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Zwei Autofahrerinnen in Burscheid unter Drogeneinfluss gestoppt

09 April 2025 von Felix Morgenstern

Burscheid – Gleich zweimal wurde die Polizei am Dienstag (8. April) in Burscheid fündig: Innerhalb kurzer Zeit stoppte der Verkehrsdienst zwei Pkw-Fahrerinnen, die offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen.

Kontrollmaßnahmen mit eindeutigen Ergebnissen

Gegen 10:20 Uhr kontrollierten die Beamten im Akazienweg eine 47-jährige Frau aus Leverkusen. Schon bei der ersten Überprüfung ergaben sich eindeutige Hinweise auf vorangegangenen Drogenkonsum. Ein freiwilliger Vortest bestätigte diesen Verdacht – die Fahrt war damit beendet.

Nur rund eine Stunde später, gegen 11:30 Uhr, fiel den Beamten eine weitere Fahrerin auf: Eine 58-jährige Leverkusenerin, die mit ihrem Pkw auf der Höhestraße unterwegs war, wurde ebenfalls einer Kontrolle unterzogen. Auch bei ihr schlug der Drogenvortest positiv an.

Konsequenzen für die Fahrerinnen

Beiden Frauen wurde eine Blutprobe entnommen, um den Verdacht labortechnisch zu bestätigen. Außerdem wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt. Auf sie kommt nun jeweils ein Ordnungswidrigkeitenverfahren zu – verbunden mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und unter Umständen auch einem Fahrverbot.

Polizei warnt: Drogen am Steuer gefährden Leben

Die Polizei Rhein-Berg betont erneut, wie gefährlich das Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ist – nicht nur für die betroffenen Fahrerinnen und Fahrer selbst, sondern auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.

„Wer berauscht fährt, riskiert nicht nur Führerschein und Geldbuße, sondern gefährdet Menschenleben“, warnt der Verkehrsdienst. Kontrollen wie diese werden daher regelmäßig und flächendeckend durchgeführt.

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Verunfallter Lkw in Schildgen

Schwerer Lkw-Unfall in Bergisch Gladbach-Schildgen – Fahrer schwebt in Lebensgefahr

09 April 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagvormittag (7. April) gegen 11:25 Uhr auf der Altenberger-Dom-Straße im Stadtteil Schildgen. Ein Lkw-Fahrer verlor offenbar aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und verursachte einen folgenschweren Crash.

Verunfallter Lkw in Schildgen

Plötzlicher Kontrollverlust

Laut Angaben von Zeugen war der 64-jährige Fahrer aus Dormagen mit einem Lkw der Marke Iveco in Richtung Odenthal unterwegs, als das Fahrzeug plötzlich unkontrolliert nach links in den Gegenverkehr geriet. Kurz vor der Kreuzung Altenberger-Dom-Straße / Leverkusener Straße / Voiswinkeler Straße kam es zur Kollision: Der Lkw riss einen Lichtzeichenmast nieder, touchierte eine Hauswand und kam schließlich zum Stillstand.

Lebensgefahr für den Fahrer

Der Fahrer war beim Eintreffen der Ersthelfer nicht ansprechbar. Geistesgegenwärtig holten sie ihn aus dem Führerhaus und brachten ihn in die stabile Seitenlage. Die zuerst eintreffenden Polizeikräfte begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen, da der Mann keine Vitalzeichen mehr aufwies.

Der verständigte Notarzt und der Rettungsdienst übernahmen die medizinische Versorgung und brachten den Mann in ein Krankenhaus. Laut Auskunft der Einsatzkräfte schwebt der 64-Jährige in Lebensgefahr.

Internistischer Notfall als Ursache

Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass ein internistischer Notfall, wie beispielsweise ein Herzinfarkt oder Schlaganfall, ursächlich für den Kontrollverlust war.

Sachschaden im fünfstelligen Bereich

Die Verkehrsunfallaufnahme wurde durch ein spezialisiertes Team des Polizeipräsidiums Köln unterstützt. Für die Dauer der Maßnahmen musste die Kreuzung teilweise gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Der entstandene Sachschaden an Lkw, Ampelanlage und Hausfassade wird auf eine untere fünfstellige Summe geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die weitere Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Verkehrskommissariat zu melden.

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Zwei Einbrüche in Leichlingen: Polizei ermittelt nach Vorfällen an Bäckerei und Fischzucht

08 April 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen – Gleich zwei Einbrüche innerhalb weniger Stunden beschäftigen derzeit die Polizei Rhein-Berg. In einem Fall blieb es beim Versuch, im anderen gelang den Tätern der Zugriff auf Bargeld.

Einbruchsversuch an Bäckerei

Der erste Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Montags (7. April). Eine Mitarbeiterin einer Bäckerei an der Straße Roßlenbruch entdeckte gegen 05:10 Uhr ein beschädigtes Fenster sowie eine beschädigte Seitentür des Geschäfts. Das Gebäude war zuletzt am Vortag um 13:00 Uhr in einwandfreiem Zustand verlassen worden.

Nach ersten Erkenntnissen gelang es den Einbrechern jedoch nicht, ins Innere des Gebäudes vorzudringen. Der Sachschaden wird derzeit noch ermittelt. Die Polizei geht von einem versuchten Einbruch aus und hat den Tatort kriminaltechnisch untersucht.

Erfolgreicher Einbruch bei Fischzucht

Deutlich erfolgreicher waren Täter bei einem weiteren Einbruch auf dem Gelände einer Fischzucht an der Straße Bremersheide. Zwischen Sonntag (06.04.), 16:30 Uhr, und Montag (07.04.), 17:00 Uhr, wurde hier ein Fenster aufgebrochen. Wie der Inhaber bei seiner Rückkehr feststellte, fehlte im Anschluss ein mittlerer dreistelliger Bargeldbetrag.

Auch hier sicherte die Polizei Spuren am Tatort und nahm eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls auf.

Polizei bittet um Hinweise

In beiden Fällen hat das Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach die Ermittlungen übernommen. Wer Beobachtungen im Umfeld der Tatorte gemacht hat oder verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

Einbruchschutz wichtiger denn je

Die Polizei rät Gewerbetreibenden und privaten Hausbesitzern, auf mechanische Sicherungen wie einbruchhemmende Fenster und Türen zu achten und gegebenenfalls eine technische Beratung zur Einbruchsprävention in Anspruch zu nehmen.

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Die Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz

Drei Brände in einer Nacht: Feuerwehr Bergisch Gladbach verhindert Schlimmeres

08 April 2025 von Felix Morgenstern

Am Montagabend (7. April) wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach gleich zu drei Brandeinsätzen in unterschiedlichen Stadtteilen gerufen. Dank des schnellen Eingreifens konnten alle Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden. Eine Person wurde verletzt, größere Schäden konnten verhindert werden.

Einsatz 1 – Heidkamp: Holzstapel brennen gefährlich nah am Wohnhaus

Der erste Alarm ging um 20:22 Uhr ein. In Heidkamp standen mehrere Holzstapel in Brand, die sich unmittelbar an einem Wohnhaus befanden. Die Flammen drohten auf das Gebäude überzugreifen. Die Einsatzkräfte handelten schnell und verhinderten eine Ausbreitung des Feuers. Verletzt wurde niemand.

Einsatz 2 – Hebborn: Küchenbrand sorgt für starke Rauchentwicklung

Nur 24 Minuten später, um 20:46 Uhr, rückte die Feuerwehr erneut aus – diesmal nach Hebborn. In einer Wohnung war in der Küche ein Brand ausgebrochen, der eine massive Rauchentwicklung verursachte. Die Feuerwehr konnte die Flammen zügig löschen und das Gebäude belüften. Die Bewohnerin erlitt eine Rauchvergiftung und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Einsatz 3 – Herkenrath: Vegetationsbrand auf 500 Quadratmetern

Um 21:42 Uhr wurde die Feuerwehr durch mehrere Notrufe in den Stadtteil Herkenrath gerufen. Auf einer Fläche von etwa 500 Quadratmetern war ein Vegetationsbrand ausgebrochen. Auch hier griffen die Kräfte schnell ein und verhinderten eine Ausbreitung in angrenzende Waldgebiete. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehr mit starker Präsenz im Einsatz

Bei den drei Einsätzen waren insgesamt rund 35 Einsatzkräfte pro Brand aus haupt- und ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz. Die koordinierten Abläufe und die professionelle Zusammenarbeit der Teams sorgten dafür, dass alle Brände zügig und effektiv bekämpft werden konnten.

Fazit: Schnelles Eingreifen verhindert größere Schäden

Die Feuerwehr lobt das besonnene Verhalten der Bevölkerung, die rechtzeitig über Notruf 112 alarmierte, sowie die Einsatzkräfte für ihren schnellen und wirkungsvollen Einsatz. Die Ereignisse zeigen, wie wichtig Wachsamkeit und ein funktionierender Brandschutz in der Stadt sind.

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Schwerer Unfall in Overath: Pedelecfahrer überschlägt sich und prallt gegen Auto

07 April 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagnachmittag (6. April) kam es in Overath zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 53-jähriger Pedelecfahrer verletzt wurde. Der Mann war gegen 16:25 Uhr auf der Kreisstraße 38 (Mittelbech) unterwegs, als er in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Symboldbild

Kurve mit Gefälle wird zur Gefahr

Nach Angaben der Polizei fuhr der Overather bergab in Richtung Grabenstraße, als er in einer Linkskurve ins Schlingern geriet. Laut Zeugenaussagen versuchte er zu bremsen, weil ihm ein Hyundai-Pkw entgegenkam, gesteuert von einer 56-jährigen Overatherin.

Durch das verstärkte Bremsmanöver blockierte offenbar das Vorderrad, wodurch sich der Fahrer überschlug und gegen den vorderen Kotflügel des entgegenkommenden Autos prallte. Der Mann wurde über den Lenker geschleudert und landete schließlich auf der Fahrbahn.

Möglicherweise durch Sonnenblendung abgelenkt

Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Radfahrer durch die tief stehende Sonne geblendet worden sein könnte, was dazu führte, dass er den Pkw erst sehr spät wahrnahm.

Mit Helm unterwegs – schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen

Der 53-Jährige trug glücklicherweise einen Helm, der laut Polizei schwerere Kopfverletzungen verhindert haben könnte. Er wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst stationär in ein Krankenhaus eingeliefert.

Sachschaden und Straßensperrung

Sowohl am Pedelec als auch am Hyundai entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Die Kreisstraße 38 musste während der Unfallaufnahme vorübergehend voll gesperrt werden.

Die Polizei bittet Radfahrende insbesondere bei Strecken mit Gefälle und kurvigen Abschnitten um angepasste Geschwindigkeit und vorausschauendes Fahren, um Unfälle wie diesen zu vermeiden.

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Einbruchserie auf Thermen-Parkplatz in Bergisch Gladbach – Drei Fahrzeuge betroffen

07 April 2025 von Felix Morgenstern

Unbekannte Täter haben am Sonntagnachmittag (6. April) gleich drei geparkte Fahrzeuge auf dem Parkplatz an der Therme in der Saaler Mühle aufgebrochen und Wertgegenstände im hohen vierstelligen Bereich entwendet. Die Polizei ermittelt nun wegen besonders schweren Diebstahls.

Symbolbild, nicht die echten Fahrzeuge

Tatzeit zwischen Vormittag und früher Abend

Nach Angaben der Polizei ereigneten sich die Aufbrüche zwischen 11:30 Uhr und 18:00 Uhr, während sich die Fahrzeugbesitzer in der Therme aufhielten. Die Beamten wurden gegen 18:00 Uhr zum Einsatzort gerufen, wo sie auf die betroffenen Halter trafen.

Gezielter Diebstahl aus drei Pkw

Die Täter gingen offenbar gezielt vor:

  • Aus einem schwarzen Seat entwendeten sie einen grauen Rucksack der Marke Herschel, in dem sich ein Laptop und Kopfhörer befanden.
  • Direkt daneben wurde bei einem grauen Ford die Fahrertür aufgebrochen. Die Täter stahlen einen Rucksack der Marke Kapten & Son, ein Paar Kopfhörer sowie ein Werkzeugset.
  • Beim dritten Fahrzeug, einem grauen Mercedes, schlugen die Täter die hintere Fensterscheibe ein. Im Firmenwagen befanden sich mehrere Wertsachen, darunter ein Koffer mit Kleidung, eine Handtasche und verschiedene elektronische Geräte.

Ein Security-Mitarbeiter der Therme hatte die Beschädigungen am Mercedes bereits gegen 15:40 Uhr bemerkt, was auf einen früheren Tatzeitpunkt hindeutet.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat drei Strafanzeigen aufgenommen und bereits Sachfahndungen nach den gestohlenen Gegenständen eingeleitet. Das Kriminalkommissariat 3 bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf dem Parkplatz der Therme beobachtet haben, sich unter 📞 02202 205-0 zu melden.

Appell an Thermenbesucher

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen, insbesondere nicht sichtbar auf Sitzen oder im Fußraum. Gerade bei beliebten Freizeitorten wie Thermen oder Schwimmbädern nutzen Täter gezielt die längere Abwesenheit der Besitzer aus.

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Mountainbiker verletzt Spaziergänger im Königsforst und flüchtet nach Beleidigung

05 April 2025 von Felix Morgenstern

Ein Spaziergang mit dem Hund endete für einen 61-jährigen Bergisch Gladbacher am Donnerstagnachmittag (03. April) mit einer Verletzung, Beleidigung und Bedrohung. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:50 Uhr auf einem Waldweg im Königsforst nahe der Sturmberghütte.

Symbolbold, nicht das echte Fahrrad

Zu schnell auf dem Waldweg – Radfahrer reagiert aggressiv

Laut Angaben des Fußgängers kamen ihm in einer Senke kurz vor der Sturmberghütte zwei Mountainbiker mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Aus Sorge um die Sicherheit sprach der Mann die Radfahrer an und forderte sie auf, ihre Geschwindigkeit anzupassen.

Einer der Radfahrer stoppte, drehte um und fuhr frontal auf den Spaziergänger zu, was zu einer leichten Kollision führte. Anschließend beleidigte und bedrohte er den Mann verbal, bevor er mit seinem Begleiter die Fahrt fortsetzte.

Leicht verletzt – Polizei ermittelt

Der 61-Jährige wurde leicht verletzt, verzichtete jedoch auf eine Behandlung durch den Rettungsdienst. Er kündigte an, eigenständig einen Arzt aufzusuchen. Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung, Beleidigung und Bedrohung auf.

Täterbeschreibung veröffentlicht

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • männlich,
  • circa 30 Jahre alt,
  • etwa 185 cm groß,
  • sportlich-kräftige Statur,
  • trug Sonnenbrille, weißes T-Shirt und kurze schwarze Radsporthose,
  • fuhr ein Mountainbike in Gold und Schwarz.

Zeugen gesucht

Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zur Identität des Radfahrers geben können, sich unter 📞 02202 205-0 zu melden.

Der Fall sorgt für Diskussionen über das Miteinander von Fußgängern und Radfahrern im Waldgebiet – und wirft einmal mehr die Frage auf, wie Regeln im Freizeitverkehr besser vermittelt und durchgesetzt werden können.

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Zusammenstoß beim Abbiegen

Frontalzusammenstoß in Bergisch Gladbach: Fahrerin unter Drogeneinfluss – hoher Sachschaden

04 April 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (03. April) kam es gegen 19:50 Uhr auf der Dellbrücker Straße in Bergisch Gladbach zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen, bei dem sich beide Fahrerinnen leicht verletzten. Brisant: Eine der Unfallbeteiligten stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Abbiegefehler führt zu Kollision

Eine 45-jährige Kölnerin war mit ihrem Audi aus Richtung Dellbrück unterwegs und wollte an einer Einmündung nach links in die Marijampolestraße abbiegen. Dabei übersah sie eine 47-jährige Bergisch Gladbacherin, die in einem Citroen auf der Dellbrücker Straße geradeaus fuhr.

Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, bei dem alle Airbags auslösten. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich.

Leichte Verletzungen – Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit

Beide Frauen wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort konnten sie entlassen werden. Die Fahrzeuge jedoch waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Fahrerin stand unter Drogeneinfluss

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Auffälligkeiten bei der 45-jährigen Unfallverursacherin fest. Ein Vortest auf Betäubungsmittel verlief positiv auf THC, den Wirkstoff von Cannabis. Ein Notarzt entnahm daraufhin eine Blutprobe.

Die Frau muss sich nun wegen des Verdachts auf Fahrens unter Drogeneinfluss sowie wegen der Verursachung eines Verkehrsunfalls verantworten.

Straßensperrung und Verkehrsbehinderungen

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Dellbrücker Straße im Bereich der Einmündung rund eine Stunde lang vollständig gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen im abendlichen Berufsverkehr führte.

Die Polizei ermittelt nun gegen die 45-Jährige. Ihr drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Zudem wird geprüft, ob die Drogenfahrt als Straftat gewertet wird – in diesem Fall könnte auch der Führerscheinentzug folgen.

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Auffahrunfall Bensberger Straße

Unfallflucht in Heidkamp: Schwerverletzte nach Auffahrunfall – Polizei sucht flüchtigen Fahrer

04 April 2025 von Felix Morgenstern

Am Dienstagnachmittag (02. April) kam es gegen 15:00 Uhr auf der Bensberger Straße im Stadtteil Heidkamp zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Besonders brisant: Einer der Unfallbeteiligten entfernte sich unerlaubt vom Unfallort – nun ermittelt das Verkehrskommissariat.

Auffahrunfall Bensberger Straße

Auffahrunfall im zähfließenden Verkehr

Ein roter Pkw musste auf der Bensberger Straße in Richtung Bergisch Gladbach verkehrsbedingt abbremsen. Die dahinter fahrende 23-jährige Fahrerin eines Ford aus Odenthal bemerkte dies rechtzeitig und bremste ebenfalls ab.

Doch die nachfolgende 63-jährige Fahrerin eines Skoda aus Neunkirchen-Seelscheid reagierte offenbar zu spät und fuhr auf den Ford auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford in das Heck des vorausfahrenden roten Pkw geschoben.

Zwei Verletzte, hoher Sachschaden

Die Skoda-Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt, die junge Ford-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen. Beide wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

An den beiden beschädigten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 20.000 Euro.

Fahrer des roten Pkw flüchtet

Der Fahrer des roten Pkw, der als erster in den Unfall verwickelt war, entfernte sich direkt nach dem Aufprall unerlaubt vom Unfallort und fuhr in Richtung Innenstadt davon. Dabei soll es sich laut Zeugen um einen Citroen-Van mit Chromelementen handeln.

Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Identifizierung des flüchtigen Fahrers. Laut Beschreibung handelt es sich um einen circa 70-jährigen Mann, etwa 170 bis 180 cm groß, mit schlanker Statur, kurzen grauen Haaren und Halbglatze. Das Kennzeichen konnte bislang nicht abgelesen werden.

Hinweise erbeten

Wer Angaben zum Fahrer oder Fahrzeug machen kann oder den Unfall beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 📞 02202 205-0 zu melden.

Die Polizei weist zudem darauf hin, dass Unfallflucht eine Straftat darstellt, die nicht nur mit Bußgeld, sondern auch mit Führerscheinentzug und Freiheitsstrafe geahndet werden kann.

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Zufallskontrolle in Overath deckt dreisten Ladendiebstahl auf

03 April 2025 von Felix Morgenstern

Was als routinemäßige Verkehrskontrolle begann, entpuppte sich als handfester Ladendiebstahl im großen Stil: Am Dienstagnachmittag (1. April) deckten Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Rhein-Berg in Overath einen Diebstahl auf – dank eines wachsamen Blicks und einer Portion Zufall.

Symbolbild

Nicht angeschnallt – aber mit vollem Kofferraum unterwegs

Gegen 14:00 Uhr befuhren die Polizisten mit einem zivilen Dienstfahrzeug den Besucherparkplatz eines Discounters in der Straße Steinhauser Auel, als ihnen kurz darauf ein dunkler Opel auffiel. Auf der Rückbank erkannten die Beamten eine nicht angeschnallte Person, woraufhin sie dem Fahrzeug folgten und es schließlich im Bereich Kölner Straße / Rotter Weg anhielten.

Verdächtig viele Waren im Auto

Schon beim ersten Blick ins Fahrzeug fiel auf: Sowohl die Rückbank als auch der Kofferraum waren mit Lebensmitteln und Haushaltswaren vollgepackt – in einer Menge, die weit über den Eigenbedarf hinausging. Der Verdacht auf Ladendiebstahl lag schnell nahe.

Polizeibekannter Fahrer – Waren im Wert von 800 Euro

Eine Überprüfung des 25-jährigen Fahrers aus Essen ergab, dass er bereits wegen Eigentumsdelikten polizeibekannt ist. Gemeinsam mit Unterstützungskräften des Wachdienstes wurde das Fahrzeug zurück zum Supermarkt am Steinhauser Auel gebracht. Dort bestätigte sich der Verdacht: Alle Waren im Wert von rund 800 Euro stammten nachweislich aus dem Geschäft – eine Mitarbeiterin erkannte die beiden Männer sofort wieder.

Anzeige gegen beide Tatverdächtigen

Die Polizei stellte die Waren sicher und übergab sie an den Supermarkt. Gegen die beiden Männer wurde eine Strafanzeige wegen Diebstahls aufgenommen.

Dieser Fall zeigt: Aufmerksames Handeln im Straßenverkehr kann weit mehr zutage fördern als nur Gurtverstöße – manchmal sogar ein ganzes Verbrechen.

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