Am Donnerstag, den 26. Dezember, wurde ein Einbruch in die Sakristei einer Kirche auf der Altenberger-Dom-Straße in Schildgen gemeldet. Die Küsterin entdeckte gegen 10:00 Uhr morgens die Spuren des Einbruchs und verständigte umgehend die Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter vermutlich durch eine Hintertür Zugang zur Sakristei und entwendeten eine Lautsprecheranlage sowie mehrere Mikrofone. Der Schaden beläuft sich auf einen Gesamtwert im unteren vierstelligen Bereich.
Die Sakristei war zuletzt am Abend des 25. Dezembers um 18:00 Uhr ordnungsgemäß verschlossen worden, wie die Küsterin der Polizei mitteilte. Die Täter hatten offenbar gezielt nach Wertgegenständen gesucht und die Räumlichkeiten gründlich durchsucht.
Spurensicherung und Ermittlungen laufen
Die Polizei hat vor Ort eine Spurensicherung durchgeführt und eine Strafanzeige gegen unbekannt aufgenommen. Zur Aufklärung des Falls bittet das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.
Appell zur Wachsamkeit
Die Polizei weist darauf hin, dass insbesondere in der Weihnachtszeit Kirchen und Sakralbauten immer wieder Ziel von Einbrüchen werden. Sie ruft die Gemeinden dazu auf, verstärkt auf die Sicherheit ihrer Gebäude zu achten und ungewöhnliche Aktivitäten sofort zu melden.
Auch an den Weihnachtsfeiertagen ist die Arbeit der Feuerwehr und Rettungsdienste in Bergisch Gladbach unerlässlich. Während andere in den Genuss der Festtagsruhe kommen, bleiben die Einsatzkräfte auf den Feuer- und Rettungswachen einsatzbereit, um die Sicherheit der Stadt zu gewährleisten. Doch trotz der anspruchsvollen Bereitschaftszeiten sorgt eine besondere Tradition an Heiligabend für eine weihnachtliche Atmosphäre.
Die Besatzung der Feuer- und Rettungswache 2 mit Bürgermeister, Feuerschutzdezernent und Leitung der Feuerwehr
Traditionelles Frühstück mit dem Bürgermeister
Am Morgen des 24. Dezembers besuchten Bürgermeister Frank Stein und Feuerschutzdezernent Thore Eggert, begleitet von der Feuerwehrleitung, die Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet. Dabei brachte der Bürgermeister eine langjährige Tradition mit: ein gemeinsames Frühstück für die Wachabteilungen.
„Ein gemeinsames Frühstück stärkt den Teamgeist und bietet Raum für Austausch – gerade an Heiligabend, wenn die Einsatzkräfte für die Sicherheit unserer Stadt auf ihren Wachen bleiben. Es ist mir ein Anliegen, meinen Dank für ihre unermüdliche Arbeit auch persönlich auszudrücken“, erklärte Stein.
Die herzliche Geste wurde von den Einsatzkräften geschätzt, denn sie bietet einen Moment des Miteinanders, der in ihrem anspruchsvollen Alltag nicht selbstverständlich ist.
Festliches Weihnachtsessen auf der Wache
Am Abend bereiten sich die Wachabteilungen, soweit es der Einsatzbetrieb zulässt, ein festliches Weihnachtsessen vor. Doch die Einsatzkräfte wissen: Eine ungestörte Mahlzeit ist keine Garantie. „Wir hoffen, dass wir das Essen diesmal gemeinsam genießen können. Aber es ist keine Seltenheit, dass das Essen auch zweimal aufgewärmt werden muss“, berichtet Armin Schüller, Wachabteilungsleiter der Feuerwache 2 in Bensberg, mit einem Augenzwinkern.
Weihnachten im Einsatzdienst: Flexibilität als Teil des Berufs
Für die Familien der diensthabenden Feuerwehr- und Rettungskräfte bedeutet Heiligabend oft eine Verschiebung der traditionellen Bescherung auf den ersten Weihnachtstag. „Das gehört einfach dazu, wenn ein Familienmitglied bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst tätig ist“, so Schüller.
Doch nicht nur die hauptamtlichen Einsatzkräfte stehen an den Feiertagen bereit. Der Bürgermeister nutzte seinen Besuch, um auch den ehrenamtlichen Mitgliedern der Feuerwehr Bergisch Gladbach zu danken, die an Heiligabend bei ihren Familien in Bereitschaft sind und bei Bedarf ausrücken.
Ein Weihnachtsgruß an die Bürger
Trotz des anstrengenden Dienstalltags bleibt die Botschaft der Feuerwehr Bergisch Gladbach klar: Die Sicherheit der Bürger steht an erster Stelle – auch an Weihnachten. Gleichzeitig wünschen die Einsatzkräfte allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes, besinnliches und sicheres Weihnachtsfest.
Diese besondere Mischung aus Einsatzbereitschaft und Festtagsstimmung zeigt, dass auch in herausfordernden Berufen Raum für menschliche Verbundenheit und Tradition bleibt.
Im Prozess um den brutalen Tod eines 15-Jährigen im Kölner Mülheimer Hafen hat das Landgericht Köln die Angeklagten zu hohen Haftstrafen verurteilt. Der 19-jährige Haupttäter, der die tödlichen Messerstiche zugegeben hatte, muss neun Jahre nach Jugendstrafrecht in Haft. Sein 27-jähriger Komplize erhielt eine lebenslange Freiheitsstrafe. Zwei weitere Mitangeklagte wurden ebenfalls verurteilt: Einer zu zwei Jahren Haft, der andere muss sich einer Betreuung unterziehen.
Hintergrund: Eskalation im Drogenmilieu
Die Tat ereignete sich im März dieses Jahres und war Teil eines Konflikts im Drogenmilieu. Der 15-Jährige, der laut Aussagen der Angeklagten als „Läufer“ für einen Dealer tätig war, geriet offenbar in Streitigkeiten, nachdem er für einen anderen Dealer gearbeitet hatte. Am Tattag eskalierte die Situation: Zunächst wurde der Jugendliche vor einer Kneipe bedroht, später entführt und an den abgelegenen Mülheimer Hafen gebracht. Dort endete die „Abreibung“ tödlich, als der 19-Jährige mehrfach auf ihn einstach.
Prozess von Emotionen geprägt
Der Prozess war von großer Emotionalität begleitet. Während einer Entschuldigung des 19-jährigen Hauptangeklagten an die Familie des Opfers unterbrach der Vater des Jugendlichen die Verhandlung lautstark und lehnte die Entschuldigung ab. Auch aus dem Zuschauerraum gab es Schreie und Proteste, was zu mehreren Räumungen des Gerichtssaals führte.
Signalwirkung der Urteile
Die Strafen unterstreichen die Entschlossenheit des Gerichts, Gewalt im Drogenmilieu zu ahnden. Der Oberstaatsanwalt bezeichnete die Tat in seinem Plädoyer als „kaltblütigen Mord“. Die verhängten Strafen, insbesondere die lebenslange Haft für den 27-jährigen Komplizen, sollen auch eine abschreckende Wirkung entfalten. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Gefährdung junger Menschen in kriminellen Strukturen und verdeutlicht die Konsequenzen solcher Taten.
Mit dem Urteil endet ein aufwühlender Prozess, der in Köln für Entsetzen und Trauer sorgte.
Am Sonntagabend (22.12.) wurde in ein Einfamilienhaus am Talweg im Bergisch Gladbacher Stadtteil Heidkamp eingebrochen. Der Bewohner stellte den Einbruch gegen 20:00 Uhr fest, nachdem er das Haus zuvor nur kurzzeitig verlassen hatte. Die Polizei ermittelt und ruft Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden.
Täter drangen über Terrassentür ein
Nach ersten Ermittlungen ereignete sich der Einbruch zwischen 17:45 Uhr und 20:00 Uhr. Der oder die Täter verschafften sich Zugang zum Haus, indem sie eine Terrassentür gewaltsam aufbrachen. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten die Täter Schmuck, dessen Wert bislang noch nicht beziffert werden konnte.
Die Tat hinterlässt Spuren, nicht nur materiell, sondern auch emotional: Einbruchopfer berichten häufig von einem Gefühl der Unsicherheit, wenn das eigene Zuhause in ihrer Abwesenheit durchwühlt wird.
Polizei sucht dringend Zeugen
Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt. Dennoch sind Hinweise aus der Bevölkerung entscheidend, um die Täter zu ermitteln. Wer am Sonntag im Bereich Talweg in Heidkamp verdächtige Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Aktivitäten beobachtet hat, wird gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 in Verbindung zu setzen.
Einbruchschutz: Prävention ist der beste Schutz
Um weiteren Einbrüchen vorzubeugen, empfiehlt die Polizei, präventive Maßnahmen zum Schutz des Eigenheims zu ergreifen. Dazu zählen stabile Türen und Fenster, Sicherheitsschlösser und Bewegungsmelder. Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, auf sichtbare Schutzmaßnahmen zu achten, da Einbrecher häufig ungesicherte oder schlecht beleuchtete Zugänge bevorzugen.
Die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg bietet kostenfreie und unverbindliche Beratungsgespräche an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de melden, um individuell auf ihre Immobilie zugeschnittene Sicherheitslösungen zu besprechen.
Gemeinschaft schützt
Die Polizei appelliert zudem an die Nachbarschaft, wachsam zu sein und aufeinander zu achten. Verdächtige Beobachtungen sollten nicht ignoriert, sondern unverzüglich gemeldet werden. Nachbarschaftliche Netzwerke und gegenseitige Unterstützung können dazu beitragen, die Sicherheit im Wohngebiet zu erhöhen.
Einbrüche, wie der aktuelle Fall in Heidkamp, verdeutlichen, wie wichtig sowohl technische Sicherungen als auch eine aufmerksame Nachbarschaft für den Schutz vor Kriminalität sind.
Am Freitagabend (20.12.) führte ein zurückgelassener Koffer am Kölner Hauptbahnhof zu einer kurzfristigen Sperrung von Bereichen des Bahnhofs. Nach einer gründlichen Überprüfung gab die Bundespolizei jedoch schnell Entwarnung: Der Koffer war leer.
Sicherheitsmaßnahmen nach Fund des Koffers
Der herrenlose Koffer wurde kurz vor 17 Uhr im Hauptgebäude des Hauptbahnhofs entdeckt. In solchen Fällen erfolgt ein standardisierter Ablauf: Der oder die Besitzerin wird zunächst ausgerufen. Da sich jedoch niemand meldete, wurden gegen 17.30 Uhr der Haupteingang des Bahnhofs sowie die Gleise 1 und 2 vorsorglich gesperrt. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass keine Gefahr für Reisende und Mitarbeitende besteht.
Entwarnung und Wiederaufnahme des Betriebs
Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass der Koffer leer war und keine Gefahr darstellte. Gegen 18.25 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben, und der Betrieb konnte normal fortgesetzt werden.
Erhöhte Sensibilität nach ähnlichen Vorfällen
In den letzten Wochen kam es in Köln mehrfach zu Großeinsätzen aufgrund herrenloser Koffer. So wurde beispielsweise auf einem Weihnachtsmarkt ein Koffer mit Sand entdeckt, der ebenfalls eine Evakuierung auslöste. Angesichts dieser Vorfälle bleibt die Polizei wachsam und ruft dazu auf, Gepäckstücke niemals unbeaufsichtigt zu lassen.
Weitere Ermittlungen eingeleitet
Die Bundespolizei hat angekündigt, die Videoaufnahmen des Bahnhofs auszuwerten, um die Person zu identifizieren, die den Koffer zurückgelassen hat.
Reisende werden weiterhin gebeten, verdächtige Gegenstände sofort der Polizei zu melden, um unnötige Einsätze zu vermeiden und die Sicherheit in öffentlichen Bereichen zu gewährleisten.
Am Donnerstagabend (19.12.) kam es in Overath zu einem Unfall am Kreisverkehr Hauptstraße/Siegburger Straße, bei dem ein Fußgänger mit einem Motorradfahrer kollidierte. Der Fahrer des Kraftrads entfernte sich jedoch unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei bittet nun um Hinweise von Zeugen oder dem flüchtigen Fahrer selbst.
Unfallhergang
Der Vorfall ereignete sich gegen 17:40 Uhr. Ein 22-jähriger Fußgänger aus Overath überquerte die Hauptstraße aus Richtung Ferrenberg in Richtung Siegburger Straße auf einem Fußgängerüberweg. Gleichzeitig verließ ein Motorradfahrer den Kreisverkehr in Richtung Heiligenhaus und übersah dabei den Fußgänger. Beim Zusammenstoß stürzte der Fußgänger und erlitt leichte Verletzungen.
Der Motorradfahrer hielt zunächst an und sprach den Fußgänger an. Statt jedoch seine Personalien zu hinterlassen oder auf Hilfe zu warten, fuhr er anschließend in Richtung Heiligenhaus davon.
Beschreibung des Fahrers und Fahrzeugs
Der Fußgänger konnte den Motorradfahrer und sein Fahrzeug wie folgt beschreiben:
Fahrer: Männlich, etwa 185 bis 195 cm groß, circa 20 Jahre alt, europäisches Erscheinungsbild, sprach akzentfreies Deutsch, hatte blonde Haare und trug dunkle Motorradbekleidung sowie einen schwarzen Helm.
Motorrad: Schwarze Rennmaschine mit grünen Applikationen.
Polizei bittet um Hinweise
Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den flüchtigen Motorradfahrer geben können. Auch der Fahrer selbst wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Hinweise können unter der Telefonnummer 02202 205-0 an das Verkehrskommissariat übermittelt werden.
Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang an die Verpflichtung, bei einem Unfall am Ort zu bleiben, Hilfe zu leisten und seine Personalien anzugeben. Fahrerflucht ist eine Straftat, die mit hohen Strafen geahndet wird.
Drei Wochen nach der spektakulären Chaosfahrt eines Lkw auf der A1, die zahlreiche Unfälle und erhebliche Schäden verursachte, gibt es neue Details zu den Ermittlungen. Der 30-jährige Fahrer war nach Informationen der Polizei auf der Rückfahrt von einem Logistikzentrum in Mönchengladbach nach Polen. Während der rund 60 Kilometer langen Fahrt beschädigte er über 50 Fahrzeuge, verletzte 23 Menschen – einige davon schwer – und verursachte einen Sachschaden von rund 1,8 Millionen Euro.
Kooperation der Spedition und laufende Ermittlungen
Die polnische Spedition, bei der der Fahrer beschäftigt war, zeigt sich kooperativ und unterstützt die Ermittlungen. Dennoch stehen noch wichtige Ergebnisse aus. Dazu gehören der toxikologische Befund, der Aufschluss darüber geben soll, ob der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten stand. Auch der Fahrtenschreiber des Lkw wird noch ausgewertet, um die genauen Umstände der Unfallfahrt zu rekonstruieren. Zudem wird der Zustand des Fahrzeugs überprüft, um mögliche technische Mängel auszuschließen.
Ermittlungen im Fokus der Politik
Das Ausmaß der Chaosfahrt hat nicht nur die Ermittler beschäftigt, sondern auch die Politik. Die SPD-Fraktion im Landtag hat eine kleine Anfrage gestellt, um Details zu den Ursachen der Unfallfahrt und den Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle zu erfahren.
Versicherung übernimmt Schadensregulierung
Eine wichtige Nachricht für die Geschädigten ist, dass eine deutsche Versicherung die Regulierung aller Schäden übernommen hat. Dadurch entfällt für Betroffene der komplizierte Weg, sich mit der polnischen Versicherung der Spedition auseinanderzusetzen. Die betroffenen 57 Fahrzeuge, beschädigte Leitplanken und die entstandenen Personenschäden werden somit zentral abgewickelt.
Der Fahrer bleibt in der Psychiatrie
Der Fahrer, der zum Zeitpunkt der Festnahme 0,6 Promille Alkohol im Blut hatte, wurde noch auf der Autobahn festgenommen und befindet sich seitdem in einer psychiatrischen Einrichtung. Die Polizei betonte, dass ein frühzeitiges Stoppen des Sattelschleppers wegen der Gefährdungslage nicht möglich war. Der Lkw kam schließlich bei Hagen nach einem weiteren Unfall quer auf der Fahrbahn zum Stehen.
Umfangreiche Untersuchungen laufen weiter
Für die vollständige Aufklärung der Vorfälle sind weiterhin zahlreiche Gutachten erforderlich. Die Ermittler haben die Zugmaschine, die Frachtpapiere und das digitale Kontrollgerät sichergestellt, deren Auswertung jedoch Zeit in Anspruch nimmt. Insbesondere die toxikologischen Befunde und die Untersuchung des Fahrzeugs könnten entscheidende Hinweise darauf liefern, ob technisches oder menschliches Versagen die Ursache für die Unfallfahrt war.
Dieser Vorfall hat nicht nur zahlreiche Schäden hinterlassen, sondern auch eine Debatte über Sicherheitsvorkehrungen im Güterverkehr ausgelöst. Die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen könnten wegweisend für zukünftige Maßnahmen sein.
Am Donnerstagabend (19. Dezember) kam es in einem Discounter an der Kölner Straße in Kürten-Bechen zu einem Einbruch, der einen Großeinsatz der Polizei auslöste. Gegen 20:50 Uhr alarmierte die Sicherheitsanlage des Marktes die Behörden. Bei ihrem Eintreffen stellten die Polizeibeamten fest, dass zwei Täter gewaltsam über das Dach in das Gebäude eingedrungen waren. Die beiden Verdächtigen flüchteten sofort bei Sichtkontakt mit den Einsatzkräften.
Intensive Fahndung ohne Erfolg
Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, die auch den Einsatz eines Diensthundes einschlossen, gelang es den Tätern, zu entkommen. Sie wurden als männlich, schlank und dunkel gekleidet beschrieben. Die Polizei setzte ihre Kräfte gezielt ein, doch die Täter konnten sich offenbar im Schutz der Dunkelheit und umliegenden Straßen unauffällig entfernen.
Spuren gesichert – Beute und Schaden unklar
Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Täter über das Dach des Gebäudes ins Innere gelangt waren, wo sie vermutlich gezielt nach Wertgegenständen suchten. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnte jedoch noch nicht geklärt werden, ob etwas gestohlen wurde. Die Polizei sicherte umfangreiche Spuren am Tatort und geht davon aus, dass der entstandene Sachschaden erheblich ist.
Appell an die Bevölkerung
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer am Donnerstagabend in der Nähe der Kölner Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden. Jede Information, so klein sie auch erscheinen mag, könnte einen entscheidenden Hinweis liefern.
Prävention gegen Einbrüche
Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang an die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen, um Einbrüche zu verhindern. Gewerbetreibende werden dazu ermutigt, ihre Sicherheitskonzepte regelmäßig zu überprüfen, Alarmanlagen zu nutzen und auffällige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden. Solche Vorfälle zeigen, wie wichtig es ist, gemeinsam gegen Kriminalität vorzugehen.
Am vergangenen Wochenende wurde ein 55-jähriger Fußgänger aus Much bei einem Verkehrsunfall in Rösrath schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend (14. Dezember) gegen 21:30 Uhr auf der Hauptstraße nahe des Bahnhofs.
Berichtigung der Unfallörtlichkeit
Zunächst berichtete die Kreispolizei, dass sich die Unfallflucht im Bereich des Bahnhofs Overath zugetragen habe. Nach weiteren Ermittlungen des Verkehrskommissariats in Bergisch Gladbach wurde die Unfallörtlichkeit nun korrigiert: Der Unfall geschah in Rösrath.
Alkoholisierter Fußgänger von flüchtendem BMW erfasst
Laut Polizei wollte der 55-Jährige die Hauptstraße aus Richtung des Bahnhofs in Richtung eines Discounters überqueren. Dabei wurde er von einem dunklen BMW erfasst, der aus Richtung Hoffnungsthal kam. Der Fußgänger erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile konnte er die Klinik wieder verlassen. Der BMW-Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.
Zeugen dringend gesucht
Das Verkehrskommissariat in Bergisch Gladbach sucht nun dringend Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder dem flüchtigen Fahrzeug geben können. Insbesondere wird nach Personen gesucht, die sich zur Unfallzeit in der Nähe der Hauptstraße aufgehalten haben oder möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Kontaktaufnahme
Hinweise nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen. Jede Information, auch scheinbar kleine Details, könnten entscheidend sein, um den Vorfall aufzuklären und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
In der Zeit zwischen Sonntagmorgen (15.12., 09:15 Uhr) und Montagabend (16.12., 22:00 Uhr) sind unbekannte Täter in ein Pfarrhaus in der Straße Im Fronhof in Bergisch Gladbach eingebrochen. Die Eindringlinge richteten erheblichen Schaden an und durchwühlten sämtliche Räumlichkeiten.
Büro verwüstet, Türen gewaltsam geöffnet
Nach bisherigen Ermittlungen verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zum Pfarrhaus und richteten ihre Suche offenbar gezielt auf das dortige Büro. Im Inneren wurden Türen und Behältnisse gewaltsam geöffnet und durchsucht. Das gesamte Gebäude wurde durchwühlt, was die Beamten bei der Anzeigenaufnahme feststellten. Bisher ist noch unklar, ob und welche Gegenstände oder Wertsachen entwendet wurden.
Polizei ermittelt und sichert Spuren
Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen Einbruchs aufgenommen und sofort eine Spurensicherung am Tatort veranlasst. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 2 bitten dringend um Hinweise von Zeugen, die im fraglichen Zeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben könnten.
Hinweise an die Polizei
Wer relevante Beobachtungen gemacht hat oder sonstige Informationen zum Einbruch liefern kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 in Verbindung zu setzen. Jede noch so kleine Beobachtung könnte den Ermittlungen entscheidend weiterhelfen.