Leichlingen/Wermelskirchen – In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (21. auf 22. August) sind im Rheinisch-Bergischen Kreis gleich zwei hochwertige Fahrzeuge gestohlen worden. Sowohl in Leichlingen-Witzhelden als auch in Wermelskirchen schlugen bislang unbekannte Täter zu.
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DaimlerChrysler in Leichlingen verschwunden
Ein grau-silberner DaimlerChrysler SLK Cabrio, Baujahr 2003, verschwand von einem Stellplatz an der Straße Neuenhof in Witzhelden. Das Auto war am Donnerstagabend gegen 22 Uhr zuletzt gesehen worden. Am Freitagmorgen meldete der Nutzer den Diebstahl der Polizei. Der Wagen trägt das Kennzeichen W-HI1956 und hat einen Wert im unteren fünfstelligen Bereich. Auch die Zulassungsbescheinigung Teil 1 wurde entwendet.
Jaguar Land Rover in Wermelskirchen entwendet
Nur wenige Stunden später meldete sich der Besitzer eines schwarzen Jaguar Land Rover. Sein Fahrzeug war seit Donnerstagabend auf einem Parkplatz am Hauff-Weg abgestellt. Videoaufzeichnungen zeigen, dass der Wagen in der Nacht zu Freitag gegen 2:10 Uhr entwendet wurde. Das Fahrzeug mit dem Kennzeichen GL-TA2024 hat einen Wert im unteren sechsstelligen Bereich.
Polizei bittet um Hinweise
Beide Fahrzeuge wurden zur Fahndung ausgeschrieben. Das zuständige Kriminalkommissariat 3 in Burscheid bittet um Hinweise zu den Diebstählen oder möglichen Aufenthaltsorten der gestohlenen Autos. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei melden.
Leichlingen – Am Montagmorgen (20. August) haben Unbekannte in der Uferstraße die Seitenscheibe eines geparkten Lkw eingeschlagen. Beute machten die Täter dabei jedoch nicht.
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Tat am frühen Morgen
Zwischen 7:15 Uhr und 7:45 Uhr war der Mercedes-Benz-Lkw unbeaufsichtigt auf der Uferstraße abgestellt. In dieser Zeit schlugen die Täter mit einem Stein die Seitenscheibe der Fahrerseite ein. Der Stein landete auf dem Fahrersitz und blieb im Fahrzeug liegen.
Gestohlener Rucksack schnell wieder aufgetaucht
Aus dem Innenraum nahmen die Täter einen Rucksack mit. Dieser wurde jedoch wenig später in einem nahegelegenen Gebüsch aufgefunden. Da sich darin keine Wertgegenstände befanden, blieb es bei einem Sachschaden am Fahrzeug.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die im fraglichen Zeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Leichlingen-Witzhelden – Am Montagnachmittag (18. August) kam es im Höhscheider Weg zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Unbekannte Täter verschafften sich über den Wintergarten Zugang und durchsuchten nahezu sämtliche Räume.
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Schmuck und Uhren gestohlen
Zwischen 14:30 Uhr und 16:30 Uhr nutzten die Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner. Mit Gewalt hebelten sie eine gläserne Wintergartentür auf und gelangten so ins Innere des Hauses. Dort durchwühlten sie die Räume und entwendeten nach ersten Erkenntnissen Armbanduhren und Goldschmuck. Der genaue Wert der Beute steht noch nicht fest.
Polizei sichert Spuren
Nach Rückkehr der Hausbesitzer alarmierten diese sofort die Polizei. Vor Ort bestätigten die Beamten den Einbruch und bestellten den Erkennungsdienst, um Spuren zu sichern. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen gesucht
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Anwohner und Zeugen um Hinweise. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Höhscheider Weg beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Bergisch Gladbach-Bensberg – Am Montagabend (18. August) kam es in Bensberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 64-jährige Fußgängerin leicht verletzt wurde. Die beteiligte Autofahrerin entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.
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Zusammenstoß an der Nikolausstraße
Gegen 18 Uhr war die Frau aus Wuppertal zu Fuß auf der Schloßstraße in Richtung Kölner Straße unterwegs. Beim Überqueren der Nikolausstraße wurde sie von einem Pkw erfasst, der rückwärts aus der Schloßstraße über den Kreuzungsbereich fuhr. Das Auto rollte über den Fuß der 64-Jährigen.
Die Fahrerin des Pkw stieg zunächst aus und erkundigte sich nach dem Zustand der Fußgängerin. Anschließend setzte sie ihre Fahrt jedoch in Richtung Gladbacher Straße fort, ohne die Polizei zu informieren.
Ermittlungen wegen Unfallflucht
Die Polizei hat Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.
Polizei sucht Zeugen
Zeugen, die Hinweise zu dem Pkw oder zur Fahrerin geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei Rhein-Berg zu melden. Auch die Fahrerin selbst wird aufgefordert, sich bei den Beamten zu melden.
Bergisch Gladbach-Herkenrath – Unbekannte Täter haben in der Zeit zwischen Sonntag, 3. August, und Montagmorgen, 11. August, einen Kastenwagen eines Handwerksbetriebs aufgebrochen und wertvolles Arbeitsmaterial entwendet.
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Tat am geparkten VW-Kastenwagen
Ein Mitarbeiter des Unternehmens entdeckte den Einbruch am Montag gegen 9 Uhr und alarmierte die Polizei. Der VW-Transporter war seit über einer Woche auf einem Parkplatz an der Straße Braunsberg im Stadtteil Herkenrath abgestellt.
Nach bisherigen Ermittlungen hebelten der oder die Täter das Türschloss der Hecktür auf und verschafften sich so Zugang zum Laderaum. Dort entwendeten sie mehrere Maschinen und Werkzeuge. Der genaue Wert der Beute steht noch nicht fest.
Polizei sucht Zeugen
Das Kriminalkommissariat 3 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zwischen dem 3. und 11. August verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts bemerkt hat, kann sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei melden.
Bergisch Gladbach – Am Samstag, den 9. August, hat die Polizei im gesamten Stadtgebiet verstärkt Radfahrende kontrolliert – mit deutlichem Ergebnis: Vor allem sogenannte „Geisterradler“ gerieten ins Visier der Beamten.
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Schwerpunkt auf Radwegen
Zwischen 10 und 18 Uhr waren Polizeikräfte an mehreren Punkten im Stadtgebiet im Einsatz – unter anderem an der Gohrsmühle, der Hauptstraße, der Odenthaler Straße und der Dolmanstraße in Refrath. Rund 30 Radfahrende wurden angehalten, weil sie Radwege in der falschen Richtung nutzten.
Ein Radfahrer missachtete zudem eine rote Ampel, ein anderer telefonierte während der Fahrt und musste ebenfalls ein Verwarngeld zahlen.
Auch Autofahrende im Blick
Parallel zu den Fahrradkontrollen wurden auch Pkw-Fahrer überprüft. Vier Autofahrer wurden gestoppt, weil sie im Überholverbot überholten oder beim Überholen nicht den vorgeschriebenen Seitenabstand einhielten. Ein weiteres Fahrzeug hatte die Hauptuntersuchung überzogen.
Zusätzlich ahndeten die Beamten einen Fahrer, der während der Fahrt zum Telefon griff, sowie einen weiteren, der nicht angeschnallt war.
Ziel: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Mit den Kontrollen will die Polizei für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen – sowohl für Rad- als auch für Autofahrende. Die Beamten kündigten an, auch in Zukunft verstärkt auf die Einhaltung der Verkehrsregeln zu achten.
Im Kölner Stadtteil Dellbrück ermittelt die Polizei gegen eine Gruppe von Jugendlichen, die seit Monaten immer wieder durch mutwillige Zerstörungen und gefährliche Aktionen auffällt. Die Tatverdächtigen sind erschreckend jung – zwischen 12 und 15 Jahre alt.
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Serie von Vandalismus und Brandstiftungen
Steinwürfe auf Stadtbahnen, Brandstiftungen auf Spielplätzen und Sportanlagen, Böllerwürfe gegen Hausfassaden – die Liste der Taten ist lang. Nach Angaben der Polizei wurden bislang rund 50 Vorfälle registriert, die mutmaßlich auf das Konto dieser Gruppe gehen. Die Jugendlichen stammen größtenteils selbst aus Dellbrück.
Ermittlungsgruppe „Lost“ im Einsatz
Rund zehn Kinder und Jugendliche sollen den Kern der Gruppe bilden. Um die Täter zu identifizieren und weitere Straftaten zu verhindern, hat die Polizei die Ermittlungsgruppe „Lost“ ins Leben gerufen. Die spezialisierten Beamten versuchen, die einzelnen Vorfälle den Verdächtigen zuzuordnen und Beweise zu sichern.
Gegen mehrere 14- und 15-Jährige laufen bereits Strafverfahren – unter anderem wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung, Eingriffs in den Bahnverkehr und Körperverletzung. Für die unter 14-Jährigen, die strafrechtlich noch nicht belangt werden können, wurden Eltern und Schulen eingeschaltet, um sie aus dem kriminellen Umfeld herauszuholen.
„Spaß“ als Motiv
Laut Polizeiberichten geben die Jugendlichen an, ihre Taten vor allem aus Spaß zu begehen. Sie legen Brände oder werfen Gegenstände auf Gleise, um den Nervenkitzel zu erleben – ohne Rücksicht auf mögliche Folgen für Menschen oder Sachwerte.
Mehr Polizeipräsenz zeigt erste Wirkung
Um die Situation in den Griff zu bekommen, ist die Polizei nun verstärkt an den bekannten Treffpunkten der Gruppe unterwegs und führt Kontrollen durch. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Vorfälle bereits zurückgegangen. Dennoch bleibt die Lage angespannt, und die Ermittlungen dauern an.
In Köln häufen sich in den vergangenen Monaten die Diebstähle von Ladekabeln an E-Auto-Ladestationen. Die Polizei registriert inzwischen Vorfälle im zweistelligen Bereich – mit spürbaren Folgen für E-Autofahrer und Betreiber.
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Ladepunkte oft tagelang außer Betrieb
Wer derzeit sein Elektroauto an einer Schnellladesäule in Köln aufladen möchte, steht nicht selten vor einer defekten Station. Durch die entwendeten Kabel sind viele Ladepunkte für Tage oder sogar Wochen unbrauchbar.
Kupferdiebe verursachen hohen finanziellen Schaden
Im Visier der Täter stehen die CCS-Kabel, deren Kupferanteil auf dem Schrottmarkt lediglich etwa 50 Euro einbringt. Für die Betreiber summieren sich die Schäden jedoch schnell auf mehrere Tausend Euro pro Station. Grund dafür sind nicht nur die Kosten für neue Kabel, sondern auch der notwendige Eichvorgang jeder reparierten Schnellladesäule. Die TankE GmbH, Betreiberin von über 1.100 öffentlichen Ladepunkten in Köln, beziffert den Gesamtschaden mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag.
Problem auch in anderen NRW-Städten
Nicht nur Köln ist betroffen: Auch in Bonn und weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen verzeichnen Betreiber zunehmende Diebstähle.
Maßnahmen gegen Diebstähle in Planung
Um die Ladeinfrastruktur besser zu schützen, wollen die Betreiber in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern auf robustere Bauweisen setzen. Ziel ist es, die Kabel und Gehäuse schwerer zugänglich zu machen. Zudem appellieren sie an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden.
Die Stadt Köln plant parallel ein Gutachten zur künftigen Ladeinfrastruktur. Bis 2035 sollen alle Stadtteile in Kooperation mit verschiedenen Anbietern mit einer ausreichenden Zahl an Ladepunkten ausgestattet werden.
Am Donnerstagabend (07.08.) machte eine Bewohnerin aus Witzhelden bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub eine erschreckende Entdeckung: Unbekannte waren während ihrer Abwesenheit in ihr Einfamilienhaus im Schulweg eingebrochen.
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Tatzeitraum und Vorgehensweise
Die Frau hatte ihr Zuhause am 14.07. verlassen, um in den Urlaub zu fahren. In dieser Zeit hebelten die Einbrecher die Terrassentür auf und durchsuchten nahezu alle Räume des Hauses nach Wertgegenständen.
Entwendete Beute
Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten die Täter diverse Schmuckstücke, eine Münzsammlung sowie einen Akkuschrauber. Der genaue Wert der gestohlenen Gegenstände steht noch nicht fest, könnte jedoch mehrere tausend Euro betragen.
Polizeiliche Ermittlungen
Die Polizei nahm noch am Abend eine Strafanzeige auf und leitete eine Spurensicherung ein. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Präventionstipps
Die Polizei weist darauf hin, dass gerade die Urlaubszeit für Einbrecher besonders attraktiv ist. Um böse Überraschungen nach der Rückkehr zu vermeiden, bietet die Kriminalprävention kostenlose und unverbindliche Beratungen zum Thema Einbruchschutz an. Interessierte können unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de einen Termin vereinbaren.
Am frühen Donnerstagmorgen (07.08.) wurde die Polizei zu einem Einbruch in die Offene Ganztagsschule (OGS) der Grundschule an der Sankt-Engelbert-Straße in Odenthal-Voiswinkel gerufen. Gegen 07:15 Uhr alarmierte der Hausmeister die Beamten, nachdem er beim Betreten des Gebäudes die aufgebrochene Eingangstür und durchwühlte Büroräume vorgefunden hatte.
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Eingangstür aufgehebelt, Schränke aufgebrochen
Nach ersten Ermittlungen verschafften sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zutritt, indem sie die Haupteingangstür der OGS aufhebelten. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Büroräume und brachen sämtliche Schränke auf. Welche Gegenstände entwendet wurden, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.
Der Hausmeister gab an, die Räumlichkeiten zuletzt am Mittwochnachmittag (06.08.) gegen 16:00 Uhr in ordnungsgemäßem Zustand verlassen zu haben.
Polizei ermittelt – Zeugen gesucht
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Spurensicherung veranlasst. Der Sachschaden wird derzeit auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.
Zeugen, die in der Nacht oder am frühen Morgen verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Voiswinkeler Grundschule gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.