In Leichlingen ist es in der Nacht zu Freitag (21. November) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 34-jähriger Fußgänger wurde dabei von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr.
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Unfall kurz nach Mitternacht
Gegen 00:50 Uhr befuhr ein 46-jähriger Leichlinger mit seinem grauen Skoda Kodiaq die Brückenstraße und bog anschließend in die Straße Am Wallgraben ein. Nur wenige Meter hinter der Ampel trat nach Angaben des Fahrers plötzlich ein Fußgänger von rechts auf die Straße. Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und erfasste den Mann frontal.
Schwerverletzter kam ins Krankenhaus
Der 34 Jahre alte Leichlinger wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Ein Notarzt bemerkte Alkoholgeruch – ein freiwilliger Atemalkoholtest im Krankenhaus ergab einen Wert von 1 Promille. Der Autofahrer erlitt einen Schock, blieb aber körperlich unverletzt.
Am Skoda entstand erheblicher Sachschaden. Die Straße Am Wallgraben musste für rund drei Stunden vollständig gesperrt werden, um die Unfallaufnahme durchzuführen.
Polizei ermittelt
Die Polizei hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet. Teil der Ermittlungen ist nun auch, wie genau es zu dem plötzlichen Betreten der Fahrbahn kommen konnte und ob weitere Faktoren zum Unfall beitrugen.
Zeugenhinweise nimmt die Polizei Leichlingen jederzeit entgegen.
Eine stark alkoholisierte Pkw-Fahrerin hat am Donnerstagabend in Overath für einen gefährlichen Polizeieinsatz gesorgt. Die 52-jährige Overatherin war gegen 21 Uhr auf der Overather Straße unterwegs, als Beamte der örtlichen Polizeiwache auf ihr auffälliges Fahrverhalten aufmerksam wurden.
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Deutliche Schlangenlinien – Pkw gerät mehrfach auf Gegenfahrbahn
Der Land Rover der Frau fuhr mit ungewöhnlich geringer Geschwindigkeit und in deutlichen Schlangenlinien. Dabei geriet der Wagen wiederholt auf die Gegenfahrbahn, ohne dass jedoch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden.
Die Polizisten versuchten daraufhin über mehr als zwei Kilometer hinweg, die Fahrerin mit Licht- und Tonsignalen zum Anhalten zu bewegen – vergeblich. Die Frau reagierte auf keines der Zeichen.
Polizei stoppt Fahrzeug an roter Ampel
Erst an einer roten Ampel an der Olpener Straße in Untereschbach gelang es den Beamten, den Streifenwagen vor den Land Rover zu setzen und so eine Weiterfahrt der Frau zu verhindern.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch fest. Zudem fiel die Fahrerin durch deutliche Verständnisschwierigkeiten bei den Anweisungen der Polizei auf. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Er ergab einen Wert von 1,2 Promille.
Blutprobe und Strafanzeige
Die 52-Jährige wurde zur Polizeiwache Untereschbach gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Anschließend durfte sie die Wache wieder verlassen – allerdings mit einem klaren Verbot, weiterzufahren. Ihr Land Rover wurde von den Beamten ordnungsgemäß abgestellt und verschlossen.
Die Overatherin erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
In Bergisch Gladbach-Lustheide haben bislang unbekannte Täter ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und hochwertiges Werkzeug entwendet. Wie der Geschädigte der Polizei am Dienstag (19.11.) mitteilte, wurde sein weißer Ford Transit im Zeitraum zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen Ziel eines Einbruchs.
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Der Mann hatte sein Firmenfahrzeug gegen 18:00 Uhr im Krebsweg abgestellt. Als er am nächsten Morgen gegen 08:00 Uhr zu dem Transporter zurückkehrte, stellte er den Schaden fest: Eine der Türen war gewaltsam geöffnet worden, aus dem Inneren fehlten mehrere professionelle Werkzeuge. Der Gesamtwert der gestohlenen Geräte wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.
Professionelles Vorgehen der Täter
Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass die Täter gezielt nach hochwertigem Werkzeug suchten. In vielen Fällen ähnlicher Taten haben sich Diebe zuvor über den Inhalt der Fahrzeuge informiert oder beobachten gezielt Wohngebiete, in denen häufig Handwerksbetriebe tätig sind.
Die Ermittler prüfen daher auch, ob der aktuelle Fall mit weiteren Werkzeugdiebstählen der vergangenen Wochen in der Region in Zusammenhang stehen könnte.
Belastende Folgen für Betroffene
Für Handwerksbetriebe stellt ein solcher Einbruch nicht nur einen finanziellen Schaden dar. Auch Verzögerungen bei laufenden Arbeiten und Ausfallzeiten können für Kunden und Unternehmen deutliche Folgen nach sich ziehen.
„Für Betroffene ist so ein Diebstahl häufig eine erhebliche Belastung. Neben den hohen Kosten kann auch der Arbeitsalltag schwer beeinträchtigt werden“, erklärt ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei hat Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und sucht nun dringend nach Zeugen. Personen, die im Zeitraum zwischen Dienstag, 18:00 Uhr, und Mittwoch, 08:00 Uhr, verdächtige Bewegungen oder unbekannte Fahrzeuge im Bereich des Krebswegs beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Ein Küchenbrand im 13. Obergeschoss des Wohnparks Gronau hat am Dienstagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr Bergisch Gladbach ausgelöst. Gegen 11.33 Uhr ging der Notruf über die Leitstelle der Kreispolizeibehörde ein – wenige Minuten später waren zahlreiche Einsatzkräfte auf dem Weg zur Mülheimer Straße.
Küchenbrand im Wohnpark Gronau – Feuerwehr setzt Löschmaßnahmen ein
Starke Rauchentwicklung im 13. Obergeschoss
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war im betroffenen Stockwerk bereits eine deutliche Verrauchung feststellbar. Mehrere Trupps drangen unter schwerem Atemschutz in die Wohnung ein und konnten den Brand in der Küche zügig löschen. Die Hitze- und Rauchentwicklung blieb dabei auf den Küchenbereich begrenzt.
Eine Person verletzt – drei weitere untersucht
Ein Bewohner wurde vor Ort medizinisch behandelt und anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht; bei ihnen lagen jedoch keine Verletzungen vor.
Umfangreiche Lüftungsarbeiten und Kontrolle der Nachbarwohnungen
Nach den Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr die umliegenden Wohnungen auf mögliche Rauchausbreitung und führte umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durch. Die Mülheimer Straße musste während des Einsatzes zeitweise gesperrt werden.
Großeinsatz mit 40 Kräften
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte sowie der Einsatzführungs- und Leitungsdienste vor Ort. Auch zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren im Einsatz. Gegen 12.50 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
In Bergisch Gladbach-Schildgen ist in der Nacht zu Mittwoch ein fest eingebautes Infotainmentsystem aus einem geparkten BMW entwendet worden. Zwei bislang unbekannte Täter konnten trotz schneller Alarmierung der Polizei unerkannt flüchten. Die Polizei Rhein-Berg sucht nun dringend Zeugen.
Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut
Alarmanlage löst aus – Zeugin reagiert schnell
Gegen 01:20 Uhr wurde die Polizei von einer Anwohnerin im Hoppersheider Busch verständigt. Die Zeugin hatte die Alarmanlage eines Fahrzeugs gehört und zwei dunkel gekleidete Männer bemerkt, die sich auffällig im Bereich der Fahrertür eines roten BMW aufhielten. Während sie mit der Leitstelle telefonierte, flüchteten die Täter bereits auf Fahrrädern in ein nahegelegenes Waldgebiet.
Fensterscheibe eingeschlagen und Fahrzeugtechnik ausgebaut
Bei dem betroffenen Fahrzeug handelt es sich um einen roten BMW, der ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellt war. Die Täter schlugen laut Polizeiangaben die Fensterscheibe der Fahrertür ein und bauten das hochwertige Infotainmentsystem samt Navigationsgerät aus dem Armaturenbrett aus. Solche gezielten Diebstähle von Fahrzeug-Elektronik beschäftigen seit Jahren Ermittlungsbehörden in vielen Regionen, da die Geräte auf dem Schwarzmarkt hohe Erlöse erzielen.
Flucht ins Waldgebiet – Fahndung ohne Erfolg
Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung im Umfeld der Tatörtlichkeit konnten die flüchtigen Männer nicht mehr gestellt werden. Hinweise auf ihre Identität oder das verwendete Fluchtfahrrad liegen bislang nicht vor. Auch das mögliche Transportmittel oder Komplizen bleiben Gegenstand der Ermittlungen.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 3 hoffen nun auf Beobachtungen von Anwohnern oder Verkehrsteilnehmern. Wer im Zeitraum um 01:20 Uhr herum verdächtige Personen, Fahrräder, Fahrzeuge oder Geräusche im Bereich Hoppersheider Busch wahrgenommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg zu melden.
Bergisch Gladbach, 18. November 2025 – Ein unklarer, stechender Geruch in einer Wohnung eines Hochhauses im Wohnpark Bockenberg hat am Montagnachmittag (17.11.) einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Trotz stundenlanger, intensiver Ursachensuche und Messungen konnte kein gefährlicher Stoff identifiziert werden.
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Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde um 15:25 Uhr in die Reginharstraße alarmiert. Bereits beim Eintreffen bestätigte sich der unbekannte Geruch in einer Wohnung im 4. Obergeschoss. Drei Bewohner meldeten Reizungen der Augen und Atemwege und mussten vorsorglich zur weiteren medizinischen Abklärung in ein örtliches Krankenhaus transportiert werden.
Umfangreiche Alarmierung und Evakuierung
Da die Ursache des Geruchs zunächst unklar blieb und eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, weiteten die Einsatzkräfte den Einsatz massiv aus. Neben dem Gerätewagen Gefahrgut wurden unter anderem die Löschzüge Bensberg, Refrath und der auf Dekontamination spezialisierte Löschzug Stadtmitte nachalarmiert. Zudem waren Fachberater, Messfahrzeuge des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie die gesamte Führungsstruktur der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort.
Sicherheitshalber wurden die umliegenden Wohnungen im 3., 4. und 5. Obergeschoss geräumt. 22 Personen wurden evakuiert und aufgrund der niedrigen Temperaturen in Feuerwehrfahrzeugen, einem Zelt sowie durch die alarmierte Betreuungseinheit des Malteser Hilfsdienstes versorgt.
Suche nach der Ursache blieb erfolglos
Trotz umfassender Erkundung mit allen verfügbaren Messtechniken konnte von den rund 50 Einsatzkräften der Feuerwehr keine physische Ursache für den Geruch festgestellt werden. Eine Luftprobe aus der betroffenen Wohnung wurde zur weitergehenden Analyse an die Analytische Task Force (ATF) der Feuerwehr Köln übergeben.
Gegen 17:30 Uhr konnten die evakuierten Anwohner der Nachbarwohnungen Entwarnung erhalten und in ihre Wohnungen zurückkehren, nachdem eine Gefährdung in diesen Bereichen ausgeschlossen wurde. Die betroffene Wohnung wurde zunächst durch die Polizei versiegelt.
Das endgültige Ergebnis der Kölner Spezialisten lag gegen 19:00 Uhr vor: Auch die ATF konnte keinerlei gefährliche Stoffe oder Auffälligkeiten in der Luftprobe nachweisen. Daraufhin konnte auch der Bewohner der betroffenen Wohnung wieder zurückkehren.
Insgesamt waren rund 50 Kräfte der Feuerwehr und 16 Kräfte des Rettungsdienstes an dem Großeinsatz beteiligt, der über drei Stunden andauerte.
Dank des schnellen und umsichtigen Handelns einer 64-jährigen Rösratherin und ihres Lebensgefährten ist am Donnerstagabend ein Betrugsversuch durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“ gescheitert. Die echte Polizei konnte einen 21-jährigen Abholer noch am Tatort festnehmen.
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Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus
Gegen 20 Uhr erhielt die Seniorin einen Anruf vermeintlicher Polizisten. Die Täter gaben vor, dass in ihrer Nachbarschaft eine Einbrecherbande aktiv sei und ihre Wertgegenstände in Gefahr seien. Sie solle diese daher zur Sicherheit an die Polizei übergeben. Während des 45-minütigen Gesprächs erkundigten sich die Betrüger detailliert nach Schmuck, Bargeld und anderen Wertgegenständen.
Der Lebensgefährte der Frau reagierte geistesgegenwärtig: Über ein zweites Telefon kontaktierte er die echte Polizei, die sofort zum Einfamilienhaus im Stadtteil Hoffnungsthal fuhr. Die eintreffenden Beamten konnten das Gespräch über Lautsprecher mithören und die weitere Übergabe beobachten.
Präparierte Tüte als Lockmittel – Täter taucht auf
Wie von den Betrügern gefordert, stellte die Seniorin schließlich eine präparierte Tüte gefüllt mit Kleingeld und Verpackungsmaterial an den Straßenrand. Die echten Polizisten hatten das Grundstück im Blick und warteten auf den Abholer.
Wenige Minuten später erschien eine dunkel gekleidete Person mit Kapuze und nahm die Tüte an sich. Als sich die Polizisten zu erkennen gaben, ergriff der Täter sofort die Flucht. Nach einer kurzen Verfolgung – unterstützt von weiteren alarmierten Streifen – konnte der 21-jährige Bedburger gestellt und festgenommen werden.
Weitere Festnahme am Täterfahrzeug
In der Nähe des Tatorts entdeckten die Beamten ein abgestelltes Fahrzeug, das offenbar als Flucht- oder Transportmittel diente. Darin saß die Freundin des Festgenommenen. Auch sie wurde vorläufig festgenommen.
Beide Beschuldigte wurden zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie zunächst entlassen. Gegen sie laufen nun Strafverfahren wegen versuchten Betrugs.
Polizei warnt: Betrugsmaschen nehmen zu
Die Polizei Rhein-Berg weist erneut darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals nach Wertgegenständen oder Bargeld fragen und diese nie zur Abholung bereitstellen lassen. Bürgerinnen und Bürger, die verdächtige Anrufe erhalten, sollten sofort auflegen und die 110 wählen.
Am Samstagabend kam es im Kombibad Paffrath zu einem Gefahrstoffeinsatz, der zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach auf den Plan rief. Gegen 20:25 Uhr meldete ein Haustechniker der Einrichtung einen Austritt eines chlorhaltigen Gefahrstoffs aus der Filteranlage. Dank des schnellen und besonnenen Handelns des Mitarbeiters sowie des professionellen Vorgehens der Feuerwehr konnte eine Gefährdung für Besucherinnen, Besucher und die Bevölkerung verhindert werden.
Gefahrstoffaustritt im Kombibad Paffrath – Feuerwehr im Großeinsatz
Technischer Defekt löst Alarm aus
Bereits kurz nach Betriebsschluss um 20:00 Uhr bemerkte der Haustechniker während seines Kontrollgangs eine geringe Menge austretenden Chlors. Er veranlasste umgehend die Räumung des Gebäudes und informierte die Leitstelle über den Notruf 112. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits alle Anwesenden das Kombibad unverletzt verlassen.
Die Leitstelle alarmierte ein großes Kräfteaufgebot: Die Feuerwachen 1 und 2, die Löschzüge Paffrath/Hand, Schildgen und Stadtmitte sowie der Einsatzführungsdienst und der Leitungsdienst rückten an. Auch der Rettungsdienst sowie ein Messtrupp des Rheinisch-Bergischen Kreises unterstützten den Einsatz.
Einsatz unter Atemschutz
Die Feuerwehrleute gingen unter schwerem Atemschutz und spezieller Schutzkleidung in den Technikraum vor. Dort nahmen sie den ausgetretenen Gefahrstoff auf und sicherten ihn in speziellen Behältern. Parallel wurde ein Dekontaminationsplatz im Außenbereich aufgebaut, um die Schutzkleidung der Einsatzkräfte professionell zu reinigen und mögliche Kontaminationen auszuschließen.
Da sich der Austritt als begrenzt herausstellte, konnten mehrere Einheiten im Laufe des Einsatzes wieder entlassen werden. Um 21:30 Uhr war der Gefahrstoff vollständig beseitigt und der betroffene Bereich ausreichend belüftet. Um 22:05 Uhr wurde die Einsatzstelle offiziell an den Betreiber übergeben.
Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrkräfte mit zahlreichen Fahrzeugen im Einsatz.
Warum Chlor so gefährlich ist
Chlor wird in Schwimmbädern zur Wasseraufbereitung eingesetzt, kann jedoch bereits in geringen Mengen gesundheitliche Probleme verursachen. Dazu zählen Reizungen der Augen, Husten, Atembeschwerden und Schleimhautreizungen. Bei intensiverer Einwirkung drohen sogar Lungenschäden. Deshalb werden auch vermeintlich kleine Vorfälle sehr ernst genommen und technisch aufwendig abgearbeitet.
Schneller Einsatz verhindert Schlimmeres
Durch das umsichtige Verhalten des Haustechnikers und das konsequente Vorgehen der Feuerwehr konnte eine Gefährdung für die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. Der Badebetrieb bleibt vorerst unterbrochen, bis der technische Defekt vollständig analysiert und behoben ist.
Die Feuerwehr betont zum Abschluss: „Bereits geringe Mengen chlorhaltiger Stoffe können gefährlich sein. Daher ist es wichtig, dass Vorfälle wie dieser sofort gemeldet werden.“
In Bergisch Gladbach ist es am vergangenen Wochenende zu zwei Einbrüchen innerhalb kurzer Zeit gekommen. In beiden Fällen gelang den Tätern die Flucht, die Polizei ermittelt und bittet Zeugen dringend um Hinweise.
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Einbruch in Haus in der Ferrenbergstraße
Am Freitagabend (14.11.) drangen zwei bislang unbekannte Personen zwischen 19:40 und 20:00 Uhr in ein freistehendes Einfamilienhaus in der Ferrenbergstraße ein. Die Täter hebelten die rückwärtige Terrassentür auf und durchsuchten mehrere Räume nach Wertgegenständen. Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten sie Bargeld in einem unteren vierstelligen Bereich.
Einer der Täter wurde als schlanker Mann beschrieben, der eine Wintermütze, eine dunkle Daunenjacke und eine Umhängetasche trug. Seine Begleiterin war vermutlich weiblich, ebenfalls schlank und mit Wintermütze sowie einer etwas helleren Daunenjacke bekleidet. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief ohne Erfolg. Die Polizei nahm eine Anzeige auf und sicherte Spuren am Tatort.
Weitere Tat in Kippekausen am Folgetag
Nur einen Tag später, am Samstag (15.11.), wurde ein weiterer Einbruch im Stadtteil Kippekausen gemeldet. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr versuchten Unbekannte zunächst die Eingangstür eines Einfamilienhauses in der Stauffenbergstraße aufzuhebeln. Als dies offenbar misslang, schlugen sie ein Fenster ein und durchsuchten sämtliche Räume im Erdgeschoss.
Die Täter entwendeten Goldschmuck und Bargeld im mittleren vierstelligen Wert. Auch in diesem Fall wurden Anzeige und Spurensicherung veranlasst.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Rhein-Berg ermittelt in beiden Fällen und sucht Zeugen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tatorte bemerkt haben.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
Bergisch Gladbach. In einer Tiefgarage an der Max-Joseph-Straße ist am Samstagabend (15.11.) ein hochwertiges Motorrad entwendet worden. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl gegen 18 Uhr und alarmierte umgehend die Polizei.
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BMW-Motorrad im Wert von mehreren Zehntausend Euro verschwunden
Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine erst im Juli zugelassene BMW R 1300 GS. Die Maschine ist durch ihre blau-rot-weiße Lackierung und die goldenen Felgen besonders auffällig. Das Motorrad trägt das amtliche Kennzeichen GL-MP 27 und hat laut Polizei einen geschätzten Wert im mittleren fünfstelligen Bereich.
Der Besitzer hatte sein Motorrad zuletzt am Vorabend, Freitag (14.11.) gegen 18 Uhr, auf seinem Stellplatz in der Tiefgarage gesehen. Wie die bislang unbekannten Täter in die Tiefgarage gelangen konnten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Polizei bittet um Hinweise
Das Motorrad wurde im Fahndungssystem ausgeschrieben. Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg sucht nun dringend nach Zeugen, die zwischen Freitagabend und Samstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tiefgarage beobachtet haben.
Hinweise nimmt die Polizei unter 02202 205-0 entgegen.
Tipp der Polizei
Teure Motorräder zählen zunehmend zu den Zielen professioneller Diebesbanden. Die Polizei rät daher, Zweiräder – sofern möglich – in abgeschlossenen Räumen zusätzlich mit massiven Ketten- oder Bügelschlössern zu sichern.