Archiv | Blaulicht

Schreiende Frau verbrachte Nacht in einer Zelle

Schreiende Frau verbrachte Nacht in einer Zelle

10 November 2016 von Darian Lambert

Eine 54-Jährige hat in der letzten Nacht in einem Mehrfamilienhaus zu herumgeschrien, dass niemand zur Ruhe kommen konnte. Daher musste die Frau mit zur Wache.

Der Ehemann konnte die 54-Jährige nicht mehr beruhigen. Sie schrie in der letzten Nacht (10.11., 05.00 Uhr) in der Wohnung ständig laut herum. Sie benutzte dabei derbe Kraftausdrücke, die scheinbar unkontrolliert aus ihr heraussprudelten. Auch die anderen Mieter in dem Haus an der Straße Löhe fühlten sich gestört. Da sie sich nicht einmal von den hinzugerufenen Polizeibeamten beruhigen lassen wollte, musste die Frau mit zur Wache. Aber selbst in der Zelle schrie sie weiter unentwegt herum. Daher verbrachte sie mehrere Stunden dort, während sich ihr Alkoholspiegel ein wenig abbauen konnte. Gegen 13.00 Uhr wurde sie von ihrem Mann abgeholt. Auf dem Weg zum Auto schimpfte sie in gewohnter Weise weiter.

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Unbekannte Tote aus dem Königsforst hat nun ein Gesicht

Unbekannte Tote aus dem Königsforst hat nun ein Gesicht

08 November 2016 von Darian Lambert

02halbprofilrechtsAm 01.06.2016 berichtete die Polizei RheinBerg im Rahmen einer Pressekonferenz über eine unbekannte Tote, die im Herbst 2015 im Königforst gefunden worden war.

Mittlerweile gibt es eine Weichteilrekonstruktion vom Schädel der Verstorbenen. Das Ergebnis der Gerichtsmedizinerin, Frau Dr. Constanze Niess vom Institut für Rechtsmedizin der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt hergestellten Rekonstruktion, ist auf den beigefügten Lichtbildern zu erkennen.

Zur Erinnerung: Die mutmaßlich 40 bis 60 jährige Frau war geschätzt zwischen 162 bis 169 cm groß, hatte eine normale Statur (Kleidergröße 36) und trug zuletzt grau melierte (überwiegend grau mit dunkelblond bis braun als Grundfarbe), längere Haare. Bei dem jetzt erstellten Modell wurden die Haare/die Frisur absichtlich farblich und formmäßig in den Hintergrund gestellt, weil nicht bekannt ist, ob die Frau ihr Haar offen, gebunden, mit/ohne Scheitel und mit/ohne Pony getragen hat.

Wichtig ist aber die Feststellung, dass die Frau über eine im Verhältnis recht große Nase verfügte.

Ansonsten haben sich aufgrund der Presseveröffentlichungen bisher neun Hinweise ergeben. Vier davon betrafen andere, ebenfalls noch vermisste Frauen. Aufgrund von DNA-Abgleich konnten diese ausgeschlossen werden.

Drei weitere Hinweise betrafen zum Zeitpunkt der Meldung noch in anderen Behörden aktuell laufende oder auch noch nicht angezeigte Vermisstenfälle. Diese drei Personen konnten alle ermittelt werden.

Ein Hinweis hatte als Gegenstand eine interessante Beobachtung. Ein Zeuge hatte Anfang Mai 2015 ein Fahrrad im Bereich des „Großen Steinberg“ festgestellt. Dieses Damenrad unbekannter Marke stand über ca. 1 Woche verschlossen im Wald war danach verschwunden. Es soll sich um ein 26er oder 28er Rad mit Doppelrahmen vorne in der dunkel gehaltenen Farbe grün-blau bzw. türkis, mit Gepäckträger, gehandelt haben. Ob es vom rechtmäßigen Benutzer wieder mitgenommen oder entwendet wurde, konnte nicht geklärt werden.

Die Ermittlungen bezüglich der von der Verstorbenen getragenen Schuhe der Firma Kämpgen sind noch nicht abgeschlossen. Insgesamt sind 52 Paare in gleicher Größe und Farbe in 6 Städten verkauft worden. Davon wurden 40 mittels EC-Karte und 12 bar verkauft. Bezüglich der 40 bargeldlosen Käufer sind noch nicht alle Bankdaten und Abgleiche mit den Kontoinhabern abgeschlossen.

Auf diesem Wege sollen aber auch noch die Krankenkassen und Banken angesprochen und sensibilisiert werden. Es könnte dort möglicherweise aufgrund einer Computerrecherche feststellbar sein, wenn ein Mitglied oder Kunde seit mindestens 04.10.2015 keine Krankenkassenbeiträge mehr eingezahlt hat oder auf dem Konto keine Geldbewegungen mehr stattgefunden haben.

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Zwei gewerbsmäßige Diebe festgenommen

Zwei gewerbsmäßige Diebe festgenommen

04 November 2016 von Darian Lambert

polizei-passat-frontDie Polizei hat zwei Ladendiebe festgenommen, die scheinbar Ware aus mehreren Baumärkten gestohlen haben, um sie anschließend weiter zu verkaufen.

Zwei Mitarbeiter eines Baumarktes am Biberweg beobachteten gestern (03.11.) gegen 15.15 Uhr zwei Männer, die sich Ware in die Jacken steckten. Als die Männer den Kassenbereich passierten, ohne die Ware zu bezahlen, wurden sie gestellt. Doch einer wehrte sich mit Leibeskräften und verlor dabei sogar die Ware. Bei seinem Fluchtversuch verletzte er sich leicht. Insgesamt hatten die Täter Beute von mehreren 100 Euro gemacht.

Beide wurden vorläufig festgenommen.

Den Mitarbeitern war nebenbei auch ein Fahrzeug auf dem Parkplatz aufgefallen. Hierbei handelte es sich um einen grünen Opel. In dem Wagen befanden sich mehrere Einkaufstüten, ebenfalls gefüllt mit technischen Geräten sowie eine Liste mehrerer Baumärkte in NRW. Da es sich offensichtlich hier um das Fluchtfahrzeug der Beiden handelte, wurden der Wagen sowie auch die Vielzahl an elektronischen Kleingeräten sichergestellt. Die Ermittler versuchen nun, die Geräte (z.B. Zeitschaltuhren, Lasermessgeräte, Mobiltelefon, Navigationsgerät und eine Powerbank) den aufgelisteten Baumärkten zuzuordnen.

Die Männer aus Dortmund und Hövelhof sind im Alter von 32 und 39 Jahren. Sie sind der Polizei bereits aus anderen Diebstählen bekannt. Daher wird vermutet, dass die beiden Täter gewerbsmäßig auf Diebestour gehen und damit ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Der Staatsanwalt hat U-Haftbefehl beantragt. Daher werden beide heute dem Haftrichter vorgeführt.

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Bilanz: Kein "Horror-Clown" zu Halloween

Bilanz: Kein „Horror-Clown“ zu Halloween

02 November 2016 von Darian Lambert

polizei_konrad-adenauer-platzDie Polizei RheinBerg zieht insgesamt eine positive Bilanz. Die Presseberichte der Tage vor Halloween erzeugten offensichtlich Wirkung – kein einziger Einsatz „Horror-Clown“ musste gefahren werden.

In der Zeit zwischen 17:00 Uhr am Montag und 06:00 Uhr am Dienstag (01.11.) musste die Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises zu circa 100 Einsätzen ausrücken. Davon entfielen aber nur gut 40 auf typische Halloween-Einsätze.

Im Einzelnen eröffnete die Leitstelle 14 Einsätze Randalierer, jeweils 9x Sachbeschädigungen und Ruhestörungen, 7x Streitigkeiten und 4x groben Unfug. Schlägereien bzw. Körperverletzungen mussten nur in drei Fällen gefahren werden.

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Horror-Clown greift mit Baseballschläger an

Horror-Clown greift mit Baseballschläger an

26 Oktober 2016 von Darian Lambert

Grusel-Clown, Horror-Clown, Killer-Clown droht mit Baseball-Schlger 1Am Mittwochmorgen (26.10.) ist in Gronau ein 11-jähriger Junge von einem sogenannten „Horror-Clown“ angegriffen worden.

Der Junge war gegen 08:45 Uhr auf dem Fußweg zwischen Sieglindenweg und Schule Ahornweg unterwegs. Unmittelbar hinter der Unterführung sprang eine Person aus dem Gebüsch, der einen Baseballschläger in der Hand hielt. Wortlos griff er damit den 11-Jährigen an. Der Junge konnte einen Treffer im Oberkörperbereich verhindern, weil er sich gerade noch wegdrehen konnte.

Anschließend flüchtete der Junge zur Schule. Dort stellte sich später heraus, dass ein anderer Schüler bereits gegen 08:20 Uhr an der gleichen Stelle „erschreckt“ wurde. In diesem Fall kam es jedoch zu keiner Schlagbewegung.

Der Maskenträger war circa 180-185 cm groß. Die Horror-Maske hatte auffallend spitze Zähne und im Bereich der Ohren orange-rote Spirallocken. Der Täter trug am Oberkörper ein rot-blaues Lappenkostüm und eine weiße Hose.

Die Straftat wurde leider erst mit Verzug angezeigt, sodass Fahndungsmaßnahmen erfolglos waren. Für das eingeleitete Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sucht die Polizei RheinBerg noch Zeugen, die den Täter vor oder nach der Tat beobachtet haben. Hinweise bitte unter 02202 205-0.

In diesem Zusammenhang erneut der Appell der Polizei: Vermeiden sie die körperliche Auseinandersetzung und gehen sie der Gefahr aus dem Weg. Wählen sie schnellstmöglich den Notruf 110!

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Horror-Clown streift durch Bergisch Gladbach

Horror-Clown streift durch Bergisch Gladbach

25 Oktober 2016 von Darian Lambert

closeup of a scary evil clown in the woods, in the dark of night

Horror-Clown wurde in Hebborn gesichtet Bild: Fotolia

Eine 13-Jährige hat am Montagabend (24.10.) in Hebborn einen Horror-Clown mit Baseballschläger gesehen und hat sofort umgedreht.

Das Mädchen war gegen 18:40 Uhr mit dem Fahrrad auf der Straße Am Heidetor neben dem Hebborner Friedhof unterwegs. Am Waldrand erkannte sie einen maskierten Clown, der einen Baseballschläger in der Hand hielt. Die 13-Jährige reagierte intuitiv richtig – sie drehte und fuhr auf einem Umweg nach Hause. Von dort aus wurde die Polizei informiert. Leider konnte der Maskierte in dem Bereich nicht mehr gefunden werden.

Die Polizei RheinBerg lobt in diesem Zusammenhang ausdrücklich das vorausschauende Verhalten des Mädchens. Denn sie hat sich genau so verhalten, wie ein Einzelner reagieren könnte, wenn er auf einen sogenannten Horror-Clown trifft. Heldentum ist in diesen Fällen nicht angezeigt. Bei erkannten Gefahren sollte diesen aus dem Weg gegangen werden. Einer Gefahr bewusst aus dem Wege zu gehen, ist kein Zeichen von Feigheit, sondern zeugt von einem gesunden Menschenverstand.

Aber auch wenn sie keine unmittelbare Gefahr für sich oder andere sehen gilt: Wählen sie sofort den kostenfreien Notruf 110 und geben sie so der Polizei die Möglichkeit, den oder die Maskierten zu überprüfen.

Wenn der Gefahr nicht ausgewichen werden kann, versuchen sie Öffentlichkeit zu erzeugen. Lautes Schreien und eine Gemeinschaft mit anderen Passanten schaffen, kann den vermeintlichen Angreifer eventuell in die Flucht schlagen. In letzter Konsequenz ist eine Flucht immer einer körperlichen Auseinandersetzung vorzuziehen.

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Einbrecher am Wochenende unterwegs

Einbrecher am Wochenende unterwegs

24 Oktober 2016 von Darian Lambert

Fotolia_Montage-Einbruch-300Zwischen Samstag und Sonntag (23.10.) sind Unbekannte in ein Wohnhaus auf der Straße Weide eingedrungen.

Am Sonntag bemerkten die Geschädigten gegen 17:00 Uhr eine zerstörte Scheibe einer Terrassentür. Unbeschädigt war die Scheibe am Samstag gegen 13:00 Uhr.

Innen durchwühlten die Einbrecher alle Räume. Ob sie dabei Beute machen konnten, ist noch ungeklärt. Die Spurensicherer der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeugen beobachtet haben, melden sich bitte unter 02202 205-0 bei der Polizei RheinBerg.

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Zwei Frauen unter Drogeneinfluss unterwegs

Zwei Frauen unter Drogeneinfluss unterwegs

24 Oktober 2016 von Darian Lambert

polizei-passat-frontGleich zwei Frauen sind am Donnerstag (20.10.) im Stadtgebiet unter Drogeneinfluss aufgefallen.

Gegen 09:30 Uhr ist ein BMW auf der Straße In der Auen in Refrath angehalten worden. Den Beamten fiel zunächst eine unzulässige Rad/Reifenkombination auf, die nicht eingetragen war. Bei der näheren Überprüfung der 30-jährigen Fahrerin aus Bergisch Gladbach ergaben sich eindeutige Anzeichen für Drogenkonsum, den die 30-Jährige auch einräumte.

Gegen 15:30 Uhr überprüften die Beamten eine 33-jährige Leverkusenerin auf der Leverkusener Straße in Schildgen. Auch bei der Polo-Fahrerin zeigten sich Anzeichen für einen Drogenkonsum. Ein Vortest bestätigte in diesem Fall den Verdacht.

Bei beiden Frauen entnahm ein Arzt eine Blutprobe und die Weiterfahrt wurde untersagt. Beide erwartet nun ein Bußgeldverfahren mit mehreren Hundert Euro Bußgeld und einem Fahrverbot.

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16-Jähriger fährt stark alkoholisiert vor einen geparkten Pkw

16-Jähriger fährt stark alkoholisiert vor einen geparkten Pkw

19 Oktober 2016 von Darian Lambert

polizei_passat_konrad-adenauer-platzAm Dienstagabend (18.10.) ist die Polizei zu einem Verkehrsunfall in Voiswinkel gerufen worden.

Ein 16-Jähriger fuhr gegen 20:30 Uhr mit seinem Kleinkraftrad gegen einen geparkten Audi. Dabei entstand circa 3.000 Euro Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme auf der Mutzbroicher Straße fiel starker Alkoholgeruch bei dem jungen Mann auf. Ein Vortest bestätigte den Verdacht – er pustete weit über ein Promille. Daraufhin entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe und sein Führerschein wurde sichergestellt.

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Polizei sucht weitere Zeugen nachdem mehrere Mülltonnen brannten

Polizei sucht weitere Zeugen nachdem mehrere Mülltonnen brannten

18 Oktober 2016 von Darian Lambert

polizei_konrad-adenauer-platzZeugen verständigen die Polizei in den frühen Morgenstunden (18.10.), da mehrere Mülltonnen gebrannt haben.

Gegen 03.30 Uhr ging ein Anruf bei der Polizei ein, dass ein Mülleimer in der Stationsstraße auf dem Bahnsteig 9 am Busbahnhof brennen würde. Schon kurz darauf, gegen 04.20 Uhr brannte schon wieder ein Mülleimer dort, diesmal auf dem Bahnsteig 8.

Fast gleichzeitig wurde gemeldet, dass es auch in der Paffrather Straße brennen würde. Zwischen Hausnummer 80 und 84 brannten dort mehrere Mülltonnen. Doch hier beschädigte das Feuer bereits die angrenzende Hauswand, bevor die Feuerwehr die Flammen vollständig löschen konnte.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die in den Morgenstunden etwas beobachtet haben oder andere Hinweise zu den Bränden geben können. Diese werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

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