workshops zu Energiewende, Berufsperspektiven und nachhaltigem Leben gehören zum Programm – inklusive Verpflegung und Unterbringung.

Ein besonderes Highlight: Die Möglichkeit, das EuP-Zertifikat (elektrotechnisch unterwiesene Person) zu erwerben – ein Pluspunkt für alle, die sich für eine Ausbildung oder einen Beruf im Handwerk interessieren.

Mitmachen lohnt sich – jetzt anmelden!

Das Solarcamp bietet nicht nur fachliche Einblicke und neue Perspektiven, sondern auch jede Menge Spaß, Teamwork und neue Kontakte. Noch sind Plätze frei! Die Anmeldung läuft über:

👉 www.solarcamp-bergisch-gladbach.de/teilnehmen/

Weitere Infos:
🌐 www.klimafreunde-rheinberg.de
📧 info@klimafreunde-rheinberg.de
📱 www.facebook.com/klimafreunderheinberg

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Neues Angebot im Straßenverkehrsamt: Ab sofort mittwochs ohne Termin

14 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Pünktlich zum Start der Sommerferien bietet das Straßenverkehrsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises in Bergisch Gladbach ein neues Serviceangebot: Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger mittwochs vormittags ohne Termin ins Amt kommen und ihre Anliegen direkt vor Ort klären.

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Der sogenannte Walk-In-Service richtet sich vor allem an diejenigen, die kurzfristig eine Dienstleistung benötigen, unerwartet ein Anliegen haben oder in dringenden Fällen rasch Unterstützung brauchen. Damit reagiert die Kreisverwaltung auf den Wunsch vieler Bürger nach mehr Flexibilität und Spontaneität bei Behördengängen.

Flexible Lösung für spontane Besuche

„Durch die Einführung des Walk-In-Services an einem Tag in der Woche und die Beibehaltung der Terminvergabe an den übrigen Tagen schaffen wir ein ausgewogenes Modell“, erklärt ein Sprecher der Kreisverwaltung. So können die Vorteile eines planbaren Ablaufs – kürzere Wartezeiten, gezielte Vorbereitung und feste Zeitfenster – mit der Möglichkeit für spontane Erledigungen kombiniert werden.

Die Verwaltung bittet jedoch um Verständnis, falls es an den Walk-In-Tagen zu längeren Wartezeiten kommen sollte. „Die Bearbeitung hängt von unseren Kapazitäten und der Zahl der Besucher ab. Wir möchten aber auch dann eine gute Servicequalität sicherstellen und Überlastungen vermeiden“, so der Sprecher weiter.

Terminbuchung bleibt an anderen Tagen bestehen

An allen anderen Wochentagen bleibt die bisherige Praxis bestehen: Wer sein Anliegen plant, kann weiterhin verbindlich einen Termin buchen. Dabei erhalten Bürger ein festes Zeitfenster und werden zusätzlich per Erinnerungsfunktion über benötigte Unterlagen informiert. Das vermeidet Wartezeiten und macht die Abläufe effizienter – sowohl für die Kundinnen und Kunden als auch für die Mitarbeitenden.

Mit dem neuen Konzept will der Rheinisch-Bergische Kreis den Bürgerservice noch bürgerfreundlicher gestalten und zugleich den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden.

Weitere Informationen, etwa zu Öffnungszeiten und benötigten Unterlagen, finden Interessierte auf der Website des Rheinisch-Bergischen Kreises.

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Motorradfahrer bei Unfall in Overath-Heiligenhaus schwer verletzt

14 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagnachmittag ist es in Overath-Heiligenhaus zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 64-jähriger Motorradfahrer aus Köln wurde dabei schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Symbolbild

Zusammenstoß im Kreisverkehr

Gegen 16:20 Uhr war der Kölner mit seiner Yamaha aus Richtung Lohmar-Durbusch in den Kreisverkehr an der Hohkeppeler Straße eingefahren. Er wollte den Kreisverkehr in Richtung Hohkeppeler Straße verlassen. Dabei übersah er nach bisherigen Ermittlungen jedoch einen 61-jährigen Motorradfahrer aus Lohmar, der mit seiner Husqvarna unterwegs war und gerade an einem Fußgängerüberweg einem Radfahrer Vorfahrt gewährte.

Der 64-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf das andere Motorrad auf. Anschließend geriet er außer Kontrolle, überfuhr eine Verkehrsinsel, prallte gegen einen Laternenmast sowie eine Mülltonne und kam schließlich auf dem Gehweg zum Liegen.

Schwere Verletzungen, aber keine Lebensgefahr

Ersthelfer, die den Unfall beobachtet hatten, kümmerten sich sofort um den gestürzten Kölner. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der 61-jährige Fahrer der Husqvarna blieb unverletzt.

Polizei und Rettungsdienst im Einsatz

Die Polizei sperrte den Bereich während der Unfallaufnahme teilweise ab. Eine Fachfirma schleppte die beschädigte Yamaha ab. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Die Polizei ermittelt nun, wie es genau zu dem Unfall kommen konnte.

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SPD-Vorsitzender unter Druck: Bürgerpartei GL wirft Waldschmidt „fragwürdiges Demokratieverständnis“ vor

SPD-Vorsitzender unter Druck: Bürgerpartei GL wirft Waldschmidt „fragwürdiges Demokratieverständnis“ vor

14 Juli 2025 von Gregor Herzfeld

Klaus Waldschmidt (SPD) bald als
Politkommisar in Moskau?
Quelle: Fotomontage der Redaktion


In Bergisch Gladbach ist ein politischer Streit entbrannt: Die Bürgerpartei GL erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vorsitzenden der SPD Fraktion, Klaus Waldschmidt. In einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung spricht die Bürgerpartei von einer „unzulässigen Wahlbehinderung“ und wirft Waldschmidt ein Demokratieverständnis vor, das „an Moskau erinnere“.

Konkret wirft Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL, dem SPD-Chef vor, unliebsame Mitbewerber durch fragwürdige Methoden aus dem Rennen drängen zu wollen. „Dieses Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht aller Bürgerinnen und Bürger, die auf faire und demokratische Wahlen vertrauen“, erklärte Samirae.

Die Bürgerpartei GL zieht dabei einen historischen Vergleich: Waldschmidt agiere „wie ein Politkommissar“, ein Begriff, der aus der Zeit der Sowjetunion stammt und politische Aufpasser beschreibt, die Loyalität gegenüber der Partei sicherstellen sollten – notfalls auch mit Druck oder Repression. „Sein Verständnis von Demokratie scheint eher dorthin zu passen“, so Samirae weiter.

Nach Angaben der Bürgerpartei soll selbst die CDU-Fraktion in Bergisch Gladbach das Vorgehen der SPD als „zutiefst undemokratisch“ bezeichnet haben. Details hierzu wolle man nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses am 17. Juli bekannt geben. Dort wird über die Zulassung zur Kommunalwahl entschieden.

Die Bürgerpartei kündigte zudem an, im Anschluss an die Entscheidung des Ausschusses ein Video über ihre sozialen Kanäle zu veröffentlichen, in dem weitere Hintergründe erläutert werden.

Hintergrund:
Der Begriff „Politkommissar“ stammt aus der Sowjetunion und bezeichnete einen politischen Funktionär, der in Armee und Verwaltung die strikte Parteilinie überwachte. Er steht heute sinnbildlich für autoritäre Politikstile ohne Rücksicht auf demokratische Verfahren.

Das vollständige Wahlprogramm der Bürgerpartei GL sowie weiterführende Informationen sind unter buerger-partei.de abrufbar.


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Erstes Urteil im Kölner Drogenkrieg: Vier Jahre Haft für Komplizen

11 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Köln – Der brutale Streit um geraubtes Cannabis in Köln beschäftigt weiterhin Polizei und Justiz. Nun hat das Landgericht Köln das erste Urteil in einer ganzen Serie von Verfahren gefällt. Ein 30-jähriger Iraker wurde wegen Beihilfe zu einer Geiselnahme zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt.

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Waffen und Geld für die Entführung organisiert

Der Angeklagte hatte nach Überzeugung des Gerichts eine entscheidende Rolle dabei gespielt, dass zwei Personen in Bochum in eine Falle gelockt werden konnten. Er nahm Waffen und Bargeld entgegen und gab sie weiter, damit andere Täter damit die geplante Entführung umsetzen konnten. Ziel war es, das spätere Geiselnahme-Opfer und dessen Partnerin ohne Misstrauen in ein Auto zu locken.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen der Schwere der Tat fünfeinhalb Jahre Gefängnis gefordert. Das Gericht blieb mit vier Jahren unter dieser Forderung, erkannte aber klar die Beihilfe zu einer schweren Straftat.

Misshandlungen im Keller einer Villa

Die beiden Entführten wurden im Juli vergangenen Jahres von Bochum nach Köln verschleppt. In Rodenkirchen brachte man sie in den Keller einer Villa, wo sie gefoltert und unter Druck gesetzt wurden. Videoaufnahmen, die das Gericht während des Prozesses zu sehen bekam, dokumentieren die brutalen Szenen der Misshandlung. Die Täter wollten damit offenbar Angst und Schrecken verbreiten und weitere Angehörige der Opfer zur Zahlung von Geld zwingen.

Hintergrund: 350 Kilo Cannabis verschwunden

Hintergrund der brutalen Geiselnahme war offenbar ein geplatzter Drogendeal. Die Geiselnehmer sollen vermutet haben, dass das Paar aus Bochum in den Diebstahl von rund 350 Kilogramm Cannabis verwickelt war. Mit Gewalt und Drohungen versuchten sie, an Informationen oder ein Lösegeld zu kommen.

Weitere Prozesse stehen bevor

Das Verfahren gegen den 30-Jährigen ist erst der Auftakt in einer ganzen Reihe von Gerichtsprozessen rund um diesen Fall. Aktuell laufen noch zwei weitere Prozesse, in denen mutmaßliche Mitglieder dieser Gruppe angeklagt sind. In einigen Wochen sollen zudem weitere Verfahren starten, die ebenfalls Teile dieses kriminellen Netzwerks betreffen.

Polizei und Justiz unter Druck

Die Serie von Geiselnahmen, Drogenraub und Gewaltverbrechen hat die Sicherheitsbehörden in Köln in Alarmbereitschaft versetzt. Ermittler gehen davon aus, dass es noch weitere Beteiligte gibt. Die Polizei arbeitet mit Hochdruck daran, das Netzwerk hinter diesen Straftaten vollständig aufzudecken. Für Köln gilt dieser Fall mittlerweile als eines der spektakulärsten Beispiele für die Verflechtung von Organisierter Kriminalität und Drogengeschäften.

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