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Bedroom Ransacked During Burglary

Einbruchserie in Bergisch Gladbach: Schmuck und Bargeld gestohlen

07 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Nikolaustag, dem 6. Dezember 2024, kam es in Bergisch Gladbach zu zwei Einbruchsdiebstählen, bei denen unbekannte Täter in Wohnungen von Mehrfamilienhäusern eindrangen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Einbruch in Frankenforst

Zwischen 6:05 Uhr und 19:05 Uhr verschafften sich die Täter Zugang zu einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Frankenforster Straße. Dabei wurde die Wohnungstür gewaltsam aufgehebelt. Anschließend durchsuchten die Einbrecher die Wohnung und entwendeten diversen Schmuck. Die Bewohner waren während des Einbruchs nicht zu Hause und entdeckten die Tat erst bei ihrer Rückkehr.

Einbruch in Paffrath

Ein weiterer Einbruch ereignete sich am gleichen Tag im Töpferweg. Zwischen 17:00 Uhr und 22:15 Uhr gelangten die Täter durch ein aufgehebeltes, rückwärtiges Fenster in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Auch hier durchwühlten die Einbrecher die Räume und entwendeten Schmuck sowie Bargeld. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter gezielt in Abwesenheit der Bewohner zuschlugen und sich dabei unauffällig verhielten.

Zeugen gesucht

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02202-205-0 zu melden. Jeder Hinweis könnte helfen, die Täter zu fassen und weitere Einbrüche zu verhindern. Die Polizei erinnert zudem daran, auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Wohngebieten zu achten und dies umgehend zu melden. Eine erhöhte Wachsamkeit kann dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern.

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v.l.: Kerstin Neuhausen, Petra Botta, Siegfried Breuer, Sonja Orbons, Tanja Säglitz - Verkehrssicherheitsberatung Polizei Rhein-Berg

Sicher unterwegs: Nikolaustag-Fahrradkontrollen am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium

06 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Nikolaustag (06.12.) führten die Verkehrssicherheitsberater der Polizei Rhein-Berg traditionell ihre jährlichen Fahrradkontrollen zur dunklen Jahreszeit am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach durch. Diese präventive Aktion hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil des Schulalltags entwickelt.

Kontrollen bei Regenwetter

Bereits um 07:30 Uhr wurden die ersten Schülerinnen und Schüler im Fahrradkeller des Gymnasiums erwartet. Eingeladen waren alle Jahrgangsstufen von der 5. Klasse bis zur Oberstufe Q2. Trotz des regnerischen Wetters ließen sich 28 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit nicht entgehen, ihre Fahrräder auf Verkehrssicherheit überprüfen zu lassen.

Positives Ergebnis bei der Inspektion

Die Bilanz der Kontrolle war erfreulich: 50 Prozent der überprüften Fahrräder waren frei von Mängeln und erhielten als Zeichen der Verkehrstauglichkeit einen Aufkleber der Polizei. Bei den restlichen Fahrrädern wurden lediglich kleinere Mängel festgestellt. Kein Rad musste aus dem Verkehr gezogen werden.

Festgestellte Mängel wurden in Berichten dokumentiert, die über die Schulleitung an die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte weitergeleitet werden. Die unterschriebenen Berichte müssen anschließend wieder bei der Schule eingereicht werden, um sicherzustellen, dass die Mängel behoben werden.

Fokus auf Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit

Neben der technischen Kontrolle lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Aufklärung zur Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Polizeihauptkommissar Siegfried Breuer verdeutlichte eindringlich die Bedeutung reflektierender Kleidung:

„Ein Autofahrer erkennt Radfahrer mit dunkler Kleidung erst aus circa 25 Metern Entfernung, während der durchschnittliche Anhalteweg bei trockener Fahrbahn bereits 28 Meter beträgt. Mit reflektierender Kleidung sind Radfahrer hingegen schon aus etwa 140 Metern sichtbar.“

Ausblick auf zukünftige Aktionen

Die Polizei betonte, dass solche Sonderkontrollen auch im kommenden Jahr fortgeführt werden, um die Sicherheit der ungeschützten Verkehrsteilnehmenden weiter zu gewährleisten. Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es entscheidend, dass Fahrräder technisch einwandfrei sind und Radfahrende durch reflektierende Kleidung frühzeitig erkannt werden.

Die Aktion am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium ist ein wichtiger Beitrag, um das Bewusstsein für Verkehrssicherheit bei jungen Menschen zu schärfen und ihre Wege sicherer zu machen.

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Verkehrsunfall Gronau

Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach: Zusammenstoß zweier Pkw – eine Person verletzt

02 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntagabend (01.12.) ereignete sich im Stadtteil Gronau ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge erheblich beschädigt wurden und ein Fahrer leichte Verletzungen erlitt.

Unfallhergang

Gegen 21:00 Uhr befuhr ein 18-jähriger Odenthaler in einem Ford die Buchholzstraße in Richtung Mülheimer Straße. Zeitgleich fuhr ein 47-jähriger Kölner in seinem Toyota von der Straße „Britanniahütte“ über einen abgesenkten Bordstein auf die Buchholzstraße ein, wobei er den von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Ford übersah. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge auf ein benachbartes Grundstück geschleudert, wo der Toyota zusätzlich gegen einen Sperrpfosten prallte.

Verletzungen und Sachschäden

Der Toyota-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde von Rettungskräften in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der junge Fahrer aus Odenthal und seine Beifahrerin blieben unverletzt, standen aber sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens.

Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Gesamtschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurden die Unfallstelle und das betroffene Grundstück abgesichert.

Polizeiliche Maßnahmen

Die Polizei leitete umfassende Ermittlungen zum Unfallhergang ein und nahm eine detaillierte Unfallaufnahme vor Ort vor. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von erhöhter Aufmerksamkeit an Kreuzungen, besonders bei der Einfahrt auf vorfahrtsberechtigte Straßen. Zudem erinnert die Polizei daran, dass gerade in der dunklen Jahreszeit eine vorausschauende Fahrweise besonders wichtig ist.

Fazit

Die schnelle Reaktion der Rettungskräfte und die sofortige Absicherung durch die Polizei trugen dazu bei, die Unfallfolgen zu minimieren. Dennoch ist dieser Vorfall ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, stets die Vorfahrtsregelungen zu beachten, um Unfälle zu vermeiden.

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Die Einsatzstelle im Stadtteil Herkenrath

Feuerwehr Bergisch Gladbach verhindert Wohnhausbrand in Herkenrath

29 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr hat die Feuerwehr Bergisch Gladbach durch schnelles und entschlossenes Handeln einen Wohnhausbrand im Stadtteil Herkenrath verhindert. Ein Holzstapel in unmittelbarer Nähe zu einem Einfamilienhaus in der Dietrich-von-Dorendorp-Straße stand in Flammen und drohte, auf das Gebäude überzugreifen.

Ehrenamtlicher Feuerwehrmann reagiert geistesgegenwärtig

Noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehrkräfte zeigte ein ehrenamtlicher Angehöriger der Feuerwehr, der in der Nähe wohnt, großes Engagement: Er warnte die Bewohner und brachte sie so in Sicherheit. Dank seines besonnenen Verhaltens konnten schlimmere Folgen vermieden werden.

Brand drohte auf Wohnhaus überzugreifen

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Holzstapel in voller Ausdehnung. Die Flammen hatten bereits Fenster eines Wintergartens zerstört, und die Hitze beschädigte den Balkon. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehrkräfte wurde ein Übergreifen der Flammen auf das Innere des Gebäudes verhindert. Allerdings wurde der Wohnraum durch Rauch erheblich beeinträchtigt.

Effizientes Handeln vor Ort

Die Feuerwehr setzte Überdruckbelüftung ein, um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen. Dennoch wurde die Nutzung des Wohnhauses vorübergehend untersagt, und die Bewohner fanden für die Nacht Unterschlupf bei Nachbarn.

Einsatzkräfte vor Ort

Die Feuerwehr war mit insgesamt 23 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen aus den Feuerwachen 1 und 2 sowie der Einheit 8 – Herkenrath – im Einsatz. Zudem war der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und ein Rettungswagen vor Ort.

Brandursache unklar

Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen 21:00 Uhr an die Polizei, die den Brandort beschlagnahmte und die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen hat.

Dank an alle Beteiligten

Das schnelle Eingreifen und die Koordination der Feuerwehrkräfte verhinderten größeren Schaden und schützten die Bewohner vor einem möglichen Unglück.

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Der Mercedes-Fahrer wollte nach links in die Buddestraße abbiegen.

Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach: Zwei Verletzte und hoher Sachschaden

28 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Mittwochmorgen (27.11.) ereignete sich im Kreuzungsbereich Gladbacher Straße / Buddestraße / Saaler Straße ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden eine Person schwer und eine Person leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro.

Unfallhergang

Nach bisherigen Ermittlungen befuhr eine 30-jährige Frau aus Köln gegen 07:55 Uhr mit ihrem Seat die Saaler Straße und wollte die Kreuzung geradeaus überqueren. Vor ihr hielt eine andere Verkehrsteilnehmerin an der rot zeigenden Ampel an, um nach rechts abzubiegen. Die Seat-Fahrerin missachtete offenbar das Rotlicht und fuhr an der wartenden Autofahrerin vorbei in den Kreuzungsbereich. Dort kollidierte sie mit einem Mercedes-Benz, der von einem 33-jährigen Bergisch Gladbacher gelenkt wurde. Dieser wollte von der Gladbacher Straße aus Richtung Schlossstraße nach links in die Buddestraße abbiegen.

Durch den heftigen Zusammenstoß wurde der Seat auf einen Ford geschoben, der von einer 50-jährigen Rösratherin gesteuert wurde. Die Frau wartete an der roten Ampel in der Buddestraße in Richtung Bergisch Gladbach.

Verletzungen und Schäden

Die 30-jährige Seat-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Mercedes kam mit leichten Verletzungen davon. Die Fahrerin des Fords blieb glücklicherweise unverletzt.

Zwei der drei Fahrzeuge, der Seat und der Mercedes, wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der geschätzte Gesamtschaden liegt bei etwa 30.000 Euro.

Sperrungen und Verkehrseinschränkungen

Während der Unfallaufnahme durch die Polizei war die Fahrbahn teilweise gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung führte. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang.

Dieser Unfall zeigt einmal mehr, wie wichtig die Beachtung von Ampelzeichen und vorausschauendes Fahren sind, um solche schweren Zusammenstöße zu vermeiden.

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Skandal in Bensberg weitet sich aus: Ordnungsamt attackiert LKW Lieferungen

Skandal in Bensberg weitet sich aus: Ordnungsamt attackiert LKW Lieferungen

28 November 2024 von Darian Lambert

Die Schlossstraße in Bensberg, einst eine belebte Einkaufsmeile mit historischem Flair, steht aktuell im Zentrum eines handfesten Skandals. Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die von der Stadt Bergisch Gladbach durchgeführt wurden, hat die Schlossstraße eine unerwartete Wandlung durchgemacht – und das nicht zum Vorteil der Händler und Anwohner. Ohne Ratsbeschluss wurde die Straße in weiten Teilen in eine Fußgängerzone umgewandelt. Das Ordnungsamt nutzt seine Befugnisse offenbar, um die Durchsetzung dieser Maßnahme mit fragwürdigen Mitteln voranzutreiben. Besonders im Fokus steht die aggressive Verfolgung von LKW-Fahrern, die Geschäfte und Gastronomiebetriebe beliefern wollen.

Ordnungshüter attackierten den abendlichen Lieferverkehr der Läden in Bensberg

Sanierung ohne Planung – und mit Folgen

Die Stadt Bergisch Gladbach hatte angekündigt, die Schlossstraße zu modernisieren und attraktiver zu gestalten. Mit neuen Pflasterungen, Sitzgelegenheiten und einer Aufwertung des Stadtbilds sollten sowohl die Besucherzahlen als auch die Verweildauer erhöht werden. Doch die Sanierung hat nun eine Kehrseite: In der neu gestalteten Zone wurden, laut Insidern aus der Stadtverwaltung, ohne offizielle Genehmigung oder Abstimmung im Stadtrat, Maßnahmen ergriffen, die eine faktische Fußgängerzone geschaffen haben. Verkehrsberuhigung mag das Ziel gewesen sein, doch die Methode sorgt für Empörung.

Autofahrer „umerziehen“: Politische Agenda der Grünen?

Gerüchte besagen, dass die Grünen im Rathaus maßgeblich hinter der Einführung dieser faktischen Fußgängerzone stehen. Ziel sei es, den Autoverkehr aus dem Stadtteil zu verdrängen und ein „nachhaltiges Mobilitätskonzept“ zu erzwingen. Kritiker werfen der Partei vor, eine ideologisch getriebene Verkehrspolitik auf dem Rücken der Händler, Anwohner und Besucher auszutragen. Für viele Bensberger wirkt diese „Umerziehung“ wie eine Zwangsmaßnahme, die nicht nur den Charme der Schlossstraße zerstört, sondern auch deren wirtschaftliche Grundlage gefährdet.

Ordnungsamt als Handlanger?

Das Ordnungsamt der Stadt scheint sich der politischen Linie anzuschließen – und agiert dabei mit bemerkenswerter Härte. Insbesondere LKW-Fahrer, die Geschäfte und Restaurants entlang der Schlossstraße beliefern, berichten von massiven Behinderungen und Schikanen. Strafen für kurzes Halten, um Waren abzuladen, sind an der Tagesordnung. Ein Lieferant berichtet: „Ich wollte nur für fünf Minuten anliefern. Plötzlich stand ein Mitarbeiter des Ordnungsamts da und hat mich massiv unter Druck gesetzt, obwohl es keine andere Möglichkeit gab.“ Selbst Fahrzeuge mit klarer Lieferfunktion werden nicht verschont. Das Ordnugnsamt pocht auf beschränkte Lieferzeiten zwischen 6 und 11 Uhr. Wegen dem Wochenmarkt Donnerstags in der Schloßsstrasse wäre dann sogar jegliche Belieferung der Läden und Lokale an Donnerstagen ausgeschlossen.

Händler schlagen Alarm

Die betroffenen Händler und Gastronomen sind entsetzt. Die neuen Regelungen hätten nicht nur die Lieferlogistik erschwert, sondern führten auch zu einem deutlichen Rückgang der Kunden. „Wenn unsere Zulieferer nicht mehr vernünftig arbeiten können, leidet unser Geschäft. Gleichzeitig bleiben viele Kunden weg, weil sie Angst haben, hier Knöllchen zu kassieren oder nicht wissen, wo sie parken sollen,“ klagt ein Geschäftseigentümer.

Eskalation: LKW-Fahrer im Visier

Besonders alarmierend ist, dass es Berichte über direkte Konfrontationen zwischen Mitarbeitern des Ordnungsamtes und LKW-Fahrern gibt. In einem Fall soll ein Fahrer regelrecht bedroht worden sein, nachdem er versucht hatte, eine größere Lieferung abzuladen. „Ich wurde wie ein Verbrecher behandelt“, schildert der Betroffene. „Sie wollten mich zwingen, sofort weiterzufahren, obwohl klar war, dass das Geschäft auf meine Lieferung angewiesen ist.“ Diese Vorfälle werfen ein schlechtes Licht auf die Vorgehensweise der Stadt und könnten rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Wirtschaftliche Existenz bedroht

Die Schlossstraße war einst ein lebendiger Ort, der von seinem Mix aus Individualität und Erreichbarkeit lebte. Nun bangen viele Geschäftsinhaber um ihre Existenz. „Die Maßnahmen wurden über unsere Köpfe hinweg beschlossen. Niemand hat uns gefragt. Wir sind diejenigen, die die wirtschaftlichen Folgen tragen müssen“, sagt eine Inhaberin eines Restaurants. Die Maßnahmen, die angeblich zur Belebung der Straße gedacht waren, haben offenbar das Gegenteil bewirkt.

Forderung nach Aufklärung und Lösungen

Die Händler und Anwohner fordern nun Transparenz und eine Rückkehr zu vernünftigen Verkehrsregelungen. Viele plädieren dafür, die Maßnahmen sofort rückgängig zu machen, bis eine offizielle Entscheidung getroffen wird. „Die Schlossstraße gehört allen – nicht nur denen, die sie nach ihrem eigenen politischen Willen gestalten wollen“, heißt es in einem offenen Brief an die Stadtverwaltung.

Der Ruf nach Konsequenzen

Der Skandal um die Schlossstraße zeigt, wie ein ideologisch motiviertes Vorgehen den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt einer Stadt gefährden kann. Sollten die Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung und das Ordnungsamt bestätigt werden, könnte dies zu einer umfassenden Debatte über die Machtverhältnisse in der Kommunalpolitik führen. Händler und Anwohner hoffen, dass ihre Anliegen Gehör finden – bevor die Schlossstraße endgültig ihren Glanz verliert.

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Einbruch in Einfamilienhaus in Frankenforst – Polizei sucht Zeugen

19 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Montagabend (18.11.) drangen bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Parkstraße im Stadtteil Frankenforst von Bergisch Gladbach ein. Trotz der Auslösung einer Alarmanlage durchsuchten die Einbrecher mehrere Räume nach Wertgegenständen. Eine umgehend eingeleitete Fahndung durch die Polizei verlief ohne Erfolg.

Zugang über Fenster erzwungen

Die Täter hebelten gegen 18:15 Uhr ein rückwärtig gelegenes Fenster auf und verschafften sich so Zugang zum Erdgeschoss. Während sie im Inneren nach Wertgegenständen suchten, wurde die Alarmanlage ausgelöst. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde kein Diebesgut entwendet, jedoch ein weißer Stoffbeutel im Außenbereich gefunden, der vermutlich den Tätern gehört. Der verursachte Sachschaden an Fenster und Türen wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Spurensicherung und Ermittlungen

Die Polizei leitete umfangreiche Ermittlungen ein und veranlasste eine Spurensicherung am Tatort. Die Bewohnerin des Hauses konnte bislang keine fehlenden Gegenstände feststellen. Die Ermittler prüfen, ob der Stoffbeutel Spuren enthält, die zur Identifizierung der Täter beitragen könnten.

Zeugenaufruf der Polizei

Zeugen, die am Montagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Parkstraße oder Umgebung wahrgenommen haben, werden dringend gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Hinweise können telefonisch unter 02202 205-0 abgegeben werden. Jede Information kann helfen, die Täter zu fassen und die Sicherheit in der Nachbarschaft zu erhöhen.

Die Polizei mahnt Anwohner, besonders in den Wintermonaten aufmerksam zu bleiben, da Einbrecher oft die frühe Dunkelheit nutzen.

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Gerichtsurteil in Köln: Abtreibungsgegner wegen gedruckter Flyer verurteilt

16 November 2024 von Felix Morgenstern

Ein 64-jähriger Mann aus Österreich wurde am Freitag vom Amtsgericht Köln zu einer Geldstrafe von 6.300 Euro verurteilt. Der bekennende Abtreibungsgegner hatte auf Flyern eine Ärztin, die Schwangerschaftsabbrüche durchführt, diffamiert und dabei persönliche Daten von ihr und ihrem Vermieter veröffentlicht.

Flyer mit drastischen Aussagen

Auf den Flyern, die im November 2022 verteilt werden sollten, bezeichnete der Mann die Medizinerin als „Massenmörderin“ und sprach von „industrieller Schlachtung“. Die Praxis wurde als „Abtreibungsindustrie“ dargestellt, in der über 6.000 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt worden seien. Während das Gericht viele der Äußerungen als von der Meinungsfreiheit gedeckt wertete, zog es bei der Veröffentlichung persönlicher Daten eine klare Grenze.

Veröffentlichung von Daten als Gefahrenquelle

Die Flugblätter enthielten nicht nur die Adresse der Klinik, sondern auch Angaben über die Freizeitgestaltung der Ärztin und den Wohnort ihres Vermieters. Diese Daten könnten die Betroffenen „in Gefahr bringen“, erklärte die Richterin. Sie betonte, dass die Grenze der freien Meinungsäußerung dort überschritten sei, wo personenbezogene Informationen verwendet werden, um gezielt Personen zu gefährden. Der Text des Angeklagten sei keine sachliche Debatte, sondern ein Angriff, der Menschen in ihrem privaten Umfeld bedrohe.

Verteidigung und mögliche Berufung

Der Angeklagte, der sich selbst als investigativer Journalist bezeichnet, ließ über seinen Verteidiger ankündigen, das Urteil nicht akzeptieren zu wollen. Die Verteidigung argumentierte, dass der Flyer investigative journalistische Arbeit sei. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht und hob hervor, dass die Inhalte auf den Flyern keine journalistische Neutralität erkennen ließen.

Signalwirkung des Urteils

Das Urteil zeigt, dass Meinungsfreiheit Grenzen hat, insbesondere wenn durch die Veröffentlichung persönlicher Daten das Leben und die Sicherheit von Personen gefährdet werden. Es betont zudem, dass die öffentliche Auseinandersetzung mit sensiblen Themen wie Schwangerschaftsabbrüchen sachlich und ohne Diffamierung geführt werden muss.

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Foto des gestohlenen Radladers

Radlader in Rösrath gestohlen – Polizei sucht Zeugen

15 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagmorgen (14.11.) meldeten Mitarbeiter einer Firma den Diebstahl eines Radladers in Rösrath. Das Fahrzeug, ein Radlader des Herstellers Kramer im Wert eines unteren fünfstelligen Betrags, war am Vortag gegen 17:00 Uhr in einem eingezäunten Bereich nahe eines Regenrückhaltebeckens im Stadtteil Kleineichen abgestellt worden. Dort finden aktuell Baumfällarbeiten statt.

Tatort: Nahe der Grünen Furth

Das Regenrückhaltebecken, in dessen Nähe der Radlader entwendet wurde, befindet sich an der Straße An der Grünen Furth. Der Bereich war eingezäunt und der Radlader ordnungsgemäß verschlossen, als die Täter zuschlugen. Die genaue Vorgehensweise der Diebe bleibt bislang unklar, jedoch deuten die Umstände auf eine geplante Tat hin. Solche Diebstähle sind in ländlichen oder abgelegenen Gebieten während Bauarbeiten nicht ungewöhnlich, da größere Maschinen oft über Nacht unbewacht bleiben.

Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Hinweise zu dem Diebstahl oder dem Verbleib des Fahrzeugs werden dringend gesucht. Zeugen werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu wenden.

Bedeutung für die Arbeiten

Der gestohlene Radlader war zentral für die laufenden Arbeiten vor Ort, die nun beeinträchtigt sind. „Solche Maschinen sind nicht nur teuer, sondern für den Projektfortschritt essenziell“, so ein Sprecher der betroffenen Firma. Die Polizei bittet die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen zu melden.

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Bergheim: Polizei vermutet Beziehungstat nach Fund zweier Toter

Bergheim: Polizei vermutet Beziehungstat nach Fund zweier Toter

12 November 2024 von Felix Morgenstern

Im Fall der getöteten Frau in Bergheim-Quadrath-Ichendorf hat die Polizei neue Erkenntnisse veröffentlicht. Die 41-jährige Frau wurde am vergangenen Freitag nach einem Zeugenhinweis tot in einem Einfamilienhaus entdeckt. Ermittlungen ergaben, dass die Tat offenbar auf Beziehungsstreitigkeiten zurückzuführen ist. Die Polizei geht davon aus, dass ihr Partner auf sie eingestochen hatte, bevor er später selbst tot in einem Gleisbett im nahegelegenen Kerpen-Horrem gefunden wurde.

Der dramatische Vorfall führte zur Einrichtung einer Mordkommission, die die Geschehnisse weiter aufklären soll. Der Leichnam der Frau wurde im Laufe des Freitags gefunden, nachdem ein Zeuge die Behörden alarmiert hatte. Polizei und Rettungskräfte entdeckten die Frau in ihrem Zuhause, in dem sie polizeilichen Angaben zufolge gemeldet war. Nach ersten Ermittlungen wurde sie vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens.

Wenig später meldete eine andere Polizeistreife den Fund eines Mannes in einem Gleisbett bei Kerpen-Horrem. Es wird angenommen, dass es sich bei ihm um den mutmaßlichen Täter handelt, dessen Identität derzeit weiter geprüft wird. Die Polizei untersucht nun mögliche Zusammenhänge zwischen den beiden Fällen, während die Ermittler weiterhin Zeugenhinweise sammeln.

Der Vorfall hat in der Region große Bestürzung ausgelöst, insbesondere in der Nachbarschaft, die durch den Tod der beiden Menschen tief erschüttert ist. Die Ermittler arbeiten mit Hochdruck daran, die genauen Abläufe und Hintergründe zu rekonstruieren.

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